Warum die meisten alleinerziehenden Mütter gehörig einen an der Klatsche haben / Teil I

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Sie sagen, Kinder sind ein Geschenk. Nicht irgendeines; das größte Glück auf Erden. Das ist’s, was sie sagen, wenn sie uns von ihren Kindern erzählen.
Kinder werden nur noch getoppt von gemeinsamen Kindern. Das sind diese Art Kinder, deren Mütter und Väter fest zusammen oder sogar verheiratet sind, die Älteren werden sich noch an dieses Beziehungsmodell erinnern, aber, also ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich mal eine dieser raren Gattung Familie sehe – Kleinfamilie muss man heute sagen – also Alexander, den Vater, Katharina, die Mutter und Louis, den Sohn oder wahlweise Mia, die Tochter (das ist jetzt das Prenzlauer Berg-Model), also wenn ich die sehe, bei Ikea, auf einem Spielplatz, oder ganz schlimm, sonntags beim Frühstücken in einem Café, wirken sie nicht so richtig glücklich. Ich höre sie kaum lachen, dafür oft schimpfen („Iss es, oder stell es weg, Mia, aber hör auf in deinem Müsli runzustochern!“ / „Jetzt sitzt endlich still, Louis, du bist hier nicht allein!“) und wenn ich sie überhaupt mal lächeln sehe, wirkt es irgendwie gequält.
Das sind so diese Momente, in denen wir denken: „Hach, ist das herrlich keine Kinder zu haben!“ Oder wie in meinem Fall: „Ach, ist das herrlich fast erwachsene Kinder zu haben!“

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Woran mag das liegen? Ich glaube, Kinder sind heute für viele Menschen eine Art Lifestyle-Accessoire und ein Accessoire sollte eine Bereicherung sein und möglichst keinen Stress und, wenn überhaupt, nur wenig Arbeit machen. Aber ich möchte nicht ungerecht erscheinen, ich bin überzeugt, Deutschlands Kleinfamilien wohnen auch ganz zauberhafte Augenblicke inne. Allemal mehr zumindest, als ein Modell, das heute in unseren Großstädten am verbreitetsten zu sein scheint: die alleinerziehende Mutter.
Wer kennt sie nicht? Die Vollzeit arbeitenden, immer so kurz vorm Nervenzusammenbruch stehenden, Großstadtamazonen. (Edeka-Kassiererinnen wissen da mehr zu berichten.)

Warum sind alleinerziehende Mütter wie sie sind? Ganz einfach: Sie haben sich zu viel vorgenommen. Sie dachten, sie würden es allein schaffen. Sie glaubten, sie könnten allem und jeden gerecht werden. Sie irrten. Das ist aber auch der einzige Vorwurf, den wir allein erziehenden Müttern machen können. Schließlich kämpfen sie an so vielen Fronten, wären sie Männer, hätten sie längst die weiße Flagge gehisst. Nicht, dass Männer keine guten Kämpfer wären, aber Männer wissen spätestens seit dem zweiten Weltkrieg, dass sie nur verlieren können, wenn sie an zu vielen verschiedenen Fronten gleichzeitig kämpfen. Männer sind begeisterungsfähiger und leidenschaftlicher als Frauen – ja, okay, bei Schuhen vielleicht nicht, aber auch da sind wir im Kommen, ich erinnere an den Kult den wir Typen um Sneakers machen können – sie machen lieber eine Sache richtig, als fünf Sachen so halb gut. Bei Männern geht ihre Leidenschaft für Arbeit und Hobbys drauf. Alleinerziehende Mütter können sich das nicht leisten. Sie müssen sich Fünfteilen.

Schauen wir uns doch mal einen typischen Tagesablauf einer alleinerziehenden Mutter, nennen wir sie Anne, an …

6.30 Uhr Annes Wecker klingelt. Bewusst eine viertel Stunde zu früh, damit sie sich noch ein paar Minuten ins Kopfkissen kuscheln kann. Anne ist sooo müd.

6.45 Uhr Anne weckt die kleine Leonie mit einem Küsschen. Auch die ist noch sooo müd. Aber dabei auch sooo süß. Anne legt sich noch mal hin – nur für ein paar Minuten.

7:00 Uhr Anne schaut ob Leonie aufgestanden ist. Bad News! Leonie ist nicht aufgestanden. Anne schimpft, Leonie weint. Dicke Tränen kullern über ihr Engelsgesicht. Dafür steht sie auf. Anne wollte nicht laut werden, sie wollte nicht, dass ihre Kleine weint, hach, was ist sie doch für eine schlechte Mutter, denkt Anne und schaut sich in Leonies Zimmer um. Chaos. Überall Chaos. Okay, sie ist erst Fünf, aber so ein bisschen könnte die kleine Leonie ihre Mami schon unterstützen, findet Anne.

Den zweiten und letzten Teil von „Warum die meisten allein erziehenden Mütter gehörig einen an der Klatsche haben“ schreibe ich Euch am Donnerstag.

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206 Comments

  • sorry, dass ich hier jetzt meinen „allein erziehenden mutter“ senf dazu geb, ABER in einem punkt muss ich dir jetzt sofort widersprechen: die meisten frauen haben sich das allein erziehned sein nicht freiwillig ausgesucht.

    aber im punkt „kleinfamilien idylle!“ stimme ich dir vollkommen zu. die wirken wie ein mal im photoshop bearbeitet.

      • „es sind meist die mütter“ – und wenn schon – haben mütter nicht das recht, glücklich zu sein, wenns nicht mehr passt? Ähnliches hat meine Oma am Wochenende auch geäußert – „es scheint ja gerade in zu sein, sein Kind allein großzuziehen“ Mmmzh, ist es das? Ich persönlich empfind ees als nicht in, sondern leider notwendig. Ich hab mir dieses Familiengedöns auch mal anderes vorgestellt. Gott sei dank kann ich aber heute selber wählen, wie ich lebe :)
        Ich weiß gerade nicht so recht, ob ich lachen oder entnervt den kopf schütteln soll. klar haste recht – kind, vollzeitjob und allen (vor allem eigenen ansprüchen) gerecht zu werden, schlaucht halt. und vollzeit arbeiten die meisten sicher nicht aus purer langer weile.
        Haben wir uns übernommen als alleinerziehende mütter? vielleicht. aber ich finde mein leben jetzt trotzdem besser als vorher. ich sorge nämlich nun nur für mich und einem Kindskopf, nicht für zwei kindsköpfe.
        und nun reibe ich mir müde die augen, mache die letzten arbeiten im büro fertig und hetze gleich in den edeka, wo mir die nette kassiererin wissend zunickt und dabei immer freundlich lächelt.
        cést la vie… 😀

    • Dem möchte ich widersprechen, viele suchen sich das durchaus bewusst aus, unser Unterhalts-/Sorgerechtssystem (inkl. Rechtsprechung) tragen ihr Übriges dazu bei.

      • Ja, dass gibt es natürlich auch, Heinz. So nach dem Motto: Wenn’s nicht klappt, dann eben Big Spender.

        Aber die meisten Frauen sind glaube ich einfach nur genauso ahnungslos und dumm wie wir Männer, wenn es um Liebe und um Sex geht. Zu gierig, beide, auf beides, zu ausgehungert, zu unüberlegt, zu verträumt, zu unvorsichtig.

      • wem das system nicht passt, sollte eine partei gründen, die in ihrem parteiprogramm den punkt „unterhaltsäumige väter zur unterhaltszahlungen zwingen, komme was es wolle“ vertritt und entsprechende maßnahmen durchsetzt.

        denn solang es den säumigen unterhaltsberechtigten möglich ist, sich im system schlupflöcher auszunutzen, wird die gesellschaft dafür büssen müssen.

        P.S. in dem unterhaltspunkt plädiere ich nur für den kindesunterhalt.

      • Unser „Unterhalts-/Sorgerechtssystem (inkl. Rechtssprechung)“ tut das Übrige? So`n Quatsch!
        Unterhaltszahlungen werden über die Düsseldorfer Tabelle geregelt und die Abstufungen sind völlig legitim! Sorry, aber da schwillt mir grade echt der Kamm!!!
        Hast Du eigentlich ne Ahnung, was ein Kind kostet? Dass man als alleinerziehender Elternteil (und ich sage bewusst Elternteil!!!) schon froh sein kann, überhaupt ne Stelle zu haben?! Die Betreuungkosten alleine können Dein Netto halbieren!
        Und zum Thema Sorgerecht: es ist überhaupt nicht mehr so „einfach“, alleiniges Sorgerecht zu bekommen, solltest Du darauf abgezielt haben! Es ist Gang und Gäbe, dass es ein gemeinsames Sorgerecht gibt, auch bei unverheirateten Paaren, sofern der leibliche Vater in der Geburtsurkunde steht.

        Dass viele Frauen sich dafür entscheiden, die liebe Brut alleine großzuziehen, liegt ganz einfach daran, dass ihr Männer mehr und mehr unbrauchbar werdet! Ihr habt selbst überhaupt keine Ahnung, was ihr eigentlich wollt und es ist schon verdammt lang her, dass ich einen „richtigen Mann“ erlebt hab!
        Pseudo-Machos braucht keiner! Und da kämpf ich lieber an fünf Fronten gleichzeitig und mache alles so halb richtig, als mein Leben zu verschenken an jemanden, ders weder schätzt noch verdient!

        So, jetzt hab ich mich in Rage geschrieben und arbeite jetzt weiter 😛

      • Jetzt hast Du nicht nur Dich in Rage geschrieben.
        Warum machst Du denn so was?
        Nimm mal Magnesium.
        Männer sind schonn toll,
        es passt halt nur nicht immer
        (auf Dauer)

      • Pseudo-Machos? Klingt für mich wie doppelt gehoppelt. 😀

        Du bist ganz schön verletzt, Katharina, dass tut mir wirklich leid für dich.

    • man kann doch nicht alle fälle von milliardenen alleinerziehenden müttern in einen topf werfen. viele väter haben gar keinen bock auf kindern, viele männer sind auch tolle partner, aber lausige väter, viele frauen, die verheiratet sind und kinder haben und berufstätig sind, müssen genauso viel ackern, wie alleinerziehende mütter. viele getrennt lebende paare leben nicht gemeinsam, teilen sich aber dennoch die arbeit bzgl. der erziehung und er kosten auf. viele verheiratete paare, die sich nicht verstehen und nur der „kinder wegen“ zusammenbleiben, sich oft streiten oder frustriert anschweigen, können sehr belastend für die kinder sein (und für sich selbst auch). und bei den millionen verheirateten paare, wo er das geld verdient und sie sich zu hause um die kinder kümmert, stehen die mütter auch alleine da und sind dazu noch voll vom mann finanziell abhängig und von seiner gunst…

      der artikel ist einfach nur dumme polemik von jemanden, der überhaupt auch nur ansatzweise ahnung hat. und dazu noch diese peinliche schreibe, voller klischees, platitüden, dummdreistigkeiten „chaos, überall chaos“ – schreibniveau und intellekt eines groschenromanschreibers.

      und dann scheint der sehr provinzell denkende schreiberling, der ansichten aus den 70er jahren vertritt da auch ein starkes vorurteil (oder ein minderwertigkeitsproblem?) mit einem gewissen, taffen typ von frau zu haben.

      man bemerke:

      nicht die alleinerziehenden mütter UND väter haben einen an der waffel (alle, die jemals gelebt und jemals leben werden wohlgemerkt), nein natürlich nur die mütter.

      • Verena, warum kommentierst Du denn anonym? 😀
        Ich hebe den Facebook-Strang hier hinein, hab keine Lust alles noch mal zu schreiben:

        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        nee, das ist schon total nachvollziebar, jetzt mal eine milliarde alleinerziehende mütter in einen topf zu werfen. und vor allem sind es auch nur die alleinerziehenden mütter, nicht die allerziehenden väter!
        vor 2 Stunden · Bearbeitet · Gefällt mir
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        kate winslet, sandra bullock, madonna, kate moss – stimmt die haben ALLE einen an der waffel.im gegensatz z.b. der mutter von hitler (verheiratet), der mutter von stalin (verheiratet), die gesamte riege der verheirateten herscher-frauen, dikatoren-ehefrauen
        vor 2 Stunden · Gefällt mir
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        und stimmt, eine verheiratete frau, die berufstätig ist, hat ja auch nicht so viel zu wuppen, wie eine alleinerziehnde, berufstätige frau, die sich die erziehung mit ihrem getrennt lebenden elternteil teilt (wie es ja in den meisten fällen praktiziert wird) WILLKOMMEN IM JAHR 2014!!!!
        vor 2 Stunden · Gefällt mir
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        hier schreibt anscheinend ein provinzling, mit dem schreibniveau eines 12-Jährigen, der ein klischee nach dem nächsten bedient, eine platitüde nach der nächsten (ich sag mal: chaos. überall chaos) und von der materie nicht die geringste ahnung hat, sondern einzig und allein die vorurteile seiner Misogynie-Stammtisch-Kumpels bedient
        vor 2 Stunden · Gefällt mir
        Oliver Flesch Liebe Verena Schulemann,

        nicht dass ich Dir Rechenschaft schuldig wäre, aber Deine Kommentare sind so herrlich, da fällt selbst mir das Schweigen schwer.

        Wo fang ich an? Ahhh, „Schreibniveau eines 12-Jährigen“. Das gefällt mir am Besten!
        Du schreibst für Bild, richtig? Ich früher auch, heute zum Glück nicht mehr. Also: Hat Döpfer jemals zu Dir gesagt: („Herr Flesch), das ist ein großes Stück Journalismus!“? Nee? Oh, wie schade! Aber hat vielleicht Diekmann mal zu Dir gesagt: („Herr Flesch), ich finde großartig, was Sie machen, nur leider beim falschen Blatt!“? Auch nicht? Ach, Mensch.
        Aber hey: Vielleicht stand ja eines Deiner Bücher auf der Spiegel-Bestsellerliste? So wie eines von meinen? Ach, Du hast noch gar kein Buch geschrieben? Tja, was soll ich sagen? Jeder blamiert sich so gut wie er kann, nicht wahr?

        Den Rest lasse ich mal unkommentiert. Deine Aussage, dass aus Kindern, die nicht aus zerrütteten Familien kommen, entweder Hitler oder Stalin wird, ist untoppbar!
        (War nur ein kleiner Logikfehler drin: Um 1900 gab es kaum allein erziehende Mütter. Aber okay, bist ist ja noch jung, kannst ja noch lernen.)

        Liebste Grüße

        Oliver Flesch / Der „Provinzling“, der seit fünf Jahren in Berlin lebt und in Hamburg geboren wurde. Ach, noch Eines: Du meinst nicht „anscheinend“, denn das wäre nur zum Schein, Du meinst „augenscheinlich“. Schau, haste wieder etwas gelernt!
        vor 2 Stunden · Gefällt mir · 2
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        nee, stimmt alleinerziehende mütter gibt es erst seit drei jahren und nur am prenzlauer berg????? die ganzen nachkriegsmütter, die ganzen industriezeitmütter, die ganzen mütter, deren männer auf den schlachten der kriege dieser weltgeschichten kämpfen waren, stimmt, da ist jemand richtig schlau.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        und stimmt, solche sätze hat noch nie jemand zu mir gesagt, das sind die klassiker, wenn man leute loswerden will
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Oliver Flesch Oh, WAS für ein Konter! Wusste auch nicht, dass Stalin und Hitler erst nach dem zweiten Weltkrieg geboren wurden.
        Üb mal noch ein bisschen!
        vor etwa einer Stunde · Bearbeitet · Gefällt mir · 2
        Oliver Flesch Und WIEDER geirrt! Diekmann sagte das, als ich bei der HH-Mopo war und er mich für die Bild haben wollte.
        Üb mal noch ein bisschen! II
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch GOTT, schenk mir bitte Gegner, keine Opfer!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 2
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        bist du besoffen? du kannst ja nicht eine zeile richtig lesen? noch mal gaaaaaanz langsam, du bist ja schon etwas älter: du schreibst: Um 1900 gab es kaum allein erziehende Mütter. darauf ich: nee, stimmt alleinerziehende mütter gibt es erst seit drei jahren und nur am prenzlauer berg????? die ganzen nachkriegsmütter, die ganzen industriezeitmütter, die ganzen mütter, deren männer auf den schlachten der kriege dieser weltgeschichten kämpfen waren, stimmt, da ist jemand richtig schlau.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        Deine Aussage, dass aus Kindern, die nicht aus zerrütteten Familien kommen, entweder Hitler oder Stalin wird, ist untoppbar! Wo IST DAS DENN GESAGT WORDEN?
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Oliver Flesch Ich sag doch: Jeder blamiert sich so gut er kann. Und Du reißt Dich mit jedem Kommentar weiter runter. Du tust mir schon fast leid.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        das ist ja eine geniale, wahnsinng scharfsinnige argumentation, ich bin beeindruckt! wow!!!!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Axel von Fliesteden Werte Frau Schulemann,

        arbeiten Sie für das Titanic-Magazin? Falls nicht, könnte ich Ihnen gerne einen Kontakt dorthin vermitteln! Für solche „Argumente“, wie Sie sie hier von sich geben, müssen Humoristen lange die grauen Zellen anstellen. Alleine der grandiose Versuch ein paar schwerreiche Promi-Weiber mit den Müttern von Stalin und Hitler gleichzusetzen, das ist in etwa so, als würde ich ihre Kommentare mit den Werken von Goethe, Schiller, Heine oder Nietzsche vergleichen! Ich kann mich nur nochmal wiederholen: Ich habe selten so eine gute Satire gelesen, wie die von Ihnen verfassten Beiträge! Respekt und weiter so!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch WAHNSINN, oder?! Wir müssten sie erfinden, würde es sie nicht geben!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        ich habe mich nur versucht, dem niveau des herr gorden flesh anzupassen, der ja auch ALLE alleinerziehenden mütter dieses planeten in einen topf wirft, die es aber um 1900 noch nicht gab, denn da klebten VATER-MUTTER-KIND in personalunion, sowie auch die gesamte menschheitsgeschichte zuvor aneinander!!!!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        hat sich hier die gesamte frustierte-altherren-riege zum gemeinsamen „auf alleinerziehende mütter“ rumhacken getroffen?? das sind so richtige männer, selbst keine kinder, aber bescheid wissen, nicht wahr?!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Axel von Fliesteden Alleine dieser grandiose Wortwitz: Gorden Flesh! Doof nur, dass hier kaum noch einer Flash Gordon kennen wird. Anscheinend ist die Frau Schulemann auch nicht mehr gaaaanz so frisch. Was es noch unverständlicher macht, warum Sie glaubt Dir Dein Alter zum Vorwurf machen zu können, Oliver. Aber naja, ich kann ja auch nicht alles lustig finden, was sie so von sich gibt.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir nicht mehr · 2
        Oliver Flesch Das habe ich nicht, Verena. Ich sprach einzig von allein erziehenden Karrierefrauen. Das werde ich im zweiten Teil noch mal verdeutlichen, weil es AUGENSCHEINLICH für schlichtere Gemüter schwer zu begreifen ist.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch ALTHERRRENRIEGE! HAHAHA!!! Du bist jünger als die, Axel!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch KEINE KINDER! ICH! HAHAHA! ZU schön, die Dame!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 2
        Axel von Fliesteden Also Frau Schulemann, ich muss ihrer Logik zufolge also selbst einmal eine Herzoperation durchgeführt haben, um mich über Kunstfehler der Ärzte bei diesen Operationen äußern zu dürfen? Das ist aber interessant! Schreiben Sie in der BILD über politische Belange? Falls ja, in welcher Funktion haben Sie denn bereits politisch gearbeitet, um sich diese erlauben zu können? Oder gelten ihre Regeln nur für kinderlose Männer, die über alleinerziehende Mütter diskutieren wollen?
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Oliver Flesch Da ist doch tatsächlich eine Frau von der BILD auf eine reißerische Zeile (Überschrift) hereingefallen! VON DER BILD! ICH KANN NICHT MEHR!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        altherren hat nichts mit dem alter zu tun, du genialer autor! das bezieht sich auf die lebenseinstellung, so wie spießer, so wie man ja auch schon als teenager kleinkartiert, piefig sein kann, aber auch als alter mann mit cowboyhut, theoretisch natürlich
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Axel von Fliesteden Vielleicht kann sie einfach keine längeren Texte mehr mental verarbeiten, Olli? Ich meine, wer als Frau schon bei der BILD arbeitet und den Absprung nicht schafft…
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        ach, alleinerziehende „karrierfrauen“ da ist ja ein ganz moderner mann am start. die bösen, bösen karrierfrauen, die den männern die jobs wegschnappen und jetzt auch noch mehr verdienen als sie…
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Oliver Flesch Netter Versuch, Verena. Aber wieder missglückt. Sieh es ein, Du hast null Chance. Hol Dir Verstärkung, so wird das nix.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch Das Wort „Karrierefrau“ ist bei mir nicht negativ belegt, Verena. Lade Deine Komplexe und Dein schlechtes Gewissen bitte nicht bei mir ab.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        komisch, austeilen geht bei den beiden männer – der eine ohne kopf mit seiner max-raab-attidüde, der andere als großstadtcowboy, aber sobald man was gegen sie sagt, finden sie die selbe art und weise überhaupt nicht mehr toll…
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Axel von Fliesteden Aber ich finde Dich doch total SUPER, Verena! Ich hab lange nicht mehr so herzhaft gelacht wie über Deine Beiträge hier! Ehrlich!
        vor etwa einer Stunde · Bearbeitet · Gefällt mir
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        und ein vorurteil eine unterstellung nach der nächsten – WAS ICH VERMISSE: argumente, meine herren. sie kämpfen ja wie feiglinge, nur unter der gürtellinie…
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Oliver Flesch DANN SAG WAS GUTES! WAS LUSTIGES! ODER INTELLIGENTES! ODER ORIGINELLES!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        komisch, wenn man deinen blogeintrag so liest, könnte man ja schon auf die idee kommen, aber sicher habe ich das nciht richtig gelesen…
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Axel von Fliesteden …klagt die Frau, die nicht ein einziges Argument vorbringen konnte, sondern nur Gift und Galle spuckt! Herrlich, diese Realsatire!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Felicia Hardy Gordon….Gordon…..mensch, nichtmal nerden kann die Gute richtig….kein Wunder, dass sie bei der BILD schreibt.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch Mit Unterstellungen kennst Du Dich ja aus, Verena. Ich erinnere an die Prostitutionsdebatte.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        ich habe doch gesagt: chaos. nichts als chaos – allein diese formulierung!! genial!!! da merkt man den besteseller autor. repsekt!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Oliver Flesch Kuller Auge, BITTE bringe dieser Frau Sprachgefühl bei!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Axel von Fliesteden Ich glaube, die Frau ist einfach neidisch, weil Du einen eigenen Blog hast, der gut besucht ist, Bücher, die veröffentlicht wurden, und eine Meinung, die nicht bloß eine Ahnung darstellt. Also quasi alles das, was sie nicht hat.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Oliver Flesch Nein. Das glaube ich nicht. Sie hat nur Emanzenschaum vorm Mund.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch Aber hey, Verena, ich will ehrlich zu Dir sein: Ich find Dich heiß.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir nicht mehr · 2
        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        und vor allem auf den cowboyhut und den echt coolen blick, fast wie der marlborospot von 1989… einfach genial, der typ und die bücher, die themen, da wird man in hundert jahren noch von reden
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Felicia Hardy Und einen Namen, der Anspielungen zulässt. Was haben eigentlich alle gegen Flash? Der kommt immer als erstes.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch NICHT beim Ficken!
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        Verena Schulemann · 4 Gemeinsame Freunde
        auch das noch, er ist auch noch gut im bett, nach eigenen aussagen! ein echter gentleman!
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        Oliver Flesch Und, Verena, ich weiß, dass Du mich auch heiß findest. Also …
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        Axel von Fliesteden Also wenn bei der die Säfte nicht überkochen, dann weiss ich auch nicht.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch SO!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch Aber ich mache keinen Spaß, Axel, sie macht mich wirklich an. Also ihr Gesicht und ihr Kleidungsstil.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Felicia Hardy Als würde ICH sowas jemals behaupten. Ich zerstör doch nicht das Ego meines Arbeitgebers
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch Außerdem gehören Wutficks mit zu den besten, wie wir alle wissen. Und NICHT dass ich wieder falsch verstanden werde: Ein Wutfick hat nichts mit Gewalt zu tun.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Dennis Zitnik Sie sagen, Kinder sind ein Geschenk.
        Nicht irgendeines; das größte Glück auf Erden.
        DAS STIMMT ABER !!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir nicht mehr · 2
        Oliver Flesch Verena, mich würde ernsthaft interessieren, was eine Frau wie Du zu unterem Artikel sagst (ich finde nämlich, dass ich frauenfreundlich schreibe):

        http://oliver-flesch.com/2012/09/28/schlag-mich/
        „Schlag mich!“ – Warum die Frau von heute auf die harte Tour steht …
        oliver-flesch.com
        Sie zittert. Ich lege meine Hand um ihren Hals. Drücke zu. Fester und fester. Ih…Mehr anzeigen
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 2 · Vorschau entfernen
        Oliver Flesch Vollkommen richtig, Dennis! WER wüsste das besser als ICH?!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 2
        Dennis Zitnik
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch Obwohl: Besser als zehn Highclass-Huren und zehn Gramm reines Kokain? Lass mich noch mal kurz nachdenken.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Felicia Hardy So, Bellchen ist nun am Rechner…also….wo fang ich bei meiner Kritik an Vroni an? Willst du uns nun allen verklickern, dass Trümmerkinder nur aus „intakten“ Familienverhältnissen stammen? Was biste? Küchenpsychologin? Hast du noch alle Tassen beisammen? Was schreibst du für die BILD? Das Wetter? Hoffentlich nicht die Filmberichte. Im Rahmen der Comicverfilmungen würde ich, wenn ich denn die BILD lesen wüüüürde, wohl nur schreien oder heulen. (BTW, der Flash wird verfilmt! Üb‘ schonmal das Schreiben, Mäuschen!) Alleinerziehende haben natürlich keinen einfachen Job und viele tun natürlich ihr bestmöglichstes, aber die Kinder sind dennoch überwiegend nicht bindungsfähig, etc, pp. Das Klischee Scheidungskind sollteste an sich drauf haben, oder? Nicht. Oh. Ja, dann google mal. Die Mütter sind am Rande des Burn outs, weil sie keine Hilfe von außen annehmen oder kriegen oder whatever. Darunter leiden auch die Kinder. Ach, ich könnte hier ganze Romane schreiben, aber die werden eh nicht verstanden. Also belass ichs bei: Vroni, was ist dein Problem?
        vor etwa einer Stunde · Bearbeitet · Gefällt mir nicht mehr · 1
        Oliver Flesch Wir sollten Verena zugute halten, dass auch einige Damen aus meiner Fan-Base den Artikel missverstanden haben.
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        Oliver Flesch Außerdem: Wer ficken will, muss freundlich sein!
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        Felicia Hardy Die Meisten sehen auch nur „Alleinerziehende Mütter – an der Klatsche“ und lesen nur die Kritik raus. Das ist so, als würde man über Übergewichtige schreiben. Da sind immer nur Stoffwechsel und Krankheit schuld, jawoll!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir nicht mehr · 1
        Oliver Flesch Quatsch! Schwere Knochen!
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir · 1
        Felicia Hardy Also iiiiich hör dann immer nur das Argument: Schilddrüsenunterfunktion. Geil wirds dann, wenn ich klarstelle, dass ich eine habe, aber eine normale Figur habe. Dann sind se meist still
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir
        Katrin Hempel · Mit Jörg Beier befreundet
        Eigentlich wollte ich mir das verkneifen, aber ich kann nicht anders… Ich BIN alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Und ich sage: wer sich das freiwillig antut, weil er sich selbst verwirklichen will oder was auch immer, MUSS einen an der Klatsche haben. Ich fühle mich von dem Artikel auch nicht im geringsten angesprochen, denn bei mir ist der Hintergrund ein völlig anderer. Warum Frau Schulemann sich davon angesprochen fühlt, kann ich nicht beurteilen. Allerdings kenne ich einige Exemplare dieser Gattung, die dann am Wochenende, wenn der Sprössling beim Vater ist, heulend bei mir sitzen und jammern „ich schaff‘ das nicht! Ich kann nicht mehr!“ Wen wunderts? Es ist schon ohne Karrierebestreben schwierig. Wenn frau also die Entscheidung trifft, ihr Kind allein großziehen zu wollen, sollte selbst der Dümmsten klar sein, dass sie dafür an anderer Stelle Abstriche machen muss. Und nicht rumheulen, weil sie sich selbst übernommen hat und nicht einmal dafür die Verantwortung übernehmen will.
        vor etwa einer Stunde · Gefällt mir nicht mehr · 1
        Nala Martin Mist, mir sagt Flash Gordon noch was. Das spricht jetzt nicht unbedingt für meine Frische, oder? *seufz* Das Leben ist so grausam….
        vor 45 Minuten · Gefällt mir nicht mehr · 1
        Oliver Flesch Wer fischt denn da nach Komplimenten? Bei Dir ist noch alles frisch und knackig. Bekommst mein TÜV-Siegel!
        vor 42 Minuten · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch Viel schlimmer als das Ausheulen bei Dir, finde ich, dass die Kinder unter der Überlastung leiden müssen, Katrin. ABER: Ich habe eine Lösung, verrate ich in Teil II.
        vor 41 Minuten · Gefällt mir
        Oliver Flesch PS Leider wird die Lösung nicht durchgehen, die NWO hat etwas dagegen.
        vor 40 Minuten · Gefällt mir
        Nala Martin Das ist lieb von dir Oliver, aber kennst mich ja, ich bin diesbezüglich Realist …. Ich find ausheulen nicht schlimm. Solange man danach wieder den Rücken gerade machen kann und sich in den Wind stellt, ist (aus)heulen ganz heilsam.
        vor 39 Minuten · Gefällt mir nicht mehr · 1
        Katrin Hempel · Mit Jörg Beier befreundet
        Diese Mütter tun mir auch nicht leid. Bedenklicher finde ich, wenn deren Zwerge zu meinen sagen „deine Mama lacht ja so viel!“ – wirft ein trauriges Licht auf die Mütter. Lösung? Ich bin gespannt!
        vor 31 Minuten · Gefällt mir nicht mehr · 2
        Oliver Flesch Ist ganz einfach: Die ersten 10 Jahre halbtags (die ersten drei Jahre gar nicht) arbeiten bei vollem Lohnausgleich und denselben Karrierechancen. Selbstverständlich für Mütter UND Väter (natürlich nicht gleichzeitig.)
        Aber dazu wird es nicht kommen, weil das Ziel der NWO ist, uns unsere Kinder wegzunehmen (meint Ganztagsschule etc.), um sie unter ihre volle Kontrolle zu bekommen.
        vor 10 Minuten · Gefällt mir · 1
        Oliver Flesch Ich kann mich an keine Problemzonen erinnern, Nala. Dazu kommt: Du hast ein sehr schönes Gesicht und Körper werden überbewertet. Typen, die zu großen Wert auf Eure Figuren legen, könnt Ihr eh knicken.
        vor 7 Minuten · Gefällt mir
        Nala Martin Oliver, die knick ich auch … also die Typen. Aber das weisst du ja. Ich hab zwar keine Schilddrüsenprobleme und auch keine schweren Knochen aber … dickes Fell
        vor 6 Minuten · Gefällt mir nicht mehr · 1
        Oliver Flesch
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    • Das ist blödsinn. 70% aller Scheidungen gehen von Frauen aus.
      Warum ? Darüber kann ich nur spekulieren bin mir aber ziemich sicher :
      – sie sind sich zu gut, glauben sie hätten etwas besseres verdient
      – sind zu faul, glauben es wäre bequemer sich scheiden zu lassen

      Jeder ist seines eigen Glückes Schmied. Für jede Netnscheudung ist jede selbst verantwortlich, d.h. damit einhergehend auch der Konsequenzen.

  • Im Zeitalter der Pille wird man nicht „einfach so“ von irgendeiner Flachpfeife schwanger. Und wenn man von der Flachpfeife schwanger wird muß man sich halt irgendwie mit ihr zusammenraufen!
    Alternative: Augen auf bei der Partnerwahl.

    • muss man sich irgendwie zusammenraufen? wir leben doch nicht mehr in den 50ern… :’D stell ich mir prima vor, raufste dich mindestens 18 jahre zusammen, bis der sprößling frühestens das haus verlässt, schaust auf die flachzange neben dir (der vielleicht mal die große liebe war^^), schaust zurück und denkst dir – mist, jetzt biste alt und faltig (die werdenden mütter werden ja immer älter) – soll es das jetzt gewesen sein? abeer immerhin – man hat sich zusammengerauft 😀

      • Müssen tut man nicht, Agathe, bei einigen Menschen klappt es auch so. Aber wenn man nicht zu denen mit „innerer Harmonie seit der Kindheit Ausgestatteten“ gehört, dann muss man es sich wohl tatsächlich erarbeiten. Vielleicht hat aber auch alles nur mit Glück zu tun, eine 50:50 Chance also, oder sind unserer Ansprüche im Lauf der letztren Jahrhunderte mit zunehmender Bildung gestiegen. Obwohl, Geschichten vom Prinzen der auf einem Schimmel angeritten kommt gibt es schon seit eh und jäh. Aber vielleicht gab es damals nicht so viele alleinerziehende Mütter.

      • Aber jetzt mal im ernst. Einige der Männer hier haben es ja schon ausgesprochen.

        Es liegt zum einen an der Emanzipation selbst, und die habt ihr dem Feminismus zu verdanken. Des weiteren ist es eine Folge des Sozialismus, der den Sozialstaat, den Wohlfahrtsstaat geschaffen hat, und von dem ich übrigens auch abhängig bin, und als letztes verdanken wir das der immer wieder geänderten Rechtsprechung, welche Frauen favorisiert. Letzteres dürfte wohl auch auf das Konto des Feminismus gehen. Alles zusammen hat dazu geführt, dass sich in unserer Gesellschaft derzeit niemand mehr um jeden Preis zusammenraufen muss, dafür aber eventuell alleine Leben, wenn er nicht die ausreichende soziale Kompetenz besitzt, in einer Partnerschaft mit dem anderen Geschlecht zu Leben. Ich besitze sie ja auch nicht, Mutti sei dank, auch wenn mein Vater bestimmt seinen Teil ebenso dazu beigetragen hat.

      • Emanzipation hin oder her (ich würd mich nicht als feminsitin bezeichnen, höchstens als typisches ostkind, welches von muttern gelernt hat, dass kind und job vereinbar sind und man nicht sein leben am herd verbringen brauch) – es klingt immer so negativ, wenn man von alleinerziehen dund vor allem von dem fakt spricht, dass man „freiwillig“ alleinerziehend ist.
        Ich persönlich empfinde es nicht als schlecht. Klar träumt das kleine mädchen in mir vom traumprinzen 8der letzte liebeskummer ist noch nicht so lange her), den es aber nun mal nicht gibt. vielleicht kommt irgendwann noch mal der passende gegenpart, vielleicht auch nicht. trotz single-leben fühle ich mich nicht alleine. wenn ich nähe brauch – es gibt jeamnden, der mein bett wärmt. aber jemanden völlig in mein leben lassen, der sich nicht richtig anfüht? nö, will ich nich 😀
        im gegenteil – wie schön ist es (vielleicht auch nur für den moment) – völlig frei zu entscheiden, was man wie und wo und warum tut… und ich denke nicht. dass man mir soziale kompetenzen absprechen kann, im gegenteil. Aber ich gönne mir den Luxus, wählerisch zu sein… mit allen konsequenzen 😀

      • Na dann. Hast sogar einen Bettwärmer. Dann fehlt dir doch nichts.

        Und dann hast du doch schon gewählt.

        Erkennst ihn nur nicht, den, der dein Bett wärmt.

        Schau ihn dir noch mal ganz genau an, wenn er das nächste mal neben dir liegt, und dir in die Augen sieht. 😀

      • Olli – klar gibt es die :) aber alleinerziehend und vollzeitbeschäftigt zu sein, schließt ja, wenn man mit bisschen hirn durchs leben geht, ein vernünftiges ums kind kümmern nicht aus, gell? :)

        Aca – das werde ich tun :) aber du hast recht – momentan fehlt mir nichts. keine ahnung, wie lange dieser zustand andauern wird, aber noch ist dieser zustand da und fühlt sich gut an :)

  • Julia, das ist eine richtige und klare Sicht der Dinge, die Du hier vertrittst. Aber sei mal ehrlich, wieviele vernunftbegabte und verantwortungsbewusste junge Menschen kennst Du denn eigentlich? Ein großer Teil der jungen Leute (klingt komisch, wenn ich das mit meinen 31 Jahren schreibe, ist aber so) kann vögeln, vielleicht auch noch eine Patnerschaft nach dem Muster einer x-beliebigen Soap vorgaukeln und sogar Kinder in die Welt setzen. Sich aber bewusst machen, was das eigentlich bedeutet, welche lebenslange Verantwortung damit einhergeht und was man selbst dafür tun und ggf. auch bereit sein muss aufzugeben, können nur die Wenigsten. Und die setzen dann auch oft keine Kinder in die Welt, weil sie auf den Stress, das Zurückstecken usw. usf. keinen Bock haben. Der Rest macht das, was er am besten kann. Nämlich ohne groß nachzudenken dem Bauchgefühl folgen oder einfach das, worauf sie grad Lust haben.

    • „Sich aber bewusst machen, was das eigentlich bedeutet, welche lebenslange Verantwortung damit einhergeht und was man selbst dafür tun und ggf. auch bereit sein muss aufzugeben, können nur die Wenigsten.“

      kann ich nur unterzeichnen. vielen wird erst dann bewusst, was es heisst, kinder zu haben, als die kinder schon auf der welt sind. und dann ist das drama vorprogrammiert, weil einer der beiden sich überfordert fühlt und ausbricht. der andere partner darf es dann eben ausbaden.

      • Was hätten mich meine Eltern schon lehren können. Die haben es ja letztendlich auch nicht hinbekommen, mit ach und krach gerade mal durchgehalten, bis ich 16 war. Aber aufgearbeitet und auch mit mir darüber gesprochen haben sie ihre Ehe nie, und in der Schule bringt das einem auch keiner bei. Nur so’n Schwachsinn wie Neuer Bildungsplan.

      • Ja, das stimmt leider.

        Kinder bekommen geht leider ohne jegliche Qualifikation.
        Damit meine ich keineswegs den Bildungsstand. Aber eine gewisse Reife sollte schon vorhanden sein um die Verantwortung von Babys zu übernehmen.

        Ein psychologisches Gesundheitszeugnis – aber dann wär die Menschheit bald ausgestorben. 😉

        Zum Führen eines Fahrzeugs benötigt man eins. Aber an der Seele eines Kindes kann jeder herumhantieren, ohne sich der Konsequenzen bewußt zu sein. Seine Altlasten weitergeben.

      • So gesehen war es ja vielleicht sogar richtig, dass sie das alleinige Sorgerecht bekommen hat. Aber was sie dann daraus gemacht hat und von mir gleichzeitig erwartet hat, dass war mir zu krass. Ich lass mich weder erpressen, noch missbrauchen, noch fertig machen. Von niemand. „Du wirst deinen Sohn nie wieder im Leben sehen“. OK, dein Wille geschehe.

      • …was könnte man den Kindern alles beibringen in der Schule…

        …soziale Kompetenzen, Empathie, Lifekinetik, Stärken fördern, statt Mängel hervorheben,…ach meine Phantasie geht gerade mit mir durch…

        aber dann würden sie ja womöglich zu gesunden Menschen heranwachsen und wer soll dann bitte die Konsummaschine am Laufen halten?

      • Ja,Andreas, sie war ebend auch nicht fehlerfrei. Hat wohl auch ihre Altlasten mit sich herum getragen und war dann auch nur überfordert mit dieser Verantwortung.
        Und hat darum auch nur ihr bestes gegeben. Wie jeder im Leben.

      • “Du wirst deinen Sohn nie wieder im Leben sehen”
        das ist schon krass. Bis krank.
        Was denkt man sich blos allein bei dem Ausspruch?
        Egal was hier war ich habe den Vätern nie den regelmäßigen Umgang mit den Kindern untersagt,
        das ist echt das Letzte. Der erste kam nie aber das war wohl,
        so wie sein Leben dann noch verlaufen ist, auch das Beste was er machen konnte für sein Kind.
        Der hatte diesen Spruch auch mal benutzt, am Telefon: “Du wirst Deinen Kind nie wieder sehen”,
        ein paar Tage nachdem er mit meinem 2 Jahre alten Sohn verschwunden war…
        Aber wer wäre ich diese Bindung zu zerstören?

      • Dein, natürlich, Dein Kind….er hat Dein Kind gesagt,
        also war die Absicht allein mir mein Kind wegzunehmen,
        mir zu schaden.
        Er hat nicht unser oder mein Kind gesagt,
        nicht die Absicht etwas zu behalten was ihm gehört, was er beansprucht.

      • ich hab nie den umgang sabotiert oder unterbunden. beim gericht sagte der kids-vater sogar aus, ich habe ihm die kinder immer vorgesetzt, sogar als die krank waren (ich musste am besagten we arbeiten, gab ihm medikamente und anweisungen, was zu tun sei und dass er mich jederzeit anrufen solle, wenn er nicht mehr weiter wisse). er habe sich unter druck gesetzt gefühlt.

        warum denken sich die WE papas, dass sie nur die schönen zeiten mit den kindern verbringen dürfen? oder meinen die, die haben sich mit alimenten frei gekauft?

      • Nix dergleichen… Ganztagsschule und Kindergarten auch ganztags, heißt bis 1515 sind die Kids weg, außer natürlich in den Ferien oder wenn sie Krank sind etc.! Ansonsten hab ich der Mutter aufgezwungen, die Kids einmal die Woche zu nehmen bis 1900 Uhr und alle 14 Tage von Freitag bis Sonntag…klappte anfangs auch nicht wirklich, aber einmal Jugendamt und Androhung vom alleinigen Sorgerecht haben da schon weiter geholfen. Davor war es sehr hart und ich kenne viele, die aufgegeben hätten. War ein komplettes Jahr komplett allein für alle 4 verantwortlich ohne einen Tag frei…und interessant find ich immer, das Unterhalt wie es offenbar für viele Frauen hier wichtig ist, nie ein Thema war…erst der Rechtsanwalt, als die Scheidung eingereicht wurde, hat veranlasst, das es diesen Unterhaltsvorschuss gibt, weil sie nicht zahlen kann, mir war das wurscht, wichtiger ist mir, das sie die Kinder auch zwischendurch hat, damit der Kontakt nicht verloren geht, der war nach dem Jahr fast weg.

      • uterhalt ist allein schon aus dem grund ein thema, weil viele frauen mit einem teilzeitjob, den sie sich MIT partner leisten konnten, um sich ausreichend um die kinder kümmern zu können, nicht aussreicht, wenn man/frau plötzlich allein auf den gehalt vom TZ job angewiesen ist. und sobald man/frau zum amt geht, um aufzustocken, heisst es „was zahlt der mann/vater der kinder?“ und bei denen gelten keine absprachen, wenn diese unterhalb der düsseldorfer tabelle liegen.

      • Danke…ja Kraft braucht man da wohl. Und was ich meinte, Lost Soul, ist das die Mütter teilweise hier halt schreiben, er zahlt nur das Minimum, macht gleich neue Kinder damit er nicht zahlen muss usw.! Daraus kann man teilweise deutlich erkennen, wie die Degradierung zum Zahlvater stattgefunden hat. Klar stockt das Jugendamt dann auf, weil man eben alle Einkünfte Nutzen muss, bevor man das elendige ALG2 bekommt, aber das macht man dann einfach ohne verbal auf die Väter einzuhacken…so meinte ich das.

      • Ist auch nicht gut für die Kinder. Vor allem Jungs identifizieren sich ja mit dem Vater, und bekommen dadurch eine sogenannte „versteckte Botschaft“ mit auf den Weg, und die Mädchen ein falsches Männerbild. Solche versteckten Glaubenssätze sind häufiger, als uns bewusst sind, und reines Gift für die Seele. Denn Kinder sind ja noch leere Vasen.

      • Falls ihr hier mich meintet, meine Aussage,
        ich fand, daß der Unterhaltsanspruch viel zu hoch war,
        ungerecht, hätte ich es mir leisten können, hätte ich auf einen Teil freiwillig verzichtet.
        Ich weiß aber zufällig, daß er tatsächlich mit der Neuen, kaum, daß sie zusammen waren,
        Kinder aus dem Grund, sich die Unterhaltskosten an meine Kinder teilweise dann sparen zu können,
        absichtlich angesetzt hat.
        Und das ist ja wohl voll bescheuert ganz abgesehen davon eine merkwürdige Rechnung.
        Das hat nichts mit rumhacken zu tun, jeder blamiert sich ja so gut er kann.
        Er muß für mich gar nichts bezahlen, von dem würde ich auch nichts fordern,
        nicht mehr mein Mann, man sollte schon ein bisschen Anstand haben.
        Als wir noch zusammen waren, war ich auch arbeiten.
        Seit dem er nicht mehr hier wohnt, ist er auch erst ein Vater, nein, ich meine nicht Zahlvater,
        also ein Wochendvater, das ist eine erhebliche Bereicherung für die Kinder,
        sie hatten vorher keinen.

  • @Julia: das ist zu simpel gedacht. Ein Kind verändert die Beziehung grundlegend, da muss Mann nicht gleich Flachpfeife sein und es kann trotzdem in die Hose gehen. Und wie man selbst sich als Mutter oder Vater verändert kann man vorher auch nicht wissen. Ein Kind zu bekommen ist definitiv nix für Feiglinge oder Menschen, die immer einen exakten Plan verfolgen.

    • Ich war kein Feigling. Wäre aber lieber einer gewesen als zu glauben, dass wahrer Heldenmut dazu gehört, ein Kind zu zeugen. Ich hätte auf meine Intuition hören sollen, und weniger auf meine Frau und auf meine Mutter. Das war der Fehler. Es gibt Mütter, die verraten sogar ihren einzigen Sohn, wenn’s um einen Enkel, um den Enkel geht. 😉

      • Sie haben Dich mit 21 Jahren genötigt ein Kind zu zeugen,
        das ist unfaßbar…….ich finde grade gar kein Wort,
        das das zusammenfassend und treffend beschreiben könnte.

      • Nein, es war schon auf dem Weg, und ich war 31 oder 32, nicht 23.

        Wie es passiert ist?

        Angeblich könne sie derzeit nicht schwanger werden, hätte die Frauenärztin gesagt, und ich habe ihr/darauf vertraut.

      • Ja, ich hab mich vertan, 31 warst Du, wenn er jetzt 18 ist.
        Sie hat gelogen, so was sagen die nie.
        Es war schon auf dem Weg….
        die Wahl hattest Du nicht, die hat sie schon vorher getroffen.
        Ich sag ja, ich wäre für ein Leben als Mann nicht stark genug.
        Wem könnt ihr eigentlich trauen?

      • Und dann sollte ich sie auch noch heiraten. Und ich bin wieder von beiden unter Druck gesetzt worden. 😀

        Verrückt, wenn man das so im Nachhinein betrachtet, jetzt, wo ich vollkommen anders drauf bin. 😀

        Ich muss gerade wirklich herzlich über mich selbst lachen. 😀 😀 😀 Unglaublich. 😀 😀 😀 Aber es ist vorbei, ich hab’s überlebt. Was war ich doch für ein Idiot. 😀

        Und jetzt kommt das Beste: Meinen Vater haben meine Grosseltern mütterlicherseits auch mehr oder weniger zum Heiraten gezwungen, mit dem BGB. Viel mir gerade eben wieder brandheiss ein. 😀 😀 😀

      • „Wem könnt ihr eigentlich trauen?“ Also ich niemand, aber das ist ja nicht bei allen Männern so.

        Ich war 30, als er gezeugt wurde. Mein Bub hat 2 Wochen nach mir Geburtstag.

      • Hahahahaha, John Travolta noch als Jungspund, der tanzender Mädchenschwarm. Tja, in dem Film war ich auch. In Kanada. Mit Paty. Meiner Jugendliebe noch aus Mexiko. Die erste unrasierte Möse, die ich jemals im Leben gesehen habe. Und fand ihn toll, damals. Den Film, auch. 😀 😀 😀

      • Hahaha, aber jetzt kann ich es ja erzählen, mit 49. Ich habe mich als Kind, als Junge mit John Travolta identifiziert. Später dann, als jugendlicher mit Robbie Williams. 😀 😀 😀 Aber ich wäre der bessere Tänzer gewesen, zumindest als Williams. Und ohne hier jemand beleidigen zu wollen. Selbst mit 35 haben die meisten von uns immer noch nur Blödsinn im Kopf. 😀 Obwohl, dass ist vielleicht bei jedem anders. Ich war noch mit 47 blind, und werde womöglich mit 70 das auch wieder über 65 jährige behaupten. 😀 😀 😀 Ahhh, keine Ahnung, was hier abgeht, und was das ist.

      • Ja, komisch, aber das denkt wohl jeder von sich, das er früher blind war. Oder unwissend.
        Und klar werden wir immer weiser. Aber dann wenn wir endlich weise sind, ist unsere Zeit abgelaufen…und Zeit und Zeit und Zeit kann man nicht kaufen… (Tabaluga, Ein Lied, wo mir fast jedes mal die Tränen kommen, wenn meine Kleine das abends im Bett hört, an mich gekuschelt)

      • Ja, Denk-Rechenfehler von mir, hab ich schon gesehen.
        Wenn ich viel fühle ist mit denke immer schwierig :)
        Und wenn ich die See, seh, brauch ich kein Meer mehr 😉

      • Ja, aber kennst du auch das Gefühl, dass man sich nicht mehr dem Terrorregime der Zeit unterwerfen möchte. Unter diesen Terror, dass einem „die Zeit verfliegt“, man irgendetwas deswegen verpasst, wenn man sich nicht sputet oder es nicht mehr erleben könnte, wenn man nicht bei Zeiten …, jetzt wird es aber mal langsam Zeit, oder, wie Raphaela gesagt hat: Du hast dir ja ganz schön Zeit gelassen. Hinter was rennen wir da eigentlich her?

      • Mit dem zu ihr kommen.

        Es ging da so um einen Spass, dass ich ihr geschrieben hatte. Das ich ihr gerne so einen Scheinwerfer schenken würde wie ihn die Polizei von Gotham City hat, um mich wie Batman zu rufen, wenn was ist, wenn sie mich sehen möchte. Ich hab‘ ihr stattdessen dann meine Telefonnummer gegeben. Und nur wenige Tage glaube ich danach hat es bei mir dann tatsächlich geklingelt, jedoch immer mit unterdrückter Rufnummer, was sehr ungewöhnlich war. Niemand von meinen Freunden und Bekannten macht das weil alle wissen, dass ich dann nicht dran gehe. Und als ich sie dann am nächsten Tag im Treppenhaus darauf angesprochen habe, ob sie das gestern war, sagte sie nein. Von unten hat sie dann aber noch hochgerufen, ich hätte, oder, dann hätte ich mir ja Zeit gelassen, oder, dann hätte ich mir ja ganz schön viel Zeit gelassen. Das verrückte war, dass ich das vorher noch nie gehabt habe, solche Anrufe ohne Anzeige der Rufnummer. Das ging dann noch ein paar Monate so, aber da war das Kind eh schon in den Brunnen gefallen, und wenn ich mal dran ging hat sich nie jemand gemeldet. Kann natürlich alles möglich sein, doch Ende 2012 hörte das dann wieder auf, für immer. Hast dir aber ganz schön Zeit gelassen klang damals trotzdem für mich wie ein Vorwurf, selbst wenn die Anrufe gar nichts mit ihr zu tun haben. Heute sehe ich das nur noch als eine Verstellung, die sie getroffen hat. Aber irgendwie kommt mir das alles was ich gerade geschrieben habe seltsam weit weg und einfach nur noch langweilig und bizarr vor. Wie Kinderkacke, und das war es wohl auch, nicht nur von ihrer Seite. Vergiss es.

      • Ja. Manchmal wenn ich so meine Gedanken aufgeschrieben habe,
        in Worte gefaßt habe, Dinge, die ich schon wußte aber noch nicht sortiert, überdacht, verarbeitet hatte,
        wunder ich mich warum ich so aufgeregt war, sie zu Papier zu bringen, in worte zu fassen um sie nicht zu verlieren und ich wunder mich meistens danach wie offensichtlich, normal, langweilig alles erscheint weil man es eh schon wußte, nur man hatte sich nie die Zeit genommen darüber nachzudenken.
        Man hatte sich nicht genug Zeit für sich selbst genommen
        um zu sehen was es ausmacht, bewirkt, uns angeht, was es aus uns macht, uns fühlen läßt.
        Wir sollten mehr zeit für uns selbst haben,
        dann begreifen wir auch was wir fühlen und auch warum.

      • Sie war das.
        Sie wollte gerettet werden. Beim ersten Anruf, sofort.
        Du solltest springen, weil sie es wollte, Du solltest ihre Tränen trocknen
        und sie hätte sich für eine Weile bei Dir angekuschelt, Dich benutzt.
        Die Anrufe danach waren jeder für sich ein Vorwurf.
        Sei froh, daß es anders gekommen ist.
        Sie hätte Dich noch mehr verletzt.

      • Ich finde die Musik schön aber der Text paßt auch.
        Ich war verletzt, wie erschlagen,
        war so unten, daß ich mich selbst nicht wiedererkennen konnte.
        Mein Spiegelbild im Schaufenster,
        aber ich erkannte mein Gesicht nicht mehr.
        Mein Bruder,
        wirst Du mich jetzt allein lassen,
        damit ich irgendwo in Philadelphia auf der Straße eingehe?
        Ich bin die Straßen auf und ab getigert,
        bis meine Füße zu Stein wurden.
        Und ich hörte die Stimmen von Freunden,
        die längst weggegangen oder tot waren.
        In der Nacht hörte ich das Blut durch meine Adern rasen,
        schwarz und flüsternd wie der Regen auf der Straße in Philadelphia.

        Es wird kein Engel kommen,
        um für mich da zu sein.
        Es gibt nur Dich und mich, mein Freund.
        Meine Kleider sind mir zu groß geworden,
        und ich bin tausend Meilen weit gewandert,
        nur, um aus meiner Haut zu kriechen.

        Es ist Nacht geworden,
        ich bin wach,
        und ich kann spüren,
        wie ich langsam immer weniger werde,
        verschwinde.
        Darum, mein Bruder,
        nimm mich auf,
        küsse mich,
        auch wenn Du nicht mehr an mich glaubst.
        Oder wir werden uns beide verlassen,
        werde beide auf den Straßen von Philadelphia stehen
        und allein sein.

      • Genau das hat sie aber glaube ich für mich so interessant gemacht. Dieses Mysterium, dieses Etwas, was ich an ihr nicht begreife. Nach meiner Vorstellung ist sie ein Teil meines Schattens, der Teil meines Schattens, den ich an mir nicht sehe, oder nicht sehen will. Das was man an einem Anderen ablehnt ist der eigene Schatten. Was ist es, was ich ihr vorwerfe, vorgeworfen habe. Das sie sich nicht mir gegenüber erklärt, dass sie sich mir nicht stellt. Statt dessen zieht sie es vor zu schweigen und mich ratlos und verstört, im Ungewissen zu lassen. Also Trotz. Und Trotz ist ja auch ein grosses Thema, eine grosse Baustelle bei mir. Ich verweigere mich ja auch ununterbrochen beinahe allem. Dem Kampf, der Liebe, dem Begehren, im Grunde dem Leben, wenn man so will. Zurück in Muttis Schoss, zurück ins Paradies, zurück nach Hause, in den Himmel. Aber Leben? Der Horror. Nichts als Kampf und Gemetzel, ein ewiges Ringen, um beinahe alles und mit jedem. Und als ich sie dann kennengelernt und mich in sie verliebt habe war plötzlich für eine Weile alles anders. Ich wurde plötzlich eins mit der Welt, wollte plötzlich Leben, einen richtigen Job haben, der uns ernährt, ich habe mich plötzlich da zuhause gefühlt, wo ich war, wie angekommen, wie endlich gelandet, auf dem Boden der Tatsachen, doch ohne mich dabei unwohl zu fühlen. Endlich froh, am Leben zu sein, mit dem Wunsch, noch viel Zeit mit ihr geschenkt zu bekommen. Schlimm, wie wenig ich das Leben liebe, wahrscheinlich mich selbst Liebe. Und darum erzähl ich auch ständig jedem egal ob er es hören will oder nicht, wie geil es doch hier eigentlich ist. Aber wirklich Leben, mit allem drum und dran mache ich auch nicht. Nur im Geist. Das ist die dunkle Seite in mir, mein Schatten. Eine tief sitzende Todessehnsucht, die Ablehnung meiner Existenz.

      • Ich versteh das schon.
        Allerdings glaube ich, daß Du einfach nur von ihr wissen wolltest was Du falsch gemacht hast.
        Ich glaube, daß Du sie geliebt hast, zum ersten Mal geliebt hast und nicht nur verliebt warst,
        das hat nichts mit deinem Schatten zu tun.
        Du hast sie als Deine Frau wahrgenommen.
        Ich weiß ganz genau was Du gefühlt hast.
        Aber Du wolltest damals noch gerettet werden und hast Dir deshalb mit ihr eine Zukunft zurechtgesponnen,
        hast versucht sie in deine Vorstellung zu zwängen, die Zukunft.
        Das alles zu verlieren ist natürlich furchtbar.
        Aber ich glaube, daß sie nur so mysteriös auf Dich wirkte weil sie nicht an Dir interessiert war,
        sie war von deiner Aufmerksamkeit geschmeichelt und hätte Dich wohl lediglich
        als Lückenbüßer, Tröster herangezogen.
        Wenn man nicht an einem Mann interessiert ist, scheint man genau richtig mit ihm umzugehen,
        man läßt ihn frei und engt ihn nicht ein.
        Für die Jungs kaum zu unterscheiden davon wie man richtig mit Männern umgeht wenn man sie liebt.
        Was auch ein grund ist warum sich Männer viel zu oft bei den falschen frauen gut aufgehoben fühlen.
        Sie glaubt er ist nicht gut genug.
        Sie läßt ihn nicht an ihrem Leben teil haben.
        Er denkt sie läßt ihm seine Freiheit,
        sie muß was Besonderes sein.
        Sei froh, daß sie weg ist.

      • Ja Andreas,

        ich denke das Deine Annahme richtig ist. Das es auf jeden Fall mit Deinem Schatten zu tun hat, den Du hier gut beschreibst.

        Aber sie hat Dir auch das gezeigt, wozu Dein Herz sehr wohl in der Lage ist.
        Wieder heil zu sein, zu werden.
        Sie war ein Blick in die Zukunft, in das was möglich ist. Wenn Du die Angst überwindest, sie vielleicht ein wenig, Stück für Stück über Bord werfen kannst.
        Weil Du Liebe erfährst. Ohne Dich dabei aufzugeben, ohne Kämpfe führen zu müssen, sie annehmen kannst.

      • Das hab ich grade gefunden:
        „….umso mehr ich der bin, der ich bin, das mache, was mir Freude bereitet, mir das von der Welt nehme, was mir gehört, mir das geschenkt wird, was auch ich zu schenken versuche. Und ich brauch nicht viel, doch es ist genauso viel Wert wie ich. Denn sterben muss ich sowieso, aber ob ich vorher gelebt habe woran ich glaube oder nicht, dass macht für mich einen Unterschied. Für den der schon immer der sein durfte wer er ist mag das unverständlich klingen, für mich ist es eine Revolution, meine Evolution, meine Genesung, meine Heilwerdung, meine Selbstwerdung, und ich freue mich :) „…
        😀

      • Ja, ihr beiden Süssen, ich danke euch für euren aufmunternden Worte.

        Hab‘ ja selbst gestern noch so bei mir Gedacht, dass es ja trotzdem in mir stecken muss, in mir steckt, etwas sehr schönes, auch wenn es zumindest bis jetzt immer nur von aussen, durch ein „externes Ereignis“ 😀 getriggert werden konnte.

        Ein Mangel an Eigenliebe, ein Mangel an Lebenswille, ein Mangel an Bereitschaft zum Kampf, zum „egoistisch“ und „böse“ sein. Aber dafür besitze ich halt andere Eigenschaften und Fähigkeiten, die ich mit der Welt teilen kann. 😉

        Bin halt kein guter Papa, oder ein treu sorgender Mann, wie ihn sich die meisten Frauen wünschen, was ich absolut verstehen und nachvollziehen kann.

        :) Ganz schön kompliziert, und darum behalte ich meine weiteren Gedanken hierzu auch erstmal für mich. 😉

  • Anderen zu erzählen, daß sie sich halt nicht trennen sollten wenn sie sich fortgepflanzt haben, zeugt doch von einer gewissen Arroganz, gepaart mit Ahnungslosgkeit.

    So einige alleinerziehende Mütter sind aber deshalb dauergestreßt, weil sie den Erzeuger zum Zahlvater degradiert haben. Jedes zweite Wochenende frei (weniger nach Gusto) und pünktlichen Unterhalt ist halt auch eine Option, die gerne genommen wird. Manchmal die einzige Option, zugegeben.

  • Allen Alleinerziehenden Hut ab !

    Aber wenn sich Menschen dann trennen, welche gemeinsame Kinder haben, genau dann sollte man spätestens sein Ego zurückschrauben und der Kinder wegen zusammen an einem Strang ziehen.

    Leider schaffen das viele nicht. Und dann wird der Vater zum Zahler degradiert, leider auch von unserer Rechtsprechung.

    Ich kenne aber auch ein super Gegenbeispiel. Das hat mir damals gezeigt, das es ebend auch anders geht. Erwachsen.

    Ja Olli, Du hast so recht!

  • Ich halte dies für zu einfach. Fast jeder Fall hat seine eigene Geschichte. Zum einen wäre es ein Wunder wenn Mensch sein eigenes Leben und seinen Weg vorhersehen würde und könnte. Dann würden ganz sicher von vielen andere Entscheidungen getroffen werden. Ich persönlich hätte zumindest keine Kugel in peto die ich befragen konnte. Und ich halte auch nicht jede Frau für so größenwahnsinnig zu denken sie schaffe das alles allein. Das schaffen die wenigsten.
    Dennoch gehe ich davon aus, das die meisten nach besten Wissen und Gewissen das Beste versuchen zu leisen. Und sicher gibt es den Fall das Frau Mann damit bestraft sein Kind vorzuenthalten. Genauso gibt es ebenso häufig das Gegenteilige. Mann dreht sich um und schaut nicht mehr zurück. Schmeißt sein Kind einfach aus seinem Leben. Es existiert nicht mehr. Wenn dann noch eine neue Frau hinzukommt die dieses Verhalten unterstützt und intrigiert, dann hat das Kind keine Chance mehr.
    Das allerschlimmste ist allerdings, dieses Kind kann noch so alt werden. Noch selber so erwachsen. Diese Wunde verheilt nie. Sie bekommt eine dünne Schicht für eine Zeit sieht es so aus als ob es keinen Schmerz mehr gibt, doch es braucht nur eine kleine Konfrontation mit der Vergangenheit, eine Begegnung und schon ist er wieder da. Der Schmerz des Verlustes.
    Uns so sollte jeder Mensch immer sein Bestes geben den Kontakt zu beiden Elternteilen zu halten…..

    • Richtig. Die Wunde verheilt nie. Wie bei mir. Sie wird einem im besten Fall nur irgendwann bewusst, und dann kann man damit besser umgehen. Doch genau wegen dieser Wunde habe ich nicht um meinen Sohn gekämpft.

      • Da kann ich dir grad nicht ganz folgen…. wenn du aus diesem Grunde eine Wunde stetig bei dir trägst, was hat es da mit deinem Sohn auf sich ?

      • Ich hatte Angst vor dem Schmerz, der dadurch in mir ausgelöst wird. Diese Angst vor dem nicht das bekommen, was man sich wünscht. Du begehrst, möchtest, wünschst dir etwas, und der Richter sagt aber vielleicht trotzdem nein. Oder er sagt sogar ja, aber deine Frau vereitelt es trotzdem immer wieder. Das tut auf Dauer sehr weh, denn mein Sohn ist mir dann ja nicht mehr gleichgültig, sobald ich das Gefühl zulasse, ihn sehen und bei mir haben zu wollen, und darum dann ja auch um ihn kämpfe. Wer einen Kampf anfängt muss aber damit rechen, dass er ihn auch verliert.

      • Ich weiß. Wer nicht begehrt lebt auch verkehrt. Ist aber ein guter Schutz vor Verletzung. Keine Ahnung, warum ich da so empfindlich bin. Vielleicht einfach nur darum, weil ich empfindlich bin. Andere brauchen vielleicht keinen Panzer, weil sie weniger fühlig, sensibel, empfindsam sind. Das passt allerdings wiederum nicht zu meinem Image als Axt im Walde, die ich aber auch oft bin, sein kann. Zwei Extreme, oder doch lediglich die ganze Bandbreite. Extrabreit?

        • Ach, guck mal, das mit dem „Nicht-begeehren“
          hab ich jetzt auch verstanden, also in der Mann/Frau-Konstelation mit Liebeshintergrund.
          Etwas emotional nicht zuzulassen, nicht mehr herein zu lassen, sich zu schützen, löste bei mir anfänglich z.B. eine Übelkeit im Magenbereich aus. Wenn man dann durch das Bewußtwerden des Verzichts weinen muß, krampft sich einem das Herz zusammen als würde es etwas herauspressen, sich selbst auspressen und es ist als würde der Tränenbach direkt aus ihm entspringen.
          Aber auch das überlebt man, spätestens wenn es automatisch funktioniert und man es nicht mehr bewußt machen muß.

      • Das Leben ist nicht einfach.
        Man sollte wissen was man will.
        Seine Werte kennen.
        Und man sollte danach leben.
        Dann ist das Leben aufregend, lebenswert.
        Fehler zu machenist nicht schlecht.
        Nichts zu machen ist schlecht.
        Tod sein kann man nach dem Leben.
        Aus Fehlern lernt man.
        Wenn die emotionale Entwicklung gestört oder verzögert ist durch Einflüsse,
        denen wir ausgeliefert waren, als wir Kinder waren,
        müssen wir uns unseren Weg durch das Lernen aus unseren Fehlern hart erarbeiten.
        Wir lernen unsere neu errungene Freiheit schätzen.
        Emotionale Freiheit :)
        mein höchster Wert.

      • Lieber Andreas,

        aber Dein Sohn ist Dir doch auch so nicht gleichgültig. Ich glaube das nicht, das Du, wenn Du um ihn gekämpft hättest, mehr gelitten hättest.

        Sicher Deine eigene Verletzung lähmt Dich, macht Dir Angst.

        Sicher hast Du erstmal viel Streß von Deinem Kind abgewendet, aber Du liebst ihn.

      • Würd dir da gern noch mehr zu schreiben, aber ich denke nicht, das das in einen öffentlichen Post gehört….

        Aber das Gefühl was ein verlassenes Kind hat, dieses Gefühl des „nicht gewollt sein“. Das für sich absolut unvortellbare Gefül das der Mensch der dir doch mit am nächsten sein soll, dich nicht möchte. Sich nicht für dich interessiert, nicht nach dir sucht und dich nicht sehen möchte ist schlimm. Und es bleibt schlimm. Zumindest so lange bis du es vielleicht verstehen kannst. Bis es wahre Erklärungen gibt. Bis dahin fehlt dir immer etwas. Ein Teil ist weg. Ich persönlich denke unabgeschlossene Geschichten im Leben sollten abgeschlossen werdern. Sie trägt man sonst immer bei sich. An einer unsichtbaren Leine, unendlich schwer. Und manchmal ist die unheimliche Kiste in der letzten Ecke des Kellers gar nicht so unheimlich und schlimm wenn man doch mal einen Blick riskiert und mutig ist.
        Den tragischen traurigen Abschluss kann es dann eines Tages geben. Der Vater stirbt. Ohne Klärung, ohne Möglichkeit des vorherigen Verzeihens. Mit all den Fragen im Kopf, mit allem Unverständnis, mit aller Traurigkeit die für einen alleine übrig bleibt.

      • Ja, das denke ich auch. WESTENDSTORIE

        Schöner für alle Beteiligten wenn alle Beteiligten noch leben, aber auch möglich, wenn der Vater schon tod ist.
        Aber dazu müsste der Lebende Robert Betz kennen 😉

      • Das wäre der richtige Weg… aber wann ist schon alles richtig. Denn, irgendwas ist ja immer :) Und so reiß ich schnell mal die Gedankenleine brutal zurück, sonst schwimmen die wieder zu weit raus aufs Meer :)

      • Wenn du mir was gutes wünschen möchtest, dann bitte, ich möge sie immer halten können. Gedanken können fies sein. Sie können dich unkontrollierbar bestimmen. Drum lob ich mir doch häufig die Oberflächlichkeit, diese ist so schön leicht und einfach.
        Ein sehr naher Mensch hat mir mal gesagt, er ist selber so ein Denker: er wünsche sich einen Knopf am Kopf. Ja, den hätt ich ab und an auch gern :)

      • Ein Psychologe. Kannst Dir alles kostenlos bei youtube anhören.

        zB. „Der Vater Deiner Kindheit“, oder „die Mutter Deiner Kindheit.“ Nimm Dir die Zeit, es lohnt sich.
        Mein Leben hat er sehr geprägt.

      • Kein Psychologe. Aber hab dank, ich hör mal rein. Stöchchen, Hütchen.. zurück zum Thema. Was war das noch gleich ? 😀

      • Dann hältst du es wohl mit Oscar Wilde der gesagt hat

        „Jeder von uns ist sein eigener Teufel, und wir machen uns diese Welt zur Hölle“

        Ich glaube an den Umkehrschluß ! :) :) :)

        und “ Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an“ Marc Aurel

      • So n Unsinn… weder das eine noch das andere ist passend. Ich lebe ebenso nach dem Umkehrschluss, das Beschreiben der Gedanken eben ist und war nur eine kleine Sequenz, die aber nun vorhanden sind. Annehmen, zulassen, verändern, think positive ist alles richtig und wird gelebt 😉 :)

  • Bei uns kam dieses Rumgenörgel und Gekeife an den Kindern immer vom Vater.
    Der wollte nichts mit seinen Kindern unternehmen und war deshalb immer furchtbar genervt,
    hat sich dann immer benommen wie Rumpelstielzchen kurz vorm Zerreißen und uns den Spaß verdorben.
    Gegönnt hat er denen auch nix, hielt er alles für unnütz,
    kein Vater, weiß man aber erst wenn sie sich als solches herausstellen.
    Das war mit ein Grund warum ES rausflog.
    Hab im Nachhinein dann noch erfahren, daß die Drecksau die Kinder geschlagen hat wenn ich arbeiten war,
    die „nur“ zu beschimpfen hat wohl nicht gereicht.
    Manchmal ist es besser nicht zusammen zu bleiben,
    auch für die Kinder.

    • …ach, apropos Unterhaltssystem,
      der vater meiner letzten 3 Kinder hat direkt im Anschluß seiner ersten neuen Freundin auch Zwillinge gemacht,
      und braucht deshalb nicht den Kindesmindestunterhalt zahlen sondern nur 90,-€ pro Kind.
      An seiner Stelle würde ich noch mal nachlegen vielleicht kriegt er dann noch was raus 😀 😀 😉

      • die neuen Zwillinge extra! weiß ich aus familiärer Quelle!
        Um sich den Unterhalt zu sparen!
        Die Neue hat sich allerdings schon wärend der Schwangerschaft von ihm getrennt
        war wohl schlauer als ich, tja…
        die hat mich nachher auf fb angeschrieben und wollte Infos über den, also echt hey!
        Ich hab ihr zu den Mädchen gratuliert ihr Glück und Gesundheit gewünscht und sie dann blockiert.

      • clever der papa ;))) unser papa hat den besserbezahlten job gegen einen schlechter bezahlten gewechselt und spielt psychische belastung auf grund der trennung ;)) und dabei hat er den grund zur trennung geliefert. bevor ich die story im detail hier veröffentliche, muss ich erst einen anwalt anheuern und die copyrights sichern ;))))

      • ja, sehr clever!
        Ich muß dazu sagen, daß ich fand, daß 270,-€ pro Kind (und das ist schon nur der unterste Satz)
        bei 3 Kinder auch ganz schön viel ist.
        Jetzt zahlt er quasi nur für eins.
        Ich könnte auch ein Buch schreiben aber dafür bin ich nicht wütend genug.

      • @lostsoul

        so ein Fall hat sich auch vor kurzem in meinem Heimatdorf abgespielt. Der Kerl verlässt seine fett Frau und zwei Kinder und kündigt seinen Job, damit er keinen Unterhalt bezahlen muss. Er war auch der Auslöser für die Trennung, da er eine andere Frau her gekriegt hat… auf einem Melkstand beim Kühe melken… beim Bauern aus dem gleichen Dorf… der auch der Nachbar war/ist! Die Geschichte ist eigentlich schon RTL-Tauglich. Als man mir das erzählte, hab ich mir erstmal abwechselnd an den Kopf gefasst und dem Erzähler angesehen, ob ich hier verarscht werde.

        Der Typ war aber schon immer ein Idiot und wird es wohl auch bleiben. Irgendwie ist sein ganzen Leben ein Beispiel für Murphys-Law. Traurig und lustig zugleich.

      • Hahahahaaaaaa 😀
        JA! Glückwunsch!
        Der Vater meiner 3 letzten Kinder wird schon wieder Vater,
        diesmal „nur“ eins, ein Mädchen wirds wohl anscheinend.

  • Ohhhh, was soll das denn, Oliver?

    Der beste Teil, der, der einen richtig reinzieht hat gerade erst angefangen, da ist er auch schon wieder vorbei. Das ganze Vorgeplänkel kannst du dir auch sparen. Du bist vor allem ein Geschichten-Erzähler, Olli, dass ist deine Stärke.

  • und zum titel: es ist einfach, oli, wir haben alle einen an der klatsche, weil es der einzige luxus ist, der uns bei all dem stress und den belastungen geblieben ist.

    • Ich habe halt verschiedene „Typen“ kennengelernt. Die, die nicht wussten und wissen was sie tun. Ihnen sei so oder so vergeben. Dann die Opfer des Feminismus, die dann Opfer ihrer eigenen Rebellion und Kompromisslosigkeit geworden sind. Die, die nur hinter meiner Kohle her waren, deren Opfer dann ich geworden bin, und nur eine Sorte habe ich bisher noch nicht kennen gelernt, aber die trifft auch keine Schuld, und die finden wahrscheinlich auch ganz schnell wieder einen liebevollen Mann, der sie und die Kinder über ihren Verlust tröstet.

  • womit mal wieder erwiesen wäre, dass ich doch zu viele männliche hormone oder so habe… ich hab beizeiten erkannt, dass ich es nicht schaffe alleine an so vielen fronten zu kämpfen und mich mit meinem kind zu meiner familie zurück gezogen. hier aufm dorf guckt man mich als alleinerziehende mutter übrigens schräg an, weil das hier die seltenheit ist. ich find mich zwar in dem artikel nicht wieder aber bin trotzdem gespannt auf teil II und das mit den heile-welt-kleinfamillien kenne ich zu gut.

    • Kluge Entscheidung und ein Lob an deine Familie. Kenn‘ zwar nicht die wirklichen Ursachen für eure Trennung, aber vielleicht findest du ja doch noch irgendwann dein Deckelchen. Wünschen tue ich es dir zumindest. 😉

  • Ähm ja und sowieso..
    Ich bin jetzt 264 Tage unfreiwillig Alleinerziehend. Und lebe in Scheidung.

    Ich hab nicht genug Hände. Zwei- anatomisch korrekt. Und das erweist sich tatsächlich als Alltagsproblem. Ich kann nicht zwei Jungs und den Hund und das Haus und 48 Stunden unterbezahlte Arbeit perfekt machen.

    Nur hat mich niemand gefragt ob ich das möchte. Ich habe nicht entschieden meint Idylle zu verlassen. Und trotzdem bin ich ,da wo ich bin, gerade glücklich. Und ja, ich liebe meine Jungs mehr als alles andere auf der Welt und ich finde es großartig dass sie mir Glück gönnen und das Wohnzimmer aufräumen wenn ich geschafft von der Arbeit komme.

    Also.. Wo ist das Problem? Machs nach, Machs besser 😉

    • Solange „deine“ Jungs nicht zu deinen Ersatzmännern werden ist ja alles OK. Aber Kinder sollten nicht alle Bedürfnisse von Mutti erfüllen, weil Mutti sie damit überfordert, und sie damit zu Muttersöhnen macht.

      Es gibt Dinge, für die ist für gewöhnlich ein Mann eben die richtige Adresse, und keine Minderjährigen.

  • Was ist den das für eine blödsinnige Unterstellung? Als ob sich die Millionen allein erziehender Mütter (darunter ich selbst) es ausgesucht hätten allein erziehend zu sein! Im seltensten Fall fangen Alleinerziende alleine an, meist fällt dem zweiten Teil der Kleinfamilie auf dass er oder sie keine Lust mehr hat oder es einfach nicht mehr passt. Was soll Frau (oder Mann) in so einer Situation den machen? Sich erschießen? Für mich lieber Author keine Option. Da beiße ich lieber meine Zähne zusammen und ziehe mein Kind alleine groß!

    • Es sind eher die Mütter, die sich trennen, zumindest dann, wenn die Kinder noch klein sind.
      Sie werden ihre Gründe gehabt haben, keine Frage, aber tut bitte nicht immer so, als wärt ihr alle verlassen worden.
      Ich bin von zwei Müttern verlassen worden und ich stehe da auf sicher nicht allein da. 😉

      • Was erwarten Wir auch in einer Welt, die das Ich immer weiter stärkt, und das Wir immer weiter schwächt.

        Weil Wir ja gefährlich sind, Ichs leichter zu beherrschen sind. Dann seht halt zu, wie Ichs alleine zurechtkommt.

        Warum sollten Wir auch noch länger die Verantwortung für etwas übernehmen, für etwas tragen, was Wir nicht mehr steuern, nicht mehr in der Hand haben?

        Das ist einer der schlechtesten Filme aller Zeiten: Sumuru – Planet der Frauen 😀

      • Geht ja noch. Habe auch schon mal von einer noch höheren Disparität gehört. Passt aber zu dem Bild, welches ich mittlerweile von ihnen habe. Frauen sind es, die in Wirklichkeit die Annäherung diskret „in die Wege leiten“, und sie sind es auch, die in der Regel die Sache wieder beenden. So ganz ohnmächtig und unschuldig sind sie dann wohl doch nicht. Vielleicht einfach nur clever, etwas verschlagener, listiger. Ntürliche Talente der körperlich Schwächeren.

      • Das können wir von mir aus gerne erforschen, Matze. Mir liegt sehr viel an gesunder Milch von glücklichen Kühen.

        Von meiner Regierung gäbe es das Geschlechter-Forschungsbudget nach Quote, also 51,267:48,733.

  • Sehr merkwürdige Ansichtsweise….ja, Kinder sind toll und ja, sie sind auch ansträngend….aber was soll’s….als Alleinerziehende oder Der….muss man seine eigenen Interesen leider sehr zurückstellen und nach und nach hat man dann die Chance sich diese wieder zu ergattern….und wenn man ehrlich ist gibt es zu jedem Kind einen Vater und eine Mutter….und wenn man sich, trotz Trennung, die Aufgaben der Erziehung und Betreuung teilt…..dann hat man auch zeit sich zu erholen!

    • Ja, finde ich gut, deine Ansicht, Mirja. Wenigstens in der gleichen Gegend sollten beide im ungünstigsten Fall bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern. Doch wie du weisst scheitert das oft dann wieder an anderen Dingen.

  • Ich hatte gestern in der Muckibude echt ein nettes Gespräch,
    mit Dirk, lag neben mir auf der Bauchmatte,
    er war 17 jahre verheiratet 1 Kind, jetzt seit 9 Jahren lieber alleine.
    Er meinte ganz dröge: Alles Schlampen außer Mutti.
    Als ich vor Lachen wieder sprechen konnte hab ich ihm genauso dröge gesagt:
    So kann ich nicht arbeiten.

  • ach herje dieses leidige gejammer von alleinerziehenden geht mir auf den keks. als ob kinder, job, haushalt und mann zuckerschlecken sind und nur sie das leid der welt auf den schultern trage *augenroll*

      • ach echt? mh ich nicht. ich weiss nicht wer mir mehr arbeit macht die kleine oder der mann *lach* beide machen unordnung, dreck und kosten geld *lach*

      • Ach Anni, Du mußt loslassen. Du machst doch auch Dreck und Unordnung. Oder?

        Und ist das wichtig? Für mich nicht mehr so sehr, das es mich stressen würde.

        Ich verstehe Dich schon, hab da auch mal strenger gedacht. Wird uns ja in der Kindheit als Mädchen mitgegeben.
        Hach, die Kindheit.
        Aber davon kann man sich lösen, dann wirds entspannter.
        Mein Mann hat mir da auch sehr geholfen, nein nicht in dem er den Dreck wegmacht, doch manchmal tut er sogar das. Indem er mir von seiner Schwelle, was Unordnung betrifft, erzählt hat. Und ich hab dann meine Schwelle ein wenig der seinen angepasst. HiHi

      • ne sorry das geht nicht 😉 ich bin ein ordnungsfreak mit putzfimmel.

        und ich mecker zwar gerne das die zwei soviel unordnung machen aber hey ihn hab ich mir selber ausgesucht und er hatte schon immer einen „südländischen ordnungssinn“ da werd ich nix dran ändern. Hab ihn lieb so wie er ist.

        und die kleine naja naja die ist halt wie papa *g*

    • Ja, nicht schlecht. Ist aber trotzdem auch nur die halbe Wahrheit, wenn auch eine sehr wichtige.

      Darum bei 12:41 ausgestiegen. Das Thema Eigenverantwortung.

      Sehr populär bei Verkäufern des amerikanischen Traums und Neoliberalen und Menschen die glauben, sie hätten alles im Griff.

      Nach dieser Theorie ist aber auch jeder Jude selbst dafür verantwortlich, wenn er den Zweiten Weltkrieg nicht überlebt hat.

      Aber ganz so einfach ist es glaube ich nicht, es scheint immer eine Mischung aus beidem zu sein. Fremd-, und Eigenverschulden.

      Die vielleicht einzige „absolute Wahrheit“ die es gibt ist darum wahrscheinlich die, dass es so etwas wie eine „absolute Wahrheit“ nicht gibt. Ausser das, was wir als Gott bezeichnen, und das kann auch niemand beschreiben.

      Aber trotzdem danke für die Inspiration. Mehr Verantwortung zu übernehmen ist mit Sicherheit auch für mich ein wichtiges Thema, wenn nicht sogar das wichtigste überhaupt.

  • Und darum heute hier mal kein Vorwurf, sondern ein riesengrosses Dankeschön an alle alleinerziehenden Mütter.

    Ohne euch wären wir schon ausgestorben, gäbe es uns gar nicht – die „bösen“ Jungs. :)

  • „Aber ich möchte nicht ungerecht erscheinen, ich bin überzeugt, Deutschlands Kleinfamilien wohnen auch ganz zauberhafte Augenblicke inne. “

    Richtig Oli,

    und es ist das Schönste auf der Welt, (ja ich weiß,was Du gerade einwerfen möchtest 😉 )
    Kinder zu haben.
    Wenn sie morgens noch mit geschlossenen Augen ihre Ärmchen ausstrecken um Deinen Kopf in ihre Hände zu nehmen und ihre Nase, wie ein Eskimo, an Deiner reiben.
    Und sich ihre Augen öffnen und Dich voller Liebe anstrahlen.
    Und so viele Augenblicke mehr jeden Tag, einfach nicht zu toppen. :)

    • „Und sich ihre Augen öffnen und Dich voller Liebe anstrahlen.“

      Oh ja, dass mag ich auch – vor allem bei Frauen. 😀

      Aber zurück zu den Babys. Auch hier sprechen Verhaltensforscher ja davon, dass es sich auch dabei lediglich um Programme handelt, die das Überleben des Säuglings sichern sollen. Genauso wie das schöne Gefühl was Mütter normalerweise beim säugen haben. Das wir diese „Effekte“ natürlich alle mit schön bis superschön bezeichnen und auch so empfinden liegt in der Natur der Sache, denn sonst würden wir es ja nicht machen. Belohnungsprinzip halt.

      Es gibt aber auch Menschen die sagen, dass sich Wissenschaftlern bestimmte Spähren gar nicht erst erschliessen, weil diese auf einer höheren Ebenen existieren und dort überhaupt erst stattfinden, sie aber trotzdem genauso „real“ sind wie alles Andere auch. Ich erlebe in letzter Zeit diese Sprünge von der Einen auf die Andere aber auch wieder zurück öfters, und empfinde was ich dabei erlebe als sehr seltsam. So als würde ich in die Leinwand eines Filmes hineinspringen, und dann auch wieder heraustreten, herausfallen. Und obwohl in „beiden Welten“ rein mechanisch betrachtet sich exakt „das Gleiche“ abspielt, fühle ich mich jeweils anders dabei, empfinde und denke ich darum in beiden Welten unterschiedlich. Die eine Welt erscheint mir körperlos, schwereloser, leichter, spielerischer, sonniger, unkompliziert, die andere … . Tja, bin mal gespannt, wie das wohl weitergeht, und lasse mich überraschen. 😉

      • Ja, dass nennt sich Außerkörperliche Erfahrung (AKE). Gibt’s auch auf Wikipedia einen Artikel darüber, wie ich gerade gesehen habe. Auf Drogen erleben das Leute öfters, aber ich bin jetzt schon seit 20 Jahren weg von allem, ausser hin und wieder mal ein Joint mit Freunden. Klar könnten das auch Flashbacks sein, aber darum geht es mir gar nicht. Viel interessanter finde ich die Frage, was das ist, und was bedeutet das, denn auch Leute die nur Meditieren kennen es. In dem Zustand sind zum Beispiel auch alle „Zipperlein“ weg, so als wären Schmerzen nur eine Erinnerung an alte Verletzungen. Und das gilt ja auch für seelische Verletzungen. Wusch, und mit einem mal ist nichts mehr von all den Vorurteilen oder Engsten noch da, man fühlt sich wie ausgetauscht, voller Energie und Zuversicht. Von einem Moment auf den Anderen. Das finde ich schon recht bemerkenswert und macht halt mich nachdenklich. Was wenn … :)

        Uiui, Gänsehaut! Und eine supersüsse Liebesgeschichte. Ach, was bin ich doch für ein hoffnungsloser Romantiker. 😀

      • Ja, ich weiß.

        Habe davon gehört. Und es läst mich auch ohne Gänsehaut denken, was alles so möglich ist. Und möglich ist alles.
        Von manchem weiß man nur ebend nicht, das es existiert. Bis man es weiß, seine Erfahrungen gemacht hat.
        Man vielleicht zum Sehenden wird.
        Ob man es dann erklären kann, weiß ich nicht. Aber das warum erschließt sich einem bestimmt.

        Klingt für manche jetzt bestimmt seltsam, aber ich denke Du weißt was ich meine…

      • Auch ich habe manche verrückte Sachen erlebt. Manche kann ich mir inzwischen erklären, andere nicht. Aber auch das ist nicht schlimm.
        Ich kann es einfach so hinnehmen, akzeptieren. Wußte schon früh, das es Sachen zwischen Himmel und Erde gibt, die wir nicht erklären können.

        Das Träumen ist ja auch ein Phänomen, welches man sich bisher nur unzureichend erklären kann.

    • Von ersterem träumt jetzt jeder, der dies gesehen hat, wenn er das nächste mal beim Strandvolleyball zuschaut.
      Hihi

      Aber die Gedanken sind frei, und Tagträume etwas wunderbares 😉 :) :) :)

  • Offener Brief an den Ratsvorsitzenden evangelische Kirche Deutschland, Nikolaus Schneider
    Betreff: Wenn sich Deine Kirche zu Deinem Feind entwickelt

    „Als geschiedener Vater bin ich in der Helferarbeit für einen französischen Elternverein tätig, wo ich heute auch meinen Lebensmittelpunkt habe. Hierdurch komme ich auch in Kontakt zu Väter aus anderen Ländern. Immer wieder berichteten mir Väter aus Deutschland, die mit Einrichtungen der evang. Kirche in Kontakt kamen, dass sie als Vater keine oder kaum Unterstützung erhielten. Bei Trennungsberatungen berichteten sie oftmals von einer parteiischen Beratung zugunsten der Exfrau. Väter werden in Trennungsberatungen sogar offen gebeten sich eine andere Familie zu suchen, da die Mutter den Kontakt des Vaters zu den gemeinsamen Kindern nicht mehr möchte. Ja, sie haben richtig gelesen, Vätern wird von meiner Kirche geraten sich doch einfach „andere“ Kinder zu suchen. Allein die Vorstellung empfinde ich als absurd.“

    http://frontberichterstatter.blogspot.de/2014/04/offener-brief-den-ratsvorsitzenden.html

    Jo, such dir einfach eine andere Familie und andere Kinder, es gibt ja nix leichteres. Und vergiss aber den Unterhalt ja nicht. Es ist krank, wie Väter einfach so ohne schlechtes Gewissen entsorgt werden!

    • Ich könnte dir mal über ein Erlebnis berichten, dass ich bei einem Ausflug mit der evangelischen Kirchengemeinde von Mexiko City hatte, als ich noch ein Kind war. Aber weil es dafür keine Beweise gibt würde dann einfach nur Aussage gegen Aussage stehen, und verjährt ist es eh. Obwohl, über die anderen Vorfälle könnten auch noch die anderen Berichten, die damals dabei waren, auch wenn diese spezielle Sache nur mir passiert ist. Denn mich hat man an diesem Abend wegen meiner „grossen Klappe“, wie der Pastor gesagt hat, ausgesucht („auserwählt“), doch bitte zu seinem Auto zu gehen, dass außerhalb des alten Klosters auf dem Parkplatz stand, um da doch bitte noch etwas zu holen, was er vergessen hatte – allein! Seine Aktentasche sollte ich holen, sie würde auf dem Rücksitz oder im Fussraum vor dem Rücksitz seines PKW liegen, es wäre das und das Auto und dann gab er mir den Schlüssel. Und für mich kein Zurück mehr, wenn ich weiter mein Gesicht vor den anderen bewahren wollte, denn wir hatten alle Engst. Denn da gab es eine Vorgeschichte. Der Pastor hatte uns kurz vorher erzählt, dass bei unserem Wanderausflug am gleichen Tag eines unserer Mädchen verschwunden wäre, dass man immer noch am Suchen sei. Mir fallen gerade übrigens immer mehr Details ein, die ich aber noch nicht genau zuordnen kann, weil das Ganze schon 40 Jahre her ist. Woran ich mich aber erinnern kann ist das ich dann losgezogen bin, mit einem sehr mulmigen Gefühl im Bauch. Ein altes Konvent im Kolonialstiel außerhalb von Mexiko City irgendwo auf dem Land. Es war dunkel, der Rundgang um den Innenhof nicht beleuchtet und ich nur mit meinem blauen Pfadfindermesser zum aufklappen „bewaffnet“, welches ich in der Hosentasche hatte. Von Säule zu Säule der vielen Arkaden habe ich mich dann immer weiter mit echter Furcht und starkem Herzklopfen immer an der Wand entlang zum Haupteingang vorgetastet, zwischendurch dann das Messer aufgeklappt und fest und verteidigungsbereit in der Hand gehalten. Ich danke Gott das meine „christlichen Erzieher“ nur wenige Minuten später für einen kurzen Moment unvorsichtig waren und sich noch „letze Anweisungen“ in deutsch zugeflüstert haben, denn hätte ich das nicht gehört wäre ein Unglück passiert. So aber liess ich das Messer locker in der Hand liegen und sagte ihnen, dass sie jetzt mit dem Quatsch aufhören könnten, nachdem sie mich überfallen, einen Sack über Kopf und Oberkörper gezogen hatten und ein Stück weggetragen haben. Ich wollte halt mein schönes Messer aus den USA nicht verlieren, aber eben auch nicht das sich jemand verletzt, sollte er bei der Aktion aus versehen daran stossen. Denn stoppen konnte ich sie nicht, obwohl ich sie bereits in Deutsch angesprochen hatte, dass ich sie bereits bemerkt hätte. Mich würde heute interessieren, was die sich wohl dabei gedacht haben und was hinter solchen „Erziehungsmassnahmen“ der evangelischen Kirche in Mexiko City wohl gesteckt hat. Mich erinnert das heute an Methoden der Gehirnwäsche, an Mind Control, von denen ich allerdings erst viel später als erwachsener etwas gelesen habe. Ihr hijos de puta!

      • Ja, schöne Scheiße!
        So geht man nicht mit Kindern um.
        War das Mädchen wirklich weg? Oder wurde sie nur versteckt gehalten um Euch anderen Angst zu machen?
        Wie alt waren diese „Erzieher“ denn? vielleicht noch ziemlich jung und ziemlich blöd, Halbstarke?
        Was haben Deine Eltern denn dazu gesagt?
        Mit meinen Kindern sollte man so was lieber nicht machen.

      • Mein Vater hat danach glaube ich mit dem Pastor „geredet“ und dem ’ne Standpauke gehalten, so schätze ich ihn mal zumindest ein. Er ist mir ja doch sehr ähnlich, und ich kann auch Leute ziemlich lautstark zusammenstauchen, wenn’s mir zu bunt oder blöd wird. Aber daran habe ich leider im Augenblick keine Erinnerung mehr. Ich vermute, dass das Mädchen mitgespielt hat, aber es waren ja auch recht viele Kinder, und das war keine Schulklasse, in der jeder schon jeden kannte. Die Gruppe die mich „überfallen und entführt“ hat waren deutlich älter als ich, drei Personen, auch zwei jugendliche Erwachsene, ich war 9 oder 10, wenn ich mich recht erinnre. Vielleicht habe sie es ja auch „nur gut mit uns gemeint“, sollten wir daraus lernen, vorsichtig zu sein wenn wir allein sind oder gegenüber Fremden. Mir kommt es heute eher so vor wie „Schocktherapie zur Stärkung des Zusammenhalts“, „die Gemeinde bietet dir Schutz“, „in der Gemeinde bist du sicher“, „kommt her meine Schäfchen und bleibt immer schön in der Herde“.

        Aber die Mutigen ziehen halt auch alleine los, und damit hatten sie ja schon vorher gerechnet. Aber immer fällt dann die Wahl auf mich, oder ich habe mich mal wieder aufgespielt und darum hat es dann wie automatisch mal wieder mich erwischt, es liegt wohl in meiner Natur. Meine Art provoziert bestimmte Menschen, sich ausgerechnet immer an mir abzuarbeiten, mir eine Auswischen, es mir Zeigen zu wollen. Und ich vergesse immer wieder, warum das so ist, obwohl man mir es schon tausend mal gesagt hat. 😀 😀 😀

      • Sie waren also noch nicht so alt.
        Mir kommt das eher wie ein schlechter Streich vor,
        so wie die jugendlichen Betreuer von Ferienlager, oder so was, schon mal mit „ihren“ Kindern machen.
        Sie wählten Dich weil Du stark erschienst, sie glaubten, daß Du das relativ unbeschadet überstehen würdest,
        mit einem lachenden und nur einem weinenden Auge.

      • …Dir eins auswischen…es Dir zeigen zu wollen…
        das kann ich nicht glauben, Du warst 9 Jahre alt, das kann es nicht gewesen sein.
        Das einzige was ich mir noch denken könnte, auch schon krank, wäre eher,
        Ihr ward reich. Du warst klein. Sie hatten Dich in der Hand,
        konnten „den Reichen“ eins auswischen,
        es Deinem Vater zeigen.

      • Damals war mein Vater noch nicht „wohlhabend“, dass kam erst nach der Trennung von meiner Mutter.

        Schlechter Streich? Du hättest die anderen Kinder mal sehen sollen, die mit mir im gleichen Raum waren in den sie uns zusammengerufen haben, um uns die „schlechte Nachricht“ zu überbringen. Wir wurden sogar gefragt was wir denn machen würden, wenn der Mann der sie möglicherweise entführt hat jetzt hier durch die Tür käme. Die haben uns richtig Angst gemacht, Bianca. Einer oder eine Antwortete, er oder sie würde aus dem Fenster springen, andere sagten, sie würden sich unter dem Tisch verstecken. Sie haben uns Kindern ja nicht gesagt, was sie da mit uns machen, sie wollten sehen was wir denken und wie wir damit umgehen. Und ich habe wahrscheinlich irgendeine Antwort gegeben durch die ich mich als „zweites Opfer“ „qualifiziert“ habe. Erinnre mich auch nicht wie die Geschichte dann weiterging, nachdem ich „meine Lektion“ erteilt bekommen habe. An den Raum und an seinen Grundriss in dem wir Kinder zusammengerufen wurden kann ich mich aber noch gut erinnern, genauso wie an die Strecke, die ich bis zum Tor, bis zum Parkplatz gehen musste, oder wo unsere Schlafzimmer innerhalb des Klosters gelegen haben.

        Was man mir schon x mal gesagt hat? Das weiß ich eben nicht. Ich vergesse es ja immer wieder. 😀

      • Und stell‘ dir mal vor, was ich für einen Schreck, was für eine Panik und Horror ich bekommen hätte, wenn ich sie nicht zufällig schon vorher etwas in Deutsch flüstern gehört hätte, wodurch ich sie als welche „von uns“ identifiziert habe. Ne ne, Scherz geht anders. Man spielt nicht mit der Todesangst von Kindern, wie es auch gerne Kinderschänder tun.

      • Natürlich macht was so was nicht, ganz außer Frage, krank so was.
        Nicht auszudenken was wohl mit Dir, in Dir passiert wäre, hättest Du nicht gewußt wer sie waren.
        Du hättest um Dein Leben gekämpft, mit 9 Jahren….
        Ich hab gar nicht damit gerechnet, daß Du es Deinem Vater erzählt hast,
        das freut mich wirklich.

      • Das ist wirklich heftig, was manche Menschen unter Erziehung verstehen. Da werde ich richtig wütend, und das muß erstmal einer schaffen.

        In der letzten Ausgabe GEO WISSEN gehts um „Mütter“
        Da wird zB. von einer Frau berichtet, die als Kind eine Polizeisirene hört und ihre Mutter fragt, was das sei.
        Darauf die Mutter : „Die holen die Kinder die nicht brav sind und werfen sie in ein Loch.“
        Kann man sich denken, das diese Frau noch im Erwachsenenalter Panik bekam, wenn sie eine Sirene hört…

        Das hat nicht mal was mit Erziehung zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand, das man soetwas niemals zu Kindern sagt, oder sie als Erziehungsmaßnahme entführt, ihnen Angst macht. Das ist nicht zu fassen!

        Was wäre wohl passiert, wenn Du Leib und Leben mit Deinem Messer verteidigt hättest?
        Da hätten die Erwachsenen mal die Konsequenzen gespürt, auch wenn dann auch unschuldige Kinder verletzt worden wären. Vielleicht sogar ihre eigenen.
        Die Argumentation /Rechtfertigung möchte ich mal hören.

        Meine Schwiegermutter hat auch mal zu meinem damals 5 Jährigen gesagt. Den Teddy schleppst Du nun schon 5 Jahre mit Dir herum, der ist doch nicht mehr schön. Den könnn wir doch verbrennen.
        Mein Sohn war Wochenlang verstört,hatte Angst um sein Ein und Alles, konnte nicht verstehen warum die Oma soetwas grausames sagt.
        Die Oma, die als Kind in den Nachkriegsjahren nicht eine Puppe besaß. Aber das war nicht das einzigste, was ihr fehlte.

      • Ist doch klar, das Du es Deinen Eltern erzählt hast, Andreas.
        Würden meine Kinder als erstes machen. Weil sie ja uns vertrauen und nicht unbedingt jedem Erwachsenen.

        Und ich kann Dir sagen, was man Dir schon hundert mal gesagt hat 😀 😀 😀
        Aber ich denke, Du weißt es ganz genau.

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