Warum der Fall Kevin Spacey der Anfang vom Ende der politischen Korrektheit ist

Er war einer der Besten. Schade drum
Er war einer der Besten. Schade drum

Nach aktuellem Recherchestand trieb es Kevin Spacey (58) in Hollywood am dollsten. Über Jahrzehnte nahm sich der zweifache Oscar-Preisträger, was er glaubte, zu brauchen … „Er zog meine Jeans runter. Er packte mich und wollte in mich eindringen. Es tat höllisch weh. Ich sagte Nein, aber er versuchte es erneut. Ich konnte mich befreien und rannte die Treppen runter auf die Straße.“
So beschrieb ein heute 48-jähriger Künstler dem „New York Magazine“ seine erste Begegnung mit Spacey. Er war erst 14 Jahre alt. Das ist, was den Fall Spacey so besonders macht: Seine Opfer waren junge Männer.

Alle wussten Bescheid

Und alle wussten Bescheid. Die Produzenten, die Regisseure, Spaceys Schauspielkollegen. Und alle schwiegen. Selbst die Opfer. Ein Produktionsassistent: „Spacey ist ein mächtiger Mann. Und ich bin jemand, der in der Hackordnung ganz unten steht.“
Nun tun sie überrascht in Heuchelwood, dabei musste Spacey bereits 2012 einen Kurs belegen, der sich um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz drehte; dabei warnte die Produktion junge Männer sogar davor, sich allein mit Spacey am Set von „House of Cards“ aufzuhalten. Dennoch konnte Spacey seine Gelüste über Jahrzehnte ausleben. Wie konnte das passieren?

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„Baby, das war’s!“

Es kann nicht sein, was nicht sein darf  

Ob die Sache früher aufgeflogen wäre, wenn Spaceys Opfer minderjährige Mädchen gewesen wären? Mit ziemlicher Sicherheit. Spaceys Glück war seine Homosexualität. Schwule sind ja in den Augen des Gutmenschentums – das nicht nur in Hollywood das Sagen hat – nie Täter, immer Opfer. Eine Minderheit, die geschützt werden muss. Es ist das gleiche Muster, wie bei den Frauen, die in Deutschland von sogenannten „Flüchtlingen“ vergewaltigt werden, es nicht anzeigen, um nicht noch mehr Hass zu schüren.

Dieser Irrsinn muss endlich aufhören. Und er hört auf. Langsam wird den letzten Jutebeutelträgern klar, dass auch „lesbische, schwarze Behinderte scheiße sein können“, wie es Liedermacher Funny van Dannen ausdrückte. Das ist das Gute, das wir aus dem größten Hollywood-Skandal aller Zeiten ziehen können.

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2 Comments

  • Na ja, zudem gibt es ja auch viele Homosexuelle gerade auch in der Unterhaltungsbranche. Einige werden ihn daher auch schlicht beneidet, wahrscheinlich sogar das Gleiche wie er gedacht und gemacht haben, doch eine Krähe hackt bekanntlich der Anderen kein Auge aus. Jetzt denke ich immer auch unweigerlich an seine Rolle in American Beauty, nur das er dort einen wirklich in eine Minderjährige verliebten, erwachsenen Mann mimt, nicht einen Vergewaltiger.

    In meiner Zeit als Künstler habe ich allerdings auch einige Homosexuelle kennen gelernt, das sind nicht alles nur Schmusebären, -hasen und -mäuse. Da gibt’s auch jede Menge Hardcore, in den Kreisen, auch unter den reiferen Lesben. Viele dieser Menschen leben zudem schon von Jugend an in zwei Welten, sind das Schauspielern, sich Verstellen und Verstecken daher oft schon gewohnt. Die Grenze zu wirklich verbotenem ist in der sogenannten Halbwelt deshalb wahrscheinlich schneller und leichter übertreten als am helllichten Tag (Es geschah am helllichten Tag, 1958, mit Gert Fröbe in der Hauptrolle). Habe mich ja auch Jahre lang in der Halbwelt getummelt, nicht nur in Deutschland, und dort auch den ein oder anderen richtig schweren Jungen kennen gelernt. Das sind also nicht alles nur Vorurteile, was man darum auch über andere Minderheiten im allgemeinen sagt. Wer möchte kann gerne auch mal in Argentinien und Brasilien da nach fragen. Wahrscheinlich ist mir nur deshalb nie etwas passiert, weil … doch darüber möchte ich nicht spekulieren. Das hat unterschiedliche Gründe, und für die bin ich dankbar. Mann oh Mann, ich darf gar nicht daran denken, wie oft ich schon in Gefahr war. So etwas wird einem wie mir ja immer erst später bewusst.

    Doch hat es darum wirklich nur mit politischer Korrektheit zu tun, oder auch mit den möglichen und teilweise auch vorhandenen Verbindungen solcher Leute zu noch ganz anderen Kreisen, weshalb auch dort sich niemand so gerne zu weit aus dem Fenster lehnt. Denn es gibt ja auch noch tiefere Abgründe, als 14 jährige Jungen oder Mädchen zu vergewaltigen. Wobei das fast schon an die Geschichten auch rund um den Fall Dutroux heranreicht. Die Wüsten von Nevada und Kalifornien sind groß und Hollywood von je her ein Magnet für Menschen mit grossen Träumen und Sehnsüchten.

  • Von meinem eigenen, allerdings „nur“ emotionalen Missbrauch mal abgesehen bin ich glaube ich das erstmal mit 11, 12 oder 13 in Kontakt mit dem Thema gekommen, in Cuernavaca. Bei einem Spaziergang als Einzelkind aus Langeweile allein den kleinen Fluss entlang, der hinter dem Wochenendhaus vorbei lief, welches meine Eltern für ein paar Monate samt kleinem Pool gemietet oder zur Verfügung gestellt bekommen hatten. Zu dem Zeitpunkt waren sie gerade dabei, ein „Mittagsschläfchen“ zu machen.

    Wie in Mexiko üblich war das Ufer links und rechts von dem zu der Zeit wenig Wasser führenden Bach übersät mit Müll. Nicht so wie heute in der Dritten Welt oder in Schwellenländern, wenn man auf Bildern oft kaum noch den Fluss und die Ufer selbst sieht vor lauter Abfall, doch schon im bemerkenswerten Unterschied zu entwickelten Ländern. Nach einer Weile habe ich dann auf der gegenüberliegenden Seite ein Heft, ein Magazin auf dem Morast entdeckt, welches mich neugierig machte. Ich entschloss mich also, bei der nächsten kommenden Brücke den Bach zu überqueren und auf der gegenüberliegenden Seite dann einfach wieder zurück zu gehen. Allerdings hat das dann wesentlich länger gedauert als ich dachte, doch ich wollte eben unbedingt sehen, was das für ein Magazin war. Schon aus der Entfernung hatte ich nämlich erkannt, dass es sich um eine Photostory allerdings in schwarzweiss handeln muss, denn es lag aufgeklappt am Ufer leicht im Dreck. Das es nämlich auch in Mexiko genau solche Pornohefte gab wusste ich bereits zu dem Zeitpunkt.

    Dieses war jedoch einer etwas anderen Art, die ich bis dahin noch nicht kannte. Nicht von der Machart an sich, aber vom Inhalt. Gestellte SW-Fotos mit Sprechblasen. Die Entführung aus einer Stadt und dann Vergewaltigung und Tötung einer jungen Frau durch zwei Männer im Wald, die sie anschließend dort auch verscharren. Oder wird sie sogar lebendig aber bereits halb tot geschlagen begraben? Daran erinnere ich mich nicht mehr genau. Ich weiß nur, dass mich nach dem lesen Furcht beschlichen hat und ich so schnell wie möglich jedoch ohne zu rennen zurück zum Ferienhaus wollte. Ob ich das Heft damals mitgenommen habe, auch daran kann ich mich im Augenblick nicht mehr erinnern. Die Bilder aber habe ich zum Teil jetzt noch im Kopf als wäre das Ganze erst gestern gewesen. So entstehen eben auch Traumen.

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