Sechs Schritte zurück ins Glück – Liebeskummer a. D. / Teil I

Gibt es etwas Schmerzvolleres auf dieser Welt? Etwas Schmerzvolleres als Liebeskummer? Absolut. Vom Hörensagen weiß ich, dass Verbrennungen dritten Grades noch ein ganz klein wenig schmerzhafter sein können.

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Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Das Gemeine am Liebeskummer: Es gibt keinen Ausweg aus diesem Labyrinth des Leidens. Wieso eigentlich nicht? Eigentlich finden wir Menschen doch stets einen Weg aus dem Elend. Irgendwie. Auch und gerade in Extremsituationen. Ein Beispiel: Ganz in Deiner Nähe schlägt eine Atombombe ein. Dich erwischt es nicht sofort, doch Du bekommst eine Dosis von etwa zwanzig Sievert ab, was eine Menge ist. Du hast nur noch circa sieben Tage zu leben. Aber immerhin.

Als erstes kotzt Du Dir die Seele aus dem Leib. Kennen wir vom Liebeskummer auch gut („Du Schatz, good News, ich habe einen Neuen!“ – „Super! Warte kurz, ich muss mich fix übergeben, danach kannst du mir die Details erzählen.“).

Es folgt eine Schwächephase, in der Du nicht sooo viel geregelt bekommst. Ist uns allen auch wohlbekannt. Bei mir dauert diese Phase genauso lang wie mein Liebeskummer. Also zwischen drei und achtzehn Monaten (bislang, bin aber gerade auf dem Weg zu einem neuen Rekord – YEAH!). Aber – und jetzt kommt’s – es gibt da noch ein echtes Highlight, etwas so Großartiges, seitdem ich davon erfuhr, habe ich vor einem Atomkrieg keine Angst mehr, es nennt sich die „Walking-Ghost-Phase“.

Allein der Name: „Walking-Ghost-Phase“! Ey, muss ich noch mehr sagen? Ich denke nicht. Mach ich aber trotzdem. Die Walking-Ghost-Phase ist eine mehrtägige (und vergesst nicht: Ihr habt nur sieben Tage insgesamt! Von daher ist „mehrtägig“ verdammt lang) Phase des Wohlbefindens. Ich wiederhole: DES WOHLBEFINDENS!

So, Freunde, Menschheit, Herrgott, kann mir mal bitte Einer erklären, wieso der Mensch in der Lage ist, nach einem Atombombeneinschlag, vollkommen uranverseucht, eine beschissene „Phase des Wohlbefindens“, die auch noch monsterhip Walking-Ghost-Phase heißt, zu genießen, sich bei Liebeskummer aber in den Winter 42/43 nach Stalingrad wünscht, weil es dort im Vergleich bestimmt voll kuschelig war?!

Ich mein, ich verstehe diese Wohlbefindungsphase, sie soll dafür sorgen, dass wir die Schmerzen ertragen können, uns nicht umbringen und all das. Das hat die Natur schon geschickt gemacht. Aber warum gelingt uns das nur bei körperlichem Schmerz? Wo der seelische doch oft länger anhält und viel tiefer geht? Wie vielen Zugführern hätten wir Traumata oder Traumen (beides Richtig. Nix Traumatas, Ihr Deppen! HA! Was ich alles weiß! Google sei punk!) erspart, wenn es auch in Zeiten des Liebeskummers eine Walking-Ghost-Phase geben würde? Hä?! Lord have Mercy!

Egal, ich schweife ab. Es gibt sie nicht, die Walking-Ghost-Phase, und damit hat es sich. Wir müssen da so durch. Nützt alles nichts. Aber hart ist es schon. Gerade für uns Männer. Ihr Frauen, ja, Ihr Frauen, Ihr wisst ja immer schon lang Bescheid, dass es nicht gut läuft in der Beziehung und all das, Ihr seid vorbereitet, aber wir Männer?! Nix! Wir knallen erstmal schööön von Wolke 7 auf die A7. Im freien Fall. Ungebremst.
„Wie?! Schluss?! Lief doch alles BOMBE!!!“
Oder so.

Ja aber gibt es denn wirklich überhaupt keine Rettung? Natürlich gibt es die! Schaut mal hoch. Wie heißt diese Kolumne? „Sechs Schritte zurück ins Glück – Liebeskummer a. D.“ Für all die, die in der Schule nur Singen und Klatschen hatten: „a. D.“, heißt außer Dienst. Doch, doch, das weiß man, Helmut Schmidt und so, Bundeskanzler a. D. Hab ich Euch eigentlich schon mal die Geschichte erzählt wie ich Helmut …, aber ich schweife schon wieder ab. „Ade“ und „a. A.“ was für ein Wortspiel, meine Schulter schmerzt schon wieder vom dauernden drauf klopfen!

Also, schon morgen, ja wirklich morgen, ich weiß doch, wie es drängt, wie es eilt, gerade bei Dir Jan, präsentiere ich Euch meine sechs Schritte zurück ins Glück.
Ach, und bevor jetzt irgendwelche Unkenrufe kommen, so nach dem Motto, „Was will der Flesch mir denn erzählen? Der hat doch selbst ständig Liebeskummer!“, sage ich: stimmt. Und noch etwas. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben nach einem Doppelpunkt klein weiter geschrieben – „stimmt“. Doch das ist eine Stilfrage, Euch geht es um etwas anderes. Also: Man muss es auch wollen! Das Verdrängen, das Loslassen, das Vergessen. Ich wollte es nie. Oder selten. Ich hatte immer Hoffnung, ich bin ein Kämpfer. Denn wie sagte schon Major Strasser in „Casablanca“? „Wir Deutschen …“
Aber lassen wir das.
Morgen.
Teil II.
Wird.
Weil’s immer wird

.

 

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71 Comments

  • selbst wenn du über den schlimmsten schmerz überhaupt schreibst, fesselst du!!! und schmunzeln muss ich auch…
    mal sehn was du meinst wie man da wieder rauskommt?
    LG

  • der seelische schmerz ist der schlimmste schmerz von allen da hast du recht… aber wir menschen sind stärker als wir denken und der wille zu überleben sehr stark… instinkt… alles vergeht… narben bleiben die uns prägen… uns zu dem machen was wir sind und sein werden… in diesem sinne wünsche ich dir viel kraft auf deinem weg hinaus an die sonne… freue mich schon auf den 2ten teil

  • Man sollt den Liebeskummer als Chance sehen! Denn nur dann setzt man sich mit SICH SELBST und der eigenen GEFÜHLSWELT auseinander …was leider die wenigsten tun….sondern sich in eine neue Beziehung stürzen und sich wundern wenn es wieder schief geht. Gefühle sind etwas wunderbares …auch wenn es Liebeskummer ist! Es ist die Chance neue Weg zu gehen!!!!! :o)

  • „Gibt es etwas Schmerzvolleres auf dieser Welt? Etwas Schmerzvolleres als Liebeskummer?“ … kaum. Es ist ein bisschen wie ein sado-maso-spiel der seele, wobei der schmerz viel zulange dauert das es gut tut und ein safety-word gibt es auch nicht …
    wahrer, schöner text.

  • Hm… Ihr könnt mich nun alle lynchen, aber ich kenne die Walking-Ghost-Phase im Liebeskummer. Habe sie durchgemacht. Ich war selbst verblüfft, dass auf einmal alles so leicht war, der Schmerz weg war. Aber nunja, es war nur eine Phase. Ich war am Boden, als der Schmerz wieder kam und ich stehe noch nicht wieder ganz gerade.

  • uns dabei redet ihr Männer doch nie darüber … weil ihr doch so cool seid ;o)
    meistens kommen nur die Mädels und schütten ihr Herz aus … und heulen
    kistenweise Taschentücher voll!
    Sehr interessant zu lesen, lieber Olli, dass auch „ihr“ leidet!!
    Bin schon sehr gespannt, was da noch kommt!!!

  • sehr schoen geschrieben, ich warte auf die Fortsetzung.Und ja, kaum ein Schmerz ist schlimmer und ueberwaeltigender… Mein Lieblingssatz zum Dauergrinsen : „Ade“ und „a. A.“ was für ein Wortspiel, meine Schulter schmerzt schon wieder vom dauernden drauf klopfen! Wunderbar!

  • „Auf Liebe bekommt man keine Garantie“, heißt es doch. Mittlerweile aber kann man ja schon fast und fest behaupten Liebeskummer kommt garantiert immer. Ich warte dann mal gespannt auf die Fortsetzung.

  • Zur Vermeidung des endgültigen Schmerzes nehm ich die Hoffnung. Auf Runde 2. Und 3. Und so weiter. Läßt er mich nicht ganz los, bin ich verloren in der Hoffnung. Längster Liebeskummer? 5 Jahre. Zölibatär verbracht. Antidepressiva geschluckt. Wieder verliebt, aber in den völlig Falschen. Jetzt mag ich nicht mehr liebeskümmern und verdränge. Und vögle weiter mit dem Ex. Als Geliebte. Ich WILL KEINEN LIEBESKUMMER MEHR! Nie wieder!

  • DAS, mein lieber Hr. Flesch, war wieder einmal das Highlight meiner Abendlektüre!

    Deine – ich nenne sie mal lapidar – Kurzgeschichten sind unterhaltsam, genial geschrieben, fesselnd, kurzweilig und suchtgefährdend! Nur etwas zu schnell gelesen. 😉
    Hast du (zufällig) mal die ISBN deiner Bücher bei der Hand?

  • Liebeskummer gehört zum Leben dazu. Denn wenn man dann den nächsten Liebsten oder die nächste Liebste findet, dann wird der Kummer mit ganz viel Liebesglück „ertränkt“! Es ist ein stetiges auf und ab und immer noch besser als langweilige dahindümpelne Beziehungskisten, oder?!

  • Viel schlimmer ist es, wenn der Partner immer ekelhafter zu einem wird und man merkt es nicht, bis er dann mit einer Frau/ Mann vor dir steht und sagt, das ist meine Neue/ Neuer. Dann sucht man an sich auch noch die Schuld dafür. Bei mir hat der Prozess 24 Jahre gedauert. Jetzt schirme ich mich ab und gehe auf Nummer Sicher.
    Freundschaft ja und auch Liebe aber in Grenzen und ich passe auf mich auf!

    • :) er war schon weiter.
      Jetzt versteh ich was er meinte. Das ist langfristig die bessere Lösung.
      Die Liste ist eher eine Erste-Hilfe-Liste, die man allerdings nicht nötig hat wenn man so weit ist wie der „merkwürdige nouniouce“ 😀

  • Haha, Ende Mai war ich bereits auf dem Weg zur A7. Da war schon klar, dass es mit dieser Frau mit fast absoluter Sicherheit nichts mehr wird. Ich schau‘ mal eben nach. Wahnsinn. 😀 Schön, dass ich ihr all diese E-mails geschrieben habe. Seitenweise, in der Zeit noch mehrere am Tag. Da kannte ich Wahre Männer noch gar nicht. 😀 Ich bräuchte die alle nur aneinander zu hängen und hätte ein Buch, eine verstörende Dokumentation über Liebeswahn. 😀 Meiner Ex, obwohl das schon 3 Jahre vorbei war habe ich in der Zeit auch noch mal ein paar dieser Briefe geschickt, exakt die gleichen. Weil ich mich emotional zu beiden hingezogen, genau zwischen ihnen gefühlt habe, beiden exakt das gleiche sagen konnte. Sogar, dass ich mit beiden eine Familie gründen möchte, sogar Kinder haben möchte, sobald wir alle unser Kindheitstrauma überwunden und lieben gelernt haben. 😀 Wahrheit in Reinkultur, habe mir scham- und schonungslos selbst die Maske der Bigotterie vom Gesicht gerissen, auf Teufel komm raus. Eine autodidaktische Teufelsaustreibung sozusagen. Und ich bereue nichts. Seit dem kann ich auch unter den Frauen die Heuchler und Falschspieler erkennen, kann ich stimmiges von unstimmigen unterscheiden, habe ich endlich für mich einen Weg gefunden, mich vor weiterem Missbrauch zu schützen. Jetzt muss ich eine Frau nicht mehr Fragen ob sie echt ist. Jetzt bin ich echt und schau einfach mal, wo das hinführt. Denn schlimmer als das was ich bisher kannte kann es ja nicht mehr werden, also wozu das sich noch verstecken, das sich zurückhalten, das sich selbst verleugnen. So als wenn auch nur eine einzige Seele hier auf Erden weniger Grund oder Berechtigung hätte, warum sie hier ist. Für was bitte soll ich mich schämen? Das ich auch nur ein Mensch bin, unvollkommen, gefangen im Körper eine Tieres?

    • „Für all die, die in der Schule nur Singen und Klatschen hatten:“ Noch so ein wundervoller Satz den nur jemand aussprechen kann, der die gleiche Arroganz und Verachtung für alles Mittelmäßige besitzt wie ich auch, ob berechtigt oder unberechtigt, dass sei erstmal dahingestellt. Aber ich liebe es, wenn jemand seine Fesseln der Bescheidenheit ablegt und dann aus dem Vollen schöpft, seinem Unmut und seiner Enttäuschung über das Leben und seinen Mitmenschen freien Lauf lässt. Das hat etwas unglaublich befreiendes, und wir erlauben uns es meist nur in der Kunst auszuleben, vor allem in Gesellschaften, die nur Mittelmässigkeit und Konformismus tolerieren.

      Darauf 20 Sievert.

  • Ich habe übrigens mittlerweile festgestellt, daß es sie gibt,
    die Walking-Ghost-Phase.
    Wenn nämlich irgendwie der Wurm drin, man sich der gegenseitigen Gefühle wohl sicher,
    dennoch nicht weiß woran man ist.
    Nicht weiß was man denken oder was man sich noch wagen sollte zu fühlen.
    Dann steckt man fest, wie in einer Warteschleife, please hold the line….
    wenn dann ein Schlußstrich gezogen wird, nach dem ersten Schock,
    kann sich tatsächlich die Walking-Ghost-Phase einstellen,
    man weiß Bescheid! Man kann weiterdenken.
    Die Nerven entspannen sich. Man ist frei!
    Hat bei mir allerdings nur knapp einen Tag angehalten,
    bis ich ihn gesehen habe und auch wie viel es ihm ausmachte,
    es hat ihm mit Sicherheit genau so den Hals zugedrückt wie mir….

    • Das ist wahrscheinlich aber nur möglich wenn man selbst, mit sich selbst glücklich ist,
      ein erfülltes Leben führt, mit sich zufrieden ist
      dann ist man zwar traurig aber es macht einen nicht unglücklich
      wenn sich das vermeintliche Objekt der Gefühle von einem distanziert.
      Hilfreich ist hier zweifelsohne, in diesem Fall, daß man nicht zusammen gelebt hat,
      somit sich nicht der gesammte Lebensumstand dadurch verändert hat.

      Zu sehen, daß die Gefühle nicht weg und es damit für ihn, vielleicht an sich, noch nicht vorbei ist,
      läßt es allerdings tragisch werden, das Gefühl der Befreiung weicht der leisen Hoffnung
      und schon weiß man wieder nicht was man denken soll.
      Also mach was anderes, hör auf darüber nach zudenken.
      Ich kann hier nur empfehlen sich auf sich selbst zu konzentrieren,
      mache Dich selbst glücklich, tu Dinge, die Dich erfreuen oder nimm Dir was vor,
      das Du Dich bis jetzt nicht gewagt hast, lebe.
      Niemand wird vorbei kommen und es für Dich machen also mach es.
      Wer zurückbleibt, wird zurückgelassen.

      • Nichts anders machen. Du bist in jedem Moment perfekt so wie du bist, und gleichzeitig nie, weil es das nicht gibt, Perfektion. Für jede Entwicklungsphase gibt es daher mindestens ein passendes Puzzleteilchen, wir machen uns halt nur gerne vor, oder es ist ein paarungsfördernder Mechanismus der Psyche, dass es nur eines, dass es das eine sein muss, und nur das. Damit es auch schön knallt, im wahrsten Sinn des Wortes.

      • Danke, lieb von Dir :)
        Perfekt ist der, der sich selbst gefällt.
        Ich gefalle mir auch als Single.
        Ich war gar nicht auf der Suche, er hatte mich gefunden.
        Eigenartiger Weise hatte ich gar keine Angst ihn zu verlieren,
        nicht aus Hochmut das auszuschließen, sondern weil ich es genießen konnte,
        das, was war ohne Furcht oder bange Zweifel und genau darum
        konnte ich zu jedem Zeitpunkt ehrlich sagen, daß es sich bis hier hin schon mal gelohnt hat
        diesen Mann zu kennen 😀

      • So, bin gleich erstmal bis Sonntag fort, Süsse. Freunde aus meinem lokalen Hyperraum (Realitätstunnel) wollen mich auf ein Musikfestival mitnehmen. Mein erstes seit Jahrzehnten. Da lege ich dann mal als erstes alle 20 Jährigen flach, und dann schauen wir mal weiter. Oder ich mach es umgekehrt, und fang bei den 70 Jährigen an, wenn überhaupt eine da ist, und arbeite mich dann von oben nach unten durch. 😀 Du kommst doch bis Sonntag auch ohne mich klar, oder?

        Mach nur Spass. Du bist ja vorher auch ohne mich klargekommen, aber warum vermisst man dann bloss Menschen?

      • Ja vielen Dank, Bianca, den hatte ich. Und immer noch das gleiche Grinsen im Gesicht, dass ich schon bei meiner Ankunft hatte. Und tierisch Muskelkater, den ich aber erst heute spür‘. Hoho, was da schon wieder alles passiert ist sag‘ ich dir. Und ich habe jetzt auch eine Fee, die mich immer begleitet, hat sie gesagt. Sie ist blond, hat blaue Augen und hat ein sehr breites und offenes, ehrliches Lachen, so schön wie die Sonne. Sie ist jetzt mein Massstab in Sachen Liebe. Sie war die einzige auf dem Fest die in der Lage war mein Herz zu erobern. Sie ist 4, und hat ein Bild für mich gemalt. Ich habe sie am Vortag Regenbogen gennant, und auf dem Bild fliegt sie über ihm. Das hat sie mir dann am Sonntag geschenkt, zusammengefaltet, so als wäre es ein Liebesbrief, was es ja auch ist. 😀

      • :) Du hast es drauf, kriegst einfach die besten und ehrlichsten Mädchen ab :)
        Ich freu mich für Dich, ich lächel,
        seit dem das Lied läuft weine ich auch,
        da ich nur ein Gesicht habe ist beides gleichzeitig zu sehen :)
        voll witzig, jetzt muß ich lachen, Anfall vorbei :)
        Ich wünsch Dir einen schönen Tag.

      • Schon komisch. Da Frage ich dich, ob du auch ohne mich ein paar Tage klar kommst, und schon rasselst du in den Liebeskummer.

        Selbstgespräch:

        Liegt es vielleicht am Verlust eines Menschen, mit dem wir uns besonders gut verstanden haben, der besonders gut in unser Beuteschema, zu uns gepasst hat? Was haben wir da mit ihm gefunden, wie konnten wir es überhaupt entdecken, wenn wir es doch vorher noch nicht einmal kannten, von seiner Existenz nicht mal gewusst haben? Was für Ängste, Gedanken und Gefühle hat uns dieser Mensch für einen Moment, für eine gewisse Zeit aus unserem Bewusstsein vertrieben, welche Wünsche und Sehnsüchte wurden durch ihn aktiviert, erfüllt, welchen Mangel hat er in uns ausgeglichen? Was hat dieser Mensch, was du nicht hast? Aber sieht man dann auch, was man selbst hat, was er wiederum nicht hat? Denn das Gefühl der Minderwertigkeit gegenüber einem anderen ist immer eine Illusion, weil jeder Mensch absolut einmalig ist. Wenn sich alle Menschen trauen würden sich zu öffnen, sich so zu zeigen wie sie sind, sie einfach sie selbst wären würde das sofort offensichtlich, würde es für jeden und jede sofort sichtbar werden, und wir würden aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen. Auch über die Dinge, in denen wir uns ähnlicher sind als wir es manchmal gerne wahrhaben. Das ist wie mit den Blinden. Die können vielleicht nicht so gut sehen wie wir, aber dafür können sie besser hören, fühlen, riechen und so weiter. Und kennen dadurch eine andere Welt, die wir nicht kennen. Aber sind sie uns dadurch wirklich überlegen, oder unterlegen, etwas besseres oder schlechteres wie die Sehenden? Nein, sie sind sind einfach nur anders. Und genauso glauben wir, etwas verloren zu haben. Weil wir nicht sehen, dass in jedem Verlust immer auch ein Gewinn steckt, wie in jedem Gewinn immer auch ein Verlust, und zwar von gleicher Grösse. Das sind die Spiegelgesetze.

      • Gar nicht Liebeskummer!
        Du brauchst Dich nicht um mich zu sorgen, daß ist doch das komfortable an mir :)
        Ich kümmer mich um mich und ich sorge dafür, daß es mir gut geht.
        Heute hatte ich echt einen schönen Tag, ich habe Besuche gemacht, Leute, die mir wichtig sind.
        Und gestern, da hatte ich echt auch einen schönen Tag, da hatte ich Besuch von meinem Enkelkindchen,
        das war wirklich ein Spaß mit dem süßen Schatz.

      • Hier „Selbstgespräch“, ne,
        das ist irgendwie anders,
        ich vermisse ihn, ihn zu treffen war eine Bereicherung meines Lebens
        aber er fehlt nicht, da er noch kein Teil meines Alltags war,
        er lebte sein Leben und ich meins, das sollte ja eigentlich im Wesentlichen auch so bleiben,
        jeder muß seine eigenen Interessen verfolgen können, genügend Raum und Zeit für sich haben,
        natürlich mit einer gesunden Schnittmenge an gemeinsamer Wohlfühlzeit, mal mehr und mal weniger.
        Er hat auch nichts vertrieben, keinen Mangel ausgeglichen, Minderwertigkeitsgefühle habe ich nicht
        aber einen Wunsch hat er ausgelöst, ich habe mir gewünscht an seiner Seite zu stehen.

      • Ja, Bianca, aber wir sind am Leben, und auch sein Geist ist lebendig, und lebt in seiner Musik weiter. Ist dir auch aufgefallen, dass niemand bei seiner Seebestattung weint. So viel Freude und Zuversicht wünsche ich mir auch bei meiner Bestattung, und es soll auch so bunt zugehen, und mit lebensfroher Musik, und ich möchte auch verbrannt werden. Und ins Meer geschüttet werden finde ich auch toll, aber da muss ich noch einwenig was für tun, um mir so ein Abschiedsfest leisten zu können. :)

      • Das hast du schön gesagt. :)

        Und noch ein Beweiss dafür, dass man sich um nichts Sorgen zu machen brauch, und alles so kommt, wie es kommen soll. Danke, dass du auch mich daran erinnert hast. 😉

  • Liebeskummer ist Schwachsinn. In meiner rückwirkenden Analyse handelt es sich dabei lediglich um eine Veränderung des Bewusstsein, die man als Rückschritt erlebt. Ist man verliebt ist man eins mit sich selbst und mit dem Partner, mit dem sogar sexuell, aber auch eins mit Gott und der Welt. Fällt man irgendwann wieder aus dieser Einheit heraus, aus was für einem Grund auch immer ist das Gejammer dann gross, und zwar um so grösser, je weiter die eigene individuelle Psyche von dieser Einheit entfernt ist. Liebeskummer ist die Aufforderung an einen selbst mal darüber nachzudenken, warum er sich nicht eins mit der Welt fühlt, mit dem Leben, aber auch mit dem anderen Geschlecht. Wichtige Stichworte sind dabei meist Verlustangst, Angst vor Missbrauch, Angst, das eigene Gesicht zu verlieren, die eigene Identität, Freiheit, Individualität. In der Begegnung mit andern werden wir uns aber auch unserer Schwächen und Defizite, Bedürftigkeit und Leere bewusst, letzteres beides vor allem dann, wenn der andere sich wieder von uns entfernt, und sei es auch nur für ein paar Tage oder Stunden. Und jetzt habe ich auch verstanden, warum ich nur ein Mann für gewisse Stunden bin. Ich suche gar nicht mehr die dauerhafte Einheit mit nur einem Partner. Wozu? Ich bin doch kein Waisenkind auf der Suche nach einem Zuhause, ich will doch gar nicht mehr zurück in den Schoss meiner Mutti, Versorgungsstufe 3, obwohl das in meinem Alter wieder schneller passieren kann, als das einem manchmal lieb ist. Und darum werde ich jetzt wohl doch noch auf meine alten Tage ein Rolling Stone, so wie mein Vater. Rock – and Roll. Hahaha, und ich dachte immer, die Frau wär‘ das Elektron.

  • Den Kummer mit der Liebe..
    man wie frau erlebt ihn, oft mehrmals im Leben..
    Jedesmal schmerzt es..
    ..mal mehr (weil länger), mal weniger (weil kürzer?)
    Und doch brauchen wir diesen Schmerz um uns am L(i)eben zu fühlen..
    Wer das nicht fühlt, wird auch nicht oder nur schwer wirklich L(i)eben können..

    Trotzdem schön, wenn’s mal läuft.. 😉

  • Bin Karen Tanya aus Schottland. Ich hatte ernsthafte Beziehungsprobleme mit meinem Freund und es in ihm aus Umzug in der Wohnung seiner Freundin geführt hatte. Alles, was noch schlimmer, denn er fing an, zu Bars und Strip-Clubs oft mit seinem Freund, sich zu betrinken und ohnmächtig. Er droht mir immer am Telefon, wenn ich nennen ihn wegen all der schlechten darauf hin, dass sein Freund ihm gegeben hat. Ich liebe ihn und wir hatten für 8 Jahre, die uns gab eine schöne Tochter aus ist. Ich hatte auch verloren eine Menge Geld für Therapeuten, bis ich zu Dr. Ogboni durch einen Freund, den er dazu beigetragen, ihre Kindheit Freund zu heiraten eingeführt; das gab mir volles Vertrauen und Stärke, um ihn zurück zu bekommen. Ich tat alles, fragte er und nach 48 Stunden mein Freund rief mich an und eilte zurück nach Hause, die Dinge einfach zwischen uns geändert emotional. Er hat einen Job und aufgehört zu trinken und halten irrelevant Freunde. Es ist ein Wunder, dass ich nie geglaubt, war möglich, weil ich alle Hoffnung verloren, bis ich Dr.ogboni. Also das ist, warum ich habe versprochen, mein Zeugnis auf der ganzen Welt zu teilen. Alle Dank an für die übermäßige Arbeit, die er für mich getan hat Dr.ogboni. Unten ist die E-Mail-Adresse in Situation, die Sie sich in einem Herz brechen werden, und ich versichere Ihnen, dass wie er mir an mir getan, er wird definitiv helfen auch. ogbonispelitemple1@gmail.com

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