„Romantik aus der Tiefe des Herzens“ von Uwe Kopf

Romantik aus der Tiefe des Herzens
Robert de Niro in Scorseses „Taxi Driver“. Vielleicht einer der romantischsten Filme der Filmgeschichte. Ja ja, doch, doch, was gibt es denn bitteschön Romantischeres, als sich in eine Zwölfjährige zu verlieben, sie aus den Fängen ihres Zuhälters zu befreien und einen ihrer Freier zu erschießen? Kaum etwas, genau

In der Frauenzeitschrift „Brigitte“ die Männerromantik anzupreisen, ist in etwa so beifallserhaschend, wie in der „National-Zeitung“ zu schreiben, dass Adolf Hitler eigentlich doch ganz okay war; oder in der SM-Postille „Schlagzeilen“ das Fisten zu loben.
Was wie ein Vorwurf an meinen Freund Uwe Kopf klingt, ist überhaupt keiner. Es war Marcel Reich-Ranicki, der mal meinte, jeder gute Schriftsteller müsse von seiner Schreibe leben können. Ganz egal, wie er das anstellt. Nichts anderes tat Uwe, als er mal für „Brigitte“ schrieb.

Blöd sollte ihm dabei niemand kommen, sonst holt er die Peitsche raus, wie früher Klaus Kinski, oder noch früher: Jesus (laut Kinski). So hasst Uwe zum Beispiel Synonyme fast jeder Art. (Es sei denn, er hat sie sich selbst ausgedacht.) Vor drei Jahren zur Olympiade in Peking schrieb Uwe für eine andere Frauenzeitschrift über eine Fechterin, in zwei Sätzen nacheinander sagte er da „China“, die Aufseherin strich ein „China“ und ersetzte es durch „Reich der Mitte“.
Großer Fehler! Uwe zog sofort seinen Namen zurück und teilte der Aufseherin noch mit, dass er i m m e r China sagt, wenn er China meint – so wie er auch immer Fahrrad sagt und niemals „Drahtesel“.
Ja, so ist er, unser Uwe, und dafür lieben wir ihn.

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Wie auch immer: Ich habe Uwes Text heim ins Reich geholt. Dort, wo er hingehört, zu den wahren Männern. Denn auch die schämen sich ihrer Romantik nicht.
Und nun wünsche ich euch gute Unterhaltung mit Uwes zarten Zeilen über Männer, die Frauen eine blaue Rose pflücken wollen.

„Romantik aus der Tiefe des Herzens“ von Uwe Kopf

Es war ein Fehler von Robert De Niro als „Taxidriver“, dass er seine Angebetete beim ersten Rendezvous in ein Pornokino einlud, genauso wenig wird ein Mann eine Frau bezaubern, wenn er sich zum Kennenlernen so etwas wie „Ein Zombie hing am Glockenseil“ mit ihr ansehen will.
Schon eher entsteht Nähe beim gemeinsamen Kochen, danach auf DVD „Das große Fressen“ anschauen, mehr Sinnlichkeit geht kaum, aber der sicherste Anfang ist immer noch der Liebesfilm – gern mit einigen Erotikszenen, das erhöht den Reiz für die Frau und den Mann, die vielleicht bald ein Paar sind. Durch seine Bereitschaft, einen Liebesfilm zu gucken, soll sie in ihm bereits den Romantiker erkennen, obwohl ein echter Romantiker doch eigentlich ein bisschen mehr bieten müsste, um sich dieses Prädikat zu verdienen.

Die arrangierte Romantik ist mein Feind

Bei mir kommt die Romantik aus der Tiefe des Herzens; die arrangierte Romantik, von der sich viele Frauen täuschen lassen, hat kaum einen Wert, und ich betrachte sie als meinen Feind.
Die Wahrheit ist, dass in jedem Mann ein Romantiker wohnt, aber die meisten Männer wissen das gar nicht und können ihn deshalb nicht rauslassen. Etliche Männer im Männlichkeitswahn schämen sich ihrer romantischen Tendenzen, wollen nicht darüber sprechen und verleumden das Romantische als Mädchenkram: Sie sind gefangen in dem Irrtum, die Frau an sich bevorzuge einen Sexualartisten und Versorger mit Realitätssinn und keinen Schwärmer, der die Natur verherrlicht, gern unter einem Baum sitzt und seufzt, weil ihn die Melancholie anweht und er sich Gedanken darüber macht, wie lange das Bächlein noch fließt und ob im Walde das Reh schon schläft.

Romantik hat nichts mit Kerzen zu tun

Der Geheimrat Goethe, unser Nationalmacho, zeigte diese Ignoranz, indem er 1829 verkündete, die Klassik (also er und sein Kumpel Schiller) sei das Gesunde, die Romantik jedoch das Kranke. Die Missverständnisse über die Romantik und der Verrat an ihr ziehen sich durch die Epochen, seit sich das Romantische in der Literatur, Musik und Malerei auszudrücken begann. Der Franzose Gustave Flaubert beispielsweise war zuerst ein Romantiker, bedauerte das später, wandelte sich zum Realisten und schrieb sein Buch „Madame Bovary“ über Emma, die unbedingt eine Romantikerin sein will, sich aber in Gefühligkeit und Hysterie flüchtet (am Ende hat sie sich und ihren Ehemann ruiniert).

Kürzlich, also zwei Jahrhunderte nach Flaubert und Emma, meinten die Manager eines Hamburger Einkaufszentrums, zum Jubiläum sollten sie ihre Kunden mit einer „Romantiknacht“ verwöhnen, also durften sich die Leute im Halbdunkel ein paar Stücke von Bach, Mozart, Vivaldi und Haydn anhören: Diese vier Komponisten fühlten zwar viel, aber Romantiker war keiner von ihnen. Im Dienste der Romantik stellen Spezialhotels den Verliebten eine Kerze, eine halbe Flasche Champagner und ein Kuschelkissen ins Zimmer – soll das im Ernst romantisch sein?

Echte Romantiker sind Einzelmenschen

Keine Romantik, sondern ein weiterer Abklatsch davon, ist es, wenn ein Chris de Burgh vor Verzückung die Augen schließt, während er auf der Konzertbühne seine Schnulzen singt und die Fans ihre Feuerzeuge oder Taschenlampen schwenken. Wir echten Romantiker aber sind Einzelmenschen und verabscheuen diesen Gruppenzwang, die Leere der Gesten beleidigt das Wesen der Romantik. Wir echten Romantiker erlauben uns die Romantik nicht als Laune oder Mode: Wir sind immer romantisch, das ist unser Schicksal. Unsere Schwermut verbindet sich mit Leidenschaft, Abenteuerlust und Sehnsucht, die sich niemals erfüllen wird.

Der Durchschnittsmann im Westen denkt ungefähr zweihundertmal am Tag an Geschlechtsverkehr, wir Romantiker ahnen öfter noch das Jenseits. Wir feiern und verklären nicht die Sonne, sondern den Mond; der Dichter Novalis dichtete seine „Hymnen an die Nacht“, es widerstrebte ihm, den Mittag zu loben. John Keats aus England verfasste die „Ode an eine Nachtigall“, ein anderer Vogel kommt für uns Romantiker gar nicht infrage.

Das Nachtblau ist die Farbe der romantische Männer

Das Nachtblau bleibt unsere Farbe, wir haben keinen One-Night-Stand, wir verschwenden uns in Romanzen. Aus der Welt fliehen wir ins Unendliche, unsere Einbildungskraft quält und adelt uns. Wehe, wie unsere Seele schmerzt! Wir weinen still und verbergen nicht unsere Tränen, wenn etwas besonders Schönes oder Trauriges geschieht. Ja, wir haben Humor, wollen die Heiterkeit aber nicht übertreiben. Mit jedem Jahr sind wir noch mehr Romantiker, denn das Alter bringt Demut und die Poesie des Abschieds, während die Jugend ihr Recht auf Arroganz genießt.

Wir träumen das Leben, sind frei und akzeptieren keine Grenzen; wir sind Hauptdarsteller in einem Märchen, und die Logik bedeutet uns nichts. Die ganze Welt möchten wir mit Romantik anstecken, das ist unser Ehrgeiz.
Ach, ihr Frauen, liebet uns Männer, die das Unerreichbare zu berühren versuchen und euch die blaue Rose pflücken wollen!

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42 Comments

  • OHH welch ein schöner Text. Und so wahr.

    „Wir echten Romantiker erlauben uns die Romantik nicht als Laune oder Mode: Wir sind immer romantisch, das ist unser Schicksal. Unsere Schwermut verbindet sich mit Leidenschaft, Abenteuerlust und Sehnsucht, die sich niemals erfüllen wird. “

    „Aus der Welt fliehen wir ins Unendliche, unsere Einbildungskraft quält und adelt uns. Wehe, wie unsere Seele schmerzt! “

    Toll. !

    • Ich würde den Techniker mal verprügeln…..

      Dann bin ich wohl auch ein Romantiker.

      Zwar habe ich bei einem Date einen Plan, falls sich die Romantik nicht einstellt, aber das ist nur ein Backup, um Peinlichkeit zu überspielen. Meine Romantik ensteht spontan und kann auch durch eine Currywurst zum Ausdruck kommen.

      Ich meine den Autor zu verstehen, wenn er Kerzen und Events ablehnt. Das ist nur Tand für Leute, die es nicht können und die Romantik outsourcen. Ein Nobelhotel für Liebesnächte ist leicht zu buchen, wenn man Kohle hat. Aber die einsame Hütte in den Bergen bekommst du nicht für Geld, die musst du dir ideenreich verdienen. Ich hab mal ne Stunde lang eine Sennerin zugetextet, um die Hütte für ne Woche zu bekommen. Die wollte kein Geld. Ich hab mir die Hütte dann mit Stallarbeit verdient, war echt harte Arbeit, aber die Woche im Winter in den Bergen war ein Traum.

        • Vielleicht hat lediglich jemand versäumt den Techniker zu beauftragen.

          Also falls das die Beschreibung von Romantik ist so hat sie wohl etwas mit Schwermütigkeit zu tun so wie mit dem Streben nach etwas Unerreichbarem.
          Das finde ich aber schade. Darunter stelle ich mir etwas anderes vor.
          Aber ich käme nicht ansatzweise auf die Idee, zu versuchen es mit Worten zu beschreiben. Worte gereichen lediglich dazu zu beschreiben was es nicht ist.
          Romantik fühlt man.
          Sieht man beim Machen.

          • Also ich verstehe den Autor so, das er sich eben keine Vorstellungen von Romantik macht sondern das sie sich ergibt und er erst im Augenblick die wahre Romantik erkennt. Mir geht es ebenso, ich kann erst nachträglich sagen, ob es wirklich romantisch war. Planen kann ich das nicht und eine feste Vorstellung gibt es auch nicht. Ist wie ein guter Orgasmus, der kommt einfach und wenn er da war, dann kannst du ihn beschreiben.

            • Ja. Schon klar.
              Ein Orgasmus ist eine körperliche Reaktion.
              Körperliche Reaktionen kann man detailiert(das zweite L ergibt hier gar keinen Sinn, oder?) beschreiben.
              Es gibt sogar gute und bessere.
              Dagegen Romantik…
              siehste, ne :)
              Spätestens wenn Du versuchen würdest es schriftlich in Worte zu fassen.

              • Das hat Uwe mit Sicherheit auch gesehen, so wie ich ihn einschätze.
                Und darum wundert mich warum er den Artikel so veröffentlicht hat.
                Nicht, daß ich mich großartig mit ihm beschäftigt hätte, er ist für mich nur eine Ansammlung aus Informationen, die ich so über ihn, eigentlich von ihm, aufgeschnappt habe.
                Nun kenne ich die Motivation nicht aus der heraus er das so und überhaupt verfaßt hat und daher könnte es sein, daß ich mich in ihm getäuscht habe, da das kein unwichtiges Puzzlestückchen ist. Was zur Folge hätte, daß ich ihn vielleicht schon vorher falsch verstanden haben könnte.

                • Es ist die Fähigkeit der absoluten Hingabe an den Moment.
                  Und in dem Moment eben die absolute Hingabe.
                  Unbeschreiblich, dieses Empfinden. Das ist keine Verschwendung.
                  Weit ab davon sich etwas zu erhoffen und von Schwermut.
                  Es geht nur um das Jetzt. Da hat das keinen Raum.
                  Das Zulassen und Leben von Freud & Leid ist das pure Sein.

                  Ich weiß gar nicht ob man die Romantik des Augenblicks Leuten absprechen kann, die, um den Zustand erreichen zu können, „Krücken“ benötigen.
                  Man kann sich auch durch Meditation in Zustände versetzen wozu andere so fähig sind.

                  • Das kam mir vorhin noch so in den Sinn.
                    Weiß gar nicht ob ich das noch verständlich rüberbring,
                    bin mit den Gedanken längst schon wieder wo anders,
                    das war nur ein Ausflug :)

                    • Ich kann mich nicht erinnern von diesem Autor hier schon gelesen zu haben.
                      Und wenn hat es mich nicht so sehr beeindruckt wie dieser Text.
                      Er zeichnet ein wunderbares Bild von seiner Seele.
                      Und seinem Empfinden.
                      Mag Romantik im Detail auch für jeden etwas anderes bedeuten.

                    • Ja, er zeichnet hier ein Bild seiner Seele.
                      Ein trauriges.
                      Eine Seele mit unerfüllten Seelensüchten.
                      Und seine Trauer darüber entläd sich hier im Unmut über das Greifen anderer nach kleinen Träume.
                      Das ist sehr traurig.

                    • Hier im letzten Satz bringst du es auf den Punkt, was auch mir am Text aufgefallen ist, Bianca, auch wenn er in Abschnitten sogar sehr schön ist.

                      Romantik und romantische Sehnsucht wie aber auch Wehmut, daher egal in welche Richtung auf der Zeitachse, sind nämlich zwei verschiedene Dinge.

                      Ich kann in romantischer Stimmung sein und zünde deshalb Kerzen an und dämme das Licht, lege Leckereien und weiche Kissen in Vorfreude bereit, oder ich vollziehe das in rationaler Berechnung weil ich weiß, dass es romantische Gefühle hervorrufen kann, bei vielen auslöst, begünstigt.

                      In dem einen Fall bin ich romantisch, im Anderen wünsche ich, möchte ich Romantik. Soll und Haben, Schein und Sein, Wunsch und Wirklichkeit.

                      Wer hat (kann geben), und wer braucht, sucht, sehnt (will nehmen). Daraus ergeben sich 3 (4, aber eine ist doppelt) Kombinationen. Nur die Eine aber funktioniert auf Dauer (energetisch, emotional, materiell, geistig, seelisch).

                    • Ja. Bei ihm schwingt eine melancholische, traurige, unerfüllte Seite mit.

                      Aber ich hatte ihn so verstanden, das er nicht in Erwartung an Romantik denkt, sondern sie passiert.

                      Für mich sind Kerzen immer schön und auch bin ich der Meinung das Romantiker keineswegs Einzelgänger sein müssen.
                      Es sind aber für jeden selbst ganz kleine Situationen, bei denen man überwältigt wird. So geht es mir.
                      Ein Blick, der Bände spricht. Ein Blümchen vom Wegesrand oder die ersten Schneeglöckchen.
                      Eine Stimmung ,die in dieser Situation beide ergreift.
                      Ergriffen macht.
                      Und man sie dann erst als romantisch begreift.

                    • Ich finde mich nur in einigen Zeilen wieder.
                      Aber ich kann mich in ihn hineinversetzen , ihn verstehen. Und das macht für mich Genialität aus.
                      Wenn es so gut geschrieben ist, das ich es nachfühlen kann, auch wenn ich nicht genau so denke.

                  • Ich hab auch immer noch nicht verstanden warum man nicht mehr Neger sagen soll.
                    Negro heißt schwarz. „Das sagst Du doch nur zu mir weil ich schwarz bin.“
                    Ja. 😀

                  • Die romanischen Sprachen haben halt alle viel mit Latein (dann aber Vulgärlatein) zu tun, dazu dann früher auch noch die römisch katholische Kirche und auch die Wissenschaften. In der Wissenschaft war dann später lange Zeit französisch, auch eine romanische Sprache, die Fachsprache, bis sie später von Englisch abgelöst wurde.

                    Diesen Umstand darum vieler ähnlicher Wörter in einigen Sprachen machte sich dann Interlingue zu nutze, aus der dann später die Sprache Interlingua entstanden ist, und die zweitwichtigste „Weltsprache“ nach Esperanto ist (werden sollte).

                    Esperanto, von einem Juden erfunden, verfolgt aber einen gerechteren, weiteren, dafür aber weniger praktischen Ansatz. Interlingua nimmt eher das was ist, und versucht daraus praktisch das möglichst Beste zu machen, wodurch natürlich dann viele Sprachen außen vor waren, in denen keine lateinischen Wörter vorkommen.

                    Kannst es ja mal probieren:

                    “NOVE” MONA LISA ES GENUIN

                    Expertos suisse ha publicate provas que on ha trovate le predecessor al famose pictura de Mona Lisa. E le pictura que se trova in le museo parisian Louvre e le pictura “Isleworth Mona Lisa” esseva pingite per Leonardo da Vinci. Le version Isleworth ha dece annos plus que le “original”, pingite inter 1503 e 1506. Le version Isleworth es nominate secundo le loco ubi illo esseva trovate in le initio del 1900s. Un collector de arte lo trovava presso un nobile britannic. Hodie illo es in le possession de un consortio suisse.

                    Könnte ich noch Italienisch würde ich tatsächlich alles verstehen. Es sind immer die italienischen Wörter, immer so um die 5, die ich nicht kenne, und in meinem Fall noch lernen müsste. Liest sich für mich daher in etwa wie ein portugiesischer Text.

                  • Worum es grob ging war natürlich klar. Dann habe ich die Wörter trova und trovate nachgesehen (tatsächlich italienisch, wie ich schon vermutet habe) und pingite (aha, Latein).

                    Danach hat es dann, nach nochmaligen lesen, klick gemacht und die erstaunliche Nachricht ist jetzt auch mir bekannt. Lediglich ein Detail ist mir jetzt immer noch nicht ganz klar, doch da geht es wohl auch den Kunsthistorikern noch genauso wie mir und wird wohl nie restlos geklärt werden können, nach 500 Jahren.

                    • Na, wenn nicht mal Du Licht ins Dunkel bringst, aussichtslos 😀
                      Ich hab nicht mal im Ansatz Lust eine Geheimsprache zu entschlüsseln.
                      Wenn ich mal irgendwann den Dreh kriege, werde ich mir mal ein bisschen Spanisch drauf machen. Ist aber im Moment nicht mit zu rechnen.
                      Ich laß mich mal überraschen. :)

      • DAS klingt echt gut, Mika.
        Also nicht das Verprügeln 😀 sondern dein Körpereinsatz bei der Sennerin !
        Du bist ein Romantiker. Auf jeden Fall.
        Leugnen ist zwecklos. 😀

        • Bin ich. Ich bitte aber darum, wahrzunehmen, das der Einsatz im Stall stattfand und keinesfalls bei der 25 Jahre älteren Sennerin!!!!!!!!!! Die war nun absolut nicht mein Fall, die Hütte schon.

          Jedenfalls kann ich Kühe melken, Stall misten, Käse ansetzen und Holz hacken. Wenn schlechte Zeiten kommen, werde ich überleben.

  • Romantik hat jedoch nichts mit der Umgebung zu tun, in der man sich befindet.

    Sie kann selbst unter den widrigsten Umständen entstehen und einen erfassen.

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