Leck mich am Kitzler: Richtig lecken lernen! Alles über Oralsex

Richtig lecken kann großen Spaß bringen. Nicht nur Frauen. Was gibt es Schöneres, als einer Frau so einen Gesichtsausdruck zu erlecken?

Wenn du Google fragst, „Wie lecke ich eine Frau?“, spuckt es dir über eine Million Seiten aus. „HILFE! Wie geht richtig lecken?“, „Lecken für Anfänger: 10 Tipps für genialen Cunnilingus“ oder „Frauen lecken: so bringst du sie zum Orgasmus“, heißt es in der Suchmaschine. Sogar das scheintote Jugendmagazin BRAVO mischt mit: „Lecken und Cunnilingus! Oralverkehr bei Mädchen!“
Nehmen wir mal an, jede dieser Seiten hätte 40 Zugriffe. Was wahrlich nicht viel ist, allein dieser Artikel wurde von etwa 50.000 Menschen gelesen, aber bleiben wir bei der Zahl 40.
Das würde bedeuten: Jeder deutsche Mann ist ein Cunnilingus-Experte!
Nee, Moment mal, das kann irgendwie nicht sein, das deckt sich so gar nicht, mit den vielen Klagen aus der Damenwelt, die immer wieder in meinem Postfach landen.

Cunnilingus? Was war das nochmal?

Kurzer Einschub: Dir gefällt dieser Beitrag? Das freut uns. Du möchtest unsere Arbeit unterstützen? Das freut uns fast noch mehr. Wie? Ganz einfach: Bestell Dir eines unserer Bücher!
Klick aufs Cover, um mehr zu erfahren.

Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Die Realität sieht doch so aus: 50 Prozent der Männer wissen nicht was Cunnilingus ist. Von den anderen 50 Prozent wissen 20 Prozent nicht, wie Cunnilingus ausgesprochen wird, weitere 20 Prozent wissen nicht, wie Cunnilingus geschrieben wird. Ich gehöre übrigens zu den 40 Prozent, die weder wissen, wie Cunnilingus ausgesprochen wird, noch, wie es geschrieben wird (muss immer nachschauen).
Egal, ich benutze das Wort eh nicht. Ich sage in der Regel auch nicht „Oralsex“ oder gar „Oralverkehr“, weil mich „Oral“ immer an diese Zahnpasta-Marke erinnert, „Oral“ so unsinnlich klingt und weil „Oralverkehr“ mehrdeutig ist, kann ja auch „Blasen“ bedeuten.
Einigen wir uns auf das gute deutsche Wort „Lecken“. Klingt eh am schönsten.

Klären wir nun also die Fragen à la „Wie lecke ich eine Frau richtig?“, „Wie bringe ich eine Frau mit der Zunge zum Orgasmus?“ oder „Wie kommt es, dass sich meine Frau plötzlich nicht mehr von mir lecken lassen will?“.
Nee, Quatsch, letztere Frage ist zwar auch echt, aber eher ein Einzelproblem.

Frage nicht, wie Du EINE Frau richtig leckst, frage lieber, wie Du DEINE Frau richtig leckst

Die Frage „Wie lecke ich eine Frau richtig?“, ist im Grunde bereits der falsche Ansatz. Aber dazu später mehr.
Ab und an gerate ich an eine Frau, die mir weismachen will, sie würde nicht auf Lecken stehen. Ich bitte diese Frauen dann gern auf meinem Gesicht Platz zu nehmen und mir fünf Minuten später nochmals zu erzählen, Lecken sei nicht so ihr Ding. Und tatsächlich: Bis auf eine, konnte ich alle von den Freunden der oralen Stimulation überzeugen. Es liegt also oft nicht an frigiden Frauen, sondern an Typen, dies einfach nicht drauf haben.
Ich erwähnte neulich bereits, dass ich meinen Leck-Meister erst in den letzten Jahren gemacht habe. Früher orientierte ich mich an Pornos, heute orientiere ich mich an Frauen, die sich für mich öffnen. Einen Masterplan gibt es fürs Lecken nicht. Es ist wie überall im Leben: Die Eine mag es so, die Andere so. Aber das, was mir meine Leserin Anna eben schrieb, kommt der Sache schon ziemlich nah: „Er soll langsam und zärtlich beginnen, lecken, knabbern, leichtes beißen, die Finger dazu und dann nach und nach meinem Tempo und meiner Erregung anpassend schneller, fester, intensiver werden.“
So könnt Ihr es machen, Männer. Damit macht Ihr zumindest nichts falsch.

Eine Frau zum Orgasmus lecken
Richtig lecken kann schon mal etwas länger dauern. Richtig lecken bedeutet ja nicht, dass sie bereits nach 30 Sekunden kommt. Kann passieren, hängt von ihren Orgasmus-Fähigkeiten ab. Also: Nicht wundern, wenn sie nach fünf Minuten immer noch nicht nach Gott brüllt. Einfach weitermachen
Die Stimmung muss stimmen

Ich dagegen mache es anders, als Anna es skizzierte. Warum? Weil ich es kann. Und weil es prächtig ankommt. Ich spare mir das ganze Vor-Vorspiel-Gedöns. Bis auf’s Streicheln. Das brauchen die meisten Frauen, um überhaupt erstmal in Stimmung zu kommen. Gutes Streicheln ist eine Kunst für sich, auf die ich irgendwann mal näher eingehen werde. Vorab nur so viel: Ich streichle sie zärtlich am ganzen Körper. Vor allem dort, wo sie es am liebsten mögen. Mein Mädchen zum Beispiel, liebt es am Nacken, an den Armen, unter den Achseln, an der Hüfte und an ihren Füßchen. Ich arbeite mich langsam zu ihrem Unterleib vor, aber ohne ihn dabei zu berühren. Ich ziehe mit meinen Fingern Kreise, Ovale, ich ziehe jede erdenkliche Form, um ihre Vagina herum. Ohne die auch nur zufällig zu berühren, glaubt mir, Männer, das macht die Mädels verrückt!

Keinesfalls fingere ich eine Frau, bevor ich sie lecke. Das wäre, als würde ich ihr die Faust in die Pussy rammen und sie danach ficken.

Wie ich (fast) jede Frau zum Orgasmus lecke

Nun berühre ich ihre Pussy ganz beiläufig mit meinen Fingern, dabei befinde ich mich immer noch im Streichelfluss. Bereits das lässt sie aufstöhnen und nun ist sie bereit fürs Lecken à la Flesch!
Dafür lege ich von oben mit Daumen und Zeigefinger den Kitzler frei und streichle ihn zart mit meiner Zunge, nur kurz, etwa 15 Sekunden. Dann beginne ich zu saugen. Nur den Kitzler. Ich docke richtig an, so wie der Saugnapf eines Navigationsgeräts an der Windschutzscheibe Deiner ersten Karre. Derweilen umspiele ich ihre Klitoris auch mit meiner Zunge, klar, aber ich höre dabei nicht auf zu saugen. Fester und fester. Genauso fest, wie sie es grade braucht. Woher ich weiß, wie fest sie es gerade braucht? Das signalisiert sie mir durchs Jauchzen und Stöhnen und Beben und Zittern.
Stell es vor, als hätte ich einen Kirschkern im Mund und würde die letzten Reste Kirschfleisch von ihm absaugen. Genau dabei bleibe ich. Bis sie kommt.
Das nenne ICH richtig lecken!

Bloß keine Experimente 

Wenn Du erst mal einen Weg gefunden hast wie Du sie oral befriedigen kannst, bleib dabei. Kommen wir kurz zu meinem Beispiel zurück: Anfangs fühlte ich mich noch bemüßigt meine Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen; hörte mittendrin auf zu saugen, leckte stattdessen mit der Zunge drüber oder steckte sie hinein oder, oder, oder.  Alles Unfug. Bringt die Mädels nur raus. Ich verändere einzig die Intensität des Saugens. Von zart, zu hart, na klar. Braucht sie noch mehr Härte, drücke ich beim Saugen mit meinem Kinn gegen ihre Pussy. Auch hier: Von zart, zu hart, na klar.

Heute gehts ums Lecken, nicht ums Fingern, deshalb nur kurz: Beim Lecken bevorzuge ich den Bowlinggriff. Daumen im Arsch, wie weit, kommt ganz auf die Vorlieben der Frau an, zwei Finger in der Pussy. Keine wilden Bewegungen, nur die Ruhe, die Finger sind nur „Mothers little Helper“, der Fokus liegt beim richtig Lecken.

69er-Stellung. Schlechter als ihr Ruf. Obwohl sie gut aussieht, keine Frage
69er-Stellung. Schlechter als ihr Ruf. Obwohl sie gut aussieht, keine Frage

Vergesst beim Lecken die 69er-Stellung

Ach, Eines noch: Konzentriert Euch auf sie! Nötigt sie nicht Euch in der 69er-Stellung den Schwanz zu lutschen. (Es sei denn, sie bettelt drum.) Viele Frauen mögen das nicht gern, weil es sie in ihrer Konzentration stört.

So, Freunde, das wars auch schon. Nun wisst ihr, wie richtig lecken funktionieren kann. Ihr seht: Alles gar nicht sooo kompliziert.

Wünsche Euch einen guten Lutsch

NACHTRAG / Eine Leserfrage 

Hey my Friend – hatte gestern das Vergnügen bei meinem Mädchen deine Kirschkerntaktik anzuwenden, und ich muss sagen: ich war verblüfft. Sie allem Anschein nach auch, wie sie danach gesagt hat.

Einzig und alleine bestand das Problem darin, dass ich sie damit nicht zum Ziel bringen konnte. Sie meinte, dass es teilweise einfach zu intensiv war. 

Any Ideas, wie man das in Zukunft perfektionieren könnte?

BG

Leon

Hey Leon,

es gibt tatsächlich Frauen, die von meiner Kirschkerntechnik überfordert sind. Teilweise noch krasser, als von Dir beschrieben. „Fräulein 23“ beispielsweise, der ich im letzten Frühjahr mal kurz näherkam, schmiss bereits nach ein paar Sekunden das Handtuch. Mit derselben Aussage wie Dein Mädchen übrigens  – „zu intensiv“. (Allerdings meinte F-23 bereits im Vorfelde, Lecken wäre grundsätzlich nicht so ihr Ding.)

Eine Patentlösung gibt es also nicht. Versuche Folgendes: Stürz Dich nicht direkt auf ihren Kitzler, leck sie erst einmal auf die herkömmliche Art. Du hast bestimmt schon mal beobachtet, wie eine Frau an einer Eiskugel leckt. Ganz anders als wir Männer. Während wir schon mal gierig reinbeißen, genießen Frauen das Lecken vielmehr. Daran solltest Du Dich orientieren.

Du musst sie auf die Explosion, die meine Technik bei den meisten Frauen auslöst, vorbereiten. Lass Dir Zeit, Bruder. Genieße es. Steigere Dich ganz langsam. Und wenn Du dann nach einer Weile bei ihrem Kitzler angelangt bist, leckst Du ihn zart, dann etwas fordernder, nun müsste sie, sofern alles glatt läuft, bereits kurz vorm Kommen sein und erst dann beginnst Du dem Kirschkern die letzten Reste Fleisch abzusaugen.

Versuch das mal. Damit solltest Du ihr den klitoralen Orgasmus ihres Lebens verpassen.

Gutes Gelingen, Leon!

Bestes

Olli

Und hier erfahrt ihr alles über das angebliche Oralsex-Krebsrisiko: Krebsrisiko „Oralsex“? Pffft! Ich lasse mir das Lecken nicht durch HPV vermiesen!

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

  • Du bist ein wahrer Mann und möchtest ein Sex-Gott werden? Gute Entscheidung! Wenn Du wissen willst, wie Du jede Frau süchtig fickst, trage Dich hier ein.  

    Du bist eine richtige Frau und möchtest für Männer der Fick ihres Lebens werden? Braves Mädchen! Wenn Du wissen willst, wie Du jeden Mann süchtig fickst, trage Dich hier ein.

  • Dir gefällt meine Arbeit? Schön! Dann werde Fan meiner Facebook-Seite. Dort erlebst Du mich täglich ungefiltert und hautnah.

Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Tumblr0Pin on Pinterest0Digg thisShare on Reddit0Email this to someonePrint this page

83 Comments

  • „Braucht sie noch mehr Härte, drücke ich beim Saugen mit meinem Kinn gegen ihre Scham.“ – auch bezogen auf die 69ger oder? 😉

      • aber die Scham ist doch oben über dem Kitzler und nicht dadrunter oder bin ich grad völlig falsch informiert über meinen eigenen Körperbau? 😉 Fertige doch mal eine Zeichnung zur Darstellung an 😉

      • Für die Anatomie des weiblichen Geschlechts hatte ich auch schon immer eine grosse Schwäche, Oli. Allein schon deshalb möchte ich folgenden Anblick den ich eben entdeckt habe unbedingt mit dir Teilen, auf der du die feinen Unterschiede auf faszinierende Art und Weise und im direktem Vergleich mal in aller Ruhe Studieren kannst. 😀

        http://www.splashporn.com/category/Ass/ctr/1/?4x2x587452

        Unglaublich, oder? Und doch erhebt jede Einzelne von ihnen den Anspruch gegenüber einem Mann, absolut einmalig zu sein. 😀

      • Also wenn ich so etwas sehe, dann fühle ich mich wieder so wie früher als Kind im Spielzeugladen, oder wie damals vor dem Süssigkeitenregal. Und kann gar nicht verstehen, dass Frauen das nicht nachvollziehen können, oder habe eher den leisen Verdacht, nicht nachvollziehen wollen. Weil sie ja wissen, ahnen, dass die Unterschiede so gross ja nun auch wieder nicht sind. Und doch ist es dann verrückterweise im wirklichen Leben immer wieder nur eine unter ganz vielen, wegen der wir dann vollkommen aus dem Häuschen sind. Unbegreiflich, und wunderschön, dass es so ist. 😉

  • Doooch, leider ist es viel komplizierter….. Frauen haben es gerne, wenn man auf sie eingeht – es spricht nichts dagegen, im Verlauf des Zusammenseins energischer zu werden 😉 – die Steigerung ist auch viel aufregender als alles nach Plan und wie eine Maschine zu durch zu ziehen. Jede Frau ist anders und reagiert anders – aber es ist wirklich toll, wenn man es schafft zusammen die richtige Sprache zu sprechen… – und von den Lippen zu lesen… Wir sind im wirklichen Leben und nicht in irgendeinem Schmuddelporno

  • jetzt ergibt es Sinn lieber Oli :)
    war wieder ein toller Text. bin gespannt auf die nächsten Geschichten, Ratschläge, Storys und Co.

  • Das Schwierigste daran ist, sich einfach als Frau hinzugeben und fallen zu lassen, mich müsste man(n) erstmal fesseln 😉

  • Aber nun zum Thema. Selbst habe ich das noch nicht erlebt, jedoch mal von jemand erzählt bekommen, dass eine das nicht wollte. Hierzu gibt es glaube ich zwei Erklärungen, von der ersten habe ich zumindest schon gelesen.

    Manche Frauen, vor allem eher junge Mädchen fühlen sich „da unten“ schmutzig, assoziieren ihr Geschlecht und damit auch alles andere geschlechtliche mit so genannten „unreinen Gedanken“, bis hin sogar zum Ekel davor. Falsch verstandene Religion hat damit oftmals was zu tun, aber auch eine eventuell etwas unappetitliche erste Erfahrung mit jemand, der ein stark von den eigenen Vorstellungen abweichendes Verständnis von Hygiene hat oder hatte. Der eine liebt es halt wenn es stinkt, oder hat sich darüber noch nie Gedanken gemacht, und ein anderer bevorzugt es wenn es duftet, wobei ich von Dingen wie Parfüm oder Intimspray nur dringend abraten kann. Meist genügt schon etwas Wasser, manchmal braucht es auch Seife, und wenn die Nase trotzdem mal nein sagt, dann soll man das auch sagen – liebevoll – denn im Zweifel kann Baden oder Duschen zu zweit auch sehr viel Spass machen.

    Die andere Fraktion, die das nicht will (und hier geht es tatsächlich nur um Wille) sind Frauen, die Angst vor Kontrollverlust (Kontrollabgabe) haben, gerade eben weil sie es so geil finden, dem Mann aber keine oder nicht zuviel Macht und Kontrolle über sich und ihre Lust geben wollen. Ich selbst musste die ein oder andere manchmal schon ganz schön festhalten, wenn sie dann soweit war durch die Decke gehen zu wollen. Hier ist es manchmal etwas schwer abzuschätzen, ob es sich bei dem heftigen Winden aus einer festen Umklammerung um Widerstand vor Überreizung der Klitoris handelt (Männer kennen diese Überempfindlichkeit des Penis nach dem Orgasmus auch), oder eben um die bereits angesprochene „Flucht vor dem Orgasmus“. Die Angst davor kann verschiedene Ursachen haben, so wie mir mal von einer in der Kindheit geprügelten Frau vorgeworfen wurde, ich wolle sie nur deshalb zum Orgasmus zwingen, damit ich mich als potenter, richtiger und ganzer Mann fühlen könne. Das es einem Menschen der sie liebt, mal geliebt hat auch darum gehen könnte, ihr Vergnügen und Freude zu bereiten, diesen Gedanken hat man ihr anscheinend gründlich aus dem Leib geprügelt. Eine sehr traurige Geschichte und auch mit ein Grund, warum ich derzeit lieber meistens sogar sehr gern allein bin, als mir jemals so etwas noch mal anzutun. So eine Frau möchte dich bewusst oder unbewusst als Versager sehen, selbst wenn du sie eine Stunde lang leckst. Andere hatte ich aber bereits nach fünf Minuten schon so weit, und es soll sogar Tantriker geben, die können eine Frau nur durch … aber das ist eine andere Geschichte, und weil ja der Weg das Ziel und die Jagd nach Orgasmen kein Wettbewerb ist halte ich alles bis zu etwa 20 Minuten für eine Frau für einen erlebenswerten Hochgenuss. 😉

      • Lese gerade ein Buch, in dem es auch um dieses Thema geht: Geschehen lassen, Hingabe. Den Autoren nach eine zutiefst weibliche Eigenschaft, Qualität und Fähigkeit des femininen mit einer ganz eigenen Macht und Schönheit, die in unserer Zeit sträflich unterschätzt und immer mehr verloren geht, von den Frauen verlernt und durch feministische Kreise sogar unbewusst oder bewusst ihnen ausgetrieben wird, mit allen bekannten negativen Folgen, eben nicht nur für die Frau. Denn auch die männliche Energie ist ja eine Urkraft, die sich entfalten will, und sie wird sich entfalten, so, oder so.

        Lässt du dich fesseln, oder wirst du schon gefesselt?

      • Was ich ja anscheinend schon tu, denn sonst hättest du meine Frage gar nicht verstanden. 😀

        Aber wie du ja weisst darf ich keiner Frau etwas versprechen, also warte bitte nicht darauf. 😉

        Ausserdem bin ich für so grosse Geschenke viel zu bescheiden, ihrer vielleicht auch nicht würdig.

        Es würde mir schon genügen, einen kleinen Platz, eine kleine, ruhige, stille Ecke auch in deinem Herzen zu haben.

    • Ach so, und ich muss noch etwas ergänzen. Die Angst vor Kontrollverlust beim Orgasmus kann bei manchen Frauen auch etwas mit Scham zu tun haben, und nicht immer mit Macht. Die ein oder andere reagiert nämlich sehr heftig und emotional auf dieses Ereignis, einigen merkt man es allerdings nicht (immer) an und wiederum andere erleben ihn nur sehr selten oder sogar nie, und das geht leider sehr vielen so. Von unkontrollierten Zuckungen und lautem Stöhnen oder sogar Schreien bis hin zu Tränen der Freude und Ergriffenheit, aber auch ein sich heftiges Aufbäumen und Winden, Kratzen und Beissen durfte ich da schon miterleben. Für mich persönlich aber darf ich zumindest sagen gibt es kaum etwas schöneres als den Anblick einer Frau in unkontrollierter Ekstase, doch junge unerfahrene Männer kann das wenn vorher noch nie erlebt befremden oder sogar erschrecken, eventuell sogar abstossen, was natürlich kein Mädchen möchte. Es ist jedoch ein grosser Beweis von Vertrauen, den man von einer Frau entgegengebracht bekommt, wenn sie sich vor einem anderen so grenzen- und hemmungslos ihrer Lust und ihren Gefühlen hingeben kann, und genau als das sollte man es deshalb immer auch betrachten und achten. Es ist ein Geschenk, das zum Glück die meisten Männer aber auch Frauen sehr glücklich und manche natürlich auch Stolz auf sich macht, selbst wenn sie heimlich aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen ob der beindruckenden Reaktion seiner oder ihrer Spielgefährtin. Und selbst ich als Mann musste das vor langer Zeit auch erst mal lernen, mich mehr gehen zu lassen, vor allem akustisch, weil ich bis zum Alter von um die 20 Jahre immer ein ganz leises Mäuschen beim Sex war. Danke, Britta, dass du mich überhaupt darauf aufmerksam gemacht hast. 😉

  • Und was ist deiner Meinung nach mit dem Polöchlein der Dame? Hat das nicht auch ab und an eine Zunge verdient, Oliver? :-)

  • Ein so schöner Eintrag, lieber Oliver Flesch. Vielen Dank dafür – es kann nicht genug davon geben! Und – es klingt nach „AUSPROBIEREN!!!“ :-)
    Ich erlaube mir, zum Thema ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern: ein verflossener Liebhaber hatte es einst auch mit einer der vielen Kontrollverlust-Damen zu tun (sehr verständlich, liebe Ladies!). Und ergooglete sich aus Kämpfergeist ganz unglaubliche orale Fähigkeiten. Er setzte auf die Strategie „Monotonie“. Kitzler lecken (drumherum und direkt) in sturer Gleichförmigkeit. LANG. Intensiv. Ich muss sagen – mit durchschlagendem Erfolg. Nicht nur seiner kontrollierten Liebsten, mir, sondern auch offensichtlich meinen glücklichen Nachfolgerinnen bescherte das die ersten multiplen Orgasmen. HACH!

  • Liest sich traumhaft und macht Lust auf mehr.Doof dass mein Freund gerade noch beim Arbeiten ist.

    Das Ausschalten der Gedanken und Genießen habe ich auch erst lernen müssen. Es fällt mir bis heute in einer Partnerschaft schwerer als mit „Friends with benefits“ aber nichts entspannt so genial wie einen Menschen zwischen den Schenkeln zu haben, der sich darauf versteht.
    Überraschend finde ich immer wieder, dass sich oft Männer besser darauf verstehen, Frauen so in Extase zu versetzen, also andere Frauen. Eventuell liegt es daran, dass Frauen sich nicht so gut dirigieren lassen, da sie ja meinen zu wissen was frau will.

    Oder ich hatte einfach nur recht viel Glück mit meinen Männern und Pech mit meinen Frauen?! 😀

    • Interessante Aussage und Theorie, die ich so noch nicht gehört habe. Würdest du dich selbst eher als dominant oder submissiv bezeichnen, und ist das bei beiden Geschlechtern gleich?

      • Bei Unterhaltungen mit Menschen die ebenfalls mit beiden Geschlechtern ihre Erfahrungen gemacht haben bin ich immer wieder auf Bestätigung hiervon getroffen. Wobei es wohl generell oft Frauen gibt die nicht die Initiative ergreifen oder sich bemühen, da es wohl für viele Sexualpartner gereicht hat, dass sie Frauen waren und gut anzuschauen.
        Ob ich als Dom oder als Sub agiere hängt stark von meinem Gegenüber ab, jedoch nicht vom Geschlecht sondern der Ausstrahlung.

      • Erstaunlich. Wo sich doch gerade die „Leckschwestern“, also Lesben glaube ich gerne damit rühmen. 😉

        Ob du als Dom oder Sub agierst? Spielst du alles nur? Ich dachte immer, jeder hätte zumindest eine Grundtendenz.

        Aber wie sagte schon der Hauptdarsteller Jean-Louis Trintignant in seiner Rolle als der Bankangestellte Nicolas Mallet in dem Film „Das wilde Schaf“ dem Sinn nach: Er bevorzuge für Sex weniger hübsche Frauen, denn die würden sich mehr bemühen, und seien auch dankbarer. Das ist auch meine Erfahrung, aber der Unterschied darf auch nicht zu gross sein, weil sie sonst möglicherweise befangen sind, und dann entweder handlungsunfähig werden, also einfrieren, oder es mit der Schau und „dem Bemühen“ übertreiben, was dann wieder unnatürlich wirken kann, und zumindest bei mir schlecht ankommt. Echt, gerade heraus und selbstbewusst ist mir halt immer noch am liebsten, weil ich so ein Gegenüber brauche. Eine Frau, die ohne Angst auch mal schwach und/oder unterlegen sein kann, weil sie auf die Liebe vertraut, mit der sie mein Herz gefangen genommen hat, es zumindest berühren vermag.

        Ach, was bin ich heute wieder romantisch, und doch komme ich mir wie ein Narr, wie ein Träumer vor. 😀

      • Nur weil ich oft eher agiere statt zu reagieren, heißt dies nicht, dass ich spiele. Beide Seiten sind in mir vorhanden, auch wenn ich mehr Sub als Dom bin, Aber auch als Sub hat man die Möglichkeit indirekt alles zu steuern, wenn man etwas bestimmtes möchte.Gerade wenn man mit dem Partner noch nicht so „eingespielt“ ist aufeinander, finde ich wichtig auch als Sub ein bisschen zu steuern, ohne dabei dem Dom zu bewusst spüren zu lassen, dass man dies tut.
        Du sprichst nach dem Zitat, dass ich übrigens sehr wahr finde, etwas an, was hierbei auch eine Rolle spielt: Liebe.
        Wenn sich in einer Beziehung mit der Zeit das Vertrauen vergrößert und die Liebe entwickelt, dann verändert sich auch das Sexualverhalten. Genießen und mich hingeben kann ich auch vorher schon, nur erst wenn das Vertrauen stark genug ist kann mich meinem Gegenüber komplett ausliefern.
        Manchmal findet man sich dann aber auch in einer Situation wieder, die das ganze komplizierter macht: Der Partner zu dem sich Liebe entwickelt, zeigt die Selbe Grundtendenz wie man selber. Damit dann beide auf ihre Kosten kommen, sollten beide immer wieder auch in die Rolle des Dom schlüpfen, was für manche anfangs schwierig und ungewohnt scheint, dann aber oft genauso ein Teil von ihnen wird wie das Submissive.So war es bei mir, wodurch es jetzt ein Teil von mir ist und ich hoffe dass ich das bei meinem neuen Partner auch noch wecken kann 😀

        Ich finde es schön, dass du diese Hoffnung noch nicht aufgegeben hast, dass habe ich auch nicht. Träume sind wichtig und wahre Romantik etwas sehr schönes.

      • Ahhhhhh. Hab‘ es aber auf Facebook gefunden. Hat mich sofort ein wenig an Amy Winehouse erinnert, das Eine. Gibt ein paar wirklich schöne Fotos von dir, Peach. Das solltest du unbedingt weiterverfolgen, vor allem auch die Lack und Leder Geschichten in SW. Für Lolita hast du zwar auch den Body, aber Tankgirl passt dann irgendwie doch besser zu dir. Hat Spass gemacht, dich mal in unterschiedlichen Rollen zu sehen, aber auch im Alltag. 😉

        Bist du auch Tänzerin, singst du?

      • Oh das is süß, danke dir. Na so schwer ist es bei FB ja auch nicht zu finden. Wundert mich aber dass ich hier mit 2 unterschiedlichen Avataren gezeigt werde.
        Wenn ich tanze dann nur in Clubs und wenn ich singe ist es gut wenn es keiner hört.
        Die Fotos sind ein Hobby von mir und gerade die unterschiedlichen Rollen machen mir Spaß, wobei ich bei FB ja gebunden bin was ich zeige. im übrigen sind wir ganz schön vom Thema abgekommen 😉

      • Ach, das seh‘ ich nicht so eng. Das Thema ist doch immer das gleiche: Liebe oder Sex, Sex und Liebe, und Sex auch ohne, Liebe. Mal mit oder mehr, oder auch weniger, oder auch kein, gegenseitiges Einverständnis, mal sie mal er, mal unten mal oben, mal ohne sie, oder ein er, mal quer, auch durcheinander, dann wieder miteinander, mal ohne Scham, auch der Verkehr, dann wieder sehr, seht her seht her, schon schwer schon schwer, dann plötzlich ist alles, kinderleicht, bis es dann einem, dann wieder reicht. Wo zeigst du denn mehr, könnt‘ mir gefallen, doch sehr. 😉

      • Danke, Don Peach. 😀 Oder doch lieber Fräulein Klara? 😉

        Aber das du die Femen unterstützt wundert mich jetzt doch ein wenig, Lesbos oder Milchdrüsenpower hin oder her.

        Denn dich würden sie wahrscheinlich nicht als Stilikone vorschicken, und damit auch zu dir stehen. Think about. 😉

      • Ne, von unterstützen kann da net die Rede sein. Ich bin wegen ner ehemaligen Kundin in der Gruppe mit drin und das wars auch schon.
        Aber interessant wie genau du dir das Profil angeschaut hast 😀

  • Oli you totally nailed it!!!! Du solltest einen Ratgeber für Beratungsresistente Männer schreiben! Dann klappt es auch mit dem lecken 😉

    • Beratungsresistente Männer bekommen nur solche Frauen, Sandra, die einen solchen Mann auch brauchen, und solche Männer lesen auch keine Ratgeber, wie sie es ihrer „liebsten“ besser besorgen können, denn jede Frau hat auch einen Mund, mit dem sie ihm liebevoll und weise sagen kann, was sie sich wünscht.

  • Genau so liebe ich es :-)
    Danke, dass du die Männerwelt so umfassend aufklärst. Es gibt leider immer noch zu viele Egoisten, die nur fordern aber nicht geben wollen …

  • Toll geschrieben, besten Dank! Bisher hab ich es nicht so konsequent gestaltet wie Du es hier beschreibst… Ich werde das demnächst mal in die Tat umsetzen.

  • Sorry, bei mir würde das so nicht funktionieren. Saugen, direkt am Kitzler und immer fester? Das ist mir zuviel des Guten – die totale Überreizung. Dann wäre alles nach kürzester Zeit taub. Wenn, dann lieber sanft mit der Zunge darüber gleiten. Ganz sanft, feucht und ohne Druck.
    Aber nur als Vorspiel! Denn viel lieber habe ich einen Schwanz in mir, da wo ich noch viel mehr spüre und den Mann ich meinen Armen, an meinem Herzen, als irgendwo unten zwischen meinen Beinen. Und so will ich meinen Orgasmus haben!

  • Herrlich… Besser hätte ich es nicht beschreiben können…der Mann weiß, wie es wirklich funktioniert.. Note 1 + gerne härter..
    Vom ständigen an mir selbst spielen brauchsts halt mehr Druck & Härte

    Ja.. Als Frau sagste schnell mhh.. Lecken ist nicht so meins wenn du schon ahnst, dass du eh nur da liegst und wartest und wartest.. Und denkst „na, haste es bald mal?“.. Und 3 Jahre erklären wie sie es denn bitte machen sollen… Man man man.. Wenn er mir schon zuschaut, wie ich es mir selbst besorge, dann soll er doch nur einfach mal genauer hinschauen..
    Immer diese „ich lecke ja so gerne und bin da auch richtig gut drin“-Männer… Nee.. Is klar..das sind – erfahrungsgemäß – meistens die, die weder mich sehen, noch genau hinschauen um zu lernen..

    Prost

Kommentar verfassen