Noch ‘n Gedicht: Heinz Erhardt – Seine besten Vierzeiler

Es soll manchen Dichter geben,
der muss dichten, um zu leben.
Ist das immer so? Mitnichten,
manche leben um zu dichten.

Heinz Erhardt

Heinz Erhardt
„Witwer mir fünf Töchtern“. Im Bett mit dem vielleicht niedlichsten Mädchen der deutschen Filmgeschichte

Meine Mutter hat Heinz Erhardt nie begriffen. Für sie war er der Fips Asmussen (den sie erst recht nicht begriffen hat) der fünfziger Jahre. Albern und belanglos. Aber okay, sie kannte halt nur seine Filme und die waren ja tatsächlich keine große Kunst. Dass unser Heinz zu den ganz Großen gehörte, er sich vor Busch und Ringelnatz nicht verstecken brauchte, ein verdammt harter Arbeiter war, der um jeden Buchstaben kämpfte, all das wusste meine Mutter nicht.
Aber wer weiß, vielleicht sitzt Heinz ja jeden Morgen oben im Himmel auf einer Wolke und trägt meiner Mama einen Vierzeiler vor.
So wie nun uns.

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„Baby, das war’s!“

In vier Zeilen

In nur vier Zeilen was zu sagen,
erscheint zwar leicht, doch es ist schwer!
Man braucht ja nur mal nachzuschlagen:
die meisten Dichter brauchten mehr.

Nichts

„Gott hat die Welt aus Nichts gemacht“,
so steht es im Brevier,
nun kommt mir manchmal der Verdacht,
er macht sich nichts aus ihr.

Ich hol’ vom Himmel

„Ich hol’ vom Himmel dir die Sterne“,
so schwören wir den Frauen gerne.
Doch nur am Anfang! Später holen
wir nicht mal aus dem Keller Kohlen.

Voller Sanftmut

Voller Sanftmut sind die Mienen
und voll Güte ist die Seele,
sie sind stets bereit zu dienen,
deshalb nennt man sie Kamele.

Geld erzählen

Ich finde solche, die von ihrem Geld erzählen
und solche, die mit ihrem Geiste protzen
und solche, die erst beten und dann stehlen,
ich finde solche, Sie verzeih’n, zum Kotzen.

Wenn die Opern

Wenn die Opern dich umbrausen
mit Getön,
dann genieße auch die Pausen:
sie sind schön.

Manche Dichter

Manche Dichter gibt es, die be-
nötigen der Sachen vier:
Einen guten Reim auf Liebe,
Feder, Tinte und Papier.

Ich denke nicht gern

Ich denk’ nicht gern an jenen Kuss,
den du mir gabst, Helene;
denn wenn ich an ihn denken muss,
dann werd’ ich müd und gähne.

Es dürfte

Es dürfte keine Steuern geben,
kein Zahnweh, keine Schützengräben,
dann wär’ auf dieser Welt das Leben
vielleicht noch schöner als wie eben!

Ich kann’s

Ich kann’s bis heute nicht verwinden,
deshalb erzähl’ ich’s auch nicht gern:
den Stein der Weisen wollt’ ich finden
und fand nicht mal des Pudels Kern.

Mal trumpft man

Mal trumpft man auf, mal hält man stille,
mal muss man kalt sein wie ein Lurch,
des Menschen Leben gleicht der Brille:
man macht viel durch.

Zu kurz

Kaum, daß auf diese Welt du kamst,
zur Schule gingst, die Gattin nahmst,
dir Kinder, Geld und Gut erwarbst
schon liegst du unten, weil du starbst.

Wandspruch

Die Arbeit ist oft unbequem,
die Faulheit ist es nicht, trotzdem:
der kleinste Ehrgeiz, hat man ihn,
ist stets der Faulheit vorzuziehn!

Die Starlets

Jetzt weiß ich endlich auch, wieso
sie Köpfe haben! Soll ich’s sagen?
Sie brauchen dann das viele Stroh
nicht in der Hand zu tragen!

Zwang

Du musst dich zu sehr vielen Dingen,
willst du sie tun, geradzu zwingen!
trotzdem wirkt das was dir gelungen
oft zwingend leicht und ungezwungen. 

Heinz Erhardt
Was bei Heinz Erhardt so locker und leichtfüßig klingt, war das Ergebnis harter Arbeit
Der Snob

Sie reichten Weine mir und Bier
und Schnäpse und dergleichen
dabei könn’n diese Leute mir
nicht mal das Wasser reichen!

Noch’n Unterschied

Wir fuhren einst zusammen
tagtäglich mit der „Zehn“,
jetzt fahren wir zusammen,
wenn wir uns wiedersehn!

Zu spät

Die alten Zähne wurden schlecht,
und man begann, sie auszureißen,
die neuen kamen grade recht,
um mit ihnen ins Gras zu beißen.

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