Bruno Schulz: ElitePartner und die Lüge mit dem Glück

ElitePartner, Abzocke, Fake, Betrug, Lüge
Eine Flagship-Romanze über ElitePartner finden? Wird schwer

„Lieben heißt: Das Glück des anderen suchen.“
Don Bosco

Es gibt Menschen, die Menschen dabei unterstützen, ein passendes Gegenüber zu finden. Dagegen ist grundsätzlich wenig einzuwenden. Nicht jede oder jeder kommt in seinem gelebten Umfeld in den Genuß oder hat die Fähigkeiten, die Richtige oder den Richtigen zu finden. Dafür gab es früher ehrwürdige Vermittler, einfache Kuppler und heutzutage eben Agenturen. Die kombinieren in den unterschiedlichsten Interessenlagen, Geschlechterkombinationen,Altersgruppen, ethnischen Zugehörigkeiten, in der sozialen Augenhöhe und noch in unendlich vielen anders definierten Mengen, in und aus denen sich Schnittflächen ergeben könnten. Es wird kräftig „gematcht“.

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„Baby, das war’s!“

Zur glückvollen Zusammenführung von Menschen mit gehobenen Ansprüchen fühlt sich der Anbieter ElitePartner berufen. Und der dokumentiert regelmäßig seine hehren Absichten auf Facebook mit einem kleinen, feinen, scheinbar handverlesenen Feuerwerk verfügbarer, weiblicher Preziosen auf dem deutschen Heiratsmarkt: Sophie, 28, Lehrerin … Fides, 34, Künstlerin … Sandra, 36, Juristin … Laura, 23, Studentin … die Registrierung ist kostenlos.

Allesamt sind das Frauen aus dem wahren Leben, die man alle schon einmal gesehen hat. Irgendwo. Nehmen wir als Beispiel die „Sandra“. Eine 36 Jahre alte Vollblut-Juristin. Nur heisst sie eigentlich Emma Kathrine. Woher ich das weiss? Nun, Emma ist ein bekanntes, dänisches Internetmodel, Musikerin und außerdem bloggt sie fleissig auf allen Social-Media-Kanälen. Ihr Bild ist eines der Meistverwandten im Internet. Unter tausenden von Namen und mit Millionen von Aussagen. Die von ElitePartner unter dem Pseudonym „Sandra“ ist da noch eine der Netteren. An der Qualität von Emmas eigenen Nachrichten lässt sich vor allem eines schnell erkennen: Akademikerin ist sie nicht. Was auch vollkommen egal ist. Sie ist, was sie ist. Nur „Sandra“ ist sie eben nicht. Und auch kein vermittlungswilliges Akademikerfrauenzimmer in der Auslage von ElitePartner.

Jetzt könnte man ganz stereotyp auf ElitePartner herumhacken: Warum macht Ihr das? Warum lügt Ihr die armen Menschen an? Lebt von den Hoffnungen Unglücklicher! Ihr seid ja alle gleich. Lotterläden! Halbseiden! Rotlichtgeruch! Kurz vor Porno. „What you see is what you’ll never get!“

Hack ich nicht. Mich interessiert was anderes. Zum Beispiel, warum sich ElitePartner auf das alte, gedruckte Lügenmuster verlässt. Wie im Anzeigenteil der Wochenendzeitungen: „Partnerschaftsanbahnungen“. Darüber hat schon meine Großmutter gelacht. Und das, obwohl Social Media heute alle Chancen bietet, ehrlich zu sein, authentisch zu sein, großartige Geschichten von echtem Glück mit echten Leuten, wirklichen Paaren zu erzählen? Drama, Romanze, tolle Stories, die bewegen. Sympathisch zu werden, vertrauenswürdig, integer und loyal. Endlich raus aus der Schmuddelecke!
Die aktuelle Kommunikation erscheint besonders unglücklich, wenn man eigentlich den Anspruch anmeldet, eine intelligente Zielgruppe vertreten und bedienen zu wollen. Mit der „Sandra“ wird das jedenfalls nix.

Liebe Leute, erzählt die echten Stories. Echten Menschen, echtes Glück, leuchtende Augen und so. Lasst Eure glücklichen Kunden zu Wort kommen. Oder gibt es die am Ende gar nicht?

Bruno Schulz 

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31 Comments

  • „Leuchtende Augen und so …“ :)
    Ich kenne 2 Pärchen, die einen sind schon viele Jahre zusammen, die anderen erst seit sein paar Monaten.
    Sie lernten sich im Netz kennen und lieben.
    Aber ich hab mal etwas von einer „Trefferquote“ von 1:100 gelesen 😀

    Aber es gibt auch Geschichten, ….

    • Die meisten Treffen gehen aber wohl in die Hose. Wenn überhaupt 😉
      Jedenfalls bedienen sie nicht die Träume, die die meisten erfüllt sehen möchten.
      Hab ich dieses Jahr hautnah bei einer Freundin erlebt.
      Und ich kann mir auch erklären warum. …
      Auf keinen Fall aber kann ein anderer, also eine Agentur, irgendwelche Schnittmengen finden, die dann folglicherweise DEN Traumpartner auf einem Silbertablett servieren.
      Unmöglich.
      Die Schnittmengen, zB. Akademiker , ist nur ein winziger Baustein, der eine Person beschreibt.
      In diesem Fall soll es uns suggerieren, das Lieschen Müller , mit ihrem Hauptschulabschluss nicht dabei sein wird. Finde ich asozial, dieses Raster. Aber wenn sich Elite Partner dies auf ihre Fahnen schreibt, bitte.
      Nicht zu vergessen der “ subtile “ Hinweis mit der Keule, das der Mensch bitteschön ein höheres Gehalt haben soll.
      Es gibt auf jeden Fall genauso viele Akademiker, die dann überhaupt nicht zu einen passen, wie Nichtakademiker.
      Soll nur nicht so platt erscheinen, wie “ Hier nur schöne Menschen.“
      (Auf die Hülle bezogen , und jeder Gesunde weiß , das auch das relativ ist.)
      Fazit :
      Darum gibt es wohl nicht so viele „Erfolgsgeschichten“, derer sich diese Agenturen rühmen könnten. Denn dann würden sie damit Werbung machen. Und nicht mit erfundenen Identitäten.

      Darum. Schaut in die eigene Umgebung . Es gibt genug schöne Menschen.
      Schaut nur nicht durch Raster. Denn die , mit denen sich die größten Schnittmengen 😀 ergeben würden, fallen vielleicht beim ersten Sieben durch.
      Auf die eigene Gesundheit kommt es an. 😉

    • und noch eins…

      Tja, auch wenn ein deutsches Gericht entscheidet, das der Asylantrag abgelehnt wird, haben wir ein großes Problem.
      Und die Gerichte sind schon überlastet.
      Hoffentlich beschweren sie sich bei Frau Merkel und der Willkommenskultur erstmal JEDEN in unser Land zu lassen. Ohne Prüfung.
      Wenn jede Abschiebung mehrere Jahre dauert, und uns Steuerzahler viele Millionen kostet.
      Unser Geld also aus dem Fenster geworfen wird.

      https://youtu.be/7Q5M7YdZxfw

      • „Wann isch gehen, dann isch masch misch tot.“

        Sagt sie vor ihrem Kind.

        Und wieder die Geste mit der Hand über den Hals.

        Der Typ aus der ersten Verhandlung ist auch geil.

        Dem sehe ich doch sogar schon an, dass er flunkert.

        Zu gutmütig, zu korrekt, zu anständig, die Deutschen.

        Zuviel Schuldgefühle, zuviel schlechtes Gewissen.

        Was für ein Irrsinn. Wäre ich doch nur gesund.

          • Das ist, wovor auch PEGIDA und AfD warnen, und wofür sie dann zum Dank beschimpft, bedroht und auch tätlich angegriffen werden. Nicht nur von der Presse.

            Deutschland ist so kaputt. Die Ruinen wurden zwar fast alle beseitigt, doch die seelischen Wunden der Deutschen wurden nie geheilt. Ganz im Gegenteil. Die Juden und die Linken haben 70 Jahre lang alles dafür getan, damit sie nicht heilen können.

          • Tschuldigung, habe mich falsch ausgedrückt. Nicht „die Juden“ und „die Linken“. Es gibt auch dort Ausnahmen, doch die sind leider sehr selten. Das ist immer noch etwas ganz besonderes, auf der ganzen Welt. David Cole ist eigentlich der Einzige, den ich spontan namentlich kenne. Die kann man trotzdem an Fingern und Zehen abzählen und über sie wird in Deutschland ja auch nicht berichtet. Dafür sorgt dann der „Rechtsstaat“ mit ein paar seltsam einseitigen Gesetzen, die extra dafür geschaffen wurden nach dem Krieg. An diesen Gesetzen kann man allerdings auch die Herren der Welt erkennen, denn es geht darin weder um die Inkas, noch um die Azteken, auch nicht um die Maya oder die Ureinwohner des nordamerikanischen Kontinents. Auch nicht um die 12 Millionen deportierten afrikanischen Sklaven oder um die Aborigines. Nein, um die Iraker oder um die Palästinenser geht es auch nicht. Obwohl bei letzteren die Politik der Nazis deren Problem auch verschärft hat. Doch auch da waren eben wie heute auch viele Kräfte am Werk, viele unterschiedliche Interessengruppen daran beteiligt. Allerdings keine nur als Opfer, dass ist eben ein Trugschluss, die Lüge. Die Juden haben sehr wohl gekämpft.

            Die waren politisch sehr aktiv und nicht nur friedlich, schon lange vor der NSDAP.

            http://www.yivoencyclopedia.org/article.aspx/Bund

            • Auch dieses Buch, kein Artikel bei Wikipedia darüber in Deutsch, lohnt es sich zu dem Thema zu lesen:

              https://en.wikipedia.org/wiki/Two_Hundred_Years_Together

              Vom gleichen Schriftsteller wie Archipel Gulag, Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn. Den er allerdings wahrscheinlich nie bekommen hätte, wenn dieses Werk sein Erstes gewesen wäre. Es war aber, zu seinem Glück, sein Spätwerk.

              Warum viele Juden und Linke die zwei Bände von „Zweihundert Jahre zusammen“ nicht mögen kann man sich ja denken. Aus Sicht der Juden hatten ja alle eine Nation, nur sie nicht. Die Zionisten wollten das eben ändern und haben es dann auch getan.

              „Nach der Hälfte des Buches mußte ich es wütend in die Ecke schleudern Ich persönlich halte Solschenizyns letztes Werk für ein übles Machwerk, das es fast unmöglich macht ihn weiterhin als großen Autor zu würdigen“

              Die letzte zwei Sätze eines auch ansonsten seltsamen Kommentars bei Amazon.

              Wie exakt und vollständig zudem die Übersetzung solcher Werke ins Deutsche ist, dass ist ja bei solch‘ heiklen Themen dann oft noch ein weiteres Problem.

              Bis heute gibt es übrigens keine vollständige Übersetzung der beiden Bände ins Englische und über die Qualität der Deutschen Übersetzung kann ich nichts sagen.

    • Suchen sie sich extra ein paar Studenten raus für die Migranten Reportage, der Spiegel, weil die wenigstens ein bisschen Englisch können. Also doch alles Männer, die entweder ihre Frauen, Schwestern und Mütter zurückgelassen, verlassen haben, oder nicht gegen den IS kämpfen wollen, oder auch ihre eigenen Länder nicht schön zu machen schaffen.

      Das sind bestimmt die Männer, die Deutschland braucht, auf die Deutschland nur gewartet hat. 10.000 jeden Tag. Oder meinetwegen nur 8.000, weil der Rest Frauen und Kinder sind.

      Macht 3 Millionen bis Ende nächstes Jahr, plus die, die schon hier sind, also 4 Millionen.

      Sind dann 5 Millionen Ausländer ohne deutsche oder englische Sprache, davon sind 4 Millionen junge Männer und 4 Millionen Muslime, und 4,5 Millionen ohne Ausbildung.

      Ist vielleicht besser das ich nicht genau weiß, wer das losgetreten hat, doch die Voraussetzungen das so etwas passieren kann haben viele geschaffen.

      Alle ausser die deutschen Nationalisten und Patrioten. Doch die kennen ja auch den Grund und die Wahrheit über den 1. und 2. Weltkrieg.

        • Jetzt können alle, die nach 1945 geboren sind oder damals noch zu klein waren mal selbst erleben, mal am eigenen Leib aber auch Hab und Gut erfahren wie das ist, wenn die Dinge anfangen ausser Kontrolle zu geraten, wenn innere wie äussere Feinde die althergebrachte Ordnung anfangen zu stören oder sogar zerstören wollen. Nein, ich verrate nicht, wer damals alles daran beteiligt war. Nur das ein paar der schon damals Involvierten diesmal auch wieder mit von der Partie sind, lediglich noch weitere, andere diesmal dazukommen. Kein „Zweifronten“-, sondern ein Vierfrontenkampf, sowohl im inneren wie im äusseren. Was die Lage gerade auch so schwierig, so unübersichtlich macht. Das gibt naturgemäss erstmal Chaos und Verwirrung, jede Menge Misstrauen, Enttäuschung und Entsetzen, Schock. Schockstarre. Das war damals alles einfacher.

          http://www.info-direkt.eu/rothschild-und-die-asyl-industrie/

  • Der Link zur Zeitung funktioniert nicht, darum nun so :

    Islamkritiker Hamed Abdel-Samad: Tumulte bei Mahnwache

    Dachau – Eine Mahnwache gegen die AfD-Veranstaltung mit Islamkritiker Hamed Abdel-Samad ist eskaliert. Es kam zu einem heftigen Gerangel. Abdel-Samad drohte mit einer Anzeige.

    Etwa 200 Leute sind Mittwochabend in der Nähe des Thomahauses zusammengekommen, um gegen die Veranstaltung des AfD-Kreisverbandes Dachau-Fürstenfeldbruck zu protestieren. Die hatten Hamed Abdel-Samad eingeladen, einen ägyptisch-deutschen Politikwissenschaftler und Publizisten. Der dort sein Buch vorstellen wollte: „Mohamed: Eine Abrechnung“ – ein Buch voller Islamkritik. Deshalb war die Mahnwache organisiert worden. Eine „Mahnwoche“, also: im Stillen mahnend, friedlich. Kinder, Jugendliche und Erwachsene hielten Kerzenlichter oder Fackeln in ihren Händen oder zeigten große Banner mit den Aufschriften „Rechtspopulistinnen den Tag vermiesen“ oder „Kein Platz für Rassismus“.

    Die friedliche Stimmung kippte aber, als ein Herr mit Kamera begann, die Demonstranten zu filmen: der Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Kleinpartei „Die Freiheit“, Michael Stürzenberger. Er trat dabei ganz nah an die Demonstranten heran. Die wiederum wurden dadurch unruhig.

    Dann trat Hamed Abdel-Samad auf. Zwei schwarze Limousinen fuhren die Augsburger Straße entlang, vor das Thomahaus, und hielten auf einem Zebrastreifen, direkt vor der Menge. Die Demonstranten begannen mit Buh-Rufen und Pfiffen, die Fahrer der Limousinen, laut zu hupen. Abdel-Samad stieg mit beinahe gleichgültiger Miene aus dem Auto aus.

    Doch dann begannen einige junge Menschen „Hau ab“ zu schreien. Schnell schlossen sich weitere Menschen dem Chor an – und schon wurde die Stimmung immer aggressiver. „Warum sprechen Sie bei der AfD oder anderen Burschenschaften?“, warfen Demonstranten den Islamkritiker entgegen. „Ich bin ein deutscher Schriftsteller und will einfach mein Buch vorstellen“, wehrte sich der Islamkritiker. Doch er ließ sich zunehmende von den Demonstranten provozieren: Es kam zu Schubsereien und einem großen Gerangel – die Polizei und die Sicherheitskräfte mussten eingreifen. Die hatte er selber dabei: Seit er das Buch bewirbt, steht er unter einem besonderem Sicherheitsschutz. Etwa eine handvoll Polizeibeamte waren bei der Mahnwache zugegen.
    Gerangel vor Vortrag bei AfD: Hamed Abdel-Samad droht mit Anzeige

    Doch Abdel-Samad wollte offenbar nicht gehen. Er stellte sich immer wieder den Demonstranten und antwortete auf die Vorwürfe aus der Menge. Die teilweise derb waren: Ein Demonstrant beschimpfte ihn als „Faschist“.

    „Ich werde eine Anzeige gegen all die Beleidigungen und Angriffe machen“, rief Abdel-Samad, der mittlerweile von aufgewühlten Demonstranten und Sicherheitskräften umgeben war. „Halt doch Dein Maul“, tönte es von einer Seite des Bürgersteigs. Immer mehr Leute schlossen sich den aggressiven „Hau- ab“-Sprechchören an. Die

    Schreie wurden immer schneller, immer lauter.

    Dabei kam es zu Handgreiflichkeiten von den Sicherheitsleuten Abdel-Samads gegenüber den Demonstranten, berichten Teilnehmer: „Der Security von hat ihn voll am Hals angepackt, aber wie“, so die Dachauerin Stefanie Mockwitz, und zeigte auf den jungen Mann neben ihr.
    15 Demonstranten kommen zum Vortrag

    Nach etwa einer Viertelstunde beruhigte sich die Stimmung wieder – aber erst, als sich der Islamkritiker mithilfe der Sicherheitskräfte und der Polizei seinen Weg in das Thomahaus bereitete.

    Nur etwa 15 Demonstranten der Mahnwache hörten sich danach auch den Vortrag von Hamed Abdel-Samad an. Die Besucher mussten sich vor der Veranstaltung in einer Liste namentlich eintragen.

    „Das ist die traurigste Lesung in diesem Land“, sagte Abdel-Samad zu Beginn seiner Veranstaltung. Er freue sich aber darüber, dass auch einige Demonstranten gekommen waren. Obwohl der 43-Jährige eigentlich sein islamkritisches Buch vorstellen wollte, änderte er sein Programm nach den Tumulten komplett. „Ich will für Meinungsfreiheit eintreten“, sagte er und verurteilte die „Scharfmacher“ der Mahnwache.

    Zu der Buchvorstellung kam er dann aber nicht. Sondern: Er warnte. Vor einem „geistigen Bürgerkrieg“, in dem sich linke und rechte Kräfte einfach nicht gegenseitig zuhören. Er mahnte außerdem vor einer Spaltung Deutschlands und plädierte dafür, dass beide Seiten die Ängste der Anderen ernst nehmen müssen. Er ging auch auf Fragen aus dem Publikum ein, auch die der Demonstranten. Abdel-Samad ver

    suchte sogar, sie in die Veranstaltung miteinzubeziehen.

    Dann beendete er die Veranstaltung nach etwa eineinhalb Stunden, weil er „noch aufrecht“ den Saal verlassen wollte. Und die Zuschauer zollten ihm Respekt: mit stehenden Ovationen. Dabei erhoben sich die Demonstranten zuerst, dann bekamen sie Unterstützung von weiteren Gästen.

    • Wo sind wir hingekommen ?
      Ideoten.
      Menschen hetzen und werfen anderen Menschen Hetze vor, ohne mal die Gehirnmaschine anzuschmeißen.
      Ja, solchen Ideoten kann mal alles erzählen. Noch besser kann man ihnen die Wahrheit verschweigen.
      Denn zum Nachdenken fehlen ein paar Gehirnwindungen.
      Betreutes Denken. Klappt bei vielen immernoch.

      • Immerhin sagen sie ja schon an was sie vorhaben, wenn erst mal genügend von ihnen hier sind. Weil wir angeblich Rassisten sind. Drohen Schwarze den Weissen.

        • Ja, das hatte ich auch schon gesehen. DAS müsste die Öffentlich Rechtlichen hoch und runter laufen.
          Damit auch die letzten aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und hinterher niemand behaupten kann, er hätte nichts davon gewußt.
          Denn damals gab es kein Internet, nur den Volksempfänger.
          Und nun, da es auch bald kein freies , gleich schnelles 😉 Internet für alle geben wird, ändert sich unsere Informationslage wohl auch bald.

            • Ich gebe keinen Hinweis, für zart besaitete Gemüter.
              Nein , ganz im Gegenteil.
              Ich hätte nur gern die persöhnliche Email Adresse von ganz vielen Linken und Grünen.

            • Andere Länder, andere Sitten. Hasst du den Film gesehen? Sehr heftig. Das kann hier auch noch alles passieren. Wie verrückt Menschen sein und werden können sieht man ja derzeit auch in Deutschland. Die Deutschen müssen den Verstand verloren haben, so einer archaischen und brutalen Kultur hier Einlass zu gewähren. Die Migranten ziehen jetzt schon die gesamte Stimmung und auch das zwischenmenschliche Niveau unter uns in Deutschland runter, und keiner erkennt den Zusammenhang. Schieben es stattdessen auf die AfD und PEGIDA, auf eine winzige Minderheit von Menschen, die lediglich vor den Fremden warnen.

              Vielleicht ist das ja der Höllensturz, der Engelsfall. Vielleicht waren wir der Sonne schon zu nah‘, dem Paradies. Wollten mit der EU den Turm zu Babel bauen.

              • Ach nee und warum denn nicht?
                Warum bitte sollten wir uns nicht schützen dürfen? Sorgfalt walten lassen, wer hier unseren Frieden gefährden könnte?
                Weil wir Deutschen ewige Schuld auf unsere Schultern geladen haben?
                Warum sind denn die Toiletten der Bayrischen Grenzumgebung mit Pässen/ Ausweispapieren verstopft?
                Wer bitte schmeißt sie weg? Hat Grund sie wegzuwerfen?
                Und die Juden dürfen jeden , der sich ihrer Grenze nähert erschießen ?
                Ach, das ist Diskriminierung würde ich behaupten 😀

                • „Schmunzeln über die christliche Sanftmut“ Gökhen Sözer, Provinzchef von Edirne, Türkei (an der Grenze zu Griechenland).

                  An diesem problematischen Grenzabschnitt in Griechenland waren bereits 2011 (2010?) auch Beamte der deutschen Bundespolizei im Rahmen von FRONTEX tätig. Es wissen also schon sehr lange viele Bescheid und belügen das europäische Volk nach Strich und Faden:

                  http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-76229504.html

                  • KRASS
                    2011 oder sogar 2010
                    Und für mich nun auch längst nicht mehr verwunderlich, das die Bekannte meiner Freundin schon im April diesen Jahres die gleichen Ängste äußerte, wie ich im September.
                    :( :(
                    Und darum alles Lügner, die die behaupten, man hätte SOWAS nicht vorraus sagen können.
                    Oder wie zB Akif unsere Behörden und unsere Regierung nennt. 😉
                    Absolut Recht hat er !

                    Und unsere Medien? Haben anderes zu tun, als das Volk zu informieren.
                    Statt dessen klagen sie Herrn Bachmann an. Heute morgen bereits die erste, für mich die letzte, Info des Tages.
                    Er hatte Herrn Maas einen der größten Brandstifter, seit Göbbels genannt. 😀
                    Und nun hetzen sie wieder und wollen Bachmann Mundtod machen.
                    Nur, weil er die Wahrheit ausspricht.
                    Der eine darf, der andere nicht. Wie üblich.

                    So, mein Kaffee ist ausgetrunken.
                    Guten Morgen 😉

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