Was ein Mädchen haben muss, damit ich ihr mein Herz schenke

Für die Wanderers, die sich nach Dion DiMuccis Nummer 1-Hit „The Wanderer“ benannten, gab es nur eine Musik: Doo Wop

Ein weiser Mann schrieb kürzlich in einer Kolumne auf SPIEGEL Online: „Es gibt zwei Dinge, die Frauen nie haben: Musikgeschmack und Hobbys. Erst hören sie nur das Gejaule von Boy-Bands, weil alle ’so süüüß‘ sind, später versinken sie im Mainstream-Radio-Klangbrei und schaffen es nie wieder raus. Und Hobbys? Wenn Frauen doch mal welche angeben müssen, dann sagen sie ’telefonieren und shoppen’ und kichern dabei.“ 

Ja, ich gebe zu, das ist gemein. Aber ist es auch falsch? Eher nicht. Leider trifft seine Charakterisierung auf viele Frauen zu. Wage sogar zu behaupten, auf die Mehrzahl der weiblichen Wesen. Wie auch immer, für mich wäre so eine Frau nichts. Eine Frau, meine Frau oder anders gesagt, ein Mädchen, mein Mädchen (klingt irgendwie reizender) müsste sich mit glühend heißen Wangen für viele Dinge dieser Erde begeistern können. Vor allem müsste sie einen guten Musikgeschmack haben. Also meinen. Ja, da bin ich dogmatisch, fast fundamentalistisch.

Kurzer Einschub: Dir gefällt dieser Beitrag? Das freut uns. Du möchtest unsere Arbeit unterstützen? Das freut uns fast noch mehr. Wie? Ganz einfach: Bestell Dir eines unserer Bücher!
Klick aufs Cover, um mehr zu erfahren.

Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Ein Mädchen, das hauptsächlich elektronische Musik hört, könnte niemals mein Mädchen sein. Sie bräuchte keine Expertin zu sein, keine riesige CD- oder Plattensammlung (eh Achtziger) zu besitzen, und ich habe mich lange damit abgefunden, dass Frauen sich weder Gruppennamen, noch Songtitel merken können. Doch dafür erwarte ich leuchtende Äuglein, die bereits erwähnten glühend heißen Wangen und klopfende Herzen, wenn wir zum Beispiel ein Konzert besuchen.

Das Gute ist: Mein Musikgeschmack macht es vielen Mädchen leicht. Böse Zungen behaupten, die Musik, die ich liebe, sei eh Mädchenmusik. Mich kratzt das nicht. Ich weiß ja, dass mein Geschmack der einzig Wahre ist. Und wenn Mädchenmusik bedeutet, harmonisch zu klingen, Herz, Hirn und Tanzbein anzuregen, gebe ich gern zu: Ich liebe Mädchenmusik. Die Musik, die ich liebe, wird „Doo Wop“ genannt. (Hat nichts mit Lauryn Hill und „Doo Wop (That Thing)“ zu tun, keine Ahnung, was die geritten hat, ihr Lied so zu nennen. Auch mit Bruno Mars wenig. Obwohl der mal Doo Wopper war.)

Doo Wop gehört zur klassischen Rock ’n’ Roll-Musik, genauso wie beispielsweise Rockabilly. Doo Wop ist die Musik für die Jungs mit den großen Herzen. Rockabilly ist die Musik für die Jungs mit den dicken Eiern. Ich höre – Ihr ahnt es bereits – beides. Doch auf Rockabilly könnte ich verzichten (bis auf Paul Ansell). Auf Doo Wop niemals!

Einst schrieb ich über Dion DiMucci, den größten – weißen – Star der Doo Wop-Musik: „Und dann schnallt sich die coolste Sau der Rockgeschichte seine Gibson um, spielt die vier Akkorde, um die sich in seiner Musik alles dreht und singt mit seiner schneidenden Stimme, die so scharf ist, dass sie Stücke aus Herzen schneiden kann, gleichzeitig gefühlvoll genug, um sie im nächsten Augenblick wieder einzusetzen, die Zeilen, die ein jeder kennt und liebt …
Each night I ask the stars up above
Why must I be a teenager in love?
Der Name dieses Mannes ist Dion Dimucci, „Rock ’n’ Roll Hall Of Famer“, und Protagonist eines Musikstils, den man zärtlich Doo Wop nennt. Ein Musikstil, dem ein Zauber innewohnt, ein Zauber, der so geheimnisvoll ist, erklären kann den nur jemand, der diesem Stil verfallen ist.“

Ich irrte damals. Ein Zauber lässt sich nicht erklären. Ein Zauber lässt sich nur erfühlen. Früher versuchte ich, Menschen von meinem Musikgeschmack zu überzeugen. Diese Zeiten sind vorbei, ich habe nichts Missionarisches mehr an mir. If You Don’t Like Doo Wop, You Can Kiss My Ass? Nein, genau andersherum. Wenn Du Doo Wop magst, darfst Du meinen Arsch küssen. Vielleicht.

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

  • Du bist ein wahrer Mann und möchtest ein Sex-Gott werden? Gute Entscheidung! Wenn Du wissen willst, wie Du jede Frau süchtig fickst, trage Dich hier ein.  

    Du bist eine richtige Frau und möchtest für Männer der Fick ihres Lebens werden? Braves Mädchen! Wenn Du wissen willst, wie Du jeden Mann süchtig fickst, trage Dich hier ein.

  • Dir gefällt meine Arbeit? Schön! Dann werde Fan meiner Facebook-Seite. Dort erlebst Du mich täglich ungefiltert und hautnah.

Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Tumblr0Pin on Pinterest0Digg thisShare on Reddit0Email this to someonePrint this page
Tags from the story
,

72 Comments

  • Hm ,“ telefonieren und shoppen…“ klingt wirklich nicht gerade nach Hobbys. Traurig, was Du für Mädchen kennst. Aber ich kenne auch ein paar davon 😉
    Zum Musikgeschmack muss ich allerdings sagen, bin ich weniger dogmatisch, nein gar nicht.
    Es gibt gute Musik aus vielen Genres. Und ich höre mir geniale klassische Stücke genauso an, wie ich zu gutem House meine Hüften schwinge. Klar, ist das toll, wenn beide ähnliches mögen. Aber die Qualität einer Beziehung würde ich nicht daran messen.
    Toll ist es auch, neue Musik nahe gebracht zu bekommen, zu entdecken. Missionieren ist Quatsch. Sein und sein lassen, wie Bianca sagt.
    …aber ich kann nachvollziehen, was Du sagen möchtest…
    “ Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“
    Victor Hugo

      • Sie ist durch eine harte Schule gegangen, um so toll tanzen zu können.
        Leidenschaft, die auch mit viel Leiden verbunden ist.
        Über die Motivation, möchte ich nicht spekulieren. Hoffe für sie, das es keine fremdgesteuerte ist.
        Leider gibt es genug Eltern, welche ihren Kindern ihre unerfüllten Träume aufbürden oder psychologische Hintergründe, gefallen zu wollen, es schaffen zu wollen.
        Künstler sind nun mal eine besondere Kategorie.
        Ich hab vor 2 Wochen etwas ähnliches erlebt. Ein Mädchen, welches das wunderbare Talent hatte, nicht nur durch Choreographie zu bezaubern, welche die Kleine in einem Kindertanzverein gelernt hatte.
        Alle Anwesenden waren verzaubert, von ihrem Körpergefühl. Und das bei einem ca.10 Jahre jungen Mädchen. Auch hier kenne ich die Eltern nicht, nur flüchtig. Erfuhr nur, das sie in keinster Weise „gefördert“ wurde.
        Noch mehr fasziniert hat mich der Blick in die Augen der anwesenden kleinen Jungen. Sie waren absolut hingerissen von diesem Geschöpf.
        😀 so wie Du, Andreas, darum verstehe ich gerade, was du meinst.

        Aber Du siehst eben auch Dich selbst, in diesem Kind.
        Weil auch Du immer gefallen wolltest. Und Deine Erkenntnis und deine Tränen haben den Palast geöffnet.
        Haben Dich ein Stückchen näher zu Dir selbst gebracht.

                • Achte mal auf den Unterschied. Jeder möchte geliebt werden, und jeder mag es geliebt zu werden. Fühlst du da einen Unterschied? Ich finde, der Ton des einen Satzes klingt etwas tiefer, und der des Anderen etwas höher. So ein bisschen wie bei Moll und Dur, wobei wir alle unsere Tage haben, in denen wir mehr in Moll schwingen (schmollen 😀 ), so wie wir an Anderen eher in Dur gestimmt sind (Candi-da-dur 😀 ). Wir Menschen scheinen aber gleichzeitig auch immer eine bestimmte Grundstimmung zu haben, die da mehr Dur oder eben mehr Moll ist, wobei es im Schatten dann wieder genau umgekehrt reziprok dazu aussehen kann. Das nennt man dann wohl den Charakter, die Grundstimmung. Hahahahaha, dass habe ich aber bis heute auch noch nicht so richtig verstanden, warum das so ist (hier flunker ich jetzt ein wenig 😉 ), und darum singe ich lieber. 😀

                • Jeder möchte geliebt werden wie er ist.
                  So, ist es besser.
                  Man ist nicht darauf angewiesen geliebt zu werden,
                  außer als Kind natürlich,
                  aber wenn es so ist fühlt sich das toll an, man mag es :)
                  komisches Wort in dem Zusammenhang.
                  Na, ja, das hier fühlt sich für mich auf jeden Fall nicht gut an und darum bin ich hier auch wieder weg.
                  Ich geh jetzt Heia machen, gute Nacht.

        • Ich hätte fast geheult, das arme Kind müßte gerettet werden,
          selten so traurige Augen gesehen. Den Eltern gehört das Sorgerecht entzogen.
          Du bist immer noch der Retter, oder?
          Du würdest für eine Frau mit so gequälter Seele alles machen um ihre Augen zum Leuchten zu bringen, stimmts.
          Du würdest ihrer Bitte nachkommen sie zu retten, all ihre Wünsche erfüllen……

          • Das sind übrigens die Frauen, die etwas von Dir wollen, fordern,
            die lieben Dich dafür, daß Du was für sie machst nicht Dich dafür wie Du bist. Weil sie sich nicht selber lieben wird das nicht auf Dauer klappen.
            Und dann werden sie Dich auch dafür verantwortlich machen.
            Ja, sie können nicht dafür. Du auch nicht.
            Du wirst wohl wieder an eine Frau kommen die zu Dir sagen wird:
            ICH FÄNDE ES SCHÖN wenn Du meiner BITTE nachkommst und mir meine WÜNSCHE erfüllst.

              • Wow, die Frau möchte ich sehen. Die muss glaube ich noch geboren werden, oder stammt eh aus dem Reich der Finsternis. Könnte dann aber auch ein Mann sein, spielt aber in dem Zusammenhang keine Rolle. 😀

                Mit etwas Glück aber wacht bereits ein Engel mit riesigen Flügel über mich, der mich vor jedem ernsthaften Schaden bewahrt. 😉

            • Maddie Ziegler weiß nicht einmal, dass ich existiere, Bianca. Ich wüsste also auch nicht, um was sie mich bitten könnte, denn an dem Punkt ist sie noch gar nicht, und muss dort auch nie hinkommen. Es gibt genug „Kinderstars“ die eine bravouröse Karriere auch ohne Komplikationen hingelegt haben, die negative Berichterstattung findet ja meist nur über die Anderen statt. Viel schwieriger ist die Frage nach dem Umgang mit dem Ruhm, doch auch dafür gibt es heute hunderte, tausende Beispiele von Menschen, die auch damit kein Problem haben. Es kommt eben immer auf die Motivation an, aus der heraus ein Mensch etwas macht.
              Allerdings halte ich mich in diesem speziellen Fall auch nicht für objektiv genug, dass überhaupt einschätzen zu können, da sie im Grunde meinen Traum lebt. Sobald ich einen Menschen oder womöglich auch noch eine Frau gut tanzen sehe, und damit meine ich wirklich aussergewöhnlich gut :D, dann war’s das. Das kann ich dir gar nicht beschreiben doch ich weiß, dass ich auch mal diese Magie auf andere Menschen ausüben konnte. Das geht auch mit Gesang, oder mit einem Instrument, welches man überdurchschnittlich gut beherrscht, wie aber auch mit Jonglage, beim Sport oder meinetwegen auch beim Puppenspiel. Es ist glaube ich ein Phänomen, das mit absoluter Selbstannahme und damit Authentizität zu tun hat. Ich bin. In absoluter, für diesen Moment nicht noch höher erreichbarer Form, zumindest im Augenblick. Man ist vollkommen eins mit sich selbst, in perfekter Harmonie mit sich selbst und seinem Körper, mit seinem eigenen Ideal, und darum auch mit Gott und allen Anderen. Weil man in dem Moment alles gibt, sich vollkommen ausliefert, auf Gedeih und Verderb. Und das erfordert ungeheuerlichen Mut, unglaublich viel Selbstvertrauen aber eben auch Vertrauen in Gott und die Welt, und das bewirkt Bewunderung. :) Soll ich weiter schwärmen? 😀

              Denn wir sind alle Gott, lediglich beschränkt durch unsere Körper, und unsere Zweifel. Und beim ersten bin ich mir manchmal auch nicht mehr sicher. 😀

                • Das ist im darstellenden Gewerbe ganz schwer zu sagen, Bianca. Da erlaube ich mir kein Urteil, bis ich die Menschen persönlich kenne, weil das Schauspiel Teil der dargebotenen Kunst ist und es kein Geschäft gibt, das so gnadenlos und hart ist wie das Showbusiness. Da herrschen ganz eigene Regeln, auch weil es an der Schnittstelle zwischen Seele, Geist und Körper, zwischen Himmel und Erde stattfindet. Doch da zeige ich dir die Tage noch mal etwas interessantes, denn jetzt muss Aca bubu machen.

                  Gute Nacht, und träum was schönes.

                  • Keine Ahnung, ich dachte das wäre ein „echtes“ Kind,
                    ich kenne sie nicht.
                    Ist sie eine Schauspielern, die diese Rolle spielt?
                    Dann ist sie entweder sehr gut oder sie ist wirklich auch so unglücklich.
                    Ich kauf ihr ihr Seelenleid voll ab.

                • Dann sieh dir mal dieses Video an und sag‘ mir, Bianca, ob du immer noch ein Opfer siehst. Sie erinnert mich hier übrigens an Angelina Jolie.

                  • Dieses Mädchen ist ein Profi, und das schon mit 11 Jahren, die glaube ich mittlerweile recht genau weiß was sie tut und was sie will, ähnlich übrigens wie auch Jodie Foster, die mit 13, allerdings damals als Schauspielerin, ihren Durchbruch erlebt hat mit dem Film „Taxi Driver“ von Martin Scorsese neben dem damals auch noch jungen Robert De Niro, in dem sie eine minderjährige Prostituierte spielt. Oder erinnere dich an die unglaubliche schauspielerische Leistung von Haley Joel Osment, auch mit 11, in dem Film „The Sixth Sense“ neben Bruce Willis und Tony Collette. Und darum zeige ich dir jetzt noch etwas versöhnliches und lustiges mit Maddie, was dich wieder zum Lachen bringen soll nach so viel Sorge:

                    Jimmy Kimmel & Guillermo learn Sia’s [Maddie’s] „Chandelier“ dance. 😀

            • Hab das auf der anderen Seite erst hinterher gesehen.
              Aber hier noch weiter geschrieben weil es ja auch andere Männer betrifft.

          • Das sind nur DEINE GEDANKEN zu diesem Mädchen, Bianca.
            Andreas rettet keine traurigen, brauchenden Seelen mehr. Obwohl er sie erkennt, und die Tatsache das es sie gibt, ihn immernoch traurig machen. Wie jeden, der erkennt.

  • Also heute mußte ich an diesen Artikel denken…

    Eine Freundin, immer aktiv, die Kinder werden langsam flügge, beklagte sich bei mir, das ihr ganz langweilig ist, wenn am Wochenende ihre Kinder unterwegs sind. Ich HÄÄ???
    Jetzt hat sie Zeit für sich, Hobbys, Lesen, Malen, ihren Mann ( vögeln) verwöhnen, sich selbst verwöhnen, Schwimmen, Saunieren…vielen mir als erstes ein.
    Oder einfach nur Zeit für sich selbst, mal NICHTS TUN. Kann man auch Meditieren nennen 😉
    „Wie, nichts tun? Kann ich nicht. Hobbys , außer Sport , hab ich nicht.“
    antwortete sie mir doch tatsächlich. Ich war völlig baff, konnte es kaum glauben. Mein Tag ist oft zu kurz, für alle meine Ideen, den Tag zu genießen. Und auch das muß nicht immer sein, kann ich doch auch einen Tag lang mit Nichts Tun, in Muße verbringen.
    Was ist das für ein Aktionismus, der täglichen Routine ? Bekommen manche nur Kinder, weil sie sonst auf der Welt keine Daseinsberechtigung fühlen ? Ich hab keine Ahnung, weiß nur das meine Kinder Kinder zwar die Nr 1 in meinem Kosmos sind, dicht gefolgt von meinem Mann. Aber das ICH doch Grundvorraussetzung dafür bin, das es mir gut geht und somit ihnen.

Kommentar verfassen