So weit sind wir schon: Gentlemen werden heutzutage Sexisten genannt

Alte Schule. Weil gerade kein Stuhl frei war, bot Bond Claudine Auger seine Oberschenkel als Sitzmöglichkeit an.  Vorbildlich!
Alte Schule. Weil gerade kein Stuhl frei war, bot Bond der reizenden Claudine Auger seine Oberschenkel als Sitzmöglichkeit an. Vorbildlich!

Es war im Sommer 2010 als ich mich mit einer – oberflächlich betrachtet – zauberhaften Frau traf. Sie war klug (Grundschullehrerin) und schön (modelte nebenbei). Wir tranken ein paar Gläser Durchgeschütteltes in einer Bar und unterhielten uns, es war okay, es gab keine peinlichen Gesprächspausen, aber irgendwie sprang der Funke nicht über.
Und spätestens als ich ihr am Ende des Abends in ihre Jacke helfen wollte, wusste ich auch woran das lag. Wir passten so gar nicht zueinander.
„Lass mal, das kann ich schon ganz gut allein!“, sagte sie, während sie mir ihr Jäckchen aus der Hand zog.
Ah bitte was?!
Es dauert, bis mir etwas unangenehm ist, ein alter Freund sagte mal: „Blamieren kannst du dich eh nicht mehr!“, und damit lag er gar nicht so falsch, aber dieser Moment, als sie mich nicht in ihre Jacke helfen ließ – Gott, war mir das peinlich! Hitze stieg auf, ließ mein Gesicht erröten, und ich, der ich auf alles eine schlagfertige Antwort habe, war sprachlos.

Wie schwach muss diese Frau gewesen sein, bitteschön? Wer so laut schreien muss, dass er keine Hilfe benötigt, braucht sie am dringendsten – von einem Psychiater. Ob sie wohl glaubte, ich würde sie für stark halten, weil sie in der Lage war sich ohne Hilfe eine Jacke anziehen zu können? Und nur mal nebenbei, inkonsequent war sie auch noch: Ihre Jacke konnte sie sich allein anziehen, aber ihre Getränke, die konnte sie nicht allein bezahlen, die bezahlte ich (und das gern).
Das wäre ja auch alles nicht schlimm, schließlich erkennen wir unseren – feministischen – Feind, wenn wir ihn sehen. Und da der meist unansehnlich ist, geraten wir im Normalfall nicht an Frauen, die sich nicht ihre Jacken helfen lassen wollen. Aber diese Frau, die war anders. Die wusste ihre weiblichen Reize einzusetzen, bildschönes – selbstverständlich stark geschminktes – Gesicht, körperbetonte Kleidung umspielte ihre schlanke Figur.
Wo soll das noch hinführen, wenn nun schon die hübschen Frauen anfangen, sich so dermaßen daneben zu benehmen?

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„Baby, das war’s!“

Heute gilt Ritterlichkeit in feministischen Kreisen nicht etwa nur als ein wenig altmodisch, sie ist eine Form des so genannten positiven Sexismus, wird als benevolenter (wohlmeinender) Sexismus bezeichnet. Und den üben wir Gentlemen alter Schule keineswegs aus, um nett zu sein, oh nein, natürlich nicht, der einzige Grund, warum wir einer Dame im Bus unseren Platz anbieten ist, weil wir die Frauen unten halten wollen. Mit jeder guten Tat wollen wir den Frauen ihre Schwäche und unsere Stärke vorhalten. Das ist zumindest das, was die geistig behinderten Feministinnen denken.
Ein Bespiel für die Schwachsinnigkeit dieser These geben Feministinnen dankenswerterweise immer wieder gern selbst. Auf dem Blog Copper, Boom schreibt eine Dame: „Ein Beispiel ist das Türen aufhalten: Netterweise wird der Frau die körperliche Arbeit dabei abgenommen, gleichzeitig manifestiert sich männliche Kontrolle: Wer die Tür aufhält bestimmt, wer in welcher Reihenfolge hindurchgeht. Und verweist so auf die soziale Geschlechterordnung.“
Hm. Ich weiß ja nicht, wie Ihr so drauf seid, aber wenn ich einer Frau die Tür aufhalte, geht sie zuerst durch, damit müsste sie nach Feministinnen-Logik in der „sozialen Geschlechterordnung“ über mir stehen.
Egal, Feministinnen muss man nicht verstehen, aber man sollte wissen, was es für eine Welt wäre, wenn sie an der Macht wären. Keine, in der ich leben wollen würde, soviel ist sicher. Sollte obiger Rotz irgendwann Mainstream werden, wandere ich zu meinem Kumpel Oliver Janich auf die Philippinen aus und schaue mal, wie weit mich die alte Schule dort bringt.

Gestern stand ein Großmütterchen, mit ihrem bis oben hin voll gepackten Einkaufstrolley, Hilfe suchend an der Treppe zur U-Bahn Karl-Marx-Straße. Achtlos gingen die Menschen an ihr vorüber. Als ich ihr ihren Trolley runter getragen hatte, sagte sie: „Ach, wie schön, dass es doch noch ein paar Kavaliere gibt.“
„Die gibt es nur, weil es noch ein paar Damen gibt, die Kavaliere zu schätzen wissen.“, erwiderte ich.
„Ach kommen Sie, junger Mann, ich kenne keine einzige Dame, die Kavaliere nicht zu schätzen weiß.“
Sie Glückliche, dachte ich, Sie Glückliche.

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