Weinen & Ficken ist wie Rhythm & Blues

Seht Ihr: Weinen kann verdammt sexy sein! Das wissen wir seit Johnny Depp in Cry Baby.
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Dürfen Männer weinen? Nein. Sie dürfen nicht. Sie müssen. Sonst verpassen sie eine der zauberhaftesten Kombinationen die unser kleiner blauer Ball zu bieten hat – Weinen & Ficken.
Wer beim Ficken weint, ist angekommen, angekommen in seinem ganz persönlichen Paradies. Beim Ficken zu weinen, das ist Seelensex de Luxe.
Warum weinen wir beim Ficken? Und warum weinen wir beim Ficken so gern?
Dafür gibt es die verschiedensten Gründe. Zwei Bespiele: Sie hat dich verlassen. Verlassen für immer. Das war das, was du dachtest. Aber irgendwie hast du es doch noch einmal geschafft, du Teufelskerl. Sie ist da, ja, sie ist da, nicht einfach nur da, was beliebig klingt, nein, sie ist genau da, wo sie in diesem Moment sein sollte, wo sie hingehört, wo sie nie hätte weggehen dürfen, dass sie – sie und all die Geschenke, die ihr innewohnen, geistiger und körperlicher Natur – einem anderen gehören könnte, ja, das ist doch lächerlich, diese Vorstellung, geradezu absurd. Und doch war sie noch vor ein paar Stunden ganz fürchterlich real, aber nun liegt sie unter dir, gleich wirst du in sie eindringen und …
Ein wahrer Tearjerker ist auch folgendes Szenario: Du hast eine Neue, oder sie hat einen Neuen, sie hat dir einen letzten, einen Abschiedsfick gewährt. Irgendwie liebst du sie noch, auch ihre Gefühle sind nicht gänzlich erloschen, dennoch wisst ihr beide: So nah wie in diesem Moment werdet ihr euch nie wieder kommen. All die großen Ficks laufen noch mal vor deinem inneren Auge ab, euer letztes Mal, das ist wie ein kleiner Tod, ein kleiner süßer Tod.

Als ich das letzte Mal beim Vögeln weinte, oh, da kam so Einiges zusammen. Es war der erste wirklich gute Sex nach sechs Monaten. Und es war vor allem der erste wirklich gute Sex nach meiner Ex. Bis dato dachte ich: Der Sex mit meiner Ex war der Sex meines Lebens, von nun an kann es nur noch bergab gehen. Ein Irrtum. Wieder einmal. Denn so denke ich nach fast jeder Trennung. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Frau, die mich zum Weinen brachte, ein Profi war. Ein ehemaliger zwar, nicht mehr im bezahlen Geschäft, aber sie wusste noch immer ganz genau, na klar, was sie zu tun hatte. Sie reizte mich ungemein, sie war genau mein Typ, sie strahlte so verdammt viel Erotik aus. Ich fickte sie in der guten alten Missionarsstellung, in meiner speziellen Version, ihre Knie bis an die Ohren herangezogen, ihre schmutzigen Zehen in meinem Mund. Als sie unter ihren Hintern zwischen meine Beine griff, meine Eier schnappte, die mit ihrer Handfläche zusammen drückte, während sie ihre Fingernägel tiefer und tiefer in mein Fleisch krallte, immer wieder den Druck variierte, brach es aus mir heraus – Tränen flossen. Tränen der Erleichterung, weil mir bewusst wurde, dass es ein (Sex)Leben nach meiner Ex gab, Tränen der Freunde und der Lust.

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„Baby, das war’s!“

Also Männer, lasst es fließen! Lasst raus, was raus muss. Weinen ist nicht unmännlich. Sich aus falsch verstandenem Männerstolz seiner Tränen zu schämen – das ist unmännlich!

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40 Comments

  • Oh Mann, Oli, was machst du denn mit dir? Du weisst doch das ich auch nah am Wasser gebaut habe, aber das ist schon ganz schön heftig. Hat ja auch etwas mit Selbstwertgefühl zu tun, und das musst ausgerechnet du du dir nicht mehr bei einer Frau oder bei anderen Menschen holen, deine Selbstbetätigung. Auch wenn das natürlich schön ist, sich auch von anderen geliebt zu fühlen, aber noch wichtiger ist es sich erstmal selbst zu lieben. Das deine Süsse mit dir zusammen ist sollte doch Beweiss genug sein, was für ein aussergewöhnlicher, interessanter und liebenswerter Mann du doch bist.

    Ich weiss, dass sollte ich mir alles am besten selbst sagen und die Klappe halten, denn ich kenn‘ es ja auch (noch) nicht anders, meiner selbst wegen geliebt zu werden, aber ich versuche jetzt immer mehr, es überhaupt zuzulassen. Ich bin es ja selbst, der das immer abgewehrt, nicht an sich herangelassen hat, aus Angst vor erneuter Verletzung, oder besser gesagt, aus Angst, mit der falschen Frau für einen wie mich wieder in die alten Muster meiner Kindheit hineinzugeraten. Aber seit dem ich immer besser versteh‘, was damals passiert ist Bild ich mir ein, kann ich immer bewusster und damit auch immer besser damit umgehen. Hoffe, dass ich dir nichts mehr neues erzähl, dein Aca.

    • Es ist doch immer wieder das gleiche Spiel, Aca. Wenn Du verlassen wirst, denkste „SO Eine, bekomme ich NIE wieder!“
      Also so eine Gute.
      Erst wenn der Schmerz vorbei ist, begreifst Du, dass es gut ist, dass Du genau so Eine nicht wiederbekommst. Dafür kommt eine andere, die anders ist, sobald Du sie richtig liebst, glaubste, sie ist besser als die davor.

      • Sonne? Machst du Scherze? Ich sitze hier gerade bei 29 Grad splitterfasernackt und gemütlich vor dem Bildschirm, höre Musik, lese, versuche zu denken, schreibe, und das bei 36% Luftfeuchtigkeit und einer Aussentemperatur von 32,5. Du weisst doch, ich bin Mexikaner, ich muss nicht in die Sonne, ich trage sie (fast) immer im Herzen. Ich fänd‘ ’s gerade selbst zum Ficken zu warm, auch wenn – du weisst schon – jetzt vorbeikäm‘. Behaupte ich zumindest mal.

  • Ich kann dich gut nachvollziehen, in meinem jungen Leben gab es eine lange Beziehung (6 Jahre) und das letzte Mal als ich mit ihm Sex hatte war das bisher einzige Mal, dass ich beim Sex geweint habe.
    Es war der beste Sex den ich mit ihm in diesen Jahren hatte, auch wenn unser Sex nie schlecht war. Es war das erste Mal dass er mir beim Sex gab wonach es mir die Jahre über verlangt hatte, aber gleichzeitig wusste ich dass es der Moment war in dem ich wusste dass unsere Beziehung tot war. Er hätte es nicht gemacht, wenn die Gefühle noch da gewesen wären, dazu kannte ich ihn schon zu gut (13 Jahre).
    Es waren Tränen der Erleichterung und des Schmerzes, der Lust und der Qual. Ich habe ihn geliebt und er hat mir den Kopf und die Seele gefickt.
    Er hat die Tränen nicht gesehen, meine Augen waren verbunden und die tränen getrocknet bis er mich wieder befreit hatte.

    Eine Woche später hab ich ihn vor die Tür gesetzt.

    Das ganze ist jetzt bald 2 Jahre her, wobei mir grad bei der Erinnerung daran wieder die Tränen in den Augen standen.

  • Ich war beim Abschiedssex (drei Jahre nach der Trennung) so schlecht, war ich bei ihm vorher noch nie- meine Einsicht das besseres folgen darf. Und nicht mal zwei Wochen später treff ich meinen Sonnenschein, und der Sex wird wieder was eigenes, was besonderes… 😀

    • …ich muss mich korrigieren, ich glaube ich war nicht schlecht, ich hab mich da einfach nur fallen gelassen, ihn nehmen lassen was er wollte… ein letztes mal alles hingeben und am Morgen nach der Dusche, mit’nem Tschau, verschwinden… ihn vermissen lassen, ihn realisieren zu lassen, dass ich nach Jahren endlich mit ihm abgeschlossen habe… Auf den Weg heim musste ich sogar nochmal kurz weinen, als ich an den Zettel dachte, den ich in den Briefkasten warf- ich war doch nicht so cool- auf dem stand, das ich ihn immer lieben werde.
      Man Oli, du holst auch die tiefsten Erinnerungen und Abgründe in einem Menschen hervor…

      • Milli, mach mal was, das Dir Freude bereitet!
        Niemand wird kommen und Dich glücklich machen.
        Das kannst nur Du selbst!
        Und dann kannst Du vielleicht, wenn es Dir gefällt, einen Mann in Dein Leben ziehen,
        der auch glücklich ist, der es wert ist an Deinem erfüllten Leben Teil zu haben.

      • Ich finde das sehr schön, Milli, dass du ihm das gesagt hast. Jemand zu lieben heisst ja nicht, dass man mit ihm Sex haben oder eine Beziehung führen muss. Vor allem und gerade dann nicht wenn man „muss“, denn dann bekommt so eine Beziehung etwas zwanghaftes, und entlarvt damit lediglich unseren eigenen zwanghaften Charakter, oder eine Abhängigkeit oder Co-Abhängigkeit.

        Wahre Liebe lässt frei, Kleines, und fühlt sich darum auch ganz leicht und zwanglos, wie von selbst, mühelos an.

        Alles andere führt nur zur Unterdrückung, Überwachung, Machtspiele, Einengung, Kontrolle, Taktieren, Eifersucht, Lügen, und so weiter, und hat mit Liebe nichts mehr zu tun, sondern mit besitzen, haben, beherrschen wollen. Das wichtigste in der Liebe ist glaube ich das loslassen können in Vertrauen auf seine eigene Liebenswürdigkeit. Ihre überaus flüchtige Natur annehmen und akzeptieren zu lernen, dass sie – weil höher als alles andere stehend – nicht von uns beherrscht werden kann, wir sie nur annehmen, hereinlassen können. Wir können sie auch nicht erzeugen, dadurch das wir lieb und nett sind, was immer wieder auch ein Trugschluss ist. Darum werden ja nette Männer auch nicht geliebt. Weil sie eben „nur“ nett sind, aber halt nicht lieben, nicht in der Liebe stehen. Ein Mann der in der Liebe steht kann deshalb auch so gut wie jede Frau „haben“, die empfangsbereit ist, und jede Frau ist empfangsbereit, die in der Liebe steht. Alles andere nennt man Beziehung, Partnerschaft, Ehe, und so etwas führen Menschen aus zig anderen Gründen oft auch dann noch, wenn die Liebe schon längst verflogen, von uns gegangen, weitergegangen ist, uns verlassen hat. Sich auf sie einzulassen und sie auch wieder loszulassen, ohne Angst sie zu verlieren, darum geht es zum Beispiel bei mir im Leben. Sehen und erleben, wie sie kommt, und auch wieder geht, mich manchmal stärker, manchmal schwächer berührt, aber immer um mich da ist wie ein Nebel, wie ein feines Tuch, das über allem liegt.

          • Danke danke. Wobei ich mich ja mittlerweile frage, ob das überhaupt bei allen Menschen so ist, dass mit dem kommen und gehen. Oder ob dieses Gefühl der Instabilität, Engst, Unsicherheit, Verlassensengste ein Phänomen und damit Folge bestimmter Erfahrungen ist, die lediglich manche Menschen in ihrer Kindheit gemacht haben. Instabile Familienverhältnisse, unzuverlässige, wechselhafte Bezugspersonen wahrscheinlich.

            Ich erlebe, durchlebe gerade nämlich diese Engste, Gefühle, kann sie gerade sehr schön an mir selbst beobachten, studieren. Ist schon recht unangenehm. Es ist ein Schmerz.

            • Das versteh ich nicht.
              Wo kommen die Verlassensängste denn her?
              Woher bei Dir? Du warst doch immer schon alleine, auf Dich allein gestellt.
              Wie erklärst Du Dir deren Existenz?
              Du fühlst Dich demnach einsam, oder?
              Das versteh ich nicht.

              • Ich denke das liegt daran, Bianca, dass sich immer auch mein inneres Kind freut, wenn der erwachsene Aca sich öffnet und einen Schritt auf jemand zu macht, in meinem Fall eine Frau.

                Diese eigentlich sehr schöne Beziehung ist aus verschiedenen Gründen jedoch leider Eine in Superposition, nicht frei, weshalb ich den Kleinen dann immer wieder zurückpfeifen, ermahnen muss, seine kindlichen Hoffnungen und Sehnsüchte doch bitte zu zügeln. Daraufhin sitzt er dann halt immer weinend und traurig in mir, was mich natürlich dann auch ein bisschen traurig macht.

                Wer sieht schon gerne ein Kind weinen.

                Letztendlich ist es aber nur ein Trick meiner Psyche sich immer wieder in Frauen zu verlieben die mir eh nicht das geben können, wonach sich mein inneres Kind eigentlich sehnt. Denn noch mehr fürchtet Es glaube ich, dass auch wieder zu verlieren. Darum bin ich es auch, mit meiner erwachsenen Vernunft, der dieses Kind immer wieder enttäuschen muss bis wir beide eben jemand finden, kennen lernen, von ihr gefunden werden, mit der alles geht.

                Ja, genau. Ich bin ein bisschen wie die alleinerziehende Mutter die ihren Kinder ersparen möchte, dass ständig neue Männer auch in deren Leben treten wie sie auch wieder verschwinden.

                That’s my job, seit dem ich weiß, was ich früher falsch gemacht habe. Dem Kleinen nämlich das Kommando überlassen, doch das geht eben nicht mit jeder. Am wenigsten übrigens mit denen, die genau so sind wie Er, und die Anderen sind ja eh schon seit Jahren vergeben, glücklich verheiratet und zufrieden.

                An das „allein“ sein hat sich aber eben nur der Aca gewöhnt.

                Es ist übrigens auch mein innere Kind, der kleine Junge in mir, der sich in Mädchen verliebt. Das wurde mir auch gerade klar.

                Das ist der äussere, gegengeschlechtliche Spiegel von dem, was in mir ist. Wenn ich so eine sehe fühle ich seltsame Dinge. Das ist pures Herz. In diesem schönen Gefühl lasse ich darum diesen Kommentar enden.

                • Was für eine süße, wunderschöne Frau.
                  Ich fühle,was Du fühlst,wenn du so eine siehst.

                  Ja , Kind und Erwachsener. Beides in uns drin.
                  Das ist ja auch gut so.
                  Wir sind mit jedem Tag, der hinter uns liegt etwas mehr .
                  Wir sind der Mensch der wir gestern waren , plus die Erfahrungen von heute.
                  Was für ein Zufall, das ich gerade darüber gerade ein Buch lese.
                  Aber das wundert mich ja schon lange nicht mehr, diese Zufälle.

              • Ach so.
                Das ist natürlich schade, daß Du noch immer nicht genug bei Dir bist um mit anderen sein zu können. Ich dachte Du wärst schon weiter.
                Bin davon ausgegangen, daß es nicht Verlassensängste sind sondern die Angst wieder festgehalten und benutzt zu werden. Also die Angst nicht mehr allein zu sein.
                Sollte nur ein Denkanstoß sein.

            • Verlassensängste hat jeder.
              Wir fürchten uns vor dem Alleinsein.
              Die Vorstellung, niemanden zu haben, der uns beim Weitergehen begleitet, erschreckt uns.

              Gestern sah ich einen kurzen Bericht über einen, der obdachlos in Berlin lebt.
              Sehr interessant , weil er auch von seiner Kindheit erzählte.
              Er war ein intelligenter Mann , hatte studiert.
              Das einzige was er vermisse, sagt er, sei ein adäquates Gespräch mit anderen Menschen.
              Das kann ich sehr sehr gut nachempfinden . Weil das ist, was man im Leben braucht.
              Sonst fühlt man sich wie ein Eisbär zwischen Braunbären. ?

            • Was tun wenn Verlassensängste aufkommen.
              Sei bei Dir, mit Dir, vertrau auf Dich.
              Dann bist Du nicht einsam wenn Du allein gelassen wirst,
              bist nicht verlassen wenn jemand geht.

              • Soviel zur Theorie. :)

                Allerdings wird es bei jedem im Leben Situationen geben,und wenn es nicht durch Verlassen ist,sondern vom Verlassen werden durch den Tod eines geliebten Menschen,wo wir genau das fühlen werden.
                Wir werden uns eine Zeit lang leer ohne den anderen fühlen,weil wir beide ein Ganzes ergeben haben.
                In der Psychologie 1+1=3 genannt.
                Das ist eine der Theorien, warum wir einander wählen.

                Platon berichtet,wie es früher einen Menschen mit 4 Armen ,4 Beinen und beiden Geschlechtern gab, Hermaphroditen genannt,die von den Göttern aus Angst geteilt wurden.Darum wir uns erst vollständig fühlen,wenn …
                Aber das ist Mythologie.

                Fakt ist,das wenn wir uns zum WIR erweitern, wir ein besseres ICH aufbauen.

                Natürlich hast Du einerseits recht. Jeder für sich sollte ein starkes ICH sein.
                Aber ein WIR ist nun mal das,was wir anstreben.
                Auch wenn jeder gern mal nur ein ICH ist.

                • „Letztendlich steht jeder für sich.“ sagt man so.
                  Eigentlich sollte das aber der Ausgangspunkt sein. Das perfekte Individuum.
                  (was fürn witziges Wort 😀 Endiviensalat hat meine Mutter früher öfter mal gemacht, das Zeug wucherte im Garten meiner Oma wie Unkraut. Fand ich lecker mit heißen Kartoffel :) Das war immer schön im Garten meiner Oma, ich erinner mich grade, wir waren als Kinder gerne da :) )
                  Das ist ein Ausgangspunkt zu dem man jederzeit wieder zurückgehen und von dem ausgehen kann. Egal was.
                  Wenn ein geliebter Mensch sterben durfte wird uns auch das nicht in ein schwarzes Loch stürzen. Obschon ich mir vorstellen kann mich eines Tages neben meinen Mann zu legen und auch zu sterben.
                  Aber aus freier Entscheidung nicht notgedrungen.

      • http://www.profil.at/articles/0904/560/231772/schlagende-verbindungen-wenn-liebe-partnerschaft-dauerdrama

        Denn ich bin selbst so ein Mensch, Milli. Einer mit mangelnder Eigenliebe, Mangel an Selbstwertgefühl, Mangel an Vertrauen in sich selbst, an Vertrauen in das Leben, einer mit einer inneren Leere. Deshalb rauche ich übrigens auch, konnte ich heute Morgen ganz deutlich fühlen. Um diese diffuse Unruhe, diese diffuse Angst zu beruhigen die ich nicht habe, wenn ich in mir Ruhe. Und dieses in mir Ruhen habe ich vorgestern für ein paar Stunden mal erlebt. Es war ganz anders als ich es mir bisher vorgestellt habe. Ich hatte plötzlich keine Eile mehr, alles war einfach gut so wie es war, alles war richtig, so wie es halt zurzeit ist. Ich wusste plötzlich an der Tankstelle nicht einmal mehr, wozu ich mir den Tabak überhaupt noch kaufe, zu der ich extra deswegen gelaufen war. Ich hatte zumindest in Moment das Gefühl (nicht den Gedanken!), ich könnte es genauso gut auch einfach sein lassen.

        Sein lassen.

        Sich selbst so Sein lassen wie man ist, andere so Sein lassen wie sie sein wollen, das Leben und die Dinge so geschehen und sein zu lassen, wie es geschehen soll und sie sein wollen, gelassen sein, sei gelassen, vertrau.

        Einfach alles nur mal betrachten, auch die eigenen Gefühle, sie zuzulassen und erleben ohne zu reagieren, auch den Menschen einfach nur betrachten, der sie eventuell auslöst. Bei sich bleiben, nicht agieren oder reagieren, nicht angreifen oder weglaufen, nicht verteidigen oder rechtfertigen, nichts. Im nicht tun liegt das Geheimnis. Also Abwarten und Tee trinken. Ich weiß, dass klingt jetzt unglaublich weichgespült, nach flower power und Pussykram, nach Weichei und Gutmenschentum, doch für jemand wie mich, für jemand mit meinem Aggressionspotential und mit meinem Testosteronspiegel ist das unglaublich wichtig, ruhiger, gelassener, entspannter zu werden – und zu sein.

        http://www.youtube.com/watch?v=d-diB65scQU&list=PL9OZsEwVBcMN8ixWAohhTMyQVmas-Dtqz

      • „Sorge dich nicht, sei glücklich“.

        Die letzen Worte des indischen Gurus Meher Baba, bevor er danach bis zu seinem Tod schwieg, 44 Jahre lang.

        Und ja, ich habe es gerade nachgesehen, es ist tatsächlich der Komiker Robin Williams, der in dem Video mitspielt.

  • Aber ich habe mir heute eine Situation vorstellen können, bei der ich mit einer Frau beim Sex wahrscheinlich losheulen könnte. Ich habe mich heute an meine erste richtige Freundin erinnert, mit der ich vor 30 Jahren eine längerfristige Beziehung hatte, und die heute übrigens Geburtstag hat. Ich habe dieser Frau damals sehr unrecht getan im Vergleich dazu, wie sehr sie mich doch geliebt haben muss. Und wahrscheinlich würde es auch schon genügen, wenn sie mich noch mal in den Arm nehmen würde, um mich weinen zu lassen wie ein Kind. Es ist schon erstaunlich, wie uns auch unsere Sünden im Leben eines Tages wieder einholen, wenn man irgendwann aufhört zu verdrängen. Und wenn ich nicht wüsste, wie so etwas trauriges immer wieder überall auf der Welt zustande kommt, ich könnte es mir nie verzeihen. Doch unser Lied wird dir das alles vielleicht eines Tages erklären, warum ich so war, und wie ich bin, und warum ich auch gar nicht anders konnte. In Liebe, dein Andy.

    http://www.dailymotion.com/video/xauuo_ll-cool-j-i-need-love_music

    P.S.: Ich brauch‘ Sonntags gar nicht in die Kirche zu gehen, die Kirche kommt mittlerweile jeden Sonntag zu mir. Und danke für die Tränen, die du mir auch heute wieder geschenkt hast, und die mir jedes mal ein bisschen mehr die Last nehmen, die auf meinen Schultern ruht.

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