Was ein Mann zum Glücklichsein wirklich braucht

„Was DU brauchst, ist eine 58er-Bundeswehr-Meico!“, sagte Peter Hellmann, den wir alle nur „Doo Wop-Peter“ nannten – nach der Musik, die wir so gern hörten. Es war 1984, ich ging noch zur Schule, Peter war etwa zehn Jahre älter und im Begriff alles zu verkaufen, was ihm mit seinem Faible, den fünfziger Jahren, verband.
Da standen wir nun in seiner runtergerockten Zweiraumwohnung im Hamburger Arbeiterviertel Wandsbek. Es roch nach zu lange getragenen Unterhosen, sie mussten hier irgendwo rumliegen; Kippen, die in einem Rest Bratkartoffeln steckten, machten einen ganz anderen Muff.

Peter preiste seine Schätze an, wie sonst nur Aal-Dieter auf dem Fischmarkt. Seinen 1960er Plymouth Fury, den ihr vielleicht aus dem Stephen King-Film/Buch Christine kennt. Der hatte sogar eine eingebaute Hydraulik, dank der wir während der Fahrt wippen konnten, wenn Doo Wop-Peter uns mal zum Cruisen mitnahm. Dummerweise durften wir aus der Karre heraus keine Mädchen ansprechen, noch nicht mal Hinterherpfeifen war erlaubt.
„Aus dieser Karre heraus werden keine Mädchen angemacht!“, sagte Peter einmal mit Nachdruck, als ich es wagte einem Mädchen ein „Hey“ zuzurufen.
Warum nicht? Wollte ich wissen. „Weil es keinen Stil hat. Weil dumme Anmachen diesem Auto nicht würdig sind. Und vor allem, weil eine Frau dich mögen sollte und nicht dein Auto!“
Recht hatte er. Mehr brauchte ich über Frauen nicht zu wissen.

Kurzer Einschub: Dir gefällt dieser Beitrag? Das freut uns. Du möchtest unsere Arbeit unterstützen? Das freut uns fast noch mehr. Wie? Ganz einfach: Bestell Dir eines unserer Bücher!
Klick aufs Cover, um mehr zu erfahren.

Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Schicke Karre. Ganz ohne Zweifel. Aber würde sie mich glücklich machen? Na, ich weiß ja nicht
Schicke Karre. Ganz ohne Zweifel. Aber würde sie mich glücklich machen? Na, ich weiß ja nicht

Des Weiteren hatte er noch besagtes Bundeswehr-Motorrad aus dem Jahre 1958 im Angebot. Doch das brauchte ich nicht wirklich, ich war erst Fünfzehn, hatte also noch nicht mal einen Führerschein und stand eh mehr auf Motorroller von Vespa. Das Beste aber, das Peter verkaufen wollte, war seine Doo Wop-Sammlung. Unzählige originale Singles, Schellack- und Langspielplatten, dazu lauter Devotionalien, wie Konzertplakate, unterschriebene Fotos, Magazine, ja, er hatte sogar ein Paar Schuhe, das Larry Chance von den Earls auf der Bühne trug, als er 1962 „Remember Then“ sang.
Für all das hätte ich gemordet damals. Das wäre aber gar nicht nötig gewesen. Ich hätte ihm auch einfach die 10.000 Mark geben können, die er für seine komplette Sammlung verlangte.
Blöderweise fehlten mir zu den 10.000 Mark 9950. Und so ging ich mit einer LP, einer Single, einem Magazin und einem gebrochen Herzen von dannen.
Schon das konnte es doch nicht sein. Anstatt mich über das zu freuen, was ich bekam, ärgerte ich mich über die Dinge, die ich nicht bekommen konnte.

Im Laufe der Jahre wurde ich selbst zu einem großen Sammler. Ich hatte so viel Stoff, ich zählte meine Schätze noch nicht einmal mehr. Wurde ich zum Beispiel gefragt, wie viel LPs ich besaß, antworte ich: „Etwa sieben Meter.“ Als ich dann 2006 nach Mailand auswanderte – übrigens genauso planlos wie die Deppen in Goodbye Deutschland, also ohne Sprachkenntnisse und ohne Geld, logisch, unter anderem deshalb kam ich nach einem Jahr wieder zurück, noch logischer – lagerte ich all mein Zeug ein.  Es war ein Haufen Zeug. Etwa 60 Meter Bücher, zehn Meter CDs, nur noch vier Meter LPs (alle Platten auf denen „20 Superhits“ von wem auch immer stand, hatte ich inzwischen verkauft), einen Meter Singles, drei Meter DVDs, zwei Meter Anlagenteile und diverser anderer Kram.

Etwa sechs Jahre später lebte ich endlich in einer Wohnung, die groß genug für meine Sammlung war. Innerlich hatte ich mich bereits von vielen Stücken verabschiedet, wollte etwa zwei Drittel meiner Schätze verkaufen. Das lag auch an der ständigen Verfügbarkeit von Liedern und Filmen im Netz. Warum soll ich mir beispielsweise die neue CD von Reinhard Mey für 16,99 kaufen, wenn ich sie am Erscheinungstag kostenlos und legal bei Spotify bekomme? Gut, dass ich so dachte, heute noch so denke, sonst hätte mich die Meldung, die ich aus Hamburg bekam, umgehauen: „Deine Sachen? Die sind bei Auflösung des Lagers aus Versehen entsorgt worden.“
Wäre mir das vor fünfzehn Jahren passiert, hätte ich mich möglicherweise vor eine Bahn geworfen, aber heute? Ich will nicht übertreiben und behaupten, der Verlust meiner Sammlung hätte sich wie eine große Befreiung angefühlt, aber ich schwindle nicht, wenn ich sage: „Eine kleine Befreiung war es schon.“
Sicherlich taten mir einige Verluste weh, am meisten all meine Fotos aus meinen Jugendjahren, das war ein Stich ins Herz, keine Frage, aber die Platten, Bücher, CDs und so weiter? Nö. Das sind doch nur Staubfänger und Raumverkleinerer, die mich daran hindern, mich von einem auf den anderen Tag zu verpissen, wenn mir der Sinn danach steht. Ich will diesen Ballast nicht mehr um mich herum, ich will nur noch Handgepäck in meiner Nähe haben. Alles darüber hinaus engt mich in meiner Freiheit ein.

Was brauche ich heute noch wirklich? Hm. … Dass ich darüber erst nachdenken muss, zeigt doch nur, dass ich im Grunde überhaupt nichts wirklich brauche. Mein Glück hängt heute nicht mehr von Leuten ab, die mir sagen, was ich brauche. Weder vom Doo Wop-Peter, noch vom Tech-Nick und erst recht nicht vom Mode-Karl. Die ewige Jagd nach materialistischen Gütern, lenkt uns nur von dem ab, was im Leben wirklich zählt: Eine gute Zeit, mit guten Leuten zu verbringen.
Sicher, ein paar Dinge, brauche auch ich: Einen erstklassigen Kopfhörer zum Beispiel, um meine Musik genießen zu können, die heute auf einen Stick von der Größe eines Fingernagels passt; ein paar gute Klamotten, die mir auch noch in fünf Jahren gefallen werden, weil ich mir nicht von schwulen oder auch nicht-schwulen Modedesignern diktieren lassen möchte, was ich anzuziehen habe; eine Wohnung, in der ich mich wohl fühle; und natürlich einen Rechner, auf dem ich surfen und vor allem schreiben kann; eine Karre, die mich von A nach B bringt, die auch für eine weite Reise noch fit genug ist (mit einer guten Musikanlage!) – auch von Vorteil; gutes Essen, ja, das ist mir sehr wichtig; Geld über zu haben – ebenfalls eine gute Sache, aber keineswegs um mir davon einen noch größeren Flachbildschirmfernseher zu kaufen oder gar ein Auto zum Protzen, vielmehr um einfach mal ins nächsten Flugzeug steigen zu können und weit, weit weg zu fliegen. Aber selbst das ist nicht zwingend notwendig. Das Glück, nach dem wir alle streben, liegt ja nicht auf der Bacardi-Insel in der Karibik. Es liegt in mir. Und zwar nur in mir. Und das kann ich genauso gut herauslocken, wenn ich mich mit meiner Liebsten auf eine Fahrradtour nach Rügen mache.

Früher träumte ich tatsächlich eines Nachts davon, die größte Doo Wop-Sammlung der Welt zu besitzen. Was habe ich mich geärgert, als ich aus diesem Traum erwachte! Kann mir heute nicht mehr passieren. Was nicht bedeutet, dass ich heute keine Träume mehr hätte. Einen Traum habe ich noch. Ich würde gern mit meiner Frau und einem kleinen Mädchen, das sie mir schenkt, an einem Ort leben, wo die Luft immer klar und das Wetter immer gut ist. Irgendwo am Meer Bücher schreiben und meinem kleinen Mädchen beim Wachsen und meinem großen Mädchen beim Älterwerden zusehen.
Ja, das wäre es. Mehr bräuchte ich nicht zum Glücklichsein.

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

  • Du bist ein wahrer Mann und möchtest ein Sex-Gott werden? Gute Entscheidung! Wenn Du wissen willst, wie Du jede Frau süchtig fickst, trage Dich hier ein.  

    Du bist eine richtige Frau und möchtest für Männer der Fick ihres Lebens werden? Braves Mädchen! Wenn Du wissen willst, wie Du jeden Mann süchtig fickst, trage Dich hier ein.

  • Dir gefällt meine Arbeit? Schön! Dann werde Fan meiner Facebook-Seite. Dort erlebst Du mich täglich ungefiltert und hautnah.

Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Tumblr0Pin on Pinterest0Digg thisShare on Reddit0Email this to someonePrint this page
Tags from the story

39 Comments

  • Ohh wie schön. Herzlichen Glückwunsch 😀 Ich höre schon das Trappeln von kleinen barfüßigen Patschefüßchen. 😀

    Du sprichst mir aus dem Herzen, Oli.

  • .
    .
    .
    .
    .
    Mach es einfach. Ich habs auch getan und es war und ist verdammt gut.
    Lebe deinen Traum, sonst bist du ein Zombie.
    Niemand versteht das besser als ich. Du hast das so verdammt ehrlich geschrieben, das kommt von ganz tief drinnen. Also tu es und warte nicht.

    Cheers, Mika

  • Babys wohin mein Auge blickt.
    Gestern hatte ich gleich zwei im Arm. Beide zuckersüß und beide konnten mich schon anlachen.
    Wunderschön und von der Natur so gewollt, was sich dann in einem drin abspielt. :)
    Und nun sehe ich das Bild „Hope II “ von meinem Lieblingsmaler auf einem Buchrücken.
    😀
    Dabei lese ich gerade ein Buch über den Tod. Aber das liegt ja nun auch wieder nah beieinander .

    „Große Entscheidungen haben oft tiefe Wurzeln.
    Jede Wahl beinhaltet einen Verzicht, und jeder Verzicht macht uns Begrenzungen und Vergänglichkeit bewusst .“

    Trifft auf beide Themen zu.

  • Und darum, liebe Kinder, beschäftigen wir uns (ich mich) heute mit Acas Kaka Kaka.

    Den seinen gibt es der Herr nämlich im Schlaf und mit zurückhalten (behalten) und hergeben (geben) hat eben die anale Phase zutun.

    „Die Erfahrungen des Kindes in der analen Phase sind jedoch auch prägend für das spätere Erleben und Umgehen mit Besitz, dessen anale Frühstufe die Exkremente sind (Kot Geld [aber auch Leistung!]).“

    „Das Kind erlangt die Fähigkeit, sich im Hergeben des Kot zu verweigern, den Kot [also] zu behalten [zurückzuhalten], oder den Kot herzugeben, die Eltern damit zu beschenken. Später werden diese Fähigkeiten auch im Schulverhalten deutlich: keine Leistung zu geben aus Verweigerung oder mit Freude Leistung herzugeben. Eine zu starke Forderung der Eltern an das Kind hat die Verweigerung in sich als Gegenpol. Der wesentliche intrapsychische Konflikt in dieser Phase ist der Konflikt zwischen Abhängigkeit/Gehorsam (Fremdbestimmung) versus Autonomie (Selbstbestimmung), nach M. Mahler Subphase „Konsolidierung der Individualität“.“ Beides aus: symbolonline.de, Analität

    Gerade eben im Traum hat es mir jemand „gesagt“ oder hatte ich selbst die Erkenntnis, dass mein Problem mit meinen Sachen etwas mit meiner analen Phase zu tun hat. Für einen Psychologen wäre das eine B-analität gewesen, dass zu erkennen, doch für mich ist das gerade ein sehr wichtiger Erkenntnisgewinn. Es geht also um Scheisse, um meine Scheisse, und warum ich damit nicht vernünftig, angemessen umgehen kann.

    „Der Bereich der Analität gehört jedoch zum archetypischen Bereich des Mütterlich-Weiblichen mit seiner erdhaften Symbolik des Wachstums und Verwandelbarkeit der Materie. Die Analität stellt für das Kleinkind in seiner Entwicklung einen ersten Ansatz zu (anal-) aggressiven Möglichkeiten dar, als Möglichkeit des Nein-Sagens, [also] der Verweigerung und schafft Machtgefühl und Ansätze zum Trotz, die das Kind unabhängiger machen und ihm helfen, sich aus der Mutter-Kind-Einheit zu lösen.“ Auch: symbolonline.de, Analität

    Alle Elemente kommen darin vor, mit denen ich auf recht extreme Art und Weise umgehe oder eben Probleme habe. Extremer Trotz (die Geschichte mit dem Ei), die Geschichte mit dem auf dem Töpfchen festgebunden worden zu sein, dann die Geschichte mit dem meine Scheisse im ganzen Laufstall fein säuberlich verteilt zu haben, die sehr starke Mutterbindung, mein starker Wunsch nach Unabhängigkeit, Autonomie, mein Umgang mit Geld, mein Extremismus bei der Leistungsabgabe, das bewahren wollen meiner paar Habseligkeiten und natürlich auch jedes mal die jeweilige Erscheinung im Schatten dazu.

    Eindeutig also. Die anale Problematik, der anale Themenkomplex. Scheisse. 😀

    http://www.muellerscience.com/PSYCHOLOGIE/Allgemeine/einzelne_Themen/Freud_und_der%20_Stuhl.htm

    Auch Leistungsverweigerung als Möglichkeit den Eltern, jetzt der Welt, zur Welt nein sagen zu können, sich von ihr dadurch abgrenzen zu wollen, endlich zu können. Sich überfordert fühlen von meinen Eltern, auch daran kann ich mich noch gut erinnern. Mein Papa war ja ein analer Charakter, doch der hat ihn ausgelebt. Sehr ordentlich, viel Geld ge-macht, angehäuft, ein echter Macher. Bei mir alles exakt das Gegenteil, also lediglich im Schatten ausgebildet. Extremer Antikapitalismus hat übrigens die gleichen Ursachen, ist mir gerade klar geworden, wie eben auch die extreme Anhäufung von Kapital.

    Du „musst“, nicht „du darfst“, dass ist das Problem:

    „Der Grund für diese Fehlentwicklung liegt darin, dass das Kind einst die aktive Sphinkter- [Schliessmuskel-] und Verhaltenskontrolle „nicht in spielender dialogischer Auseinandersetzung mit der Mutter“ erworben hat, „sondern als ein aufoktroyiertes Dressat“.

    Freud, du bist klasse. Der ganze Kapitalismus hat daher nämlich etwas mit unserer Analität und ihrer Fehlentwicklung zu tun: Leistungsgesellschaft. Es zählt nur wie viel du machst und angehäuft hast und darum lieben Frauen auch Arschlöcher. 😀 Fuck!

    Und der Kommunismus ist lediglich die Gegenreaktion darauf, ist jedoch genauso anal. Denn „Held der Arbeit“ wirst du auch nur, wenn du dir den Arsch aufreisst, etwas leistest.

    Zwang oder freiwillig, freigiebig ist jedoch bei allem der entscheidende Unterschied.

    • Ja, stimmt alles.
      Nur das Wort aufoktroyrt gibt es nicht. Ist doppelt gemoppelt. Sagen leider ganz viele falsch. Oktroyrt sagt schon das, was die Menschen meinen. 😉

      Das Kind meiner Freundin, welches diese Mißbrauchsproblematik in der Kita erlebt hat, hat diese Störung, des nicht hergeben wollens, nicht loslassen könnens, sehr extrem.
      Kleine Einläufe bekommt er regelmäßig , der Arme, und Krankenhausbesuche sind ihm auch nicht fremd.
      Die Mutter versucht alles, das Kind „Verstopfungsfrei“ zu ernähren. Mit mäßigem Erfolg. Weil die Ursache eben eine andere ist…

      • Dann frag‘ doch bitte mal, wie es davor war, vor dem Missbrauch und wie der Kleine stubenrein geworden ist, gemacht wurde.

        Ich denke dabei über eine Verbindung nach, ein besonderes Verhaltensmuster, welches den Täter womöglich angezogen haben könnte, speziell zu diesem Kind.

          • Antwort:

            Die Probleme, das er seinen Kot „festhalten wollte“ , kamen erst nach dem Mißbrauch.
            Vorher keine Besonderheiten. Er hat selbst entschieden, daß er die Windel nicht mehr möchte. Kein druck von außen.
            Danach hat er auch oft eingekotet. Wurde deswegen aber nicht beschimpft !
            Er ist seht autonom, entweder er will oder er will nicht. ( Wie die Mama 😉 )

            • OK, ich spinn‘ nur mal ganz unüberlegt ein paar Gedanke, für mich. Seit dem er 5 jährig anal missbraucht wurde will er jetzt seinen Kot nicht mehr hergeben (wann?), ist er dadurch „geizig“, zurückhaltend geworden, kann er, will er nichts mehr hergeben, geben, schenken. Das loslassen macht ihm engst oder er empfindet es zumindest als unangenehm weil es ihn an den Schmerz oder die Furcht erinnert, denn/die er erlebt hat. Hat buchstäblich engst zu scheissen, wird ein ganz lieber Junge darum werden, der nicht sein Territorium markiert und auch niemand mal einen scheisst, anscheisst. Dadurch wird er natürlich wieder und wieder Missbraucht werden, nicht unbedingt sexuell, möglicherweise aber auch und auch selbst vielleicht keine Grenzen kennen, haben und respektieren. Probleme dabei haben zu unterscheiden, was von innen, von ihm und was von aussen, von einem Fremden Eindringling kommt, denn das Gefühl im Po ist ja ähnlich. Mutti muss jetzt buchstäblich um seine Scheisse betteln, darum, beschenkt zu werden. Er hat jetzt grosse macht über Mutti. Nur so ein paar Gedanken. Ist er dadurch jetzt für die Homosexuellen „gestorben“, oder wird er womöglich ein homosexueller Sadist oder Masochist werden? Wird Macht und Geld dadurch ein wichtiges Thema für ihn werden, oder ein Loser bleiben? Mein Gott, warum habe ich bleiben geschrieben? Er könnte ja dadurch auch ein grosser Künstler werden, wenn nehmen und geben nicht so schmerzhaft, so engsterfüllend für ihn wäre.

              Ist das immer, mit dem Problem beim Koten, oder nur machmal, und wenn ja wann?

              • Er war noch keine 2 Jahre . :(
                Aber schon sauber.
                Danach , nach dem Missbrauch , hat er oft in die Hose gemacht.
                Er ist ein autonomes Kind. Jetzt. Er war ja als es passierte noch ein Baby. Konnte darum nicht so aussagen, wie es ein älteres Kind getan hätte. Seine Mama hat dann Veränderungen bemerkt. Auch in der Entwicklung. Von seltsamen (für ein Kleinkind) sexuellen Nachahmungen bis zu Ängsten. Das volle Programm …
                Darum ist es ja so furchtbar, das man ihm das angeblich nicht nachweisen konnte. Dem Täter. Niemand irgendetwas sagen darf, wäre ja rufschädigend. Dabei hat man nicht mal die Mutter befragt, die bei ihrem Kind zwar auch etwas seltsames erlebt hat, die aber nicht zur Polizei/ Jugendamt gegangen ist.

                Jetzt ist er 3. Ein zuckersüßer , kleiner Junge.
                Er hat natürlich seine Mama dadurch im Griff. Wenn sie sagt er sagt wann er will , oder auch nicht. Sollte ja auch seine Entscheidung sein…normalerweise.
                Klingt für mich aber auch alles nach einem Machtkampf. Ein Teufelskreis.
                Weil wenn sie nicht auf sein Geschäft drängt, er tagelang „keinen Berg macht“, der Schmerz immer größer wird, wieder ein Einlauf gemacht werden muss…
                Er kann ja da gar kein entspanntes Gefühl bekommen, welches aber notwendig wäre, um alles loszulassen.
                Ein Thema was ihn wohl den Rest seines Lebens begleiten wird. So oder so.

                • Im Alter von 2 Jahren in den Popo gefickt worden? Das Bild kann ich mir nicht vorstellen, doch es würde ja auch schon ein Finger reichen, um ähnliche Symptome hervorzurufen. Wäre das ein „richtiger“ Kriminalfall würde ich allerdings auch die Mutter pauschal in Verdacht nehmen, denn auch das kann man nie ausschließen. Das Kind müsste doch noch am gleichen Tag schon völlig zerstört, gestört, verstört gewesen sein, hätte vor Schmerzen gar nicht mehr aufgehört zu weinen. So ganz klar ist mir noch nicht, was sich da tatsächlich abgespielt hat, oder ob das ein schräges Ding zwischen Mutter und Sohn ist oder nur eine Geschichte. Ich höre darum auch jetzt damit auf, dass weiter zu verfolgen. Das ist mir alles zu mau.

                  • Was er letzten Endes mit ihm gemacht hat, weiß ich ja auch nicht. Aber Du kennst ja auch die Problematik der Mutter 😉
                    Und ich kenne ja nur einen Part, der Geschichte. Und das ist nie genug, um sich ein wirklich objektives Bild zu machen.

      • Oje oje oje. Das klingt alles nicht so gut. Denn man muss ja auch damit rechnen, im Fall der Fälle, dass das zweitgrösste Goldvermögen der Welt, das dann die Deckung unserer neuen Währung wäre, auch Begehrlichkeiten weckt und auch nicht unzerstörbar ist. Denn mit den VSA an der Wand gibt es jetzt „traditionell“ zwei Möglichkeiten. Rezession oder Krieg, Rückzug und Neuordnung, Konsolidierung oder Flucht nach vorn und Angriff. Oder eine ganz andere, weltbewegende Katastrophe provozieren, als Ablenkungsmanöver. Das muss nicht einmal wahr sein. Es genügt ja, wenn es nur genug Menschen glauben. Selbst solche Nachrichten können ja schon „part of the plot“ sein, dass vergisst man gerne.

        • Jaa 😀 😀 😀 Das hab ich auch gedacht. Und das nach den Enthüllungen von Snowden und anderen Vorfällen wirklich noch Menschen denken, sie würden nicht überwacht.
          😀 😀 😀
          Aber wer weiß schon, was in den Medien erzählt wird, damit sich die dummen Schafe in Sicherheit wiegen ?

          Ja, der Zitronenfalter faltet Zitronen. Genau! 😉 😀

          Als ich gestern mit einer Freundin so beim Essen saß, kamen wir durch Zufall auch auf die Flugsicherheit zu sprechen…
          Sie ist eine reife, intelligente Frau. Sie schaut am Abend fern. Sie ist falsch informiert…
          Hab ich gedacht.
          Und hab sie mal informiert … zu youtube geschickt.
          Dafür sind doch Freunde da 😉

  • Mein aktuelles Buch war ein Zufallsgriff. Aber ich glaub ja nicht an diese…

    Thorsten Havener “ Ohne Worte“

    Ich wußte ja nicht, das dieser Herr eine gewisse Präsens in der Öffentlichkeit genießt.
    Sehe ja nicht fern. Der ein oder andere hat wohl schon von ihm gehört. Ich nicht.

    Ich finde das Thema Körpersprache einfach interessant.
    Aber besser noch fand ich seine Einstellung zu den mir relevant erscheinenden Themen des Lebens.

    • ach … schon deaktiviert. Na dann zu youtube.
      Warum wird es vom Rechteinhaber des Videos nicht erlaubt?

      Information ist Macht, weil Wissen ist Macht. Und wir leben im Informationskrieg. 😉

      Das haben viele noch nicht bemerkt. Das sie mittendrin sind, statt nur dabei 😉

  • Liebe im Herzen und Vertrauen in das Leben. In sich, in Gott und die Liebe.

    Klingt irre? Ist auch irre. Und fühlt sich auch irre an. Irre schön.

    Alles Andere kann erst darauf aufbauen.

    Das Geheimnis dieses Liedes kennen und hören darum nur wenige:

Kommentar verfassen