Warum Frauen beziehungsgestörter sind als Männer

Warum Frauen beziehungsgestörter sind als Männer …

… erkläre ich Euch gern …

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Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Es gab eine Zeit in der Frauen unter Dreißig gar nicht wussten, wie sich eine Beziehungsstörung anfühlt. Diese Zeit ist vorbei. Geht alles früher los heute. Du suchst eine Frau, die nicht beziehungsgestört ist? Na, dann solltest Du Dich auf Schulhöfen umschauen. Mit etwas Glück findest Du dort noch ein, zwei Mädchen mit heilem Herzen.

Woran liegt das? Meiner Meinung nach daran, dass Frauen anders Schluss machen als Männer. Langsam nämlich, ganz langsam, noch in der Beziehung, lösen sie sich Tag für Tag ein wenig mehr. Bis dann irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem sie sagen: „Baby, das war’s!“
Die Liebe ist längst erloschen, deshalb lässt sich ihr Herz auch nur selten zurückgewinnen. Wir liegen verblüfft am Boden („Wie Schluss? Lief doch alles blendend!“), sie sind längst wieder stark genug um weiterzuziehen. Glauben sie. Doch das ist ein Trugschluss.

Wir leiden danach mehr, wir sind die, die mit einer Buddel Wodka auf einer Parkbank sitzen oder uns vor eine Bahn schmeißen, doch irgendwann schließen wir ab. Und zwar komplett. Frauen nicht. Die glauben nur, sie hätten komplett abgeschlossen. In Wahrheit nehmen sie aus jeder Beziehung ein kleines Stückchen Scheiße mit. Der Eine hörte ihr nie zu, der Andere betrog sie und der Dritte schlug sie. Frauen können das nicht vergessen. Sie tragen es von Beziehung zu Beziehung. Bis sie dann irgendwann so voller Scheiße stecken, dass sie nicht mehr in der Lage sind, der Liebe eine reelle Chance zu geben.

Ich finde das blöd. Ich wünschte, Frauen wären stärker. Ich wünschte, sie hätten mehr Mut und würden sich mit offenem Herzen in eine frische Liebe stürzen.

So wie damals, als Frauen unter Dreißig noch gar nicht wussten, wie sich eine Beziehungsstörung anfühlt. 

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95 Comments

  • Weißt du, was man dagegen tun kann, dass man immer ein Stückchen Scheiße behält?
    Ich merke das selbst, aber ich weiß nicht, wie ich es ändern kann.

  • Sehr schön umschrieben! Frauen haben in dem Fall leider ein Elefantengedächtnis… ich glaube, da können wir gar nicht anders und da läßt sich nichts ändern…:-( ! LG

  • Ja…Frauen schließen definitiv anders mit Beziehungen ab, aber darf man deshalb nur so krasse Beziehungsbeispiele nehmen, wie „Der Eine hörte ihr nie zu, der Andere betrog sie und der Dritte schlug sie…“. Ich nehme aus jeder Beziehung ein kleines bisschen…mit. „Scheiße“ würde ich das nun nicht nennen, weil ich bisher keine Scheiß-Beziehung hatte. Und manchmal wünsche ich mir sogar, dass ich mich dem Gefühl, dass da ein zartes Pflänzchen in meiner Brust beginnt zu wachsen, nicht so schnell hingeben würde.

    Es ist aber echt interessant. Ich habe mich am Wochenende erst mit einem Mann über Beziehungsschlüsse und die Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein unterhalten und er sieht es genau wie du. Ich stimme dir zu bis zu einem gewissen Punkt

      • Er ist ja nicht mal mein Mann…aber vielleicht doch. Da kommt dann wieder die ’sich vielleicht zu schnell fallen lassen können‘-Gefahr. Aber egal…lieber einmal zuviel auf die Fresse geflogen, weil das Herzchen hüpft, als einen steinigen Brocken in der Brust zu haben. =) Ich suche mir jetzt eine Wiese und hüpfe drüber! 😉

  • Da faellt mir nur ein kurzes pregnantisches WOW ein, woher ziehst du das alles? Im vorherigen Leben ne Frau gewesen? 😉

    • Wir vergessen auch nicht. Aber wir lassen uns davon irgendwann nicht mehr abfucken. Wir MÜSSEN weitermachen. Das liegt in unserer Natur. Schon immer. Sonst wären wir nach dem Bärenangriff damals für immer in der Höhle geblieben und hätten uns nie wieder rausgetraut.

  • Ja, so kenne ich es, bis auf einen Punkt, auch! Und wieder so treffend beschrieben! Was mir besonders aufgefallen ist…BUDDEL! Keine Ahnung, wann ich dieses Wort zuletzt gehört oder gelesen habe!

  • Warum nicht?
    Wir können anders! Wir müssen nur lernen zu verzeihen und abzuschliessen.
    Notfalls mit einer Flasche (eher 2-5) Martini…… :) und Gesprächen mit den Freundinnen (Woodoopuppen, Rituale Verbrennungen der gemeinsamen Fotos s. Shritt 1 bei „sechs Schritte zurück ins Glück“ , Schreitherapien usw.) 😀

  • Und da wir Frauen keinen Neandertaler vor der Höhle mehr haben, der auf uns aufpasst…machen wir doch auch weiter…immer und ständig. Männer die sich nicht abfucken lassen, können auch die sein, die sich nicht festlegen wollen;-)

  • Leider….Leider muss ich dem zustimmen. Nach aussen tun wir stark doch innerlich sind wir verkrüppelt. Doch vielleicht bedarf es auch nur des „richtigen“ Mannes, der uns wieder glauben und hoffen lässt. Jemand der trotzallem akzeptiert, das wir sind, wie wir sind ……??

    • liebste anna….ich bin ja auch nach aussenhin ein, denk ich mal, starker und selbstbewusster mann. nur weiß ich das ich durch meine wahl [leider zum größtenteil der falschen frauen] ziemlich beziehungsunfähig geworden bin, deswegen bei euch bedarf es des „richtigen mannes“ bei uns ab und an auch der „richtigen frau“…;)…..aber he nicht de hoffnung aufgeben….:)

  • ich hab bei mir festgestellt, dass es einstellungssache ist und nicht mehr und nicht weniger erfordert als eine ordentliche portion kraft und arbeit. dann können wir frauen auch abschliessen und weiter machen… investitionen in uns selbst werden uns aber halt leider immer noch nicht als selbstverständlich vorgelebt ergo fallen wir immer noch gern in alte muster und die waren früher schon scheisse, passen zum heutigen lebensstil aber noch weniger dazu

  • So, jetzt möchte ich auch ganz kurz mal meinen Senf dazugeben. Es gibt eine sehr weise Regel, welche besagt, „Liebe deinen Nächsten so, wie dich selber“ und nicht „Liebe deinen Nächsten MEHR als dich selbst“. Frauen haben allerdings meistens das Problem, dass sie genau das tun und sich völlig für den Typen aufgeben und wenn er dann über alle 7 Berge ist, stellen sie fest, dass sie gar nicht mehr „sind“, sondern sie nur „er war“ und ihre eigene Person völlig aufgegeben hat. Wenn die Mädels mal schlau werden würden und sich sagen würden: Hey, was zusammengehört, das passt ohne großen Kampf oder Selbstaufgabe und was unter normalen Umständen nicht passt und hart erkämpft werden muss, ist eh nix wert. Wenn das mal durchsickern würde, dann wären die pathologischen Auswüchse wohl äußerst überschaubar.

  • Wahre Worte, cooles pic und mal wieder nen Flesch – Blog aus der Erfahrungskiste, sehr gut beschrieben. Leider gehöre ich zu den “ naiven Gören „, die sich immer wieder Hals über Kopf neu verliebten, egal wie hart der vorherige Absturz des Liebesfluges auch war, egal wie viel “ Scheiß “ ich erlebte. Gutgläubig und voller euphorischer Hoffnung stürzte ich offenherzig ins nächste Chaos und wenn ich zurückdenke, war es auch gut so, denn was blieb, waren Erinnerungen & Erfahrungen, die mir keiner nehmen kann, Gute, wie Schlechte, denn wie sagt man noch: Dort wo es Schatten gibt, ist auch die Sonne nicht weit, oder so ähnlich 😉

  • oki, dann eben hier noch mal ;)))

    ‎…. und warum fuehren die starken maenner dann (tragischerweise) die selbstmordstatistiken an?

    [was im uebrigen statistisch nachweisbar ist. (unser freund google weiss bescheid ;))]

    ich persoenlich denke (und erklaere diese meine meinung ausdruecklich NICHT zur allgemeingueltigen regel ;)), dass es zwar geringfuegige unterschiede gibt, wie mann und frau vergangene beziehungen & verletzungen verarbeiten, maenner aber eher zum verdraengen neigen …. was ihnen dann spaeter wieder auf die fuesse faellt. und frauen zwar die vergangenheit lange mit sich herumtragen, aber dadurch das ganze dann letzten endes irgendwann verarbeitet haben.

    so oder so, bestaetigen ausnahmen die regel und meistens moechten beide geschlechter es schnell hinter sich bringen, nicht alleine sein und schleppen den ballast in die naechste „ersatzbeziehung“, die dann leider oft genug vor die wand faehrt 😉

    und dann gibt es noch die, die leiden … in sich hineinhoeren, etwas mitnehmen, sich zeit lassen daraus zu lernen – um dann mit der naechsten liebe gluecklich andere „fehler“ zu begehen ;))

    jungs wie maedels :)

    just my 2 cents 😉

    have fun :) claudia

    • Mutig, dass Du den Selbstmordsatz immer noch drin hast. 😉 Text nicht gelesen? Hier: „Wir leiden danach mehr, wir sind die, die mit einer Buddel Wodka auf einer Parkbank sitzen oder uns vor eine Bahn schmeißen, doch irgendwann schließen wir ab.“
      Du siehst: Ich habe nichts anderes behauptet.

      Den Rest Deines Kommentars lese ich gleich.

  • Ich erweitere das mal eben:

    Noch während sie sich langsam aus der einen Beziehung lösen, suchen sie sich gern mal schon den Kandidaten für die nächste Beziehung aus. So fallen sie nicht weit!

  • im speziellen: der text gefällt mir, weil er mich anspricht. alles wie gehabt also 😉
    im allgemeinen: ich freu mich für dich/für mich/für alle, dass deine page online ist und dass sie auch ganz gut zu funktionieren scheint (was ich im ersten querscrollen gesehen habe). ich wünsche mir noch like-buttons zu den kommentaren, da ist wieder alles mit dabei, von #supercool bis #gehtgarnicht
    viva bloglife 😀

  • sehr schön geschrieben :)
    es ist nicht leicht immer wieder aufzustehen, zu vertrauen und wieder von neuem zu beginnen… aber es ist es wert nicht jeder ist gleich und wenn ich immer wieder auf den selben arsch reinfalle sollte ich mir gedanken machen wieso das so ist … denn dann ist vielleicht nicht der mann schuld 😉
    jeder mensch der neu in unser leben tritt sollte zumindest eine chance haben ohne gleich vorverurteilt zu werden… erfahrugen die wir in früheren beziehungen gemacht haben prägen uns aber wenn ich immer die „alten“ mitschleppe habe ich keine kraft für neues 😉

  • OHA, du sprichst mir aus der Seele, aber das erklär mal einer. Ich habs versucht und nicht nur einer. Sehr gut geschrieben.

  • Die wenigsten ,einer Freunde haben es bisher geschafft, ihrer liebsten auf diesem Weg entgegen zu kommen. Warum? Entweder aus mangelndem interesse oder weil es ihnen niemand beigebracht hat und sich ja auch die wenigsten um sie kümmern. Ich find deine Postition sehr bequem Oliver oder eben auch einfach nur unwissend. Es gehört doch zu einer Beziehung (zumindest zu einer die gewollt ist) dass man sich entgegengeht und gemeinsam ne geile Zeit hat aber eben auch Arbeitet.

    • Bist Du sicher, dass Dein Kommentar an mich gehen soll und sich auf diese Kolumne bezieht?
      Falls ja: Sorry, ich verstehe nicht, was Du von mir willst.
      Dass Liebe auch Arbeit für Beide bedeutet, weiß ich sehr wohl, nur geht es in diesem Text um etwas ganz anderes.
      Vielleicht hast Du den Text missverstanden.

  • Ich hoffe ich habe deinen Text richtig verstanden und möchte mich als erstes auch mal bedanken dass du als mann das aus deiner Sicht so beschreibst. Ich Stimme dir auch vollkommen zu. Ich denke aber dass es hier noch eine weitere Dimension gibt und das ist in meine Augen die Unfähigkeit von uns Männern so nahe an unsere Frauen heranzukommen, dass auch schon zu Anfang einer Beziehung solche Probleme und Traumata aufs Tableau kommen. Nach sieben Jahren Ehe mit meiner Frau bin ich immmer noch erstaunt, wie viele Probleme aus unserer Vergangenheit eine Rolle spielen und immer wieder mal ausgekramt wrden müssen, um sich wieder (im Wortsinne) besser zu verstehen.
    Nochmals: Danke für dieses Thema.
    LG Thore

    • Nun ja. Ich glaube dass die meisten Jungs (ich und meine Freunde zumindest) auch einen mehr oder weniger grossen Rucksack zu schleppen haben. Wenn man sich dessen bewusst ist und sich seiner Partnerin anvertrauen kann fällt es wahrscheinlich auch ihr leichter einen zu verstehen und mit seinen macken und ecken mitzunehmen. Ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten. Ganz viel davon deckt sich mit deinem Thema. Was mich persönlich betrifft habe ich nun ein paar Schlüsse gezogen mit denen es für mich besser funktioniert. Und, zumindest bis jetzt, auch noch ne grosse Portion Glück gehabt.

  • Ausnahmen gibt es immer, klar. Aber im Grunde glaube ich, dass die meisten Männer dbzgl. einfacher gestrickt sind, alles nicht so kompliziert machen, und eben, wie ich oben schrieb, wenn wir abschließen, auch richtig abschließen und uns mit offenem Herzen auf die Nächste stürzen.

  • Ich finde die Einlassung zu dem Thema super. Ich finde aber auch dass wir Jungs es uns darin mal wieder sehr bequem machen. Warum sollte das Gros der Arbeit bei den Mädels liegen und nicht bei beiden? Jungs und Mädels? Bin gespannt !

    • Sag mal, was redest Du denn da nur bloß?!
      NOCH MAL: Du kannst diese „Arbeit“, wie Du sie nennst, nicht teilen. Da gibt es nichts zu teilen.
      Es spielt sich in IHREN Köpfen ab. SIE müssen damit erst mal klar kommen. Wir können NUR unterstützen, indem wir ihnen gute Freunde sind und ihnen nicht das Gleiche oder Ähnliches antun, wir unsere Vorgänger.

  • Gut. Dann haben wir da unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Verstehe trotzdem nicht warum du dich angegriffen fühlst.
    Have a nice day.

    • Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich habe unsere Kommunikation so empfunden:
      Ich sage: „Die Sonne ist gelb.“
      Du: „Die Sonne ist blau.“
      Ich: „Nee, die Sonne ist echt gelb!“
      Du: „Supi! Jetzt wo wir beide der gleichen Meinung sind, werden wir noch viel Spaß mit der blauen Sonne haben!“
      😉

      Du auch.

  • Wir modernen jungen Frauen sind doch darauf getrimmt einen Fehler genau einmal zu begehen, danach müssen wir daraus unsere Lehre geschlossen haben, gesellschaftlich werden wir sonst als dumm abgestempelt, egal in welcher Lebenssituation! Warum also, sollte man sich, nachdem einem wehgetan wurde, wieder in solch eine Situation begeben? Als Kind legte meine Mutter meine Hand auf die lauwarme Herdplatte, um mir zu zeigen, dass es weh tun kann, wenn ich nicht aufpassen würde. Warum also, sollte ich meine Hand dennoch auf diese Herdplatte legen wollen? Oh man, werde ich wieder philosophisch, ab ins Bett;)

      • „…modernen jungen Frauen sind doch darauf getrimmt…“

        Und „sowas“ will geliebt werden. Beim besten Willen nicht!

  • Pingback: Anonymous
  • Den Text hatte ich total verpasst… War verliebt zu dem Zeitpunkt… Jetzt nicht mehr… und obwohl mich der Kerl nicht gut behandelt hat, habe auch da wieder ein Stück Scheiße mitgenommen…

    Das hast Du wieder toll geschrieben. Ich bin zwar nicht immer Deiner Meinung, aber Deine Texte sind was Feines ;O) Danke…

  • Also ich kenne nur den umgekehrten Fall, die Männer in meinem Umfeld leiden öfter unter Beziehungs- und Bindungsängsten aufgrund vorheriger Partnerschaften!!

  • Ja und die Konstellation Trennung mit Kind, für mich ist das seit 3 Jahren der Horror mit der Ex, wegen unserm Kind versuchen wir klar zu kommen. Alles ums Kind klappt auch, aber wehe, es kratzt irgend eine Situation am vergangenen. Da kommt alles wieder bei ihr hoch, nein vergessen können Frauen anscheinend nicht. Von verzeihen erst gar nicht zu reden. Der schmerz ist sowas von konserviert, wandelbar und auslegungsfähig. Bin immer wieder überrascht und geschockt

  • Ja das wär mal nen Thema, wie kommt man mit der verletzten ex klar, wenn man ein Kind zusammen hat. Gerade der Aspekt das Immer wieder der Vorwurf kommt das ich die liebe die sie sich von mir damals wünschte unseren Kind halt gebe. Das überfordert mich echt…

    • Ja, das ist das eigene innere Kind der Frau, welches sich nach Liebe sehnt. Die hat sie bei Papi nicht bekommen und dann eben nicht bei ihrem Mann.
      Darum ist sie so verletzt, verletzend nun zu Dir Marco.
      Weil ihr nicht bewußt ist, das der Schuh bei ihr drückt.

      Wo es doch jeder gesunden Frau ein Segenswunsch ist, das ihr Kind alle Liebe auch vom Vater des Kindes bekommen sollte. Wie wunderbar die Liebe der Väter zu ihren Kindern. Mir geht jedesmal das Herz auf, wenn ich es beobachte.
      Und nun ist deine Ex eifersüchtig auf deine Liebe zu deiner Tochter. Schlimm schlimm.

    • Mütter, die eifersüchtig auf ihre Kinder sind…
      Eifersucht ist Mißgunst…
      eine Mutter, die ihrem Kind die Liebe, die es bekommt mißgönnt
      liebt ihr Kind nicht.
      Frauen, die ihre Kinder nicht lieben können können auch niemanden sonst lieben,
      nicht mal sich selbst.
      Das konnte ja nicht gut gehen.

      • Nein zu unseren Kind ist sie Super, aber ich merke halt das all das was ich mit unserer Tochter teile oder mache, erlebe sie nie erfreut, sie verletzt ist. darauf angesprochen reißt bei ihr dann alles auf. Somit verletze ich ohne es irgendwie zu wollen. Ich will einfach das wir uns in die Augen schauen können. Grad wegen unserem Kind

        • Ja, hab ich schon verstanden.
          Das ändert nichts daran was ich schrieb.
          Für jemanden, den man liebt kann man sich freuen.
          Du verletzt sie auch nicht. Sie ist verletzt. War es schon vorher.
          So lange sie nicht in Ordnung ist, nicht bei sich, mit sich, wird sie niemandem wirklich in die Augen schauen können.
          Nicht Deine Schuld.

          • Naja das Paket aus betrügen, belügen, demütigen kam von mir, vor unseren Kind. Sie liebte mich, sie wollte verzeihen, das kind von mir gewollt, Sie dacht klappt eh nich, aber bum halt. Verzeihen konnte sie mir aber doch nicht somit war ihre trennung von mir als unser kind 1 jahr für mich nachvollziehbar. Und da stehn wir nun…

            • Na, ja, Liebe verzeiht auch. Auch wenn man sich gegen ein Zusammensein entscheidet, entscheiden muß.
              Du hast nichts davon Dich in ewiger Schuld zu fühlen.
              Jeder macht mal Fehler.

            • Ich hoffe du bist mir nicht böse, Marco, wenn ich dir sage, dass ihr beide unabhängig voneinander einen Therapeuten braucht. Ihr habt euch nicht zufällig getroffen, und ihr würdet es beide nicht nur für euch machen, heilen, sondern vor allem auch für die Kleine.

              Wie alt seid ihr, ihr drei?

                • Schlüssel und Schloss, heisst das, Marco. Ihr seid zusammengekommen, weil ihr euch entsprecht, im Guten wie im Bösen, in dem was euch bewusst ist, doch eben auch wegen dem was euch beiden (noch) unbewusst, nicht klar ist.

                  Doch leider kannst du ihr dabei nicht helfen, nur du dir selbst. Sie muss ihre eigenen Aufgaben selbst lösen, ihre Störprogramme (meist aus der Kindheit) selbst meistern, die sie in sich trägt und noch verdrängt, die ihr nicht bewusst sind, sie betrachten und damit umgehen lernen, möglicherweise, ich kenne sie nicht, ihre Projektionen auf andere und eben auch dich zurücknehmen. Darum reden wir mal über dich.

                  „das Paket aus betrügen, belügen, demütigen kam von mir“

                  Bin mir ziemlich sicher (falls du die Wahrheit sagst), dass du das aus deiner Kindheit kennst, dass auch mit dir gemacht wurde.

                  Und dafür ist ein Therapeut da. Als neutraler, vertrauensvoller Spiegel. Um sich seiner eigenen Verletzungen und Engste, Unsicherheiten und Traumen bewusst zu werden. Selbstbewusst zu werden, sich seines eigenen Selbst bewusst zu werden. Selbstbewusst ist nicht das Gleiche wie selbstsicher sein, oder Selbstwert haben, oder Eigenliebe, doch zu all dem ist es der Anfang, die Basis, die Eintrittskarte.

                  Bist du noch fähig zu vertrauen? Nicht mir, sondern überhaupt? Eher einem Mann oder einer Frau? Oder waren deine beiden Eltern problematisch, so wie bei mir?

                  Oder wie eines Tages bei deiner Tochter, wenn ihr jetzt nicht etwas unternehmt.

  • Das „Problem“ löst sich wenn Mann im Ausland nach liebenswerter Partnerschaft Ausschau hält und in Deutschland und stark amerikanisch-westlich geprägten „Kulturen“ mit den Frauen eben nur verkehrt wo es zur Triebabfertigung Sinn macht.

    Das Wort Triebabfertigung habe ich übrigens von einer Frau aus Deutschland.

  • Wie das Wort es schon sagt: Beziehungs-gestört.

    Zu wem haben Menschen ihre erste/ersten (existenziell, emotional abhängigen) Beziehungen? Richtig, zu Papa und/oder Mama.

    Dort liegt darum auch meistens der Hund begraben, bei Gestörten (wenn nicht andere Personen oder Verwandte speziell interagiert haben, wie es bei sexuellem Missbrauch oft der Fall ist).

    Bei ihrer (alleinerziehender Elternteil) oder ihren Beziehungen zu den Eltern, oder aber auch der Beziehung zwischen den Eltern.

    Meine letzte langjährige Freundin ist zum Beispiel Harmoniesüchtig. Drei Jahre lang haben wir nie gestritten. War allerdings auch eine Fernbeziehung. Trotzdem habe ich mich manchmal schon gewundert. Gibt es so etwas? Zwei, die sich so gut verstehen, die so gut miteinander können? Jemand, der immer nur gut gelaunt ist, immer fröhlich, lebensfroh, für alles Verständnis hat? Das irgendetwas nicht stimmen konnte war klar, doch ich bin die ganze Zeit nicht darauf gekommen. Wahrscheinlich, weil ich das selbst kenne, erlebt habe, was sie traumatisiert hat.

    Dann war ich diesen Sommer zwei mal wirklich garstig zu ihr, habe ihr wirklich sauer Vorhaltungen gemacht, und boom war die Beziehung vorbei. Ich würde ihr nicht gut tun, und das nach drei Jahren, das war im Grunde dann der Abschied. Per SMS, und weil ich selbst zu dem Zeitpunkt auch kein Interesse mehr an ihr hatte habe ich es dabei belassen.

    Während ich aber zweimal ziemlich ätzend zu ihr war hat sie jedes mal angefangen zu weinen, was mir wieder leid getan hat. Habe sie gefragt, warum sie jetzt weint. Dann hat sie mir das mit ihren Eltern erzählt. Das die sich sehr oft sehr heftig gestritten haben. Erst einige Wochen später dann bereits ohne weiteren Kontakt, ausgelöst durch einen Traum, habe ich die ganze Tragweite ihres Traumas begriffen, und was es alles mit ihr macht. Plötzlich war alles klar, viel es mir im Traum wie Schuppen von den Augen. Habe es darum sogar ganz schnell aufgeschrieben, kurz nach dem ich aufwacht bin, damit ich es nicht vergesse.

    Ich war selbst vollkommen überrascht, weil ich normalerweise mittlerweile alle möglichen Sorten von Störungen recht schnell erkenne. Einige schon nach 5 Minuten, die meisten aber bereits nach 1 Stunde. Darum war diese Erkenntnis für mich auch eine ganz Besondere, unabhängig von meiner persönlichen, langjährigen Freundschaft und Liebe zu dieser Frau. Einer wirklich lieben, herzensguten, wunderbaren Frau. Leider aber mit einem Knacks. Wo viel Licht eben ist.

    Meine Eltern haben sich nämlich auch manchmal sehr heftig gestritten, doch irgendwann scheint der Schock darüber bei mir entweder mit dem Programm überschrieben worden zu sein, die kriegen sich auch wieder ein und haben sich dann auch wieder lieb. Oder ich habe das auf eine andere Art und Weise mittlerweile verdaut, verarbeitet, oder messe dem nicht mehr so eine hohe Bedeutung zu. Fick dich und gut ist. Nach ein paar Wochen, Monaten ist die Sache vergessen.

    Das meine ich mit Fortschritt. Das hat sich in den letzten Jahren bei mir tatsächlich erheblich verbessert, dank meiner intensiven Beschäftigung mit solchen Problemen und Phänomenen auch meiner eigenen Psyche. Dank meiner immer weiter wachsenden Selbsterkenntnis. Emotionale Unabhängigkeit. Das ist das A und O was Männer erlernen müssen, bevor sie überhaupt mit Frauen, und jetzt kommt der entscheidende Unterschied, Männergerecht(!) umgehen können.

    Hihihi, Musik gibt es trotzdem noch dazu (auch wenn es etwas kulturmarxistisches, ver-führerisches ist):

    • Meine Notiz nach den Traum habe ich „******* Selbsttäuschung“ genannt (die ebenso aber auch die Meine ist, denn sonst hätte ich es ja schon früher erkannt).

      Folgendes habe ich darin aufgeschrieben, festgehalten, um es ihr eines Tages mitzuteilen, zu senden:

      —————————————————————————————————————————————–

      Warum sich so viele was vormachen.

      Harmoniesucht oder die Engst vor Disharmonie.

      Sie Suche, Sucht nach einer, der heilen Welt.

      Leben in der Illusion, mit der Lüge, mit der Falschheit.

      Eitler Sonnenschein, wo gar keiner ist.

      Wie man alles verschlimmbessert.

      Gefährliche Wege, wenn der Zweck heilig, scheinheilig ist.

      Mehr Schein als Sein.

      Die Suche nach Liebe, Sucht nach Liebe.

      Vom Echt sein und Janus in’s Gesicht sehen.

      —————————————————————————————————————————————-

      Ich bin heute darum nicht happy, obwohl ich es eigentlich sein sollte. Denn es ist ja ein schöner Tag.

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