Tschüs, Philipp Poisel, ich brauch Dich nicht mehr!

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Ich will dich einmal noch lieben, wie beim allerersten Mal
Will dich einmal noch küssen, in deinen offenen Arm’n
Ich will einmal noch schlafen, schlafen bei dir
Dir einmal noch nah sein, bevor ich dich für immer verlier’

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„Baby, das war’s!“

 Philipp PoiselEiserner Steg 

Für Bernd Begemann, der mal zu mir meinte: „Also, pack Deinen Philipp-Poisel-Quatsch ein und schäm dich (ein bisschen).“  

Was habe ich ihn gefeiert, den Philipp, und nicht nur ihn, auch den Gisbert zu Knyphausen und den Johannes Oerding und wie sie alle heißen. Was habe ich mich in deren Texten wieder erkannt, mich in ihnen, und in meinem Selbstmitleid, na klar, gesuhlt.
Rauf und runter hörte ich die Barden der Neuzeit, damals, vor zwei, drei Jahren, zitierte sie, ließ mich inspirieren und ja, das gebe ich gern zu, ich ließ mir von diesen Jungs in den harten und langen Tagen und Nächten des Liebeskummers helfen. Ich fühlte mich mit meinem Schmerz nicht mehr so allein, schließlich hörte ich Zeile für Zeile und Note für Note, dass es da draußen noch eine Menge anderer Jungs gab, die ähnlich fühlten wie ich.
Damals wäre ich allen Ernstes auf ein Konzert von Philipp Poisel gegangen! Möglicherweise hätte ich mich danach vor irgendeine S-Bahn geschmissen, keine Ahnung.

Aber heute? Heute, Entschuldige, Philipp, kann ich nur noch drüber lachen. Nicht über Dich, über mich. Wie blöd war ich eigentlich?! Die Leser, die ein paar Tage länger dabei sind, werden sich erinnern, wie es lief, mit meiner damaligen Freundin. Ach, was heißt „lief“?! Gar nix lief seinerzeit! Die Hölle war es!
Und heute? Heute frage ich mich nicht mehr mit Philipp wie ein Mensch das ertragen kann, heute frage ich mit dem Spaßbarden Lotto King Karl …
Was kann uns passieren, wie dumm mag es laufen, was außer ihr kann ich noch gebrauchen?
Und sage …
Sie ist die Antwort auf meine Fragen, mal seh’n, wie viel Glück lässt sie mich ertragen!
Dafür danke ich meinem Mädchen.

Ja, ich gebe zu, dass klingt alles ein bisschen unfair. Ich benehme mich gerade wie eines von diesen Arschlöchern, die nach einer Trennung bei einem Freund Rat und Trost suchen, ihn 24/7 vereinnahmen, und sich, sobald das Herz wieder heile ist, kaum noch melden. Aber was soll ich machen? Es ist wie es ist: Würde Philipp mich anrufen und sagen: „Hey, Olli, ich spiele heute in der Heartbreak Lounge, Lust rum zu kommen?“, würd ich antworten: „Nett gemeint, Phil, aber ich glaube, es gibt Menschen, die deine Musik nötiger haben als ich.“
Vielleicht würde ich ihm noch sagen, dass ich ihn nach wie vor für einen großartigen Musiker halte und wenn er auch mal ein paar schnelle, lebensbejahende Lieder schreiben würde, könnte ich mir doch glatt vorstellen tatsächlich mal vorbeizukommen, aber bis dahin würd ich sagen: „Tschüs, Philipp Poisel, ich brauch Dich nicht mehr!“

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4 Comments

  • Seine Lieder sind auch ohne Liebeskummer schön.
    Ich kann die Texte und die Musik genießen, ohne in eine traurige Stimmung zu verfallen. Es ist ja seine Geschichte, die er erzählt, nicht meine.

    Aber Deine Zeilen zeigen einmal mehr, wie Du tickst, Oli.
    Du hast ebend einen weichen Kern, unter Deiner Wahren Männer- Schale. Schön.

  • Hmm, irgendwie klappt das noch nicht, mit der neuen Seite.
    Drum schreibe ich jetzt einfach nochmal…

    Ich mag seine Lieder auch ohne Liebeskummer, kann die tollen Texte und seine Musik genießen, ohne in Melancholie zu fallen.

    Aber das Du es tust Oli, zeigt einmal mehr, das Du ein Wahrer Mann mit einem großen Herzen bist. Schön

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