Der verschollene Text aus der „Sex-Tapes“-Reihe: „Darf ich dich nadeln?“

Wenn es gut ist, wird es schön sein und ein Leben lang passieren.
Wenn es böse ist, dann weißt du’s und du wirst es schnell verlieren.
Wenn es gut ist, wird es da sein, wann immer du es brauchst.
Wenn es böse ist, dann weißt du’s und dein Herz gibt langsam auf.

Olli Schulz

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„Baby, das war’s!“

Manchmal schreibe ich einen Text ohne ihn zu veröffentlichen. Dafür kann es viele Gründe geben. Dieser hier gefiel seinerzeit einem der Protagonisten nicht. Er, oder sie, man weiß es nicht, meinte, ich sei mal wieder der Einzige, der gut wegkäme, und ja eh der Geilste und das würde ihn, oder sie, einfach nur noch ankotzen. Der Text sei zudem schlecht, vollkommen unlustig und so weiter und so fort. Ich fragte ihn, oder sie, ob es an der Darstellung der Figur des „Maik“ liegen würde, der tatsächlich ziemlich mies wegkommt, dass ihm, oder ihr, der Text nicht gefiele. „Ach, was!“, meinte er, oder sie, „Der kann gar nicht schlecht genug wegkommen!“ Aha. Nun war alles klar. Der Text war vollkommen okay, nicht, dass ich das nicht vorher gewusst hätte, ich kann meine Arbeit schon ganz gut selbst einschätzen, aber irgendetwas zwischen den Zeilen, muss ihn, oder sie, ziemlich abgefuckt haben. Was genau? Keine Ahnung. Manche Menschen sind unergründlich. Oder geben sich zumindest so.

Wünsche Euch nun viel Spaß mit einem schlechten, vollkommen unlustigen Text, indem nur ich gut wegkomme, unter anderem auch deshalb, weil ich ja eh der Geilste bin

„Darf ich dich nadeln?“

Einen Achter kannte ich bislang nur vom Rudern. Und eigentlich war es am Ende auch kein wirklicher Achter, da wir mehrere Ausfälle zu beklagen hatten. Aber der Reihe nach …
Ursprünglich wollten sich letzten Freitag zwei Freunde von mir mit ihren Mädels auf einen Vierer treffen. Ohne mich und meine Herzensdame? Hallo! Nicht, dass ich mich aufdrängen wollte, aber …
Doch dann bekam Patrick, Freund 1, einen Job rein und sagte ab. Wir hätten uns mit Freund 2, Daniel, auf einen Vierer treffen können, aber da hätte der Kick gefehlt, da wir ihn und seine Gespielin Monique bereits in und auswendig kennen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich hatte mich also bereits auf einen gemütlichen Abend mit meiner Herzensdame eingestellt, als mein Telefon klingelte.
„Patrick, hier. Hab früher Schluss. Durchdrehen oder durchdrehen?“
„Durchdrehen!“

Wir fuhren also zu den beiden nach Mitte. Und weil ich ein Topfreund bin, Patrick ja ursprünglich mit Daniel verabredet war, rief ich den an. Der Sack war in der Zwischenzeit nicht untätig gewesen, hatte über die Fick-Dating-Seite Joy-Club bereits ein anderes Pärchen rekrutiert. Ja, und?
 
„Gebt uns noch ein bisschen Zeit, die beiden sind sehr schüchtern!“, meinte Daniel. Ich war bereits mächtig auf Betriebstemperatur und gab ihm soviel Zeit, wie ich ihm in meinem Zustand geben konnte. Heißt: Fünfzehn Minuten später schlugen wir in seinem Loft in Schöneberg auf.
 
Daniel grinste, Monique räumte die Wohnung auf (das klingt jetzt sonderbar, Ihr kennt halt Monique nicht, die kommt nach Einnahme gewisser Substanzen gern mal schräg drauf) und am Wohnzimmertisch saß ein Pärchen in Unterwäsche.
Ich sah sie, dachte, „Okay, warum eigentlich nicht?“, ich sah ihn, dachte, „Na, das kann ja heiter werden!“
Physiognomie eines Hooligans aus Zwickau und auch sonst …, aber das ahnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Mein Zustand, ich erwähnte ihn bereits.
 
Sie, Jaqueline, sagte: „Hm. Wir sind halbnackt. Und ihr so?“
Er, Maik, grunzte.

In dem Zustand, in dem ich war, bin ich nicht zu bremsen, auch ohne Bud Spencer, Daniel flüsterte nochmals: „SEHR schüchtern die beiden, wie gesagt, lass es langsam angehen.“ Doch auf dem Ohr war ich taub und so schnappte ich mir meine Herzensdame, und sagte zu Jaqueline: „Komm mal mit, ich muss dir was zeigen!“
Maik blieb am Tisch sitzen und grunzte weiter.

Wir legten uns auf die Matratzenlandschaft, in Sichtweite des Wohnzimmertisches, sodass Maik auch schön alles mitbekam.   
Jaqueline fragte, ob sie meine Herzensdame küssen dürfte.
„Ich bitte sogar darum!“ Es war ein schöner Anblick. Ein sehr schöner.
„Darf ich sie auch lecken?“
„Aber unbedingt! Aber warte kurz, ich sagte doch, ich muss dir doch noch etwas zeigen.“

Ich wollte sie mit meiner bewährten „Zwei Finger, eine Hand-Technik“ zum Spritzen bringen, doch sie kam mir zuvor, indem sie kam. Und wie sie kam! Sie schrie und all das. Ihr kennt es.
Plötzlich vernahm ich ein Grunzen, blickte hoch – ach, der gute alte Maik!
„Mach ruhig weiter, Jaqueline!“, sagte er, während sich seine Augen zu Schlitzen verengten. Es war der erste Satz, den ich halbwegs verstand, doch er klang eher wie: „WENN DU NICHT SOFORT AUFSTEHST, PRÜGEL ICH DIR DIE SCHEISSE AUS’M LEIB!“
 
„Darf ich dich nadeln?“, fragt nun auch noch Patrick Jaqueline. Nadeln? Was soll das denn bedeuten? Nageln kenn ich, für Ficken, aber das benutzt man heute nicht mehr. Und dann holte Patrick schon mal prophylaktisch seine Akupunkturnadeln raus. Einer grunzte.

„Auszeit!“, sagte ich. Aus Sicherheitsgründen. Grunz-Man war mir nicht geheuer. Klar, wir waren drei Männer, aber Maik hatte etwas Pitbull-artiges an sich, der hätte die Wohnung zerlegt, so schnell hätten wir gar nicht gucken können.

Pause also. Zurück am Wohnzimmertisch stritten sich Jaqueline und Maik, Daniel fickte Monique von hinten im Stehen, und wir holten Popcorn raus und lauschten.

Mit „Du weißt, dass ich so etwas brauche, Schatz …“ bettelte Jaqueline um Verständnis.
„Ja, ja, bist halt ’ne Schlampe!“
 
Alle dachten: „Natürlich ist sie eine Schlampe! Gott sei Dank! DESHALB ist sie hier! Aber was willst DU eigentlich hier, Maik?!“ Aber keiner sprach es aus.
So ging es über zehn Minuten. Es war schon lange nicht mehr lustig. Es musste etwas passieren.
Daniel flüsterte: „Gut wäre, wenn ER geht und SIE bleibt!“
Ach was? Da wäre ich jetzt echt nicht drauf gekommen. Jaqueline ging pissen, ich hinterher, nun ging es um Sekunden, ich konnte gerade noch „Sieh zu, dass du diesen Typen loswirst!“, sagen, als ich ein Grunzen vernahm. Rückzug.
 
„Wir gehen, sagte Jaqueline, „aber ich komme wieder, ich bringe Maik nur runter.“
Genau!
Und sie gingen. DIE sehen wir NIE wieder, dachten alle. Zwei Minuten später klingelte es an der Tür. Jaqueline. Allein. Puh! Vorher hatte sie zwei schöne blaue Augen. Nun hatte sie drei. Eines war jetzt nicht sooo schön.
 
An dieser Stelle muss ich einen Break machen. Ist ja keine Pornoseite hier. Den Rest also in aller Kürze: Patrick wurde noch ein paar Nadeln in Armen und Brüsten los, ich traute mich nicht, es tat aber augenscheinlich überhaupt nicht weh. Seine reizende Freundin, die – da bin ich ziemlich sicher – so Einige, gern näher kennengelernt hätten*, verbrachte die Nacht auf der Toilette, sie hatte ein wenig zu viel konsumiert, Daniel grinste und fickte, immer im Wechsel, und Jaqueline, ja, die Jaqueline avancierte zur versautesten Frau aller Zeiten.
Sie rief gegen zehn Uhr morgens noch mal an, fragte ob sie vorbeikommen könne, zum „weiterspielen“, wie sich ausdrückte, doch da lag ich bereits mit meiner Herzensdame, der ich obige Olli Schulz-Zeilen gewidmet habe, selig Arm in Arm in meinem eigenen Bett …

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

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