Mein Geheimnis für eine stressfreie Beziehung

Mein Mädchen lächelt alles weg. Besser geht’s nicht. © Photo: Sandra Neumann / http://www.libertina.de/
Mein Mädchen lächelt alles weg. Besser geht’s nicht.
© Photo: Sandra Neumann / Netzseite

Der ältere Bruder meines Mädchens ist zu Besuch bei uns. Gestern hat er so ein bisschen Scheiße gebaut und mein Mädchen sagte zu ihm: „Darüber sprechen wir noch!“
„Darüber sprechen wir noch!“, hach ja, was für ein Klassiker dieser Satz doch ist. Wie oft habe ich ihn gehört, wie oft hat er mich runtergezogen, wohl wissend, dass ihm ein stressiges Gespräch folgen wird.

Lang, lang, ist’s her. Über zwei Jahre. Denn solange sind wir inzwischen zusammen und von meinem Mädchen habe ich den Satz noch nie gehört. Denke ich an den ständigen Stress und Streit früherer Beziehungen läuft es mir buchstäblich eiskalt den Rücken runter. So etwas möchte ich nie wieder erleben. Und wenn ich so weiter mache wie bisher, muss ich das auch nicht. Soll ich mein Geheimnis einer stressfreien Beziehung lüften? Aber gern …

Kurzer Einschub: Dir gefällt dieser Beitrag? Das freut uns. Du möchtest unsere Arbeit unterstützen? Das freut uns fast noch mehr. Wie? Ganz einfach: Bestell Dir eines unserer Bücher!
Klick aufs Cover, um mehr zu erfahren.

Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Wichtig ist, Mann, dass Du eine gesunde Grundautorität ausstrahlst. Dadurch kommen Dir die Mädels schon mal von Haus aus nie so ganz blöde. Mein Mädchen hat sich noch nie Stunts geleistet, wo ich gedacht habe: „geht’s noch?!“
Genauso wichtig: Sei gelassen und großzügig. Sag einfach immer …, na, ich gebe Euch ein Beispiel aus jüngster Zeit.
„Katharinas Freund ist nächste Woche für drei Tage weg, ist es okay für Dich, wenn ich in der Zeit bei ihr schlafe?“
Meine Antwort: Nä! Das kommt überhaupt nicht in Frage – wird ja immer schöner mit dir!“
Dann ließ ich eine kleine Kunstpause und sagte: „Verarsche! Klar darfste bei ihr schlafen! Nur falls du vorhast MIT ihr zu schlafen, solltest du mir Bescheid geben, ich bin dann zehn Minuten später da.“
Ein Mann, der weniger in sich ruht, als ich, würde sich vielleicht Sorgen machen, denken: „Drei Tage und drei Nächte bei ihrer besten Freundin, dieser Schlampe?!“
Ich denke dagegen: Sie freut sich gleich doppelt. Einmal, weil ihr ein 72-stündiger Mädchenabend bevorsteht und weil ich ihn ihr ohne zu murren genehmigt habe. Weiter denke ich: Ich vertraue ihr und ich habe drei Tage Ruhe und freue mich auf unser Wiedersehen.

Nun könnten Frauen, die nicht wissen, wie wahre Liebe funktioniert, einwenden: „Genehmigen?! WTF? Sie ist ein freier Mensch, kann machen, was sie will!“ Ähhh, NÖ! Also im Grunde schon, klar, aber es gibt so Dinge, da gehört es sich einfach um Erlaubnis zu fragen. Würde ich andersherum genauso machen. Liebe ist nun mal kein Solosport.

Wichtig für eine stressfreie Beziehung ist auch – und da wird es bei den meisten Männern eng – keine große Scheiße zu bauen. Früher, ja, früher, da war ich Großmeister im Scheißebauen. Und das hat bislang noch jede Liebe gekillt. Heute bin ich klüger. Warum sollte ich Scheiße bauen? Mein Mädchen erlaubt mir doch eh alles. Gut, ich kann jetzt nicht – wie Dr. Helmut Kohl seinerzeit – jede Frau, die mir über den Weg läuft, vögeln, aber das muss ich auch nicht (mehr). Wenn mir eine Dame gefällt, und ich glaube bei ihr Chancen zu haben, frage ich sie, ob sie Interesse an einer Ménage-à-trois oder Ähnlichem hat, und wenn sie Ja! sagt, gut, wenn nicht, auch gut. Gibt so viele Frauen da draußen.
Feiern gehen darf ich auch immer, also, zum Scheißebauen gibt es wirklich keinen Anlass mehr.

Das Allerallerwichtigste für eine stressfreie Beziehung ist aber – und da wird es bei den einigen Mädels eng – eine Frau an seiner Seite zu wissen, die ähnlich entspannt tickt, wie wir Männer. Mit diesen typischen Frauen, die um alles und nichts einen mörderischen Aufriss machen, kannst Du nicht in den Krieg ziehen, Bruder. Da kannst Du nur verlieren. Da nützt es Dir auch nix, wenn Du wie ein Mönch lebst. Sie finden immer etwas, um Dich zu nerven. Immer.
Das muss man wissen.

Noch mehr zum Thema streiten? Wie du richtig streitest.

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

  • Du bist ein wahrer Mann und möchtest ein Sex-Gott werden? Gute Entscheidung! Wenn Du wissen willst, wie Du jede Frau süchtig fickst, trage Dich hier ein.  

    Du bist eine richtige Frau und möchtest für Männer der Fick ihres Lebens werden? Braves Mädchen! Wenn Du wissen willst, wie Du jeden Mann süchtig fickst, trage Dich hier ein.

  • Dir gefällt meine Arbeit? Schön! Dann werde Fan meiner Facebook-Seite. Dort erlebst Du mich täglich ungefiltert und hautnah.

Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Tumblr0Pin on Pinterest0Digg thisShare on Reddit0Email this to someonePrint this page
Tags from the story
,

17 Comments

  • Wow, ist sie schön. die Fotos von ihr werden ja immer besser 😉

    Das hört sich für mich normal an, weiß aber das es nicht normal ist für viele andere. Ja eine gewisse Gelassenheit in allen Dingen, Kompromissbereitschaft das macht viieel aus!

  • Sehe ich auch so. Mir gefällt nur die Formulierung „erlauben“ nicht. Ich verstehe aber, wie Du das meinst.
    Glückwunsch Euch beiden.

    • „Erlauben“. Ja, das Thema Grenzen. Grenzen setzen, Grenzen haben, einen Rahmen schaffen, sich abgrenzen dürfen, einen Anderen in die Schranken weisen. Klingt für viele erstmal autoritär, invasiv, übergreifend, übergriffig, bestimmend. Doch eben nur, wenn man es als Angriff wertet und darum nur diesen Aspekt, diese Seite betrachtet. Doch auch Grenzen besitzen eine andere Seite, die man gerne unterschätzt, unterbewertet, missachtet, verletzt, übersieht. Die Worte selbst die ich gerade benutzt habe beschreiben es bereits. Grenzen schützen auch etwas, sind für viele Dinge unerlässlich, ohne sie wäre Leben nicht möglich. Das Ich ist eben mehr als nur das böse Ego, es definiert auch unsere Persönlichkeit, erhält unsere Individualität und gibt uns Identität anstatt Beliebigkeit.

      • Richtig. Selbst und Schutz stecken in Deiner Aussage. Viele schützen sich nicht, weil sie ihr selbst nicht genug kennen, sich nicht genug achten und respektieren. Die Meinung anderer ist leider für manche wichtiger , als sie selbst. Das Selbst wird verdrängt, zu Gunsten der Wünsche oder nur angenommenen Wünsche des Gegenüber.
        Den da sind auch wieder nur die eigenen Gedanken Stolpersteine auf dem Weg.
        Ehrliche Kommunikation ist daher unerlässlich, in jeder Art von Beziehung. Ehrlichkeit zum Gegenüber und zu sich selbst.

  • Bei aller Schönheit gibt es aber auch einen kleinen Kritikpunkt an die Fotografin.

    Liebe Sandra, Schatten von einem Bauzaun gehören normalerweise auf einem Foto nicht in das Gesicht einer so hübschen, jungen Frau. Es sei denn, absichtlich, weil man damit etwas künstlerisch zum Ausdruck bringen möchte im Rahmen einer fotografischen Komposition. Doch wie Vorsatz sieht mir das hier bei dem Bild nicht aus, sondern eher wie eine kleine Unaufmerksamkeit, auf die ich dich deshalb für die Zukunft hinweisen möchte. Sollte ich mich irren und es war sogar so beabsichtigt liegt es wohl an meiner Unaufmerksamkeit, solch‘ Subtilität nicht gleich als das bemerkt zu haben. Kleine Schatten haben selbst die schönsten Frauen und auch die tollsten Männer, wie ja auch ich immer wieder tatkräftig unter Beweiss stelle. Aber danke für den Hinweiss. 😀 😉

    • Wenn man die Liebe für einen Moment mal rein evolutionsbiologisch betrachtet wäre das alles durchaus nachzuvollziehen. Ziel der biologischen Liebe ist ja möglichst viele Babys mit guten Genen hervorzubringen und diese erwachsen zu bekommen, also selbst wieder geschlechtsfähig (hahaha, nein, nicht geschäftsfähig). Gleichzeitig ist von der Evolution aber auch eine gewisse Variabilität unter diesen „Babys mit guten Genen“ erwünscht, um gegen die Gefahren der Monokultur (Mono-Kultur!) gewappnet zu sein. Auch die Frage ob Masse oder Klasse ist im Grunde falsch gestellt, weil es auch hier „und“ heissen muss, Masse und Klasse. Das alte Bild ging ja noch davon aus, dass Männer für die Masse, für die schiere Menge, Frauen für die Klasse, die Qualität „zuständig“ waren. Tendenziell vielleicht ja, ist das vielleicht sogar richtig, gilt aber vielleicht auch nur für die aller jüngste Vergangenheit, in der eine Frau nur noch 1, maximal drei Kinder haben möchte. Es ist aber noch nicht lange her, da haben Frauen im Lauf ihres Lebens 10 bis 20 Kinder auf die Welt gebracht, ihr erstes schon oft mit 15, von denen viele jedoch schon verstorben sind, bevor sie selbst Kinder haben konnten. Denn was „Liebe“ auch für Frauen bedeutet hat mir vor nicht all zu langer Zeit eine gute Freundin bewusst gemacht. Auch da ging es um das kribbeln im „Bauch“ und ich erzählte ihr, dass ich das noch nie gefühlt hätte und wie ich mir das denn vorstellen müsste. Und dann sagte sie mir: Das ist ja auch nicht im Bauch. Das ist etwas tiefer, weiter unten, so ein bisschen unterhalb des Baunabels. 😉

Kommentar verfassen