Stehen Männer nur auf Püppchen?

Frauen, die Stärke ausstrahlen, haben auch auf 15-Zentimeter-Absätzen nichts Püppchenhaftes an sich
Frauen, die Stärke ausstrahlen, haben auch auf 15-Zentimeter-Absätzen nichts Püppchenhaftes an sich

Lieber Olli,

wollte dich mal fragen, was du zu der Theorie meinst, dass Männer eher auf etwas schüchterne und naive Frauen stehen.
Denkst du, Typen suchen sich diese Art von Frau aus, weil die eben leicht ins Bett zu kriegen sind?
Die sind ja oft leicht zu manipulieren. Jedenfalls kommt es mir so vor, als ob Männer sich eher naive Frauen raussuchen, als starke und selbstbewusste. Kann aber auch sein, dass sie sich wegen dieser „Schwäche“ der Frau einfach stärker und männlicher fühlen.
Wie siehst du das denn?

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„Baby, das war’s!“

Viele Grüße

Sabine

Hey Sabine!

Es gibt diese Männer, wie von Dir beschrieben, sicher. Lustigerweise wird mir auch oft vorgehalten, „mit Frauen auf Augenhöhe nicht klar zu kommen“. (Meist von Rentnerinnen, die aussehen wie Dresden 45.)  Das Gegenteil ist der Fall: Ich komme mit Püppchen nicht klar, weil sie mich langweilen. Und nicht nur das: Ich brauche eine Frau, die mir kontra gibt, die mir auch mal das „STOPP!“-Schild vor die Fresse hält, sonst gehen wir unter; erst ich, dann sie.

Doch zurück zu Dir: Warum sollten wir uns über diese Art Männer unterhalten? Sind doch unwichtig. Das sind Schwächlinge. Konzentriere Dich lieber auf Männer, die stark genug sind, selbstbewusste Frauen an ihrer Seite haben zu wollen. Von denen gibt es genügend.
Vergiss den Rest, den willst Du nicht und der will Dich nicht.

Sonnige Grüße von der Insel

Dein Olli

 

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11 Comments

  • Das kommt auf den Mann an. Manche Männer sind damit zufrieden, wenn du deine Rolle erfüllst und gegebenenfalls das machst, was du gesagt bekommst. Das können auch im Berufsleben durchaus erfolgreiche Männer sein,

    und andere stehen auf Unterhaltung, Reibung, Wettbewerb und so weiter, mit einer Frau. Für die ist dann eher eine Frau mit eigenem Kopf interessant, eine Eigensinnige, Rebellische, Amazone, Kratzbürste, Wildkatze, nennt es wie ihr wollt.

    Doch das hat weniger etwas mit stark oder schwach zu tun, auch weiches Wasser kann unglaublich stark, ja, sogar zerstörerisch sein, sondern mit passiv aktiv, Yin und Yang.

    Die Frage ist also nur: Wer ist der Kapitän und wer der Copilot, denn jeder Mensch neigt eher zu dem Einen, also Sub, oder dem Anderen, also Dom, und ob er damit auch zufrieden ist, so zu sein wie er ist.

    Schüchternheit und Naivität allerdings haben überhaupt nichts miteinander zu tu.

    Es gibt unglaublich viele vermeintlich starke Frauen, die unglaublich naiv sind.

    Doch es ist richtig, das sowohl naive wie auch schüchterne, unsichere Frauen sich leichter lenken lassen. Also das, was sich die Männer der einen Kategorie eher wünschen.

    Schüchterne Frauen und eher passive Männer finden dagegen weniger häufig zueinander, was schon in der Natur der Beiden begründet ist. Wobei auch unsichere Hasen auch irgendwann so geil sein können, dass sie dann vorsichtig den ersten Schritt wagen, weil sie es einfach nicht mehr aushalten, endlich seinen Schwanz in den Mund zu nehmen.

    Hahaha, also nicht täuschen lassen, von Äußerlichkeiten. Zurückhaltung kann auch ein Zeichen von Kontrollsucht, von versteckter Dominanz sein, so wie auch manche unglaublich coole starke Frauen schwach werden, wenn man ihnen an ihr feuchtes Döschen geht, und sie dann nicht einmal mehr Pieps sagen (können). Vor sexueller Erregung.

    Und dann gibt es noch ganz verrückte Männer. Die beides erwarten. Das du beides kannst. Programm machen, und dich durchvögeln lassen, vor ihm auf die Knie gehen. Die sehen wollen, was du alles kannst, einschließlich dich beugen.

  • Liebe Sabine.

    Ich habe bei allen Männern , die ich so kenne, das Gegenteil erlebt.

    „Auf Augenhöhe“ suggeriert eventuell , dass Menschen nicht gleichwertig sind. Das ist natürlich nicht gemeint. Denn ob nun ein Mensch sich mit Quantenphysik beschäftigt, oder mit dem wöchentlichen Fernsehprogramm. Ob Naiv oder schüchtern, man kann Menschen nicht miteinander vergleichen. Man kann sie nicht in eine Matrize pressen, ihnen keinen Stempel aufdrücken.
    Es finden sich einfach Menschen, die zu einander passen, weil sie einander ähnlich sind.
    Man lernt Menschen kennen, möglichst viele in einem Leben und man bemerkt, mit diesem fühle ich mich wohl.
    Ich zeige mich und der andere findet meine Aussagen absolut treffend, ist begeistert und bei einem Gespräch werden Minuten zu Stunden und beide fühlen sich wohl.
    Er erzählt aus seinem Leben, seinen Erfahrungen und ich finde es interessant, spannend , lustig, was er zu sagen hat.
    Das bedeutet für mich „auf Augenhöhe“ ,eben auf dem gleichen Level der Erfahrungen, der Spannungen und Entspannungen zu sein.
    Den anderen mitzunehmen und sich mitnehmen lassen.

    Erst vor 2 Tagen erzählte mir ein Freund, das er von seinen Kumpels sehr beneidet wurde, als er ein Mädchen seine Freundin nannte, die nur halb so alt war, wie er selbst.
    Das schmeichelt erst einmal dem Ego, keine Frage. Aber es wurde schnell anstrengend, und langweilig.
    Langweilig, weil sie nicht zusammen über die selben Dinge lachen konnten. Anstrengend, weil so ein junger Mensch idR andere Interessen und Hobbys hat.

    Das zeigt, das Pärchen, die beieinander bleiben, sehr viel gemeinsam haben. Oder wie meine Biologie Lehrerin sagte : Gleich und Gleich, gesellt sich gern.
    Natürlich gibt es Unterschiede, klar.
    Sie findet toll, was so ein Mann alles kann, er findet toll, was sie so ausmacht.
    Sie respektieren einander , finden einander wertvoll.

    Was Du beschreibst, Sabine, klingt er nach Angst vor dem anderen Geschlecht.
    Nach wenig selbstbewußten Menschen, die eine vermeintlich schwache Person suchen, um sich selbst zu erhöhen.
    Es gibt sicher Ausnahmen, wie von Aca beschriebene dominierende und submissive Personen, die mit einer solchen Beziehung zufrieden sind.
    Ich kenne jedoch niemanden persöhnlich, denke es sind Ausnahmen, deren Ursache ich hier darum nicht erläutere.

    Ich gehe davon aus, Sabine, das Du noch sehr jung bist.
    Das Leben ist lang und schön und manchmal lernt man einen Menschen kennen, da glaubt man, man kennt sich schon 10 Jahre.
    Wenn dir das passiert, dann stehen alle Ampeln auf Grün.
    Und das wird dir passieren.
    Kann aber nur, wenn man sich auch zeigt.
    Also hab Mut. Die tollen Menschen die dir begegnen sind das Geschenk dafür.

    Alles Gute auf deinem Weg.
    Astrid

    • Nachtrag….

      Neulich sah ich auf einem Auto, welches vor mir fuhr, den Spruch : “ Manche führen, manche folgen.“
      Hui, dachte ich leicht angetörnt. Einer der führt.

      Aber wenn ich darüber nachdenke, glaube ich , ein Mensch wird im Leben wohl immer beides können müssen.

      Manchmal führt man, manchmal folgt man.

      So wie Olli hier schreibt : “ Ich brauche eine Frau, die mir kontra gibt, die mir auch mal das „STOPP!“-Schild vor die Fresse hält, sonst gehen wir unter; erst ich, dann sie.“ , gibt es wohl im Leben eines jeden nie immer nur DAS eine oder DAS andere.
      Sondern sowohl als auch.

      In meinem Beruf ist es auch so. Ich diene dem Patienten und befolge die Anweisungen des Arztes. So haben wohl die meisten beruflich einen der sie führt.
      Andere die beruflich den Ton angeben haben aber, so denke ich, andere Bereiche im Leben, wo sie „folgen“.
      Im Privatleben muß man als Mutter z.B.für seine Kinder die Führungsrolle übernehmen müssen können.
      In der Partnerschaft gibt es oft Bereiche , die wohl mehr in der Hoheit des Einen, andere dem Anderen liegen.
      Je nach Vorlieben , Interessen oder Absprachen.
      Dieses muß keinesfalls stereotyp ablaufen.
      Obwohl ich in meinem Freundeskreis schon gewisse Tendenzen erkennen kann. 😉 (Aber das muß ja nicht repräsentativ sein.)
      Ich finde das jedoch normal und keinesfalls anstößig, wenn es stereotyp abläuft. 😉
      Ist ja auch schön, sich „Arbeit“ zu teilen, solange sich jeder bewußt ist, auch auf eigenen Füßen stehen zu können.
      Ich sehe da nur Vorteile. Vertrauen ist natürlich die Basis.

      Zur Ausgangsfrage zurück : „Stehen Männer auf Püppchen?“ Nur Püppchen wird wohl den wenigsten Männern reichen.
      Das Leben ist niemals schwarz oder weiß. Grautöne und Bunt gibts auch. Und wer heute stark ist, brauch morgen eine Schulter zum Anlehnen. Männer und Frauen. Normal.

  • Ein Mann, der von dir eingeschüchtert ist, ist eh der Falsche.
    Diesen Satz las ich mal in dem Buch von Susan Page – warum bin ich noch Single?

    • Weil etwas an deinem Verhalten oder Aussehen Männer verunsichert, einschüchtert?

      Die dämliche Ausrede hatte meine Mutter nämlich auch immer, die sie aus irgendwelchen modernen Frauenzeitschriften aufgeschnappt hat:

      „Männer hätten eben Engst vor starken Frauen“. Für was sie sich zweifelsohne auch gehalten hat.

      In Wirklichkeit aber war sie eine Frau mit mangelndem Selbstvertrauen, was sie natürlich überspielt hat.

      Mangelndes Selbstvertrauen wiederum führt zu einem Mangel an Vertrauen auch in andere, also auch in meinen Vater und in mich. Und das verunsichert jeden Mann ausser dem speziellen Typus, den gar nichts verunsichert, der darum unbeeinflussbar seine Bahn zieht. Doch so sind eben die wenigsten Männer, ausser halt häufig auch Psychopathen.

      Wenn ich total zumache kann ich das (fast) auch, beeindruckt mich auch (fast) gar nichts. Doch darum kann es ja wohl nicht gehen, in der Liebe, in einer Partnerschaft. Da möchte auch ein Mann einfach nur blind vertrauen, die Peitsche mal aus der Hand legen, auch einfach nur mal schmusen, schwach sein, loslassen. Mal nicht den starken Maxen markieren, nur damit sie keine Engst bekommt, unsicher wird (oder die Schwäche dann womöglich ausnutzt, missbraucht).

      „Geliebt wirst du da wo du Schwäche[, aber auch Schwächen,] zeigen darfst, ohne dadurch Stärke zu provozieren.“

      • Stimmt.
        Alles andere wäre nicht menschlich. Einem Roboter gleich.
        Und ich finde es sehr schön, sensiblen Menschen zu begegnen.

        Zeitlebens sucht jeder Mensch nach Beziehungen, die es ihm ermöglichen, sich gleichzeitig als verbunden und frei zu erleben.
        Der Grad dieser Bedürfnisse ist aber unterschiedlich stark ausgeprägt.
        Was den einen erfüllt, erlebt der andere möglicherweise als einengend. Auch hier gilt es das passende Deckelchen zu finden.

  • Na, Männer, noch nicht das richtige Buch für den Sommerurlaub? Dann habe ich womöglich etwas für euch.

    Die Geschichte der „Eislady“, Estibaliz Carranza, die doch eigentlich nur ein Baby wollte ( 😀 ):

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2868820/Ice-Cream-Killer-s-memoirs-film-Hollywood-studio-said-bid-story-woman-shot-two-lovers-chopped-chainsaw.html

    (Für mich besonders bizarr, weil sie R. unheimlich ähnlich sah, auch wenn R. einen etwas mädchenhafteren Körper hat)

    Soviel auch zur Illusion des „Püppchens“.

    Könnt ihr vergessen. Es gibt keine Püppchen. Hinter jeder Frau versteckt sich ein vollständiges Gehirn – und darin ist jede Menge los. Frauen die das Püppchen geben haben diese Rolle auch nur erlernt, weil diese für sie funktioniert hat.

    Klar ist das jetzt ein extremes Beispiel, doch auch Püppchen sollte man daher nicht unterschätzen. Die haben es auch faustdick hinter den Ohren, und in Verbindung mit einem liebenden Herz natürlich ein Traum für viele Männer.

    Penelope Cruz wäre daher schon die richtige Besetzung für diese Rolle, früher wäre es Audrey Hepburn gewesen.

    Richtig, das Püppchen verkörpert etwas, was sich nicht wenige Männer darum wünschen. Weil das Leben auch schon so schwierig genug (und bedrohlich) ist. Ein kluges, liebendes Püppchen aber kann aus jedem Mann einen „Held“ machen, zumindest aber einen glücklichen Mann, der sie gerne dafür auf Händen trägt, für sie über das Wasser geht.

    Hahaha, fordern und fördern. Das ist auch das Motto der Arbeitsämter, Jobcenter und Arbeitslosenagenturen.

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