Solltest Du den Typen, mit dem Dich Deine Freundin betrogen hat, hassen?

Es läuft nicht gut für George Clooney in seinem neuen Film „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“. Seine Frau, die sich vernachlässigt fühlt, stürzt sich in eine Affäre. Als er endlich davon erfährt, kann er ihr noch nicht einmal Vorwürfe machen. Sie liegt im Wachkoma. George ist wütend. Vor allem auf den Typen, mit dem sie ihn betrogen hat. Wieso eigentlich?
Mal ganz grundsätzlich gefragt. Sicher, es ist menschlich, auch ich kenne dieses Gefühl des unbändigen Hasses auf einen Menschen, der sich nahm, was einst mir versprochen wurde. Aber ist es auch richtig? Ich denke nicht. Ich denke, die Hauptschuld an Betrügereien trägt der Betrogene selbst. Nicht immer, aber oft. So auch in Georges Fall. Er kümmerte sich nicht um seine Frau. Er arbeitete viel zu viel – obwohl er das als Multimillionär noch nicht einmal nötig hatte. Es herrschte, wie so oft in Beziehungen, die nicht laufen, Sprachlosigkeit. Man lebte aneinander vorbei.
George sollte also vor allem wütend auf sich selbst sein. Auch auf seine Frau, obwohl die das Gespräch – vergeblich – suchte, aber sie hätte sich lieber trennen sollen, bevor sie sich in ihrem Ehebett von einem anderen durchvögeln lässt.

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„Baby, das war’s!“

Der Liebhaber kannte George nicht. Wieso hätte er also nicht mit ihr schlafen sollen?! So etwas wie Solidarität gibt es unter Männern nicht. Es sei denn, sie sind befreundet. (Und selbst dann, nun ja, …) Es gibt sie meines Erachtens noch nicht mal unter Frauen, die allerdings oft so tun, als gäbe es sie.
„Ich schlafe mit keinem Typen, der eine Freundin hat!“, hört man oft. Klingt ja auch gut. So nobel. Und klug. Würden alle Frauen so denken, könnten Männer ihre Partnerinnen nur noch mit Huren betrügen. Doch dieser Satz ist „Papperlapapp“, wie es eine Leserin so treffend ausdrückte. Wenn eine Frau einen Mann so richtig will, nimmt sie ihn sich auch. Gibt Ausnahmen, klar, die gibt es immer.

Fazit: Hass ist ein schlechter Ratgeber. Bringt Dich nicht voran. Vor allem, wenn es auch noch den Falschen trifft.

Ach, übrigens: Georges Frau wollte sich für ihren Liebhaber scheiden lassen. Doch daran hatte der überhaupt kein Interesse. Selbst verheiratet, seine Frau liebend, zwei Kinder, war es für ihn nur ein „Ausrutscher“. Womit wir fast wieder bei dem beliebten Missverständnis zwischen Mann und Frau sind. Aber vielleicht, sage ich einem Teil meiner weiblichen Leserschaft augenzwinkernd, liegt das auch nur daran, dass das Buch, auf dem der Film basiert, von einem Mann geschrieben wurde.

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55 Comments

  • Frauen sind erst nach dem sie sich genommen haben „solidarisch“ und das nur zum eigenen Nutzen… „Dein Mann hat mit mir geschlafen“ ist wohl der häufigere Satz, anstatt „Er wollte, aber ich habe es wegen dir nicht gemacht.“
    Auch beliebt und nur pseudo-solidarisch ist: „Dein Mann ist ein Weiberheld, er meint es nie mit einer ernst! Er hat mit mir geschlafen und mit einer Freundin von mir und mit so ner Rothaarigen und immer wenn es ernst wurde war er weg!“ Das ist keinesfalls solidarisch was Frauen da machen! Hinter so etwas steckt immer nur die bösartige Hoffnung das diesmal er den Korb kriegt und sie noch eine neue Chance bei ihm! Frauen sind wenn es um Sex und Liebe geht nicht solidarisch, sondern bereit zu tun was sie tun müssen um ihn zu bekommen!!! Nicht der Weg ist das Ziel sondern das Ziel der Weg.

  • Bullshit. Nicht den Typen. Und hassen schon gar nicht. Einfach Freundin aus der Freundesliste streichen und fröhlich pfeifend weiterziehen.
    Alles hat seine Zeit. Fettich.

  • Betrogen? Um was denn? Sie soll gerne bei mir sein. Weil sie mich liebt, weil sie mich mag, weil sie sich bei mir und mit mir wohl fühlt und happy ist. Ist das alles nicht der Fall, will ich sie, will ich so eine nicht einmal in meiner Nähe haben. 😉

    Denn es gibt niemand auf der ganzen Welt ausser mir, der so ist wie ich. Denn ich bin der Aca. 😀

      • Weil sie die Liebe, das Glück, die Freude und das Leben im Aussen, beim, im und durch den anderen, durch andere, in andern Suchen. Oder in materieller Ersatzbefriedung. Aber die Liebe in sich, bei sich selbst zu entdecken macht Angst, weil das halt alles, das ganze Leben, das ganze Verhalten und Erleben eines selbst verändert. Wundervolles Gefühl, beinahe unerträglich, weil es einen auch all die sichtbar macht, die blind, noch blind sind oder schlecht sehen. Das ist wie der Unterschied zwischen sich verfahren und fahren, zwischen führen und verführen, zwischen lieben und sich verlieben – und vielleicht auch der Unterscheid zwischen Mann und Frau. Wobei das immer mehr verwässert mit den entsprechenden Folgen für die Harmonie zwischen den Geschlechtern.

    • Absolut!
      Und jemand anderen dafür hassen, is auch quatsch. Zu einer betrügerei gehören immer 2 in der Beziehung. Also immer schön vor der eigenen Tür kehren ;).
      @ mark: was genau meinst du mit „weichgespülte typen“?
      Meiner Meinung nach is es das beste, man is man selbst, einfach authentisch. Egal ob macho oder Frauen versteher. Klar, ne gute Mischung is sicher nicht hinderlich, aber das is alles so subjektiv wie die Liebe selbst. Und jede Beziehung läuft anders. Wir Menschen wollen leider immer alles vergleichen, in Relation bringen, in ein Raster setzen und logisch bewerten. Klappt aber nicht, denn jeder mensch reagiert anders. ..
      Und wie seht ihr das?

      • Also ich frage mich gerade, ob du wohl ein Junge oder ein Mädchen bist, Alex, und vermute mal, dass du noch ein recht junger Mensch bist. Authentizität, also Echtheit, ist mit Sicherheit eine der wichtigsten Eigenschaften, die einen Menschen in seiner Selbstwerdung, Selbsterkenntnis und Selbstfindung voranbringen können, denn wer sich in sich selbst aus-kennt, wer sich selbst kennt, er-kennt und auch selbst an-er-kennt, der er-kennt und kennt damit auch die anderen, und zollt ihnen dadurch dann automatisch dann meist an-er-kennung.
        Was das Selbst betrifft, oder besser gesagt, die Vorstellung die jeder von sich selbst hat besteht jedoch immer sowohl aus individuellen Inhalten, von anderen übernommene Inhalte wie auch aus kollektiven Inhalten, natürlich immer in unterschiedlicher Gewichtung, abhängig von der jeweiligen Sozialisation und Prägung der Person. Wir sind halt beides, Alex, sowohl ein Individuum, wie aber auch fast immer ein Mitglied einer Gemeinschaft oder bestimmter Glaubenssysteme und Vorstellungswelten (Realitätstunnel, Wahrnehmungstunnel), und das macht es halt auch so schwierig die Dinge zum einen zu unterscheiden, aber eben auch sich gegenseitig zu verstehen. Ablehnung von egal was hat daher meist weniger mit richtig oder falsch, gut oder böse zu tun, als viel mehr damit das man etwas nicht versteht. Es gibt da ein schönes Lied von Sephira mit einer interessanten Botschaft, das mir zu dem Thema einfällt, und das ich dir deshalb nahelegen möchte: Serenity

    • Vielleicht kann ich Dir die Frage beantworten Aca.
      Eine Frau nimmt einen Mann in dem sie ihn dazu bringt sie zu nehmen 😉
      Die Frauen suchen die Männer aus, schon vergessen?
      Natürlich suchen wir uns nur von den Männern einen aus, die sich anbieten,
      die anderen fallen uns ja gar nicht erst positiv auf.
      Das ist das Spiel, kennste, ne, kennste 😀

      • Aussuchen halte ich für ein Gerücht. Weibchen signalisieren mehr oder weniger dezent Interesse und machen mehr oder weniger dezent auf sich aufmerksam. Je nach Status, Energieniveau und Selbstsicherheit kann/darf er dann mehr oder weniger machen was er will, aber immer nur entsprechend dem Verhältnis zu ihrem eigenen Status, ihrem eigenem Energieniveau und ihrer eigenen Selbstsicherheit. Ein Spiel ist es nur, wenn geschummelt und geflunkert wird, ist die Energie dagegen jedoch echt, dann gibt es kein Entrinnen, und alles fügt und beugt sich der Kraft, die dann wahre Wunder schafft. Zum Beispiel neues Leben, und so soll es ja auch sein. 😉

      • Aca, Du störst Dich an dem Wort „Spiel“,
        das ist aber ganz und gar nicht negativ behaftet in diesem Zusammenhang.
        Die liebe ist ein schönes Spiel :)
        Ansonsten meinen wir das gleiche.

        Mark, ich hatte noch keine Lust Deine Sachen zu lesen,
        Aca, somit dann auch nicht Deine weiteren Ausführungen.

      • Ich weiß, daß Du nichts von mir erwartest.
        Unhöflich wäre allerdings von mir mich in ein Gespräch einzumischen
        und dann nicht bereit zu sein daran teilzunehmen.
        Da erwarte ich von mir mehr.
        Außer dem empfinde ich den Austausch mit Dir als angenehm,
        auch weil wir aneinander keine Erwartungen knüpfen, ich lächel wenn ich deinen Avatar sehe.
        Selbst wenn wir uns mal nicht einig sind, ist auf jeden Fall Deine, die männliche Sicht auf manche Dinge
        nicht nur sehr interessant sondern aufschlußreich, lerne auch gerne was von Dir, lache auch gerne mit Dir.
        Und natürlich bin ich voll neugierig, keine Frage, bin ja ein Mädchen 😀

      • Na ja, ob das eine ausgesprochen männliche Sichtweise ist die ich hier an den Tag lege möchte ich bezweifeln, wenn ich mir so die ganzen anderen Männer um mich herum ansehe. Mein Verhalten und Denken ist ja auch stark von Trotz und Widerstand gegenüber weiblichen Erwartungen und Forderungen geprägt, was bei einem Mann mit einer überwiegend positiven Muttererfahrung weniger intensiv der Fall ist. Darum sehe ich mich auch nicht als exemplarisch für mein Geschlecht, sondern eher als Fallbeispiel eines Mannes, der von seiner Mutter als Kind schlicht überfordert wurde, und seitdem mit der eigentlich normalen Grundhaltung der Frau ein Problem hat.

        Was das Thema Erwartungen angeht kann daher jemand wie ich auch nicht viel bieten, wovon man eine Familie ernähren könnte, und darum bin ich auch raus aus dem Spiel. Denn das was ich im Gegenzug dafür bekomme nährt meistens nicht meine Seele, und ich spüre sehr wohl, wenn mich ein Mensch im Herzen berührt.

        Und darum mag ich wohl auch Mädchen, keine Angst, geschlechtsreif müssen sie schon sein, weil die vom „Spiel“ wie du es nennst noch nicht so verdorben sind, bei dem es nämlich unterbewusst fast immer um knallhartes Kalkül geht. Aber auch Mädchen werden irgendwann zur Frau, und spätestens dann ist es vorbei mit nur die Liebe zählt, was viele jedoch spätestens ab 40, 50 bitter bereuen, spätestens aber wenn die Kinder dann aus dem Haus sind.

        Ja, auch Frauen verraten das Ideal der Liebe an den schnöden Mammon, wenn auch auf eine andere Art und Weise wie Männer, und aus einer anderen Motivation heraus. Und darum sollte ich hier vielleicht auch nicht mehr so viel erzählen, dann wem nützt es, all die Illusionen und Selbsttäuschungen am Boden zerstört zu sehen, die man sich als junger Mensch eventuell noch macht, und die mit etwas Glück auch niemals enttäuscht werden.

      • ACA, ich meinte
        das Spiel, das man zusammen spielt nicht gegeneinander,
        das Spiel wobei man im selben Team ist, und das man nur zusammen meistern kann,
        das Spiel, Aca, in dem man Seite an Seite, Rücken an Rücken steht, zusammen stark, zusammen schwach,
        das Bonnie- und Clyde-Spiel
        MANNO Aca MANNO 😉

      • Das ist natürlich was anderes, Süsse. Das macht einen schon doppelt so stark als wenn man allein ist, und in der Bibel, glaube ich, heisst es nicht umsonst: Gib mir zehn (und dann waren es zwölf?) gerechte Männer, und ich erobere für dich die Welt.

  • Richtig Bianca :-) Frauen sind eher passiv attraktiv. Aca was du so schön beschreibst, sind vielleicht die ersten Monate einer frischen Beziehung…und dann kommt der Alltag…und Frau merkt das einige positive Attribute bei der Partnerwahl auch negative Dinge mit sich bringen. Auch konzentriert Frau sich oft zu sehr auf das Drum herum und verliert dabei das Wesen(tliche) aus dem Auge -was keine gute Voraussetzung für wahre Liebe sein kann.

    Erfolgreich und ehrgeizig soll er sein, aber auch immer genug Zeit haben? Unheimlich heiss, aber andere Frauen sollen gefälligst die Finger von ihm lassen? Was ich bei diesem Film merkwürdig finde, ist die Bereitschaft der Frau zur Kommunikation (Sie wollte die Ehe retten? Echt jetz!?!?! ). Frauen können das nämlich nicht wirklich:-). Worin sie ziemlich gut sind ist, bestimmte Erwartungen an den Partner und die Beziehung zu entwickeln (was oft eine Beschneidung der Individualität und Persönlichkeit des Partners mit sich bringt und die Beziehung in etwas unpersönliches Verwandelt). Diese Erwartung wird aber nicht offen kommuniziert – oder so gut wie nie, entweder Mann hat Glück und landet einen Treffer oder nicht und muss dafür büßen. Warum einfach wenn es auch umständlich und Kompliziert geht? Na weil der Partner sowas wissen muss!!!! Womit wir wieder bei der Erwartungshaltung wären.
    Schliesslich ist jeder dann für sich selbst verantwortlich – auch in einer Beziehung- wenn also Fehler gemacht werden, egal ob von Mann oder Frau muss man auch die Konsequenzen dafür tragen. Manchmal bekommt man eben nur eine Chance und sollte diese auch so gut es geht nutzen (also am Besten immer ein wenig darüber nachdenken BEVOR man etwas tut). Oder auch nicht, aber das liegt immer an einem selbst und nie an anderen – auch wenn es einfacher ist die Schuld in diese Schuhe zu schieben!

    Was den Ehrenkodex angeht… ich habe mal für mich beschlossen, das ich mich niemals in eine Beziehung – egal ob gut funktionierend oder nicht – drängen werde. Sicher gibt es genug Männer da draussen, die nicht so denken und keinen Respekt vor einer Beziehung haben, aber meiner Erfahrung nach, sind es doch eher die Mädels, die vor sowas nicht Halt machen. Oft sogar im Gegenteil davon ansgespornt werden wie Denise schon so treffend formuliert hat erst recht versuchen müssen diesen Typen an sich zu binden um den Konkurrenzkampf für sich entscheiden zu können – in dem Fall gilt nämlich: Konkurrenz belebt den Verkehr.

    • Ist ja von der Natur auch nicht so vorgesehen, Mark, und was Menschen für Liebe halten, da gibt wohl so an die 7 Milliarden verschiedene Meinungen. Am Ende zählt und zahlt man jedoch nur für das was hinten (beim Menschen unten) raus kommt, also immer ran an die Buletten und ja nicht schüchtern sein, Frauen kochen bekanntlich ja auch nur mit Wasser, selbst die Schönsten oder die Selt-samen und sogar die Verrücktesten. 😀

      • Also mich überrascht das nich sonderlich…. Die Gesellschaft hat sich da eben mal was vorgenommen. Aber was dann doch dabei rauskommt – in Echt und so… ist doch meistens ein wenig anders… Frauen wollen immernoch echte Kerle und keine hybridhausfrauen als Partner (gut Kochen sollte er in den meisten Fällen aber doch). Sie laufen davon, vor den weichgespülten Zuhörertypen…na ja vielleicht laufen sie vor ihnen nich weg…als Schulter zum ausheulen is so einer ja gut genug, aber danach erfolgt sofort die Flucht ins Bett eines ungezogenen, unrasierten, und unsensiblen draufgänger Typen – sonst hätten die Weichgespülten ja garnix zu tun! :-)

        Frauen haben wohl auch erkannt das die gleiche Berechtigung noch lange kein Garant dafür ist, um in der harten rücksichtslosen Geschäftswelt da draussen erfolgreich zu sein (die bildlichgesprochenen – Eier müssen sich viele erst ma noch wachsen lassen). Sich da durchzubeissen nimmt einem leider keiner ab (abgesehen von Frauenquoten natürlich). Auch ist es oft so, das sie irgendwann erkennen, das Kinder kriegen garnicht so böse ist und sogar Freude ins Leben bringt. Dann auch, das man vielleicht noch ein paar Monate/Jahre mehr mit dem/der/den Kleinen verbringen möchte und es am Ende sogar noch genießt…pfui! :-) Der Mann darf dann auch gerne wieder in die „alte Rolle“ schlüpfen und als Ernährer fungieren…wenns ihm so spaß macht…ausserdem is es gut für ihn!!

        Ich sach mal so…
        Das moderne Frauenbild das von der Gesellschaft kreiert wurde funktioniert so leider noch nicht. Was nur natürlich ist, denn so eine Sozial/Verhaltensstruktur wie wir sie über Jahrmilionen entwickelt haben, legt man nicht einfach mal eben so über Nacht ab…. also ist es (vor allem für Frauen) schwieriger dieses modernen Erwartungen zu erfüllen als erst ma gedacht..darum dann auch das Zurückfallen in alte „bewährte“ Verhaltensstruckturen.

      • Verloren gehst du als Mann, wenn du dich von den Wünschen und Emotionen der Frauen zu sehr beeinflussen lässt. Macht einfach euer Ding und lasst es vor allem euch selbst erstmal gut gehen, der Rest, also sie, kommen dann eh von ganz allein, und zwar um so öfter, je besser es euch geht. Denn die meisten wollen sogar gerne Mütter werden, aber eben nicht die eure. Für eure Seelennöte und Sorgen sind andere zuständig, die euch eh viel besser verstehen, wie zum Beispiel gute, männliche Freunde, ein Pfarrer, euer Guru oder ein Psychiater. Ihr würdet doch auch eure kleine Tochter die euch liebt und vergöttert nicht mit euren Ängsten und Zweifeln belasten, also lasst es gefälligst auch bei euren Frauen. Denn die wenigsten sind dafür stark genug, auch wenn sie natürlich fast alle heute so tun als ob. Aber wahrscheinlich auch nur, weil sie glauben es sein zu müssen, was sie ihren gestörten, emanzipierten Vorbildern verdanken dürfen, auch wenn diese durchaus das ein oder andere sinnvolle erreicht haben, genauso wie die Grünen, aber eben nicht alles und teilweise sind sie auch über das Ziel hinausgeschossen.

        Sobald man das Gefühl hat, man würde sie brauchen, oder ohne sie nicht mehr können, und nicht nur einfach gerne mit ihr selbstbestimmt zusammen sein, dann sollte man sie verlassen und erstmal über sich selbst nachdenken. Das hat nichts mit Macho Macho Macho zu tun, sondern tut auch ihnen, den Kindern und der Liebe damit einen Gefallen.

      • Ach so, und noch was. Nicht mit einer Frau zu vögeln nur weil sie in einer Beziehung steckt klingt zwar unglaublich ehrenhaft, ist aber Schwachsinn, denn fast jede Frau steckt fast immer irgendwo irgendwie in einer Beziehung. Aus dem gleichen Grund wie oben beschrieben verlässt eine Frau den Spatz in der Hand erst dann wenn sie das Gefühl hat, den Spatz der Taube sicher in der Hand zu haben. Wenn euch eine also ausgesprochen gut gefällt, die natürlich vermeintlich auch in „festen“ Händen ist, zögert nicht, sie zu der euren zu machen, und dazu ist es natürlich auch wichtig zu wissen, wie es so mit ihr im Bett ist. Denn nirgendwo sonst offenbart sich das wahre Wesen und der Charakter eines Menschen so offensichtlich wie beim Sex, und genau darum machen so viele Frauen auch soviel Aufhebens rund um dieses Thema. Nicht umsonst benutzen wir deshalb umgangssprachlich auch die Redewendung „die Hosen runterlassen“ wenn es uns darum geht wissen zu wollen, was „Sache“ ist, wir „die Wahrheit“ wissen wollen. Und aus dem gleichen Grund sagt man übrigens auch, wenn’s im Bett gut läuft, dann funktioniert auch der Rest gut, ist die Beziehung also stimmig. Natürlich sind Frauen auch noch aus einem anderen Grund eher zögerlich was das Thema Sex betrifft, doch diese Ausrede hat im Zeitalter der Verhütungsmittel kein Gewicht mehr, und ist darum meist nur eine billige Ausrede von solchen, die irgendetwas zu verbergen haben, und von so einer sollte man um jeden Preis die Finger lassen, denn unglaublich süss, faszinierend und bezaubernd können solche trotzdem sein.

      • Ahaaaa!

        „So Schatzi, es ist ist wieder Zeit für dein Nasenspray.“ 😀

        Oxytocin ist aber das sogenannte „Kuschelhormon“, also kuschelt sprich vögelt ordentlich mit euren Männern, Mädels, dann laufen sie euch auch nicht weg. Und das gleiche gilt natürlich auch für die Männer, also nicht nur volllabern und brav zuhören, sondern auch richtig berühren, anpacken, streicheln, von oben bis unten ablecken, (aber nur in der Reihenfolge, bitte) dass macht sogar ihr Haar glänzender.

        http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/treue-maenner-kuschelhormon-oxytocin-macht-partnerin-attraktiver-a-935659.html

  • „Verloren gehst du als Mann, wenn du dich von den Wünschen und Emotionen der Frauen zu sehr beeinflussen lässt. Macht einfach euer Ding und lasst es vor allem euch selbst erstmal gut gehen, der Rest, also sie, kommen dann eh von ganz allein, und zwar um so öfter, je besser es euch geht.“

    Da stimme ich dir voll und ganz zu. Ist es aber nicht so, das es an diesem Punkt so aussieht, als ob dir die Bedürfnisse der Frau egal wären? Du als Arschloch da stehst? – genau aus diesem Grund stehen Frauen nämlich auf „Arschlöcher“.

    In meinen letzen zwei längeren Beziehungen fand die Trennung nämlich genau zu diesem Zeitpunkt statt. Haben sie den eindruck du würdest nicht alles preis geben dich nicht voll und ganz auf sie einstellen und auf sie eingehen – scheinen sie offensichtlich glücklicher mit dir zu sein – auch wenn sie sich ständig darüber beklagen. Erst als ich beschlossen habe dem Druck nachzugeben (weil Männer in Beziehungen viel harmoniebedürftiger sind als Frauen) und damit begann mich auf ihre Bedürfnisse einzustellen – nach einigen Jahren Beziehung schien mir das damals sinnvoll weil ich längerfristig dachte und die Beziehung für die Zukunft erhalten wollte- kamen die plötzlich auf die Idee sich zu trennen! :-) Zwei von zwei…plus das Verhalten der ganzen Frauen danach und die Beziehungen im Freundeskreis – das lag sicher nicht dran das ich bisher noch nicht die richtige getroffen habe war also bestimmt kein Zufall!
    Das paradoxe daran…man muss sich querstellen und seine Partnerin „nicht zufrieden stellen“ damit sie mit einem glücklich sein kann…. und wenn du mich fragst haben das viele einfach nicht begriffen. Selbst Frauen- die in diesen Momenten einfach nur ihren Instinkten folgen- nicht!

    Na ja zwei mal gemacht den Fehler und nie wieder…. auch/erst recht nicht bei „der richtigen“ :-)

    Was meinen Ehrenkodex angeht…der is ja auch nur für mich gedacht. Ich selbst habe das für mich beschlossen….was andere machen is mir egal. Mir ist es wichtig, das vor einer neuen Beziehung klare Fronten herrschen.
    Als ich deinen Post gelesen habe sind mir die Worte eines Freundes in den Sinn gekommen:

    Frauen sind wie Affen!
    Die lassen den einen Ast erst los,
    wenn sie den anderen schon in der Hand haben!
    :-)
    Stellt man die richtigen Fragen an ehrliche Frauen, stellt man schnell fest, das bei denen fast immer irgendwo ein flämmchen am Brennen ist. Sei es nur fürs Ego – die lästigen Verehrer, der beste Freund der eigentlich auf einen Steht und man das weiß aber einem die „Freundschaft“ so wichtig ist, oder einfach nur einen (einer, wenn er s gut kann, ist nicht so schlampenmässig wie viele verschiedene) der für s sexuelle her halten muss – mit dem nötigen emotionalen Abstand versteht sich!

    Aber völlig alleine sind die wenigsten! Damit kommen die meisten offensichtlich einfach nicht klar…

    Ich seh das auch etwas pragmatischer ACA, was mir ne Frau erzählt ist für mich in dem Moment auch wahr aber vor allem ist es ab da nicht mein Problem sondern ihrs!

    • Körpersprache, Mark. Achte nur auf ihre Körpersprache und mach‘ dann mit ihnen wozu du Lust hast. Klar, ich lass‘ mich auch gern unterhalten, aber meistens musst du halt selbst das Programm gestalten. Oder du musst dich halt mit dem Platz als Copilot begnügen, und sie die Kiste fliegen lassen. Alles dazwischen führt nur zu einem ewigen Kampf, den keiner verlieren will, und darum auch keiner verlieren kann. Stress gibt es so oder so, nach der Phase der Verliebtheit, du kannst dir nur aussuchen, welche Sorte von Stress du bevorzugst. Gemecker, wenn sie eher der passive Typ ist, oder du bist der der meckert und unzufrieden ist, weil du dich nicht genügend beachtet, geachtet, berücksichtigt und einbezogen fühlst. Oder du bleibst gleich allein, und machst das alles mit Gott aus. Oder nur mit dir selbst, wenn du stark genug dazu bist. Ich bin es nicht. Ohne meinen Glauben und meine Hoffnung würde ich wahrscheinlich zerbrechen, an mir, am Leben und an der Menschheit verzweifeln. Ohne Gott bin ich nichts. Amen

      • 1999 habe ich angefangen mich mit Körpersprache zu beschäftigen und seit dem einige Bücher darüber gelesen :-) Wenn du mich fragst ist das für niemanden etwas Neues. Es steckt in jedem von uns. Der Trick dabei ist nur, dieser inneren leisen Stimme gehör zu verschaffen. Man sieht etwas und jeder denkt in dem Moment das gleiche (oder hat den selben Eindruck dieser Situation)…. der eine hört nur mehr drauf der andere weniger.

        Na ja..die Wahl hast du meiner Meinung nach weniger. Du hast eine bestimmte Rolle die du in der Beziehung einzunehmen hast. Entweder du passt da rein oder nicht, führst also ne gute Beziehung oder ne schlechte…. der Großteil dieser Rolle ist universell festgelegt. D.h. es handelt sich um Eigenschaften die erwünscht werden die beim Großteil – wenn nicht sogar fast allen Frauen- deckungsgleich sind und den gleichen Regeln folgen. Ja ja..ich weiß jeder Mensch is anders und so…aber so funktioniert nunmal die Fortpflanzung überall und bei jeder Spezies. Es wird bei der Partnerwahl auf bestimmte Attribute geachtet, die das Gefühl von Begehren in uns auslösen -diese sind so ziemlich deckungsgleich bei den verschiedenen Geschlechtern. Also sind sie primär entscheident für die Partnerwahl. Der ganze Rest von einem dem man neben dem zu bieten hat entscheidet höchstens darüber wie lange die Beziehung geht.

        Wenn du also der Typ wärst der meckert und unzufrieden ist, weil er sich nicht genügend beachtet, geachtet, berücksichtigt und einbezogen fühlt – wirst du wohl diese Beziehung nicht mehr lange führen (wegen unsexy und so).

        Ich bin jetzt schon seit drei Jahren alleine – vielleicht mit kurzen Unterbrechungen hier und da und ich muss sagen… ich weiß es zu schätzen und ich bins gern. Ich brauche niemanden – heisst nicht das ich es nicht schön finde etwas mit einer Partnerin zu teilen, aber ich habe mein Leben nicht darauf ausgerichtet.

        Alleine bedeutet FÜR MICH alleine – auch ohne Gott. Nehmen wir mal kurz an es gäbe sowas wie einen Gott – ich habe noch nie gesehen, oder davon gehört das jemand von einem göttlichen Blitz getroffen wurde, der die Scheisse von einem geregelt hat. Wenn das vorgekommen wäre, wäre ich der erste der ne Kirche baut mit seinen bloßen Händen!
        Also Gott hin oder her… jeder muss doch immer selbst seine Dinge regeln und für sich sorgen… so oder so….

        get your shit sorted

        Sei es nun weil jemand denkt es gäbe einen und mit dessen Hilfe oder besser der Glaube daran ihm dabei hilft das zu tun, oder auch ganz ohne diesen Hintergrund, ändert wohl nichts daran das man sich selbst die Hände dreckig machen muss :-)

      • Und wie schön, das Frau Schwarzer so ein Plappermaul ist, denn dadurch hat sie sich selbst verraten:

        http://www.spiegel.de/kultur/tv/maischberger-talk-ueber-prostitutionsverbot-a-935845.html

        Es geht Ihnen also um Macht, Frau Schwarzer, um Macht über Männer. Ja, die wollten auch schon viele Frauen gerne über mich haben, und darum kenn‘ ich mich mit dem Thema auch so gut aus. Das Grundproblem dieser Frau ist also (und war es wohl schon immer) ihr Gefühl der Ohnmacht, welches sie gegenüber Männern empfindet. Nun, Frau Schwarzer, auch ich habe mich schon öfters im Leben gegenüber einer Frau die ich begehrt habe ohnmächtig gefühlt, wenn diese meine Gefühle nicht auf die gleiche Weise erwidert hat wie ich es mir gewünscht hätte, doch das ist etwas, womit man Leben lernen muss. Auf die Idee, darum beispielsweise Vergewaltigung straffrei zu stellen bin deshalb aber noch nicht gekommen, weil im Gegensatz zu Ihnen ich die Freiheit des anderen Geschlechts respektiere, auch die der Partnerwahl. Die Freiheit, von der Sie träumen, haben daher auch nur sehr wenige, ausgesprochen gewalttätige Männer, und Sie sind in meinen Augen das weibliche Gegenstück dazu. Nur das Sie dazu zu feige und aufgrund Ihrer körperlichen Disposition auch physisch dazu gar nicht in der Lage sind, und Sie darum Ihre Aggression gegenüber Männern lieber auf subtile, hinterfotzige, eher weibliche Art und Weise ausleben.

        Sie sind eine wahrhaft zu bedauernde Person da Sie nicht in der Lage sind, sich mit Ihrem Schicksal und Ihrem Geschlecht anfreunden zu können, doch anstatt die Welt und die Natur des Menschen verändern zu wollen hätten Sie sich vielleicht lieber einer Geschlechtsumwandlung unterziehen sollen, denn Sie sind eigentlich ein Mann der zutiefst darüber frustriert ist, im Körper einer Frau zu stecken. Wie Sie darauf kommen, dass jemand wie Sie mit solch ungeheuren Problemen geschlechtlicher und sexueller Identität und soviel Hass und Selbsthass ein Vorbild für den Rest der Menschheit sein könnte ist mir schlichtweg ein Rätsel, und ist eigentlich nur mit der Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit diverser brutaler Diktatoren und Despoten zu vergleichen, die diesen Planeten schon heimgesucht haben. Jemand in Ihrem Alter kann aber leider auch kein Psychiater mehr helfen, und darum bleibt uns nur das abzuwarten, was sie sogar in aller Öffentlichkeit bestimmten Männern wünschen, ich aber nicht einmal auszusprechen wagen würde, weil es dann einen meist selbst kurze Zeit danach trifft.

      • Ja, ich bin jetzt auch schon seit 4,75 Jahren all-ein, und vermisse auch nur noch manchmal all die schönen Dinge mit einer Frau, an die ich mich noch erinnere. Dann weine ich halt ein bisschen und bedaure mich selbst, schnief schnief, und danach geht es mir meist schon gleich wieder besser. Aber dass was die meisten Frauen an Glaube und Vertrauen an und in die Liebe so zu bieten haben ist meist so armselig, dass bringe ich sogar ganz allein in Form von Eigenliebe besser zustande. Zurzeit lerne ich aber und es gelingt mehr jeden Tag besser, sie nicht mehr für Ihre Schwäche zu verachten, sie also nicht mehr an meinen Maßstäben zu messen, denn ich bin dem Schicksal oder Gott sei dank vom Licht getroffen worden, aber das kennt und versteht halt nicht jeder, wenn er es noch nicht erlebt hat, und leider kann man es auch nicht erzwingen, herbei beten oder lehren, so sehr ich mir dass auch wünschen würde. Es lässt sich nicht einmal halbwegs verständlich mit Worten beschreiben, auch wenn ich Narr es immer wieder versuche. Ich weiß nur, dass Gott einem dabei hilft, die Kirche zu bauen, die man bauen möchte, und diese nicht einmal aus Stein zu sein braucht, wenn man andere Materialien bevorzugt.

      • Und wenn wir hier schon beim Tacheles reden sind, dann erklär ich auch gleich noch den Damen, warum wir Männer gesunde, schöne und liebevolle Frauen gegenüber den weniger attraktiven bevorzugen:

        Nämlich auch nur der Babys wegen!

        Die sollen nämlich auch hübsch und gesund werden, problemlos zur Welt kommen und dann hier jemanden auf der Erde haben, der sich liebevoll um sie kümmert in der Zeit, in der wir mögliche Feinde und Mammuts unter Einsatz unseres Lebens zur Strecke bringen, damit die hübsche Mamma und das süsse Baby alles haben, was sie zum Leben und gesund bleiben brauchen, wenigstens für die 15 Jahre die so ein Würmchen braucht, um selbst eine junge Frau oder ein junger Mann zu werden.

      • Leider nur 4 – 6 Jahre :-) Das ist der Zeitraum in dem die meisten Beziehungen in die Brüche gehen. Man vermutet, weil dann die Kinder nicht mehr unbedingt auf beide Elternteile angewiesen sein müssten….
        Zum Rest:
        Warum solltest du Frauen verachten? Geh niemals von dir selbst aus – das hab ich hier schon öfter mal gesagt! In dem Moment vergleichst du Äpfel mit Birnen:-) Wenn du Frauen und Männer in einen Topf wirfst, wäre das sogar ungefähr so, als ob du Gemeinsamkeiten zwischen nem Stein und nem Kolibri suchst (und sogar da gibt es welche).

        Frauen handeln, sei es nun bewusst oder unbewusst genau wie wir Männer im Interesse der gesamten Menschheit.
        Weil wir nicht gleich sind, handeln wir auch hier und da etwas anders, bzw. legen zB. bei der Partnerwahl auf andere Dinge mehr oder weniger wert. Das alles gehört zum großen Plan (der für viele unverständlich ist und auch bleiben wird) der die Menschheit erhalten soll und uns dazu bringt optimal handeln zu wollen.

        Du bist einfach jemand der immer nach dem Warum fragt, also nicht unbedingt verrückt – von denen gibt es leider auch nicht sehr viele- vor allem bei den Frauen nicht – was auch seine Gründe hat (diese Büchse öffne ich hier jetz aber nicht).
        Was wiederum (bei fehlender Tolleranz) der Grund für Reibungspunkte ist. Wenn jemand nicht fragt versteht er es auch nicht – vielleicht will er es auch nicht – also kannst du nicht erwarten, das dieser dann Verständnis für dich und deine Ansichten aufbringt. Wie auch wenn diese gemeinsame Neugier fehlt….

        Verachtung kann also ersetzt werden durch Erkentniss:-) – maaaaan was für ein schlauer Satz….warte mal ich muss mir mal eben kurz selbst auf die Schulter klopfen…
        aber das weißt du ja jetz auch schon.
        Jeder handelt also in dem er in seinem eigenen Interesse handelt somit gleichzeitig auch im Interesse der Menschheit (also ich bin noch bei der Partnerwahl).
        DAS kann man ja wohl keinem wirklich übel nehmen…

        „was die meisten Frauen an Glaube und Vertrauen an und in die Liebe so zu bieten haben ist meist so armselig, dass bringe ich sogar ganz allein in Form von Eigenliebe besser zustande“

        Glaube und Vertrauen an die Liebe?
        Das aller wichtigste für eine Frau ist IMMER erst mal selbst geliebt zu werden! (nein das macht sie nicht zu schlechteren Menschen)
        Wie oder besser WANN hörst du eine Frau sagen:
        Warum macht sowas keiner für mich?! Oh, ist das schön und so romantisch! Wie toll ist dieser Song eigentlich?!?!

        Achte mal darauf das ALL diese Situtionen etwas damit zu tun haben, das ein Mann sich „aufopfert“ für die Liebe.
        Etwas romantisches somit schönes macht um der Frau zu beweisen wie groß seine Liebe ist, einen Song darüber schreibt wie sehr er eine Frau liebt usw…

        Es ist für Frauen extrem wichtig geliebt zu werden (was eine stabile Beziehung bedeutet) und somit werden auch die Beweise dafür ständig gefordert.
        Warum? Sicherheit! Es geht einfach nur um die Gewissheit, das er für einen (und den Nachwuchs) da ist und es auch noch bleiben wird. Was auch extrem wichtig ist und somit keine egoistischen Hintergründe hat.
        Das Problem dabei…. dieser Drang nach Sicherheit ist kein Garant für Treue und eine gute Partnerin…das muss es in dem Moment aber auch nicht sein – so lange der Partner einem diese Sicherheit, das er für einen da ist bietet.
        Natürlich denken jetzt einige Frauen, das kann ich auch alleine, dazu brauche ich keinen Mann – heute schon! Nur wie sah das Früher aus? Und vor allem wie lange war das so? Dieses Verhalten kann man nicht einfach mal eben so abstellen. Wir folgen immernoch sehr vielen Instinkten die heute eher hinderlich als hilfreich sind…is eben so.

        Auch in der Tierwelt gibt es gute Beispiele dafür- Selbst bei monogam lebenden Tieren (lebenslangen Partnerschaften) kommt es öfter vor, das das Weibchen sich von „potentiell besseren Partnern“ befruchten lässt, wichtig ist nur die Tatsache das der eigentliche feste Partner da ist und dabei hilft den Nachwuchs groß zu bekommen egal ob von ihm oder einem anderen. Das Teamwork zur erhaltung der eigenen Art geht über alles.
        Auch bei uns kommt das oft vor, Stichwort kuckuckskinder – In Deutschland jedes 6. Welt weit sogar jedes 3. Kind.
        Es sprechen auch viele bioloigschen Eigenschaften die wir entwickelt haben dafür, das wir auf Wettkampf ausgerichtet sind, wenn es um die Befruchtung geht. Killerspermien zB.(nur ein Beispiel) die sich an fremde heften um diese zu Blockieren…wenn es sowas wie unbedingte Treue geben würde, hätten wir wohl keine Energien darauf verschwendet sowas zu entwickeln.

        Das spricht wohl für sich und gegen sowas wie bedingungslose Liebe und Treue.

        Ich sage jetz nich, das jede Frau eine potentielle Fremdgängerin ist… nein…eig. doch…ja aber wir genauso :-)

        Ist das ganze vielleicht Unfair? Klar…aber dennoch wichtig!

        Also wirst du, wenn du dich fragst, wenn du so viel von mir erwartest, was habe ich von DIR, oder was bietest du mir dafür im Austausch an, einen Punkt kommen, an dem du erst mal erkennst- nix…. is einfach so.
        Das kann einen natürlich dann schon mal frustirieren – verständlich…
        Aber eine Frau hekt ja nicht bewusst einen bösen Plan gegen dich aus…sie folgt lediglich ihren Instinkten.
        Das muss man einfach akzeptieren.

        Das einzige was du machen kannst, ist sie immer wieder darin bestätigen (den es wird nie aufgehört das zu hinterfragen) das du die richtige Wahl für sie bist.

      • Vieles richtig, was du sagst, Mark. Aus deinen Ausführungen wird deutlich, dass es bei der Partnerwahl wie auch während der Partnerschaft immer zwei Ebenen gibt, die man deutlich voneinander unterscheiden und darum auch tunlichst getrennt voneinander betrachten und stetig beobachten muss. Eine rationale, eher materialistisch orientierte und eine emotionale, eher geistig-romantische, die zudem auch noch individuell unterschiedlich stark ausgeprägt sein können, und nicht unbedingt immer auch in der jeweiligen Person selbst im Einklang stehen.

        Was den Aspekt des geliebt werden wollen betrifft bin ich allerdings anderer Meinung weil ich glaube schon sehr oft beobachtet zu haben, dass dieser Wunsch, der des lieben dürfen und auch wollen auch bei Frauen sehr stark ausgeprägt sein kann, und auch durch intensive Tierliebe sowohl bei Mädchen wie auch bei jungen Frauen bemerkt werden kann. Das soll nicht heissen, dass auch solche Frauen dann später gegenüber Männern trotzdem ein gestörtes Verhältnis haben können, unterstreicht jedoch die grundsätzliche Fähigkeit, die ja vor allem dem Nachwuchs zugute kommen soll. Möglicherweise bist du aber wie auch ich bisher überwiegend an solche geraten, bei denen dieser Wunsch und/oder die Fähigkeit entweder weniger stark entwickelt ist/war, oder hast wie zumindest in meinem Fall das Bedürfnis auch nach materieller Sicherheit nicht in dem Mass erfüllt wie von ihnen gewünscht.

        Mir würde bei einer Frau „nur schön“, „nur lieb (sinnlich, gefühlvoll, einfühlsam, sensibel)“, „nur intelligent“, „nur toll im Bett“ oder „nur wunderbarer Charakter“ ja auch nicht genügen, und sie wollen halt auch nur das Beste für sich und die Babys.

      • Das mit den zwei Ebenen ist sicher richtig. Aber ich denke das diese mehr miteinander verbunden sind als man im ersten Moment vielleicht denkt. Denn eine – „rationale Ebene“ ist nämlich als Vorraussetzung für die „emotionale“ zu sehen. Man kann als Typ noch so toll sein, das hilft einem nicht wenn es Frau nicht sehen kann :-) wo wiederum das Problem liegt, das Frauen oft an „die Falschen“ geraten – durch fehlinterpretation.

        Ich bin gedanklich noch bei der crazy sexy cool – initialisierungsphase von möglichen Gefühlen der Frau. Der erste Moment in dem entschieden wird, ob man mit einem Mann Sex haben möchte oder nicht.

        Ein wichtiger Punkt dabei ist vor allem „die beliebtheit eines Mannes“ beim anderen Geschlecht.
        Es lässt sich oft beobachten, das ein von Frauen umzingeltem Mann eine gewisse Attraktivität zugeordnet wird, die in dem Moment aber nicht bewiesen ist, und auch nicht werden muss. Je mehr Frauen vermeintliches Interesse an einem Kerl zeigen, desto höher steht dieser im Kurs.

        Ich nenne das mal das Alpha Phänomen. Schauen wir mal zu unseren nächsten Verwandten – den Affen (wir teilten/teilen uns heute noch gleiche oder sehr ähnliche soziale gepflogenheiten. Dort gibt es ein Alphamännchen, das oft auch als einzigster paarungsberechtigt ist. Dieses zeichnet sich nicht nur durch körperliche überlegenheit aus, sondern auch durch andere Qualitäten – Intelligenz, Kreativität, Führungsfähigkeiten, steuerung des Zusammenhaltes der gesamten Gruppe also die social skills usw… Dieses System garantiert, dass Weibchen sich mehr oder wengier ausschliesslich immer mit „dem Besten“ paaren. Wenn diese jetzt aber emotional stark an ein Männchen gebunden wären, und dieser ersetzt wird, durch ein fähigeres Exemplar, so wäre das sicher sehr hinterlich und würde das gesamte System außer kraft setzen.

        Die „schnelle Anpassung“ der Weibchen an neue „Paarungsverhältnisse“ ist also ein ganz entscheidender Punkt bei dem Ganzen. Also die Bereitschaft oder fehlende Bereitschaft zur Paarung mit entsprechendem Männchen. Aus diesem Grund sind Frauen immer kritisch was die Partnerwahl angeht und auch währen der Beziehung noch – was auch gut ist, da man sonst die Gelegenheit verstreichen lassen würde, sich mit „besseren Partnern“ einzulassen.

        Wir sind natürlich keine Affen, leben aber auch heute noch in ziemlich ähnlichen Strukturen zusammen. So gibt es bei Frauen nicht unbedingt nur einen Alpha wie es in kleineren Gruppen (einfacheres Modell unserer komplexen Sozialsstrukturen) der Fall ist. Frauen suchen viel mehr nach ihrem persönlichen Alpha – der aber immernoch die gleichen Kriterien erfüllen muss. Somit folgen sie den gleichen Gesetzen wie eh und jeh.

        Folglich muss dieser Typ der anscheinend beleibt bei Frauen ist attraktiv und somit begehrenswert sein. Warum das so ist, wird nicht weiter hinterfragt. Die Wirkung die das hat reicht schon völlig aus, um eine gewisse Bereitschaft zu wecken sich diesen Typen selbst zu angeln (du siehst vielleicht, das sich die rationale und emotionale Ebene stark miteinander vermischen können). Falls du mir nicht glaubst – probier es selbst aus. Geh mal als einzigster Mann mit drei, vier, fünf Freundinen auf Tour. Du wirst schnell merken, das sich deutlich mehr Frauen für dich interessieren werden….

        Genau dieses Verhalten ist oft Grund dafür, das Frau sich selbst unglücklich macht indem sie falsche Entscheidungen trifft. So ein „Alphatyp“ ist in der Regel sicher alles andere als Beziehungsfähig, er hat auch keinen Grund dazu wenn er ständig die Auswahl hat – was aber doch erwartet wird wenn man die Bereitschaft dazu hat mit ihm zu schlafen. Denn die Paarung dient dazu Nachwuchs zu zeugen, somit würde eine Frau nie mit einem Mann schlafen (unter normalen Umständen) den sie nicht für einen guten fürsorglichen Partner und Vater hält. Aber meist sind es genau die, bei denen das Alphaverhalten, somit die Wirkung auf Frau, nicht so sehr ausgeprägt ist. Also sind die die auf den ersten Blick nicht nach idealen Partnern aussehen oft die besseren (Emotionale Ebene). :-)
        Das zeigt sehr deutlich diesen Konflikt, der sehr leicht durch das zulassen von Instinkten im Gegensatz zu rationalen Entscheidungen entstehen kann. – Warum meldet er sich nicht mehr bei mir?!?!

        Ich behaupte auch, das Frauen im Grunde nicht materialistisch veranlagt sind. Wenn jemand Geld hat, ist das idR. NUR ein Zeichen von anderen begehrenswert machenden Qualitäten die ein Mann in sich vereint.
        Die Grundlegenden Eigenschaften festzumachen ist nicht einfach, ich habe mal folgende für mich ausgemacht:

        -Körperliche fitness (heute total unnötig und überflüssig, aber nach wie vor ein wichtiger Punkt was das Attraktivitätsempfinden angeht).

        -Kreativität

        -Intelligenz

        -soziale fähigkeiten (Wie man mit Menschen umgeht und wie beliebt man ist – sozialer Status)

        -Ehrgeiz und Fleis (Wie verfolgst du deine Persönlichen Ziele, auch noch sexy wenn du sie über die Beziehung stellst)

        -Empathie und Fürsorglichkeit (schon ein Haustier -am besten eine kleine Hundewelpe :-) – zeigt in wie weit du fähig bist dich um jemanden zu kümmern und lässt somit schon einen möglichen Schluss zu, wie das bei deinen Kindern aussehen würde.

        Das und noch einige andere Punkte, sind Dinge die auch in einer glücklichen Beziehung ständig hinterfragt werden, weil sie die Ramenbedingugen eines Potentiell besten Partner, somit einer optimalen Beziehung darstellen. Erst wenn diese erfüllt sind, wird sowas wie Liebe erst zugelassen.

        Natürlich könnte man das Streben nach einem guten Partner oder harmonischen Beziehung auch als Wunsch des lieben dürfens betrachten.
        Aber die Hintergründe und Voraussetzungen bleiben die gleichen.

        Wo die Liebe hinfällt… :-) Hat nur wenig mit Zufall zu tun….Die Liebe ist wie ein Dartpfeil der eigentlich immer ins Bullseye treffen soll, aber manchmal eben auch nur in der Nähe trifft….

      • Ich denke, du bist schon auf dem richtigen Weg, Mark, auch wenn ich die ein oder andere archaische „Eigenschaft“ in deiner Auflistung vermisse. Das sind die, über die man nicht so gerne spricht, die man aber im Notfall haben muss es sei denn, deine Herzensdame ist eine zutiefst überzeugte Christin, die für ihren Glauben auch bereit wäre zu sterben.

    • Haha, denn kenne ich vielleicht nur zu viele Verrückte, Bianca, oder ziehe sie wegen meiner Art magisch an. 😉 Gar nicht mal so abwegig, der Gedanke. Aber was bedeutet das für dich, hihi. 😀

      • Trotzdem habe ich morgen einen schweren Gang vor mir, Bianca. Ich werde einen kleinen, anonymen Friedhof in unmittelbarer Nähe zum Truppenübungsplatz Senne besuchen, auf dem meine ganze Familie mütterlicherseits beerdigt ist, und an dem mich mein Weg nach Bielefeld vorbeiführt, wo ich etwas Gebrauchtes abhole was ich haben will und kaufen möchte. 12 Jahre nach dem Tod meiner Mutter besuche ich jetzt ausgerechnet an einem Sonntag zum ersten mal in meinem Leben die letzte Ruhestätte ihrer sterblichen Überreste, um an einem namenlosen Gedenkstein eine Kerze zu entzünden, weil es auf so einem Friedhof keine Grabsteine, ja nicht einmal Stolpersteine gibt, und allein schon die Vorstellung daran treibt mir seit gestern immer wieder die Tränen in die Augen, aber ich will es versuchen. Ich weiß noch nicht, was mich da morgen erwartet und was dort mit mir passieren wird, und ich habe sogar richtig (ein wenig?) Angst davor, aber genau deshalb habe ich das Gefühl sollte ich es, muss ich es tun, denn da wo die Angst ist geht’s lang. Solche Ereignisse können halt auch verdrängte, unbewusste psychische Inhalte und damit auch sehr viel psychische Energie freisetzen, und mir war es darum irgendwie wichtig, dass vorher noch loszuwerden. Vielleicht ein Abschied ohne Wiederkehr. Machts gut und bleibt tapfer.

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