Schlagzeilen. Sie sagt … Er sagt … Heute: Sex in der Öffentlichkeit / Teil II

Nala Martin. Eine Frau vom Fach, die weiß, wovon sie spricht: Wenn die äußeren Umstände es erlauben zumindest ...
Nala Martin. Eine Frau vom Fach, die weiß, wovon sie spricht: Wenn die äußeren Umstände es erlauben zumindest …

Teil I: http://oliver-flesch.com/2013/06/19/schlagzeilen-sie-sagt-er-sagt-heute-sex-in-der-offentlichkeit/

Ich habe einen Albtraum und der hat einen Namen: Oliver Flesch.
Herr Flesch gehört zu den gefühlten neunundneunzig Prozent aller Männer, die Sex in der Öffentlichkeit sensationell geil finden. Pikierte Blicke, verschämtes wegdrehen seitens Fremder werden dabei gern als kickendes Highlight genannt. Herr Flesch wünscht sich also Sex auf einem Doppeldeckerbus. Mal davon abgesehen, dass ich nicht unbedingt in einem Urlaubsalbum eines Großstadttouristen Einzug finden möchte, der unter die Bilder womöglich noch „Brandenburger Tor“, „Bundestag“ und „Vögelndes Pärchen auf dem Doppeldeckerbus“ schreibt, bin ich generell nicht so der Mensch, der für so etwas zu haben ist.

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„Baby, das war’s!“

Das war in meiner Jugend noch anders. Ich bin diesbezüglich sogar schon polizeibekannt. Es war irgendwann im Sommer. Mein Freund und ich schafften es in unserer Erregung nicht mehr bis ins heimische Schlafzimmer. So fuhren wir in den Hamburger Freihafen und parkten in einer einsamen Bucht. Wir hatten uns bereits grandios aufgeheizt, als es plötzlich an meiner Scheibe klopfte. Ich erschrak, schaute raus und sah einen gutaussehenden Mann in Uniform. In blauer Uniform.
Oh, wie geil! Mein Freund kannte meine Fantasien, die mit Uniformierten und „Im Namen des Gesetzes“ zu tun hatten.

„Steigen sie bitte aus, junge Dame!“, sagte der charmante Mann bestimmt. Ich tat wie mir befohlen und zupfte meine Kleidung zurecht. Ich folgte ihm zu seinem „Polizeiwagen“, dort wartete ein weiterer Uniformierter.
„Wow, volles Programm!“, dachte ich. „Sehr geil!“
Ich legte meine Hände auf die Motorhaube des Kombis, in Gedanken sah ich meine Handgelenke schon in Handschellen und einen dieser netten Männer vor, den anderen hinter mir und … na, lassen wir das. Ich machte Anspielungen auf meine Unterwäsche, beziehungsweise auf das Fehlen selbiger und zwinkerte ihnen aufreizend zu.
Erst als ich das Knarzen ihres Funkgeräts im Auto hörte, dämmerte es mir: „,Die Jungs sind tatsächlich Polizisten!“ Ich wurde feuerrot, beim Gedanken, dass sie wussten, was ich nicht darunter trug. Und noch röter, beim Gedanken daran, was ich ihnen zugeflüstert hatte.

Einige Wochen später erhielt ich einen Brief, den meine Eltern öffneten. Meine Mutter war völlig entsetzt, mein Vater dachte, ich würde eine Serien-Exhibitionistin werden und dieses Schreiben sei nur der Anfang.
Wie ich dazu käme, fremde Menschen mit meiner Sexualität zu konfrontieren, fragte meine Mutter. Eine gute Frage. Meine Scham saß tief, ich verstand, was sie meinte.
Man sollte niemanden mit seiner Art der Sexualität belästigen. Jeder sollte selbst entscheiden können, wann er vögelnde Pärchen sehen möchte und wann nicht.
Das Verfahren wurde übrigens eingestellt. Aber Herr Flesch, falls Sie eine Uniform besitzen, könnten wir die Situation gern einmal nachspielen. Aber nur auf einem privaten, nicht einsehbarem Gelände!

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33 Comments

  • Hmm…. ich bin definitiv unentschlossen, was ich von dieser Antwort halten soll… irgendwie.. hatte ich mehr erwartet…

    • Oh, gerade DAS finde ich spannend! Dass sie eben NICHT alle Klischees bedient.
      Logisch auch: Wir suchen uns nur Themen heraus, bei denen wir unterschiedlicher Meinung sind. Es war also zu erwarten, dass Nala nicht drauf steht. Aber KEINE Sorge, sie steht dafür auf SOOO viele andere Dinge. 😉

    • Oh, gerade DAS finde ich spannend! Dass sie eben NICHT alle Klischees bedient.
      Logisch auch: Wir suchen uns nur Themen heraus, bei denen wir unterschiedlicher Meinung sind. Es war also zu erwarten, dass Nala nicht drauf steht. Aber KEINE Sorge, sie steht dafür auf SOOO viele andere Dinge. 😉

  • „Wie ich dazu käme, fremde Menschen mit meiner Sexualität zu konfrontieren, fragte meine Mutter.“

    Welche fremden Menschen meinte sie eigentlich genau?
    Die Polizisten?

      • Schon irgendwie komisch, dass ausgerechnet jemand, der sich von Mami derart belehren lässt, dann Sexworker wird…

        Ich finde es eher eine Dreistigkeit, dass die Polizisten es so knallhart durchgezogen haben, sie und ihren Freund in ihrer Privatsphäre (!) zu stören. Wäre Sex im abseits-geparkten PKW tatsächlich als Exhibitionismus strafbar, dürfte es nirgendwo mehr einen Straßenstrich geben – aber im Gegenteil… DA sollen wir dann bitteschön sogar die Installierung von „Verrichtungsboxen“ auf öffentlichem Gelände gutheißen (sprich: bezahlen).

      • Dominate Mutter – Männer sind alles Waschlappen – Domina – Dann trifft sie ihren Meister – Schreibt Safeword – Und lebt jetzt glücklich und zufrieden mit ihrem „Freund“ in einem Haus und zwei Kindern, eines davon ist von ihm.

        Eine Wandlungsgeschichte mit Happy End. Ihre Erlösung: Einer, der den grössten Wunsch ihrer weiblichen Seele auch in ihr erkannt und ihr zugänglich gemacht hat.

        Der Schlüsselsatz: „Doch was passiert, wenn man feststellt, dass es für das Leben selbst auch kein Safeword gibt?“

        Damit hat er sie herausgefordert. In dem er ihr klar gemacht hat, dass sie doch nur spielt, solange es ein Safeword gibt.

        So oder so ähnlich könnte es sich zugetragen haben. Oder ihr Buch hat gar keine autobiografischen Züge, dann ist das immer noch ihr Traum, oder sie hat sich mit ihrer Rolle als dominante Frau arrangiert. Oder hat entdeckt, wie man Männer auch noch beherrschen kann: Durch totale Unterwerfung, grenzenloses Vertrauen, Hingabe an sie.

      • Angie. Dich habe ich gerade vor meinem geistigen Auge gesehen, wie du mit einem Ahnungslosen auf einem Musikfestival so eine rosafarbene „Verrichtungsbox“ zum umfallen bringst. 😉

  • Ich kann die Einwände verstehen. Jemanden mit etwas zu konfrontieren, was er eventuell nicht so locker sieht wie man selbst ist Dreck, Da sollte man es frei nach Kant halten und die Grenzen der anderen respektieren.
    Natürlich stehe ich auch auf Sex in der Öffentlichkeit (gehöre halt auch zu den 99%) und ich hatte ihn auch schon öfter.
    Mittlerweile bin ich allerdings ein wenig gereift, ich stehe immer noch drauf, und habe ihn auch noch. Allerdings auf Events, wo sowas unkritischer ist, Fetischpartys und ähnlichem. Kickt genauso gut, aber es trifft niemanden, der nicht unbedingt damit rechnet und dessen moralische Integrität und das sexuelle Selbstbewusstsein dadurch gestört wird.
    Das Thema ist einfach sensibel, ich würde es auch nicht lustig finden, wenn ich meine hypothetischen Kinder von der Schule abholen würde, nur damit die dann ein vögelndes Pärchen in der Bushaltestelle sehen.

      • Na ja Olli, bei erotisch ausschauenden Personen mag das ja nur „halb so schlimm“ sein, aber nu stell dir mal vor eine Dame vom Format Molly Luft vögelt in der Bushaltestelle mit nem Typen Marke Freddy Kruger. Da können dann nicht nur Kinder nen Schaden von kriegen 😉

      • ha! grade das argument mit den Kindern find ich bescheuert…
        wer seinen nachwuchs zu tolleranz und offenheit erzieht, kommt da kaum in unangenehme situationen. sollte viel eher ne inspiration sein… 😛

        das die „Schlagzeilen“ dazu da sind, unterschiedliche Meinungen zu vertreten ist klar, aber von ner ehemaligen Domina hatte ich mehr erwartet, als so eine Geschichte, die ja eigentlich eher für den Flesch spricht…. Mama hat gesagt… Mama hat auch gesagt, lass die Finger von fremden Männern und älteren Drogen… äh.. umgekehrt…

        ich hab nem ex im stau auf der a1 zwischen Bremen und hamburg mal einen geblasen, da kam ein bus vorbei und unser verdeck war offen. war sauheiß – also das wetter. naja die situation auch. den jugendlichen hats gefallen, den lehrern nicht. sex in der öffentlichkeit? yay, freie liebe!

      • Ich halte auch viel von tolleranter Erziehung, dennoch ist es eine Sache so etwas bei den eigenen Kindern zu praktizieren, eine gänzlich andere halt seine eigenen moralischen Maßstäbe an andere anzusetzen.
        Du hast doch auch keinen Bock darauf, dass die ganzen Spießbürger dafür sorgen, dass Leute, die was anderes als Missionarsstellung praktizieren weggesperrt werden, weil die ihre moralischen Grundsätze durchdrücken. Ebenso wenig aggressiv sollte man da mit den eigenen vorpreschen. Die Grenzen der anderen sind halt genauso wichtig wie die eigenen und man sollte sie immer respektieren, ansonsten ist man genau so ein Assi wie die Großkopferten und schwerst Konservativen.

  • NalaStyle…cool :-) keine Klischeebedienerin und VerbalattackenumdieOhren hauen Weil es gerade jz von allen erwartet wird, sozusagen als – ohhhhhh Sie nur wozu ich in Der Lage bin gedrohe,- sondern sachlich suss fast schon distanziert. Toll. Ich mag das.

  • Vielen herzlichen Dank an euch für das Feedback.

    @MutterSheera

    .[Zit.]Welche fremden Menschen meinte sie eigentlich genau?
    Die Polizisten?[Zit.Ende]

    Ich hab mir mal sagen lassen, dass Polizisten auch Menschen seien. (Halte ich persönlich zwar hier und da für ein Gerücht, so manch einer von ihnen ist fast unmenschlich, aber sie zählen im Allgemeinen zu den Humanoiden :-)
    )

    [Zit.]Schon irgendwie komisch, dass ausgerechnet jemand, der sich von Mami derart belehren lässt, dann Sexworker wird…[Zit.Ende]

    Hm, den Zusammenhang erkenne ich leider auch nicht. Zum einen haben auch Sexworker Mütter (was ja in der Natur der Sache liegt, frei nach: „Weiss er/sie, dass ich Mamis Tochter bin?“), zum anderen haben auch die Mütter von künftigen Sexworkern in dem ein oder anderen Punkt recht. Ich bin auch nicht aufgrund der Belehrung in og. Story Sexworkerin geworden. :-)

    [Zit.]Ich finde es eher eine Dreistigkeit, dass die Polizisten es so knallhart durchgezogen haben, sie und ihren Freund in ihrer Privatsphäre (!) zu stören. Wäre Sex im abseits-geparkten PKW tatsächlich als Exhibitionismus strafbar, dürfte es nirgendwo mehr einen Straßenstrich geben – aber im Gegenteil… DA sollen wir dann bitteschön sogar die Installierung von “Verrichtungsboxen” auf öffentlichem Gelände gutheißen (sprich: bezahlen).[Zit.Ende]

    Na so privat war die Sphäre gar nicht. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keinen legalen Strassenstrich, er wurde allenfalls bereichsweise toleriert. Irgendjemand muss ja die Polizei gerufen haben …. denn so abseits geparkt waren wir dann irrtümlicherweise nicht ….

    @Aca

    [Zit]Dominate Mutter – Männer sind alles Waschlappen – Domina – Dann trifft sie ihren Meister – Schreibt Safeword – Und lebt jetzt glücklich und zufrieden mit ihrem “Freund” in einem Haus und zwei Kindern, eines davon ist von ihm.

    Eine Wandlungsgeschichte mit Happy End. Ihre Erlösung: Einer, der den grössten Wunsch ihrer weiblichen Seele auch in ihr erkannt und ihr zugänglich gemacht hat.

    Der Schlüsselsatz: “Doch was passiert, wenn man feststellt, dass es für das Leben selbst auch kein Safeword gibt?”

    Damit hat er sie herausgefordert. In dem er ihr klar gemacht hat, dass sie doch nur spielt, solange es ein Safeword gibt.

    So oder so ähnlich könnte es sich zugetragen haben. Oder ihr Buch hat gar keine autobiografischen Züge, dann ist das immer noch ihr Traum, oder sie hat sich mit ihrer Rolle als dominante Frau arrangiert. Oder hat entdeckt, wie man Männer auch noch beherrschen kann: Durch totale Unterwerfung, grenzenloses Vertrauen, Hingabe an sie.[Zit.Ende]

    Oh mein Gott, ich LIEBE Spekulationen 😀

    Nein – Nein – Domina ja – Meister? *lach* – schreibt Safeword – lebt jetzt glücklich und zufrieden mit ihrem Verlobten (bitte:-)) und zwei Kindern (von denen eins von ihm ist) in einem Haus. Korrekt.
    Wandlungsgeschichte mit Happy End? Bitte nicht! (Ich hab noch nicht vor, meinem Leben ein Ende zu setzen :-) )
    Meine Erlösung? Na ich glaube nicht an Märchen und an Erlösung. :-)

    Auf jeden Fall bin ich ein glühender Fan dieser Spekulation. Danke für das Lächeln am Morgen :-)

    Viele herzliche Grüsse an euch,
    Nala

    • Dann bekommst du gleich noch eins. :) Meine Mama hat doch tatsächlich mal versucht, mir mit einem Kochlöffel den Arsch zu versohlen. Weil der aber aus Holz war und es nicht sein sollte ist er gleich zerbrochen, worauf ich selbst überrascht nach einem kurzen Moment des Erstaunens lachend und triumphierend weggerannt bin. Ich muss heute noch darüber lachen, wenn ich daran denke, und mich an ihr Gesicht erinnre. 😀 😀 😀

      (An dieser Stelle ein kleiner Gruss an meine Mutter, die auch im Himmel auf mich wartet: Heide, ich liebe dich, auch wenn du alles andere als vollkommen warst, aber ich weiß ja jetzt, was dir immer gefehlt und Angst gemacht hat. Aber wie du siehst brauchst du dir um mich keine Sorgen mehr zu machen. Ich lerne gerade ganz viele wundervolle Frauen und interessante Männer kennen, und die Helfen mir alle dabei ein bisschen, und manche auch ganz viel, die Zeit bis zu meiner Heimreise so lustig und so schön, so liebevoll und begeisternd wie möglich zu Gestalten. Und grüss mir bitte auch die Abteilung für Spezialeffekte, die toppen mal wieder alles und das jetzt schon fast ständig. Du weisst ja wen ich mein. Liebe Grüsse, dein Andy.)

      • Also wenn ich daran denke….
        sind unsere Mütter eigentlich Verwandte?
        Ich bin mal 5 Minuten zu spät nach Hause gekommen, noch in der Grundschule, Klasse weiß ich nicht mehr,
        da hat mich meine Mutter mit ihrem Holzkochlöffel geschlagen, der auch zerbrach,
        da sie mich deshalb dann aus Wut mit dem Handfeger durchs ganze Haus geprügelt hat,
        der ab da anscheinend immer bei schlechter Laune schon mal vorsorglich aus dem Keller geholt wurde,
        kann ich darüber immer noch nicht lachen.
        Doch , jetzt! Ist ja ein Ding, jetzt lach ich tatsächlich darüber, krass.
        Das läßt einen doch glatt an Märchen und an Erlösung glauben.

      • …ach, was auch noch gruselig ist,
        das war kein Geheimnis, mit dem Handfeger-prügel-dings,
        sie erzählte das auch noch bei Zusammenkünften,
        z.B. Nachbarn und Verwandten, mit der Begründung,
        daß ihr sonst immer die Hand weh tut und sie ja nicht sich, sondern mich bestrafen will.
        Da hat niemand was zu gesagt, die wollten wohl auch nicht verhauen werden.
        Ja, ich lache echt, hey, hey, hey :) was für Ottos, einen Arsch in der Hose, so deucht es mir
        aber schön jeden Sonntag in die Kiche und den Pfarrer duzen.

      • Tut mir Leid für dich, Kleines, denn regelmäßig verdroschen oder verprügelt hat mich gottlob niemand. Meine vorletzte Freundin hat aber so etwas erlebt, so etwas zerstört, kann das Urvertrauen zerstören, und das erschreckt mich jetzt beinahe sogar ein bisschen vor dir. Solche Frauen geraten oft auch immer wieder an Männer, die ihnen Gewalt antun, sie finden förmlich zueinander, suchen sich. Mich hat sie auch manchmal bis aufs Blut gereizt, aber ich war zum Glück mental stärker als sie. Habe erst gestern mit einem Mann mit solchen Erfahrungen heftig darüber diskutiert, ob die Methode der bewusst induzierten Regression zur Befreiung führt, oder einfach nur in die S/M-Szene, doch darüber scheinen sich die Geister zu scheiden. Denn auf der anderen Seite kann man ja auch sagen, erlaubt ist was gut tut.

      • Lieb von Dir Aca,
        das muß heute keinem mehr leid tun, ich war mental stärker als sie :)
        Mich kriegste mit so was nicht klein, mir muß man schon das Herz brechen.
        Seit dem ich nicht mehr bei ihr leben muß geht es, unser Verhältnis ist gut,
        meine Eltern haben mich mit Rat und Tat unterstützt, bin ja quasi aus dem Nest geflüchtet,
        mit 16 schon verheiratet, ach!
        Sie ist eine wirklich gute Oma und auch für mich mittlerweile sogar eine gute Freundin,
        wir verstehen uns blind, sind zwar nicht immer einer Meinung, das ist ja auch nicht nötig
        aber wir vertrauen einander. Dazwischen paßt nichts.
        Vor vielen, vielen Jahren habe ich mal ansatzweise versucht sie auf Fehler ihrer Erziehung hinzuweisen,
        da hat sie das sofort abgebrochen mit den Worten: Ich werde mich für nichts entschuldigen.
        Ich war erst mal wie vor den Kopf gestoßen aber ich verstehe was sie meinte und gebe ihr Recht.
        Sie hat ihr bestes gegeben.
        Sie hat sich nichts vorzuwerfen, da sie nach besten Wissen und Gewissen gehandelt hat.
        Das weiß ich, ich kenne sie lange genug.
        Wahrscheinlich hatte sie blos Magnesiummangel!
        Wenn ich merke, ich habe meinen Kindern nichts nettes mehr zu sagen,
        verlasse ich den Raum und nehme Magnesium,
        hilft sofort und ich nerve die Jungs nicht und mich auch nicht, beruhigt Nerven und Muskeln
        und hilft einem auch bei anderen Nöten, krrrrrr 😉

      • Magnesium ist gut. Nehme ich immer beim Tanzen zu mir. Leuchtet übrigens im Schwarzlicht gelb, worauf ich immer wieder angesprochen werde, was ich denn da trinken würde. „Kryptonit“, antworte ich dann mittlerweile meistens, „damit ich nicht durch die Decke geh'“.

    • Nun gut. Und weil man einen glühenden Fan nicht enttäuscht, ich hoffe mal nicht vor Weißglut, habe ich hier noch eine kleine Überraschung für dich, Nala, damit es nicht nur bei einem Lächeln bleibt. Du bist doch Informatikerin, und als Nerd weisst du dann ja wohl auch sicher, was und wer McAfee ist. Der Meister hat sich zurückgemeldet:

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