Das schreibt die Presse

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Nun ists amtlich: „Wahre Männer – Das eMag von Oliver Flesch“ gehört zu den sechs wichtigsten Männerblogs des Landes. Laut des führenden Männermagazins pass it exams  GQ zumindest. Tolle Sache, vielen Dank dafür!
Wobei: So einhundertprozentig habe ich mich in dem Artikel nicht wieder gefunden, doch das geht den Menschen, die ich porträtiere, sicherlich nicht anders. Nur Eines muss ich richtig stellen. Die Bildunterschrift: Selbstverständlich begrüße ich die – längst vollzogene – Emanzipation der Frau.
Damit Ihr Euch nicht die Äuglein verderbt, habe ich den Fließtext ans Ende des http://www.examtrue.com Faksimiles gehängt …

01 Gent Blogger GQ 0313gq 2gq 3Oliver Flesch – Wahre Männer

Der Männerblogger wird dort wohl eher nicht einkaufen. Mode, mal abgesehen von der Entscheidung, ob er an einem Tag lieber Schiebermütze oder Cowboyhut tragen soll, ist nicht sein Thema. Der Journalist und Ghostwriter für sogenannte Autobiografien von Stars wie Gunter Gabriel sitzt in der Kreuzberger Punkkneipe „Trinkteufel“ und checkt gerade auf dem iPad die Kommentare seines letzten Facebook-Eintrags. Diesmal hat er Typen beschimpft, die nicht mit ihren Freundinnen schlafen, bloß weil die gerade ihre Periode hätten. Dazu hat er das Foto eines blutverschmierten Mädchens gepostet. Flesch ist der Experte für die angeblich „wahren Männer“, für die er täglich bloggt. „Aber es lesen ihn auch viele Frauen, die das als Lebenshilfe sehen“, sagt er, nippt am Whisky Cola und zieht tief an seiner Lucky. Doch nicht alle Frauen lieben ihn – naturgemäß. Seine Posts haben ihn bereits ins Visier der „Emma“-Redaktion gerückt. Flesch gibt vor, sich darüber zu wundern: „Bloß weil ich für eine der Sexpartys, die ich bei mir veranstalte, einen Gangbang mit Barbie und vielen Kens nachgestellt habe.“ Dabei sehe er sich selbst als modernen Mann, „keinen dieser 80er-Machos. Ich bin einer, der an die große Liebe glaubt“, sagt er. „Ich möchte eine Frau, die mir auf Augenhöhe begegnet, aber ich habe auch kein Problem, ihr beim SM-Sex ins Gesicht zu schlagen, wenn sie das will.“

Der Wahre-Männer-Blog ist eher zufällig im Jahr 2007 entstanden. Da wurde Flesch von einer Freundin verlassen und stellte einen Text über seinen Liebeskummer ins Netz. „Ich glaube, die Frau hat das bis heute nicht gelesen, aber viele andere, die mich baten, weiterzuschreiben.“

Seit sein Hauptsponsor, ein Wettanbieter, der sich wegen Problemen mit den deutschen Steuerbehörden zurückziehen musste, nicht mehr zur Verfügung steht, muss Flesch neue Wege finden, um von seiner Bloggerei auch leben zu können. Weil Flesch weiß, dass er „mit Themen wie Analsex und Kokaingeschichten keine Werbekooperation mit Mercedes“ hinbekommt, baut er auf andere Einkünfte, für die er ein bisschen Verrat am Medium begehen muss. Wenn’s ums Geld geht, muss der gute alte Buchdruck her. Für seinen autobiografischen Roman „Baby, das war’s“ hat er bereits einen Verlag gefunden.