Oscar©-Bettelei: Wo ist der Stolz der Schwarzen hin?

Gewinnerlächeln. 1964 erhielt Poitier für Lilien auf dem Felde (Lilies of the Field) den Oscar als Bester Hauptdarsteller. Links außen der große Gregory Peck, daneben Patricia Neal und Anne Bancroft
Gewinnerlächeln. 1964 erhielt Sidney Poitier für Lilien auf dem Felde (Lilies of the Field) den Oscar als Bester Hauptdarsteller.
Links außen der große Gregory Peck, daneben Patricia Neal und Anne Bancroft

Als ich ein kleiner Junge war, gab es für mich kaum etwas Größeres, als auf dem Schwarzweißfernseher von Grundig (mit der 63er-Bildschirm, der mir so mächtig vorkam, wie heute eine Kinoleinwand) im Wohnzimmer meiner Eltern auf dem Teppich liegend einen Klassiker aus Hollywood zu schauen.
Western am liebsten. Schwarze kamen in denen kaum vor, was in der Natur der Sache lag, weil Schwarze auch im echten wilden Westen kaum vorkamen.

An einen Western-Darsteller aber erinnere mich: Woody Strode. Der beeindruckte mich sehr, er war 1946 der erste Schwarze in der US-amerikanischen Football-Liga (bei den Los Angeles Rams). Er er war ein Hüne, ein Berg voller Muskeln, so ein bisschen wie 20 Jahre später Michael Clarke Duncan in The Green Mile.
Damals dachte ich, alle Schwarzen wären so so groß und stark wie Woody.

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Woody Strode. Alle Schwarzen sind groß und stark und können gut tanzen und Körbe werfen
Woody Strode. Alle Schwarzen sind groß und stark und können gut tanzen und Körbe werfen

Ich wurde älter, durfte auch mal einen Kriminalfilm sehen. In der Hitze der Nacht aus der Virgil Tibbs-Reihe zum Beispiel. Hauptdarsteller Sidney Poitier hatte es mir angetan. Er wirkte klug, sah attraktiv aus und er war so voller Güte in seiner Art.
Noch etwas älter, ich ging schon allein ins Kino, brachte mich der Komiker Richard Pryor zum Lachen. Zehn Jahre später sah ich ihn in einen Comedy-Club in Los Angeles sogar einmal live. Er war schon schwer krank, von Multipler Sklerose gezeichnet, wurde von Whoopi Goldberg und Pauly Shore auf die Bühne getragen
Er erzählte mit einem verschmitztem Grinsen auf den Lippen, wie ihn neulich eine schöne Frau irgendwo auf den Straßen von Los Angeles erkannte, wie unangenehm es ihm war, weil er keine Kontrolle mehr über seine Blase hatte, sich vor ihren Augen einnässte.

Es gibt so viele schwarze Schauspieler, die ich verehre. Laurence Fishburne in King of New York, Morgan Freeman in Die Verurteilten, Forest Whitaker in Ghost Dog – Der Weg des Samurai, natürlich Samuel L. Jackson in Pulp Fiction, Will Smith in der Staatsfeind Nr. 1 und von Denzel Washington kann ich nicht genug bekommen, er spielt auch in einem meiner absoluten Lieblingsfilme die Hauptrolle: Spiel des Lebens von Spike Lee.

Schwarze in Hollywood, die hatten immer so viel Würde und Coolness, na klar, vielleicht mag ich deshalb Schwarze in Hollywood so sehr.
Diese Meldung allerdings: Schwarze Stars rufen zu Boykott der Academy Awards hat weder was mit Würde, noch mit Coolness zu tun.
Im letzten Jahr jammerten die Homosexuellen, dass keiner von ihnen für einen Oscar© nominiert war, nun also die stolzen Schwarzen.
Mein Gott, Jungs, es gibt nun mal mehr weiße hetero Schauspieler in Hollywood, als Schwule und Schwarze!

Ich glaube nicht an die Verschwörungstheorie, dass sich ein paar alte böse weiße Männer in der Academy zusammengerottet haben, um dafür zu sorgen, dass Schwarze keinen Oscar gewinnen.
Was wollt ihr Schwarzen? Eine Quote? Für Kunst? Das ist doch lächerlich! Und vor allem: Wo soll die anfangen, wo aufhören? Wenn alle Minderheiten in einer Quote berücksichtigt werden würden, gewännen ja nur noch schwule schwarze Behinderte einen Oscar©.
Alles Quatsch. Überzeugt weiterhin durch gute Leistungen, dann klappt’s auch mit dem Oscar©.
So wie bei: HATTIE MCDANIEL, JAMES BASKETT, SIDNEY POITIER, ISAAC HAYES, LOUIS GOSSETT JR., DENZEL WASHINGTON (zwei Mal), WHOOPI GOLDBERG, CUBA GOODING JR., HALLE BERRY, JAMIE FOXX, MORGAN FREEMAN, FOREST WHITAKER, JENNIFER HUDSON, MO’NIQUE und OCTAVIA SPENCER.

THE END

 

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15 Comments

  • Ja, als ich das im Radio hörte konnte ich auch kaum fassen wie blöd man sein kann.
    Genau wie Frauen. Sie wollen, was ganznormal und unumstritten ist, gleichberechtigt sein und kommen dann angeschissen und wollen eine Behindertenquote!
    EY! Gehts noch.
    DER BESTE SOLL, VERDAMMT NOCH MAL, DEN SCHEIß JOB KRIEGEN!
    Rafft das doch mal.
    DER BESTE GEWINNT DEN PREIS!
    Das ist doch nur logisch, daß man das noch erklären muß, unfaßbar.

    • 😀
      Das ist doch nur logisch. Das man das noch erklären muß? Unfassbar.

      “ Warum Kommasetzung wichtig ist .

      Schüler sagen, Lehrer haben es gut.
      Schüler, sagen Lehrer, haben es gut.

      Er will, sie nicht.
      Er will sie nicht.

      Hier, nimm ein Gummibärchen.
      Hier, nimm ein Gummi, bärchen. “

      😉

        • Hahaha, dass ist die Strafe (Selbstbestrafung!?), für Besserwisserei.

          Aber gut, Frauen sind auch nur Menschen, wollen auch mal schreien und beissen.

          Wie die Schwarzen auch, oder die Juden, oder die Muslime, oder die „Nazgûls“.

              • Wichtig ist doch nur, dass wir uns verstehen.

                Bei so vielen Menschen, heutzutage, die wir nicht mehr verstehen und die auch uns nicht verstehen.

                Doch/denn der Turmbau zu Babel ist schon im vollen Gang, wurde nie aufgehört zu bauen. Hütet euch daher vor den und allen Turmbauern. Denn ihre Türme bestehen meist lediglich aus wertlosem Papier, Illusionen, unwahren Nachrichten und Versprechen, wie es auch der Kommunismus ist. Kommunismus und Kapitalismus („Amerikanismus“) sind auch lediglich zwei Seiten der gleichen Medaille, bei der es aber immer um Diebstahl und Umverteilung geht. Die Grenze ist dabei natürlich schwer zu ziehen, zwischen echter, ehrlicher Arbeit, echter Leistung, einem echten Mehrwert, tatsächlicher Erhöhung der Lebensqualität und dem Betrug, sinnlosem, wertlosem Kitsch und Ramsch, zwischen echten Perlen und Edelsteinen (Rubinstein) und solchen aus Glas, zwischen echtem Gold (Goldberg vom Goldman) und Wolfram, oder womöglich sogar nur Papier und Plastik, Illusionen und Versprechen auf die ferne Zukunft oder sogar erst nach dem Tod.

            • Martin Solveig , kenne ich nicht. Ziemlich helle Stimme für einen Mann.

              Hinter seiner Stimme hätte ich jetzt einen anderen erwartet 😀
              So kann man sich täuschen.

          • „Ich glaube nicht an die Verschwörungstheorie, dass sich ein paar alte böse weiße Männer in der Academy zusammengerottet haben, um dafür zu sorgen, dass Schwarze keinen Oscar gewinnen.“

            Das stimmt sogar. Mit solchen Kleinigkeiten halten sie sich für gewöhnlich nicht auf. Die denken immer und überall in grösseren, globalen Dimensionen. Egal ob Kommunismus, die Sowjetunion, die VSA, oder jetzt eben die EU. Wenn die sich mit einer vermeintlichen „Kleinigkeit“ (gerne auch „Minderheiten“) beschäftigen, etwas gross rausbringen, an die ganz grosse Glocke hängen, dann nur weil es eben keine Kleinigkeit ist. Salamitaktik.

            • Natürlich werden sie auch in diesem nichts­des­to­trotz interessanten Dokumentarfilm lediglich als machtlose, als wehrlose, friedliebende Opfer dargestellt, dass ist auch kaum anders zu erwarten. Einen Film jedoch über die überproportionale Mitverantwortung der Juden auch an allem Übel der Welt, und eben nicht nur an ihren „Errungenschaften“, denn nicht alles hat sich dann tatsächlich auch als wertvoll erwiesen, den werdet ihr kaum finden. Das blenden sie einfach aus, verdrängen es, wollen sie ums verrecken nicht wahrhaben oder unterdrücken sogar aktiv und mit ebenso unfeinen wie auch intelligenten Methoden jede Kritik an ihnen oder an Vertretern ihres Stammes. Im Gegenteil. Ähnlich wie das auch absurde Motto „Das hat alles nichts mit dem Islam“ zu tun hat auch irgendwie nichts mit dem Judentum zu tun, und jeder der etwas anderes behauptet ist entweder ein … bla bla bla. Wir kennen das.

              Doch wehe etwas hat mit oder auch was mit Deutschland oder mit uns Deutschen zu tun, oder womöglich mit dem Christentum, oder einfach nur mit dem (nicht schwulen, nicht kommunistischen und nicht jüdischem) weissen Mann, dann sind Schuldzuweisungen plötzlich Problemlos und wie selbstverständlich auch Pauschal möglich.

              Wisst ihr, was ich heute deshalb ausnahmsweise mal dazu sage?

              Fickt euch, ihr Juden, ihr Neger, ihr Schwarzen, ihr Braunen, ihr Bunten, ihr Muslime, ihr falschen Christen, ihr Kinder- und Menschenschänder, ihr Emanzen und Feministen, ihr ach so „Guten“ und „Unschuldigen“, ihr Täuscher und Blender, ihr Mörder und Schlächter, Menschenfresser und -verachter, Lügner, Heuchler, Seelenmörder, was auch immer.

              Denn letztendlich geht es jedem um seinen eigenen Arsch und Schwanz, ihr Möse und Bauch, und alles andere darum herum ist nur Geschwätz, Gelaber, sind Rechtfertigungen und billige Ausreden für den eigenen Egoismus und Irrsinn, für den besten Fick und das beste Leben, was man eben für das was man ist bekommen kann.

              Genauso gnadenlos darum wie (auch) das eben die Wahrheit ist, genauso gnadenlos geht es darum teilweise auch auf unserem Planeten ab, zu. Ab und zu.

              Stimmt. Niemand sollte darum auf der Erde um einen Oscar betteln. Nicht einmal um ein viel wichtigeres Stück Brot. Die Juden sollten dagegen dankbar dafür sein, dass auch andere Menschen ihnen ihre Talente zur Verfügung stellen, wie auch in diesem ganz besonderen Film, in dem fast ausschliesslich afroamerikanische Schauspieler ihr Können vorführen.

              • Ja, diese Westernfilme in S/W wurden auch in Mexiko im Fernsehen rauf und runter gespielt, in denen die Indianer wie an einer Perlenkette zusammenhängend in die ewigen Jagdgründe gemäht wurden, ohne dabei auch nur einen Funken von schlechtem Gewissen.

                Doch gibt es auch nur einen einzigen, thematisch vergleichbaren Film aus Hollywood, in dem auch jüdische und kommunistische Soldaten und Partisanen mit der gleichen Hingabe und aus der selben Überzeugung heraus für die richtige Sache zu kämpfen von tapferen Nazis aus ganz Europa niedergemetzelt werden, um ihre Länder und Kultur, ihre Familien und ihr Eigentum vor den mörderischen und keine Grenzen kennenden Bolschewisten, Marxisten und Stalinisten zu schützen und zu bewahren?

                Warum eigentlich nicht? Weil man als Amerikaner der VS seine eigenen Verbrechen nur zu gerne glorifiziert, die seiner Feinde dagegen aber verurteilt? Wobei mir auch schon die Western nicht sonderlich gefallen haben, und ich mir gerade auch den Befreiungskampf von üblen Fanatikern nicht sonderlich lustig vorstelle. Doch so manipuliert Hollywood eben auch das Gewissen und die Meinung der Menschen über sich und ihre Vorfahren, manipulieren Hollywoods Juden das Bewusstsein der ganzen Welt. Noch ein mächtiges Werkzeug in deren Händen.

                https://videogold.de/operation-hollywood-wie-filme-und-serien-seit-jahren-manipulieren/

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