Odette Dressler: „Sex, der dein Leben verändert“ – Drei sind einer zu viel

Mario, Oliver, Odette
Mario, Odette und ich. Ähnlichkeiten mit den Protagonisten dieser Geschichte sind rein zufällig.
Zwischen Odettes alten und ihren neuen Brüsten, gibt es dafür überhaupt keine Ähnlichkeiten. Ich mochte ihre Originalen auch sehr. Mag ja so abseitige Dinge.
Photo © Alexander Hufenbach

Eine meiner Lieblingsgeschichten aus „Sex, der dein Leben verändert“, dem Buch meines Lebens. Vielleicht auch, weil mich der Protagonist in seiner Art ein bisschen an mich erinnert. Um diese Geschichte drehte sich übrigens auch Mongo-Gate, von dem ich euch neulich erzählte.

Ich wünsche euch gute Unterhaltung!

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Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

„Sex, der dein Leben verändert“: Drei sind einer zu viel

Vorsichtig stecke ich den Schlüssel ins Schloss unserer Wohnungstür. Ich bin einen Tag früher als geplant von meiner Geschäftsreise zurück und will meinen Schatz überraschen. Im Flur schlüpfe ich behutsam aus meinen High Heels und schleiche in Richtung Schlafzimmer.
Es Ist kurz nach Mitternacht. Vielleicht sieht er gerade fern, vielleicht liest er ein Buch oder vielleicht schläft er auch schon. All das weiß ich nicht, als ich die Tür aufreiße und »Überraschung!« schreie.

Es ist eine Überraschung. Allerdings nicht nur für meinen Schatz. Es gibt Bilder im Leben, die brennen sich so fest in dein Hirn, dass du sie nie wieder vergisst.

»Ähm, Marc, magst du mal kurz kommen?«

»Äh, ja, klar. Moment, ich zieh mir nur kurz was an.«

»Brauchst du nicht, ich kenne dich nackt ganz gut, schon vergessen?
Hi Björn, alles gut bei dir?«

»Ja, Marie, so weit, so weit … Auch wenn mir die Situation hier gerade etwas unange…«

»Braucht sie nicht, Björn, braucht sie nicht. Marc sollte sie unangenehm sein.«

Marc nimmt mich an der Hand und zieht mich aus dem Schlafzimmer in unsere Wohnküche. Mitten im Raum stehen wir uns gegenüber. Ich in meinem Businesskleid, er mit freiem Oberkörper und in verwaschenen Jeans. Er umfasst mit seinen Händen meine Wangen und versucht, mich zu küssen.

»Sag mal, geht’s noch?!« Ich stoße ihn von mir weg.

»Nun hab dich doch nicht so!«

»Ich soll mich nicht so haben? Mein Gott, Marc, ich fasse es einfach nicht! Was hatten wir abgemacht? Wie lautete unser Deal? Hä?«

Unser Deal.
Obwohl wir beide sexuell sehr offen sind, haben wir uns gegen eine polygame Beziehung entschieden. Wir glauben einfach nicht daran, dass das mit der Liebe ohne Schmerz funktionieren kann, wenn weitere Partner im Spiel sind. Stattdessen gehen wir ein-, zweimal im Monat gemeinsam swingen.
Das Stichwort ist gemeinsam! Er und ich als Team. Das, was ich eben gesehen habe, hat mit Team in etwa so viel zu tun wie Tischtennis mit Mannschaftssport.
Dieses Bild – oh mein Gott, dieses Bild: Mein Mann in der 69er-Stellung mit einem anderen Mann! Ah! Blumenwiesen, Blumenwiesen, Blumenwiesen!
Doch egal, wie sehr ich mich auch anstrenge, ich bekomme das Bild nicht mehr aus meinem Kopf.

»Es tut mir leid, Baby, okay?«

»Ach, schieb dir dein ›Okay‹ sonst wo hin, Marc. Du weißt genau, wie ich zu dieser Sache stehe! Wie konnte es überhaupt dazu kommen?«

Ich bin für gewöhnlich das, was man eine starke Frau nennt; es dauert, bis ich die Fassung verliere. Aber nun …

Tränen der Wut und des Schmerzes schießen aus mir heraus.

»Ach, ich weiß auch nicht … Ich war mit den Jungs aus, wir haben hart gefeiert, eins kam zum anderen, du weißt doch, wie das ist!«

»Nein, ich weiß eben nicht, wie es ist, Marc! Ich weiß nicht, wie es ist, wenn man den Menschen, den man vorgibt zu lieben, betrügt.«

»Na ja, betrügen … Es war doch nur der gute alte Björn.«

»Es war doch nur der gute alte Björn?! Ist das dein Ernst? Du bist so ein MONGO, ganz ehrlich!«

Marc grinst. Er sieht schon wieder so unverschämt gut aus, wie er da mit verschränkten Armen an unserem amerikanischen Kühlschrank lehnt und fragt: »MONGO? Dein Ernst?«

Nun muss ich lachen. Auch das noch! Das gehört nun wirklich nicht zum Plan – ich bin ihm doch eigentlich böse!

»Komm mal her, Süße!«

»Mensch, Baby, ich liebe dich doch, das weißt du doch ganz genau, oder?«

»Ja, schon, aber warum tust du dann so was? Reicht dir das, was wir gemeinsam erleben, nicht mehr?«

Ein Geräusch. Die Haustür, die ins Schloss fällt.

»Ist Björn gegangen?«

»Scheint so.«

»Och nö, das wollte ich jetzt auch nicht! Holst du ihn zurück?«

»Willst du das denn wirklich?«

»Na ja, ich würde schon gern mit dir allein sein, aber ich möchte auch nicht, dass Björn unter unserem Stress leidet. Er kann ja nichts dafür … Obwohl, warte mal, wessen Idee war es denn, hm? Komm schon, sag’s mir!«

Ich knuffe Marc mit einem Grinsen auf dem Gesicht in die Seite, als ich ihm die Frage stelle. Im Grunde ist es mir gar nicht wichtig. Ich kenne ihn ja schon ein paar Tage, meinen Marc, und weiß, wie er ausrasten kann, wenn er mit seinen Jungs unterwegs ist.

»Ich würd’s dir sagen, wirklich wahr, aber es ist schon wieder so lange her, ich weiß es echt nicht mehr, Baby!«

»Ach, du Spinner! Und nun geh schon und hol ihn zurück!«

Ich kann Marc nie lange böse sein. Ganz egal, was er auch anstellt. Na, wenigstens hat er mich noch nicht betrogen.
Obwohl: Die Sache mit Björn ist ganz ohne Zweifel ein Betrug gewesen. Es spielt doch keine Rolle, ob Mann oder Frau – Sex ist Sex! Männer glauben ja gern, sie könnten uns mit der »Ach, das hatte doch alles überhaupt nichts zu bedeuten!«-Nummer besänftigen. Sie irren. Wie so oft. Es mag ja sein, dass Männer Liebe und Sex problemlos trennen können. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass diese Tatsache unseren Schmerz lindert.

So, und nun brauche ich etwas zu trinken!

»Wir sind wieder da, Baby!«

»Das ist gut! Wo ist der Wodka?«

»Ist alle!«

»Das ist jetzt nicht euer Ernst!«

»Doch. Der Russian Standard zumindest, aber da muss noch irgendwo eine Flasche Jelzin sein, trink doch den!«

»Sag mal, wollt ihr mich ver…«

»Nur Spaß! Im Eisfach liegt noch eine Flasche!«

»Gut für dich und deine Umgebung!«

»Auf uns! Und auf einen schönen Abend!«

Björn scheint die Sache immer noch peinlich zu sein, er kann mir beim Zuprosten am Küchentisch nicht mal in die Augen schauen.

»Brrr, ist der stark! Das ist ja mehr Wodka als Cranberrysaft!«

»Du stellst dich aber auch immer an. Björn, hol Marie bitte mal den Saft aus dem Kühlschrank!«

Ohne ein Wort zu sagen, holt Björn den Saft und gießt ihn mir ein.

»So! Jetzt noch mal: auf uns! Und auf einen schönen Abend!«

»Ob dieser Abend noch zu retten sein wird – na, ich weiß ja nicht.«

»Logo! Oder was sagst du, Björn?«

»Ähhh …«

»Siehst du! Björn glaubt auch dran!«

»Was sollen wir denn machen? Wollen wir noch losgehen?«, frage ich.

»Ach was! Losgehen! Wir waren doch schon unterwegs. Nee, als Erstes sollten wir uns mit einem kleinen Näschen erfrischen, damit wir wieder klar sehen. Korrekt, Björn?«

»Also von mir aus müsste das jetzt nicht unbedingt sein …«

»So! Das liebe ich an Björn, er ist immer meiner Meinung!«

»Und dann?«

»Na, dann sollten wir genau da weitermachen, wo wir vorhin unterbrochen wurden, nur eben mit deiner Unterstützung! Oder, Björn, alte Peitsche?«

»Hm.«

»Noch eine Sache, die ich an Björn so mag: seine Begeisterungsfähigkeit!«

»Marc, ich sag dir, wie es ist: Im Moment kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Ich bin auf einem ganz anderen Level als ihr. Ich bin stocknüchtern, hab einen harten Tag hinter mir und hatte mich eigentlich auf einen ruhigen Abend eingestellt. Möglicherweise ändert sich das noch, aber …«

»Äh, entschuldige, dass ich dich unterbreche, Marie – aber vielleicht ist es doch besser, wenn ich ge …«

»Das ist das Einzige, was ich an dir nicht so mag, Björn: Du redest einfach zu viel! Lass Marie doch bitte aussprechen.«

Oh Mann, manchmal tut mir Björn echt leid. Ständig diese Späße auf seine Kosten. Dabei ist Marc eigentlich überhaupt kein Arschloch, er hat nur dieses Dauerbedürfnis, sich über alles und jeden lustig zu machen.

»Ja, sorry, ich fühl mich nur nicht ganz wohl im Moment.«

»Dafür gibt es keinen Grund, Björn. Ich bin dir nicht böse.«

Zum ersten Mal an diesem Abend sehe ich Björn lächeln, wenn auch etwas gequält.

»Aber zurück zum Thema: Sollte sich meine Stimmung nicht ändern, dann ist das halt so. Setzt mich bitte nicht unter Druck, okay?«

»Ich eh nicht!«

»Und ich schon mal gar nicht! Ein Dreier unter Druck – der würde eh nicht funktionieren. So! Will irgendjemand keine Nase?«

»Na, dann streu mal auf, Björn!«

»Für mich bitte nur eine kleine!«

»Für mich bitte nur eine große.«

Marc bekommt einfach nie genug.

Björn hebt mit seiner Chipkarte der Volksbank (Slogan: »Wir machen den Weg frei!«) ein Häufchen des weißen Pulvers auf unseren zerkratzten Koksspiegel und beginnt, es fein zu hacken. Wir bedienen uns und nach ein paar Minuten setzt die Wirkung des Kokains ein.

Wer es nicht kennt: Koks fühlt sich an wie ein Erfrischungsdrink fürs Hirn. Ein Zehntel Gramm hat ungefähr die gleiche Wirkung wie hundert Liter Kaffee. Das Beste an der Droge ist aber, dass sie mich unsagbar scharf macht und mich jegliche Hemmungen verlieren lässt.

»So, Jungs, gute Nachrichten! Ich könnte mir nun doch vorstellen, mit euch beiden Süßen ein bisschen Spaß zu haben.«

Hab ich zu viel versprochen?

Zehn Minuten später: Ich hocke auf Knien in unserem Bett. Nackt. Marc zu meiner Linken, Björn zu meiner Rechten. Sie verwöhnen mich nach allen Regeln der Kunst. Sie küssen und streicheln mich; ihre Münder, Hände und Finger sind überall. Von mir aus könnte es ewig so weitergehen.

Aber das wäre egoistisch von mir. Nach einer Weile bitte ich die beiden deshalb, sich aufzurichten. Ich nehme Marcs Ding in den Mund und schaue Björn lustvoll an. Er wirft mir einen gierigen Blick zurück. Während ich weiter an Marcs Riemen lutsche, massiere ich Björns Eier.

»Willst du seinen Schwanz nicht auch mal in den Mund nehmen, Baby?«

»Nichts lieber als das!«

Björns Schwanz steht nur zu drei Vierteln, was vielleicht am Kokain, vielleicht an seiner Aufregung liegt, aber es tut seiner Lust keinen Abbruch. Ich schließe die Augen.

Als ich sie wieder öffne, sehe ich, wie Björn meinen Marc küsst. Das sieht zwar ziemlich erotisch aus, fühlt sich aber irgendwie nicht so an. Dummerweise lässt jetzt auch die Wirkung der Droge nach, sodass ich plötzlich keine Lust mehr habe.

»Wollen wir noch eine ziehen?«

»Logo! Streudienst, Björn!«

Wir pausieren einen Moment, bis das Kokain abermals seinen Auftrag erfüllt und mich scharf macht. Noch schärfer als zuvor. Nun ist alles möglich.

Der Sex wird härter. Ich knie auf allen Vieren und lutschte an Björns inzwischen prall gewordenem Ding, während Marc mich von hinten nimmt.

»Björn, alte Peitsche, wie sieht’s aus? Bock, mich zu ficken? Natürlich nur, wenn Marie damit kein Problem hat.«

»Tu es, Björn, ich will es sehen! Los, mach schon!«

Bin tatsächlich ich es, die das gerade gesagt hat? Nein. Natürlich nicht. Es ist das Kokain, das aus mir spricht. Die Legende besagt, dass Robert Louis Stevenson seinen 1886 erschienenen Roman „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“* in nur acht Tagen unter der Wirkung von Kokain schrieb. Das ergibt Sinn. Und auch wenn Stevenson es in seinem Buch nicht explizit benennt, es ist das Kokain, das aus dem guten Dr. Jekyll den bösen Mr. Hyde macht.
Am nächsten Tag geht es mir schlecht. Ich habe das Gefühl, das viele Menschen nach einem Koksrausch überkommt. Dieses »Oh mein Gott, was hast du da nur getan?«-Feeling.

 

Knapp drei Monate später verlasse ich Marc. Das ist mir sehr schwer gefallen. Schließlich ist meine Liebe noch längst nicht erloschen. Und es gab eine Zeit, in der ich ihn sehr liebte. Er war mein Mann und ich war seine Frau – auch wenn wir nicht verheiratet waren.

Woran es gescheitert ist? Einzig an dem Bild jenes Abends, das ich nicht mehr aus meinem Kopf bekam. Es mag vielleicht nicht politisch korrekt klingen, aber in dem Augenblick, als ich sah, wie Marc an Björns Ding lutschte, war es für mich vorbei. Natürlich habe ich nichts gegen Männerliebe. Überhaupt nicht! Aber dieses Bild, das ich nicht mehr loswurde, änderte auch das Bild, das ich von meinem Liebsten hatte. Marc, der immer so groß und stark und selbstsicher war, verlor an diesem Abend in meinen Augen seine Männlichkeit. Ich weiß natürlich nur zu gut, dass das töricht ist und dass Männlichkeit nichts damit zu hat, ob man mit Frauen, Männern oder Transsexuellen schläft.

Wäre ich eine Maikäfer-Larve, würde ich aus meiner Haut schlüpfen und meine Meinung einfach abstreifen, aber es ist nun mal, wie es ist.
Und das Schlimmste dabei: Niemand ist darüber trauriger als ich.

*Auch wenn es so gut passte: Stevenson schrieb nicht „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ in acht Tagen, sondern „Die Schatzinsel“.  

Wenn euch die Geschichte gefallen hat, kauft gern das ganze Buch, Freunde. 

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20 Comments

  • Interessante Geschichte, die sehr anschaulich etwas bestimmtes fühlbar, spürbar macht, gut transportiert, rüber bringt.

    Das es ab einem bestimmten Grad an geistig seelischer Reife und/oder Grösse, und sei es auch nur durch Kokain, auf manche Details eben nicht ankommt. Wie übrigens auch die Größe der Brüste eine Frau oder die Länge eines Pimmels. Wobei unvorhergesehene Planänderungen auch bei wesentlich banaleren Dingen manchmal einfach nur nerven können, auch wenn das in dieser Geschichte eher nebensächlich erscheint.

    Das Ganze geht aber auch ohne Kokain oder Alk, und dann erst ist man eine wirklich coole Sau.

    Nur aus dem Grund poste ich hier auch den einzigen guten Artikel, den ich jemals bisher vom Tagesspiegel gelesen habe:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/veganer-und-drogen-hoert-erst-mal-auf-zu-koksen/11943180.html

      • Noch ein schönes Lied, auch wenn der Text natürlich auch nicht ganz zutrifft, der Wahrheit entspricht, aber wie bereits gesagt: Auf Details kommt es nicht an. Man sollte sich zumindest nicht mit ihnen aufhalten, von ihnen davon abhalten lassen, andere, höhere Ebenen und Spähren zu erreichen. Denn höher und weiter geht immer, und das einzige High das es gibt entsteht immer im Kopf. Für alle und jeden (der fliegen kann).

        „Shambhala“ (shine brighter):

        • „Der chilenische Diplomat Miguel Serrano hielt Adolf Hitler für einen Sexualmagier und Tantra-Meister aus dem an den Südpol umgezogenen Königreich Shamballah.“ Pipipedia, 26.12.2015 ?, Shambhala (Königreich)

          Ach so. 😀 Das wusste ich nicht. Und warum erfahre ich das erst jetzt? 😀

          😀 Scheisse, vielleicht bin ich ja doch ein Schwarzmagier. 😀

          Habe aber vorgestern auch mal wieder nach Monaten einen Joint geraucht. Mit Deutschlands derzeit umstrittenster Rapperin Thawra. Weil ich ihre Wunde kenne.

        • Hahaaa, ein Wortspiel. Nicht Shangri-La, ein weiterer mystischer Ort oder womöglich sogar der Selbe wie Shambhala, sondern Shingala.

          Shingala, mexikanische jerga für: Fick sie!

          Warum nicht. Am besten nachts bei Vollmond auf der Sonnenpyramide von Teotihuacán.

          Deckchen mitnehmen nicht vergessen. Zum unterlegen.

          • Ach so, vor lauter Rechtschreibungsfotzenkram auch noch die richtige mexikanische Schreibweise ganz vergessen:

            Chinga la (affirmativ, Befehlsform). Oder auch: tumba la (vom Verb tumbar), oder coge la (das Verb coger).

            Und sie sagt (entsprechend): Chinga me, cabron. 😀

            Gut, das cabron oder hijo de puta ist optional. Papito, Papi oder Andrés tun es auch schon.

      • Was für ein geiler Artikel vom Tagesspiegel ???
        Es spiegelt auch mein Empfinden über diese vegan politisch angehauchten Menschen wieder ?
        Dieses Wollen, um jeden Preis und doch nicht können.

        • Im Dualismus ist es doch gar nicht möglich, alles richtig zu machen, allein schon dadurch, weil man damit ja gleichzeitig das was falsch ist, das Falsch definiert, festlegt.

          Das wäre ja totale Erstarrung wie auch der Tod des freien Geistes.

          Der Tod jedweder Individualität und Einzigartigkeit, Vielfalt und Variabilität.

          Unflexible Mono-kultur, im wahrsten Sinn des Wortes.

          Ich bin doch keine Banane, oder Ameise, ja nicht einmal eine Biene.

          • Eben. Eben.
            Das ist ja das, was viele nicht begreifen.
            Das es keinen einen Weg gibt.
            Sondern viele . Für jeden ist etwas anderes richtig.
            Sicher gibt es gesellschaftliche Normen, die es einzuhalten gilt.
            Aber auch diese werden ja nach wenigen Jahrzehnen über den Haufen geworfen.
            Vieles ist einem stetigen Wandel unterworfen, weil ja auch die Kinder meist gegen die Eltern rebellieren und dann aber doch so wie ihre Eltern werden. Ein Abziehbild, eine Kopie ?
            Für jeden , wenn er ehrlich ist, sind eigene Werte wichtig.
            Darum kann auch nur jeder seinen eigenen Weg finden und gehen.
            Und leer oder unglücklich sind meist die, die nach den Normen anderer leben. Oder gelebt haben.
            Nach dem „Richtig“ oder „falsch“ anderer.

            • Haha, wobei beides richtig ist, Astrid. Habe ich gerade mit A. darüber gesprochen. Die ganzen Leute mit kaputter Familiengeschichte, die dann oft auch in der Politik landen und dort ihr zu verrücktes Zeug propagieren und veranstalten sind für die Gesellschaft als Ganzes auch Scheisse.

              Der klassische, konservative Weg mit intakter (Gross)Familie ist ja selbst schon ein Biologismus, ein in dem Fall lediglich von der Natur bereits vorgegebener Idealismus.

              Er ist das Gegenstück sagen wir mal zum Kommunismus und Marxismus, zwei Ideale, Idealismen, die jedoch überwiegend aus dem Geist stammen und auch diesem den Vorrang, den Vorzug geben, und darum auch eher mit biologischen, praktischen und natürlichen Tatsachen, Gegebenheiten im Konflikt stehen, eben auch mit Sexismus und anderen Biologismen.

              Beides wird dem Menschen (zumindest jedes für sich alleingenommen) jedoch nicht gerecht, kann darum dem Menschen nicht gerecht werden.

              Weil es nicht Geist über Materie oder Materie über Geist gibt, sondern bei uns Menschen beides fest miteinander verbunden ist, wir sozusagen die Brücke selbst sind zwischen Himmel und Erde.

              Nicht Tier, nicht Gott, auch nicht Heiliger Geist oder irgend ein anderes wie auch immer geartetes Ideal. Eben zwischen allen Stühlen, solange wir noch einen Körper haben, in ihm Leben.

              Das muss man Vertretern beider Extreme klar machen. Was aber schwierig ist, denn auch jede Ersatzreligion dient ja vor allem dem Halt des Menschen. Hahaha, selbst Atheismus ist drum ja ein Glaubenssystem, genauso wie der Kommunismus oder sogar der Anarchismus.

              Oder man muss sich dann ständig das Hirn wegballern, oder eben Lobotomieren lassen.

              Ach so, und dann gibt es noch den Pragmatismus. Einfach schauen, was geht, was tatsächlich halbwegs funktioniert, ganz jenseits und vollkommen frei von Idealen und Perfektion. Wenn sie dann trotzdem mal Auftritt, die Perfektion, dann schlage ich ein Kreuz. Halleluja

                • Ja , dann klein.
                  Im Körper leben .
                  Das Leben ist schön.

                  Ja das denke ich auch.
                  Was mir dann immerwieder einfällt.
                  Nietzsches Ausspruch.
                  „Menschlich , allzu menschlich.“
                  Perfektionismus wird wohl nicht angestrebt. Oder besser gesagt, wer es anstrebt, wird scheitern.
                  Denn Perfektionismus ist nicht möglich.
                  Auch unnötig.

                  • „Weil es nicht Geist über Materie oder Materie über Geist gibt, sondern bei uns Menschen beides fest miteinander verbunden ist, wir sozusagen die Brücke selbst sind zwischen Himmel und Erde.“

                    :) Ja ,wir selbst sind die Brücke. Schööön gesagt. :-*
                    Schöne Brücke. 😉

                • Ha! Hat’s jemand gesehen? Die haben am Ende auf der Treppe Müll zurückgelassen.

                  😀 Das muss nicht sein, Kinder, dass müssen die Fremden auch noch lernen. 😀

                  Ein Scherz.

    • Ach, hier noch ein Tip:
      Wenn Du so was machst dann ohne Drogen 😀
      Dann hast Du nichts um Dich und Deine Lust zu verstecken dann bist Du so frei.
      Ohne „Oh Gott, was tat ich nur“ hüstel.

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