„NICHT meine Mannschaft“? Doch, klar! – Lasst Euch den Spaß an der WM nicht nehmen!

Das Wunder von Bern. 1954. Als alle elf Spieler noch Fritz Walter hießen, groß, blond und blauäugig waren. Und, wie wir heute wissen, gedopt

Kurz vor der Fußballweltmeisterschaft in Russland gibt es zwischen manchen Patrioten und der sogenannten „Antifa“ eine merkwürdige Allianz der Dummheit: „Nicht MEINE Mannschaft!“ oder auch „Hoffentlich fliegt Deutschland in der Vorrunde raus!“, tönt es aus den sozialen Netzwerken von links bis rechts.
Gehen wir die „Argumente“ der Patrioten doch mal durch (die der „Antifa“ können wir uns schenken, da sie – wie immer – keine hat.).

„Argument“  I: Die haben das „National“ aus der „Mannschaft“ gestrichen!
Nö. Viele Nationalmannschaften haben schon seit geraumer Zeit einen Spitznamen. Die Brasilianer nennen sich zum Beispiel schon ewig: „Seleção“ („Die Auswahl“). Käme auch keiner auf die Idee, sich darüber zu echaufieren, wieso sich die Brasilianer nicht die „Nationalauswahl“ nennen.
Und Deutschland hätte sich jawohl kaum die „Nationalmannschaft“ nennen können, so heißt sie ja ganz offiziell, hat also mit einem Spitznamen nix zu tun. Wer auf Wikipedia „Die Mannschaft“ eingibt, landet automatisch bei der DEUTSCHEN NATIONALMANNSCHAFT.

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„Baby, das war’s!“

Ich mag die „Die Mannschaft“. Ein schönes deutsches Wort. Im Zuge der immer weiter um sich greifenden Anglizismisierung, hätte ich eher mit „Das Team“ gerechnet.

„Argument“ II: Bei uns spielen ja gar keine Deutschen mehr mit!
Ah ja? Schauen wir uns die Eckpfeiler der Mannschaft doch mal an …
Im Tor: Manuel Neuer

In der Abwehr: Mats Hummels, Joshua Kimmich, und Jérôme Boateng. Oh, Boateng ist ja schwarz! Und? Er hat eine deutsche Mutter, wurde in Berlin geboren. (Und ist bestens integriert.) Wem das nicht Deutsch genug ist, der kämpft einen anderen Kampf als ich.

Im Mittelfeld: Toni Kroos, Thomas Müller, Marco Reus, Özil und Sami Khedira. Auf Özil (und Gündogan) gehe ich später ein, aber hat wirklich irgendjemand etwas gegen Sami, nur weil der Halbtunesier ist?! Dann wären wir wieder bei: Nicht mein Kampf.

Angriff: Timo Werner, und … ach ja, und was ist mit Mario Gomez, darf der auch nicht mitspielen, weil sein Vater Spanier ist?
Und was war mit unseren Polen, Podolski und Klose? Also ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber grad auf Klose, den erfolgreichsten WM-Torschützen aller Zeiten, hätte ich eher ungern verzichtet.

Und sonst so? Marc-André ter Stegen, Kevin Trapp,  Matthias Ginter, Jonas Hector, Marvin Plattenhardt, Julian Brandt, Julian Draxler, Sebastian Rudy, Niklas Süle – WIE DEUTSCH SOLL ES NOCH SEIN?!
Ach nee, Moment, wartet, einen hab ich vergessen: Antonio Rüdiger. Auch schwarz. Mit einem deutschen Vater. Spricht besseres Deutsch als 75 Prozent der „NICHT meine Mannschaft!“-Brüller. Gut, dass er dabei ist.

„Argument“ III: Die (da oben) haben die DEUTSCHEN FARBEN nicht auf die Trikots gelassen!
Wahrlich das dümmste „Argument“ überhaupt, fern jeglicher Sachkenntnis. Keine Ahnung, wer auf das schmale Brett kam, dass sich die Farben eines Landes stets auf den Trikots wieder finden müssten. Dem ist nicht so. Dem war noch nie so. Manchmal sindse drauf, manchmal nicht.
Und aus ästhetischer Sicht muss man auch sagen, dass die schwarz-rot-goldenen Trikots immer die hässlichsten waren, die schicksten waren Schwarz und Weiß und Ende. Aber gut, dass viele Patrioten jetzt nicht sooo viel Stilbewusstsein haben, ist ja bekannt.

 „Argument“ IV: Özil singt die Nationalhymne nicht mit!
Und? Wieso sollte er auch heucheln? Ich bin grundsätzlich gegen Zwang. Wer singen will, soll singen, wer nicht, der eben nicht. Als ich fußballerisch sozialisiert worden bin, sang KEINE Sau die Hymne mit. Und seinerzeit bestand die Nationalmannschaft aus elf Biodeutschen.

Argument V: Özil und Gündogan haben sich mit Erdogan ablichten lassen!
Hier fehlen die An- und Abführungsstriche bei „Argument“, weil ich in diesem Fall auf der Seite der Kritiker bin. Ich hätte die beiden Trottel auch rausgeschmissen, keine Frage. Nun sind sie aber dabei. Sie auszupfeifen, das wäre unpatriotisch. Pfiffe aus den eigenen Reihen demotivieren die Spieler. Womit sie der ganzen Mannschaft schaden.
Unserer Mannschaft.

Und mal ganz grundsätzlich: Soll ich mir von zwei Türkentrotteln den Spaß an der WM nehmen lassen? NÖ! Ich bin doch nicht bescheuert. Es gab in der deutschen Fußballnationalmannschaft schon immer Spieler, die ich mehr und solche, die ich weniger mochte. Völlig normal. So funktioniert Fußball.
Ich denke, dass die „Nicht meine Mannschaft!“-Bewegung nur deshalb so groß ist, weil die Trottel, die sich eh nie für Fußball interessiert haben, lautstark mitmischen. Die fühlen sich ENDLICH mal nicht so allein.
Doch am Ende, sofern Deutschland erfolgreich spielt, werden sie eh – fast – alle wieder vor dem Bildschirmen und Leinwänden hocken und „Der Mannschaft“ die Daumen drücken. So wie es sich für einen Patrioten gehört.
Aus Liebe zum Spiel!
Hach, und außerdem: WAS gibt es schöneres, als die sogenannte „Antifa“ kotzen zu sehen, wenn wir den Titel zum fünften Mal geholt haben?! Eben.

Foto © DFB

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11 Comments

  • Ach Quatsch, wir doch nicht. Wir lieben doch den Tanz, den wilden Ritt auf dem Lava spritzenden Vulkan:

    https://www.journalistenwatch.com/2018/06/09/noch-nicht-veroeffentlichen/

    Frauen lieben nämlich böse Jungs. Weil böse Jungs normalerweise Schutz bedeuten und nicht selten auch sehr besitzergreifend sind. Dann braucht es die Frau nämlich nicht mehr zu sein, besitz-ergreifend, sondern nur noch wertvoll.

    Schön musst du sein ohne viel Blabla,
    und schon bald sagst auch du dann: Jaaaaaaaaa!

    Sehr gefährlich für einen bestimmten Typ von Frau, Mädchen, junge Frau.

    For ever? For ever ever? That’s a mighty long time, baby.

    • Ja, es ist hart. Doch ohne diese vielen Lügen und Selbsttäuschungen wäre Zivilisation gar nicht möglich, würden wir immer noch wie Affen durch die Steppe (, die „Wüste“) ziehen.

  • Manche Zeitungen schreiben, Ali Bi würde sogar schon heute Abend in Frankfurt landen. Es ist daher schon erstaunlich, beinahe „ein Wunder“, wie schnell das alles plötzlich geht, gehen kann, wenn sie nur wollen, die Behörden (oder richtig Druck gemacht bekommen, von der Jüdischen Gemeinde International):

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/panorama/Fall-Susanna-Ali-B.-soll-am-Abend-in-Frankfurt-landen-article3873326.html

    Trotzdem möchte ich kein Jedi sein, angeblich für die helle Seite der Macht kämpfen. Denn warum sonst hätte der Baal Shem Tov zwischen 1700 und 1760 folgendes geschrieben:

    „Die einwohnende Herrlichkeit umfaßt alle Welten, alle Kreaturen, Gut und Böse, und sie ist die wahre Einheit. Wie kann sie denn die Gegensätze des Guten und des Bösen in sich tragen? Aber in Wahrheit ist da kein Gegensatz, denn das Böse ist der Thronsitz des Guten“ Baal Shem Tov (Rabbi Israel ben Elieser)

    Doch wie sollen die Familie und die Freunde von Susanna das jetzt bitte verstehen, nach der bestialischen Gewalt, die auch diesem Mädchen widerfahren ist.

    Gar nicht. Darum trauere ich selbstverständlich mit ihnen.

  • Frau Merkel dagegen kann sich ihr verlogenes Beileid sparen und soll sich endlich wie Honecker verpissen:

    https://www.focus.de/panorama/welt/wiesbaden-bei-leiche-handelt-es-sich-wohl-um-vermisste-susanna-14-jaehrige-soll-vergewaltigt-worden-sein_id_9053421.html

    “Man muss an dieser Stelle eine Geschichte aus dem Winter des vergangenen Jahres erzählen. Als über Monate die Grenzen offen standen, ohne dass jemand im Kanzleramt Anstalten machte, einmal nachzufragen, wer da eigentlich ins Land komme, begannen sich die Männer Sorgen zu machen, die für die Sicherheit unseres Landes zuständig sind.

    Nacheinander wurden sie in Berlin vorstellig, um auf eine Kontrolle der Grenzen zu dringen: der Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, der Chef der Bundespolizei, Dieter Romann, und auch der Chef des BND, Gerhard Schindler.

    Im Kanzleramt hörte man sich ihre Sorgen an, aber man hatte immer neue Gründe, warum eine Abriegelung nicht möglich sei. Die Lage in Griechenland. Technisch nicht machbar. Zum Schluss hieß es, wenn Deutschland seine Grenze dichtmache, hätte das einen Krieg auf dem Balkan zur Folge. Wer einen der drei obersten Sicherheitsexperten in diesen Wintertagen traf, konnte ihre Verzweiflung mit Händen greifen. Über Roman heißt es, dass er sich die Weisung, untätig zu bleiben, schriftlich geben ließ, damit ihn niemand später wegen Pflichtverletzung würde belangen können.“

    Aus „Merkel macht eine tödliche Politik gegen das deutsche Volk“, Michael Mannheimer, 11.01.2016

  • Ein allzu gutes Licht wirft das allerdings auch nicht auf die Behördenleiter, doch ich weiß nicht, in wie weit die sich auch mündlichen Weisungen der Bundeskanzlerin auch gegen das Gesetz beugen dürfen oder sogar müssen. Den Untersuchungsausschuss sollte man also lieber gleich vor Gericht führen, eine Art Nürnberger Prozess wäre da wohl das einzige Richtige.

  • Allerdings habe ich mich auch schon gefragt, was ausgerechnet ein jüdisches Mädchen mit 14 bitte im Asylantenheim zu suchen hat, und ob ihre Mutter davon wusste.

    Haben die auch alle zuviel KIKA geguckt wäre da aber wohl schon eine zu brutale Frage, die ich aber gerne Gabriele Holzner und Marco Giacopuzzi stellen würde. Ob sie jetzt schon einen neuen Film planen, diesmal allerdings nur für Erwachsene:

    Susanna, Ali und ein unfassbar grausamer Mord.

  • Und jetzt, Fussball:

    Das seltsame ist, dass ich mich diesmal nicht mehr auf die Weltmeisterschaft freuen kann so wie früher noch.

    Irgendwas ist anders. Ich glaube, weil aus Spiel Ernst, aus Wettbewerb Krieg geworden ist.

    Selbst wenn wir noch mal gewinnen würden, was ich allerdings eh für unwahrscheinlich halte, das Sommermärchen 2014 wird es nie wieder geben. Bei mir ist jetzt endgültig die Stimmung gekippt und es müsste erstmal viel hier in Deutschland passieren, bis die wieder besser wird.

    In Deutschland liegt so vieles im Argen das ich mir noch gar nicht vorstellen kann, wie wir das alles wieder reparieren sollen. Es ist ja nicht nur der Wahnsinn der letzten 2 Jahre, der jetzt auch noch dazu gekommen ist, sondern auch noch alles Schräge aus den 70 Jahren davor. Und davor und davor und davor. Ab 1914 versuchen doch Leute, uns ständig klein zu halten oder fertig zu machen. Davor war dann noch Napoleon und Dutzende andere Geschichten bis zurück zu den Römern, und vor den Römern war doch hier auch schon immer Zoff, bis zurück in die Eiszeit. Nur zu der Zeit war doch hier mal Ruhe und das doch nur deshalb, weil es zu kalt war um sich auch hier zu prügeln.

    Vielleicht aber bin ich jetzt auch einfach schon zu alt und vom Leben gezeichnet, um mir noch gross Illusionen zu machen, was das Meine betrifft.

    Fussball ist mir darum gerade zu lasch, zu zivilisiert. Mir ist im Augenblick darum mehr nach aberwitzigem Spektakel, hemmungslosem Gemetzel (Teil 1 von 10 von etwa 45 Minuten). Danach dürfte es auch mir dann wieder besser gehen (Adrenalin, körpereigene Opiate):

  • Leider aber vermitteln manche Menschen auch falsche Hoffnung, wie man derzeit auch in Südafrika sieht, um sich dadurch nur selbst zu bereichern:

    https://kopp-report.de/israelischer-elitesoldat-lehrt-weisse-suedafrikanische-farmer-selbstverteidigung-zahl-gewalttaetiger-vorfaelle-nimmt-drastisch-zu/

    Sollte es zu Bürgerkrieg in SA kommen, wird das abgelegene Land ohne Fluchtmöglichkeiten nämlich zur Todesfalle für die 5 Millionen Weissen, die jetzt dort noch leben.

    Auch für diese Leute gilt darum: Bewaffnet euch, auch mit Kriegswaffen, eben alles, worüber auch die schwarze Regierung verfügt. Wobei die Weissen auch dort noch viel zu verstreut über das ganze Land verteilt leben. So aber haben sie keine Chance, sich wenigstens in einem Teil des Landes zu verschanzen, bis Hilfe da ist.

    Grosse Schiffe nämlich (z.B. die Symphony of the Seas, aber auch Kriegsschiffe) brauchen über eine Woche, aus dem Norden des Planeten (Karibik, Mittelmeer) sogar 2 Wochen, um dort überhaupt anzukommen, und selbst die Grössten können dann zur Not nur 20.000 bis 25.000 Personen aufnehmen. Die Leute müssen nämlich bei so einer langen (dann Flucht-)Reise ja auch irgendwo pennen (in 3 oder sogar 4 Schichten abwechselnd in einem Bett, und der Rest, 2/3 oder 3/4, sind dann trotzdem an Deck). Für die alle braucht man aber auch mindestens genug Wasser wie auch Nahrung, und sei es nur Notfallrationen, Minimalversorgung.

    Bis heute hat niemand dafür einen Notfallplan ausgearbeitet, denn dann bräuchte man sofort 250 Schiffe so gross wie die Symphony. Nur gibt es gar nicht so viele Passagierschiffe in dieser Grössenordnung. Also braucht man wahrscheinlich drei mal so viele, nämlich auch alle Kleineren.

    Schaut also auch ihr Deutschen lieber in die Zukunft als ständig weiter in die Vergangenheit.

    Damit ihr nicht auch eines Tages als bedrohte Minderheit endet, sogar mitten in Europa.

  • Das letzte mal, dass so etwas in Afrika passiert ist, war in Ruanda. Da haben Schwarze sogar Schwarze totgeschlagen, zwischen einer halben und einer Million Tote soll es bei den Tutsi da gegeben haben. Geholfen hat da auch fast niemand, doch seht es euch selbst an was passiert und wie schnell das geht, wenn Menschen erstmal aufgehetzt und zum rasenden Mob geworden sind.

    Etwa 70% der Tutsi in Ruanda, schätzt man, wurden in 100 Tagen umgebracht, 100.000 Tote allein in den ersten 2 Wochen. Auf SA umgerechnet bedeutet das zwischen 350.000 bis 700.000 dann womöglich schon ermordete Weisse. Wenn niemand wie auch in Ruanda bis dahin zur Hilfe kommt in 3 Monaten etwa 3,5 Millionen tote Weisse, und der Rest, wenn alles schief geht, danach. Weil Südafrika sogar eine richtige Armee hat, die aber jetzt von den Schwarzen kontrolliert wird. Die könnte selbst militärische Hilfe zumindest eine Weile verhindern, mit Sicherheit aber zu einem gefährlichen Unterfangen machen.

  • Hallo Oliver, guter Artikel. Über Özil und Gündogan brauchen wir wirklich nicht reden. Gleiche Meinung. Geil finde ich deine Aussage zum Thema Trikot und Nationalfarben. Alle vier Jahre zur WM das Gleiche: Da wird plötzlich Flagge geschwenkt, alle fühlen sich als Patrioten. Ich schwenke keine Flagge (bin zugegeben auch kein Fußballfan). Aber dafür bin ich auch „zwischen“ der WM Patriot. Weil das einfach nichts mit (drei) Farben oder „Flagge schwenken“ zu tun hat, sondern schlicht mit dem Herzen. Von daher wünsche ich UNSERER Elf alles gute und natürlich den fünften Titel. Wenn Deutschland spielt, guck‘ sogar ich :-)

    PS: Unser 2018er Trikot finde ich übrigens ganz gelungen. Also das weiße, das grüne Auswärtstrikot weniger…

  • Zwei, nein, vier Dinge möchte ich korrigieren, klarstellen, darauf hinweisen.

    Beim Versuch auszurechnen, wie viele Weisse heute noch in Südafrika leben sind mir zwei Denkfehler unterlaufen. Am Ende kam ich sogar auf 5,6 Millionen für 2017, was aber noch falscher ist als 5 Millionen. Der Bevölkerungszuwachs in Südafrika seit 2011 ist aber tatsächlich allein auf die Schwarzen zurückzuführen, die Weissen sind sogar bereits weniger geworden. Zum Einen, weil sie auch eine ähnlich niedrige Geburtenrate haben wie die Europäer, also unter 2,1 Kinder im Durchschnitt (pro Frau in ihrem ganzen Leben), und zum Anderen durch Abwanderung.

    Aktuell leben daher tatsächlich noch etwa 4,5 Millionen Weise in Südafrika.

    Punkt 2. Der grösste Transport von Menschen (in dem Fall Soldaten) bis heute auf einem Schiff bei einer einzelnen Fahrt fand im Zweiten Weltkrieg 1943 auf der R.M.S. Queen Mary statt:

    https://www.queenmary.com/history/timeline/the-war-years/

    Siehe auch: Wikipedia, „RMS Queen Mary“

    Um eine ganze Division (15.000 Soldat) aus den VSA bis nach Europa transportieren zu können waren dazu allerdings vorher einige Umbaumassnahmen in Boston vorgenommen worden, und diese Zahl galt auch nur im Sommer bei gutem Wetter über dem Atlantik. Diese Reise dauerte allerdings auch nur 6 Tage, bei voller Geschwindigkeit trotz Zickzackkurs, wegen der Gefahr durch deutsche U-Boote.

    Auch wenn ein Schiff wie die Symphony of the Seas daher noch mal ein ganzes Stück grösser ist, für Umbaumassnahmen, ja selbst zum Räumen der regulären Innenausstattung wie auch im Fall der R.M.S. Queen Mary vor dem ersten Umbau, wird keine Zeit bleiben, im Notfall. Auch hier muss ich daher meine Zahlen deutlich nach unten korrigieren, um wie viel möchte ich mich jetzt aber noch nicht festlegen. Dazu muss ich noch weitere Informationen einholen, am besten mit der Werft selbst reden. Denn beachtet werden müssen da viele Dinge, nicht nur logistisch, sondern auch physikalisch, damit auch so ein grosses und vor allem hohes Schiff dann nicht kentert:

    „Voyages to Victory: RMS Queen Mary’s War Service“, auf warfarehistorynetwork(Punkt)com

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