Missbrauchsvorwurf: Rockys letzter Kampf  

Ein amerikanischer Held. Wird er, für mich, auch bleiben
Ein amerikanischer Held. Wird er, für mich, auch bleiben

Micky, Rockys Trainer, hatte gestern Geburtstag, wäre 110 Jahre alt geworden. Ein Anlass, mich wieder einmal mit der Rocky-Saga zu beschäftigen. Über „Creed – Rocky’s Legacy“, den siebten und bislang letzten Teil, las ich eine skandalöse Kritik auf „Spiegel-Online“. Dort behauptet ein Andreas Busche, der Film sei ein Indiz dafür, dass die „dominant weißen Narrative im US-Kino langsam auserzählt sind“.
Was für ein Schwachsinn. Ein rassistischer noch dazu. Als ob es für die Rocky-Story, „Underdog aus der Unterschicht boxt sich nach oben“, eine Rolle spielen würde, ob der Protagonist schwarz oder weiß ist.
Aber gut, ein geistesgestörter Filmkritiker schreibt seine Rasse und damit sich selbst ab, mehr braucht man über Andreas Busche nicht zu wissen. Kommen wir zum wirklich Wichtigen…

Sie war erst 16

Nun also auch Missbrauchsvorwürfe gegen Sylvester Stallone. Offen gesagt, hatte ich bereits erwartet, dass einer aus der alten Action-Garde ins Gerede kommt. Es konnte doch nicht sein, dass nur Männer vom Schlag Polański, Cosby und Spacey Täter waren, die Kerle von denen man es viel eher erwartete, also quasi die komplette Besetzung aus „The Expendables“ I bis III, alle unschuldig sein sollen.

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„Baby, das war’s!“

Es geschah – angeblich – irgendwann 1986 in Las Vegas. Sly lernte in einem Hotel ein Mädchen kennen, es war wohl ein Fan, gerade mal 16. Er nahm sie mit auf sein Zimmer und schlief mit ihr. Kenne die Rechtslage nicht, die vor 30 Jahren in Nevada galt, aber bei uns wäre das allein noch nicht strafbar gewesen. Doch dabei blieb es nicht. Sly soll das Mädchen genötigt haben, auch seinen Leibwächter mit dem Mund zu verwöhnen.
Am Ende soll Sly dem Mädchen noch mit Gewalt gedroht haben, falls es über den Vorfall auch nur ein Wort verliert.
Schätze, ach, bin sicher, es war Kokain im Spiel. Auf d e r Modedroge der 80er kommt man gern mal auf so dumme Ideen. (Der Trick ist, Freunde: Sie n i c h t umzusetzen!)

Die Vorwürfe klingen glaubwürdig

Es spricht Einiges dafür, dass die Vorwürfe stimmen. Das angebliche Opfer ist von einer klassischen Falschbeschuldigerin weit weg. Sie zeigte Sly damals nicht an, die Sache kam nur raus, weil sie sich einer Freundin anvertraute, die wiederum die Polizei einschaltete. Es war auch nicht das Mädchen, das den Fall heute wieder aufrollte, sondern die britische Tageszeitung „Daily Mail, der eine elfseitige Kopie des Polizeiberichts von damals vorliegt. Aus dem Protokoll geht hervor, dass sie sich eingeschüchtert und gedemütigt fühlte, aber keine Anzeige erstatten wollte.

Stallone leugnet die Vorwürfe über seine Sprecherin Michelle Bega: „Dies ist eine lächerliche, kategorisch falsche Geschichte.“ Stallones „Beleg“ dafür: Er sei zu keinem Zeitpunkt von einer Behörde oder einer anderen Person in dieser Angelegenheit kontaktiert worden.
Nö. Wozu auch? Gab ja keine Anzeige.

Ach Mensch, Sly, hättest Du, wenn’s denn so war, das Mädel doch einfach gefickt und ein paar Dollar fürs Taxi gegeben. Nun stehst Du vor Deinem letzten und schwersten Kampf. Für nichts und wieder nichts.

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2 Comments

  • Sie hätte ja auch nein sagen können, sich anziehen und zur Tür rausgehen können.

    Hat sie es probiert?

    Nein.

    Warum nicht?

    Aus Opportunismus oder aus Engst. Doch war diese Engst tatsächlich begründet, bei einem Weltstar des Kinos?

    Oder wollte sie ihm einfach nur gefallen, hat darum etwas mitgemacht, was sie eigentlich gar nicht so prickelnd fand?

    Und hat sich dann im Nachhinein wie blöde darüber geärgert, weil er sie trotzdem nicht geheiratet hat?

    Sollen sich Männer in Zukunft vorher immer den Ausweis von Frauen zeigen lassen, mit denen sie anbandeln, flirten?

    Oder von den Frauen, die sich ihnen an den Hals, an den Schwanz werfen?

    Oder nur noch mit Frauen ficken, mit denen sie sich auch Ehe und Kinder vorstellen können?

    Na ja, früher war das mal so. Da hat man sich erst kennen, lieben gelernt, und danach kam alles andere.

    Konnte man dadurch aber vorher nicht ausprobieren, ob es auch beim Sex miteinander klappt.

    Denn erzählen und versprechen, vormachen können einem auch Frauen vieles.

    • Ach und stimmt gar nicht, fällt mir gerade noch auf. Die meisten Ehen waren früher sogar arrangiert, wurden durch die Eltern angebahnt, wie auch heute noch in weiten Teilen der Welt.

      Kannst ja mal in Muselmanien probieren deine Tochter an den Mann zu bringen, wenn sie keine Jungfrau mehr ist. Oder in Indien eine Frau wiederverheiraten, die schon mal verheiratet war. Selbst in China suchen heutzutage Mütter für ihre Söhne eine Frau, die dort nämlich „Mangelware“ sind (eine unglückliche Folge der fehlgelaufenen Einkindpolitik).

      Die selbstbestimmte Ehe ist glaube ich ein Produkt des 1. Weltkriegs (und der Spanischen Grippe). Zumindest fing das erst in der Zeit danach in Europa an. Möglicherweise auch in Verbindung mit dem aufkeimenden Sozialismus/Marxismus in dieser Zeit.

      Sexualunterricht reicht darum meiner Meinung nach nicht aus. Frauen und Männer sollten deshalb auch Unterricht in der Kunst des Liebens bekommen, und das nicht nur die geistige Liebe betreffend. Dann wäre auch diese 16-jährige womöglich besser vorbereitet gewesen, hätte sie selbstbestimmter und souveräner auf das Geschehen reagieren können, was ihr da widerfahren ist. So aber kannte sie womöglich nur die romantischen Vorstellungen, die auch Hollywood (und Bollywood) so gerne an ein möglichst grosses Publikum verkauft. Für Geld.

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