Das beliebte Märchen vom sexuellen Missbrauch

Damit wir uns gleich richtig verstehen: Sexueller Missbrauch ist das Schlimmste, was man einem Mädchen, einer Frau antun kann. Die Täter sollten hart bestraft werden, gar keine Frage. Nur: Was passiert eigentlich mit den angeblichen „Missbrauchsopfern“, die Männer zu Unrecht beschuldigen? Manche damit in den beruflichen und gesellschaftlichen Ruin, manche in den Selbstmord treiben?
Kann ich Euch sagen: Nichts! Es kommt in den meisten Fällen noch nicht einmal zu einer Gerichtsverhandlung. Ein skandalöser Zustand, der dringend geändert werden muss.

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Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Es grenzt an ein Wunder, dass ich noch nicht zu Unrecht beschuldigt wurde. Denn wie sagte meine Mutter immer: „Hüte dich vor der Rache verletzter Frauen, mein Junge!“ Und ich habe so einige Frauen verletzt. Deshalb lasse ich beim Sex stets eine Kamera mitlaufen. Nur aus Sicherheitsgründen. Klar.

Ein hochinteressanter Brief eines evangelischen Pfarrers zum Thema, den ich auf Jörgs Facebook-Seite fand …

Sehr geehrtes Ehepaar Kachelmann,

als evangelischer Pfarrer habe ich bisher beide Gruppen seelsorgerisch betreut: Opfer einer Vergewaltigung und Opfer einer Falschbeschuldigung. Durch gute Kontakte zur Polizei weiß ich, dass man z.B. im Bundesland Baden-Württemberg davon ausgeht, dass ca. die Hälfte der Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs, bzw. Vergewaltigung auf eine Falschaussage zurückgehen.

Für ein Verleumdungsopfer, das ich betreute, ging die ganze Sache noch einmal gut aus. Das ist allerdings den glücklichen Umständen zu verdanken, dass ein ausgesprochen professionelles und faires Ermittlerteam der Polizei die Vorwürfe untersuchte, die zuständige Staatsanwältin ausgesprochen kompetent und der Strafverteidiger ein exzellenter Fachmann waren. Zu einer Gerichtsverhandlung kam es nicht, da die Staatsanwaltschaft den Mann klar und deutlich für unschuldig und die vermeintlichen Zeugen für unglaubwürdig erklärte. Der Strafverteidiger musste dafür noch nicht einmal seine Asse aus dem Ärmel ziehen: fünf eidesstattliche Erklärungen, die die Zeugenaussagen als Lügen aufdeckten. Allerdings nahm die Staatsanwaltschaft Abstand davon, die Lügner wegen Falschausagen strafrechtlich zu verfolgen. Das geschah aus der Angst heraus, wegen eines verworrenen Beziehungsgeflechts einen endlosen Prozess führen zu müssen. Justitia lässt grüßen!

Mittlerweile bekommt der Freigesprochene auch die finanziellen Auswirkungen seiner Anklage zu spüren. Sein Arbeitgeber will ihn aufgrund dessen los werden. Dazu werden alle Register gezogen, die es arbeitsrechtlich gibt. Dahinter steht allerdings der unverhohlene Versuch, einen „beschädigten Mann“ möglichst kostengünstig loszuwerden. Nach einem schlimmen halben Jahr, in dem mein Gemeindeglied mehrmals mit einer Inhaftierung rechnete und durch die Hölle ging, schließt sich jetzt nahtlos eine Reihe an Arbeitsgerichtsprozessen an. In den vergangenen sieben Monaten hatte ich mehrmals das Glück, ihn vom Selbstmord abbringen und ihn schließlich bei einem erfahrenen Psychotherapeuten unterbringen zu können.

Auch ich frage mich, wie falsche Zeugen ungestraft das Leben eines Menschen nachhaltig zerstören können. Diese Frage wurde leider nur ungenügend bei der gestrigen Talkrunde erörtert. Stattdessen durfte ein rüpelhafter, arrogant daher kommender Herr Tietje einmal seine Kinderstube vergessen (hatte er ja eine?). Ich weiß nicht, ob ich mir diese Frechheiten angehört hätte. Wahrscheinlich wäre ich aufgestanden und gegangen. Hut ab!

Nachtrag: Der Pfarrer geht am Ende auf Günther Jauchs Talkrunde mit dem Thema „Kachelmanns Fall – Was ist ein Freispruch wert?“ ein. Dazu schreibt SpiegelOnline:  „Nicht viel, lautet wohl die Antwort auf diese Frage – das zumindest legte der verunglückte Verlauf der Sendung nahe, in der Moderator Jauch dem ehemaligen Chefredakteur der Bild-Zeitung, Hans-Hermann Tiedje viel Raum gab, um Kachelmann – auch persönlich – zu attackieren. So bezeichnete er Kachelmann als Wetterfuzzi und attestierte ihm einen miesen Charakter.“

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40 Comments

  • Es gibt genug Beispiele.
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/vergewaltigungsvorwurf-gegen-lehrer-von-vorne-bis-hinten-erfunden-1.1116881
    Das sind die krassen Fälle, daß jeder Pädagoge etwa immer Angst vor so einer Situation haben muss, das ist das Erschreckende.

    Für diese Falschopfer fehlen mir die Worte. Denn sie verhöhnen die wirklichen Opfer. Für die fälschlich an den Pranger gestellten „Täter“ ist keine Korrektur des Lebens mehr möglich.
    Kachelmann wurde nicht für die ihm vorgeworfene Vergewaltigung verurteilt: Die Medien haben ihn wie die Sau durchs Dorf getrieben, weil sie seinen unsteten Lebenswandel anrüchig fanden. Selbst im Falle seiner Schuld (die Wahrheit kann ja dank der journalistischen Rührerei in zwischenmenschlicher Scheisse niemand mehr herausfinden) hat er eine härtere Strafe erhalten als üblicherweise für solche Taten ausgesprochen wird.
    Und noch erschreckender ist, wie dümmlich viele Juristen aus ihrem eigenen Spiessbürgerleben heraus urteilen. Gilt nicht nur für Falschaussagen, sondern auch für den umgekehrten „richtigen“ Fall: Klischees bestimmen das Urteil, die zeigen, daß Richter, Staatsanwälte und Verteidiger in ihrer Pubertät vor lauter Verklemmtheit vermutlich nicht mal die Seiten des Dr. Sommer-Teams gelesen haben.

  • Was bei der Diskussion des Kachelmann-Falles passiert ist, entlarvt die Emma-Feministinnen.
    Mit gewissem Ekel lese ich gelegentlich die Bild, die jeden Vergewaltigungsfall lustvoll und mit voyeuristischem Schauer erzählt als Geschichten von Scham und Schande und Ehrverlust. „Geschändet“ werden die Mädchen dort, wenn von Vergewaltigungen die Rede ist, so, als würden sie ihren Wert als Mensch verlieren, und die Bild-Idioten treten nach. Eine Wortanalyse ist da sehr erhellend. Und Alice Schwarzer, ja, genau, die Alice Schwarzer, Vorkämpferin für die, ja welche Sache, ja IHRE SACHE – seit dem hat sie ihre positiven Leistungen für den Feminismus bei mir zur Gänze verspielt und offenbart sich als intrigantes machtbesessenes Neutrum – springt für IHRE PERSÖNLICHE FEDE auf dieses Pferd. Redet den Menschen nach dem Mund, die eigentlich ihr grösster Feind sein müssen.
    Das widert an.
    Die Aktion „je n’ai pas porté plainte“ hat mich berührt, ich habe viele der Sachen gelesen. Genau die Frauen, die dort nicht angezeigt haben, denen hat man einen Bärendienst erwiesen.Egal, wie der Quotient der Falschanschuldigungen zu den berechtigten Vorwürfen sich statistisch verhält: ein fingierter Vorwurf zerstört die Glaubwürdigkeit in vielen Fällen. An wievielen Schulen werden Lehrer von Minderjährigen beschuldigt, sie unsittlich angeschaut oder angefasst zu haben? An unserer Schule stand mal so eine arme Sau auf der Abschussliste. Mädchen soll er befummelt haben, andauernd, beim Geräteturnen. Jahre später erst kam raus, dass er homosexuell war und zumindest mit Mädchen so gar nichts anfangen konnte. Und dass er sich dennoch nicht outen wollte. Der Mann war ein Wrack. Und das war nicht fair, aber die dummen Mädchen fanden sich vielleicht für einen Moment furchtbar wichtig.

  • Ja, es ist schon manchmal tricky:

    „Gabriele Piontkowsky vom Sonderdezernat „Gewalt gegen Frauen“ sagte in einer Talkshow (…), man müsse ja auch unterscheiden, ob es sich um eine Vergewaltigung handle oder nur um Geschlechtsverkehr gegen ihren Willen.“

    http://merlestoever.blogspot.de/2012

    Und wer ist bei klarem Verstand dazu auch nur grundsätzlich in der Lage?

    Hier soll es aber nicht um die mehrheitlich ungesühnten Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung gehen oder um die i.d.R. viel zu laschen Strafen (2 Jahre Bewährung ist Standard), sondern um die Angst von Männern wie O. Flesch, die seit Jahr und Tag fürchten, irgendwann könne sie mal die Rache einer Frau treffen (dass diese Frau dann eine Masochistin sein müsste wollen wir ebenfalls ausklammern):

    „dass ca. die Hälfte der Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs, bzw. Vergewaltigung auf eine Falschaussage zurückgehen.“

    DAS ist übelste Maskulistenpropaganda, die sich mittlerweile wohl in der Breite der Gesellschaft durchgesetzt hat (falls man je anders über die mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer dachte) – mehr nicht!

    Es gibt KEINEN Grund anzunehmen, dass die Falschaussagenquote bei Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung größer ist als bei anderen „Kapitalverbrechen“.

    GAR KEINEN.

    Nichtmal die „Expertise“ aus Bayern* – die ganz nebenbei bemerkt sogar die Bibel zitiert – mit dem einen Polizisten, der diese abenteuerliche Zahl herbeiphantasierte, lässt diesen Schluß zu (wenn man nicht nur den einen Satz liest).

    Und im Fall Kachelmann gilt: die Richter haben damals festgehalten, dass sie nicht entscheiden könnten welche Version die Richtige sei, es sei möglich, dass sie ihn zu Unrecht beschuldigte, und ebenso, dass er (der geübte Täuscher und Trickser) es getan hat. Es war ein Freispruch aus Mangel an Beweisen und keiner, bei dem die Richter von seiner Unschuld überzeugt waren, wenn man sich bitte mal daran erinnern möchte…

    * http://www.polizei.bayern.de/content/4/3/7/vergewaltigung_und_sexuelle_n_tigung_in_bayern_bpfi.pdf

    • Wenn ich schon den Begriff „Maskulisten“ höre, muss ich zusammenzucken. Man kann sich seinen Feind auch zurechtbasteln. Falls damit Männer gemeint sind, die per se „frauenfeindlich“ sind, sollte man schlicht den terminus technicus „Arschloch“ belassen. Falls damit männliche Kritiker des hier durchscheinenden Emma-Feminismus gemeint sind, weiss ich nicht recht, wieso die sich von weiblichen kritischen Stimmen des Emma-Feminismus unterscheiden, und ob die Bezeichnung „Maskulisten“ dann eventuell diskriminierend wäre für Kritikerinnen – oder wäre ich dann Maskulistin, wenn ich eine ähnlich geartete Meinung vertrete? Nein, quatsch, ich bin Opfer, verdammt. Von den Maskulisten meiner Identität beraubt. Von ihnen beeinflusst.
      Der Begriff „Rache“ in dem Diskussionsbeitrag ist auch interessant. insbesondere mit Blick auf das Thema des obigen Textes. Niemand will Vergewaltigung verharmlosen, und die Schwierigkeit der Beweisführung ist klar, da gibt es viel aufzuholen im System. Aber im Zeifel für den Angeklagten – das muss so bleiben, sonst will ich in diesem Staat nicht leben.

      • @ Karla

        „Wenn ich schon den Begriff “Maskulisten” höre, muss ich zusammenzucken. Man kann sich seinen Feind auch zurechtbasteln.“

        Also „mein Feind“ sind Positionen (nicht Personen) zu bestimmten Themen (z.B. Vergewaltigung), wie sie z.B. auf http://maskulist.de/ verbreitet werden oder im WGvdL-Forum (ich könnt noch etliche andere Seiten nennen, aber ich will ja keine Werbung machen).

        „Falls damit Männer gemeint sind, die per se “frauenfeindlich” sind, sollte man schlicht den terminus technicus “Arschloch” belassen.“

        Arschloch ist viel zu harmlos dafür.

        „Falls damit männliche Kritiker des hier durchscheinenden Emma-Feminismus gemeint sind, weiss ich nicht recht, wieso die sich von weiblichen kritischen Stimmen des Emma-Feminismus unterscheiden, und ob die Bezeichnung “Maskulisten” dann eventuell diskriminierend wäre für Kritikerinnen – oder wäre ich dann Maskulistin, wenn ich eine ähnlich geartete Meinung vertrete?“

        Wenn Du das bei hinreichend vielen Themen tust und Dich auf „männliche Benachteiligungen“ zentrierst – warum eigentlich nicht?

        „Nein, quatsch, ich bin Opfer, verdammt. Von den Maskulisten meiner Identität beraubt. Von ihnen beeinflusst.“

        Das scheint mir eine neue Spielart des OPFA-Feminismus zu sein… würde ein Maskulist Dir da vielleicht entgegnen.

        „Der Begriff “Rache” in dem Diskussionsbeitrag ist auch interessant. insbesondere mit Blick auf das Thema des obigen Textes.“

        Hint: Der Begriff „Rache“ stammt aus dem obigen Text…

        „Niemand will Vergewaltigung verharmlosen,“

        Les mal den ersten geposteten Link, bitte. Und schreib dann doch vielleicht nochmal was dazu.

        „und die Schwierigkeit der Beweisführung ist klar, da gibt es viel aufzuholen im System.“

        Vorschläge?

        „Aber im Zeifel für den Angeklagten – das muss so bleiben, sonst will ich in diesem Staat nicht leben.“

        Kann ich Dir beipflichten.

        Aber im obigen Text werden die mutmaßlichen Opfer, die nicht genug Verletzungen bspw. hatten um glaubwürdig belegen zu können, dass sie vergewaltigt wurden, die eben nicht mal wegen mutmaßlicher Falschbeschuldigung angeklagt sind (wahrscheinlich aus praktischen Gründen) vom Autor dennoch tendenziell schuldig gesprochen.

        Verstößt für mich ebenfalls gegen die Unschuldsvermutung.

      • der Maskulist– Muttersheera, du meinst nicht dieser gealterte Student mit Profilneurose, der auf der verlinkten Homepage da komplexe Idiotien verfasst? Keine Sorge, in dem Stil erreicht man kein Millionenpublikum. Also von solchen Maskulisten missioniert zu werden ist so wahrscheinlich wie von Aliens entführt zu werden. .

      • Irrtum, Muttersheera. Schuldig sind für mich NUR die, die nicht vergewaltigt wurden. Hat mit Beweisbarkeit nichts zu tun. Das hast Du raus lesen wollen. Kenn ich schon. Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht.
        So arbeiten Frauen wie Du. Fakten verdrehen, falsche Zahlen verwenden, Lug & Betrug – kennen wir ja von der Schwarzer all zu gut.

        Und wenn ich Dir einen Tipp geben darf: Wenn Du auch Menschen erreichen willst, die nicht eh schon Deiner Meinung sind, schalte einen Gang runter. Weniger „Alle Männer sind Schweine!“, weniger Geifern. Dann wirst Du ernster genommen.

      • „Schuldig sind für mich NUR die, die nicht vergewaltigt wurden.“

        Das weißt Du aber nie, right?
        Auch nicht im Falle von Kachelmanns Ex.

        Nen Gang runterschalten soll ich?

        Ich fahre doch gerade erst an (oder hoch <für die digital natives) und schon krieg ich ne Gelbe?

        Das wird bestimmt kuschelig-nett hier 😀

      • „L[ies] mal den ersten geposteten Link, bitte. Und schreib dann doch vielleicht nochmal was dazu.“
        Hab ich brav gemacht. Tropft vor Ideologie und willentlichem Falschverstehen – auch der besagte Talkshow-Kommentar von dieser Dame mit der wenig geglückten Differenzierung von Vergewaltigung und auferzwungenem GV – bezog sich auf den Kachelmann-Fall und meinte, daß die Gewalt in dem Fall zum rituellen Spiel des Paars gehörte. Lächerlich, solche Worte auf die Goldwaage zu legen, wenn sie im Kontext einer Talkshow gefallen sind.
        Was man verbessern kann bei der Beweisführng von Vergewaltigungsfällen, wäre definitiv besser geschultes Personal an allen Stellen. Eines, das über Vorurteile einer „rape culture“ aufgeklärt ist. Aber ich denke bzw. bin mir sicher, wir zwei kommen nicht auf einen Nenner. Ich kann nur sagen: Auch als feministisch aufgeklärter Mensch muss ich nicht zwangsweise gegen Kachelmann sein. Und auch nicht zwangsweise gegen das mutmaßliche Opfer, weil ich für den möglichen Täter bin. Aber das ist wohl für die emotionale Diskussion, die Du führen möchtest, zu kompliziert.

  • Wirklich widerlich solche Frauen….Skrupelloser gehts garnich. Ich glaube man kann den zu unrecht Angeklagten psychisch genauso zerstören wie ein wirklicher Vergewaltiger das Leben einer Frau komplett zerstören kann…Bin ich echt geschockt von,dass diese Art von Frauen da tatsächlich mit durchkommen und kaum strafrechtlich weiter verfolgt werden.Deswegen wird wahrscheinlich den wahren Opfern viel zu selten gelaubt…

  • Absolut skandalös. Das schlimmste daran: das ist nicht der einzige Bereich, in denen Frauen – mit voller Rückendeckung der Justiz – Leben zerstören können. Stichwort: Sorge- und Umgangsrecht unehelich geborener Kinder.
    Als meine ehemalige Partnerin, die Mutter meiner damals dreijährigen Tochter heiraten wollte, wünschte sie sich wohl etwas mehr Privatsphäre. Daraufhin zitierte mich Ihre Anwältin vor Gericht. Mir sollte das gemeinsame Sorgerecht entzogen werden – mit hanebüchenen Anschuldigungen und Behauptungen. Ich hatte meine Hausaufgaben gemacht und sämtlichen Schriftverkehr per Email und SMS gespeichert. Ich konnte also einwandfrei nachweisen, dass sämtliche Behauptungen erstunken und erlogen waren.
    Und jetzt stellt Euch folgendes vor: Ihr werdet vor Gericht zitiert, Ihr könnt alle Aussagen der Klägerin als Lügen entlarven. Und die Klägerin bekommt Recht! Motiviert durch dieses Erfolgserlebnis hat sie das Ganze dann auch noch (übrigens ziemlich erfolgreich) auf das Umgangsrecht angewendet. Beide Male gegen den Willen des Kindes, wohlgemerkt.
    So viel zum Thema „Rechtsstaat“

    • @ Ulrich Merkl

      Gerade gestern hab ich zufällig eine Sendung auf ARD zum Thema gesehen. Da erzählte ein Vater bspw., der Richter hätte ihm für 1 1/2 Jahre im voraus das Umgangsrecht aberkannt, obwohl nichts vorgefallen war, lediglich zum Geburtstag und zu Weihnachten dürfte er schreiben… unfassbar, finde ich auch!

      Hat aber nix mit dem Thema Missbrauch/Vergewaltigung/Falschbeschuldigung zu tun.

      Oder wurde Dir unterstellt, Du hättest Dich an Eurer Tochter „vergangen“?

      • Klar hat es das! Es geht um das Thema „Falschbeschuldigung“. Und darum, wozu gewisse Frauen fähig sind.
        Ich schrieb gestern bereits: Diesen Frauen sollte man das Sorgerecht entziehen. Sie sind KEIN Stück besser als Kinderschänder.
        Und diese Mütter sind sogar noch schlimmer als Kinderschänder, denn: Sie schaden ihrem EIGENEN Kind!
        Wegsperren. Für eine Weile.

      • Nein, das hat nichts mit dem Thema im engeren Sinne zu tun. (und die Anschuldigungen bezogen sich auf angeblich nicht eingehaltene Abmachungen und Treffen mit meiner Tochter, womit sie nachweisen wollte, ich sei an meiner kleinen Maus nicht interessiert). Im weiteren Sinn haben sie aber doch etwas damit zu tun: nämlich wenn ich es ungeheuerlich finde, wie einfach es Frauen gemacht wird, mit Schützenhilfe der Justiz, Männern oder sogar den eigenen Kindern nachhaltigen und in vielen Fällen irreparablen Schaden zuzufügen.
        Mir geht es um diese grundsätzliche Kultur, dass Männer tendenziell als Täter und Frauen tendenziell als Opfer gesehen werden.
        Behauptet eine Frau, ein Mann habe ihr Schaden zugefügt, werden von der Justiz dicke Geschütze mit den entsprechenden nachfolgenden Verwüstungen aufgefahren.
        Behauptet ein Mann, eine Frau habe ihm Schaden zugefügt, passiert (meine Wahrnehmung) in der Regel: nichts.

      • Hochverehrter Herren Flesch /bevor wir über den Heiratsantrag verhandeln) und Merkl, is jetzt aber auch doof,in der Diskussion daraus zu machen: alle Frauen verkaufen sich als Opfer und alle Männer sind im argwöhnischen Auge des Gesetzes automatisch Täter. Ich finde, man sollte diese Sorgerechtssache nochmal extra verhandeln – das sind andere Mechanismen, auch wenn natürlich sogar dort im fiesesten Fall mit Missbrauchsbandagen gekämpft wird (aber auch Väter kämpfen mit genug unfairen Mitteln von Unzurechnungsfähigkeit der Mutter bis Vernachlässigung des Kindes etwa bei auftretender Milchzahnkaries oder so Spirenzchen)- es wird beiderseits mit fiesen Bandagen zu Lasten des Kindes operiert, dafür gebührt oft je allen Beteiligten ein Arschtritt, ganz selten is nur einer der Idiot. Es ist ein anderes Thema. Ich denke, geht nicht darum, dass die Justiz frauenfreundlich und männerfeindlich ist, sondern daß sie nach alten, konservativen Wertmaßstäben urteilt. Das kann Frauen genauso zum Verhängnis werden wie Männern, sobald sie aus dem „Wertekanon“ fallen oder sobald der „selbst schuld bei dem Leichtsinn“ -Reflex greift.
        Wir waren bei Vergewaltigung – Falschbeschuldigung und der Tragweite für falschbeschuldigte vorgebliche Sexualstraftäter. Das ist eine andere Hausnummer. Also, ich war da zumindest argumentativ.

      • „Was ist denn ein Kinderschänder? Wie der Name schon sagt: Jemand, der einem Kind schadet.“

        Nein: jemand, der ein Kind schändet.

        Sehr unglücklicher Begriff, wie viele in der Debatte, find ich auch. Missbrauch ist übel (suggeriert er doch gleichzeitig einen möglichen, schadlosen Gebrauch), um Pädophilie gehts dabei auch nur selten (die meisten TäterInnen sind Stinos/männliche Heterosexuelle)… und die „Schande“ für eine solche Tat ist (endlich) dabei das Lager zu wechseln (bei Prostitution dauert das wohl noch ein Weilchen), weshalb man diesen Begriff nicht mehr verwenden sollte.

        Pädosexuelle Übergriffe/sexualisierte Gewalttaten sinds in meinem Sprachgebrauch, die Ausführenden klassifiziere ich als Gewalttäter.

        „Und diese Mütter sind sogar noch schlimmer als Kinderschänder, denn: Sie schaden ihrem EIGENEN Kind! Wegsperren. Für eine Weile.“

        Damit hilfst Du GANZ BESTIMMT dem Kind, schon klar.

      • „Damit hilfst Du GANZ BESTIMMT dem Kind, schon klar.“
        Wieder mal typisch für Dich! Was kümmern Dich die Mütter? Also die Täter? Wieso kümmern Dich die Väter, also die Opfer in diesem Fall nicht zuerst?

  • Ich kenne Unternehmensberater, die für amerikanische Konzerne arbeiten, die nicht mehr alleine im Fahrstuhl mit einer Frau fahren, weil sie Angst davor haben, zu Unrecht wegen sexueller Belästigung angezeigt zu werden. Das ist in Unternehmen wohl ziemlich übel geworden

  • spricht mal wieder nicht gerade für mich, aber ich kenne eine, die war mal klamm, die brauchte kohlen, dringend. sie hat daraufhin einen wildfremden typen angezeigt, wegen sexueller belästigung. sie bekam 500.- euro, das war alles kein problem, sagt sie. sie findet das nach wie vor ok.

    • Diggie, mir geht das Messer in der Tasche auf! WIE GUT hat sie geblasen, dass Du sie mit der Nummer hast davonkommen lassen?! 😉

  • Das ist bestimmt schon massig so kommeniert worden, aber ich sags mal trotzdem: Jemanden einer Straftat bezichtigen, die er oder sie nicht begangen hat, sollte richtig scharf angezeigt und bestraft werden. Verleugnung und üble Nachrede können nicht nur die Leben der fälschlich Angeklagten versauen, sondern auch die ihrer Familien, Ehepartner, Kinder… sowas zieht doch einen ewig langen Rattenschwanz nach sich…

    Außerdem habe ich manchmal – wenn man einigen Weibern so zuhört – das Gefühl, missbraucht zu werden gehört zum Lebenslauf der „coolen Fickschnitzel“. So á la „Ich bin vergewaltigt worden, bin drüber weg und habs trotzdem nötig“ – Als würde man (äh Frau) sich mit einer Stärke schmücken, von der die Weiber garkeine Ahnung haben, was für ein Kampf es ist, diese tatsächlich aufzubringen.

    Sowohl den unschuldig Angeklagten, als auch den wahren Opfern gegenüber, sind solche Äußerungen mehr als geschmacklos, unfair und gehören radikal verfolgt und verurteilt..

  • Verdammt gute Idee, Oli, dass mit der Kamera, und bitte immer auch mit Ton, Oh-Ton natürlich. Gibt auch keine Probleme mit dem Recht am eigenen Bild, solange mann es nicht veröffentlicht. Und was ich dann für mich allein damit daheim mache, zum Beispiel die Videos schneiden und mit cooler Musik unterlegen, dass ist ja meine Sache.
    Vor einigen Tagen habe ich schon mal über so ein Headset mit Kamera, eventuell Licht und mit unbedingt zwei Mikros nachgedacht, aber in einem andern Zusammenhang. Es macht schon Sinn, dass mann immer beide Hände frei haben sollte, und auch behält, und nicht ständig ein dritter, besser eine dritte dabei sein muss, um nicht irgendwann in Handschellen, in der Psychiatrie oder im Krankenhaus zu enden. Zuhause kann mann ja alles verstrippen, alle Zimmer, die Küche, das Bad, die Dusche, das Gästeklo, die Waschküche, den Folterkeller, den Weinkeller, die Garage, die Hundehütte, das Kinderzimmer, das Tonstudio, die Sauna, den Garten. Und nicht die Besenkammer vergessen, da passieren manchmal die dollsten Dinger. Wollte ich ja eh alles mal machen, zumindest mit Lautsprechern. Ist aber immer noch besser, ich mache es selbst, als die orwellsche Lösung, von der die anderen Durchgeknallten träumen.
    Ja, mit Grenzen ist das so eine Sache, die hat man mir schon als Kind nicht zugestanden. Aber emotionaler Missbrauch lässt sich halt auch viel schwerer nachweisen und in Worte fassen wie ein rein mechanischer, körperlicher, physikalischer Übergriff oder Angriff auf einen anderen Menschen, wenn mann spezielle Foltermethoden wie Waterboarding mal aussen vor lässt. Oder mann geht in Zukunft für’s „erste mal“ einfach immer in einen Swingerclub, oder wie Oli, in’s Pornokino, denn da gibt es immer genug Zeugen, oder noch besser, mann treibt es gleich in aller Öffentlichkeit, zum Beispiel auf dem Alexanderplatz, so wie unsere Vorfahren.

    • P.S.: Den Alexanderplatz habe ich nicht bewusst als Beispiel gewählt, um auf den animalischen Mord/Totschlag aufmerksam zu machen, der sich vor wenigen Tagen dort ereignet hat, sondern weil es sich um einen grossen, bekannten, stark frequentierten, öffentlichen Platz in Berlin handelt. Aber diese bestialische Tat spiegelt im Grunde genommen leider auch die noch viel zu häufige Primitivität zwischenmenschlicher Sexualität. Mein Beileid darum an alle Menschen, die den jungen Mann geliebt und gekannt haben, ob aber Totalüberwachung mit Kameras so eine Tat verhindert hätten möchte ich bezweifeln. Aber das ist hier auch nicht das Thema, ich möchte mit diesem Nachtrag lediglich Missverständnisse zu meinem vorherigen Kommentar vermeiden.

  • Eine der traurigen Wahrheiten in unserem „Rechtsstaat“ ist doch, das Opfer einfach keine Lobby haben. Weder Vergewaltigungsopfer noch Opfer von falschen Beschuldigungen. In vielen Fällen kommen doch die Täter einfach so oder mit minimalen Strafen davon. Die Opfer müssen selbst sehen, wie sie mit dem Schaden zurechtkommen. Da geht mir regelmäßig das Messer in der Tasche auf. Und gerade das so beliebte ‚Männer sind Täter und Frauen sind Opfer‘ sollte doch wohl langsam mal aus den Köpfen verschwinden. Ein wenig Unvoreingenommenheit gegenüber dem jeweiligen Fall wäre dringend nötig. Verbunden mit hohen Strafen, die auch wirklich abschrecken.

  • Ich hatte mal eine Klassenkameradin, die auf einmal behauptete, sie wäre von dem und den am Abend zuvor vergewaltigt worden. Einfach so in der Klasse. Sowas gibts auch. Die Strafe folgte natürlich sofort. Madame wurde ausgegrenzt als hätte sie eine ansteckende Krankheit. Und das heute noch.
    Sowas assoziales….ich explodiert schon wieder. -.-

  • Sexueller Missbrauch ist das Schlimmste, was man einem Mädchen, einer Frau antun kann.

    Was mich natürlich spontan zu der Frage bringt, was eigentlich das Schlimmste ist, das man einem Jungen oder einem Mann antun kann. Und ob das schlimmer oder weniger schlimm als sexueller Mißbrauch an einem Mädchen oder einer Frau ist…

    (Gibt es eigentlich eine brauchbare deutsche Übersetzung des Begriffs „Gender Empathy Gap“?)

    B20

    • Wir sind doch hier nicht bei EMMA, Alter! 😉
      Meint: Ich muss in einem Artikel, in dem es um Missbrauch an Frauen geht, Männer nicht extra erwähnen. (Wie EMMA es andersherum machen würde.)
      Jeder weiß, dass Missbrauch an Jungen und Männern genauso schlimm ist. Und wer es nicht weiß, interessiert mich nicht.

      Bestes

      Oliver

      • Ach so. Ich dachte, es ginge in dem Artikel um Falschbeschuldigung. Mißverständnis.

        Ich war nur davon ausgegangen, daß, wenn Du nicht nicht einfach schreibst „Sexueller Mißbrauch ist das schlimmste, was man einem Menschen antun kann“, diese Einschränkung einen speziellen Grund haben müßte. Aber wenn es in dem Artikel überhaupt nur um Mißbrauch an Frauen geht, ist sie natürlich nur folgerichtig.
        Wie gesagt, Mißverständnis, sorry.

        B20

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