„Mein Geliebter!“ – Ein Plädoyer für die wahre Liebe

Ich war Fünf, als mein Vater im Sommer ’75 einen lebensbedrohlichen Herzinfarkt erlitt. Er hatte Mitte der sechziger Jahre seine Frau, mit der er über dreißig Jahre zusammen war, verlassen und 1968 meine Mutter geheiratet. Die hatte bereits einen Sohn, ein Jahr später kam ich zur Welt. Er arbeitete als Sonderschullehrer, ein nicht ganz unanstrengender Job. Eine 27 Jahre jüngere Frau, zwei Kinder, das war wohl alles ein bisschen viel für einen 62-jährigen Mann, der in seinem Leben eine Menge hat durchmachen müssen, inklusive drei Jahre KZ-Haft in den dreißiger und drei Jahre Kriegsgefangenschaft in der Wüste Ägyptens in den vierziger Jahren.

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„Baby, das war’s!“

Gestern Nacht fand ich beim Ausräumen meiner Umzugskartons einen Brief aus dem Sommer 1975. Von meiner Mutter an meinen Vater. Ich möchte ihn mit Euch teilen. Ich glaube, er gibt nicht nur mir etwas, sondern allen Menschen, für die Liebe auch heute noch ein Versprechen ist. Aber lest selbst …

Mein Geliebter!

Es ist schon spät. Ich liege auf dem Bauch im Bett, deshalb ist meine Schrift noch schlechter als sonst. Ich habe so große Sehnsucht nach Dir, dass ich es gar nicht beschreiben kann. Nur Dich spüren, einmal wieder in Deinem Külchen (oder mit h?) liegen. Es wäre wunderschön.
Wenn Du nicht hier bist, habe ich das Gefühl, hier auch nur zu Besuch zu sein. Du fehlst mir so sehr. Wenn Du wieder gesund bist, werden wir es uns schön machen. Ich hoffe, dass Du halten kannst, was Du heute sagtest, dass Du Dich nicht mehr über alles aufregen würdest. Du siehst, es lohnt nicht. Es sind alles Kleinigkeiten im Vergleich zu Deiner Gesundheit.
Ich brauche Dich, ich brauche Dich noch sehr lange. Ohne Dich kann ich nicht leben. Am liebsten wäre ich den ganzen Tag bei Dir.
Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, wie sehr Du gegen Deine Krankheit angehst, habe aber Angst, dass Du Dich zu sehr strapazierst, um mir zu zeigen, dass Du leistungsfähig bist. Du brauchst das nicht zu tun. Ich weiß, dass Du wiederkommst zu uns, so wie Du immer warst.
Ich weiß, dass Du wieder gesund werden wirst.
Ich fühle mich schuldig an Deiner Krankheit, weil ich denke, das wäre nicht passiert, wenn Du bei Gertrud geblieben wärst. Du hättest ja ein viel ruhigeres Leben. Du könntest abschalten, wenn Du aus der Schule kommst, Du könntest Dir Deine Freizeit so einteilen, wie es Deinem Älter entspräche. Das kannst Du alles nicht, weil Du mit mir noch einmal angefangen hast.
Auf der anderen Seite weiß ich, dass Du Dir den Schritt gut überlegt hattest, und dass Du wusstest, was auf Dich zukommen würde. Du hast Dich für mich entschieden, und dafür danke ich Dir. Ich liebe Dich. Ich warte auf Dich und sollte es noch ein Jahr dauern oder länger. Du fehlst mir. Werde bald gesund. Schone Dich, und komm bald wieder.

Ich küsse Dich

Deine Bärbel

Mein Vater wurde wieder gesund. Er war ein Kämpfer. Er überlebte noch zwei weitere Herzinfarkte. Einen Krebs. Der zweite killte ihn 1992. Meine Mutter starb vor zwei Jahren. Er blieb ihr letzter Mann. Das nenne ich wahre Liebe!
Und hey: Ich glaube, ich weiß was meine Mutter mit diesem Satz meinte: „Es macht mich glücklich, wenn ich sehe, wie sehr Du gegen Deine Krankheit angehst, habe aber Angst, dass Du Dich zu sehr strapazierst, um mir zu zeigen, dass Du leistungsfähig bist.“ Sie erzählte es mir. Ihr könnt es Euch denken. Er war halt MEIN Vater.

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