Lieber mit 50 Frauen schlafen, als mit einer Frau 50 Mal

Wisst ihr Bescheid, Ladies: Ryan Gosling in „Crazy, Stupid, Love“
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Dieser Text dreht sich um Sex. Nicht um Liebe. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen, Mädels.
Das Thema, dass Männer und Frauen in vielen Bereichen des Lebens unterschiedlich ticken, hatten wir hier schon oft. Aber in Zeiten der Gaga-Wissenschaft „Gender Mainstream“, kann ich diese Unterschiede gar nicht oft genug herausarbeiten.
Die Wahl unserer Sexpartner ist zum Beispiel etwas, was Männer und Frauen vollkommen unterschiedlich angehen. Männer setzen eher auf Quantität, Frauen auf Qualität. (Das ist auch der Grund, warum ich in der Damenwelt so begehrt bin, aber das nur nebenbei.)

Die ewigen Jagd-Gründe

Hinter der Zeile Lieber mit „50 Frauen schlafen, als mit einer Frau 50  stehe ich, weil ich sie für inhaltlich richtig erachte, was nicht bedeutet, dass ich die Aussage gut heiße. Ganz im Gegenteil sogar. Die ewige Jagd nach frischem Fleisch ist nicht nur für einen Pescetarier wie mich kraft- und traubend.

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Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Ich könnte es viel bequemer haben. Ich hatte Frauen, bei denen stimmte, bis darauf, dass ich sie nicht liebte, einfach alles. Sie waren hübsch, sie waren sexy, sie waren versaut; sie gaben mir alles, was ich brauchte. Aber ganz egal, wie hübsch sie waren, wie versaut, ganz egal, wie tief sie meinen Schwanz in den Mund nahmen, ob sie sich fisten ließen oder mir mein Arschloch ausleckten – spätestens nach dem vierten Mal empfand ich den Sex mit ihnen so spannend wie eine Rosamunde Pilcher-Verfilmung mit Eva Habermann und Francis Fulton-Smith in den Hauptrollen.
(Private Anmerkung: Du kannst mich dennoch gern Ostern auf der Insel besuchen, Susi. Die Sache mit uns wird dann bereits neun Monde her sein und Lustlosigkeit vergeht bei mir ziemlich schnell.)

Du Tarzan, ich Jane

Woran liegt das? Warum suchen Frauen auch im Bett den Richtigen, während Männer sechs Richtige (in einer Woche) bevorzugen? Oh, dafür gibt es viele Gründe. Kommt, Freunde, wir gehen sie gemeinsam durch.

Wie so oft, wenn es um die Gründe für die Unterschiedlichkeiten zwischen Mann und Frau geht, lehne ich ich mich bequem zurück, grinse ein wenig und sage: „Das liegt in unseren Genen, Baby! Wir können nix dafür.“
Wir Männer sind vor grauer Vorzeit mal dafür gemacht worden, unseren Samen in jede Frau zu spritzen, die nicht bei drei auf einem Mammutbaum war.

Nun könnte Nachwuchsfeministin Anne Wizorek einwenden: „Ach komm schon, Fleschi, wir leben im 21. Jahrhundert, ihr Männer seid doch keine Affen mehr!“
„Affen nicht, stimmt, aber eben auch keine Schoßhündchen, Polen-Anne!“, würde ich antworten. Sicher, du kannst einem Hund seinen Jagdinstinkt abtrainieren, aber was bleibt dann noch von ihm übrig? Nicht mehr viel, exakt.

Kurzer Einschub
Mein Mädchen möchte nicht, dass unsere Lana Katzen jagt. Das sei gefährlich, meint sie. Nicht für die Katzen, Lana will nur spielen, aber, sagt Odette, für Lana, sie könnte bei der Katzenjagd über die Straße rennen und überfahren werden.
Das ist so typisch Frau, immer diese Angst.
Meine Antwort: Nix! Einfach nur: Nix! Lana soll Hund bleiben, es brach mir schon das Herz, dass wir sie haben kastrieren lassen, deshalb darf Lana, zumindest wenn ich mit ihr spazieren gehe, auch weiterhin auf Katzenjagd gehen.

Es gibt Männer, denen wurde – meist durch zuviel weibliche Einflüsse in der Kindheit – der Jagdinstinkt abtrainiert. Das sind traurige Gestallten, die keine Frau von Bedeutung haben will. Das sind die mit dem weichen Händedruck, die mindestens einmal durch die praktische Fahrprüfung fallen, in der U-Bahn sitzend die Beine übereinander schlagen, deshalb immer so ein bisschen schwer atmen, weil ihnen ihre engen Röhrenjeans die Luft abschnürt;
diese Männer, die in ihren Beziehungen nix zu sagen haben, einen Backs bekommen, wenn sie nicht parieren und sich selbstverständlich nicht wehren;
diese Männer, die von ihren Frauen mit Kerlen wie mir betrogen werden, weil irgendwann stets der Zeitpunkt kommt, an dem ihre Frauen begreifen, dass sie die falsche Wahl getroffen haben, auch, weil sie diese ewigen Fragen „Mach ich es richtig?“, „Ist es so okay für dich?“, „Soll ich weitermachen?“ im Bett nicht mehr hören können;
diese Männer, die immer die Welt die retten wollen, anstatt sich erst einmal selbst zu retten.
Ihr merkt schon, Freunde, ich bin ein großer Fan dieser Männer.

Also, Anne und die Ander’n: Richtige Männer sind und bleiben Jäger. Schwule Männer übrigens auch. Die sind sogar noch heftiger unterwegs.

„Gott, habe ich der gestern Nacht eingeschenkt! Muss ich dir erzählen, Diggi!“

Lasst uns nun zu den letzten und unwichtigsten Gründe für den Jagdtrieb der Männer kommen, Freunde:

Männer suchen in der Rumvögelei Selbstbestätigung. Das Gute ist: sie finden sie in der Rumvögelei. Männer sind einfach gestrickt. Wer ein paar Mädels „klar gemacht hat, hält sich bereits für den Größten. Da ticken wir nicht so kompliziert wie Frauen. Ich finde das super. Ich halte es gern einfach.

Männer sind Angeber. Sie lieben es vor ihren Freunden mit ihren Eroberungen zu prahlen. Ich bin da anders. Ich prahle nicht vor meinen Freunden, ich hab‘ gar keine, ich prahle lieber vor halb Deutschland in meinem Blog.
Ernsthaft: Mich langweilen Gespräche mit Männern über Sex. Ich habe allerdings auch das Pech, dass sich Männer mit ihren Fickgeschichten vor mir profilieren wollen. Neulich lernte ich einen Typen kennen, der mir auf die Frage „Na, wie geht’s?“ antwortete: „Super! Neben meiner Freundin, hab‘ ich noch zwei andere Frauen laufen. Läuft!“
Lasst das mal sein, Kameraden. Oder glaubt ihr, es würde Ronaldo interessieren, wenn ihr ihm erzählen würdet, dass ihr eine Stunde lang den Ball hochhalten könnt?

So, keine Lust mehr. Morgen oder so schreibe ich den zweiten Teil. Dann erkläre ich euch die Gründe der Frauen. Hier ist schon mal der erste: Frauen brauchen Anlaufzeit, Männern reicht Anlauf 

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8 Comments

  • Dein Hund ist kastriert? Ich bin empört 😉
    Bitte gönnt ihm den Spaß, ein paar Katzen zu jagen. Was soll er sonst machen? Blümchen pflücken? Lotto spielen?
    Eben.

  • So nun zum Thema :

    Das ist der Unterschied zwischen (manchen ) Männern und (manchen) Frauen.
    Für mich scheint dein Sehnen, nach Neuem, deine Suche nach Bestätigung etwas anstrengend. Irgendwie gehetzt.

    Ich glaube dir steht genügend „Material“ zur Verfügung, und doch ist dir nach ein paar mal Sex schon langweilig.
    Das ist doch eher ein trauriger Aspekt, wenn man als Mann nicht so hoch in der Gunst der Frauen steht, umso mehr.
    Klar, du unterscheidest Liebe und Sex.
    Ich könnte mir vorstellen, das es jedem so geht, der diese Trennung vornimmt.

    Ich brauche nicht die Bestätigung von vielen, aber viel Bestätigung (?) eher Aufmerksamkeit von einem ( 😉 )
    Blicke von Fremden sind schön, aber in mir kommt dann trotzdem keinerlei Begehrlichkeit am Gegenüber auf.
    Das finde ich schön, entspannt.
    Und ich denke der Mann an meiner Seite auch.

    • Sehe ich ähnlich. Ich will nicht jede Nacht ne andere Frau, ich will meine Traumfrau jede Nacht. Aber die Vorlieben sind halt unterschiedlich und wenn wir alle gleich wären, dann wäre das Leben langweilig.

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