Ein wahrer Mann jammert nicht über bestehende Verhältnisse, er ändert sie!

Einen Camper, mein Mädchen, meine Jungs, gute Musik, leckeres Essen, ein Buch, Wind und Wellen, mehr brauche ich im Grunde nicht

 

Es liegt einiges im Argen in unserem Land, keine Frage. Es läuft viel schief über das wir jammern könnten oder uns aufregen, nur: Was würde das bringen? Außer Zeit und Nerven kosten und dem Gegner Genugtuung zu verschaffen?
Ich weiß wovon ich rede, auch ich gehörte zu denen, die jammerten und sich aufregten. Fast täglich besuchte ich die einschlägigen Seiten, schlug mich mit den EMMAS und den FEMEN herum. Es war wie eine Sucht. Und wie bei einem Spielsüchtigen kam auch bei mir irgendwann der Zeitpunkt, an dem ich mir wünschte, sie würden mich sperren, ich wollte nicht mehr mitspielen, bei diesem Spiel, bei dem es keine Gewinner gibt. Aber selbst als Emmalinchen mich irgendwann tatsächlich sperrte (bei den Femen dürfte ich heute noch kommentieren, die sind härter im Nehmen, da hübscher), änderte das nichts an meinem Suchtverhalten. Ich las immer noch alles und kommentierte es nun auf meinen Seiten.

Kurzer Einschub: Dir gefällt dieser Beitrag? Das freut uns. Du möchtest unsere Arbeit unterstützen? Das freut uns fast noch mehr. Wie? Ganz einfach: Bestell Dir eines unserer Bücher!
Klick aufs Cover, um mehr zu erfahren.

Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Doch dann kam der Tag an dem ich ein Ecstasy-Revival ausrief. Na ja, Revival ist übertrieben, mein Mädchen und ich nahmen beide eine Pille. Na gut, ich nahm zwei …, okay, es waren drei, aber eben auch nach einigen Jahren erstmals wieder, von daher war’s schon okay, wie auch immer: Der Rausch und der Soundtrack, der hauptsächlich aus Reinhard Mey-Liedern bestand, machten mir bewusst, dass ich auf einem falschen Weg war.
Dass, wer sich Tag ein Tag aus in Scheiße suhlt, irgendwann selbst beschissen riecht.
Dass, es niemanden voranbringt, mich selbst am allerwenigsten, wenn ich ständig dagegen bin. Ich nahm mir vor in Zukunft nicht mehr gegen etwas, dafür für etwas zu sein.
Ich bin also nicht mehr g e g e n Alice Schwarzer, und gegen das, was sie vertritt, nein, Mann, ich bin f ü r mich, und für das, was ich vertrete!
Alice Schwarzer kann und werde ich nicht ändern, das war immer ein Kampf gegen Windmühlen, durch den ich nichts verändern konnte, aber ich selbst, ich kann sehr wohl etwas verändern, vielleicht nicht im Großen, aber im Kleinen. Und wenn sich mehr Menschen darauf besinnen würden in ihrem Umfeld und Einflussbereich für ihre Werte und Träume zu kämpfen, würde aus etwas Kleinem etwas ganz Großes entstehen.

Vielleicht klingt das für Euch zu abstrakt, deshalb gebe ich Euch nun ein paar Beispiele, für was ich eintrete, was ich in meiner kleinen Welt so treibe, um sie mir ein bisschen schöner zu machen. 

–         Ich ärgere mich nicht mehr darüber, dass Frauen immer erst zum Essen eingeladen werden wollen, bevor sie sich auf den Rücken legen. Stattdessen haben wir – mein Mädchen und ich – uns in den letzten Monaten eine Basis von etwa fünfzehn bis zwanzig guten Leuten aufgebaut, die wir jederzeit anrufen können, wenn uns danach ist.

–         Ich kotze nicht mehr über die Lügen der Mainstreammedien, ich informiere mich lieber bei alternativen Medien, vergleiche beide und ziehe meine eigenen Schlüsse.

–         Ich schimpfe nicht mehr über das miese Fernsehprogramm, ich schau die Sendungen, die mich interessieren, eh im Netz.

–         Ich lasse mir von der Werbeindustrie nicht mehr diktieren, was ich unbedingt haben muss! Ich habe alles, was ich brauche. Der Konsumterror erreicht mich nicht mehr. Und falls doch mal eine Anschaffung ansteht, so ist die gut überlegt.

–         Ich kenne das Mittelmeer, den Atlantischen Ozean, das Schwarze Meer, das Rote Meer, die Nordsee und den Pazifischen Ozean, aber die Ostsee, hier gleich bei mir um die Ecke, die kenn ich nicht. Wie krank ist das denn? Werde die Tage mal hinfahren, denn: Es muss nicht immer die Karibik sein.

–         Ich vergieße keine Träne mehr über das Leid der Schweine, der Kühe und Hühner in ihren Tier-Konzentrationslagern – ich esse einfach kein Fleisch mehr.

–         Ich lamentiere nicht mehr über holländische Tomaten, die nur noch nach Wasser schmecken, ich kaufe Biogemüse aus der Region.

–         Ich schimpfe nicht mehr über die Autoabgase in meiner Stadt, ich fahre Rad.

–         Ich beneide diese Fitnessmodels mit ihrem Sechserpack am Bauch nicht mehr, ich hab abgenommen und gehe regelmäßig zum Sport.

–         Ich verachte mich nicht mehr dafür, dass ich den Rauptierkapitalismus unterstütze, weil ich mein Konto bei einer Großbank habe, nein, ich bin zu einer Öko-Bank gewechselt. (Nee, bin ich nicht. Hab ich aber vor.)

–         Ich habe keine Angst mehr vor einem atomaren Unfall, ich beziehe Ökostrom. (Nee, tu ich nicht. Hab ich aber vor.)

–         Ich breche nicht mehr, wenn ich gegenderte Schreibweisen à la „Türöffna“, „Doktox“ oder „hum@n“ lese, ich lächle drüber und unterhalte mich mit Menschen, die so sprechen oder schreiben, einfach nicht.

–         Ich lasse mir nicht mehr von schwulen Modedesignern vorschreiben, was ich zu tragen habe, nicht mehr erzählen, dass ich jede Saison neue Klamotten brauche, ich habe meinen eigenen – zeitlosen – Stil gefunden.

Hach, ich könnte Euch noch stundenlang davon erzählen, was ich so alles anders mache als die Masse, aber ich möchte Euch nicht langweilen, und klar ist auch: Selbstverständlich lösen sich die Autoabgase nicht in Luft auf, nur weil ich Rad fahre, das Leid der Tiere wird nicht weniger, nur weil ich kein Fleisch esse und wenn morgen ein Kernkraftwerk in die Luft fliegen würde, wird mich Ökostrom nicht retten, schon klar, schon klar, schon klar.
Aber es werden täglich mehr, die denken wie ich. Die begriffen haben, dass die Politik nichts verändert. Mutti Merkel, wie sie fälschlicherweise genannt wird, ist nicht Eure Mutter, Freunde. Die interessiert sich einen Scheiß für Euch. Deshalb würde ich an Eurer Stelle nicht drauf warten, dass sie kommt und Euch an die Hand nimmt. Nehmt Euch selbst an die Hand und versucht aus Eurer Welt ein kleines Paradies zu machen.

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

  • Du bist ein wahrer Mann und möchtest ein Sex-Gott werden? Gute Entscheidung! Wenn Du wissen willst, wie Du jede Frau süchtig fickst, trage Dich hier ein.  

    Du bist eine richtige Frau und möchtest für Männer der Fick ihres Lebens werden? Braves Mädchen! Wenn Du wissen willst, wie Du jeden Mann süchtig fickst, trage Dich hier ein.

  • Dir gefällt meine Arbeit? Schön! Dann werde Fan meiner Facebook-Seite. Dort erlebst Du mich täglich ungefiltert und hautnah.

Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Tumblr0Pin on Pinterest0Digg thisShare on Reddit0Email this to someonePrint this page

142 Comments

Kommentar verfassen