Hilfe, mein Freund bringt mich nicht zum Kommen! Soll ich’s ihm sagen?

orgasmus

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Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Hey Oliver,

ich hab ein kleines Problem und zwar folgendes: Ich bin seit einem knappen Jahr mit meinem Freund zusammen und er war auch mein Erster. Aber seit ich mit ihm Sex habe, hatte ich noch nie einen Orgasmus. Trotz allem mag ich es eigentlich mit ihm zu schlafen, aber ich merke, wie ich langsam unzufrieden werde, wenn ich vom ganzen Spaß nicht viel habe.

Soll ich es ihm sagen? Was denkst du?

Meine Antwort:

Nein, Du Süße, Du sollst es ihm nicht sagen – Du musst es ihm sagen! Du bist seine Trainerin, Deine Tipps können aus einem talentierten Amateur einen ausgebufften Profi machen. Das gilt im Übrigen für alle Facetten einer Beziehung, nicht nur für Sex. Stört Dich etwas, was er ändern kann, sprich es an. Laut und deutlich. Sonst begreifen wir Männer es nicht.

Ganz so einfach ist die Sache aber leider dann doch nicht. Du schreibst, er ist Dein erster Mann. Woher willst Du wissen, dass Du beim Verkehr kommen kannst? Du bist noch ziemlich jung, gerade Zwanzig, viele Frauen haben ihren ersten vaginalen Orgasmus erst mit über Dreißig.
Es heißt sogar, zwei Drittel der Frauen wären überhaupt nicht in der Lage vaginal zu kommen. Wieder andere besitzen die Frechheit zu behaupten, der vaginale Orgasmus sei ein Mythos. Die gute Nachricht ist: Er ist es kein Mythos, es gibt ihn. Es gibt Frauen, die einzig durch das gute alte Rein/Raus-Spiel kommen (GOTT HAB SIE SELIG!) und meiner Erfahrung nach sind das weitaus mehr als zwei Drittel. Ob Du zu denen gehörst? Schwierige Frage. Kann ich erst abschließend beurteilen, wenn wir miteinander geschlafen haben.
Hach, ich bin immer wieder verblüfft, was ich für ein hilfsbereiter Mensch bin!

Aber mal wieder im Ernst: An den berühmt/berüchtigten Frauensatz: „Ich muss nicht immer kommen, mir bringt’s auch so Spaß!“, glaube ich nicht. Der Satz eignet sich, um Druck von uns Männern zu nehmen, aber zumindest ich habe den Anspruch einer Frau beim Sex das zu geben, was sie mir gibt – einen Orgasmus. Dafür benutze ich vier Werkzeuge: Meine Stimme, meine Zunge, meine Finger und meinen Schwanz. Nein, nicht zeitgleich.
Um Dir wirklich helfen zu können, brauche ich mehr Informationen. Wie leicht und wie schnell kommst Du, wenn Du es Dir selbst machst? Wie vögelt er? Und wie lang? Wie läuft Euer Vorspiel ab? Gibt’s überhaupt eines? Fragen über Fragen.

Aber gut, hier schon mal ein paar Antworten, die im Grunde immer passen: Beim Lecken kommt eigentlich jede Frau, wenn er sich nicht allzu ungeschickt anstellt.
Wie es funktioniert, kann er hier nachlesen: „Leck mich am Kitzler! – Wie Oralsex funktioniert …“
http://wp.me/p2om3b-256
Fingern ist schon schwieriger, aber auch das könnt Ihr gemeinsam erlernen. Lass ihn einfach machen und sag ihm dabei genau, wie Du es magst und wie nicht.
Beim Vögeln kannst Du Deinen Kitzler mit Deinen Fingern selbst stimulieren, oder Du setzt einen Auflegevibrator oder einen Massagestab ein. Beides ziemlich sichere Dinger.
Aber bevor Du technische Hilfsmittel einsetzt, würde ich es erst einmal auf natürlicher Basis versuchen.

So, Kleines, ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen helfen. Ansonsten schreib mir einfach nochmal.
Ich wünsche Euch beiden einen guten Rutsch im doppelten Sinne!

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

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    Du bist eine richtige Frau und möchtest für Männer der Fick ihres Lebens werden? Braves Mädchen! Wenn Du wissen willst, wie Du jeden Mann süchtig fickst, trage Dich hier ein.

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165 Comments

  • Oli hat eigentlich schon mal eine gute Anfangs-Hilfestellung gegeben…aber wir lassen uns gerne mal eines besseren belehren, liebe Ann 😀

      • Die Dame darf sich gerne bei mir persönlich melden, falls sie dann überhaupt existiert 😉 Dann können wir uns austauschen. Pauschale Ferndiagnosen imaginierer Frauen sollte man/frau lieber Doktor Sommer überlassen. Der hat auch mehr Leser und eventuell sogar ein Beraterteam hinter sich, falls er sich die Mühe macht.

      • Ach man, dass diese zarte Blume aber auch immer gleich den Kitzler einziehen muss. Ich wäre heute sogar wirklich mal nett zu ihr gewesen weil ich der tiefen Überzeugung bin, dass alle Menschen sich weiterentwickeln können, und das letztendlich auch wollen. Bei den einen gehts halt nur über Reibung oder mit dem Abbruchhammer, und andere braucht man Gottlob nur ein bisschen zu streicheln, bis sie aus sich heraus-kommen. Vielleicht nennt man sie ja auch deshalb Schnecken, wobei ich das bisher immer mit etwas anderem in Verbindung gebracht habe, was sie mit Schnecken gemeinsam haben, was ich aber auch sehr schön finde.

      • Was hast du gegen Olis Beraterteam, liebe Ann? 😀 Von mir möchte jetzt sogar schon ein Oberarzt einer privaten psychiatrischen Klinik einen Rat und weitere Informationen haben, damit er einigen seiner betuchten, internationalen Patienten in Zukunft besser helfen kann. Du solltest dir dringend abgewöhnen Männer zu unterschätzen, die du nicht verstehst und deshalb nicht einschätzen kannst. Und das du nur zu gerne die Kleine gerne zum Orgasmus lecken möchtest ist zwar nur eine Vermutung von mir, aber würde durchaus zu deiner Verachtung alles männlichen passen. 😉

  • Also ich finde das gar nicht so verkehrt, was der Oli den beiden da geraten hat. Es geht letzendlich darum, dass die beiden mehr Vertrauen zueinander finden, sich in ihrer ganzen Verletzlichkeit und Ekstase, aber auch Erregtheit und Emotionalität gegenseitig zu zeigen, und genau davor und voreinander keine Angst zu haben. Was könnte da besser helfen als sich gemeinsam auf Entdeckungsreise zu machen und einfach alles mögliche spielerisch auszuprobieren. Und es ist tatsächlich so, dass nicht nur Frauen davor Angst haben können, Männern kann es genauso gehen. Vor allem jüngere Männer erschrecken sich manchmal vor einer heftigen Reaktion einer Frau beim Orgasmus, wenn sie das noch nicht kennen oder womöglich noch nicht in der Intensität erlebt haben, wie man es irgendwann mit einer Frau erstmals erlebt. Es hat etwas mit sich gehen lassen, mit sich beim anderen Fallen lassen können zu tun, mit der Aufgabe von Kontrolle und Selbstkontrolle. Lernen sich nicht dafür zu Schämen, was mit einem während dem Sex und während eines Orgasmus passiert. Menschen die Angst davor haben schwach zu sein haben es oft nicht leicht, einen Orgasmus zu haben. „Starke“ Frauen zum Beispiel. Frauen, die sich nicht hingeben, nicht ausliefern wollen, nicht ausliefern, hingeben können, weil sie möglicherweise ein tiefes Misstrauen gegenüber Männern haben. Auch dafür gibt es die unterschiedlichsten Gründe, auch solche, die in der Kindheit und Jugend ihren Ursprung haben können. In solchen Fällen kann auch eine Paarberatung nützlich sein, wenn zwei allein nicht mehr weiter-kommen.
    Aber in der Regel genügt es, wenn beide ohne gegenseitige Vorwürfe miteinander darüber sprechen und sich dann gemeinsam zu dem Thema informieren, miteinander und voneinander lernen und einfach ausprobieren. Wer dazu schon mal grundsätzlich bereit ist hat den halben Weg bereits geschafft, der Rest ist Zuversicht und Vertrauen in die Liebe. So wie Oli das beschreibt müssen beide noch viel über die Liebe lernen, über sich selbst und über Frau und Mann. Aber was in Gottes Namen gibt es schöneres als das, wenn man dazu auch noch einen Partner hat, der das auch möchte. So zweien kann man eigentlich nur viel Spass und immer locker dabei bleiben wünschen. 😀

    • Ja, ich denke auch, Oli hat schon gute Vorarbeit geleistet.
      Kommunikation und eine große Portion Vertrauen sind auf jeden Fall unerläßlich. Und es gibt ja auch die nonverbale Kommunikation. Wenn Frau sich nicht gleich traut den verbalen Holzhammer zu schwingen, tuts auch ein Hand dahin führen, wo Frau es gern hat, mit dem richtigen Druck, den Frau ebend gern hat.

      Sich fallen lassen können ist bei mir sehr wichtig und ich stelle zwar beim Sex die Denkmaschine ab, aber wenn es darum geht einen Orgasmus zu bekommen, muß ich manchmal mein Kopfkino bemühen.
      Da sollte Frau dann keine Gewissensbisse bekommen. Die Gedanken sind frei.

    • Ich mußte es lernen, obwohl ich das recht schnell konnte. Aber ich brauchte eine Weile um es mir selbst vor ihm zu machen. Das hatte bei mir, glaube ich mit Scham zu tun. Aber um so besser wußte er dann wie ich am besten komme. Ich sag ja nonverbal…

      • Unterschiedlich. Mit One Night- Geschichten, blieb er aus, war nur zwei mal. Aber das hab ich für mich nie angestrebt. Da konnte ich die Kontrolle nicht abgeben. Aber ansonsten hatte ich keine Probleme. Die Erfahrung des Mannes spielte da natürlich auch eine Rolle.

      • Orgasmus meine ich natürlich, meinetwegen aber auch den Mann, wenn „er“ ihn dir verschafft hat, obwohl es ja immer irgendwie eine „Koproduktion“ ist. :) Wie kam es dazu, gezielt, durch ihn, durch dich selbst, überraschend?

      • Natürlich, erinnere ich mich an ihn.
        Mein erster Mann im Bett war ein paar Jahre älter als ich und ziemlich erfahren. Er hat mir alles gezeigt, was ihn anmacht und das hat mich angemacht, ich habe es genossen und ich war neugierig. Aber ich hab ihm,( vorerst, dazu komme ich noch) nicht gestattet seinen Schwanz in mich zu stecken. Das war kein Spielchen für mich, für ihn wohl schon, denn sein Freund zog ihn regelmäßig damit auf, es nun endlich zu tun. Aber so schnell wollte ich meine “ Jungfräulichkeit nicht verlieren, hatte ich doch auch so meinen Spaß und er auch. Meine Freundinnen waren da resoluter.
        Aber ich war schon immer sehr selbstbewußt und ließ mich nicht drängen. Achso er mußte sich noch die Hörner abstoßen, ging fremd und unsere Beziehung in die Brüche. Aber wir waren nur paar Monate zusammen und ich war 16.

        2 Jahre später, unsere Beziehung war längst Geschichte, trafen wir aufeinander und er wollte mich, unbedingt. Also Sex nur Sex und ich hatte gerade keinen Freund und dann hatten wir Sex und es war toll. Aber für mich eine einmalige Angelegenheit. Ich war auch nicht mehr verliebt in ihn. Also in beiderseitigem Einvernehmen Sex.

        Meine richtige Entjungverung war dagegen ernüchternd und von Orgasmus keine Spur. Aber damit hatte besagter Mann nichts zu tun.

      • Oh, das ging jetzt am Thema vorbei, ich dachte mein erstes Mal …

        Ja, meinen ersten Orgasmus, den mir ein Mann geschenkt hat, weiß ich auch noch.
        Er war auch sehr erfahren und hat mich so lange wie nie wieder einer verwöhnt. Ich schreib jetzt die Stunden nicht auf, aber es war lange und ohne mein Zutun, nur mit seinem Schwanz hat er mich zum Höhepunkt gebracht, und das war überwältigend.

      • Mann Aca, jetzt verstehe ich.
        Also das kann ich Dir auch erzählen, das seltsame ist, das ich so jung war, das ich noch nicht mal wußte, das es ein Orgasmus ist. Ich habe mich Jahre später gefragt, wie alt ich da genau war. Ich weiß nur eins, es war lange bevor ich 13 war.
        Und er passierte als ich an mir rumspielte und einen ausreichend hohen Druck auf meine Klitoris ausübte.
        Und es war so schön, das ich es von da an regelmäßig tat.

      • Auch nicht schlecht. Das hat bei mir gerade eine interessante Assoziation ausgelöst. Er hat dich „kommen“ lassen, auch im übertragenem Sinn. Dadurch das er sich (eigentlich dir!) so lange Zeit gelassen hat, keine Eile hatte, hat er das Kaninchen (dich! 😉 ) aus den „Bau“ gelockt. Jemand „aus der Reserve locken“ sagt man ja deshalb auch. Kluger Junge, der einen guten Lehrer oder eine gute Lehrerin gehabt haben muss, oder die richtigen Bücher. :)

      • Damals fand ich es einfach nur überwältigend, wo dieses wahnsinns-Gefühl herkam, dieses fast bewußtlos werden, weil man in duíesem Augenblick aufhört zu denken und nur noch existiert.
        Mitlerweile kann ich das ein wenig besser beschreiben. Jetzt spüre ich genau wie er sich nähert und dann über mir wie eine Welle zusammenschlägt und mich unter sich begräbt. Nur Gefühl.

      • :) Wie süss.

        Bei mir war es, als ich eine verrückte Sexstellung aus einem der Pornoheftchen von meinem Dad (und natürlich auch meiner Mom!) nachgeahmt habe, ausprobieren wollte, ob ich das wohl auch kann. Sich mit den Beinen über Kopf einen selbst blasen. :O Ich war damals 11, es war in einem Motel in den USA, während meine Eltern kurz weg waren um irgendetwas zu erledigen, oder zu besorgen. Und spritz, plötzlich ist es überraschend passiert. 😀 Fand ich dann so aufregend, dass ich später dann am Abend allein in den Pool gegangen bin, weil sie da schon wieder zurück waren, um das „Ereignis“ irgendwie noch mal zu provozieren, dann allerdings nur noch durch verschiedenes „rumgezuppel“ an meinem Würmchen. Hihihi, wollen wir mal hoffen, dass danach keine gerade fruchtbare Frau oder Mädchen in dem Pool gegangen ist oder zumindest genug Chlor im Wasser war. 😀 Die Wege des Herrn. 😉

      • Seit dem Onaniere ich eigentlich regelmässig, und habe das auch als Junge dann sehr oft gemacht, wesentlich öfters als die meisten anderen, von denen ich es wusste. Bin sozusagen ein echter „Wichser“ vor dem Herren, was mir manche Frauen auch schon vorgehalten haben (heute weiss ich, warum sie das sauer gemacht hat 😉 ). Für mich war es einfach nur ein Weg, mein Weg, meine sexuelle Spannung, den enormen Druck abzubauen, unter dem ich damals stand, und vor allem litt (zuviel Liebe von Mami im Herzen, Tantriker verstehen was ich meine). Die Pornographie war für mich also ein Ventil, und das ist es auch noch heute, um mich von Frauen emotional nicht zu verrückt machen zu lassen, und das ist aufgrund meiner Nähe und Liebesbedürftigkeit, meiner Liebe zur Liebe kinderleicht. Nur darum sehe ich ja jetzt auch, wie viele Frauen diese „Waffe“ gegenüber Männern einsetzen, die mir ähnlich sind. Ein äusserst trauriges Thema, bei dem ich innerlich lieber den Kopf senke und die Augen davor verschliesse. Heute aber weiss ich Gottlob, wie ich die Spreu von Weizen trenne, Frauen deshalb keinerlei Macht mehr über mich haben. Ich habe dadurch meinen Weg gefunden, euch nicht mehr zu brauchen, auch wenn ich einen hohen Preis dafür bezahle. Und ich bin wirklich sehr gespannt darauf, wann ich wohl der Ersten begegne, die mein Astronauten-Testprogramm besteht. 😉

        Denn ich bin das Mädchen, von dem in diesem Lied die Rede ist, I am a Venus as a boy, I’m a soul man.

        Zumindest versuche ich es.

      • Ja, da hast Du mal wieder ins Schwarze getroffen. Kann ich alles unterschreiben.
        Aber mit allen, mit denen man befreundet ist, kann man doch nicht Sex haben wollen. ??
        Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, wie Dich sog. Freunde ausnutzen.
        Aber hast Du denn den Anspruch auch mit allen Sex zu wollen? Oder sind nur die frauen gemeint, die sich bei Dir ausheulen und dann aber trotzdem nicht die gewünschten Konsequenzen ziehen?

      • Bei Männern stellt sich bei mir halt das Gefühl nicht ein, selbst wenn ich sie mal Herze und auch mal richtig drücke, und natürlich auch nicht bei jeder Frau, mit der ich irgendwie zu tun habe. Aber eben bei bestimmten Frauen, die meine Nähe, meine Liebe ja aus irgendeinem Grund suchen, selbst wenn sie verheiratet sind oder in einer Beziehung stecken. Es hat ja einen Grund, warum sie dort nicht finden, was sie bei mir finden. Das sind Frauen, die innerlich zerrissen sind, in der Mitte durchgebrochen wurden und seitdem Unterleib und Herz trennen. Und sie erzählen mir ja, was sie bei ihrem Mann nicht bekommen, nicht finden, obwohl sie es ja selbst sind, die es im Grunde unterdrücken. Selbst die schöne Marie. Es war ihre augenblickliche Abwehrhaltung, der etwas zorniger Unterton mit dem sie mir erzählt hat, versichert hat, wie glücklich sie sein, sie und ihr Freund, so als müsse sie das vor irgendjemand oder irgendetwas in der Welt verteidigen. Sie wollte das halt nicht hören, und schon gar nicht von einem Mann wie mir. Aber sie ist halt noch nicht so weit, und hätte ich ihr meine Telefonnummer mit diesem Spruch in die Hand gedrückt wäre sie entweder ausgerastet, oder hätte sie später heimlich weggeworfen, denn höflich ist sie ja, die Marie. Na ja, wenn sie nicht völlig blöd und verstockt ist hat sie jetzt zwei Werkzeuge von mir in die Hand bekommen, die ihr Leben noch vollkommen verändern können. Sie ist ja erst süsse 21, also gerade mal genauso alt wie Raphaela, als ich sie kennengelernt habe.

        Hey, how you doing, sorry you can’t get thru, why don’t you leave your name and your number, and I cal back to you… :)

      • Hahahahaha, schöner „Zufall“:

        5 days to go! 😀

        2014 wird ein gutes Jahr, zumindest für mich. Natürlich nur mit “ “ Hilfe, aber „diems“ vertrau‘ ich jetzt einfach mal. :) 😉

        Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go! Go!

    • Kommt darauf an, mit was für einer Frau sie zusammen sind.

      Aber auch Männer müssen bestimmte Dinge manchmal lernen, sich zum Beispiel gehen lassen, oder einfach zu machen.

      • Nimm mich zum Beispiel, Astrid. Im Augenblick noch irgendwo am Scheidepunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft, zur Zeit noch ständig hin und her gerissen zwischen der Ohnmacht meiner Kindheit und der bereits durchscheinenden Macht, Schönheit, Freiheit und Souveränität meines wahren Selbst, welches sich jetzt langsam erst zu entfalten, sich langsam zu zeigen beginnt. Eine späte Metamorphose mit auch mir noch unbekannter Zukunft, mit auch mir noch unbekannten Wegpunkten, eine Reise ins vollkommen Ungewisse. Aber da ist eine Stimme in mir, ein Gefühl was mir sagt: Alles wird gut, alles wird sogar noch viel besser, als ich es mir je erträumt habe. Sogar dann noch, wenn alles sogar ganz anders kommt wie ich dachte, wie ich denke, wie ich es mir mal vor-gestellt habe. Weil ich es mir jetzt nicht mehr Vor-stelle, sondern einfach nur noch bin. Hier, jetzt und im Augenblick.

      • Guten Morgen Berlin!

        Ja, Astrid, und ich hatte tatsächlich einen guten Traum, zumindest einen aufklärerischen.

        Im Traum in und durch die letzte Szene eben gerade ist mir plötzlich die Bedeutung des Wortes Selbstlosigkeit bewusst geworden.

        Das bedeutet ohne Selbst zu sein, ohne ein Selbst. Menschen, die in Kindheit und Jugend darin behindert wurden ein Selbst oder ein ganzes Selbst zu entwickeln bleiben entweder Selbstlos, zumindest dem äusseren Anschein(!) nach, oder es geschieht irgendwann das mit ihnen, was mit mir gerade passiert, sie erleben es bewusst, ihre Selbstwerdung, ihrer Ganzwerdung, ihre Heilwirkung.
        Klar wurde mir das weil ich von jemand geträumt habe, der in seiner Jugend wohl nicht an seinem übermächtigen, dominanten Vater vorbeigekommen ist, und mit dem ich Streit hatte. Wahrscheinlich, weil ich ihn an seinen Vater erinnert habe. Bis mir dann klar wurde, warum er mir das denn überhaupt vorwirft, das ich so bin wie ich bin, und das bei ihm im Grunde das gleiche Wesen lebt, nur eben im Schatten. Er begreift nicht, oder möchte es wahrscheinlich nur nicht wahr haben, dass er trotzdem seines Vaters Sohn ist, und damit so ist wie sein Vater. Er hadert also damit, seinem Wunsch zur Macht offen zuzugeben und auszuleben, diesen offen zu zeigen, und verdrängt ihn darum lieber in den, in seinen eigenen Schatten, also dorthin, wo auch bei mir dieses Wesen jahrzehntelang gelebt hat. Darum hüte ich mich in letzter Zeit auch vor Menschen, die sich „Selbstlos“ zeigen, die so tun als wenn sie kleiner, süsser, schnuckeliger, unscheinbarer, harm-loser als sie es nämlich in Wirklichkeit sind. Ein Problem mit mir haben darum auch nur was für Menschen? Richtig, solche, die selbst die Macht haben, machen wollen, oder mir die meine nicht gönnen, weil sie sich der ihren nicht bewusst sind. Ob das alles bewusst oder unbewusst passiert ist dabei fast egal, der Streit um sie bleibt trotzdem der Gleiche, nur äussert er sich unterschiedlich, nämlich entweder verdeckt oder offen. Und wer hat darum bereits seit Jahrtausenden die Macht, zumindest auf der körperlichen Ebene, also auch, wenn man ganz allein zu zweit in Bett liegt: Fast immer der Mann, weil er meist grösser, schwerer und muskulöser ist als die Frau. Und dieser banale Unterschied bestimmt unser Verhalten, vor allem auch in archaischen Situationen.

        Und hier sind wir auch schon beim Thema schwach sein können, sich schwach zeigen können und Orgasmus. Oder beim Thema Vertrauen und Orgasmus. Ich habe mal einer Frau einen Satz gesagt, der sie sehr wütend gemacht, verletzt hat: „Ich möchte nicht mit einer Frau zusammen sein, die keine Orgasmen hat, haben kann:“ Heute glaube ich zu wissen, das dies auch physiologische,, also körperliche Ursachen haben kann. Aber ich sage bewusst kann, denn in den meisten Fällen hat es psychische Ursachen, und über die sollte man sich bewusst werden.

      • Ja, Leute, und dieser Spagat zerreißt gerade die Menschen der Moderne. Dieser Spagat zwischen der rein irdischen, körperlichen Ebene und dem geistigen Anspruch, die Welt der Ideen und Ideale, zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Schein und Sein. Der Riss geht bei vielen dabei mitten durch den Bauch, trennt dadurch den Unterleib vom Oberkörper, also auch vom Kopf und Herz, und verhindert darum auch den freien Energiefluss zwischen dem Herz und den Geschlechtsorganen. Wir ficken, ohne das emotionale Nähe, emotionale Wärme und damit Geborgenheit und sich damit Entspannung entstellt, und wir lieben ohne sexuell zu begehren, oder wünschen uns Nähe ohne den anderen gleichzeitig an uns heranzulassen, in uns hereinlassen zu wollen. Mach‘ ich nicht mehr mit. Ich sondere gerade gnadenlos alle Frauen aus meinem Bekanntenkreis aus, die nicht auch mit mir ficken wollen. Eine Frau der ich das nicht Wert bin hat auch sonst nichts mehr bei mir verloren, zu Suchen. Ich muss niemand mehr beweisen, was für ein wunderbarer Freund ich sein kann, dass war ich jetzt lang genug, mein Leben lang, angefangen bei meiner Mutter. Ich bin ihnen nicht böse, die Spuren ihres Missbrauchs sitzen tief und ich konnte es, sie lieben ohne mit ihnen Sex haben zu müssen, bei meiner Mom sowieso. Aber ich brauche meine Mutter nicht mehr, und auch keine Frauen, die mich bemuttern wollen, aber eben auch keine Mädchen … und darüber muss ich jetzt erstmal nachdenken, was die eigentlich bei mir suchen.

  • Guten Morgen, Andreas.
    Das Lied von Savage Garden ist sehr schön, hatte nie auf den Text geachtet. (Mein englisch ist nicht so gut und ich muß wirklich hinhören um zu verstehen)
    Wenn Du die Richtung des Weges kennst, dann bist Du ja schon weiter, als viele andere.

    Oh Mann, das ist ein bleibendes Erlebnis, dein erster Orgasmus. Verrückte Stellung.
    Gut wenn man so gelenkig ist. Kinder sind ja fast alle sehr gelenkig. Bei mir ist das immer so geblieben. Jahrelanges Yoga. Auch davor, war immer sehr sportlich.

    Ja , die Männer tauschen sich da mehr aus. Wenigstens in diesem Punkt.
    Die meisten Frauen sind da eher gehemmt. Und ich möchte ja niemanden in Verlegenheit bringen, wenn ich merke, das Sex für sie ein Tabu-Thema ist dann akzeptiere ich das natürlich.
    Von Männern weiß ich, das sie es sich in der Jugend sehr oft machten und ich weiß, das mein Mann sich auch hin und wieder selbst befriedigt. Finde ich völlig normal. Jeder sollte die Beziehung zu sich selbst fördern.Er weiß auch, daß ich mich oft mit mir selbst vergnüge auch wenn er dann schmunzelnd fragt, wie oft heute?
    Damit kann er umgehen.

      • Noch nicht ganz, aber ich arbeite daran es herauszufinden.
        Und wie ich Dich kenne, lieber Andreas, wirst Du mir bestimmt dabei helfen. zwinker.

      • Das absolut verrückte mit den träumen zwischen Weihnachten und silvester ist,das sie sich im Laufe des kommenden Jahres erfüllen, auch die schlechten. Meine Oma hat oft etwas geträumt, was dann so kam. Meine Mutter hat auch verschiedenes geträumt, zB den Tod meines Vaters und manchmal sind es Sinnverwandte Träume. Würde mich mal interressieren, ob andere Menschen auch diese Erfahrungen gemacht haben.
        Mir geht es auch immermehr so, das ich träume und dann mehr Klarheit hinterher hab.
        Deshalb war ich neulich so überrascht, als Du sagtest, …gibt der Herr im Schlaf…da traf mich die Erkenntnis wie ein Schlag.

      • zu dem WARUM, gibt es verschiedene Gedanken.
        Natürlich möchte ich mich geliebt und geborgen fühlen und wie auch in Gesprächen verstanden fühlen. Es entsteht eine Harmonie, vielleicht bin ich Harmoniesüchtig- auf jeden Fall bin ich das. Und es macht enorm Spaß.

        Und zu dem oft und allein, kann ich nur sagen, daß ich vielleicht leicht erregbar bin. Wenn ich etwas erotisches lese, bin ich sofort erregt. (und ich lese viel)
        Vielleicht hab ich da einen Mangel, denn mein Mann ist in dieser Beziehung ( aber nur da) kein Mann der großen Worte.

      • Andreas,Jetzt lese ich gerade Deinen letzten Kommentar zu Seelensex- wie Du Dich unvergeßlich vögelst-

        und krieg ne Gänsehaut. Das ist mein Spruch (Das größte Sexualorgan der Frau ist das Gehirn.) und den Rest hast Du wie immer schön vormuliert.

      • Und das dass dein Spruch ist wusste ich nicht. Habe ihn irgendwann irgendwo mal gelesen. Lese halt auch sehr viel. 😉

        Aber ob ich dir dabei helfen möchte, dass herauszufinden weiss ich noch nicht. Du möchtest mir doch dafür ganz sicher auch etwas geben, etwas, was sehr wertvoll ist, vermute ich mal, so wie ich dich kenne. Oder möchtest du vielleicht einfach nur in meiner Schuld stehen, weil du dich vielleicht gerne schuldig fühlst? Ich stehe nicht gerne in der Schuld eines anderen, aber vielleicht sollte ich das mal lernen. Nehmen, ohne zu geben, mich bereichern. Aber ich glaube nicht daran, dass es das gibt, oder das dass überhaupt geht. Es fliesst nur auf einer anderen Ebene zu mir zurück. 😀

      • Vielleicht weil mich mal dieser Spruch von einer 16 Jährigen sehr erregt hat: „Ich mag es, mich schuldig zu fühlen“ oder „Ich fühle mich gerne schuldig“ hat sie mit diesem frechen Blitzen in den Augen gesagt, ich erinnere mich nicht mehr so genau daran, und es war unmissverständlich, was sie damit gemeint hat. Wäre sie in dem Moment nicht in Begleitung ihres damaligen noch jungen Freundes und er der Sohn eines Freundes, gewesen, dass hübsche Ding, ich wäre ohne zu zögern über sie hergefallen, hätte für nichts mehr garantieren können ausser, dass ich sie nicht vergewaltigt hätte. Nur ob sie schon den Unterschied versteht, vor allem dann auch im Nachhinein, also auch noch am nächsten Tag, dass ist für jeden Mann heute ein Spiel mit den Feuer, für das er auch in den Bau wandern kann.

    • Ach, und schön, dass du so gelenkig und flexibel bist, und dazu auch noch sportlich. Da bekomme ich richtig Appetit, wenn ich so etwas höre. Gnade Gott der Frau, die mir als nächstes gefällt, und der ich auch gefalle. 😀 😀 😀

  • Ich mache auch keine Schulden, aus Prinzip nicht.
    Hab hin und her überlegt, mir ist nichts eingefallen, was ich Dir geben könnte. wenn Dir unsere Gespräche nicht genügen, wirds schwierig.

    • oh, ja da hast Du wohl recht. Mit 16 spielt man mit dem Feuer. Hab ich aber nur in Gedanken gemacht. Es ist wohl gut, das nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen.
      Denn der Tragweite dessen, was dabei herauskommt, sollten sich diese Wünsche erfüllen, kann und will man als 16 Jährige nicht abschätzen.
      Aber für Euch Männer ist das schwer, das ist klar.
      Vladimir nabokov hat´s ja gut beschrieben.

      • Ich glaube, jetzt hol‘ ich mir erstmal ein Stück Kuchen und noch etwas Tabak, für morgen. Is‘ ja Sonntag.

        Bin gleich wieder da. (An der Stelle war eh eine dramatische Pause vorgesehen, dass passt also gerade ganz gut. 😉 )

      • Das würde ich auch im Traum nicht annehmen, Astrid, selbst wenn du meiner Traumfrau zum verwechseln ähnlich wärest, und du die zwei bezaubertsten Kinder der Welt hättest.

        Was also gibt es tatsächlich, worüber nur du ganz allein verfügen, bestimmen kannst?

        Was für mich von Wert sein könnte, und ich nicht schon habe? 😉

      • Ich komme nicht drauf. Meine Gedanken?
        Im Rätselraten war ich nie gut. Gedankenlesen kann ich nur wenn ich meinem Gegenüber in die Augen schaue.

      • Was besitzt Du nicht? Was kann man schon besitzen?
        Und was ist für Dich von Wert? Je nach Mensch unterschiedlich. Ich kenne Dich nicht genug, um Dich einzuschätzen, was Dir wirklich wichtig ist.
        Worüber kann ich alleine verfügen? Über meinen Körper. Über mein Handeln und meine Gedanken.

      • Doch, es gibt da doch etwas, Astrid.

        Ist mir gerade eingefallen.

        Du könntest mir einen Wunsch erfüllen.

        Wenn dich in Zukunft jemand fragt, was das Wertvollste für dich in deinen Leben ist, dann antworte ihm bitte folgendes:

        Meine Kinder, mein Mann. und ich selbst.

      • Ja das drittwertvollste ist schon mein Mann, aber über ihn kann ich nicht verfügen, wie gesagt, die Superlative steht nicht zur Debatte. Ich dachte, das wäre klar.

      • Ja, es gibt wohl nichts, was ich Dir geben könnte, was Du nicht schon hast. Ist das des Rätsels Lösung?
        Gedanken im Austausch. Hast Du warscheinlich zur Genüge.

      • Soviel zum Thema, wie sehr du deinen Mann liebst und ihm vertraust, du glaubst, dich auf ihn verlassen zu können. Und darum bist du auch nicht entspannt. Weil du dich bei ihm nicht sicher, nicht geborgen fühlst. Genauso wenig wie ihr früher bei deinem Vater. Aber du kennst es halt nichts anderes, hast etwas anderes darum noch nie erlebt, hast aber schon immer gespürte, das irgendetwas nicht stimmt, irgendetwas fehlt. Und das ist was du suchst.

      • Mir war auch gerade etwas eingefallen. Das ich meinen Mann liebe und schätze steht für mich nicht zur Diskusion. Gesundheit für meine Lieben, hätte ich , wenn ich ausführlich geantwortet hätte als viertes hintenangefügt, aber Du wolltest Das Kostbarste wissen.
        Meine kleine Tochter spielt immer ein Spiel. Wenn man eine Wimper von sich selbst findet, darf derjenige sich etwas wünschen und pustet sie weg. Obwohl man es nicht laut sagen darf, sage ich es Dir, was ich mir immer, ohne Ausnahme wünsche. Gesundheit für meine Kinder und meinen Mann.
        Ich vertraue Ihm, das ist für mich auch keine Frage.

        Aber wie sicher ich mich bei Ihm fühle, den Gedanken werde ich weiter verfolgen. Danke.

      • Das war kein Rätsel, Astrid, zumindest nicht für mich.

        Du hast in der Tat nichts, was du mir geben könntest, nicht einmal für einen Nacht.

        Aber vielleicht kannst du eines Tages mein Leben retten, in dem du mir irgendwelche Löcher in den Körper bohrst. 😉

        Das ist eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, die du da übernommen hast, und da kannst du stolz darauf sein. Und wenn du jetzt noch lernst, dich bei deinem Mann ganz fallen zu lassen, ihm in Zukunft täglich zeigst das du ihm blind vertraust, dass er stark ist, stark sein wird, stark sein kann, wenn du mal wirklich schwach werden solltest, dann machst du ihm und dir damit das grösste Geschenk, was ihr beide euch vorstellen könnt.

        Eine Frau macht einen Mann dadurch stark, dadurch das sie bei ihm schwach wird, nicht tut, sondern ihn machen lässt.

      • Noch kurz zur Erklärung, meiner evtl Un-sicherheit.
        Ich bin vor 9 Jahren meinem Mann in eine neue Stadt gefolgt, habe meine mir in über 10 Jahren lieb gewonnene Heimat mit Freunden und einer schönen Arbeit für ihn aufgegeben. Das habe ich gern gemacht, wir haben eine Familie gegründet und eine Wochenendbeziehung wäre auf lange Sicht keine Obtion für uns gewesen, für Kinder sowiso nicht.
        Leider ist mein Mann in seiner Firma in der er arbeitet mit vielem unzufrieden. Er ist ein Idealist vor dem Herrn.
        Er denkt immerwieder darüber nach in eine andere Stadt zu gehen. Diese Entscheidung macht er sich natürlich nicht leicht. Er hat bisher für uns auf seine Karriere verzichtet, weiß aber selbst nicht, ob er diesen Druck überhaupt will.
        Für mich stand immer fest, das wir dann mitgehen, auch wenn es für die Kinder bestimmt nicht ganz einfach werden würde. Und was mich betrifft, denke ich, überall wieder gute Freunde zu finden und eine arbeit, die mich erfüllt. Aber die Freunde, die soziale Struktur wieder aufzubauen, würde auch wieder Jahre dauern, und ich bin hin und her gerissen, wie das für die Kinder und mich werden würde.
        Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen er liebte seinen Job, so wie ich meinen liebe, mit allen Unwegsamkeiten. Ich möchte nicht mehr Geld oder ein Haus, ist mir alles schnuppe.
        Und das ist meine Unsicherheit.
        Unter jedem Dach ein Ach, sagte meine Oma immer.

      • Mir fällt gerade auf, das es die Hilflosigkeit in dieser Situation ist, die mir Angst macht, und das ist ja letztlich das was Du immer sagst.
        Ich werde darüber schlafen.
        Ich danke Dir, für Deine Geduld.
        Träum was schönes!

      • Ja, die Liebe verlangt grosses von uns, und meistens sind wir nicht in der Lage dazu, ihr zu vertrauen, so wie ich mich auch sehr schwer damit tu, einer Frau zu vertrauen. Denn wie konnte meine Mutter sich ständig Sorgen um mich machen und gleichzeitig dabei glauben, dass ich dadurch nicht ein unsicherer Mensch werden würde. Wie konnte meine Mutter glauben, mein Vater hätte das Gefühl das sie ihn liebt und auf ihn baut, ihm vertraut, zu ihm steht, wenn sie ständig an ihm rumgenörgelt hat, unzufrieden mit ihm war. Wie konnte er nur an so eine Frau geraten, bei ihr schwach werden. Weil er sich wahrscheinlich genauso in sie verknallt hat, wie ich mich in alle meine im Grunde ihres Herzens eigentlich ganz wundervollen Frauen verknallt habe. Heute sehe ich, was sie alle bei mir gesucht haben und weiss natürlich auch, warum sie es nicht finden konnten. Der Vater meines Vaters war auch ein dominanter und beruflich erfolgreicher Mann, hat aber wahrscheinlich auch nicht sonderlich viel Zeit für seine beiden Söhne gehabt, von denen mein Vater der Jüngere, aber auch schmalere und zartere, ruhigere war. Meine Oma väterlicherseits soll eine sehr liebe, duldsame, folgsame Frau gewesen sein, die, wie er es mal gesagt hat, sehr unter ihren drei Männern gelitten hat, von ihnen ausgenutzt wurde. Vielleicht war das ihre Art, sich Selbstwert zu geben, sich unentbehrlich zu machen, über das Gefühl gebraucht zu werden. Ich habe hier sogar ein Foto von ihr, dass ich mir jetzt mal ansehe.

      • Ja, der Fotograf hat sie schon richtig ins Licht gesetzt: Eine leidende Schöne, die etwas verloren, leicht abwesend und eher traurig und auch ein wenig verzweifelt an der Kamera vorbei an irgendeinen Punkt im Studio, vielleicht aber auch in die Unendlichkeit blickt. Mein Gott, was für ein schönes Gesicht sie hat. Das ist mir bisher noch nie so aufgefallen. Aber schon als junge Frau etwas Übergewicht, wobei man das damals natürlich noch anders gesehen hat wie heute. Aber da ist auch viel Sanftmut und Liebe in ihrem Gesicht, sogar irgendwie ein Lachen, und auch ein Schalk, und auch ein bisschen Trotz um ihre Mundwinkel. Den, den auch ich als Kind hatte (lach!). Dunkelbraune, glänzende aber nicht strahlende Augen, und dunkelbraunes, volles Haar bis aber gerade mal über die Ohren.

        Das Gesicht für sich allein genommen sieht im Grunde bis auf die Augenfarbe so aus wie das von meiner Mutter wenn sie traurig war, und damit ist mir jetzt auch klar, dass auch mein Vater ein „Retter“ war, eine leidende Schöne retten wollte, die bei ihm wahrscheinlich zumindest am Anfang gar nicht mehr aus dem Strahlen herauskam. Der Märchenprinz mit dem schwarzen Benz – der von meinem Grossvater. Und dann ist es „passiert“. Ich weiß sogar in welchem Zimmer, als meine Grosseltern mütterlicherseits mal im Urlaub waren. :) Klar, jetzt verstehe ich es auch. Das spätere Gäste und gleichzeitig Esszimmer, in dem ich auch mit 8 übernachtet habe, als ich meine Grosseltern mütterlicherseits das erstmal in Deutschland besucht habe war damals natürlich ihr Mädchen- und Jugendzimmer. Sie war 21, als ich dann auf die Welt kam, und mein Vater 27, also im gleichen Alter wie ich, als er verstorben ist. Schade. Würden sie heute noch Leben hätte ich sie morgen so sicher wie das Amen in der Kirche jeweils beide angerufen um mir von ihnen unabhängig erzählen zu lassen wie sie denn war, ihre, diese Liebesnacht, in der ich gezeugt wurde. Ich würde alles wissen wollen. Wo sie vorher waren, was sie da schon so alles gemacht haben und was dabei alles passiert ist, wie es dann weiterging, jedes Detail, jeden Gedanken würde ich wissen wollen, über ihre Gefühle, ihre Sehnsüchte, Befürchtungen, Ängste, ihre Freude, Glück, worüber sie gesprochen und gelacht haben, wer was gemacht hat, was gedacht hat. Ja, ich liebe Geschichten. Geschichten über das wahre Leben. 😉

      • Guten Morgen Andreas!

        Du kannst nicht nur gut analysieren, sondern den Leser mitnehmen, in eine andere Welt. Schön.
        Schade, das Deine Eltern schon tod sind und Du sie nicht mehr fragen kannst.
        Ich kenne Menschen, die jeglichen Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen haben, was für eine Dummheit. Was für eine vergebene Chance zu wachsen.

        Mein Weihnachten war sehr schön und ich habe die Zeit wieder genutzt um ergreifende, tiefe Gespräche mit meiner Schwiegermutter zu führen. Morgens das Haus schläft, da kann sie sich öffnen. Wir haben, entgegen deiner Annahme neulich ein gutes Verhältnis.
        Sie hatte eine schwere Kindheit, Vater im Krieg geblieben und ihre Mutter, eine Dame von Welt die damals schon in Hosen rumlief und das Auto ihres Vaters reparierte, verließ nach dem Krieg ihre 5 Kinder ( Schwiegermutter war die jüngste und gerade 6) und heiratete einen Chefarzt und kümmerte sich um seine 2 Kinder.
        Bevor ihr Mann im Krieg blieb leitete sie eine Ziegelei. Nach dem Krieg wurden ja im Osten alle enteignet.
        Die Kinder waren zwar versorgt, aber Liebe gab es nicht und das Urvertrauen war weg.
        Erst durch ihre große Liebe, meinen Schwiegervater, lernte sie das kennen. Er verhätscheltes Einzelkind und große Liebe seiner Eltern und Großeltern.
        Leider bricht sie noch immer in Tränen aus, wenn sie irgendetwas von früher erzählt und ich weiß sie müßte sich viel öfter alles von der Seele quatschen, aber ihr Mann ist ihr da keine große Hilfe. Er ist , wie seine Mutter, sehr ängstlich und möchte Probleme am liebsten todschweigen., womit ihr natürlich nicht geholfen ist.

        Jedenfalls, hat sie zu mir ein sehr offenes Verhältnis, sagt ich sei so stark. Siehste, immer das gleiche Muster.

      • Sorry, Süsse, dass war mir jetzt ein bisschen zu schnell und zu viele Informationen auf einmal. Ich gehe da mit der Aufarbeitung meiner Familiengeschichte etwas langsamer vor. Meine Ma und ihre Eltern waren 2012, 2013 dran, ausgelöst durch Raphaela, danach erst habe ich mir meinen Vater mal etwas näher angesehen, und erst gestern ganz neue Aspekte an ihm entdeckt, die mir so noch nicht bewusst waren. Über die Auseinandersetzung mit seiner Mutter und seinem Vater, und was das wohl für Menschen waren, vom Typ her und charakterlich betrachtet. Bei mir braucht’s also wahrscheinlich noch ein bisschen, bis ich alle Puzzleteile in Ruhe betrachtet und zusammengefügt habe. :)

        Hahaha, noch einer mit blau verspiegelte Sonnenbrille. 😉

  • Gestern konnte ich übrigens noch mal sehr gut das Phänomen Verfall in die Kindheitstrance bei mir selbst Beobachten und Erleben, denn heute Morgen bin schon wieder der erwachsene Andreas, und gar nicht mehr traurig, während ich gestern Nacht, heute Nacht irgendwann wie ein Schlosshund geweint habe, als ich mich noch mal so stark an meine Eltern erinnert, und plötzlich auch sehr vermisst und darum verlassen gefühlt habe. Allerdings habe ich vorher auch sehr gelacht, weil mir das Wesen meines Vaters noch mal etwas bewusster geworden ist. Ich habe den verliebten jungen Mann zum ersten mal in ihm gesehen, und auch den Dummkopf mit dem viel zu grossen Herz, der er auch war, und dadurch verstanden, warum er später so verdammt straight, streng, diszipliniert und konsequent war. Er wollte glaube ich damit verhindern, dass die Mäuse ihm zu sehr emotional auf der Nase rumtanzen, was ich natürlich mit, bei und nach dem Stress mit meiner Mutter verstehen kann, und ich habe ja auch immer wieder massiv an seiner Fassung, an seinen Überzeugungen gesägt, derer er sich weitaus weniger sicher war als von mir früher gedacht. Denn wäre er sich seiner Ansichten sicher gewesen, dann hätte er sie nicht so vehement gegen die meinen verteidigt, wäre er gelassener damit umgegangen, und dadurch auch mit mir, und vor allem auch mit sich selbst. Das hat ihn eng gemacht, nicht nur im Geist, sondern vor allem auch sein Herz, und darum werde ich ab jetzt und in Zukunft das Wort ängstlich auch anders schreiben wie üblich, nämlich engstlich. Im spanischen heisst eng nicht umsonst angosto, und Beklemmung darum wohl angustia, und gestorben ist mein eigentlich wundervoller Vater an Angina Pectoris, Engst.

    • Und ja, mir ist im Grunde nur eine Kraft im Universum bekannt die es schafft, uns alle Engste zu nehmen, selbst die vor dem Tod. Die Liebe. Und darum setze ich die Liebe auch mit Gott gleich, und werde sie deshalb nie begreifen. Aber das muss ich auch nicht. Es genügt mir zu wissen, sie ist da, immer, und über-all, auch für mich.

      Spitzenmässig! – Supergut. 😀

      • Andreas, da hast du mich glaube ich mißverstanden. du solltest keinesfalls in die Analyse einsteigen.
        Ich wollte dir nur eine weitere wahre Geschichte , die das Leben schrieb, erzählen, weil mich deine so ergriffen hat.
        Wollte Dich nicht mit Information zuballern. Zwinker.
        So das wahre Leben ruft und mit ihm eine lange Partie Monopoly.

      • ui. da hab ich jetzt meine erste Verabredung im nächsten Leben.
        Das fängt ja vielversprechend an!
        Wir erkennen uns an unseren Sonnenbrillen!
        Sonnige Aussichten.

      • Mach‘ dir mal nicht zu viele Hoffnungen.

        Eine blau verspiegelte Sonnenbrille könnten auch noch andere Herren im nächsten Leben tragen, die dich interessant finden und das jetzt gelesen haben.

        😀

      • Wer sagt Dir, das wir als Menschen wiedergeboren werden?
        Vielleicht sind wir nur Ameisen im nächsten Leben, wenn wir zuviel falsch machen, fangen wir auf der Leiter wieder von unten an.
        Wir werden sehen.

      • Du als mit deiner A-meise. 😉

        Warum und wozu solltest du denn als Ameise wieder-geboren werden, was sollte das denn für einen Sinn machen?

      • Ich hoffe, das sich mir der Sinn dann erschließt, wenn ich dann da unten krauche hihi, damit ich es dann besser machen kann, und die Leiter wieder hochkomme, hihi

    • Furchtbar und kein Nitro Spray dabei? Oder dann doch ein Infarkt. Denn der ist oft die Todesursache. Dem Mann, dem ich neulich geholfen hab, hat auch nur der Defibrillator geholfen, der ja mitlerweile in öffentlichen gebäuden hängt.
      Du beschreibst das genau richtig. Hast du schon mal etwas von Rüdiger Dahlke gelesen? Ich bekam vor ca 15 Jahren ein Buch von ihm geschenkt, wo er genau sowas beschreibt. Die Krankheiten und ihre wahre Ursache.
      Und jetzt ein „Zufall“ der mal wieder nicht zu glauben ist, wenn man nicht glaubt.
      Gestern abend hab ich entdeckt, das man mitlerweile auf youtube vorträge von ihm findet, also einen hab ich gestern entdeckt, auf der Suche nach anderen Büchern von ihm.
      Hab nur ein viertel geschafft zu hören, aber er hat mich sehr beeindruckt. Mehr noch als vor 15 Jahren, als ich es fast zu spirituell empfand.

      • Die schöne Marie hat mich auch gleich gefragt, ob er denn wirklich ein „richtiger“ Doktor ist, als ich ihr das Buch „Krankheit als Weg“ empfohlen habe, das er zusammen mit Thorvald Detlefen geschrieben hat. Was mir aber auch zeigt, gezeigt hat, wo sie noch (derzeit?) spirituell steht, und warum ihre Augen noch nicht strahlen (oder noch nicht wieder strahlen?), was man ja auch auf Fotos sehen kann. Aber selbst wenn er kein „richtiger“ Doktor wär‘ würde ich mich als sein Schüler bezeichnen, selbst wenn ich ihm nie persönlich im Leben (auf der Ebene der Materie) begegnet bin, zumindest nicht bewusst. :) Was du beschreibst zeigt mir aber auch mal wieder, dass zwischen lesen, verstehen, begreifen, verinnerlichen und danach Leben ein himmelweiter Unterschied besteht, im wahrsten Sinn des Wortes.

      • Aha, klar du kennst ihn. Und anscheinend viel besser als ich. Ich habe ihn ja gerade erst wirklich wieder-entdeckt und natürlich stehe ich erst am Anfang meiner Selbstfindung, da gebe ich Dir Recht.

      • Habe ich zwar nicht gesagt, kann man aber so verstehen. :)

        Aber auch Bianca hat dir schon mal gesagt, Astrid, dass du genau, genauer lesen musst. 😉

        Aber die magst du ja eh nicht, die Bianca, die stand dir ja im Weg, um meine Aufmerksamkeit.

        Daran kann man mal erkennen, wie wichtig uns Menschen das ist, und was für einen grossen Raum das in unserem Leben einnimmt, und damit natürlich auch in der Kindheit, wo viele von uns entweder ein zuviel oder ein zuwenig davon bekommen haben, wobei beides für die Entwicklung schädlich sein kann, aber auf jeden Fall mass-gebenden ist, und natürlich auch noch die Art der Aufmerksamkeit eine Rolle spielt, die uns zu-geteilt wurde, die wir erhalten haben. Ich musste nie teilen. Ich bin das verhätschelte Einzelkind, die grosse Liebe, um deine Worte zu benutzen.

      • Ich hab schon richtig gelesen, aber auf mich trifft es ebend genauso zu. Das kann ich doch zugeben, ich würde mir nie anmaßen das über irgendjemanden anderen zu sagen
        Und warum soll ich Bianca nicht mögen?
        Was ich von ihr gelesen habe, fand ich gut, kritisch, nachdenkenswert. und euer Gespräch an Weihnachten sehr schön. Da hab ich sie ein bischen besser kennenlernen dürfen.
        Sie ist in vielen Momenten weiter als ich, glaub ich. Aber ich konnte sie damals einfach nicht verstehen und ich hatte nur einen kurzen Eindruck von ihr.
        Für mich ist diese Art der Kommunikation total neu und ich bin mir manchmal nicht so sicher, ob diese Form mir genügt, weil manchmal nicht das rüberkommt, was man sagen möchte.
        Aber ich bin hier hängengeblieben, weil ich hier etwas gefunden habe. Kommunikation, Auseinandersetzung, andere Meinungen von teilweise sehr interressanten Menschen.
        Wie auf der Couch vom Psychologen, kann man manchmal mit Fremden anders kommunizieren.

      • Aber ich suche auch noch nach etwas, Astrid, habe es noch nicht geschafft, dass letzte Problem meiner Seele zu lösen, und darum bin ich immer noch süchtig, nikotinsüchtig, Raucher. Es ist etwas, was ich nicht verstehe, etwas, bei dem ich keine Ahnung habe was damit anfangen soll, was gemeint sein könnte, oder wie man das macht, was ich tun muss, oder wie ich es erkennen könnte, wenn es vor mir steht, oder bei mir ist, etwas, wozu ich einfach keinen Zugang finde, keinen Zugang habe, es sich persistent meiner Erkenntnis verweigert, egal was ich auch tu. Wie ein schwarzer Fleck auf der Landkarte meiner Seele, meiner Person.

        Mich im Herzen berühren lassen. Was ist das? Wie geht das?

        http://www.heilmitteltrancen.de/heilmittel_download/tabak.pdf

      • Siehst du, ich lese es nicht einmal richtig, weil ich gar nicht versteh‘, was damit gemeint ist.

        Da steht nicht im Herzen berühren lassen, sondern mit.

        Sich mit dem Herzen berühren lassen.

        Was ist das? Wie fühlt sich das an? Woran erkenne ich das? Und was passiert dann, oder was soll ich dann machen?

        😀 😀 😀 Ich weiss es ich nicht, ich kenne es nicht, und ich habe es noch nie erlebt, habe ich gerade den Eindruck.

        Oder ich erlebe es ununterbrochen, und weiss deshalb nichts damit anzufangen, ist es deshalb nichts besonderes für mich? Oder es macht mir einfach nur Angst, und ich entziehe mich deshalb solchen versuchen der Kontaktaufnahme mit mir? Egal welche Frage ich mir auch stelle, es macht einfach nicht Klick, und eine gewaltige Tresortür beginnt sich plötzlich vor mir zu entriegeln und zu öffnen. Nichts. 😀 .D 😀

      • Ich glaube nicht, daß ich da eine große Hilfe sein kann, Andreas.
        Da ich weder rauche noch Alkohol trinke, kann ich das Süchtig sein , von solchen Substanzen nicht nachvollziehen, mir nicht vorstellen.
        Vielleicht vom Zucker, aber das ist dann schon wieder natürlicher, z.B. bei Unterzuckerung. Klar gibt es auch orale Ersatzbefriedigung. Aber wovon Du Entspannung suchst, kannst Du am ehesten wissen.

        Der Artikel ist zwar interressant, aber ich kann daraus wenig Schlüsse ziehen.

        Tut mir leid.

      • OK, und jetzt sag‘ mir bitte, wie das für dich ist.

        Wie fühlt sich das an, was löst es bei dir aus, erzähl‘ mir soviel darüber wie du magst und kannst. Was ist an dem Gefühl anders als bei anderen, wo erlebst du es noch, wie oft, wann, wo. Erzähl mir einfach ein bisschen was über dieses Gefühl, alles, was dir spontan so dazu einfällt.

      • Ok. ich versuche es, und meine Kinder funken dauernd dazwischen, gerade mit Klavierlärm, da ich das Logik-Spiel unterbrochen hab.

        Also für mich ist das ein sehr schönes Gefühl. Ich hab den Eindruck einen Seelenverwandten zu treffen, wenn ich merke, jemand hat in vielerlei Hinsicht die gleichen Gedanken wie ich, die selbe Sicht auf die Dinge oder ihm sind die selben Sachen wichtig.
        Es muß nicht immer in allen Bereichen so sein, aber oft.
        Bei meinem Mann ist das so und bei manchen Freundinnen auch. Bei Dir und meinem Mann empfinde ich es besonders stark. Mein Mann ist ein bischen logischer, Du ein bischen spiritueller, denke ich.
        Mich interressiert vor allem die Philosophie und Psychologie. Ich hatte einmal eine Freundin, mit der ich mich wahnsinnig gut auf diesen Gebieten austauschen konnte, aber diese Freundschaft gilt es zu reparieren.

        Ich erlebe es nicht sehr oft, meist sind die Menschen von dem was ich sage angetan, aber nicht so häufig bin ich das. Oje das klingt schon wieder abgehoben, furchtbar. Ich möchte mich keinesfalls über jemanden stellen.

        Aber ich erlebe es bei spirituellen, offenen Menschen.
        Ich bin ja ziemlich extrovertiert und sage den Menschen schnell wie ich über bestimmte Dinge denke und da merkt man schnell ob da etwas ähnliches zurückkommt.

        Und da ich den Bericht von R. Dahlke zu ende geschaut habe bezeichne ich es jetzt als Resonanz.

      • Ja, mit dem Begriff Resonanz kann ich etwas anfangen, aber was du beschreibst ist die Resonanz des Geistes.

        Bei mir geht es aber glaube ich um die Resonanz des Herzens, der ich mich irgendwie entweder verschliesse, oder die sich einfach bei mir nicht einstellen will, zu schwach ist oder so allgegenwärtig, dass ich keine Unterschiede fühle.

      • auch bei meiner Tochter , die mir auch schon die eine oder andere Philosophische Frage stellte, z.B über den Tod,
        denke ich, sie wird eine Seelenverwandte werden, manchmal schaut sie mich so wissend an und sie hat so viel Liebe, die sie mir zeigen möchte, sowas berührt mich auch wahnsinnig.
        Mein Sohn macht das anders, stiller und er ist viel logischer, wie mein Mann. Hinterfragt alles kritischer.

      • Stimmt, Du hast recht.
        Und doch berürt es einen ja, wenn jemand so denkt wie man selbst, fühlt sich verstanden, in dem Moment angekommen. Meistens sind es ja Momente ohne viele Worte.

      • Mach‘ dir keinen Stress. Die Kinder gehen vor – immer! :)

        Aber ich finde es lustig, dass du mich das fragst. Scheint nicht rüberzukommen, oder du siehst es nicht. :)

      • 😀 😀 😀 😀 😀 😀

        Jaja, Falco, deine Mutter. Die kenn‘ ich genauso gut wie die meine, oder Bushidos, oder Clooneys, oder die vom Williams.

        Aber dich hat’s das Leben gekostet, ich lebe noch. 😀 😀 😀

      • Die Kinder sind im Bett und der Papa schmust mit der Kleinen, wird wohl aufpassen müssen, das er nach seinem Saunabesuch nicht selbst einschläft.

        Also rational gesehen, ist das Herz nur ein Muskel. Es ist also die Seele und wie ich finde auch der Geist der damit gemeint ist. Oder?
        Und wenn mich etwas seelisch berührt ist , sind es doch immer Gefühle.
        Berührende Gefühle , die entstehen, wenn zwei Menschen ihre Gedanken austauschen und merken, der andere denkt wie ich nein fühlt wie ich.
        Fühlen , ich hab das Gefühl, das könnte das Schlüsselwort sein.
        Wenn man in einer Situation so stark fühlt, das einem das Herz aufgeht.
        Bei schöner Musik geht einem natürlich auch das Herz auf und man fühlt es, man bekommt vielleicht eine Gänsehaut.

      • Vorhin hatte ich mal kurz den folgenden lustigen Gedanken: Ach was, dass ist doch alles Quatsch. Wahrscheinlich habe ich nach all den Entäuschungen mit Frauen einfach nur mein Herz verschlossen und dann bewusst und absichtlich den Schlüssel weggeworfen.

        Oder habe ich es vielleicht verschenkt, und hab’s nur vergessen? Oje, viel mir da gerade wieder brühwarm ein, stimmt ja, an Raphaela.

        Oder doch schon an meine Mutter, als ich noch ein kleiner Bub war?

        Oder sind die Gefühle, die mir mein Herz vermittelt einfach nur so widersprüchlich, so verworren und uneindeutig, dass ich kein klares Signal, keine klare Handlungsanweisung daraus entnehmen, ableiten kann?

        So in der Art: Oh ja, die ist ja süss, die mag ich, die gefällt mir sogar ausgesprochen gut, aber sie wird mir garantiert weh tun und mich sofort anfangen zu missbrauchen, ab dem Moment in dem sie sich meiner Liebe sicher ist. Und das verdanke ich meiner Oma, und meiner Mutter, und all den anderen lieben Frauen, denen ich danach dumm wie ich bin in die Falle gegangen bin. Weil ich es ja nicht besser wusste. Ich kannte ja nur das, kenne ja nur das, was ich von meiner Mutter gewohnt bin, damit überleben und zurecht kommen musste. Aber ich spüre, habe immer geahnt, dass Liebe etwas anderes ist, etwas anderes sein muss wie das, was mir bisher so „geboten“ wurde.

        Aber vielleicht ist die Liebe Gottes auch kein Massstab, den man an einen Menschen anlegen sollte, auch nicht an sich selbst.

        Zu hohe Erwartungen.

        Schade, ausgerechnet hier und jetzt (!) sehr schlechte Tonqualität bei dem Musikvideo. 😀

      • Wenn Worte meine Sprache wären..
        für mich ist das nicht einfach, für Dich schon.

        Natürlich, kann ich Deine Gedanken nachvollziehen, aber ich will nicht glauben, das es so ist.

      • langsam wirds schwer den Button zu finden…

        was mir vorhin noch zur schwierigen Herzensfrage einfiel…mich würde interressieren, was Bianca dazu sagen würde, wie sie es sich/ uns erklärt,
        vielleicht nüchterner? ich komme nicht auf das Wort, welches ich suche, direkter?

    • so ähnlich wie der Mann der, immer in der Nacht bei einem Asthmaanfall sein Fenster öffnet und nach tiefem Durchatmen geht es ihm besser.
      Eines Morgens, nach so einer Nacht, sieht er das seine Schranktür geöffnet ist. Das sagt natürlich auch etwas über die Krankheit selbst aus.

      • Ich lache gerade über mich selbst , über meine schlechten logischen Fähigkeiten im Spiel mit meiner Tochter und was sie für lustige Sprüche klopft, obwohl sie es auch nicht rafft.

      • Meine Exehefrau war oder ist Asthmatikerin. 😉 Egal, Geschichte, obwohl ich natürlich über meinen Sohn immer mit ihr „verbunden“ bleiben werde. Der wird nächstes Jahr 18. Habe ihn 2008 das letzte mal in der Wirklichkeit gesehen.

      • mein erstgeborener ist 9 und meine Tochter 6

        das mit Deinem Sohn tut mir leid, nein es tut mir weh.
        Wenn ich sowas höre, könnte ich das Heulen kriegen. warum so lange nicht gesehen?
        Ich würde das nicht überleben.
        Hast Du kein Sorgerecht oder wolltest Du es nicht, damit dein Sohn sich an einen anderen Vater anpaßt, warst Du so selbstlos?
        Du must nicht antworten, wenn es Dir zu nah geht.

      • Nö, dass ist reiner Selbstschutz.

        Sie hat ja nicht umsonst im Zorn zu mir am Telefon gesagt: „Ich werde dafür sorgen, dass du deinen Sohn nie wieder im Leben siehst.“

        Und mehr möchte ich im Augenblick darüber auch nicht Reden.

      • Aber ich kann ja etwas dazu sagen. Weil es in mir hochkocht, wenn Frauen auf dem Rücken ihrer Kinder versuchen, dem Ex- Mann wehzutun.
        Es ist bestimmt nicht leicht, da nicht emotional zu werden, aber ich kenne ein Pärchen, von dem ich immer erzähle und vor dem ich meinen Hut ziehe, weil ich dann sehe das es auch anders geht. Aber da müssen halt beide am gleichen Strang ziehen oder besser in die gleiche Richtung.
        Und das kann sie wohl nicht. Tut mir leid- bin schon ruhig

      • Frauen haben mir im Leben übel mitgespielt, Astrid.

        Und natürlich habe auch ich Frauen emotional verletzt, weil ich nicht bei ihnen geblieben bin, oder auch noch bei anderen das gesucht habe, was ich bei ihnen auf Dauer nicht finden konnte.

        Aber fast alle Frauen mit denen ich länger zusammen war und die ich geliebt habe waren schon vorher verletzt. Ich habe lediglich wieder ihre alten Wunden, ihre Wunde aufgerissen.

        Ich habe mir keinen Gefallen im Leben damit getan, Frauen retten zu wollen. Aber das weiß ich erst seit 2012.

        Jetzt empfehle ich solchen Frauen höchstens noch Bücher in der Art wie „The Wounded Woman“ von Linda Leonard, und ähnliche Sachen, und überlass dann selbst die schönsten und liebenswertesten Frauen wieder ihrem Schicksal.

        Und es sind Legionen.

  • Aber da wären wir auch schon wieder beim Thema, um was es hier eigentlich geht:

    Warum glauben bloss so viele Frauen, dass der/ihr/ein Mann für ihr Glück verantwortlich ist, dafür, dass sie glücklich sind?

    Das gilt natürlich auch für ihre Orgasmen. Ich darf ja auch sonst nicht nur nach meinem Belieben über sie und ihren Körper verfügen, und zum Orgasmus prügeln kann man glaube ich nur die wenigsten, obwohl es selbst das gibt.

    • Ja genau, für das eigene Glück und für die eigenen Orgasmen ist man immer selbst verantwortlich. Manche Frauen geben da aber auch gern die Verantwortung an den Mann ab, aber da kann der Mann sich noch so mühen, wenn der Kopf nicht frei ist, kann keine Frau einen Orgasmus bekommen.
      Und jetzt würde noch mein Spruch mit dem größten Sexualorgan der Frau kommen, das Gehirn.

      • Keine Ahnung.

        Hab‘ es mir gerade auch noch mal selbst angesehen.

        Hab‘ mich gefragt, wer denn das da überhaupt ist, der Typ auf dem Foto.

        Und warum hat er symbolisch ausgerechnet eine Banane im Mund, die ja allgemein auch als Phallus-Symbol interpretiert wird?

        Und warum lacht er dabei, grinst er dabei so unverschämt breit über beide Ohren?

        Weil er sich schon mal selbst einen geblasen hat? Weil er schon mal jemand anderen einen geblasen hat?

        Oder weil er weiss, womit man Menschen provozieren, verunsichern, nachdenklich machen kann?

        Oder weil er einfach niemand auf der ganzen Welt findet der es schafft, ihm im Wortduell das vorlaute Maul zu stopfen?

        Oder ist es einfach nur seine Sichtweise der Welt, sich selbst, eine exotische Variante des Dionysos?

      • Also ich Tip mal auf letzteres. 😀

        Das triffst’s ganz gut.

        Eine Art exotische Variante des Dionysos.

        Toll, oder? Ist mir gerade eben eingefallen. Manchmal übertreffe ich mich sogar noch selbst. „Fun, baby.“

        Und darum macht mich auch Aphrodite immer so verrückt. 😀

        Und Hera erst.

        Und man nennt mich auch „der zweimal Geborene“.

        Und ich bin der einzige der unsterblichen Götter mit einer menschlichen Mutter.

        Seltsam. Da fällt mir eben noch einer ein, von dem das behauptet wird.

        Der war aber Schreiner. Konnte aber auch Wein in rauen Mengen auftreiben wenn es darum ging, eine gute Party zu schmeissen. Nur mit den Weibern hatte er es nicht so, die wollte er alle immer nur retten, und singen konnte er glaube ich auch nicht. Es gibt auch Leute die behaupten, er sei einfach nur ein verweichlichter Muttersohn gewesen. Na ja, über mich werden ja auch so allerhand Geschichten erzählt, die darf man ja auch nicht alle glauben. 😉

      • Guten morgen Andreas,
        da ich zeitig geweckt wurde, hab ich weiter drüber nachgedacht…

        vielleicht ist es eine Mischung von beidem, wie alles im Leben ,die Dich das Gefühl nicht wahrnehmen läßt.
        Einerseits bist Du verletzt, weil Du schon mal alles gegeben hast ,was möglich war und natürlich ist es dann ein Schutzmechanismus und man macht zu.
        Andererseits bist du ein sehr emotionaler Mensch ,hast Empathie und Du erlebst die Anfänge vielleicht zu oft aber dann macht Dein Herz wieder zu.

        Weiß nicht ob ich mich verständlich ausgedrückt hab.

        Vor vielen Jahren hat mal ein Arzt was zu einer anderen Krankenschwester gesagt, was mich immerwieder zum Nachdenken anregt.
        “ Wenn sie das mit nach Hause nimmt (in Gedanken, ich hoffe Du verstehst wovon ich rede) ist sie falsch in diesem Beruf“
        Sicher ich weiß, das er von Selbstschutz redet, aber wenn man nicht so viel Empathie hätte, könnte man den Job auch nicht machen. (Das man seinem Ego selbst Nahrung gibt, soweit war ich da noch nicht.)
        Natürlich darf man nicht mit jedem mitsterben, ich heiße den Tod willkommen, wo es sinnvoll ist.
        aber es gibt auch die Anderen, jungen Menschen, die noch nicht sterben durften, und dann nimmt man sie doch mit nach Hause, in Gedanken.

        Das Leben ist ein zweischneidiges Schwert. Dein Inneres ist hin und her gerissen.
        Der Kopf der sagt: Ich kenne jetzt die Ursachen, das passiert mir nicht nochmal.
        Dein Herz verliebt sich trotzdem, in die schöne Marie.

        Ich hoffe Du schläfst noch, und träumst.

      • Zu Deinem Text über Dein Bild kann ich nur wiederholen, was glaube ich eine Anke hier mal gesagt hat (entschuldige Unbekannte falls Du anders heißt)
        „Du bist der Meister des Wortes“ und ich sage Du bist ein Schelm.

      • Och ja, nicht dein ernst. Und was ist das, ein Schelm? 😀

        Kannst ja gerne mal zu mir zum ficken kommen, dann werden wir ja sehen, ob ich ein Schelm bin. 😀

      • Ahh auch schon wach.

        Ist ein verlockendes Angebot aber Nein, kennst doch meine Einstellung zur Treue.
        ( rüberkommen wäre eh nicht möglich, da Du ganz sicher nicht in meiner Stadt wohnst, ich komme nur über meinen Mann und über meinem Mann)

        Ein Schelm ist für mich ein Mann mit Witz und in Deinem Falle ein ganz besonderer -Wortwitz

        aber wenn ich das so lese, wird mein Helfersyndrom geweckt und ich ….ach das schreibe ich jetzt nicht, will den jungfreulichen Tag nicht erschrecken Hihi

      • Ich denke nicht, dass ich in die Marie verliebt bin, Astrid.

        Ich bin derzeit in niemand mehr verliebt, ausser in mich selbst.

        Ich liebe Gott, das Leben und mich selbst. Mehr nicht.

        Wie die meisten anderen mit sich umgehen und sich selbst lieben, und dadurch Handeln (im doppelten Sinn) finde ich eine Katastrophe.

        Aber das ist jetzt auch egal. Wenn die Zeit für das letzte Siegel gekommen ist wird sich das alles von selbst regeln.

        Ich muss mir darüber keine Gedanken mehr machen, oder mir deswegen den Kopf zerbrechen, er wird’s richten.

        Lass uns und auch die anderen lieber über etwas anderes Unterhalten, Oli hat uns ja schon ein neues „Stichwort“ gegeben. :)

        Böse Mädchen!

      • Ah, interessant. Der Arzt in meinem Traum heute Nacht hatte am Ende plötzlich ein blaues Gesicht, blaue Haut. Nach dem Aufwachen habe ich dann darüber nachgedacht. Auch über Mystique aus X-Men, und über die Schlumpfine, die ich im Knopfloch trage, und über die Blue Man Group, oder das Lied „I’m Blue“, und über die Bedeutung „einen Blues zu schieben“. Blau, die Farbe der Treue. Doch wem oder was bin ich treu, dass muss sich jeder selbst beantworten.

  • Hab letztens von einem gelesen, der behauptete Monogamie war noch nie lebbar.
    und er sieht das Leben als Fluß mit verschiedenen Armen, die sich alle vereinen.

    In den ersten 10 Jahren sagte und dachte ich, wenn mein Mann fremd ginge, wäre es sofort aus.
    Mit dem Bruch und Vertrauensbruch könnte ich nicht klar kommen.
    Mittlerweile muß ich hinzufügen, würde ich ihm das einmalige körperliche fremdgehen vielleicht verzeihen, aber der Vertrauensbruch wäre ja immernoch da und deshalb, wenn es nur etwas körperliches war, müsste er selbst damit klarkommen und dürfte es mir nicht sagen.
    Wenn es für ihn mehr wäre würde es sich natürlich sowiso erledigen.

    Aber darin zu unterscheiden, nur Sex, wer kann das.? Ich könnte es nicht.
    Die Frauen, die sowas versucht haben und von denen ich das weiß, sind fremdgegangen, haben sich doch in den Neuen verliebt und aus war es mit der alten Beziehung. Und genau das hatte ich ihnen vorrausgesagt.

    Also wenn die Beziehung intakt ist, warum fremd gehen?
    Reize sind immer da, aber viel Disziplin ist da bei mir trotzdem nicht nötig.

    • Also ich würde zur Zeit mit ganz vielen gerne mal schmusen, und auch richtig wild werden. :)

      Da habe ich kein Problem mit. Jede ist anders, riecht anders, schmeckt anders, lacht anders, wird anders weich, kommt anders.

      Wundervoll.

      • Dann wünsche ich Dir das Du genau das findest.

        Die Vorstellung immer Sex haben zu können, wann man will, kann ich glaube ich nur in einer Beziehung finden. Und wenn es eine regelmäßige Fick- Beziehung wäre.

        Ansonsten bin ich glaube ich zu wählerisch. Es laufen einfach nicht genügend Männer herum, mit denen ich Sex wöllte. Die kann ich an einer Hand abzählen in den letzten 20 Jahren.
        Vielleicht fällt es mir deshalb nicht schwer treu zu bleiben, an mangelnden Gelegenheiten?
        Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, Andreas. Wie oft kommt man denn als Single dazu, zu schmusen oder die Sau rauszulassen? Auch nur für eine Nacht.
        Ich glaube nicht oft genug.

      • Kommt darauf an, wie attraktiv und entschlossen man ist. Ich sagte ja bereits, in einer Grossstadt wie Berlin könnte ich wahrscheinlich jeden Tag mehreren Frauen das Herz brechen, wenn ich gut drauf bin, aber das will ich nicht. Ich habe ja schon verstanden, was sie sich eigentlich mit mir wünschen, aber das kann ich halt keiner versprechen, und weil ich nicht lüge lassen sich die meisten halt nicht darauf ein, erzählen mir lieber von ihrem Freund oder ihrem Mann.

        Und benutz‘ bitte nicht den Ausdruck Fick-Beziehung, wenn du mit mir sprichst, dass löst bei mir eine ganz traurige Errinerung an Raphaela aus.

      • Überhaupt mag ich keine Menschen, die verächtlich oder abwertend über Sexualität sprechen, denn für mich ist das die wunderbarste und schönste Sache, die zwei Menschen auf der körperlichen Ebene miteinander machen können.

      • Andreas, ich wollte Dich nicht verletzen. Hab ja von mir gesprochen, daß ich eine rein körperliche Beziehung einem Single- Dasein vorziehen würde.
        Aber auch das ist natürlich rein hypothetisch.
        Es sollte nichts verächtliches in meiner Aussage sein. Ist auch für mich das Schönste auf der Welt, von meinen Kindern abgesehen und meinem Mann!

  • Aaaaah, ganz hier unten ist noch Platz …

    Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es sich mit trainiertem Beckenboden leichter kommt. Da bekommt man irgendwie ein Gespür dafür, was da unten alles passiert und was passieren muss, um (vaginal) zu kommen.

    • Ja, da unten geht immer noch was. 😀

      Das kann sich auch für den Mann ganz toll anfühlen, und man kann damit auch lustige Sachen machen.

      Wie lang hast du dafür gebraucht, und wie oft hast du es trainiert, trainierst du es (mit / ohne Partner)?

      Endlich mal ein lustiges Thema. Ich brauch das gerade mal, zur Abwechslung. 😉

      • Ich hab mir in der Drogerie mal spezielle Konen (heißen glaub ich so) gekauft. Rein aus Interesse. Tja und mit der Zeit bekommt man ein besseres Körpergefühl. Wenn ich beim Sex merke, dass mein Orgasmus heute kein Spaziergang wird, kann ich recht gut mit den Muskeln „nachhelfen“. Weiß nicht, ob das auch damit zusammenhing, aber nach und nach konnte ich öfter vaginal kommen.

      • Aha!

        http://beckenboden.blogspot.de/2007/02/konen.html

        Mhm?!

        Aber irgendetwas lustiges scheint man damit schon trainieren zu können, und das hast du anscheinend auch entdeckt, Aurelie. Ich hatte bisher noch nie davon gehört, kannte nur die Liebeskugeln (Lustkugeln):

        http://de.wikipedia.org/wiki/Lustkugeln

        Und natürlich Rumkugeln. Rumkugeln mag ich auch:

        http://de.wikipedia.org/wiki/Rumkugel

        Am liebsten vor Lachen. Kannst du einen Mann mit deiner Muschi „festhalten“, oder so „pumpen“, so fest, dass er das auch spürt? Ich hatte mal eine kurze Liaison mit einem Mädchen aus Hanover, die konnte das auch. Ist geil. :)

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