Männermagazin GQ über „Mad Men“ wie mich

Oliver Flesch / Odette Dressler
Gute Arbeit, Timmo Schreiber! Wäre großartig, wenn Du mir noch ein paar Motive schicken könntest. Welche, auf denen man ihre Brüste sieht; und den Kaktus natürlich

Sehr schmeichelhaft, was GQ, das populärste deutsche Männermagazin in seiner Februar-Ausgabe über mich schrieb. Meine Werbekunden wird’s freuen. Dafür danke ich dem fabelhaften Autor David Baum sehr.
Dennoch eine kurze Anmerkung: Auch wenn es nach außen so scheinen mag, ich sehe mich nicht als Führer einer Bewegung. Einer Männerbewegung schon mal gar nicht. Ich sehe mich noch nicht mal als Teil einer Bewegung. Ich sehe mich als „Solokünstler“, da halte ich es mit meinem musikalischen Helden Reinhard Mey, der einst pfiff und sang:

Bevor ich mit den Wölfen heule,
Werd’ ich lieber harzig, warzig grau,
Verwandele ich mich in eine Eule
Oder vielleicht in eine graue Sau.
Ich laufe nicht mit dem Rudel,
Ich schwimme nicht mit im Strudel,
Ich hab‘ noch nie auf Befehl gebellt.
Ich lasse mich nicht verhunzen,
Ich will nach Belieben grunzen,
Im Alleingang, wie es mir gefällt!
Ich will in keinem Haufen raufen,
Lass mich mit keinem Verein ein!


Und es kommt noch etwas hinzu: „Wahre Männer“ ist kein Männermagazin.
Es ist ein Menschenmagazin, 47 Prozent unserer Leser sind weiblich. Etwas, worauf ich ein bisschen stolz bin. Und Männer, was wäre dieses Magazin ohne „unsere“ Damen? Langweilig, wie ich finde.
So, genug gelabert, nun wünsche ich euch gute Unterhaltung mit Davids launigen Zeilen über mich. Danach sollte ihr euch den kompletten Artikel geben, klickt auf: REPORTAGE: MASKULISTEN – „Mad Men“

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OLIVER FLESCH

Blogger, „Wahre Männer“

Der ehemalige Reporter („Hamburger Morgenpost“, „Bild“) hat eine Marktlücke entdeckt und erfand den toughen Männerblog. Sein Erfolg: „Emma“ hasst ihn, das Maskulisten-Lexikon „Wikimannia“ liebt ihn.

In der Kreuzberger Wohnung des Bloggers Oliver Flesch und seiner Freundin Odette Dressler wird ebenfalls ein Disput zwischen den Geschlechtern ausgetragen. Allerdings weniger dramatisch. Er möchte gerne für das Foto, das für diese Geschichte geschossen wird, an ihrem Zeh nuckeln. Sie findet das albern. Die beiden sind gerade aus Mallorca wiedergekommen. Olivers Blog „Wahre Männer“ läuft gut, er kann davon leben.
Über Maskulisten wie jene auf dem Genderkongress kichern sie in trauter Einigkeit. „Ehrlich gesagt, kann ich diese Leute nicht ernst nehmen“, sagt Flesch. „Männerrechtler sind für mich Feministinnen mit Schwänzen. Ich habe den Eindruck, dass immer mehr Frauen bisexuell werden. Angesichts des Angebots an Männlichkeit wundert es mich nicht besonders, wenn die Frauen sich Alternativen suchen.“

In der Anfangsphase seiner Bloggerkarriere hat Flesch für einen handfesten Skandal gesorgt, als er sich an einer Online-Aktion des Magazins „Emma“ der Urfeministin Alice Schwarzer beteiligte und postete: „#EMMAistfuermich für 7.50 Euro viel zu teuer. Für das Geld miete ich mir lieber eine High-Class-Hure und nenne sie Alice.“

Trotz des Spruchs bezeichnet sich Flesch als Verfechter der Gleichberechtigung. Er sei behütet und bei einer sich kümmernden Mutter aufgewachsen und habe sich „nie mit Feminismus auseinandergesetzt. Für mich war klar, dass Männer und Frauen gleichwertig sind, aber eben auch unterschiedlich“, sagt er.

Zumeist kümmert sich der Blog „Wahre Männer“ nicht um Politisches. Die Themen lauten „Gut ficken – Wie du jede Frau süchtig vögelst!“ oder „BH-Öffnen: Was jeder Mann können sollte“. Bald nach ihrem Start wurde die Seite im Maskulisten-Lexikon Wikimannia geführt und bekam Lob von jenen Männerrechtlern, die Flesch so belächelt. Feminismus und Gender-Mainstreaming haben offenbar ein verunsichertes männliches Geschlecht zurückgelassen. Fleschs Thesen sind radikal formuliert und haben eine beachtliche Anhängerschaft. Man merkt, dass er mal in der Boulevardpresse gearbeitet hat. Gelernt ist gelernt.

Gemeinsam scheint allen Vertretern der Männer-Männer, dass sie im Gender-Mainstreaming eine Verschwörung sehen. „Das hat für mich nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Es ist ein abscheulicher Menschenversuch, der zum Ziel hat, die naturgegebenen Unterschiede zwischen den Geschlechtern auszumerzen“, sagt Flesch. Dadurch werden Männer wie Frauen ihrer Stärken beraubt.“

Zwischen den launigen Sex- und Lifestylethemen streut er harte Gesellschaftskritik ein und ist so zu einem Meinungsführer der Männerbewegung geworden. Er generiert viele Klicks. Nicht zuletzt durch die Feministinnen, die seltsam obsessiv konsumieren, was der Feind so postet.

Aus GQ / Februar 2016 / David Baum

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