Wie ich mein Mädchen in der virtuellen Welt kennen lernte

Mein Mädchen und ihr Pracht-Po, um den es auch in unserem ersten Gespräch ging.  © Murat Karabey (DANKE, gute Arbeit, Alter!) / VOLO-Magazine
Mein Mädchen und ihr Pracht-Po. Um den es sich auch in unserem ersten Gespräch drehte.
© Murat Karabey (DANKE, gute Arbeit, Alter!) / VOLO-Magazine / August 2014

Facebook kann schon eine feine Sache sein. So speichert es zum Beispiel unser Leben für die Ewigkeit. Das ist speziell in meinem Fall ganz zauberhaft, weil ich meine große Liebe über Facebook kennen gelernt habe. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, am 19. August 2012, sprang ein Chatfenster auf und damit mein Mädchen in mein Leben.
Es war lustig, und auch ein bisschen rührend, unseren ersten Chatverlauf nach all der Zeit noch einmal zu lesen. Stellenweise auch hochinteressant! Schrieb das Luder doch tatsächlich Sätze wie: „Monogamie is’ was für Träumer!“ oder „Beziehungen sind ein rotes Tuch für mich.“ Na, Dinge ändern sich. Ich sag’ ja immer: Es gibt nichts, was der richtige Kerl nicht wieder hinbekäme.
Unser erstes Gespräch dauerte – mit einigen Pausen – knapp sechs Stunden. Danach …, ach, lest doch einfach selbst …

Sie: Coole Seite!

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„Baby, das war’s!“

Ich: Hübsches Gesicht!

Sie: Auch. Aber darum geht es ja grad nicht.

Ich: NEE! DU! Hast ein hübsches Gesicht! Nicht ich.

Sie: Ach so! Dankeschön! 😉 Was machst’n bei diesem geilen Wetter?

Ich: Ich stell mir vor, wie wir an einem See liegen und knutschen.

Sie: Haha! Wie frech Du bist!

Ich: Immer.

Sie: Frech kommt weiter.

Ich: Eh. Oh, ich seh’ grad, wir wohnen nah beieinander. Schon mal gut.

Sie: Haha, Du Stalker!

Ich: Nix! Wird mir angezeigt – „Neukölln“. Und zu deiner Frage: Ich komm grad aus einer Beziehung und bin grad dabei wieder so einigermaßen klar zu kommen; bin also noch nicht sooo in Stimmung für See und Party und so. Ändert sich aber grad.

Sie: Danach habe ich gar nicht gefragt. Aber danke für die Info. Monogamie is’ eh was für Träumer.

Ich: Denkste so? Ich nicht. Ich bin ein Swinger. Ich swinge. Gemeinsam mit meiner jeweiligen Freundin. Deshalb brauche ich sie nicht zu betrügen.

Sie: Hm. Beziehung is’ ’n rotes Tuch für mich.

Ich: Nicht mehr lange! 😉 Du, ich muss jetzt schreiben. Lass uns gern mal die Tage treffen, wenn du magst.

Sie: Mal schauen, was sich so ergibt. Was meinst Du mit, Du musst schreiben?

Ich: Einen Text.

Sie: Ah, okay. Na, dann bis dann, wenn es das Schicksal so will.

Ich: Ich glaub’ dran.

Sie: Wenigstens einer.

Ich: Bevor Du gehst, lies DIES bitte …

Sie: Hab ich schon. Nicht schlecht nicht, nicht schlecht. Vor drei Jahren wäre ich für solch eine Einstellung geschmolzen.

Ich: Wirst du wieder, glaub mir. Das Problem ist, dass ihr Mädels heutzutage bereits ab 25 kaputt seid. Das kann NUR der Richtige wieder hinbekommen! 😉

Sie:  Haha! Ja, das kann gut möglich sein. Ich erkenne mich in vielen Punkten wieder, was sicherlich auch Ziel ist. Es bringt echt Spaß Deine Texte zu lesen. Du bist der erste Mann, den ich kenne, der so etwas schreibt.

Ich: Es gab kein Ziel. Wollte nur meine Einstellung in Sachen Liebe loswerden.

Sie: Ich verschlinge es geradezu! Sauge alles auf. Ich schreibe auch, aber nicht online.

Ich: Aufsaugen klingt schon mal gut. Was schreibste?

Sie: Ähnliche Dinge, Dinge, die mich in meinem Leben nicht in Ruhe lassen, über meine Gedanken, Träume, Ziele. Und wie ich sie erreichen kann. Tagebuchartig, nichts Weltbewegendes.

Ich: Klingt doch gut.

Sie: Und woran schreibst Du gerade?

Ich: An einem Sexbuch.

Sie: Oh das klingt interessant. Ich hab kürzlich „Schlechter Sex“ gelesen, das fand ich echt gut.

Ich: Von Mia Ming, ja, die kenne ich ein bisschen

Sie: Genau, ich habe es verschlungen!

Ich: Das war Schritt I. Schritt II: mich verschlingen!

Sie: Hm, aber ich bin doch nicht SO Eine – Haha! Bei Deinem TEST habe ich übrigens ganz passabel abgeschnitten.

Ich: Punktzahl?

Sie: Die musst Du live herausfinden. 😉

Ich: Oha! 😉

Sie: 😀

Ich: Und was treibste so? Tagsüber?

Sie: Ich arbeite mit behinderten Menschen.

Ich: Mein Vater früher auch. Er war Sonderschullehrer. Bin quasi mit Behinderten aufgewachsen.

Sie: Klingt nach einem guten Herzen.

Ich: Hatte er. Aber das war nicht sein Beweggrund, er wurde aus dem regulären Schuldienst entlassen, weil er Kommunist war. Das war in Westdeutschland nicht so angesagt damals. Er hätte lieber mit nicht behinderten Kindern gearbeitet, da bin ich ziemlich sicher.

Sie: Wow, okay, aber dennoch, wenn man mit solchen Menschen arbeitet hat man meistens ein gutes Herz und das ist vererbbar.

Ich: Na das hoffe ich doch! 😉

Sie: Ich will das auch nicht ewig machen. Habe andere Pläne. Aber sag mal: Wolltest Du nicht schreiben? Möchte Dich nicht davon abhalten.

Ich: Yop. Bis später. Kuss.

Sie: Hehe, das war jetzt ’n Eigentor für mich. Hatte – typisch Frau! – auf eine andere Antwort gehofft. 😉

Ich: Ich weiß. Aber du hast ja recht. Außerdem bin ich eh für schnelle Treffen. Virtuell ist doof. Da bauen sich oft falsche Erwartungshaltungen auf. Lieber in die Augen gucken und scheiße finden.

Sie: Haha, mein Reden! Bin mal eben mit meinem kleinen Allesfresser draußen, gleich wieder da

Ich: Check.

15 Minuten Später.

Sie: Da. 

Ich: Ist der Allesfresser ein Hund?

Sie: Jap. Hast Du etwas, was dich bedingungslos liebt?

Ich: Meine Kinder.

Sie: Okay. Die lieben einen bedingungslos, das ist wahr. Bis zu einem bestimmten Alter.

Ich: Wie meinste das? Bestimmtes Alter?

Sie: Irgendwann kann sich das auch ändern. Aber gut möglich, dass das nur meine Erfahrungen sind. Wie alt bist Du eigentlich?

Ich: 43.

Sie: Und wie alt bist du wirklich? Also in Deinem Inneren?

Ich: 13.

Sie: OMG! Dann würde ich mich ja strafbar machen, wenn ich Dir näher käme. 😉 Du, was Du schreibst klingt alles so interessant, ich mag gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Ich: Das freut mich sehr. So, jetzt muss ich aber wirklich schreiben, Kleines!

Sie: Mach das, sonst bekomme ich noch ein schlechtes Gewissen.

Eine Stunde später.

Sie: So, nachdem ich jetzt bis auf wenige Artikel alles gelesen habe juckt es mich schon ein wenig. 😉

Ich: Schön! Was juckt genau?

Sie: Hehe! Inzwischen beginnt es schon zu kribbeln. Was genau? Keinen Plan, das was Du da beschreibst is’ einfach aufregend und das ist es, was ich gerade suche. Was stellst Du denn heute noch an?

Ich: Weiß nicht.

Sie: Du meintest, dass Du in der Nähe wohnst …

Ich: In Kreuzberg 61, ja.

Sie: Also jetzt mal Klartext! Ich habe hier noch ’ne Flasche Sekt, die trinke ich nicht gerne alleine, Lust auf ein spontanes Treffen?

Ich: Hm.

Sie: Ist nur ein Angebot!

Ich: Das weiß ich auch zu schätzen und ich hab’ sogar große Lust, aber ich hab wieder zuviel Zeit auf FB verplempert und muss morgen früh einen Text abgeben. Ich schreib’ ja auch für Geld. Hättste mir das mal vor fünf Stunden gesagt.

Sie: Oh, Mann… ja, schade…okay…aber du wirst es bereuen!

Ich: Bestimmt. Aber Du musst mir versprechen, dass wir es nachholen, okay?

Sie: Manno! Ich bin erst 24, und wie Du meintest, auch hübsch, und ich habe hohe Schuhe! Ey, wenn Du meinen Arsch kennen würdest, säße ich schon längst auf Deinem Schoss! 😉 Also: Wie kannst Du mein Angebot ausschlagen? Es wären doch nur zwei, drei Stunden …

Ich: Möglich. Aber was ist, wenn wir uns gefallen und uns lieben wollen? Das dauert bei mir immer fünf, sechs Stunden. 😀 Ah, Fuck, wenn ich so drüber nachdenke – hätte schon Lust mit Dir zu schlafen!

Sie: Okay, dann komme ich jetzt, ja?

Ich: Läuft.

15 Stunden später. Wir trafen uns oben auf dem Kreuzberg und verbrachten die Nacht bei ihr, weil meine Wohnung wieder einmal nicht in Hochform war. Inzwischen bin ich wieder zuhause.

Ich: Es war sehr schön mit Dir. Hab’ Dank für die wundervolle Nacht, Hübsche!

Sie: Nichts zu danken, Oliver, ich fand’s auch superschön!

Ich: Ich hab Dein Foto bei Dir liegen lassen.

Sie: Egal, war ja bestimmt nicht das letzte Mal, das wir uns sehen.

Ich: Davon kannste ausgehen! Ich habe noch lange nicht genug. 😉

Sie: Das ist schon mal gut! Ich nämlich auch nicht. 😉

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