Abt. „Vergiss mein nicht“: Der Fick meines Lebens

Neulich schrieb ich in meinem Blog, dass ich weibliche Orgasmusprobleme nur vom Hörensagen kennen würde. Dafür hatten ein paar meiner Leserinnen nur ein waches Grinsen übrig. „ER nun wieder!“, dachten sie. „Tja, dann hattest Du wohl einige verdammt gute Schauspielerinnen im Bett!“, schrieben sie.
Mich ärgerte das ein wenig, zugegeben. Nicht weil sie mir damit sexuelle Qualitäten absprechen würden, nein, – Orgasmusprobleme gehören zu den ganz, ganz wenigen Problemen, die Frauen allein zu rennen haben – sondern weil sie augenscheinlich glauben, ich sei nicht feinfühlig genug, einen gespielten von einem echten Orgasmus unterscheiden zu können.

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„Baby, das war’s!“

Ich musste meinen Ruf als fucking Fuck-King wieder herstellen! Was wäre ich für eine Fickinstitution, wenn ich nicht jede normal tickende Frau zum Kommen bringen würde? Ich musste mir etwas einfallen lassen. Nur was? Mir fiel ein, dass mir außergewöhnlich viele Frauen, eigentlich alle, mit denen ich länger als eine Nacht zusammen war, gestanden, ich sei der Fick ihres Lebens gewesen. Aber: War das auch die Wahrheit? Oder sagen Frauen das nur, weil sie genau wissen, wie schmeichelnd es in unseren Ohren klingt?

Ich wollte, nein, ich musste die Wahrheit ans Licht bringen! Der Rock ‘n‘ Roll-Detektiv war zurück. Also befragte ich die Mädels auf meiner Facebookseite. Und siehe da: Das Ergebnis war eindeutig! Keine Frau benutzt „Du bist der Fick meines Lebens“ inflationär. Sagten sie es, meinten sie es auch so. Die meisten hatten bislang noch nicht EINMAL die Gelegenheit es zu sagen.

Ein schönes Gefühl. Für mich. Dabei sehe ich mich selbst gar nicht als Fuck-King. Gut, ich hab ein paar Tricks drauf, klar, ich stoße in Bereiche vor, in denen niemand zuvor war, bildlich gesprochen, Freunde, bildlich gesprochen, so groß ist er nun auch wieder nicht, aber wirklich, wirklich gut, also besser als der Rest, empfinde ich mich eigentlich nur, wenn ich beim Sex schmutzige Dinge raus lasse. Verbal. Da habe ich Weltniveau. Ansonsten würde ich mich als guten Durchschnitt bezeichnen. Auch ich habe Unsicherheiten, auch ich musste bei jeder neuen Frau fast bei Null anfangen, weil jede Frau ein Einzelstück ist. Sie unterscheiden sich nur im Grad ihrer Besonderheit.

Was macht mich also zum Fick ihres Lebens? Ich denke, da kommt Einiges zusammen. Das Wichtigste: Liebe. Ich muss sie nicht lieben, aber sie mich, um so zu empfinden. Dass ich ihnen neue Welten zeige, spielt sicher auch mit rein. Dass ich sie mit verbaler Erotik schier um den Verstand bringe, ist wohl ein ganz entscheidender Faktor. Und dass ich nicht wie Dresden ’45 ausschaue, rundet das Ganze ab.

Kommt bei mir Liebe ins Spiel, ist mein Mädchen auch der Fick meines Lebens. Es gab also schon mehrere dieser Jahrhundertficks in meinem Leben. Klingt unlogisch, ist es aber nicht. Ich hatte das große, große Glück, mich von Frau zu Frau zu steigern. Vielleicht weil ich mir immer bessere suchte, mich nur in Bettgranaten verlieben kann, vielleicht weil ich selbst immer besser werde. Denke, es ist eine Melange aus beidem.

Der letzte Fick mit einer Frau, die ich liebte, war also der Fick meines bisherigen Lebens. Nur: Was nützt es? Auf Sicht? Nichts. Du kannst sie vielleicht ein paar Monate länger halten, als ein Durchschnittsficker, aber das war’s dann auch schon. Sicher, sie wird noch lang an Dich denken, wenn sie es sich selbst macht, mit einem der vielen, vielen Stümper da draußen fickt, aber was bringt Dir das? Nichts.

Du bist der Fick ihres Lebens? Das ist schön für Dich. Aber Obacht! Es ist, anders als ein Liebesschwur, kein Versprechen, auf dem Du Dich ausruhen solltest. Du kannst Dir dafür ihre Treue kaufen, was schon mal sehr viel wert ist, mehr aber auch nicht. Draußen, mein Junge, musst Du exakt das leisten, was ein jeder draußen leisten muss. Beweise ihr Deine Liebe Tag für Tag, bescheiß sie nicht, sei weiter ihr Fuck-King. Dann wirst Du auch morgen noch der Fick ihres Lebens sein und sie wird bis an Dein Lebensende Dir gehören …

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11 Comments

  • Wieder mal sehr gut geschrieben….
    Meine LIeblingspassage:
    „weil jede Frau ein Einzelstück ist. Sie unterscheiden sich nur im Grad ihrer Besonderheit.“
    😉

  • Ich kann dem ganzen Text nur voll und ganz zustimmen. Und die letzte Passage trifft vollends ins Schwarze. Man kann als Frau oder Mann der Fick des Lebens sein, aber eine Garantie ist es nicht. Da gehört eine Menge mehr dazu. :-)

  • Ich finde, so wie es viele Variationen von Gulaschsuppe gibt, die jede auf ihre Art lecker schmeckt, so gibt es auch viele Ficks des Lebens, die diese Bezeichnung durchaus verdienen.

    Und … ja … manchmal lügen auch Frauen, denn gekonntes Lügen zeugt eindeutig von sozialer Kompetenz!

  • Ach ja….was soll man dazu sagen…..habs heute vorgelesen als ich mit mein Mädels beim Kaffee saß…..wir sind uns einig……es sollte mehr Männer wie dich geben…aber nicht zu viele….nicht das der grad deiner Besonderheit sinkt 😉

  • Danke !!
    Ich kann mich meiner „Vorrednerin“ nur anschließen – es sollte mehr Männer wie dich geben.
    Aber zum einen würde dann der Begriff „Fick meines Lebens“ Opfer der Inflation und zum anderen hätten wir Frauen weniger Gelegenheit Orgasmen vorzutäuschen… und würden am End noch aus der Übung kommen 😉

  • „But I still – haven’t found, – what I’m looking for“

    Denn der Rest ist Grundausstattung, gutes Handwerkszeug so zu sagen.

    Das aber das grösste Sexualorgan der Frau ihr Kopf ist, sollte niemand überraschen, bedenke man nur einmal die durchschnittliche Größe ihrer Klitoris. Die ist meistens sogar noch kleiner als eine Wallnuss. Eher Erdnuss, würde ich sagen, oder sogar Erbse, wenn überhaupt. Nein, selten Jumbo Erdnuss.

    Weshalb ich auch grossen Respekt habe vor Männern, die auch mit einem kleinen Zauberstab grosse Wunder vollbringen.

    Was wieder einmal mehr beweisst, dass es auf die Grösse der Klitoris nicht ankommt, um ihr den besten Fick ihres Lebens zu schenken, oder zu verpassen, je nach dem, wie man gerade unterwegs ist.

    Mein erster war übrigens der, bei dem ich gezeugt wurde.

    Ach, da fällt mir ja gerade wieder die hübsche kleine Französin ein, die mir ja unbedingt einreden wollte, warum sie weiss, dass ich einen kleinen … :)

    Orgasmen? Reine Kopfsache! Entweder sie will ihn/es, oder sie will ihn/es nicht, mit dir. Aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, wie bei all den Dingen. Wer es nicht glaubt, beschäftige sich nur mal ein wenig mit Tantra.

    An dich, Oli: Alles gut, aber mir gefällt trotzdem das Wort „Unikat“ besser, dass klingt irgendwie edler als Einzelstück. Bei Einzelstück denke ich immer gleich an Zerstückeln. Oder an Dreckstück. Und das muss ja nicht sein. 😉

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