Feminismus 2013. Der Fall Jodi Arias: Neunundzwanzig Messerstiche, ein Kehlendurchschnitt und ein paar Kopfschüsse …

Ein Paar, wie aus einem Bilderbuch: Travis Alexander und Jodi Arias
Ein Paar, wie aus einem Bilderbuch: Travis Alexander und Jodi Arias

Es gibt ein Foto von Jodi Arias auf dem sie einen Slip trägt, nicht irgendeinen, der Name ihres Freundes ist drauf gestickt. Heute ist der Slip ein Beweisstück. Er soll beweisen, dass Travis Alexander seine Frau unterdrückte, schlug und vergewaltigte. Er soll rechtfertigen, dass Jodi in einer Nacht des Jahres 2008 gar nicht anders konnte als neunundzwanzig Mal auf ihren Freund einzustechen, ihm die Kehle durchzuschneiden und ihm, als ob es nicht längst gereicht hätte, mehrmals ins Gesicht zu schießen.

Ein Slip, der meinen Namen trägt“, summe ich gerade nach der Melodie von „Ein Stern, der meinen Namen trägt“, dabei läuft es mir eiskalt den Rücken runter, wenn ich daran denke, dass es einst eine Frau gab, die meinen Namen sogar gestochen scharf auf ihrer Haut trug.
Was bewies das? Dass ich diese Frau unterdrückte, schlug und vergewaltigte? Und zwar weitaus heftiger als Travis, schließlich schlägt die menschliche Haut einen Slip aus Stoff um Längen? Nein. Es bewies einzig, dass diese Frau mich sehr geliebt hat, schließlich habe ich sie nicht gezwungen sich „Oliver“ in einem Herzen eingebettet auf den Bizeps tätowieren zu lassen, schließlich prangt ihr Name noch heute auf meinem Oberarm.
So viel zum Beweisstückstück A.

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„Baby, das war’s!“

Gegen Jodi Arias war Baron Münchhausen die Glaubwürdigkeit in Person. Ein Rückblick: 2008 trennte sich Travis von der 27-jährigen Jodi. Hätte er mich mal kontaktiert, dann würde er vielleicht heute noch leben, ich hätte ihm nämlich den inzwischen hier oft zitierten Satz meiner Mutter ans Herz gelegt: „Hüte dich vor der Rache verletzter Frauen, mein Junge!“
Jodis Rache steigerte sich langsam, aber gewaltig. Erst stalkte sie ihn, dann knackte sie sein Facebook-Konto und zerstach ihm die Autoreifen. Trotz dieser Vorfälle schliefen die Beiden ab und zu  miteinander. So wohl auch in der Nacht seines Todes. Oder vielleicht auch nicht, vielleicht wollte Travis nicht so, wie Jodi wollte, wir wissen es nicht, wir werden es wohl nie erfahren, er ist tot und sie lügt, wenn sie den Mund aufmacht. Erst bestritt sie in der Nacht überhaupt in Travis Wohnung in Mesa, Arizona gewesen zu sein. Als die Ermittler einen blutigen Handabdruck von ihr fanden, faselte sie etwas von zwei Einbrechern, die sie überfallen und Travis erschossen hätten.
Auch dieses Märchen glaubte man ihr nicht. Inzwischen gab sie zu, ihren Freund ermordet zu haben. Am 4. Februar 2013 sagte sie vor dem Gericht in Phoenix: „Die einfache Antwort ist, dass er mich angriff und ich mich verteidigt habe.“
Sie hat sich verteidigt. Notwehr also. Na klar. Mit neunundzwanzig tiefen Stichwunden, dem Durchschneiden der Kehle, einem Tatwaffenwechsel und letztendlich mehreren Schüssen ins Gesicht. Klingt plausibel.

Der Fall der Jodi Arias ist tragisch, keine Frage. Doch Fälle wie diese, kommen immer wieder mal vor, meist sind Männer die Täter, das möchte ich gar nicht leugnen. Was diesen Fall für mich erst interessant macht, ist die Tatsache, dass Jodi Arias weltweite Unterstützung aus feministischen Kreisen bekommt. „Freiheit für Jodi!“, wird auf diversen Facebook-Unterstützer-Seiten und in feministischen Blogs gefordert.
Nehmen wir mal an die Tochter von Baron Münchhausen würde die Wahrheit sagen. Ich weiß, schwer vorstellbar, aber nehmen wir einfach mal an, ihr Mann wäre tatsächlich kein feiner Kerl gewesen. Würde das einen Mord rechtfertigen? Und dann auch noch so einen bestialischen? Ich denke nicht. Gehört Selbstjustiz in eine zivilisierte Welt? Auch das nicht, denke ich.
So denke ich, so denkt Ihr, so denkt jeder normale Mensch, aber es gibt doch tatsächlich „Menschen“, die anders denken …

Das Rechtfertigen, ja sogar das Begrüßen solch abscheulicher Taten, hat eine lange Tradition im Feminismus. Die deutsche Vorreiterin war wieder einmal die braune Alice Schwarzer. Als die geisteskranke US-Amerikanerin Lorena Bobbitt 1994 ihrem schlafenden Mann John den Penis mit einem Küchenmesser abschnitt, jubelte Schwarzer wortwörtlich und allen Ernstes: „Sie hat ihren Mann entwaffnet. Eine hat es getan. Jetzt könnte es jede tun. Der Damm ist gebrochen, Gewalt ist für Frauen kein Tabu mehr. Es kann zurückgeschlagen werden. Oder gestochen. Amerikanische Hausfrauen denken beim Anblick eines Küchenmessers nicht mehr nur ans Petersilie-Hacken. Es bleibt den Opfern gar nichts anderes übrig, als selbst zu handeln. Und da muss ja Frauenfreude aufkommen, wenn eine zurückschlägt. Endlich!“
Keine weiteren Fragen, Frau Schwarzer! Mehr brauche ich über Sie, über den Feminismus im Allgemeinen nicht zu wissen. Die heutigen Feministinnen haben eine ganze Reihe von oft ganz zauberhaften weiblichen Eigenschaften abgelegt und sich dafür ein paar weniger zauberhafte männliche Eigenschaften zugelegt. Bestialisches Foltern (im Irak-Krieg zum Beispiel) und Töten gehören dazu.
Glücklicherweise sind diese „Männer mit Titten“ nach wie vor eine (leider laute) Minderheit. Die meisten Frauen, die Frauen, die sich ihre Weiblichkeit bewahrt haben, wollen mit diesen Unmenschen nichts zu tun haben. Damit das so bleibt, ziehen ich, und viele, viele andere Männer, in einen Krieg gegen den menschenverachtenden Feminismus, den Nazi-Emanzen wie Alice Schwarzer vertreten. Wir führen diesen Krieg nicht mit dem Schwert, wie es die Feministinnen inzwischen tun, wir führen ihn mit der (Schreib)-Feder. Noch, meine Damen, noch.

Jodi Arias droht der Tod durch die Giftspritze. Ich bin, wie bereits öfter erwähnt, ein Gegner der Todesstrafe. Aber wenn sie jemand verdient hat, dann Jodi Arias.
In diesem Sinne.

Beautiful Beast: Auf diesem Foto kommt Jodi Arias bereits ein bisschen Spookie daher.
Beautiful Beast: Auf diesem Foto kommt Jodi Arias bereits ein bisschen Spookie daher.

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29 Comments

  • Boah,muss die diesen Mann gehasst und geliebt haben…
    Ganz schweres Thema ne, ich finde aber, dass du’s gut auf den Punkt gebracht hast. Auch wenn ich absatzweise dachte „Ach halt doch dein Maul, Flesch“, hast du ja recht. Dieser Fanatismus ist gut für keinen, erst recht nicht für Frauen. Wir machen uns mit diesem faschistischen Gequatsche zu Hampelmä.. äh.. -frauen…
    Sich gegen Gewalt und Unrecht wehren ist etwas, das jeder tun sollte, egal ob Männlein oder Weiblein, ebenso wie Mord und Todschlag genderfrei verurteilt werden sollte – unter Berücksichtigung von Beweisen, nicht dem theatralischen Geheule von männlichen oder weiblichen „Zeugen“…
    Man sollte einfach nicht mit einem/r Ex schalfen… ernsthaft, das verletzt irgendwann inregdwen und gibt Ärger, immer (!). Ein sauberer Schnitt tut immernoch am wenigsten weh und verheilt am besten.
    Naja, und mit Psychos lässt man sich auch nicht ein, das weiß doch jeder, egal was für ne Rakete er oder sie im Bett ist…
    …hrhr, vll sollte ich mal auf meine eigenen Ratschläge hören 😀

        • Eben. Ich hab es gestern schon (vergeblich) versucht einer Feministin zu erklären: Wenn man ein wenig wühlt, findet man bestimmt zwei, drei Eigenschaften, Taten, was auch immer, von Hitler, die ganz okay waren.
          Genau wie bei Alice.
          Nazis bleiben sie trotzdem.

    • Richtig, Roxxy. Aber wir tun es trotzdem, ich zumindest habe es 47 Jahre lang getan.

      Warum? Weil ich selbst einer war, und ich hoffe, dass ich jetzt auf dem Weg der Besserung, der Heilung bin, nachdem ich meine Wunde, meine Verletzung, die Ursache für meinen Schmerz, für den Schrei meiner Seele erst letztes Jahr, mit 47 erkannt habe. Denn nur daraus entspringt auch mein Hunger, meine unstillbare Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung, nach Erfolg, wie bei so vielen anderen Menschen auch, und die dafür auch bereit sind an Grenzen und in Extreme zu gehen, die nicht Ungefährlich sind. Sicher, es ist der Weg aller außergewöhnlichen Menschen, der Helden und Heldinnen, die wir dann alle so achten und verehren, bewundern und bestaunen, doch nicht immer geht es gut, denn es ist immer auch ein Spiel mit dem Feuer, an dem man sich verbrennen, das einen auch umbringen, töten kann. Obsession für etwas ist immer ein Zeichen für eine aussergewöhnliche Verstrickung mit etwas, ein Zeichen für einen Komplex, und den sollte man ernst nehmen, der Sache ernsthaft nachgehen, um ihn aufzulösen, sich davon zu erlösen, befreien.

      • Und heute Morgen nach dem Aufstehen, guten Morgen erstmal allerseits, ist mir noch etwa wichtiges eingefallen, und ich hatte zusätzlich gerade eben noch einen echten Erkenntnisblitz, heute mal dank dir, Roxxy.

        So weit ich bisher gelesen habe ist Travis mit 20 nach dem frühen Tod seines Vaters (beide Eltern sind/waren wohl Alkoholiker) mit seinen 6 Schwestern und einem Bruder dann bei der Grossmutter aufgewachsen. Auch er ist also sehr wahrscheinlich und sei es „nur“ emotional missbraucht worden, hat sehr wahrscheinlich auch deswegen sein Heil dann in der Kirche (Mormonen) gesucht und gefunden und hat möglicherweise die Frauen im Kopf auch in Heilige und Huren aufgeteilt hat, so wie es auch viele Muttersöhne tun. Damit könnte er bei Jodi wahrscheinlich unbewusst natürlich immer wieder Öl ins Feuer gegossen haben, da sie eventuell selbst ein Opfer von Missbrauch ist, und damit selbst einen unbändigen Wunsch verspürt hat, endlich auch zu den „Guten“, den „Anerkannten“, den „Erfolgreichen“, den „Geliebten“ Frauen zu gehören, also endlich auch „so eine“ zu sein, die ein Mann wie Travis nicht nur vögelt, sondern auch liebt und seinen Eltern, in diesem Fall Grosseltern, vorstellt, was aber wohl nie passiert ist. Es kommen bei diesem Fall also gleich mehrere Dinge zusammen, die so besser nie passiert wären. Eine ganz, ganz unglückliche Konstellation also.

        Doch nicht nur Muttersöhne neigen zum Madonna Huren Komplex, ich habe auch schon oft mitbekommen, dass auch viele Frauen die Männerwelt in langweilige Good Guys und aufregende Bad Boys unterteilen, und auch deswegen bei der Wahl des für sie richtigen Partners ein Problem haben. Die Frage ist nur, ob diese Sichtweise überhaupt real ist, da wie ich sehe auch in Oli und in mir beides steckt, wir beide Seiten besitzen und auch rauslassen können, Wahre Männer eben. Obwohl ich Oli mal fragen müsste ob es auch Frauen gibt, bei denen er nicht so ohne weiteres in den Bad Boy Modus gehen kann, selbst wenn er es wollte. Aber ich glaube mittlerweile sogar, das jede Frau und jeder Mann bei jeder Frau und jedem Mann beide Seiten rauskitzeln kann.

        Doch da in einer feministischen Gesellschaft natürlich das Phänomen Vatertöchter und ihre sehr wahrscheinlich auch schrägen Gedankenwelten verdrängt wird (Feministinnen sind meist Vatertöchter), ist darüber bisher noch nicht so viel erforscht worden wie über Muttersöhne.

        Und noch ein Erkenntnisschub eben auf dem Klo, kein Witz, aber ich muss jetzt hier erstmal ’ne Pause machen.

        Buffer overflow, muss die ganzen neuen Gedanken erstmal sortieren. 😉

        http://www.myvideo.de/watch/8407247/Mary_J_Blige_featuring_Drake_Mr_Wrong

      • Nun gut, schliessen wir das erstmal ab.

        Der einzige interessante Gedanke dazu, denn ich noch gestern Morgen dazu hatte war folgender:

        Wir werden nicht nur vom anderen Geschlecht in die eine oder andere Schublade gesteckt, wir machen es sogar selbst und werden immer wieder zwischen den Polen hin und her gerissen. Kaum ein Mann möchte ständig den bösen Jungen geben, aber auch nicht immer der verständnisvolle, zurückhaltende good guy sein, wie auch keine Frau nur als bitch identifiziert werden möchte, aber eben auch nicht als frommes Mauerblümchen, mit der in der Kiste nichts los ist. Bei dem Disput der damit auch in jedem Selbst herrscht geht es immer und ständig also auch um die Frage nach dem was richtig, erstrebenswert, lebenswert und noch vertretbar ist. Und das ist das menschliche Dilemma schlechthin. Himmel oder Erde (manchmal die Hölle), Gut oder Böse, Fleisch oder Geist, Kompromiss oder Krieg, sind wir eins oder zwei, du oder ich, gebunden oder frei, unterdrückt oder entfesselt, die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Und jeder Mensch hat da seine ganz eigenen Vorstellungen und Wünsche, Bedürfnisse und Ansprüche, und niemand auf der Welt kennt die Mitte, kennt das richtige Mass, kann richtig oder falsch, gut von böse unterscheiden. Was für den einen ein Freiheitskämpfer ist, ist für den anderen ein Terrorist, doch es gibt nie den richtigen Weg, wir können nur wählen. Und egal wofür wir uns entscheiden, entscheiden wir uns gleichzeitig immer damit auch gegen etwas. Egal was wir daher auch tun oder lassen, es ist immer zugleich richtig und falsch, und darum kann immer nur jeder für sich selbst entscheiden, was er verantworten kann und will, und was nicht. Der Mensch ist zwar göttlich, weil jeder ein Teil des Ganzen ist, aber er ist nicht Gott, solange er einen Körper besitzt. Synchronisation oder Gleichschaltung können zwar ein in Liebe verbundenes Paar oder sogar eine ganze Gruppe wie zum Beispiel bei einem Konzert oder ähnlichen Gruppen- oder Massenveranstaltungen näher zu Gott und an die Kraft der Einigkeit bringen, doch auch das ist halt meist nur für eine bestimmte Dauer. Auch durch Propaganda auf gleiche Wellenlänge gebrachte Menschen können unglaubliches wie auch fürchterliches vollbringen, wie Diktaturen und Kriege immer wieder beweisen. Und genau darum ist die Liebe wohl auch so ein sagenumwobenes wie auch flüchtiges Band, welches die Menschen manchmal, und sei es nur für einen Moment, mit jemand oder gelegentlich auch mit vielen verbindet. Und darum neigen sowohl Individuen wie auch Gruppen und Massen dazu, dieses Band erzwingen zu wollen wenn es schwächer zu werden droht und leiten genau dadurch und in dem Moment das Gegenteil ein, nämlich seine dadurch auch noch beschleunigte Zerstörung. Die Liebe ist darum ein nicht lenkbares, nicht kontrollierbares und nicht beherrschbares Phänomen, und je eher man das begreift und akzeptiert, und mit dem geht was ist, und nicht was sein soll, um so öfter schwingt man automatisch mit ihr. Hingabe an das Leben, sich von seinem Herz leiten lassen, Geduld haben, warten können, loslassen können, fliessen, aber dann auch mitgehen können, wenn sie da ist, ihr vertrauen, sie annehmen, sie in solchen Momenten ehren und achten, ich Glaube das sind die Fähigkeiten die uns ihr zumindest näher bringen. Mein Herz tanzt, Tanz der Moleküle, good vibrations, all you need is love, love for the rhythm, music was my first love, could you be loved?

        • Absolut.

          Niemand kennt die Mitte für den anderen, nur die Mitte in sich. Jeder hat immer beide
          ( noch mehr ) Nuancen. In jede Richtung. Also viele Facetten.
          Ein Mensch ist kein C-DUR Klang. Wäre ja auch langweilig.

          „Die Liebe ist darum ein nicht lenkbares, nicht kontrollierbares und nicht beherrschbares Phänomen, und je eher man das begreift und akzeptiert, und mit dem geht was ist, und nicht was sein soll, um so öfter schwingt man automatisch mit ihr. Hingabe an das Leben, sich von seinem Herz leiten lassen, Geduld haben, warten können, loslassen können, fliessen, aber dann auch mitgehen können, wenn sie da ist, ihr vertrauen, sie annehmen, sie in solchen Momenten ehren und achten, ich Glaube das sind die Fähigkeiten die uns ihr zumindest näher bringen.“

          Richtig. Liebe ist die fehlende Vokabel, ist das, was nicht anders gesagt werden kann und was nicht gesagt werden muß, weil es sich selbst ausspricht.
          Und es ist so schön sie einfach als gegeben hinzunehmen, zu genießen wie ein Lichtblick, ein breiter Fächer Sonnenstrahlen über meinem Leben.
          Wahre Liebe führt kein geregeltes Leben.

      • Ich weiß gar nicht wo ich hier draufdrücken muß um an der Richtigen Stelle zu kommentieren, egal.
        Aca, also wieder mal erstaunlich was Du so an Gedankengut sortiert kriegst wenn Du erst mal ausgiebig auf dem Klo warst 😉 Respekt.
        Mich hat allerdings erst ein bisschen gewundert, daß Du immer Dies oder Das geschrieben hast.
        aber, daß ist vielleicht für viele Menschen wirklich so, das sind dann wahrscheinlich die, mit denen ich nicht wirklich was anfangen kann, ja schon…aber erst mal nicht so interessiert dran bin.
        Kann man auch eigentlich nicht mehr so sagen. Bis vor ca 2 Jahren stimmte dazu noch diese Aussage von mir:
        Ich mag die meisten Menschen nicht.
        Aber wärend ich das grade auch wieder schreiben wollte hab ich das schon abgewandelt und auch das kommt gar nicht hin. Cool.
        Ich mag die Menschen, auch die, die anders ticken, jeder hat die Chance sich selbst bei mir unbeliebt zu machen und auch die haben eine weitere Chance, da sie mich nicht wirklich verletzen können in ihrer Unachtsamkeit.
        Du hattest Recht Aca, das ist so weil ich mich selbst liebe und es immer auch tröstliche Zeichen gibt, die einen wissen lassen, daß man auf dem richtigen Weg ist, wenn man sich von seinem Herzen leiten läßt.
        Deshalb fühle ich mich auch neuerdings überall geborgen, gut aufgehoben, die Menschen kommen mir vertraut vor und offen, es ist an mir, was ich daraus machen will.
        Du bist schon auf dem Weg hier hin Aca, es wird Dir hier gefallen,
        es ist der Leichtigkeit des Seins wieder ein Schritt näher.
        Wer noch nicht in dem Level ist hält das natürlich alles für verrücktes Geschwätz :) NOCH.
        Jetzt hab ich vergessen was ich eigentlich schreiben wollte 😀

      • ….ach so „Dies oder Das“
        man sollte sich wirklich nicht entscheiden zwischen seinen beiden „Seiten“ weil man nur dann 2 Seiten hat!
        Dann ist man gespalten, abgespalten von einem Teil seiner Selbst.
        Man wird so nie mit sich im Reinen sein, sich selbst finden und lieben können.
        Vereine Dein Inneres, akzeptiere Dich so wie Du bist, Du kannst Dich sowieso nicht vor Dir selbst verstecken.
        Lebe Dein Selbst.

      • Mit dem „ich selbst sein“ habe ich eigentlich weniger Probleme, Bianca, und ich verstecke mich auch nicht. Ich erfülle nur einfach nicht die Erwartungen, die eine Frau an einen Mann stellt, und das war’s auch schon. Welche das sind kann man hier ganz gut herauslesen, aber ein Bubi bin ich deshalb noch lange nicht. Im Grunde spricht die Autorin des Artikels ja sogar selbst aus, worum so viele Männer heute keinen Bock mehr haben, sich zum Gärtner machen zu lassen. Weil ihnen gemessen an den mit Familiengründung verbundenen Risiken, dem mehr an Verpflichtungen und dem zusätzlichen Stress zu wenig von den Frauen geboten wird, auch an Sicherheiten im Fall eines Scheiterns der Verbindung, um sich auf ein solches Wagnis einzulassen. Kein Mann der bei Verstand ist, und darum versuchen ja Frauen einen darum zu bringen, sollte das bei der heutigen Rechtsprechung machen.

        „Und das mit Mitte dreissig, in einem Alter, in dem ihre Väter [und auch die Väter der besagten Damen, denn daher kommt ja der Anspruch] sich bereits mit Hypotheken, einer mehrköpfigen Familie und Schwiegereltern herumschlagen mussten.“

        Für was bitte? Liebe? Die gibt’s umsonst, ohne Gegenleistung, sonst ist es alles mögliche, aber keine Liebe.

        http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Wenn-Maenner-nicht-erwachsen-werden-/story/15307863

        Wann ist ein Mann ein Mann? Solange er zahlen kann? Na dann, bin ich halt kein Mann. Nur einer, der mal mehr mal weniger gut Unterhalten kann. Und darum lebe ich auch schon lang allein, denn schwul will ich nicht sein.

  • Puh, ehrlich gesagt bin ich gerade ein wenig geschockt … Ich wusste gar nichts von diesem Fall Und Auch nichts von dem Lorena Bobbit. Ich weiß nicht, was das noch mit Feminismus zu tun haben soll. Hätte Ein Mann eine ähnliche Tat verbrochen ,würden die Femmen ihn wahrscheinlich mit Klavierdraht an den Eiern aufhängen, aber weil’s eine Frau getan hat ist sie plötzlich eine „Heldin“?!? Für mich unverständlich!!

      • Die müssen ja alle hinter dir her sein. Hast du wirklich eine so überbordende sexuelle Ausstrahlung auf die Männer, dass die alle gleich über dich herfallen wollen? Auf mich wirkst du immer so still und zurückhaltend, vielleicht auch ein wenig kühl, aber oft ist ja genau das Gegenteil von dem der Fall, was jemand ausstrahlt.

        Sentimental. Ein schönes Wort. Bedeutet eigentlich nur Gefühlvoll, doch die Frage ist, was für Gefühle.

  • Hier noch ein paar interessante Details zu dem Fall, waren sie zumindest für mich wegen der Kindheit der beiden „Protagonisten“. Was ihn angeht ist mir alles weitgehend klar, doch bei ihr Blicke ich noch nicht so ganz durch, und es könnte natürlich auch eine karmische Vorbelastungen sein. Ihre Eltern scheinen aber nicht verheiratet zu sein, und sie hat glaube ich eine Halbschwester, was ein Hinweiss auf noch einen anderen Mann der Mutter sein könnte.

    http://www.hlntv.com/article/2013/05/07/who-real-travis-alexander

    http://crime.about.com/od/current/a/jodi_arias.htm

    Werde mir noch mal die Eltern und Grosseltern von ihr etwas genauer ansehen, und aus dem Grund steht ja auch noch die Entscheidung aus, ob Todesstrafe oder Lebenslänglich, womöglich in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt, da ihr Verhalten auch nach der Tat nicht nur während der Verhöre wohl oft sehr seltsam war.

  • Ist vielleicht aber auch ein Fehler, Oli, sich zu sehr mit solchen doch eher seltenen Geschichten zu beschäftigen, und ihnen eine Plattform zu bieten. Denn genau das will der Feminismus ja damit schüren, wenn sie solche Fälle hochkocht. Die Verunsicherung und die Angst der Männer vor der Rache der Frauen verstärken, solange, bis kein Mann sich mehr traut etwas zu machen, oder zu sagen. Und die meisten Frauen lieben es, wenn der Mann einfach macht, und nur eine kleine Minderheit von Gestörten hat damit ein Problem, weil sie selbst Macht haben wollen, weil sie Ohnmächtig sind. Die meisten Frauen können es nämlich nicht, darum liegt ihre Macht in der Verführung.

    • Wobei das so nicht ganz stimmt, hier muss ich noch etwas dazu sagen. Frauen machen auch, aber anders. Da sie in dem Konflikt stehen nicht als „leicht zu haben“ und als „untreues Flittchen“ identifiziert zu werden und aufgrund ihrer meist grösseren Offenheit für die Liebe, und damit auch grösseren Verletzlichkeit, senden sie sehr vorsichtig und sehr feine, versteckte Signale. Das klingt jetzt etwas seltsam, aber sie können sich ja nicht mit Gewalt über einen schlaffen Penis wie einen Seegurke stülpen, egal wie sehr der ihnen auch gefällt. Daher müssen sie diesen Penis dazu bringen, in sie eindringen zu wollen, wobei er sich vorher natürlich noch qualifizieren muss. Wenn sie Signale sendet heisst das erstmal nur, du gefällst mir von dem was ich bisher gesehen habe, jetzt will ich dich auf den Röntgentisch legen und wenn mir das dann auch noch gefällt darfst du mir, möchte ich, will ich sogar, dass du mir so lange den Verstand aus dem Kopf vögelst bis ich schwanger bin. Das nennt man dann verliebt sein. Eine Frau kann man nur verstehen wenn man sich in die Position der Ohnmacht, des Passiven begibt. Vereinfacht erklärt: Man muss nicht jemand schubsen, um ihn umzuwerfen, man kann ihn auch ziehen, um ihn zu Bewegen und aus dem Gleichgewicht zu bringen, oder im richtigen Moment ausweichen oder nachgeben, so das der andere nach vorne überfällt. Es gibt im Kampfsport zig Beispiele, wie man das macht, und es ist verblüffend, wie effektiv diese Tricks und Techniken funktionieren. Frauen sehen daher die Welt auch ganz anders, dass ist wie negativ und positiv bei einem Foto. In beiden Bildern steckt immer die ganze Information, und doch erscheinen sie vollkommen unterschiedlich. Man kann sich sogar darin üben, beide Seiten zu sehen und zu verstehen, aber verhalten kann man sich halt immer nur auf eine Weise, doch beides ist ein Verhalten, egal ob aktiv oder passiv. Warum das so ist? Weil zum Paarlauf zweier Teilchen diese in Gleichtakt kommen müssen, und das passiert wenn es nur zufällig geschieht immer nur für sehr kurze Zeit, funktioniert jedoch perfekt und dauerhaft, wenn ein Teilchen eindeutig führt, und das andere gerne und immer folgt. Und darum sind Frauen im Durchschnitt auch etwas kleiner als Männer, wobei das heute rein theoretisch nicht mehr so relevant ist, ausser vielleicht beim gemeinsamen Tanzen und beim Sex. Aber der Geist ist halt schneller als die Materie, weil er keine Masse besitzt, und darum reagiert die Evolution auch entweder langsamer auf Veränderung, hinkt also der geistigen Entwicklung des Menschen hinterher, oder hat womöglich andere Prioritäten wie sich das manche Menschen wünschen. Denn es kann ja auch sein, dass Menschen die diese geschlechtsspezifische Fähigkeit verlieren einfach aussterben, weil es ja genau dadurch mit der Paarung, mit dem Gleichlauf, dem Gleichklang, der Einstimmigkeit nicht mehr klappt. Aber wie oft habe ich jetzt schon gehört das Mädchen und Frauen keinen Mann wollen, der ….

  • Auch wenn das Urteil laengst gefaellt und der Fall abgeschlossen zu sein scheint, einige Bemerkungen dazu:
    Jodie Arias ist eindeutig psychisch schwerst gestoert und hat mit eurem Feminismus nicht das geringste zu tun, Im Gegenteil, ihr benutzt sie und vergewaltigt sie dadurch.
    In Deutschland haette man sie wohl freigesprochen und in eine Psychiatrie geschickt.
    Ich habe viele viele Videos von ihr gesehen, wie sie verhoert wurde, wie sie reagierte wenn sie sich alleine waehnte, ich hoerte und las was sie gesagt hatte – und alles, ausnahmslos alles deutete auf Schizophrenie oder Borderline. Und was ihren Ex betrifft, so war der kein Musterknabe, sondern ein arrogantes Arschloch, das selbstherrlich bestimmend war (auch da gibt es Aufnahmen und Zeugenaussagen und Fotos) und das junge Maedchen nur als Vorzeigeobjekt, aber nicht als Partnerin sah.
    Ich lebe zufaellig in dieser Gegend auf dem amerikanischem Kontinent und habe das alles mitverfolgt.
    Sie ist eine arme Frau, die Behandlung braucht, aber in der US-Gesetzgebung geht es einzig um Rache, und darum weden Taeter auf das uebelste Bezeichnet, um Stimmung zu machen. Schon die Tatausfuehrung muesste jedem, der nur einen Funken Verstand hat, zeigen, dass mit der Taeterin einiges nicht in Ordnung sein kann. Diese Tatausfuehrung ist nicht einfach ein Mord, sondern ein wildes Verstuemmeln, ein Ausbruch psychopatischen Verhaltens.
    Aber soviel Intelligenz, um auf diesen Gedanken zu kommen, wollt ihr hier ja nicht haben, ihr wollt eure eignen Vorurteile bestaetigt wissen und macht daher gemeinsame Sache mit den uebelsten Menschenverleumdern, nur um eure Verachtung Frauen gegenueber bestaetigt zu sehen.
    Diese junge Frau wird noch grauenhafte Seelenqualen durchleiden muessen, weil sie mit ihrer Psychopathie alleine steht, ohne aerztliche Hilfe. Wenn ihr das so haben wollt, seid ihr nicht andres als die US-Justiz die gerne Leute killt und quaelt und foltert.

    Das sagt euch ein alter Mann, der durch Frauen schwer verletzt und enttaeuscht wurde, der sich aber dennoch fairnis und redlichkeit behalten hat und Lebenserfahrung. Diese Jodi ist, juristisch gesehen, eine Taeterin, psychologisch aber ein Opfer.
    Im uebrigen ist unterschlagen worden, dass der Kerl sie zu Analverkehr gezwungen hat (wie erwiesen wurde) und wie sehr das einen Menschen, der es nicht will, demuetigen kann, noch dazu wenn sie christlich und zugleich psychotisch ist, solltet ihr wahren Kerle euch mal durch den Bierschaedel gehen lassen. Der Typ,ich sag es nochmals, war ein hocharrogantes und sehr autoritaeres Arschloch, der Jodi nur benutzt hatte, um mit ihr als Mormone anzugeben.
    Ich habe mitleid mit ihr. Sie gehoert nicht in so ein Gefaengnis, erst recht nicht bis zu ihrem Tode Das ist Qual, Folter, unmenschliche Reaktion, das sind die USA .
    Ich hoffe ihr trefft man auf eine richtige Feministin, vielleicht habt ihr dann immer noch eine so grosse Klappe.
    Und habt ein wenig Mitgefuehl fuer die Seelenqualen der Jodi Arias..

    • Dafür gibt es kein Verständnis, Hans Georg, da ihre Handlung (Rache, Vergeltung?), egal ob im Affekt oder nicht, über alles hinausgeht, was ihr eventuell widerfahren ist (vielleicht schon in der Kindheit?). Dafür hätten nicht einmal Juden und Muslime Verständnis (bei Auge um Auge, Zahn um Zahn ist normalerweise Schluss), und Christen schon gar nicht.

      (P.S.: Wobei mir gerade nachträglich noch einfällt, dass es ja auch solche Dinge wie Ehrenmorde, Duelle, usw. auch in manchen Gesellschaften gibt oder sie zumindest mal gab, selbst schon in Süditalien oder früher auch in Mitteleuropa, über deren Ursprung und Rechtfertigung man natürlich auch unterschiedlicher Meinung sein kann.)

      Mitleid, Mitgefühl hast doch auch du nur deshalb mit ihr, genauso übrigens wie auch viele Emanzen und Feministinnen, weil sie dich an dein eigenes Leid erinnert, das dir im Leben (Kindheit/Jugend) widerfahren ist.

      Doch selbst eine Gruppen-Vergewaltigung (Rape-Gangbang) rechtfertigt meiner Ansicht nach noch keinen Mord, seelische Verletzung (oder ist es doch nicht eher verletzter Stolz, Hochmut?) hin oder her.

      Genau darum ist es aber auch wichtig herauszufinden, mit was man es hier zu tun hat.

      Denn wir bringen uns ja auch nicht für jeden Schubser oder Demütigung in der Schule gleich alle gegenseitig um, oder?

      Warum dann aber bei einem unerwünschten Fick, und sei es nur der der Schwester (oder Tochter) mit wem auch immer? Weil man dazu eben den Ursprung des Begriffs Ehre (Wert) kennen muss, und was das nicht nur bei den Muslimen mit der unberührten Möse einer Frau zu tun hat. Muslimisches „Reinheitsgebot“ sozusagen. Bei denen ist es also definitiv religiöser Fanatismus und grundsätzliche Konflikte mit Sexualität, die historisch wiederum mit … dieser Religion zu tun haben.

      Doch dann lest halt mal nach, was die Jungfräulichkeit und „Reinheit“ auch bei den Mormonen bedeutet:

      http://www.mormonism101.com/2015/01/women-in-mormon-church.html

      Also muss man sich auch mal mit dem Ursprung und der Entstehungsgeschichte der Mormonen beschäftigen, was ich jetzt mal machen werde. Bis später.

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