Ein (Blind)-Date zu dritt / Letzter Teil

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Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Ich bin ein bisschen aufgeregt, ganz ohne Frage. Die Erfahrung lehrte mich, dass ich mich erst wieder neu verlieben muss, um auch wirklich über eine Ex hinwegzukommen. Keine Ahnung, ob ich mich in eine Frau verlieben kann, die ich bei einem Blind Date kennenlerne, schließlich hatte ich noch nie eines. Aber ein Versuch ist es allemal wert und sollte Ronnys Beschreibung auch nur im Ansatz stimmen, könnte es ein feiner Abend werden.

Um eine Rose als Erkennungsmerkmal im Knopfloch bin ich herumgekommen. Ronny meinte, so gut, wie er mich beschrieben hätte, würde sie mich sogar unter zweiundzwanzig Zwillingsbrüdern erkennen. Na dann, also rein …

„Bist du Oliver, der Freund von Ronny?”

„Äh, Marie?”

Das war der erste Moment, an dem ich Ronny hätte umbringen können. Als Marie mir zur Begrüßung nachdrücklich locker in den Bauch piekste, eine Sache, die ich besonders mag, sah ich sie zuerst gar nicht. Ich bin jetzt kein Riese oder so, Einsfünfundachtzig, ganz normal halt. Sie dagegen, nun ja, sie, sie … also ich kürze das Ganze mal ab: Sie ging mir bis zum Bauchnabel, gut, vielleicht bis zur Brust, aber mehr als Einsfünfundfünfzig war da nicht. Na, und? Da war ja immer noch ihr Gesicht, die versprochene Elf mit Sternchen! Oder? Nicht wirklich. Marie war wahrlich keine Elf und überhaupt nicht mein Typ. Was für eine Verarsche von meinem ehemaligem Freund Ronny!

Ich beschließe, das Beste draus zu machen. Trinken und gute Gespräche führen, das muss mit Marie ja wohl möglich sein! IRGENDETWAS an Ronnys Geschichte muss doch stimmen! Oder? Nicht unbedingt. Günter Hermann kennt sie gar nicht; Stallone nur als Rambo, den sie selbstverständlich nicht gesehen hat; Musik hört sie alles, „was so im Radio läuft”; die einzige Verschwörungstheorie, die sie mit viel Wohlwollen halbwegs kennt, ist die von JFK. Nun ja. Ich bin sowieso die meiste Zeit abgelenkt. Wir sitzen am Tresen und in der Ecke gleich neben dem Eingang steht eine Frau, die auf irgendetwas oder irgendwen zu warten scheint. Nichts auf der Welt wünsche ich mir in diesem Moment mehr, als dass diese Frau Marie wäre. Sie ist genau mein Fall. Scheiße, aber so was von!

Vielleicht bilde ich’s mir ein, aber ich habe den Eindruck, dieses Wunderwesen beobachtet uns. Ich lächle sie an, doch sie runzelt nur die Stirn und schaut schnell woanders hin. Kein Wunder! Was soll sie auch von einem Typen halten, der mit dieser glatten Zwei hier seine Samstagnacht verbringt?! Ich muss aus dieser Nummer raus. Und zwar dringend! Nur wie? Mir fällt nichts ein. Verdammt!

Und dann mache ich etwas, das alles andere als mannhaft ist, etwas, das mich noch Monate später peinlich berühren wird. Ich gehe. Nicht einfach so, aber fast …

„Du, ich hab ganz kurz etwas drüben im Wild at Heart zu tun, bin in spätestens fünf Minuten wieder da, okay?”

Ja, das ist schäbig, ich weiß! Sagt ja auch niemand, ich hätte kein derb schlechtes Gewissen. Meine Wut ist allerdings noch größer als mein (schlechtes) Gewissen! Ich bin sooo wütend! So gottverdammt wütend! Auf mich, weil ich Ronny geglaubt habe. Auf Ronny natürlich. Ach, auf die ganze Welt! Na, dem werde ich was erzählen! Ich setze mich ins nächste Taxi und fahre zu ihm.

„Mensch, Olli, ist nicht so wirklich gut gelaufen, hm? Na, komm schnell rein, ich glaub, die Stalkerin ist schon wieder irgendwo da draußen!“

„Ach, jetzt hör doch mal endlich mit dieser Stalkerinnenscheiße auf, Mann! Sag mir lieber, was du dir dabei gedacht hast?!”

„Wobei genau?”

„Jetzt tu nicht noch so! Du weißt ganz genau, wovon ich spreche!”

Und nun kommt wieder einmal ein echter Ronny!

„Pass auf, Diggie, die Frau, die du getroffen hast, das war gar nicht Marie !”

„Was???!!!”

„Nun warte doch mal. Susanna hat mich eben angerufen. Setz dich erstmal hin, ich erkläre es dir.“

„HÄ???!!!“

Nun verstehe ich überhaupt nichts mehr. Ich setze mich hin, Ronny gießt mir einen Kurzen ein. Noch einen, bitte.

„Also: Die Frau, mit der du dich getroffen hast, war Eva, Maries beste Freundin. Marie  hat im letzten Moment kalte Füße bekommen und Eva vorgeschickt, um dich erstmal abzuchecken …”

„Das ist jetzt nicht dein Ernst?!”

„Aber voll! Du kennst doch Frauen, bei denen musst du mit allem rechnen.”

„Und wo war Marie zu der Zeit bitteschön?”

„Auch im Laden. Sie hat euch aus sicherer Entfernung beobachtet.”

„Warte, warte, warte! Jetzt sag nicht …”

Ich beschreibe Ronny das Wunderwesen. Die Frau, von der ich mir so gewünscht hatte, sie sei Marie …

„Das ist sie. Das ist Marie.”

Diese Geschichte klang so unglaubwürdig, dass sie einfach stimmen musste!

„Mensch Ronny, das ist ja ’n Ding! Und nun?”

„Was und nun?”

„Wann kann ich mich mit Marie treffen?”

„Das kannste vergessen! Komplett vergessen! Hast du echt geglaubt, dass sie sich nach der Arschlochnummer, die du mit ihrer besten Freundin abgezogen hast, noch mit dir treffen will?!“

Ich wusste nicht, ob Ronnys Geschichte stimmte, ob das Wunderwesen wirklich Marie war. Nur eines wusste ich: Sollte sie es gewesen sein, hätte ich sie saugern kennengelernt. Vielleicht wäre sie es gewesen, vielleicht nicht, ich würde es nie erfahren. Und so musste die Suche nach einer Medizin gegen Liebeskummer, die Suche nach der wahren Liebe weitergehen.

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

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