Doc Flesch hilft: Ich habe mich in eine verheiratete Frau verschossen. Was nun?

bri

Hi, Olli,

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Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

du, ich hab ein Problem und brauch Rat vom Besten!

Ich bin seit zwei Jahren verheiratet und hab im letzten Monat in einer neuen Firma angefangen. Da gibt es eine Kollegin, die echt Hammer ist und wir verstehen uns echt gut. Wir verbringen zusammen unsere Pausen und fühlen uns zueinander hingezogen. Sie geht mir einfach nicht aus dem Kopf! Dummerweise ist sie auch verheiratet.
Gestern trafen wir uns nach der Arbeit in ihrem Auto und sprachen über die Situation. Sie mag mich etc., würde sich auch gern privat mit mir treffen, aber ihr schlechtes Gewissen ihrem Mann gegenüber lässt das nicht zu, meinte sie.
Am Ende fragte ich sie, ob ich ihr einen Abschiedskuss geben darf. Wollte sie nicht. Kam mir natürlich saudumm vor, aber sie sagte, ich solle mir keinen Kopf machen, es wäre alles okay.

Und nun meine Frage: Was denkst du darüber? Hab mich echt verschossen, bin aber auch glücklich verheiratet, würde sogar einen einmaligen Seitensprung eingehen, obwohl mir der wohl das Herz brechen würde. Denn im Grunde bin ich ein sehr treuer Mensch.
Also: Was soll ich tun?

Hoffe, du kannst mir helfen!

Liebe Grüße

Sebastian

 

Hi Großer!

Tja, was soll ich Dir da raten? Und ewig lockt das Weib, so ist es nun mal bei uns Männern. Wenn Du wenigstens unglücklich verheiratet wärst, so wie Ben Stiller in „Sieben Tage ausgeflittert“, dann, ja, dann würde mir ein Rat leicht fallen, aber so? Hm. Echt schwer, Mann!

Lass mich mal überlegen, was ich an Deiner Stelle machen würde … … also ich würde die Finger von der Kleinen lassen. Gleich aus mehreren Gründen:
Grund I: Du bist, wie Du selbst sagst, glücklich verheiratet. Willst Du Deine Ehe echt für EINEN Fick aufs Spiel setzen? Die Chance, dass die ganze Sache rauskommen wird, stehen nämlich gerade im Büro so schlecht nicht.
Grund II: Es ist ja noch gar nicht sicher, ob Du die Kleine überhaupt bekommen würdest. Scheiße, Mann, sie ziert sich ja schon bei einem Kuss! (Was nichts bedeuten muss, Frauen zieren sich gern mal einfach nur so, zugegeben.) Will dennoch sagen, Du machst da möglicherweise einen Monsteraufriss – mit allen Risiken – für nichts.
Grund III: Betrügen ist immer auch irgendwie kacke. Du würdest ja auch nicht betrogen werden wollen.

Mein Rat: Obwohl Du frisch verheiratet bist, sehnst Du Dich bereits nach anderen Pussys (denn um die geht es ja bei uns Männern am Ende immer). Es mag sich für Dich wie Verliebtsein anfühlen, aber ich denke eher, Dein Schwanz gibt das Kommando. Das ist nichts Ungewöhnliches, schätze, ihr wart bereits ein paar Jährchen zusammen, bevor ihr geheiratet habt. Diesen Drang wirst Du nicht in den Griff bekommen, es sei denn, Du säbelst Dir die Eier ab. Deshalb rate ich Dir, was ich eigentlich jedem Paar nur wärmstens empfehlen kann: Lasst es swingen!
Sucht Euch eine Gespielin oder ein anderes Pärchen mit der/dem ihr gemeinsam Spaß haben könnt. Sollte Deine Frau darauf keine Lust haben, oder auch Du, kann ja auch sein, tja, dann bleiben nur Dir noch zwei Möglichkeiten. Entweder Du betrügst Deine Frau (vielleicht ist die Kleine ja tatsächlich die Frau Deines Lebens) oder Du findest Dich mit der Situation ab und machst es Dir zwei Mal täglich selbst. So kannst Du dieses Sexmonster, das in uns Männern wohnt, so einigermaßen in Schach halten.

Klingt alles nicht sooo sexy, schon klar, aber eine bessere Antwort fällt mir leider nicht ein.

Lass von Dir hören!

Bestes aus Berlin

Olli

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49 Comments

  • 😀 Ja, wenn man ihr darüber reden könnte würde er wohl mit ihr darüber reden. das wär ja leicht, eine Sorge weniger 😀
    Wenn er glücklich verheiratet ist und eine Frau hat, mit der man eben nicht darüber reden kann, sollte er das mal lieber lassen. Verlieben kann man sich schon mal oder einfach mal geil auf jemanden sein aber das hat ja wohl nix mit Liebe zu tun tun und dafür dann alles hinwerfen oder hingeworfen bekommen, das ist es ja wohl nicht wert.
    Wenn es mehr ist als etwas Oberflächliches dann hat er Zeit dann haben beide Zeit und dann wird irgendwann von ganz alleine klar was er will und auch was sie und dann braucht kein Dritter mehr um Rat gefragt werden.

  • Bestimmt waren sie schon länger zusammen, bevor sie geheiratet haben.
    2 Jahre sind in einer Beziehung noch keine lange Zeit. Liebe fragt nicht nach dem rechten Zeitpunkt. Allerdings kann man bei der neuen Kollegin noch nicht von Liebe sprechen, soviel ist klar.
    Aber wenn er für diese Kollegin glaubt, sehr viel zu empfinden, dann sollte er sie erstmal besser kennen lernen, sich und ihr Zeit geben. Dann ist alles möglich.
    Für einen schnellen Fick, und so hört sich das für mich an, denn er überlegt keine Beziehung sondern einen Seitensprung, würde ich keine gut laufende Beziehung riskieren.

    Vielleicht ist das so, das es Männern schwerer fällt, den Verlockungen zu wiederstehen.
    Ich kann da nur sagen, wie ich denke und fühle. Mir ist in den ersten 20 Jahren nicht ein Mann begegnet, der meinem Mann hätte das Wasser reichen können. Bei 3 Männern in diesen Jahren, flogen diese Biester von Schmetterlingen 😀 durch meinen Bauch. Aber ich hatte kein Problem, ihnen nicht nachzugeben.
    Ich weiß, das das nur bei wenigen Paaren so ist.
    Aber es kann der Tag kommen, wo man einen Menschen kennenlernt, der einen umhaut, man sich verbunden fühlt, wo sich mehr entwickelt. Aber dazu hat sich meine Meinung in den letzten Jahren auch weiterentwickelt.
    Zeit ist das Schlüsselwort Zeit füreinander und Verständnis. Liebe.

    • Jetzt könnte man natürlich folgendes Antworten.

      Wenn seine Frau ihn liebt, liebt sie ihn so oder so, mit oder ohne Seitensprung, Geliebter, Zweitfrau.

      Wenn die andere Frau ihn liebt, will sie ihn auch so oder so, egal wie viele Frauen noch von ihm beglückt werden wollen.

      Er kann deshalb machen, wozu er Lust hat.

        • Hahahahaha, und stell‘ dir nur mal das Chaos vor, und die möglichen und nicht vorhersehbaren Kosten für „Vater Staat“, wenn sich dann auch noch herausstellen würde, per Gentest ermittelt, dass nicht die steuerzahlenden Männer mit Job die durchsetzungsstärksten Spermien und Gene haben. Das wäre eine Katastrophe in Zeiten des „jeder ist für sich selbst verantwortlich ausser die Banken und Grossunternehmen“ Staats. Geht gar nicht. 😀 Allein schon die heute geforderte, hohe berufliche Mobilität der Arbeitnehmer würde dann womöglich unzähligen Söhnen und Töchtern den regelmässigen Kontakt zu ihrem Erzeuger unmöglich oder zumindest oft schwieriger machen. Patchworkfamilien wäre dann der neue Standart, aber da bewegen wir uns ja eh hin.

          „Du, Mama, wer ist eigentlich mein Papa?“

          „Keine Ahnung, Kind, aber auf jeden Fall der Durchsetzungstärkste.“

          Uga uga.

          • Man könnte trotz allem, sogar trotz Liebe auch mal sein Gehirn einschalten 😀
            Apropos durchsetzungsstärkste Spermien, da lästern sie doch heute Morgen, im Radio bei 1Life, über Feganer und behaupten auch noch, daß die weniger gutes Sperma hätten als Normalesser.
            GLAUBT DAS JA NICHT! DAS STIMMT NICHT!
            Die wollen einfach nicht, daß wir uns gesünder ernähren, weil weniger Fleisch essen ist nicht nur für den Körper gesünder sondern auch für den Planeten aber halt nicht für die Wirtschaft. Zur Erinnerung: kranke Klörper und Seelen kaufen sich gesund. Daß Vitamine gesundheitsgefärdent sind haben sie ja auch mal verkündet und Plötzlich sollte viel Salz essen gut sein…usw….
            Glaubt das nicht, auch hier mal ruhig das eigene Gehirn einschalten.

            • Man kann nur einschalten, Bianca, was man auch besitzt, und wenn man es dann auch aushält. Zudem besteht das Gehirn aus Hard- und Software. Gerade letzteres ist jedoch ständig der Manipulation beziehungsweise der Gefahr von Manipulation ausgesetzt wenn man nicht auch beigebracht bekommt, gelernt hat, sich seine eigenen Gedanken zu machen, selbst Informationen auszuwählen, zu sammeln und zu prüfen, und auch die eigenen Glaubenssätze immer wieder in Frage zu stellen. Das nennt man dann denken.
              Es gibt jedoch auch noch andere Ebenen der Wahrnehmung, und die nennt man beispielsweise Intuition. Auch ein sehr wertvolles Werkzeug, welches uns die Natur mit auf den Weg geben hat, zu dem aber auch nicht alle Menschen einen Zugang haben beziehungsweise ihn abschalten mussten, abgeschaltet haben, um in dieser reizvollen Welt nicht emotional überflutet zu werden.
              Drittens kommt noch erschwerend hinzu, dass es so etwas wie richtig oder falsch, gut oder böse nicht gibt, jeder, zumindest ab 18, immer gleichzeitig sein eigner Herr, sein Richter und sein Henker ist. Die einzige tatsächliche Regulation findet nur dadurch statt, dass wir auch mehr oder weniger soziale Wesen sind, doch auch hier gehen die Meinungen sehr weit darüber auseinander, was nun sozial ist oder nicht, und wird auch noch durch andere Faktoren wie Gruppengrösse, Gesellschaftsform, Alter, Geschlecht und so weiter mitbestimmt.
              Da Glaube zudem auch noch wie manchen bekannt Berge versetzen kann ist manchmal für den einen aber genau das gerade richtig und funktioniert, was für andere falsch ist, wie auch umgekehrt.
              Im Geist gibt es daher tatsächlich keine Grenzen, und genau darin kann man sich deshalb auch verlieren. Darum sind Bodenständigkeit, Grenzen und ein gesetzter Rahmen genauso wichtig für das Zusammenleben wie auch für das Individuum wie der göttliche Odem, der in uns allen wohnt.

              Darum gibt es auch nur eine Wahrheit: Nach seinem Glauben wird einem gegeben. Wahr davon ist jedoch alles und nichts, und darum bedarf die Liebe auch nicht vieler Worte.

  • Ver-schossen oder ver-schoßen, dass ist hier die Frage. Und zwar was bei wem.

    Welcher ist „der richtige“ Schoß, in den man als Mann seine Ladung schiessen sollte?

    Womöglich in beide? In jeden der sich einem Anbietet, der danach fragt, darum bittet, bettelt, es sich wünscht, sich danach sehnt?

    Was wäre das Beste für das Kind, die Kinder?

    Wenn alle Männer gute „Väter“ wären, bei jedem Kind?

    Eine Frage der Liebesfähigkeit, der eigenen Grösse, des Selbstwerts.

  • Klingt alles nicht sooo sexy, schon klar, aber eine bessere Antwort fällt mir leider nicht ein.

    Alles richtig gemacht, würde Ihm auch nichts anderes Raten.

    Wir sind alt aber wir haben gelernt, bitter Erfahrungen gemacht und sind gereift.

    anonym

    • Herr Gott noch mal! Das gibt’s doch nicht! Es wir doch wohl wenigstens ein Mann mit einer schönen Stimme (schöne Stimme, „schöner“ Mann?) mal das ganze Gedicht gesprochen haben.

      Och ne. Jetzt lese ich auch das noch. Otto Sander ist letztes Jahr gestorben. Das macht mich jetzt richtig traurig. Ich mochte seine Stimme. Sonor, abwechslungsreich, fein nuanciert, facettenreich, lebendig, stark, klar, mitfühlend, einfühlsam. Er kannte, muss viele Räume der Seele gekannt haben, denn sonst kann man sie nicht darstellen. Danke, Otto, dass du einen Teil von dir hier bei uns zurückgelassen hast, durch den wir uns noch lange Zeit hier auf der Erde an dir erfreuen können.

      • Ja, Otto Sander, der Papa von Meret Becker und Stiefpapa von Ben Becker, ist schon letztes Jahr verstorben.
        Seine Stimme ist wirklich einmalig, wie auch Ben`s Stimme.
        So tief und kraftvoll. Für mich immer wieder erstaunlich, das sich die Stimme nicht verändert im Alter. Also nach dem Stimmbruch.

        • Ach komm. So klein ist doch die Welt.

          Ich würde ja auch gerne meine Stimme hergeben, aber eben nicht mehr für alles. Die ist auch schon so schön, doch nur jemand der seinen Körper ganz fest an meinen drückt, nur jemand der auch seinen Kopf fest an den Meinen drückt kann überhaupt das hören, was ich höre, wie schön sie erst für mich klingt. Wegen der Resonanz, die selbst von einem guten Mikrofon bisher nur schlecht erfasst werden kann. Leider hat es in der Richtung bisher nur sehr wenige technische Entwicklungen und Versuche gegeben, um auch diese Schwingungen aufzeichnen zu können. Körperschall. Bei einigen Instrumenten kann und macht man das, zum Beispiel beim Flügel, Klavier und akustischer Gitarre, doch die haben ja auch feste Oberflächen. Aber ich bin sicher, dass es geht, und wenn auch nur als Stützmikrofone. Um einer Stimme noch mehr Timbre, noch mehr Volumen zu verleihen. Möglicherweise digital, und per Licht. Ein Laser könnte kontaktlos die Schwingungen der Oberfläche des Kopfes und des Brustraums erfassen, weitere die Gesamtbewegung. Ein Algorithmus verrechnet beides miteinander, und subtrahiert dann die Körperbewegung. Übrig bleibt nur der Rest, die Körperresonanz selbst. So ähnlich funktionieren übrigens auch einige Kopfhörer für laute Umgebungen. Dabei zeichnet allerdings ein ganz normales Mikrofon die Umgebungsgeräusche auf, und die werden dann genau einmal in der Phasenrichtung der Amplitude um 180 Grad gedreht zeitgleich dann mit auf das eigentliche Kopfhörersignal gegeben, was zu einer Auslöschung der Umgebungsgeräusche führt, diese wesentlich leiser werden. Übrig bleibt nur das eigentliche Signal, dass man dann besser hören kann, zum Beispiel für Piloten im Flugzeug.

          Bei meiner Idee, dem Lichtmikrofon geht es allerdings darum, den Körperschall eines beweglichen Objekts über seine Oberflächenvibration zu erfassen. So etwas ähnliches gibt es übrigens in der Spionage. Mittels eines Lasers wird dabei die Schwingung der Glasscheibe eines Fensters erfasst, hinter dem Menschen sprechen. Soll angeblich funktionieren. 😉

  • Ich würde es wegen „der neuen Firma“ bleiben lassen, neuer Job und dann gleich fremdvögeln mit einer Kollegin. Da hast du möglicherweise gleich deine Frau UND deinen neuen Job los.

    • Da hast du schon recht, Sepp. So geil, so toll, so klasse kann gar keine Frau sein, um dass alles für sie auf’s Spiel zu setzen. Denn dann würde er auch nicht darüber nachdenken, abwägen. Dann wäre es schon längst passiert, wären die beiden noch in der Kaffeeküche oder im Kopierraum übereinander hergefallen. Selbst da aber ist man meistens schlecht damit beraten, egal wie aufregend und geil das am Anfang auch ist. Davon Träumen und das passiert eh immer nur einem bestimmten Typ von Mann und Frau, die dann meistens nach ein paar Monaten enttäuscht erkennen müssen, dass doch alle nur mit Wasser kochen, und sie mal wieder einer Illusion auf den Leim gegangen sind. Nämlich ihrer eigenen, gegenseitig. Mein ganzes Leben besteht nur aus solchen Geschichten, und die enden alle genauso dramatisch wie sie angefangen haben. Darum lebe ich jetzt auch alleine. Ich weiß daher, wonach diese Menschen sich sehnen.

      • „Denn wer liebt findet nie den Schlaf…“ ?
        „…sondern zählt die ganze Nacht hindurch die Tage, die da kommen und gehen“?
        was ist das denn? Das hat, meiner Meinung nach, mit Liebe nichts zu tun.

        • Liebe ist Gewissheit, Gewissheit ist Sicherheit, Sicherheit läßt einen gut schlafen. Ungewissheit, Unsicherheit hält einen wach.
          Darum sind die umherirrenden Seelen auch die schlaflosen Schäfchen, die sich des Nachts gegenseitig zählen….. Schlaft schön.

            • Schon klar. Doch was, wenn die Sehnsucht erfüllt wird, und damit nicht mehr ist? Doch diesen Part der Geschichte kennen eben solche Menschen nicht, ist für sie Phantasialand, Disney World, Nimmerland.

              Denn was kommt danach, was bleibt, wenn die Nebel der Verliebtheit sich zu lichten beginnen, und der vermeintliche Märchenprinz sich auch „nur“ als ganz normaler, menschlicher, unvollkommener Mann entpuppt?

              Und das sind eben mittlerweile ganz schön viele, die das entweder nie vorgelebt bekommen haben, oder in hässlicher Art und Weise vorgelebt bekommen haben, was danach kommt. Wir sind eben in vieler Hinsicht auch „nur“ Replikanten, doch das wollen wir auch nicht wahrhaben. Und so replizieren wir eben nicht nur unserer Körper, sondern eben auch unserer Erinnerungen, unsere Schöpfer, unsere Programmierer.

              • Wie gesagt, unvollkommen. Zwei r zuviel, und mit Sicherheit auch noch andere Fehler. 😀
                Doch genau darum hat es auch nichts zu bedeuten, wenn eine einen deshalb nicht mag, nicht liebt, nicht lieben kann, wie auch umgekehrt, er nicht auf sie anspricht. Weil wir eben schon ein Bild im Kopf haben, das wir lieben, kennen, bejahen, gutheissen, suchen. Schwierig wird es nur wenn wir etwas suchen, nach etwas Sehnsucht haben, was unserer Phantasie entsprungen ist, was es also in der Art in der Wirklichkeit nicht gibt. Dieses Phänomen geht jedoch auch über Mann und Frau hinaus, betrifft auch all‘ unsere anderen Beziehungen, ja, sogar unseren politischen und auch gesellschaftlichen Idealismus. Glücklich darum, wer zu dem was ist ja sagen kann, unglücklich, wer mit der aktuellen, mit seiner aktuellen Situation nicht ein-verstanden ist. Ein Spannungsfeld.

                • Wenn man dankbar ist, für alles was man hat,
                  ist das schon ein guter Schritt zur Zufriedenheit.
                  Dafür muß man sich erst mal darüber im Klaren werden was man alles schon hat und nicht darüber nachdenken was alles nicht, so wie das ja wohl allgemein modern ist.

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