Die sieben Todsünden – Warum Feministinnen die Existenz der Freudenmädchen vernichten wollen …

So läuft es seit Jahrtausenden. Die Frage ist nur: Wie lange noch?  Photo:  Christer Strömholm
So läuft es seit Jahrtausenden. Die Frage ist nur: Wie lange noch?
Photo: Christer Strömholm

Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des missratenen Weibes gegen das wohlgeratene.“

Als der große Dichter und Denker Friedrich Nietzsche diesen Satz Ende des 19. Jahrhunderts schrieb lag er nicht ganz richtig. Frauen waren seinerzeit nicht gleichberechtigt, es war also keine Schande, sich für ihre Rechte einzusetzen. Doch auf den heutigen Wohlstands-Feminismus trifft der Satz zu, wie sobald kein zweiter.

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„Baby, das war’s!“

Wieso wollen Feministinnen die Prostitution verbieten?

Weshalb hassen sie Huren so sehr?

Warum wollen sie deren Existenz vernichten?

Nein, ich spreche nicht von den erbarmungswürdigen Geschöpfen, die von ausländischen Menschenhändlern zum Anschaffen gezwungen werden, das sind keine Huren, das sind Vergewaltigungsopfer. Ich rede über Huren, die ihren Job gern ausüben, die vielen Vorteile, die er bietet, zu schätzen wissen. Ich habe kurz drüber nachgedacht, sieben Gründe gefunden, die sich bemerkenswerterweise mit den sieben Todsünden decken. Also los …

Todsünde I: Acedia (Faulheit, Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens) Das Leben einer handelsüblichen Feministin, leuchtet im tristen Grau. All die Pracht, die unser kleiner blauer Ball zu bieten hat, rollt an ihr vorbei. Sie hält ihren Arsch nicht in Bewegung, deshalb braucht sie eine Quote um Erfolg zu haben. Sie hat – außer ihrem Hass auf Männer – keine Hobbys. Eine Emma-Redakteurin sagte sinngemäß: „Prostituierte fallen den Ehefrauen in den Rücken!“ Was will sie damit sagen? Ganz einfach: Huren nehmen Frauen die Chance, Sex, beziehungsweise dessen Entzug – als Druckmittel einzusetzen. Motto SIE: DU funktionierst nicht so, wie ICH will? Gut, dann funktioniert MEINE Pussy eben auch nicht so, wie DEIN Schwanz will!“ Und: Sie erhöhen den Druck Männern im Bett das zu geben, was sie brauchen. Motto ER: „Ach, du stehst nicht so auf Analverkehr? Okay, kein Problem, ich kenne da eine, unten im Rotlichtviertel, die macht das ganz gern. Bis später!“

Todsünde II: Invidia (Neid, Eifersucht, Missgunst) Eine Hure von Format ruht in sich. Sie ist selbstbewusst und selbstbestimmt. Sie wirkt auf Männer attraktiv und anziehend. Sie ist also das genaue Gegenteil einer Feministin. Dieses Wissen lässt die verfetteten Ärsche der Feministinnen vor Neid platzen.

Todsünde III: Superbia (Hochmut, Eitelkeit, Stolz, Übermut) Eine Feministin glaubt, alle Frauen, die keine Feministinnen sind, also der Großteil der weiblichen Bevölkerung, seien geistig minderbemittelt. Sie glauben, diese Frauen bräuchten Hilfe, bräuchten Rettung. Ein Irrglaube. Tatsächlich sind es die Feministinnen, die Hilfe und Rettung bräuchten. Man stelle sich eine zufriedene Hure vor. Sie verdient gutes Geld, Geld, das sie zu hundert Prozent für sich behalten kann, weil sogenannte Zuhälter – bis auf ein paar übrig gebliebene – nur noch in Märchen vorkommen, so viel Geld, dass sie im Gegensatz zu den meisten Frauen – für die Zeit danach – sparen kann; sie kann sich ihre Arbeitszeit, ihren Urlaub frei einteilen; sie lernt interessante Männer kennen; sie tut Menschen etwas Gutes, beschert ihnen Spaß und Freude, sie erhält – und das darf man nicht unterschätzen – von ihren Kunden Zuspruch für ihre Arbeit, der ihr Selbstbewusstsein stärkt; und, man solle es nicht für möglich halten: Mit dem einen oder anderen Kunden bringt ihr der Sex sogar Spaß! Und dann kommt die braune Alice Schwarzer daher, die erste Vorsitzende des Zentralrats der Untervögelten, und erzählt der zufriedenen Hure: Du bist nicht zufrieden! Du verdienst kein gutes Geld! Und wenn, gibst du es gleich für Pelzmäntel, Silikonbrüste und falsche Fingernägel aus, sparen für später ist nicht! Ach, und eigentlich verdienst du überhaupt kein Geld, weil du jeden Cent an deinen „Zuhälter“ abgeben musst. Du kannst dir deine Arbeitszeit nicht einteilen, die schreibt dir dein „Zuhälter“ vor! Urlaub hast du nicht, du musst 24/7 durchackern! Du lernst keine interessanten Männer kennen, nur Vergewaltiger! Und diesen Monstern tust du auch noch etwas Gutes! Selbstbewusstsein hast du auch nicht, sonst wärst du keine Hure! Spaß beim Sex kannst du gar nicht haben, weil Frauen beim heterosexuellem Sex überhaupt keinen Spaß empfinden können! Das ist’s, was die Feministinnen den Huren und vor allem all den Unwissenden da draußen erzählen. Aber Hochmut, meine Damen, kommt ja bekanntlich vor dem Fall und gefallen, das seid ihr längst. Sonst würdet ihr euch nämlich um euren eigenen Scheiß kümmern, hat sich ja genug Scheiße angehäuft in eurem trostlosen Leben, nicht wahr?

Todsünde IV: Ira (Zorn, Wut, Rachsucht) Der Männerhass einer Feministin, lässt sich mit dem Hass Hitlers auf Juden vergleichen. Er ist genauso dumm, genauso primitiv und genauso menschenverachtend. Die Behauptung, Männer würden Frauen unterdrücken – was sie längst nicht mehr tun, aber das haben die Feministinnen noch nicht begriffen – ist nur ein Vorwand. In Wahrheit sind sie wütend, weil sie ihre eigene Schwäche erkennen, wenn sie sich mit Männern vergleichen. Schon Marcus Tullius wusste ein paar Jahre vor Christus: „Wäre die Zivilisation in den Händen der Frauen geblieben, wir hausten noch immer in Berghöhlen, und menschliche Erfindungen hätten mit der Zähmung des Feuers ihr Ende genommen. Darüber hinaus, dass eine Höhle ihnen Schutz biete, verlangen sie von ihr nur, dass sie um einen Grad protziger sei als die der Nachbarsfrau.“ Ersetzt „Frauen“ durch „Feministinnen“ und Marcus hat heute noch recht. Nur durch Meckern, Zetern und Jammern entsteht nichts was auch nur im Ansatz von Bedeutung wäre. Sicher, eine Frau könnte zu einem Callboy gehen. Aber eine Feministin eben nicht. Das kann sie weder mit ihrem feministischem Gewissen, noch mit ihrem Portemonnaie vereinbaren. Dass Männer etwas haben, was ihnen nicht gegönnt ist, lässt ihre eh bereits verkümmerten Herzen von Zorn und Hass durchdringen.

Todsünde V Avaritia: (Geiz, Habgier) Es gibt zwei, drei Feministinnen, die nicht lesbisch sind, die sogar einen Ehemann (der ARME Kerl!) haben. Dieser Mann verdient im Normalfall mehr als sie. Feministinnen haben nämlich meist keine Zeit Karriere zu machen, weil ihnen ihr sektenartiger Feminismus wichtiger ist. Das Geld, das ihr Mann verdient soll bitteschön ausschließlich in die gemeinsame Kasse fließen! Dass ihr Mann sein Geld zu einer Hure schleppt, nä! Das geht jawohl mal überhaupt nicht klar!

Todsünde VI: Gula (Völlerei, Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht) Eine gute Hure achtet auf ihr Äußeres. Sie geht zur Kosmetik, zur Hand- und Fußpflege, zum Sport. Feministinnen dagegen lassen sich gehen. Schminken sich nicht, trainieren nicht, sitzen auf dem Sofa, lesen Emma, fressen Biochips und Tofuburger und werden fetter und hässlicher, als sie eh schon sind.

Todsünde VII: Luxuria (Wollust, Ausschweifung, Genusssucht, Begehren) Vor dieser Todsünde muss ich Feministinnen ausnahmsweise in Schutz nehmen. Sie kennen weder Genusssucht, noch Ausschweifungen, noch Begehren oder gar Wollust.

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81 Comments

  • Erst waren es religiöse Verbände, die der Frau eintrichterten, sie sei nur dann eine gute Frau, wenn sie keinerlei Lust empfindet und keinerlei Sexualität hat. Eben auf haushälterin/reproduktionsmaschine reduziert. Nun ist es der missratener Feminismus. Im letzten und diesen Jahrhundert ist Feminismus gescheitert, weil er falsch interprätiert wird.

    Tja, irgendwie hab ich das gefühl, ich war in meinen früheren leben des öfteren auf dem Scheiterhaufen gelandet xD

  • Ich bitte, als Feministin, um Differenzierung! „Die“ Feministinnen gibt es nicht und ich persönlich möche Sexarbeiter_innen auch nicht abschaffen! Im Gegegenteil: Als Feministin möchte ich mich an ihrer Seite für ihre Rechte einsetzen! Und da bin ich nicht die einzige Feministin 😉

    • Det seh ick ähnlich. Dieser Text schwelgt in den allerübelsten Klischees über Feministinnen und stellt ihnen als Gegenbild die gute, weil dem Begehren eines männlichen Hetero entsprechende Sexworkerin entgegen. Was der Text schafft: Aus einer hochprivilegierten Position heraus zu diskriminieren und zu versuchen, politisch aktive Menschen gegeneinander auszuspielen. Nicht meine Tasse Tee.

      • Ah, da ist es wieder alles beisammen:

        Das beschämen der Männer wegen ihrer Natur ihrer Sexualität („Begehren eines männlichen Hetero“), der Angriff auf die hehre Sache rechtschaffener Frauen („Menschen gegeneinander auszuspielen“) und natürlich, natürlich der Vorwurf an die Männer, mit einem goldenen Löffel im Mund geboren zu sein („hochprivilegierten Position“).

        Und da beschweren Sie sich, stereotyp wahrgenommen zu werden? 😉

    • „Ich bitte, als Feministin, um Differenzierung!“

      Der war gut.

      „Es gibt so viele Definitionen von Feminismus, wie es feministische Frauen gibt“

      „Not all feminists are like that“

      Das dient nur dazu sich gegen Kritik immunisieren zu wollen.

      Dass Prostitution nicht eindeutig schlecht für Frauen ist, ist doch klar.
      Deshalb gibt es da unterschiedliche Meinungen.

  • Was nicht heißt, dass es Feministinnen und andereProstituiertegegner, wie im Beitrag skizziert, nicht gibt. Bloß, es gibt auch andere! Und für die sollte man Werbung machen, damit sie sichtbarer werden!

    • Hab Dank für Deinen unaufgeregten Kommentar, Sonia. Du hast recht, es gibt auch andere Feministinnen. Mein Problem ist nur: Die mag ich auch nicht. 😉 Wenn ich allein schon „Sexarbeiter_innen“, (statt Sexarbeiter oder meinethalben auch Sexarbeiter & Sexarbeiterinnen) lese, bekomme ich einen Brechreiz, Sorry.
      Auch sehe ich nicht ein, wieso Transsexuelle eigene öffentliche Toiletten für mehrere 100.000 Euro brauchen. Ich könnte Dir noch dutzende Beispiele nennen, warum ich Eure Arbeit nicht mag.
      Für mich ist der Feminismus in Deutschland lange überflüssig. Frauen sind längst gleichberechtigt, sie haben dank Quote und Bevorzugung, bspw. in der Schule, sogar mehr Rechte bzw. Möglichkeiten.
      Ich mag Menschenrechtler. Menschen, die sich für die Rechte von Menschen einsetzen. Ihr klammert Männer aus. Das mag ich nicht. Deshalb kann es mit Euch keinen Konsens geben.

      • Beim Thema Sprache werden wir dann wohl nicht zusammenkommen. Aber über den Brechreiz musst Du mich nicht informieren, das ist alleine Deine Sache. Genauso wie ich nicht über den Breichreiz von radikalen Feministinnen informiert werden will, wenn sie an Prostituierte denken. Aber wir müssen uns nicht einig sein, das ist ja schließlich eine Demokratie.

        Ich finde auch nicht dass „Feminismus“ überflüssig ist – es hat sich viel geändert und der Großteil meiner Erfahrungen ist nicht einer Erfahrung der Diskriminierung. Aber um so älter man wird, umso mehr wird die eigene Vagina zum Maßstab der Beurteilung. Menschen sehen eben nicht Mensch sondern eben Vagina oder Penis und ziehen entsprechende Schlüsse, haben entsprechende Vorurteile (sowohl positiv als auch negativ) und handeln entsprechend. Und so lange das so ist, haben wir ein Problem – für beide Geschlechter, bzw. alle Geschlechter.

        Was die Trans-Toiletten betrifft, stimme ich Dir völlig zu. Ist aber nicht „meine“ Arbeit – ich wäre ja sowieso für Gender-neutrale Toilette. Warum überhaupt die Trennung?

        Männer klammere ich auch nicht aus – und vermutlich hast Du Recht, ich müsste mich dann wohl Menschenrechtlerin nennen. Dass Du davon ausgehst, dass ich das tue, ist auch wieder Zeichen dafür, dass Du nicht siehst, wie viele Feminismen es gibt, die ganz anders aussehen. Du magst sie zwar alle ablehnen, aber dann kommen wir auch nicht weiter. Solange Frauen als „Huren“ beleidigt werden (können), braucht es Feminismus und selbst Du solltest damit einverstanden sein. Und leider bleidigen mit diesen Worten nicht nur Männer sondern auch Frauen. Insofern ja, mit Menschenrechten kommt man vermutlich weiter.

      • Nur Eines: Gender-Toiletten?! Hallo! Wie kann man so an der Realität der Menschen vorbeileben? Die will niemand! Männer nicht und Frauen schon mal gar nicht. Diese Gleichmacherei, dieses Verwischen der Unterschiede zwischen Mann und Frau, empfinde ich als unerträglich.

      • Das seh ich genauso. Frauen und Männer sind nicht gleich und werden es nie sein. Stell sie doch mal nebeneinander, und erzähl mir dann es gäbe keine anatomischen Unterschiede. Diese anatomischen Unterschiede (von den psychologischen ganz zu schweigen) haben schon Auswirkungen auf das Verhalten, oder besser die Rolle die sie im Team Mann-Frau einnehmen.
        Was genau lässt dich denken das Feminismus heute noch notwendig ist?

        Meiner Meinung nach wird es für Männer höchste Eisenbahn ihre Rechte einzufordern und sich dafür stark zu machen, weil dieser heutige Feminismus die Männer stark diskriminiert.

        Eine Frauenquote ist nicht nur wirtschaftlich gesehen ziemlich kontraproduktiv, sondern nimmt enigen Männern die Möglichkeit einen bestimmten Job auszuüben bzw. Firmen bestimmte qualifizierte Leute einzustellen aufgrund ihres Geschlechts. Auf diesen feministischen Seiten wird der Mann verteufelt und Gewalt gegen sie verherrlicht. Ich würde so etwas diskriminierung nennen, oder bist du da anderer Ansicht?
        Falls ja, kannst du mich sicher auch erklären, warum es bei Männern diskriminierung der Frauen sein soll, aber das gleiche nur andersrum ein „sich wehren“ oder „Aufschrei“ ja, wo gegen eigentlich? Gegen das, was man in dem Moment selbst tut? Somit gegen sich selbst! Kein Mann würde sich heute auch nur ansatzweise trauen in der Öffentlichkeit das zu sagen was die Feministinen offen über Männer sagen. Denk mal drüber nach….
        Genau das macht das Ganze nämlich zu so einer Farce. Ich persönlich kann sowas dann auch nicht ernst nehmen.

        Was aber nicht heisst, das ich mich nicht angegriffen fühle, für etwas, wofür ich eigentlich nichts kann….nämlich ein Mann zu sein.
        Überraschungseier nur für Mädchen? Karriereförderungsprgramme, Jobs und Studienplätze nur für Frauen?
        Klingt fair?
        Überraschungseier nur für Jungs. Karriereförderungsprogramme, Jobs und Studienplätze nur für Männer.
        Wie klingt das?

        Mann, männlich, Männlichkeit…was denkst du wenn du diese Worte hörst?
        In unserer heutigen Gesellschaft wird das nur noch mit negativen Dingen in Verbindung gebracht.
        Mit Gewalt, Primitivität, Unterdrückung, Unfähigkeit, Dummheit…..

        Dem Mann wird gerne die Rolle des zurückgebliebenen Steinzeithölenmenschen zugesprochen der sich an seinem haarigen Arsch kratzt, seinen primitiven Instinkten wie Jagen, sich kloppen und vögeln völlig ausgeliefert ist.
        Nur sollte man dabei nicht vergessen, das er seinen Beitrag dazu geleistet hat, das wir heute da stehen wo wir stehen und zwar die meiste Zeit mit dem Ruder in der eigenen Hand unsere Gesellschaft über jahrhunderte hinweg von Männern geprägt wurde in Zeiten in denen Frauen nicht viel zu melden hatten.

        Wenn jetzt eine mit dem Kriegsargument kommt…. das Männer durch ihre agressive Art eher dazu neigen… was man leicht behaupten kann, weil man keine Referenz hat die das Gegenteil belegen würde, diejenige mache ich nur zu gern darauf aufmerksam, dass Männer in Gruppen besser zurecht kommen als Frauen es tun. Eine höhere Aufgabe wird in einer Gruppe Männer über die persönlichen Differenzen gestellt, zu jeder Zeit. Frauen, diese sozialen und einfühlsamen Wesen kommen untereinander ab einer Gruppengröße von <3 schon nicht miteinander klar. Das ist einfach so…biologischsoziologischevolutionär bedingt. Mein Rat – akzeptiert es einfach, damit kommt ihr um einiges besser klar.

        Was mir heute wirklich Sorge bereitet(weil ich für Gleichberechtiung bin) und ich immer wieder bei jüngeren Generationen Frauen beobachten kann, ist dieses sich aus der Verantwortung stehlen.

        Meine Mutter lehrte mich einst das Kochen, Waschen, Bügeln und Putzen. Aber ich kann auch Reifenwechseln, Löcher Bohren und nen Abfluss reparieren.
        Was können Frauen in meinem Alter? Rein garnichts von all dem. Kinder kriegen? Nein zur welt bringen, denn die Erziehung fällt ja auch schon in unsern Aufgabenbereich.

        Sie finden sich weder in der Küche zurecht (na gut sie wissen wo der Ofen ist und wie man da den Biofisch rein stellen muss damit er einigermaßen gar wieder rauskommt), noch können sie ein Regal an die Wand schrauben oder einen Reifen wechseln. Sie haben im Zuge der Überemanzipation sämtliche klassischen Aufgaben dem Mann übertragen, indem sie sich gegen diese Rollenvertreilung gewehrt haben. Aber im Gegenzug haben sie keine neuen Verantwortungsbereiche eingenommen. Sie haben lediglich für das Recht dazu gekämpft, aber nehmen es nicht wahr. Stattdessen findet man sie irgendwo untentschlossen in der Mitte zwischen Kinderkriegen und Karriere.
        Der Vorstandsjob den man durch die Quote erhalten hat will man ja nicht gefährden. Die Gehaltsverhandlungen sollen ihr dann wenn möglich auch noch abgenommen werden und der Lohnunterschied für den Männer etwas getan haben – nämlich sich eingesetzt und gekämpft- soll automatisch angeglichen werden. Weil Lohnverhandlungen mit dem Vorgesetzten etwas unangenehmes sind.

        Was ist nur mit den Frauen passiert? Und vor allem was passiert mit euch wenn die letzen Kampfemanzen nicht mehr sind?!
        Dann müssen wir Männer uns mit einem Haufen unfähiger Frauen rumschlagen, die nichts selbst können, weil sie es gewohnt sind, das irgend jemand das schon für sie regeln wird….
        Nicht einmal mehr ihren "klassischen Aufgabenbereich" den wir Männer schon lägst übernommen haben können diese dann noch einnehmen. Ist sowas unabhängig?

        Mit so einer soll ich mich dann zusammen tun? Was für nen Anreitz hätte ich da wohl als gleichberechtigt denkender Mann? Sorry ich brauch jemanden mit dem ich im Team zusammenarbeiten (ne Familie gründen) kann und kein Kind um das ich mich zusätzlich kümmern muss.

  • Und wo sollen die Trans-Menschen hin? Das war ja der Ursprung des Klo-Themas. Mir ist übrigens egal, wo ich pinkeln darf, hauptsache ich kann ’ne Tür hinter mir zumachen. Ob ich denn nun einem Mann oder Frau zuhören muss, ist ja auch egal.
    Und damit ist von Gleichmacherei ja noch nichts gesagt – die hast Du reingebracht. Von mir dürftest Du sowas nicht gehört haben.. aber ich merke, dass ich hier – genauso wie bei der EMMA – mit Vorurteilen zu kämpfen habe. Hier geht es nicht um „meine“ Position sondern um die Positution, die ihr nicht ausstehen könnt.
    Schade, dass wir dann nicht mehr sprechen können.
    Und ich finde, Oliver, dass Du genau das machst, was Dich eigentlich aufregt, wenn Du die Rede von „Gender“ kritisierst. Du hängst Dich an einem Wort fest… Aber egal.
    Ich finde es übrigens auch ziemlich doof, den Feminismus dafür verantwortlich zu machen, was individuelle Frauen können oder nicht können (siehe letzter Kommentar). Dafür ist Frau selbstverständlich selbst verantwortlich – und nicht der Feminismus!
    Mit dem Oliver würde ich übrigens mal gerne ein Glas Wein trinken…vielleicht bestätige ich das Feministinnen-Monster, aber vielleicht auch nicht 😉
    Schönen Nachmittag noch!

    • Das Problem an der Sache ist doch, dass allein schon mit dem Term „Feminismus“ die Fokussierung auf Frauen klar ist. Wieso kann man sich nicht für die Gleichstellung einsetzen? Klar, Feministen behaupten das immer, aber wieso ist es z.B. ok zu fordern, dass Gleichstellungsbeauftragte weiblich sein müssen. Wie verdreht muss da die eigene Logik sein, in so einer Forderung keine Diskriminierung zu sehen.

      Außerdem wird das ganze Thema viel zu populistisch angegangen, „Frauen bekommen 25% weniger Geld!!!!!“ und im Nachhinein stellt sich dann überraschend heraus, dass das möglicherweise daran liegen könnte, dass Frauen eher Teilzeit arbeiten. Man hätte es ja einfach mal mit dem gesunden Menschenverstand probieren können: Allein wie viele Berufe auf Provisionsbasis bzw mit festgelegten Tarifen belegt sind (Anwälte, selbständige Ärzte, Versicherungsvertreter), wo soll da so eine exorbitante Diskriminierung passieren? Bei einem Streitwert von X € bekommt ein Anwalt genau wie eine Anwältin eine Anwaltsgebühr von Y € – Differenz 0%! Bekommt ein Arzt mehr Geld von der Kasse für eine Nasen-OP als eine Ärztin? Ich bezweifle es und auch eine Versicherungsvertreterin wird bei der gleichen Versicherung sicherlich nicht weniger Provision für ein Produkt über eine Summe von X € bekommen als ihr männlicher Kollege.

      Andererseits ist mir vor Wochen im TV mal aufgefallen, wie sehr da argumentativ, man kann eigentlich schon von Propaganda reden, getrickst wird: Es ging um Busfahrer und der Teaser war „Diese Frau hat sich stark gemacht, denn ihre männlichen Kollegen verdienten 40% mehr als sie!“. Da war ich interessiert und hab mir den Beitrag angeschaut.
      Fazit der Angelegenheit? Sie arbeitete für eine private Firma (!) und bekam etwa 8€ die Stunde, die (nicht nur männlichen Kollegen) von den Öffentlichen bekamen etwa 11€. Wurde sie diskriminiert weil sie eine Frau ist? Nein, genauso hätte ein Mann der privaten Firma mit einer Frau im Öffentlichen verglichen werden können.

      Aber dann kann man mal an die „Kaffeemaschinen-Formel“ denken: Je näher die Kaffeemaschine in einer Berufsklasse, desto mehr Frauenanteil. Und möchte man mal raten, welches Geschlecht zu über 90% in Ausführung des Berufs tödlich verunglückt?

      Und einen habe ich noch zur Sprachverzerrung: Wie wäre es denn mal die Sprache in z.B. Nachrichten auch zu ent-diskriminieren? Man hört immer Beiträge wie „Bombeneinschlag / Unfall – 10 Tote, darunter 3 Frauen“. Wieso muss man das hervorheben? „7 Männer und 3 Frauen“ hätte es doch auch getroffen? Oder bin ich der einzige, der sich an einer Schlagzeile wie „10 Tote, darunter 2 Weiße!“ stören würde? Aber bei Frauen ist das OK, andersrum, die Männer zu fokussieren, ginge natürlich gar nicht. So viel vielleicht zum Unlesbarmachen_innen der Sprache.

      • Das Problem ist, dass Ihr (ich schmeiße Euch jetzt mal alle in einen Topf, rein der Argumentation halber) nur jene Positionen im Feminismus, bzw. jene feministische Position (ist ja nicht die einzige) seht, die Ihr scheiße findet. Durch die Kritik wird die aber noch sichtbarer und anstatt nach Gemeinsamkeiten zu suchen (die es zu Genüge gibt… wobei vermutlich nicht Querbeet), wird hier alles getan um den Graben noch tiefer zu graben, bis Männer und Frauen sich letztendlich fast nur noch gegenseitig die Köpfe einschlagen könnten. So ähnlich geht es zu wie zwischen Prostituierten und Anti-Prostituierten. Sinnvoll ist beides nicht.

        Und zu den Punkten (die eben das aufgreifen, was Euch nervt).

        „Klar, Feministen behaupten das immer, aber wieso ist es z.B. ok zu fordern, dass Gleichstellungsbeauftragte weiblich sein müssen.“

        Stimmt nicht. Ist zwar üblich, ist beim Begriff (Gleichstellungsbeauftragte/-r) einklagbar wegen AGG und es gab schonmal einen Mann an der Uni Leipzig. Ich hab kein Problem damit. Und offensichtlich bin ich nicht die einzige.

        „dass das möglicherweise daran liegen könnte, dass Frauen eher Teilzeit arbeiten. Man hätte es ja einfach mal mit dem gesunden Menschenverstand probieren können“. und die ganz Bezahlungsdebatte…

        Das ist ein komplexes Thema und da spielen viele Faktoren mit rein. Mit dem Verweis auf Teilzeit hat sich das aber auch noch nicht getan. Aber das Thema lass ich mal beiseite. Wobei ich die Frage stellen möchte: Wie viele Männer würden denn gerne Teilzeit arbeiten, tun es aber nicht und warum?

        „Man hört immer Beiträge wie “Bombeneinschlag / Unfall – 10 Tote, darunter 3 Frauen”. Wieso muss man das hervorheben? “7 Männer und 3 Frauen” hätte es doch auch getroffen?“

        Da stimme ich zu. Aber mit geschlechtsneutraler Sprache hat das nichts zu tun, weil hier ja explizit eine Entscheidung gegtroffen wird, ein bestimmtes Geschlecht hervorzuheben. Idealerweise würde man entweder gar kein Geschlecht nennen oder beide. “ 10 Menschen sind gestorben“ reicht doch – oder ist das wieder Gleichmacherei? 😉

      • Ok. Grundsätzlich mal…warum dürfen Feministinen eben das aufgreifen was sie nervt und wir Männer nicht? Für mich ist das gleiches Recht für alle, wenn sie sagen was ihnen stinkt, ich dann auch sagen darf was mir stinkt, oder nicht?
        Die Bezahlungsdebatte würde ich aber gern kurz mal anführen.
        Lassen wir mal Teilzeit bei Seite (kurz: ich habe in letzer Zeit immer öfter gehört wie Männer in den Erziehungsurlaub gehen und danach, oder eben weil frisch Vater, Teilzeit arbeiten – in der Firma eines guten Freundes hauen sie grade alle ab).

        Hier handelt es sich schlicht um eine Milchmädchenrechnung. Man betrachtet einfach die große Zahl unterm Strich weil die als einzigste für diese Argumentation taugt. Zerlegt man das alles aber sieht man auch die Ursachen dafür, welche dann diese Behauptung Frauen verdienen weniger als Männer auf einmal nicht mehr so stützen würde. Also, zieht man das alles ab (in keinem Gewerkschafts-/Arbeitsvertrag stehten unterschiedliche Gehälter für Männer und Frauen) bleibt am Ende nur noch- und das ist belegt, die kleine Differenz die sich auf unterschiedliches Lohnverhandlungs Verhalten zurück führen lässt. Es fällt Frauen idR. immer etwas schwerer sich gut zu verkaufen. Das sollte ausgeglichen werden? Wie? Meine Meinung dazu ist: Selbst schuld.
        Wenn einem Mann diese Eigenschaften fehlen (er somit auch weniger Verdient als seine Kollegen) schreit auch keiner nach nem Ausgleich weil er sich nicht selbst helfen kann. Die Voraussetzungen sind nämlich für alle Gleich, jeder ob Mann oder Frau muss eben das beste daraus machen.
        Wenn jetzt Männer etwas mehr „in die Wiege gelegt wurde“ als Frauen, ist das eben so. Heisst ja nicht das Frauen nicht in andern Gebieten generell oder grundsätzlich besser wären als Männer. Wir sind nunmal dazu geschaffen uns zu ergänzen…

        Ich bin weder Feind von Gleichmacherei, noch fan vom traditionellen Rollenbild einer Frau.
        Sollen sie doch, wenn sie wollen und können. Ich hab größten Respekt vor einer Bauingenieurin, oder KFZMechatronikerin und würde nie ihre Fähigkeiten anzweifeln aufgrund ihres Geschlechts, was heute auch die wenigsten Männer wirklich noch tun.

        Aber sich die Rosinen rauspicken auf Kosten der Männer die sie angeblich unterdrücken…. da hat der Spaß n Loch :-) Frauenquoten in Vorstandspositionen… nicht als Kanalarbeiterin oder Müllfrau. Wenn man den Job haben will, hier ist er, was hält einen davon ab ihn zu bekommen? Man sich selbst, und die mangelnde Bereitschaft etwas an sich zu ändern? Oder doch die bösen Männer die einen da nicht haben wollen – warum sollte das so sein? Kannst du mir da einen guten Grund nennen? Männerwirtschaft und so… unter sich…Schwachsinn! Is doch kein richtiges Argument…… Wo ist da dieses Berühmte: Wir können es nicht nur genau so gut sondern besser als die Männer. Wir brauchen keine Männer?

        Was würdest du zu einem Mann sagen, der behauptet wir brauchen keine Frauen, abgesehen von: krieg du dann mal die Kinder?

        Kannst du nicht nachvollziehen das sich einige Männer sagen, hier reichts dann?
        Ich halte dich ja garnicht für so eine Kampfemanze, aber das ändert nichts daran, dass mir das Geschwätz von denen tiereisch auf den Sack geht. Ausser ständigem Meckern und Klagen kommt da nicht viel weil die nix können. Also versucht man statt sich selbst zu verändern (achtung könnte unangenehm werden) das gesamte Umfeld zu ändern. Das wirklich Schlimme dabei ist, das es Früchte trägt und unsere Gesellschaft bereits beeinflusst.
        Dagegen wehre ich mich nunmal, weil ich nicht die Klappe halten kann, auch wenn ich dann als Frauenhasser betitelt werde, weil alles andere zu Kompliziert und zu unbequem wäre.

    • „Ich finde es übrigens auch ziemlich doof, den Feminismus dafür verantwortlich zu machen, was individuelle Frauen können oder nicht können“
      Das muss ich garnich… das macht der Feminismus schon.

      Das Restliche ist nunmal das, was und wie ich es so sehe.

      Warum können wir hier nicht reden?
      Wer sagt denn das du deine Meinung nicht zum besten geben darfst?
      Hier werden deine Beiträge nämlich nich gelöscht und du gesperrt…das ist der Unterschied zu EMMA.
      Aber du gibst ja schon auf bevor du es versucht hast – typisch eben :-)

      • @sonja

        du kennst das hier?

        Verordnung über die Wahl der
        Gleichstellungsbeauftragten und ihrer
        Stellvertreterin in Dienststellen des Bundes
        (Gleichstellungsbeauftragten-Wahlverordnung –
        GleibWV)
        GleibWV
        Ausfertigungsdatum: 06.12.2001
        Vollzitat:
        „Gleichstellungsbeauftragten-Wahlverordnung vom 6. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3374; 2002 I S. 2711)“

        Mal ein Auszug:
        – § 2
        Wahlberechtigung
        (1) Wahlberechtigt sind alle weiblichen Beschäftigten der Dienststelle. Dies gilt auch für Teilzeitbeschäftigte und
        minderjährige Auszubildende sowie für Frauen, die beurlaubt oder zu einer anderen Dienststelle abgeordnet sind.
        Stichtag ist der Wahltag.
        -§ 3
        Wählbarkeit
        Wählbar für das Amt der Gleichstellungsbeauftragten und der Stellvertreterin sind alle weiblichen Beschäftigten
        der Dienststelle. Ausgenommen sind Beschäftigte, die vom Wahltag an noch länger als drei Monate beurlaubt
        oder zu einer anderen Dienststelle abgeordnet sind.

        irgend wie sieht es so aus das Gleichstellungsbeauftragte weiblich sind, jedenfalls beim Bund. Äußerungen wie dein:

        „Stimmt nicht. Ist zwar üblich, ist beim Begriff (Gleichstellungsbeauftragte/-r) einklagbar wegen AGG und es gab schonmal einen Mann an der Uni Leipzig.“

        Sind es die mich dazu bringen ersteinmal garnichts was eine Feministin sagt zu glauben. Aus meiner bescheidenen Erfahrung herraus ist das Beste was Feministinnen können, tricksen, verschleiern und die unwarheit sagen.

        Schon die Schreibweise „……_Innen“ brech. Wenn ihr wirklich ein wenig Ahnung von der deutschen Sprache hättet dann wüstet Ihr welchen Schwachsinn der Feminismus damit verzapft hat.

        Hier mal eine Erklärung zum generischen Maskulinum:

        “Generisches Maskulinum” ist übrigens ein unglücklicher Begriff und wird in der Linguistik auch kritisiert. Rein sprachlich ist das nämlich eigentlich kein Maskulinum.

        Dass man es überhaupt als solches ansehen kann kommt natürlich vom gefühlten Komplement: “die Studentinnen” beinhaltet die eindeutige Information “weiblich”, und wird dann eben als Komplement zu “die Studenten” gesehen, was dann ja männlich sein müsste. Tatsächlich muss ich aber, wenn ich ausdrücklich nur Männer ansprechen und Missverständnisse vermeiden will, “die männlichen Studenten” sagen, weil “die Studenten” für sich genommen nicht eindeutig ist.

        Wenn ich sage: “alle Autofahrer” dann geht man sprachlich zunächst davon aus, dass Frauen und Männer gemeint sind. Während “alle Autofahrerinnen” definitiv nur Frauen meinen kann.

        Dass dieses Sprachverständnis so existiert und funktioniert hat auch einen Grund: das heute als “männlich” bezeichnete Genus ist sprachhistorisch ursprünglich gar nicht männlich. Im urindogermanischen, aus dem (fast) alle europäische Sprachen entstanden sind, gab es nur zwei Genera: eins für Sachen, und eins für “lebendiges”, ohne nach Geschlechtern zu trennen. Irgendwann vor den alten Griechen kam ein drittes Genus dazu, dass neben der Information “lebendig” noch die Information “weiblich” trug, das klassische Femininum. Erst daraufhin hat sich bei manchen Wörtern (z.b. lat. Amicus/amica Freund/Freundin bzw. die gesamte o/a-Deklination) das “lebendig”-Genus zu einem gedachten Komplement des neuen Femininums entwickelt.

        Die ursprüngliche geschlechtslose Bedeutung hat sich im Sprachverständnis aber insb. im Plural bis heute erhalten, und deshalb muss man eben “alle männlichen Studenten bleiben bitte noch kurz hier” sagen, wenn man nur die Männer ansprechen will, während “alle Studentinnen” eindeutig ist.

        Dass damit Frauen unsichtbar gemacht würden, ist also nicht mehr als eine auf den ersten Blick nicht völlig absurde Behauptung, die man nur durchhalten kann, wenn man sein Sprachverständnis ignoriert und aufs bloße Schriftbild (Studenten – Studentinnen -> Gegensatzpaar!) abstellt. Wenn man das macht, müsste man konsequenterweise auch gleich den gesamten deutschen Plural abschaffen. Der wird nämlich ausschließlich aus der femininen Form gebildet:

        der Muskel – “die” Muskeln.

        so für heute reicht es.

        Ach eins noch, wie immer ein guter Text von die Oli

  • Danke ist mir echt mal aus der Seele gesprochen. Ich hatte schon Befürchtungen wegen Deines die ach so böse Konsumgesellschaft verdammenden Textes, der übrigens total gut in die „EMMA“ gepaßt hätte.

  • Ich hab das hier grade entdeckt….

    Was mir auffällt ist folgender Widerspruch:
    Eine Hure von Format ruht in sich. Sie ist selbstbewusst(…) ( Bei Neid)
    (…)von ihren Kunden Zuspruch für ihre Arbeit, der ihr Selbstbewusstsein stärkt;(…) (bei Hochmut)

    Also was jetzt?!
    Selbstbewusstsein (wörtlich und sinnhaftig), welches auch unabhängig von Widrigkeiten bestehen bleibt, und eine etwaige Ausstrahlung die daraus resultiert (was jemand authentisch selbst-bewusstem jedoch egal ist, weil es weder drum geht zu wirken noch Neider zu erzeugen, sondern einfach der zu sein der man ist) entsteht aus sich heraus und wird nicht durch Ausseneinfluss hervorgerufen. Weder durch Kunden, Freunde, Männer, Frauen, den Hund oder den lieben Gott.
    Sie mögen unterstützend wirken, als wirkliche Basis selbstbewusst zu sein ist diese aussenorientierte Wahl wohl eine eher wackelige Angelegenheit.

    Ich habe ab dem Punkt nicht mehr weitergelesen, da ich drüberhinaus es nicht nachvollziehbar finde von Prostitutionsseite genau das gleiche zu machen wogegen sich Huren wehren, nämlich Diskriminierung.In dem Fall diskriminieren halt Prostitutionsbefürworter Feministinnen und hauen hier ebenso alle in einen Topf.
    Jemand der mit „seinem“ (was auch immer das ist) im Reinen ist, hat keinerlei Grund andre anzugreifen, besser oder schlechter zu machen, noch von seiner Position überzeugen zu müssen. Leben und Leben lassen.

      • Wie oben geschrieben, ich habe ihn nicht weitergelesen. Aus dem einfachen Grund, dass ein Auge um Auge, Zahn um Zahn zumindest langfristig nicht funktioniert. Egal von welcher Seite es ausgeht ob als Aktion oder Reaktion. Und deine Antwort ist ja wieder „DIE“ wollen dieses oder jenes. Ja, das bezweifelt auch keiner, dass DIE das wollen. Ich denke aber, dass der Kampf gegen anders Gesinnte zu keinem Ziel führt. Es scheint mir eher als schwächt es, weil plötzlicher der Kampf das Ziel wird und das eigentliche Anliegen (Selbstbestimmt die Arbeit zu tun die einem Spass macht) aus den Augen verloren wird.
        Ein die eigene Position stärken, durch verstärkte, konstruktive und sachliche Zusammenarbeit in der eigenen Gruppe als auch Vorantreiben von Synergien mit offeneren Gruppierungen- wenn wir wieder beim Selbstbewusstsein sind- wäre da vielleicht hilfreicher.

      • Dazu brauchtest Du nicht weiter zu lesen, stand in den ersten Zeilen.
        Ich halte nichts von Allianzen mit dem Feind. Das hat 1938 (für England) nicht geklappt, das hat 1939 (für die UDSSR) nicht geklappt und das ergibt auch 2013 keinen Sinn.
        Des Weiteren habe ich keine Lust auf dieses Rumgeeiere, ich schreibe, was Sache ist. Politisch korrektes Rumgegaye, das machen die anderen schon, da braucht es mich nicht für.
        Wenn Du darauf nicht klar kommst, lies halt weiter die taz, oder was auch immer.

        • Tja, das eine ist nicht zu lesen. Das andre nicht GENAU zu lesen. Was weit gefährlicher ist als ersteres. Ich habe nichts über „Allianzen mit dem Feind“ geschrieben.
          Viel Spass beim Feldzug. Da kann ich nur hoffen, dass diese Vorgehensweise der Sexarbeit selbstbestimmter Damen (plural) nicht eher schadet als hilft….

  • Hallo Sonja!
    Du bist doch gar keine Feministin! Zum Glück. Da du keine Bevorzugung der Frau willst, sondern eine gleichberechtigte Frau, bist du keine Feministin. Du bist eine ganz normale selbstständige emanzipierte Frau. Menschenrechtlerin, wie du dich selbst nanntes, trifft es auch sehr gut!

    Feminismus will die Bevorzugung der Frau, so wie Maskulinismus (Ok gibt’s nich in D) die Bevorzugung des Mannes will.
    Du hattest also am Anfang schlicht den falschen Begriff gewählt, um deinen Standpunkt zu beschreiben.

    Ich bezeichne mich ja auch nicht als Rassist, wenn ich mich für die GLEICHBERECHTIGUNG von In- und Ausländern vor Gericht einsetze. Tu ich wirklich.)

  • Gegen Prostitution hat sich vor Jahren schon Peter Redvoort in „Die Söhne Egalias“ ausgesprochen – und der ist sicherlich nicht lustfeindlich (siehe sein Buch „Pornos machen traurig“ …). Bin absolut seiner Meinung – auch als Mann!

    Robert

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