Das Skandälchen um Helmut Schmidt: Warum die Wegelagerer der Mainstreampresse mobil machen

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Fronturlaub: Helmut und seine Loki am Ostseestrand

Ich habe nicht geschossen, weil es befohlen war, sondern weil die sogenannten Feinde auf mich geschossen haben. Ich wollte überleben.“
Helmut Schmidt über seine Wehrmachtsjahre

Nehmen wir an, Helmut Schmidt würde noch leben. Wie würde er auf das unwürdige Schauspiel um das Foto reagieren, das ihn in einer Wehrmachtsuniform zeigt? Höchstwahrscheinlich kurz und knapp, also so: „Das interessiert mich nicht.“ Recht hätte er damit gehabt. Wie meist.

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„Baby, das war’s!“

Die vaterlandslosen Gesellen der Mainstreampresse sind dagegen sehr interessiert. Sie haben lang drauf gewartet, Schmidt einen reinwürgen zu können. Als er noch lebte, ging das nicht. Die Deutschen liebten ihren Welterklärer Nummer 1 zu sehr, dazu kam: Die Angst vor einem Gegenschlag aus „Schmidts Schnauze“ war zu groß.
Nun, wo er tot ist, kommen sie aus ihren Löchern, die „Wegelagerer“ (O-Ton Schmidt) der Mainstreampresse, die zu gern an Deutschlands Identität nagen. Allen voran: Backpfeifenfresse und BILD-Chefredakteur Julian Reichelt. Der erdreistet sich, seinen Kommentar mit folgenden Worten einzuleiten: „Es tut mir leid für Helmut Schmidt, aber…“
Was glaubt er, wer er ist? Als ob eine Geistesgröße wie Schmidt Mitleid von einem wie Reichelt nötig hätte! Wer sich mit Schmidt auch nur ein bisschen auskennt, kann einschätzen, was er von Reichelt gehalten hätte: nichts.

Aber wo kommt sie eigentlich her, die diebische Freude der Mainstreampresse, das Andenken eines der größten Deutschen aller Zeiten zu beschädigen? Reichelt, dieser Trottel, gibt sich keine Mühe einen der Gründe zu verhehlen: „Ich persönlich verehre ihn längst nicht so sehr wie viele andere Menschen in diesem Land, weil ich seine späten außenpolitischen Ansichten oft für zynisch gehalten habe, besonders sein ewig mildes Verständnis für Regime wie in China.“
Doch Schmidts „Gerade Deutschland täte gut daran, sich aus den inneren Angelegenheiten fremder Länder rauszuhalten“-Haltung ist nicht der entscheidende Grund für den (vergeblichen) Versuch der Demontage seiner Person. Der Hauptgrund ist, dass wir Einwanderungskritiker den großen Helmut Schmidt gern als Kronzeugen gegen den multikulturellen Wahn der Mainstreampresse nutzen.
Es war schließlich Schmidt, der sagte: „Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.“

Es war Schmidt, der sagte: „Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig.“

Es war Schmidt, der sagte: „Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“

Es war Schmidt, der sagte: „Es war ein Fehler, dass wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“

Es war Schmidt, der sagte: „Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar.“
Und so weiter und so fort.

Weit hergeholt? Schließlich sind die Journalisten der Mainstreampresse unabhängig? Würden niemals versuchen selbst Politik zu machen? Da glaubt mal dran. Ich glaube lieber an Menschen wie den jüdischen Autor Tuvia Tenenbom, der kürzlich in einem Interview auf SPIEGEL-Online sagte: „Es gibt keinen Journalismus mehr, vor allem in Deutschland nicht. Stattdessen gibt es Aktivismus. Journalisten berichten nicht mehr, was geschieht, sondern was wir denken sollen.“
Und ich glaube vor allem an Helmut Schmidt: „Wenn man ganz genau hinschaut, dann sieht man, dass die politischen Journalisten eigentlich mehr zur politischen Klasse gehören und weniger zum Journalismus.“

P.S.: Wenn Sie, lieber Leser, endlich mal wieder einen würdigen Artikel über Helmut Schmidt lesen möchten, lesen Sie meinen, den ich kurz nach seinem Tod schrieb: „Vorne nicht!“ – Helmut Schmidt und der Rockabilly-Friseur

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7 Comments

  • Jaja, die Sache mit der Geschichte, den Juden und den „Nazis“.

    Meine aller erste Freundin und Spielkameradin als Kind und auch das erste Mädchen, das ich jemals im Leben nackt gesehen habe, hieß mit Nachnamen Rutenberg. Daran habe ich mich vorgestern schmunzelnd erinnert. Wie unsere Mütter das gemeinsam wohl ausgeheckt haben, uns zusammen mal duschen zu lassen, im Rahmen moderner Aufklärung Anfang der 70er Jahre. P. hatte da wohl auch noch nie den Schniedel eines Jungen gesehen, und so kamen wir beide dann eben auch in den Genuss dieser ersten Erfahrung mit den nackten Tatsachen beim anderen Geschlecht. P. war es übrigens auch, die mich einmal dazu gebracht hat, mich als Mädchen zu verkleiden und sogar zu schminken und so dann zusammen mal raus auf die Strasse zu gehen. Beziehungsweise, uns so auf dem Balkon der Strasse zu präsentieren, denn allein auf die Gasse hätte man uns damals nicht gelassen. Nicht in Mexiko.

    Alles was ich darum bisher auch hier über Juden geschrieben habe würde ich jederzeit auch mit ihr teilen. Wahrheit. Unsere Familien waren befreundet, wir waren befreundet. Ihr Vater und Meiner waren auch gut befreundet, und hätte meiner mehr Glück gehabt, dann würde ich heute womöglich auch in Kanada leben. Jahre später haben wir sie dann dort mal besucht und auch Urlaub gemacht, meine Mutter und ich. Kann mich noch an vieles erinnern, bei diesem Besuch, auch das sie dann schon reifer war als ich, wie das eben bei Gleichaltrigen am Anfang der Pubertät eben so ist. Oder an den Wels, den ich mit Hilfe ihres Papas in einem kanadischen See gefangen habe. An den Film, den wir uns alle zusammen damals angesehen haben. Allerdings ohne den Papa. Was ich heute natürlich verstehen kann: Grease.

    1978. Da war ich also 12 und wir, meine Mutter und ich, mit TWA auf dem Weg zurück nach Mexiko über Kanada. Nach einem nur kurzen Aufenthalt in Deutschland, der ein oder ein und einhalb Jahre gedauert hat. Erst kurz vor meinem 16. Geburtstag, also fast 4 Jahre später, sollte ich dann endgültig nach Deutschland kommen. Also Sommer 1978, nach dem Schuljahr im Urlaub, damals noch Andy in Kanada im Kino.

      • Na ja, so wie die Beiden das aufgebauscht, spannend gemacht haben, kommt es mir heute im Nachhinein so vor. So als hätten die Beiden damals zu viel (die Zeitschrift) Eltern gelesen. Die sich manche eben auch schon damals selbst in Mexiko geleistet haben. Oder haben sie die Zeitung womöglich von der Frau Prei… bekommen, deren Ehemann das Catering für die Lufthansa dort unter seinem Kommando hatte? Weil es doch an Bord der LH-Maschinen auch immer deutsche Tageszeitungen und diverse Magazine für die Passagiere zum lesen gibt? Ich erinnere mich allerdings, dass es auch schon damals auch ein paar internationale Buchhändler in Mexiko City gab, die auch internationale Presseerzeugnisse verkauft haben. Zum doppelten Preis. Kann man sich heute aber schon alles gar nicht mehr vorstellen, dass die reguläre Post damals noch Wochen gebraucht hat, bis ein Brief in Lateinamerika aus Europa ankam. Das ist noch keine 40, 30 Jahre her, dass es so war. Viele Firmen und Privatleute haben darum auch immer am Flughafen Reisende nach Deutschland gefragt, ob sie ein paar Briefe mitnehmen könnten, um sie dann am Flughafen in Deutschland in den öffentlichen Briefkasten zu werfen, selbstverständlich schon korrekt frankiert mit Briefmarken, die auf dem gleichen Weg bereits schon vorher nach Mexiko gekommen waren.

        Dagegen bekam ich gestern innerhalb von 24 Stunden bereits eine Antwort aus China, per E-Post, betreffend einer speziellen technischen Frage zu einem kleinen Ladegerät für meine Dampferakkus.

        • Man kann es aber auch positiv sehen. Als Zeichen dafür, wie sehr sie sich bemüht, um uns gekümmert haben, damit wir uns möglichst günstig und prächtig, lebenstauglich entwickeln.

  • Ein neues Indiz, ein weiterer Hinweis, das Muskelsucht tatsächlich das moderne männliche Pendant zur weiblichen Magersucht ist. Worüber ich schon mal vor einigen Monaten berichtet habe. Beides hat zudem nichts mit den Wünschen des jeweils anderen Geschlechts zu tun, sondern ist in beiden Fällen ausgemachter hausgemachter Blödsinn:

    http://www.amica.de/beauty/body-diaeten/sexy-wie-scarlett-kurvig-wie-kim-enthuellt-so-sieht-die-wahre-traumfrau-der-maenner-aus_id_3766121.html?utm_source=focus&utm_campaign=news%2b&utm_medium=referral&utm_content=FOL_Home_Teaser_HS_Amica+Traumfrau+Maenner+sexy

    Wofür Muskeln stehen ist klar, doch wofür stehen die Kurven, die die Frauen nicht (mehr?) haben wollen? Darum können Männer derzeit auch so „stark“ und „männlich“ wirken (Bärte tragen) wie sie wollen, wenn Frauen keine Frauen mehr sind, dann führt das trotzdem zu nichts. Egal wie sehr sie sich auch aufblasen. Die Geschlechter entfernen sich dadurch also derzeit sogar voneinander, sinken dadurch derzeit immer mehr in ihrer gegenseitigen Attraktivität. Das ist das lateinische Wort für Anziehungskraft. Der Anfang vom Ende einer jeden Zivilisation, die sich dann nämlich auch nicht mehr vermehrt. Weil es nicht mehr zoom macht, die natürlichen Mechanismen nicht mehr aktiviert, angesprochen werden. Irgendwie tragisch, weil beide Geschlechter damit sogar gegen das Gleiche kämpfen: Ihre Schwäche. Denn beides erfordert Disziplin, Härte gegen sich selbst, sowohl Diät und Kalorien zählen wie auch Training und Mukibude.

    Oder: „Starke“ Frauen führen zu Männern die glauben, noch stärker sein, werden zu müssen. Obwohl genau das ja „starke“ Frauen gar nicht wollen. Denn genau damit haben solche Frauen ja ein Problem. Ein Teufelskreis, eine Eskalationsspirale, wodurch sich der Kampf der Geschlechter immer weiter verschärft, und in Folge davon zu Krieg führt. Letzteres ist etwas schwer zu erklären, wie das zusammenhängt, und darum schreibe ich darüber vielleicht ein anderes mal (über die Polarität der Welt und das Yin und Yang in allen Dingen).

    • Aber es gibt auch noch Männer, die auf Frauen stehen, die Titten und Arsch haben. 😊 Die das Weibliche anbetungswürdig finden. Es gibt sie, die richtigen Männer, die stark sind und ihre weiche, sensible Seite nicht verstecken.
      Eine wunderbare Erfahrung.
      Da geht Frau gern auf die Knie. 😉 Weil wir Frauen Männer anbetungswürdig finden.
      Es gibt sie, Frauen die keine Diät machen und Männer die nicht ihre Muckis im Fitnessstudio trainieren müssen.
      Ich kenne einige…

    • Gerade den Artikel gelesen . 😀 😀
      Mann Mann, sind die Leute Krank. Kein Wunder, dass so viele unglücklich sind. Die jedenfalls, die solchem Schwachsinn hinterher hecheln.

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