Beziehungstipp: Einfach mal die Fresse halten!

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„Du kannst es mir sagen, wirklich, ich bin dir auch nicht böse, ich möchte nur die Wahrheit wissen, verstehst du?“
Gott, keine Ahnung, wie oft ich auf diesen Satz hereingefallen bin! Doch diese Zeiten sind vorbei, heute lasse ich mich nicht mehr in den Wald locken. Warum auch? Was würde es bringen? Nicht alles, was gedacht, nicht alles, was erlebt, sollte auch erzählt werden.

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„Baby, das war’s!“

Ein Beispiel …
Neulich feierte ich mit ein paar Mädels und Jungs um die Zwanzig in ihrer WG in Neukölln. Es ging hoch her, Opa, also ich, erzählte Geschichten aus dem Krieg, unter anderem von Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr, dessen Nase in den Siebzigern so im Arsch war, dass er sich sein Kokain von seinem Lakaien per Strohhalm in der Hintern blasen lassen musste. Wer mich kennt ahnt bereits, wie die Story weitergeht. Einer der Jungs, ein bisexueller, wollte nicht glauben, dass das funktioniert, vielleicht wollte er auch nur meinen Arsch sehen, was weiß ich, spielt ja auch keine Rolle, kurz: Sturzbetrunken wie ich war, nahm ich die Herausforderung an. Wir gingen auf Toilette, zwei der Mädels tippelten hinterher. Eines kniete sich auf die Höhe meines Hinterns, um auch ja nichts zu verpassen, während mir der Bi-Boy das Pulver in den Arsch blies.
„Oh-Gott-Oh-Gott-Oh-Gott – was haste denn da schon wieder für eine kranke Aktion gebracht?!“, fragte ich mich, als ich am nächsten Nachmittag aufwachte. Bei DEN Mädels brauche ich mich nie wieder blicken lassen, so viel war sicher, oder …?
Weit gefehlt! Zwei Tage später erzählte mir mein Verbindungsmann in der WG, dass das neugierige Mädchen mich „hart ficken“ wollen würde. Hart ficken, also gern mit mir schlafen.
Wurde also doch eine runde Geschichte. Eine, die ich, obwohl ziemlich lustig, meiner Freundin selbstverständlich nicht erzählt habe.
Was hätte es gebracht? Sie wäre sauer gewesen, weil ich gekost habe, sie wäre eifersüchtig gewesen, weil ich meinen nackten Arsch fremden Mädchen gezeigt habe und möglicherweise hätte sie sich gefragt, ob ich brav geblieben wäre, schließlich weiß sie, dass ich auf Kokain kaum zu halten bin, wenn Mädels in der Nähe sind.

Im Laufe der Jahre bin ich zu der festen Überzeugung gelangt, dass es keinen Sinn ergibt Dinge preiszugeben, die bei der Frau, die ich liebe, nichts außer Traurigkeit, Wut oder sogar Schmerz hervorrufen.
Noch ein Beispiel …
Stellt Euch vor, ich würde auf Monstertitten stehen. Und zwar ausschließlich. Kleine Brüste würden mich so gar nicht anmachen. Sollte ich das meiner Freundin, die ganz, ganz zauberhafte Minitittchen ihr eigen nennt, erzählen? Ich denke nicht! Was würde es bringen? Nichts! Außer Traurigkeit und/oder Komplexe. Oder im schlimmsten Fall eine Frau, die sich die Brüste vergrößern lässt, nur weil sie glaubt, dadurch auf mich attraktiver zu wirken. Was für ein Albtraum!

Selbstverständlich sollte man in einer Beziehung nicht grundsätzlich die Fresse halten. Ganz im Gegenteil sogar. Kommunikation ist das Wichtigste überhaupt, um eine Liebe fit für die Ewigkeit zu machen.
Ein weiteres Beispiel …
Stellt Euch vor, ich hätte ein klitzekleines Bäuchlein bekommen. Dafür braucht ihr keine große Vorstellungskraft, ich habe nämlich tatsächlich ein klitzekleines Bäuchlein bekommen. Stellt Euch weiter vor, meine Freundin würde sagen: „Du, dieses klitzekleine Bäuchlein, das du bekommen hast, find ich ein bisschen unsexy – geh doch mal wieder zum Sport!“
Sollte sie das sagen? Ich denke schon! Denn: Es liegt in meiner Macht abzunehmen, wenn ich es denn möchte.

Das waren jetzt zwei oberflächliche Beispiele, aber meine Regel, nur Dinge anzusprechen, an denen sie oder ich oder wir beide zusammen etwas ändern können, gilt für alle Beziehungsbereiche. Abschließend möchte ich Euch meine Sichtweise am schlimmsten anzunehmendem Fall einer großen Liebe verdeutlichen, dem Betrug.
Stellt Euch vor, sie hat mich betrogen. Auf einer Party, aus einer Alkohollaune heraus. Der Fick hatte null Bedeutung für sie, den Mann, mit dem sie schlief, hat sie fast schon vergessen.
Sollte sie mir das gestehen? Bloß nicht! Wofür? Warum? Weshalb?
Gegenbeispiel: Stellt Euch vor: Ich hätte meine Freundin betrogen, und nicht nur das, ich hätte mich in die Frau, mit der ich schlief, verliebt. Aber ich liebe meine Freundin noch, ich möchte sie nicht verlieren. Sollte ich es ihr erzählen? Ja, verdammt! Damit wir, wie Angela Merkel immer so schön sagt, eine gemeinsame Lösung finden. Damit wir Hand in Hand um unsere Liebe kämpfen können.

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60 Comments

  • Bis auf das Ding mit dem Betrügen, stimme ich dir aus vollem Herzen zu. Aber ich brauchs ehrlich.
    Werden Situationen ’schwierig‘ (generell alles nach 01:30), dann muss ich nach Hause, falls ich alleine unterwegs sein sollte. So gut kenne ich mich. Das erwarte ich aber auch von meinem Partner.
    Und falls doch mal was passiert, ja, dann ist das so. Aber egal, ob Gefühle mit im Spiel waren oder nicht…: Ehrlichkeit, bitte.
    Nichts diskreditiert, in meinen Augen, eine Beziehung mehr, als Heimlichkeiten. Vor allem, wenn Andere es mitbekommen. So wichtig wie Loyalität dir ist, verstehst du bestimmt, weshalb ich so denke 😉

      • Mhm und du denkst ernsthaft deine Beziehung ist noch ‚wertvoll‘, wenn z.B. deine Freundin bei euren Freunden sitzt und darüber gesprochen wird, was du ja so gestern mit denen gemacht hast. Und Freunde sind dann da oft ehrlich. Dann also kommen deine ‚verschwiegenen‘ Sachen natürlich raus…sie weiss das natürlich nicht, vertraut dir, BEHAART im schlimmsten Fall auf deine Version der Geschichte (zumindest 5min). Macht euch das dann zu einem einzigartigen Paar!? Zu etwas besonderem? Ich denke nicht! Das hat nichts mit ‚wir gegen den Rest der Welt zu tun‘. Das ist: peinlich und entwertend. Ich sage ja nicht, dass man, falls etwas passiert ist, seinen Partner mit Details quälen muss (schwierig bei Frauen, zugegeben auch einige Männer können da schwer locker lassen) aber lasse NIEMALS deinen Partner so auflaufen. Das Messer im Rücken kannste ohne lebensgefährliche Verletzungen da nicht raus ziehen 😉

      • Und dir, euch, Oli, Jazz, danke für die Inspiration.

        Hatte dank euch gerade einen megalustigen aber auch total verrückten Traum. Guten Morgen erstmal allerseits.

        Eigentlich war es nur eine Komödie, aber gleichzeitig auch ein Drama. Ich werde die Serie „Freie Liebe“ nennen, du hast doch noch connections zum Fernsehen, Oli, und im Grunde muss in der Serie nur das passieren, was ich gerade geträumt habe. Das abenteuerliche, lustige aber auch dramatische an dem Traum war das Tempo, in dem die Handlung ununterbrochen wechselt, und durch das sich die gesamten Rahmenbedingungen der einzelnen Personen auch ununterbrochen verändern und weiterentwickeln. Dabei geht es auch nicht um Ortssprünge der Handlung, und man braucht auch keine Spezialeffekte. Eine einzelne Episoden kann wie bei einer „normalen“ Serie üblich auch an nur wenigen Orten stattfinden.

        Der Witz und Wahnsinn entsteht nur dadurch das es überhaupt keine zwischenmenschlichen Spielregeln und damit auch keinerlei Hierarchien oder vorgefertigten Handlungsmuster, Ziele, Vorstellungen, Erwartungen und Befürchtungen zu geben scheint. In der Serie kann es passieren, das einer gerade seiner Liebsten einen Heiratsantrag mit allem Pi Pa Po in einem schönen Restaurant machen will, und als er kurz auf die Toilette geht und zurückkommt sitzt da schon eine anderer, der das gerade macht. In dem Moment wird er aber von irgendwelchen Leuten entführt und aus dem Restaurant geschliffen, zu einem Junggesellenabend, so das auch sein Handlungsstrang wieder unterbrochen wird, beziehungsweise sich verändert, aber weitergeht. Und so geht es in der Serie die ganze Zeit, allen gleichzeitig. Ständig verändert sich für jeden vermeintlich alles, so als hätte man das Leben jedes einzelnen wie einen Film zerschnitten, die Teile einfach gemischt und dann dort bei einem anderen eingesetzt, wo es gerade passt. Und die Leute denen das passiert haben sich mittlerweile schon daran gewöhnt und akzeptieren es, weil es ja trotzdem immer irgendwie irgendwo weitergeht, nur das eben keiner weiß, was als nächstes passiert. Das irre dabei ist, dass trotzdem jeder alles bekommt, was er eh bekommen hätte, nur halt nicht so wie er es erwartet. Wir könnten es sogar hier simulieren, in dem jetzt nicht Oli wieder Jazz antwortet, sondern einfach jemand ganz anderes. Denn wenn alle in Liebe verbunden sind, was macht es dann für einen Unterschied, wen man küsst, oder von wem man geküsst wird, wenn man Lust auf küssen hat? Eine Utopie? Das mag sein, aber rein theoretisch machbar, Herr und Frau Nachbar, und damit eine weitere, denkbare Möglichkeit. Ahhhh, aber die Kinder brauchen doch auch Sicherheit und Stabilität, höre ich jetzt den Einwand. In so einer Welt haben sie die doch, und zwar von jedem und überall.

        http://www.dailymotion.com/video/xncqzd_depeche-mode-freelove-hq-music-video_music

      • Und was auch noch lustig und toll an dieser Serie ist sind die vielen und immer wieder neuen Gast- und Überraschungschauspieler, ja sogar bekannte Laien und Prominente, die in jeder einzelnen Episode auftreten, auftreten können, weil es ja theoretisch immer nur für eine einzelne Szene sein muss. Da ist dann zum Beispiel Michael Schumacher plötzlich der Fahrlehrer, der seinen Kollegen vertreten muss, oder Frau Merkel, Steinbrück oder Trittin tritt plötzlich mal als Kindergärtnerin oder Babysitter auf, und das natürlich immer mit der berühmten Applausszene am Anfang und am Ende des Auftritts, halt wie bei einer richtigen Sitcom, so heisst das glaube ich. Die Phantasie kennt keine Grenzen, und es gibt ja auch viele Laien die mal zeigen wollen, was sie so drauf haben. So gesehen ist es gleichzeitig auch eine richtige Castingshow, könnte man zumindest daraus machen, nur halt ohne das übliche Heidi und Dieter Selbstdarstellergedöns, denn hier entscheidet allein der Zuschauer, wer eine Chance auf eine weitere Szene bekommt, und wer nicht, und das geht auch ohne die üblichen Demütigungen und Blossstellungen, wie sie bei anderen Castingsendungen so oft im Vordergrund stehen. Fast wie im richtigen Leben. Da sind wir alle selbst auch gleichzeitig die Kandidaten und Richter einer riesigen Castingschau die alle darum kämpfen, buhlen, betteln, täuschen, entscheiden, urteilen, abwägen, richten, wer eine weitere Szene in unserem Film bekommt, und wer nicht, in der Schule, bei der Ausbildung, an der Uni, am Arbeitsplatz, in der Wirtschaft, im Sport, in der Armee, im Krieg, in der Politik, in der Kunst – und in der Liebe. Taube, oder Spatz? Should I stay, or should I go, some win, some loose – you choose.

  • Also falls Du nicht vor hast Deine Liebe für eine vorübergehende Verliebtheit zu verlassen,
    solltest Du lieber auch in letzterem Fall die Schnautze halten.
    Wie soll Dir eine Frau in Zukunft vertrauen wenn sie weiß,
    daß Du es echt schaffst Dich noch in jemand weiteres zu verlieben?
    Wenn Du das Vertrauen der Frau verloren hast, wirds unentspannt! Das willst Du doch nicht wirklich oder?!
    Ich würde das nicht wissen wollen, ich könnte dann an Deiner Liebe zu mir nicht mehr glauben.
    Hahhaaa, was ich natürlich im Moment tu, nein Quatsch 😉
    Falls meinem Mann so was mal passieren würde, sei es auch, in dem Fall, „nur“ eine sexuelle Sache,
    würde ich von ihm verlangen es niemals zu erzählen,
    dann muß er halt Mann genug sein um damit alleine fertig zu werden.

  • Ach, so, hier noch: Klar ist Ehrlichkeit für jede Beziehung wichtig, sehr sogar!
    Aber geht es um eine Ehrlichkeit, die diese Beziehung killt oder die Qualität dieser….
    …sollte man da nicht lieber schweigen?!
    Die Beziehung sollte einem mehr wert sein als das Bedürfnis sein Gewissen zu erleichtern.
    Ja, blabla, niemand ist perfekt, sei Dir sicher, daß Du es nicht bist, warst oder jemals sein wirst
    und sei Dir ebenfalls gewiss, daß es Dein Mann nicht ist, nicht war und niemals sein wird.
    Das ist menschlich.
    Jeder macht mal Fehler, vielleicht unter gewissen Umständen einen unverzeilichen,
    den er sich selbst nachher nicht mehr erklären kann. Ich meine jetzt nicht Serientäter, nä!
    Sollte deshalb eine wundervolle Beziehung enden?
    Ich finde nicht.
    Soll gefälligst sein Maul halten :)

  • ich denke deine Freundin wusste von Anfang an das du gerne mal was mit anderen Mädels hast ,somit wusste sie ja worauf sie sich einlässt ,also schweigen u genießen 😉 nur wenn man sich ernsthaft verliebt ,ja dann sollte man schon darüber sprechen .

  • Die Fragen, die ich mir eher stelle… warum denn überhaupt koksen und blank ziehen, wenn man doch weiß, dass das den Partner verletzt? Sollte man solche -ja durchaus grundlegenden- Dinge nicht vorab klären? Dann muss man hinterher im Zweifelsfall auch nicht die Fresse halten 😉

  • Mir ist die Eigendynamik solcher Nächten ja durchaus bekannt. Aber letztendlich hat man es immer selbst in der Hand. Hinterher zu sagen „ich wollte ja eigentlich gar nicht…“ find ich ziemlich lahm.

  • Ich wollte lediglich anmerken, dass man innerhalb einer Beziehung die Grenzen seines Partners auch einfach respektieren kann. Und zwar nicht nur hinterher durch Schützen/Verschweigen, sondern tatsächlich auch bereits im Vorfeld durch „Am-Riemen-Reißen“. Meine Meinung. Muss dich gar nicht kümmern.

    Aber dies ist doch ein öffentlicher Blog inklusive Kommentarfunktion, also erlaube ich mir zu kommentieren :)

  • Also die Sache mit der betrügerei…
    mal ehrlich 90% der Frauen wärn übern Berg wenn du denen das erzählst…
    Das wohlbekannte Argument ‚Wenn du mich liebst müssten wir hier jetzt nicht kämpfen, weil du fremd gefickt hast!‘
    Mach ihr mal klar dass du einfach nur ficken wolltest…
    Ich sag ma bei Frauen in meinem Alter, bin 21, kann das gaaaaaanz böse in die Hose gehn….
    Wenn es natürlich eine Möglichkeit gibt das so richtig gut zu argumentiern.. bitte ich dich selbstverständlich mich zu unterrichten…
    hehe mfg

    • Hab ich nicht. Deshalb würde ich einen Betrug auch nur unter Folter gestehen. 😀
      Selbst wenn schon lange Schluss war, habe ich nichts gesagt. Ganz im Gegensatz zu einigen Mädels …

      Sie: Ach, Übrigens, ich hab mit Max geschlafen.

      Ich (liebte sie noch): Ja, und, warum erzählst du mir das?! HÄ?! TICKST DU NOCH RICHTIG?!

      Sie: Ach, komm, du fickst doch längst eine andere!

      Ich: Ja, und? Hab ich dir das erzählt?! Nä! Außerdem fick ich doch nur eine andere, weil DU mich nicht mehr willst!

      Sie: Ach, komm, wenn wir jetzt Sex hätten, würde dich die Geschichte anmachen, war nämlich ganz geil, schön auf Koks und so.

      ICH: WIR HABEN JETZT ABER KEINEN SEX!

      Sie: Aber wenn wir jetzt Sex hätten, dann WÜRDE es dich anmachen, während mich Geschichten wie du die Schlampe fickst nie anmachen würden!
      NIE! NIE! NIE!

      Frauen. D-) Danach hatten wir tatsächlich noch Sex. Aber die Geschichte habe ich mir nicht angehört. Und das war auch ganz gut so. 😉

      • Ja klar wer hört sich denn gern solch eine Geschichte an..? mal ehrlich.. KEINER!
        Danach haste dann Schluss gemacht?? Oder haste versucht da nochmal was zu retten?

        Solche ‚Fehltritte‘ passiern ja eig. auch nur wenn’s schon sehr sehr am Ende von „Es ist vorbei &‘ mir kanns von daher auch scheissegal sein“ oder wenn man im Rausch.. egal ob Koks, Alkohol oder ähnliches ist.

        Oder würde man seine Freundin bei klarem Verstand einfach mal so betrügen…(wenn dir wirklich was an ihr liegt)?
        Einfach nur um mal zu testen was die alte, die dir gegenüber steht und dir gut gefällt, im Bett drauf hat ist ja eigentlich nicht 100%ig ein Grund um mal neben der Spur zu laufen… Oder denk ich da jzt wieder falsch?
        Denn wenn es so ist und du lebst mit deiner Freundin eine ehrliche Beziehung, von vornerein, also ihr erzählt euch immer alles ob dann einer von euch eifersüchtig ist oder man Krach riskiert, dann hat man irgendwann eigentlich eh ein schlechtes Gewissen wo man sich dann sagt, scheisse ich behalt es nimmer für mich und sag ihr das jetzt!

        Wenn sie sich dann nichts zu Schulden kommen gelassen hat, oder nicht auch was zu Beichten hat (wo man nie 100%ig wissen kann, weil sies vllt einfach nicht macht weil sie mit dem Gewissen leben kann), dann ist es ja „unausgeglichen“ und die verpisst sich einfach &‘ du kannst absolut gar nix mehr retten..
        oder seh ich das falsch?

  • Ihr tut alle so, als könnte man ganz leicht solche Fehltritte verheimlichen!!! Das geht vielleicht in Berlin klar, in Bremen aber nicht!!! Und das zeigt mir schon wieder, ehrlich währt am längsten. Mir kann sowas passieren, ihm kann sowas passieren, JEDEM verdammt. Das ist das Menschliche daran. Nur wenn ich’s von meinen Freunden hören muss und nicht von meiner besseren Hälfte, dann ist die Verletzung für mich irreparabel!!! 😉

    • Liebe Jazz,

      aber warum sagst du dazu „so was kann JEDEM passieren, verdammt“, so als wäre das eine Krankheit, die man bekämpfen müsste, oder ein Unfall, für den man sich schämt? War es denn nicht schön? Warum stehst du nicht einfach dazu?

      „Ja, manchmal habe ich Lust dazu, und ich liebe meinen Mann trotzdem kein bisschen weniger. Warum auch. Ich teile wahnsinnig viele schöne Sachen mit ihm, aber manchmal überkommt es halt einen von uns beiden mehr als beide gleichzeitig, und dann geniessen wir das jeder von uns beiden die Freiheit hat sich mit jemand auszutoben, der das gleiche möchte. Dabei geben wir beide natürlich darauf acht, dass wir keine Krankheiten mit nach Hause bringen, und niemand dabei unabgesprochen, ungeplant und überraschend schwanger wird. Die Freiheit nehm‘ ich mir, die Freiheit schenke ich ihm, denn wir lieben uns, und Liebe kann nur in Freiheit gedeihen und bestehen.“

      Alles Liebe,

      Aca

      • Hey Aca!

        Weil uns genau das von jeher eingetrichtert wurde…und du hast definitiv recht…wahre liebe bedeutet,
        das das Glück von jemand anderem, auch dein Glück ist (Zitat: Lana del Ray 😉 ) Aber uns wurde beigebracht, ständig das Gefühl der Eifersucht zu betonen. Und genau das macht es schwierig, auch wenn der Kopf das alles längst erkannt hat. :*

      • Geh‘ dem Gefühl nach, Jazz, und trau dich da hinzusehen wo es weh tut. Ganz tief da unten wartet auf dich eine Überraschung. Ich gebe dir ein Stichwort: Kein Mensch, keine Frau auf der ganzen Welt ist so wie du. Keine. Dich gibt es nur ein einziges mal, und zwar ganz genau so wie du gerade bist. Es gibt deswegen auch nichts, worauf du bei einer anderen Frau eifersüchtig sein müsstest, denn du kannst eh nicht so sein wie sie. Diese Angst, dieses Gefühl entspringt immer nur dem Gedanken, nicht gut genug zu sein, nicht gut zu sein. Trau dich zu erkennen, wer dir das eingeredet hat und erkenne wie Absurdität solcher Selbstzweifel. Du willst doch genau so sein wie du bist, und wenn nicht, dann ändere die Dinge, die du ändern kannst. Beweise dir selbst, wie sehr du dich lieb hast. Je mehr du das tust, um so weniger musst du dich ändern, weil sich dann deine Welt verändert. Das heisst ja nicht, dass du dich nicht trotzdem verändern und weiterentwickeln darfst, wenn du das möchtest, wenn dir danach ist.

        • Ich bin ganz gross darin, gemein zu mir zu sein. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich mich unglaublich stark selbst disziplinieren kann und dabei den einfacherern, den brutaleren Weg genommen habe. Darunter leidet die Seele ganz schön. Aber das muss einem erst mal bewusst werden. Danke für deine schönen Worte. Klingt irgendwie kitschig, aber die sind voller Licht und Liebe. :*

      • Mit vorheriger Absprache ist das ja wohl auch was völlig anderes.
        Darum ging es ja hier auch gar nicht.
        Es ging nicht um eine offene beziehung sondern um Betrug oder?

      • Ich halte es für vollkommen überflüssig und müssig, sich darüber überhaupt zu streiten. Das Phänomen der Liebe und das des sich in jemand Verlieben sind für mich in etwa so fassbar und berechenbar wie eine Erdbebenvorhersage. Ich kann manchmal nicht einmal mehr sagen und beschreiben, was das überhaupt ist, und ob es überhaupt jemals zwei Menschen auf der Welt gegeben hat, die das gleiche dabei gefühlt und erlebt haben, so unterschiedlich und einmalig waren auch alle meine eigenen Erlebnisse damit. Sehnsucht nach dem Menschen, mit ihm eins werden, sein wollen halte ich zwar für gute Indikatoren, aber sie leiten uns trotzdem auch immer wieder fehl wenn wir nicht gleichzeitig auch gehenlassen, loslassen, uns entfernen und trennen können. Sie ist und bleibt ein Geschenk des Himmels, das sich unserer Kontrolle entzieht, und als ein solches sollte man es auch annehmen. Dankbar, egal wie unvollkommen sie im Nachhinein betrachtet uns auch erscheinen mag, da wir selbst auch nie vollkommen sind und trotzdem jemand zu uns ja gesagt hat, zumindest für einen Moment oder eine Zeit. Nur so kann man seinen Frieden machen auch mit all den Verletzungen, die wir uns gegenseitig angetan haben, und sich wieder unvoreingenommen auf das nächste Mal Freuen, denn jede Liebe und jedes Verlieben ist anders, sogar wenn es noch mal in den gleichen Menschen ist. Am ehesten findet man sie doch, wenn man sie nicht sucht, weil man dann entspannt ist und viel spielerischer und unbefangener mit ihr umgeht, alles weich und im Fluss bleibt, und die Erwartungshaltung nicht zu hoch getrieben wird.

    • Du Jazz, ich bin zwar auch ein Mann, aber aus eigener Erfahrung ist es egal ob man es gleich erzählt, 2 Wochen später oder es machen „Freunde“ … der Partner ist verletzt … egal ob Mann oder Frau … Wenn man seinen Partner liebt macht man es nicht und wenn es doch passiert, sollte es nie raus kommen … der Vertrauensverlust ist immer irrparable …. egal wann

      • Für mich macht es einen Unterschied. Aber auch ich begreife jetzt erst, dass nicht jeder so ‚tickt‘ wie ich. Natürlich gibt es Parallelen. Soziologisch geprägt. Aber keiner von uns ist den selben Weg gegangen, höchstens den gleichen. Aber jeder bringt auch ein anderes ‚mind set‘ mit. Jüngst warf ich meinem Partner vor, nicht loyal gewesen zu sein…(nein, kein Betrug, wie hier diskutiert). Und innerhalb MEINER Möglichkeiten zu agieren, war er das auch. ER warf mir vor, wie ich dazu käme, seine Liebe an so etwas zu messen, sprach sein sonstiges Verhalten für tiefe Liebe zu mir (was ebenfalls stimmt). Er war einfach nicht dazu in der Lage, aus sich heraus zu wachsen, um meine Erwartungen zu erfüllen. Und dann habe ich etwas verstanden. Ich habe verstanden, dass man den Menschen den man liebt, den Mann beschützen will, vor Gefahren, vor der Welt, dass man ihn auch und vor allem vor sich selbst beschützen muss. Wir sind alle gleich und doch einzigartig.

        • „Ich habe verstanden, dass man den Menschen den man liebt, den Mann beschützen will, vor Gefahren, vor der Welt, dass man ihn auch und vor allem vor sich selbst beschützen muss.“

          DAS hast Du erst JETZT verstanden? 😉

          • Manchmal braucht Erkenntnis eine Weile um den Weg vom Kopf zum Herz hin zu gehen. So auch in diesem ‚Fall‘. Ich kann ziemlich selbstgerecht sein. Nicht meine größte Tugend.

            • Sorry, meine Rechtschreibung ist unter aller Sau. Ich bin müde und kaputt. Aber ich befinde mich auf den letzten Seiten des Buches, das ich gerade lese. Deswegen kann ich nicht einfach schlafen gehen. Obwohl mich, wie immer am Ende großartiger Erzählungen, schon die Wehmut gepackt hat. Ich lenke mich ab und unterbreche immer wieder, weil ich nicht loslassen will. 😉

            • Kleiner Nachtrag zu dem Weg der Erkenntnis. Am Anfang einer Liebe scheint es selbstverständlich. Man geht behutsam miteinander um, ist bemüht nichts zu zerstören. Dann, nach ein paar Jahren, in denen viel mit den Herzen geschehen kann, wird die Vorsicht immer flüchtiger. Und wenn man nicht gut auf sie aufpasst, verschwindet sie. Sie wird begraben unter Stolz und Eitelkeit, Selbstschutz und Ansprüchen. Ich habe es einmal gewusst. Ich habe nur vergessen, wie es ist. Und in dieser Nacht, in diesem Konflikt, hat mein Herz es dann wieder verstanden.

      • Wenn die Vorsicht flüchtiger wird dann geht das Hand in Hand mit der Verliebtheit, die sich verflüchtigt wenn sie nicht von Liebe abgelöst wird. Dann hat es nicht für mehr gereicht. Einen geliebten Menschen wird man immer schützen wollen.

      • Das ist richtig. Aber es gibt auch Situationen, in denen man selbst einen geliebten Menschen zurückweisen muss. Wenn dieser einen absichtlich oder unbewusst in die Situation bringt, dass man sich zwischen ihm und sich selbst entscheiden muss. Mir war bis vor kurzem gar nicht bewusst, wie oft ich mit selbst Leid zugefügt und mich selbst verleugnet habe, nur um Frieden und Harmonie zu bewahren, glaubte meine Liebesfähigkeit und mein Mitgefühl beweisen zu müssen. Bevor man selbst untergeht und ertrinkt, an irgendetwas kaputt geht, muss man den anderen auch loslassen und seinem Schicksal überlassen können, unabhängig von der Angst, die man um denjenigen hat. Ist übrigens auch ein Zeichen von mangelndem Vertrauen und Selbstvertrauen, und mit diesem Verhalten kann man andere Menschen sehr Verunsichern, vor allem Kinder, so wie es bei mir der Fall war, und manche benutzen das unbewusst oder sogar bewusst, um andere an sich zu binden, einsame Mütter zum Beispiel.

  • Ich denke ja der Mensch ist nur kurzfristig dazu fähig „monogam“ zu leben. Sowas wie ewige Treue die nichts außer sich selbst braucht um zu bestehen gibt es in Warheit garnicht, ist nur Wunschdenken und hat auch was mit dem Sicherheitsdenken der Menschen zu tun (bei Frauen vielleicht mehr als bei Männern). Wer sowas glaubt der wird nur entäuscht sein, entweder von sich selbst (so lange die Gründe um es zu rechtfertigen fehlen – was beinahe nie der Fall ist) oder vom Partner. Der Mensch ist einfach darauf gepolt sich ständig nach potentiellen Partnern umzusehen und versucht jeden der ihm begenet irgendwo einzuordnen ob bewußt oder unterbewußt. So lange kein „Besserer“ bereit dazu wäre eine Beziehung mit einem einzugehen, oder sich nicht irgendwo ein vielversprechendes Türchen öffnet, bleibt alles beim alten. Ändert sich das aber, kann es manchmal ganz schnell gehen. Was „nur Sex“ miteinander haben einschliesst. Denn keine Frau und kein Mann würde seine Beziehung dafür riskieren „nur Sex“ mit jemandem zu haben von dem er sich nicht mehr verspricht als von seinem aktuellen Partner – was einem oft auch nicht wirklich bewust ist…
    Wie oft kommt es vor, das wenn einer die Beziehung beendet schon ein anderer parat steht – wo kommt der nur so schnell her?! :-) – aber in den wenigsten Fällen war das auch offizell die Begründung für das Ende der Beziehung.

    Der Punkt ist, man kann sich kaum dagegen wehren, solange man nicht seinen Verstand benutzt. Alkohol und andere Drogen sind da für mich keine Entschuldigung… denn sie zaubern nicht irgend eine Person daher die es so eig. nicht gibt. Das einzige was passiert ist, das Hemmungen Fallen, sprich alles was man tut schon irgendwo in einem schlummert und auf diesem Weg nur zum vorschein kommt.

    Andere zu Ficken ist ein Bedürfnis wie Essen, Schlafen und Kacken gegen die man sich im Grunde nicht wehren kann. Aber das heisst nicht das man es nicht kontrollieren oder lenken könnte. Ich schlafe ja auch nicht überall ein und kacke auch nicht überall hin… also muss ich auch nicht jede sich bietende Gelegenheit dazu nutzen mal woanders einen wegstecken zu können.

    Wen andere das so machen ist das natürlich ihr Bier, dagegen bin ich machtlos und um ehrlich zu sein geht mir das auch ziemlich am Arsch vorbei. Man ist niemandem rechenschaft für irgendwas schuldig ausser sich selbst.

    Wenn jemand also denkt er müsse seinen Partner betrügen, dann muss er auch mit den Konsequenzen leben…niemand anders, auch nicht diejenigen die daneben stehen und ihren Finger heben. Das Päckchen trägt jeder für sich selbst und auch wenn man es schafft sich das so hin zu drehen und biegen das man überhaupt keine Schuld daran trägt das alles so gekommen ist wie es gekommen ist…wie lange glaubt man sich das wohl selbst?

    Jeder kommt eines Tages an den Punkt an dem er erkennt das er einen Fehler gemacht hat…oder auch nicht… auch gut…

    • Noch schlimmer als jemand anderen zu betrügen ist aber sich selbst zu betrügen, Mark, und das sollte man nie und für niemand tun, weil sich dann im Unterbewussten ein heimlicher Groll gegenüber diesem Menschen aufbaut, für den man sich aus der falschen Motivation heraus zurücknimmt, und sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse verleugnet.

      • Genau das habe ich gerade für mich erkannt und versuche mich an der Umsetzung. I’m dancing on my own. Und genau das ermöglicht mir, auf eine ganz andere Art zu lieben. Eine Liebe ohne überzogene Erwartungen, geboren aus Selbstaufgabe. Du bist mir da scheinbar um einiges Voraus. Und jetzt halt den Mund, verrückter Kerl und lass dich knutschen!!! :*

    • Oh Mann.
      Ich denke ja Du hast noch nie richtig geliebt.
      Kommt noch.
      Dann kriegst Du Deine Antworten.
      Kopf hoch, arbeite mal in der Zwischenzeit an Dir selbst
      und das heißt nicht, daß Du Dich verändern sollst,
      das heißt, krieg mal raus wer Du bist und was Du willst.

      • Was lässt dich das denken Bianca? Was für Antworten? Warum Kopf hoch? Mir gehts doch ganz gut… Ich denke ich kenne mich ganz gut (jedenfalls besser als du mich :-) ) Wer weiß schon genau was er will?
        Denkst du ich glaube nicht an Liebe? Nur weil ich Dinge sehe wie sie sind, sie auch so akzeptiere und auch den Mut habe sie auszusprechen? Liebe ist temporär und Monogamie nur Sicherheit und keine Garantie für Treue, so leids mir tut und so gern ich persönlich das auch anders hätte. Wie man es gern hätte, ändert nichts daran wie es tatsächlich ist. Aber ich könnte ja auch versuchen mir die Welt zu machen wie ich sie gern hätte…aber was denkst du, wer hat es schwerer im Leben?
        Einer der Dinge akzeptieren und mit ihnen leben kann, auch wenn sie im nicht gefallen, oder einer der sie nicht wahr haben möchte und sie ausblendet?

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