Wie es sich anfühlt als deutsches Mädchen in Berlin-Neukölln zu leben

Nicht in Neukölln. Symbolisiert aber wunderbar das Neukölln-Feeling
Nicht in Neukölln. Symbolisiert aber wunderbar das Neukölln-Feeling

Es war im Spätsommer 2010, Thilo Sarrazins Buch Deutschland schafft sich ab spaltete grad das Land, als die Bild am Sonntag den grandiosen Reporter Marc Fischer in ein Krisengebiet schickte. Er sollte in Berlin-Neukölln nach dem Rechten sehen. Nein, nicht nach Thilo Sarrazin, der geht nicht nach Neukölln, der schreibt nur drüber, er sollte Thilos Thesen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Eine gute Idee, wer, wenn nicht er, der schon die halbe Welt bereiste, der uns so gut erklären konnte, wer, wie, wo tickte, er, der Reporter mit dem dicken Herzen, dem Fremdenfeindlichkeit fern lag, vielleicht auch, weil er sich selbst überall ein bisschen fremd fühlte, hätte eine fairere, eine ausgewogenere Reportage schreiben können?
Marc Fischer versagte. Er musste versagen, ihm blieb gar nichts anderes übrig. Denn um zu fühlen, wie Neukölln wirklich tickt, braucht es ein hübsches Gesicht und ein paar pralle Titten.

Neukölln, was ist das überhaupt? Ein Berliner Bezirk auf fünfundvierzig Quadratkilometern mit mehr Einwohnern (322.931) als die meisten Großstädte unseres Landes, mehr als Bochum, Mannheim oder Rostock. Hier leben im Schnitt die ärmsten Menschen (17 bis 36 Prozent Arbeitslose), die meisten Verbrecher (etwa 60 Prozent aller Berliner Straftaten), Migranten (35 Prozent) und die ungebildetsten Menschen (41 Prozent ohne Ausbildung) Deutschlands.
Der Schauspieler Horst Buchholz stammt aus Neukölln, und die frühere Mutter der Nation Inge Meysel, die Sängerin Marianne Rosenberg, der Sänger Frank Zander und der Fußballer Carsten Ramelow, ach ja, und Kurt Krömer. Zwei große deutsche Filme spielten hier, Knallhart von Detlev Buck zum Beispiel. David Bowie benannte einen Song seines Albums Heroes nach Berlins Problemviertel. Und neulich vergewaltigten drei türkischstämmige Jugendliche ein deutsches Mädchen und kamen mit Bewährungsstrafen davon. 

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„Baby, das war’s!“

Ich wohnte einst auf der Sonnenallee. Heute treibe ich mich oft rund um den Karl-Marx-Platz rum, weil meine Freundin dort lebt. Ich könnte Euch Geschichten von unzähligen Migranten erzählen, die unheimlich in Ordnung sind. Vom Perser, der mich in seinem Spätkauf anschreiben lässt, wenns mal knapp ist, von meinem türkischen Nachbarn, der sich um meinen Rechner kümmert, wenn der hakt, der möchte, dass ich für ihn ein Studentencafé schmeiße, weil ich seiner Meinung nach so gut mit Menschen könne, vom lustigen Araber, der mir die leckersten Falafel des Viertels serviert und natürlich von den netten Kurden, die in ihrem Café berauschendes Kraut verkaufen. Könnte ich. Aber um mich geht es heute nicht. Es geht um die Mädchen, um die Frauen in Neukölln. Genauer: Um die deutschen Frauen.

Meine Freundin wohnt in der schönsten Ecke Neuköllns, in Rixdorf. Hier scheint die Zeit seit zweihundert Jahren stehen geblieben. Als hätten die Bombenhagel des zweiten Weltkriegs einen Bogen um dieses zauberhafte Dorf in der Großstadt gemacht. Eine Wohlfühloase also? Nicht wirklich.
„Ich möchte hier lieber heute als morgen wegziehen.”, sagt sie. Neukölln sei eine Art Gefängnis mit fundamentalistischen Migranten als Wärter. Oha. Doch so ernst?
„Wie mans nimmt. Ich würde hier nicht im Minirock rausgehen. Ich würde dich auf der Straße nicht leidenschaftlich küssen. Und, ganz wichtig, ich käme niemals auf die Idee ohne Kopfhörer auf den Ohren auch nur einen Schritt vor die Tür zu machen.”
Ohne Kopfhörer?
„Ja. Sie sind mein Schutz. Habe ich sie auf, versinke ich in meiner Musik, kann wenigstens so tun, als würde ich die gierigen Blicke und die ekligen Sprüche der Migranten nicht bemerken.”
Wie oft kommen gierige Blicke und eklige Sprüche vor?
„Wann kommen sie nicht vor? Sie kommen immer vor. Am schlimmsten ist es, wenn es mehrere Jungs sind. Da wird sich gegenseitig hochgestachelt. Mich überkommt dann jedes Mal ein beklemmendes, ein beängstigendes Gefühl. So ähnlich wie früher in der Schule, wenn man befürchtete gleich auf die Fresse zu bekommen.”

Das klingt nicht gut. Das klingt nicht richtig. Eine Frau sollte in ihrer eigenen Stadt, in ihrem eigenen Land keine Angst haben müssen. Warum sind diese Männer nur so?
Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky erklärte es Marc Fischer gegenüber wie folgt: „Weil es mittlerweile immer mehr gut ausgebildete Frauen gibt, die sich für den klassischen Macho-Muslim-Mann nicht mehr interessieren; dieser Typ Mann holt sich dann ein Mädchen aus der Türkei und gründet die nächste Großfamilie. Die Kinder werden wieder nach den Mittelalter-Methoden erzogen; der Höllen-Kreislauf beginnt von vorn.“

Gestern schnappte ich mir auf der Karl-Marx-Straße einen Migratenbengel, der einer Frau im Minirock „Bitch” hinterher rief. Er war vielleicht fünfzehn, sechzehn Jahre alt. Drauf angesprochen, meinte er, diese Frauen würden es nicht anders wollen, sonst würden sie die Männer jawohl kaum mit so kurzen Röcken provozieren. Ich versuchte ihm zu erklären, dass das Tragen von kurzen Röcken möglicherweise im wilden Kurdistan eine Provokation sei, in Deutschland dagegen volkommen legitim. Ich denke, es blieb beim Versuch.

Eben bat ich meine Freundin mit einem Wort auszudrücken, wie es sich anfühlt als deutsche Frau in Neukölln zu leben. Sie musste nicht lang überlegen um auf „Scheiße!” zu kommen. Zyniker könnten sagen: „Dann zieh doch weg!” Will sie ja. Aber ob das die Lösung ist? Neukölln zu einem Ghetto verkommen zu lassen? Na, ich weiß ja nicht. Wir Deutschen haben mit Ghettos nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht. Nein, es müssen andere Lösungen her. Rückständigkeit und Dummheit müssen bekämpft werden. Statt sich in der Koranschule verblenden zu lassen, sollten die Migrantenkids andere Dinge lernen. Deutsch zum Beispiel. Und Respekt. Respekt vor Frauen, die nicht ihre Mütter, nicht ihre Schwestern sind. Respekt vor deutschen Frauen. Das wäre schon mal ein Anfang.

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299 Comments

  • Da bin ich ganz bei ihr !!!! diese „Kerle“ ( von echten Kerlen ist hier natürlich nicht zu sprechen) bzw diese sorte mensch gehört sich ausgewiesen! Dann sollen sie in ihren Hinterwäldler Dörfern bleiben!!
    Hamburg kennste ja auch, wohn in billstedt/mümmel ( leider) hier ist es nichts anderes! War immer froh wenn ich mit dem ex unterwegs war… Da hat sich keiner mehr getraut zu Pfeifen oder n Spruch zu bringen (2m groß genau so breit)
    Sollte mir dringend wieder n Kerl zu legen…. Traurig genug das man im eigenen Land so denken muss

  • Das Thema ist genauso unbequem wie zugeben zu müssen, dass sich die Situation in so genannten Scherbenvierteln genauso darstellt, wie du sie beschreibst, und sich nicht nur auf Berlin beschränkt. Mir geht es in München-Neuperlach ebenso wie deiner Freundin in Berlin-Neukölln – obwohl wir es hier im strengen Bayern sicher noch einen Hauch gemütlicher haben, was die „öffentliche Ordnung“ betrifft. Dennoch muss dieses Thema viel mehr nach draußen, es muss diskutiert werden ohne die vergangenheitsgetränke, vorgehaltene Hand, sonst ändert sich an der Ghettobildung in deutschen Großstädten so gar nichts. Dabei würde ich sehr gerne näher mit Migranten zusammenrücken, fremde Kulturen kennenlernen usw. Doch solange von der anderen Seite noch so viel Ignoranz und Aggression kommt, ist man da mehr als hilflos – vor allem als Frau, deren Meinung ja eh nicht zählt. Deshalb danke für den letzten Absatz!

    • So ein Unsinn : vor allem als Frau, deren Meinung ja eh nicht zählt !!!
      1993 hatte die Türkei schon eine Frau als Ministerpräsidenten (Bundeskanzler/in)… Bis in die 70er Jahre musste in Deutschland noch der Mann unterschreiben damit die Frau arbeiten gehen darf… Das gab es seit 1934 nicht in der Türkei…
      Ich find es schade das man denkt, diese Menschen müssten ausgewiesen werden…

      Toll ist es wenn Menschen wie Jules sagen das sie mit Migranten zusammenrücken möchten… Mein Name ist Heval… meine Vorfahren sind kurdisch-türkisch… Ich bin Bürger dieses Landes… Ich bin Bürger dieser Republik… Ich bin kein Migrant… Ich nenn die Franken ja auch nicht Migranten… Solange meine Mitmenschen in meiner Republik mich und Andere hier im Land immer noch wie Aussätzige titulieren kann das alles auch nichts werden… Danke.. :-))

      • @ Karla :)

        @ Heval Fällt dir eigentlich auf, dass du in deinem Kommentar nicht ein mal in der Lage warst zu sagen: Ich bin ein deutsches Mädchen, oder ich bin eine deutsche Frau. Hast du Angst davon Pickel zu bekommen, die Krätze oder Hautausschlag? Denk einfach mal darüber nach. Unabhängig davon sind muslimische Frauen für mich sowieso Taboo, obwohl es wirklich unglaublich viele schöne Frauen überall auf der Welt gibt, auch in muslimischen Ländern. Aber ich habe noch nie eine getroffen, die wirklich locker und entspannt genug war, um bei ihr in Versuchung zu geraten. Na gut, eine, die in Tunesien, dass Mädchen war ein Traum, aber da haben mich ihre Brüder gleich gefragt, ob ich wüsste wer Arafat ist oder ob ich für Arafat oder ich weiss nicht wer bin, da kann ich mich leider nicht mehr genau daran erinnern. Das sie aus eine mächtigen Familie mit klaren Vorstellungen der Welt stammt wurde mir dann recht schnell klar. Aber es hat ihr gefallen, wie ich mit ihr getanzt habe, in dieser Nobel-Hotel-Disco, weil es dort nichts anderes gab zum schwofen, und wir alle Leute im Saal in unseren Bann gezogen haben. Das war schon ein ganz besonderer Moment zwischen ihr und mir, als wir dann nicht ganz ohne „Aufsicht“ auf die Terrasse gegangen sind um ein bisschen in Englisch zu plaudern, bis ihre Brüder dann irgendwann nervös wurden und wissen wollten, wer ich denn bin. Ich kann es jetzt noch spüren, dass ich da vor 20 Jahren einer ganz besonderen Frau begegnet bin von der ich heute gerne wüsste, wer sie war. Mir wird jetzt gerade eben erst klar, dass die Leute möglicherweise ihretwegen so reagiert haben, und ich der einzige im Raum war der nicht wusste, wer sie ist. Mhmmm.

      • Das stimmt, Heval, aber leider entwickelt sich die Türkei nicht in diesem Stil weiter. Sie entwickelt sich eher zurück, in den späten 80ern und frühen 90ern konnte man in Ankara erekennen, das Frauen sich emanzipierten und es ablehneten, Kopftücher zu tragen, diese Entwichlung ist z.B. umgekehrt worden, die Fundamentalisten sind in der Türkei auf dem Vormarch. Außerdem kommen die meisten „Türken“ in Deutschland eh nicht aus dem wohlhabenden Süden oder Westen der Türkei, sondern aus dem Osten, also Kurdistan….und die Kurden sind seit jeher fundamentetalistisch eingestellt.

      • Also, ich sehe das genau so wie Heval. Und ACA, warum muss ich sagen, ‚ich bin deutsch‘ um dazuzugehören, wenn das nicht alles ist, was ich bin???!!! Man kann sehr wohl stolz auf seine Wurzeln sein…und trotzdem Bürger der Republik sein und Deutschland als eigenes Land empfinden. Und gescheitert, sind WIR, WIR DEUTSCHEN. Nirgendwo in Europa ist Migranten integration SO SCHIEF GELAUFEN wie in der BRD… DARAN sollte man mal denken, BEVOR man alle Moslems zu dummen, sexgeilen Fundamentalisten abstempelt.

      • Weil sogar zwischen dem Wort Kerl und Mann ein Unterschied besteht, und ich sensibel, erfahren und gebildet genug bin solche sofort zu erkennen und zu bemerken. Sie muss gar nichts, doch mir viel intuitiv sofort ihre ungewöhnliche Ausdrucksweise auf. Wenn jemand nach seiner Heimat gefragt die Antwort Erde gibt bedeutet das ja auch was.

        Weil ich nicht alle Moslems als dumme, sexgeile Fundamentalisten abstempele, sondern extra dazu gesagt habe, dass das ein weit verbreitetes Vorurteil ist. Ich persönlich habe auch nichts gegen Dummheit, Fundamentalismus oder Sexgeilheit, aber bestimmte Dinge sind in unserem Kulturkreis, dem christlich säkularen Europa unüblich, wie übrigens glaube ich in allen muslimischen Ländern auch. Aber ich lasse mich auch gern über die Vergewaltigungsquote in solchen Ländern aufklären, wobei das im Grunde unmöglich ist, aufgrund der unbestimmten Dunkelziffer.

        In meinen Augen befinden sich diese jungen muslimischen Männer von denen wir hier reden lediglich in einem extremen inneren, pubertären Konflikt, den manche auf unorthodoxe und teilweise gesetzlich verbotene Art und Weise zu lösen versuchen, vor allem wenn sie unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stehen, was ihnen aber sowieso Strafminderung zusichert, genauso wie ein Alter von unter 18 Jahren, und andere psychosoziale Argumente der Verteidigung. Sogar die Tatsache, dass sie aus einem anderen Kulturkreis stammen kann so ausgelegt werden.

        Wie genau muss ich mich eigentlich noch ausdrücken, Phöbe, damit auch jeder versteht worum es hier geht?

        Meine Lösung wäre, sie mit gewissem Verständnis für ihre besondere Situation zu Verurteilen, ihnen dann aber auch noch das Einjahrestraining im richtigen Umgang mit Frauen aus diesem Kulturkreis aufzubrummen, und wenn sie die Abschlussprüfung dazu nicht bestehen, dann gibt es eben noch ein Jahr Training, und noch eins, bis sie es kapiert haben, wobei sie die Kosten für dieses Training aus eigener Tasche bezahlen müssen. Trainingsleiter dürfen dann auch gerne Emanzen und Nazis sein, um den Lerneffekt zu erhöhen. Der letze Absatz war absichtlich polemisch.

      • Und noch was. Ihr Frauen habt die Neigung, für alles und jeden Scheiss Verständnis zu habe, was euch aber in den meisten Fällen angeboren und damit gut ist. Denn sonst wäret ihr gar nicht in der Lage, mit Babys, Kindern und auch mit vielen Männern so umzugehen, dass ihr nicht ständig dabei die Nerven verlieren würdet oder durch Konflikte die Zähne. Und darum seid ihr wohl auch im Durchschnitt in jeder Kultur etwas kleiner als die Männchen. Damit ein Mann nicht ständig eine Bedrohung, einen Konkurrenten in euch sieht, unterbewusst natürlich, aber ich sage es mal sicherheitshalber dazu.

        • Zu deinem zweiten Kommentar, ACA sage ich besser mal nix…sonst streiten wir nur und das können wir uns sparen…also ich möchte mir das sparen…aber feststellen muss ich es doch kurz 😉

      • Ich möchte hier einfach klarstellen, das wir nicht von einem ‚Respektsproblem‘ reden, das ausschließlich Migrantenkinder/jugendliche haben…sondern auch deutsche, russen, polen etc. Wir reden hier von einer ganzen Subkultur…die der ’strasse‘. Eine traurige Geschichte von vernachlässigten Kindern, ohne Perspektive innerhalb unserer Gesellschaft. Du hast es schon ganz gut erkannt, ACA, es sind in wirklichkeit einfach schwierige Teenager. Die Kohle die wir für Drogenrepressionsmaßnahmen ausgeben, hätten wir genauso so (und viel besser) in Sozialarbeiter und Jugendfreizis stecken können…damit sich endlich Menschen mit den Kindern beschäftigen, die da Bock drauf haben. Und ihnen den Kulturkreis in dem sie leben auch näher bringen können. Da haben nämlich vor allem die Deutschen die schreien, ‚die Ausländer sind nicht integriert‘, keinen Bock drauf.
        Noch ein Beispiel dafür, wie gut integration gelungen ist bis her…:
        Was weisst du eigtl. von den Türken (nehm die jetzt einfach mal) wie viel Berührungspunkte gab es für dich mit ihrer Kultur? Das sind so sachen wo mancher ‚Hetzer‘ mal drüber nachdenken sollte (soll nicht heissen, das du einer bist, mich regt das ganze Thema nur schon lange auf)

      • Du bist bestimmt süß, Phöbe, wenn du dich aufregst. :)

        Natürlich hat das nicht nur mit den „türkischen“ Jugendlichen zu tun, aber die Stellen halt den grössten Anteil. Ich kenn, kannte früher ja auch viele Latinos, und die sind schon völlig anders drauf. Zu Türken hatte ich früher auch mehr Kontakt, und über die meisten kann ich nicht klagen, doch es ist trotzdem eine vollkommen andere Kultur wie zum Beispiel die Lateinamerikanische, obwohl es da auch unglaublich viel Maschismo gibt. Der Islam ist unglaublich repressiv, streng, dass tut den Menschen nicht gut. Die Katholiken haben wenigstens die Beichte, den Ablasshandel. Protestanten sind auch schwierig, genauso wie die Hinduisten. Die einzige Religion die für mich funktioniert ist Liebe, alles mit Yin Yang erleichtert mein Verständnis des Lebens und der irdischen Welt. Wie viele türkische Frauen trauen sich denn, sich in einen deutschen Mann zu verlieben, mit ihm einfach mal zum Spass in die Kiste zu hüpfen? Da herrscht doch genau das gleiche Problem, nur dann in Rosa. Verklemmte Sexualität, no sex until marriage.

        • Die Zeiten, Aca, dass Frauen für alles Verständnis haben, sind glücklicherweise vorbei.
          Sie stehen auf. Sie sagen: Bis hierhin und nicht weiter.
          Wie Du an der 95%igen Zustimmung meines Artikels siehst. Die anderen werden es auch noch lernen. Spätestens wenn sie Opfer geworden sind.

        • Es ist überall, ACA…nicht nur in den Ghettos, nicht nur bei den Ausländern und zum Schluss auch nicht mal nur im Geschlechterkrieg. Die Menschen ver-oder niemals erlangen die Fähigkeit, ihrem nächsten Gegenüber Respektvoll und abgegrenzt zu sein. Verdammt, wir schaffen das nicht mal bei Menschen, die wir, mehr als unser eigenes Leben, lieben. Und genau da ist das Problem. Wir mögen uns selbst nicht besonders. Das Produkt?
          In dieser Gesellschaft muss man sich fast schämen, wenn man etwas gutes tut (…z.B. kein Fleisch essen) unsere Kinder sind ein Produkt unserer Gesellschaft. Ein Spiegel. Sie zeigt die grausame Wahrheit darüber, wie sehr uns diese Kinder und ihre Bildung und Chance auf Bildung interessiert haben.

      • Was hätte ich denn deiner Meinung nach tun sollen, Phöbe? Meinen Sohn entführen und mit ihm nach Lateinamerika fliehen? Mir vor Gericht das in meinen Augen selbstverständliche (Grund)Recht erkämpfen, mit ihm ganz normal und wie jeder andere Vater auch, halbwegs regelmässig wenigstens mit ihm Telefonieren zu dürfen, auch ohne Jugendamt, Rechtsanwalt, Justiz und Polizei? Also habe ich lieber darauf verzichtet, auf meine Vaterfreuden, auch um mich selbst emotional zu schützen. Denn daran möchte ich mich gar nicht mehr erinnern, an das Gefühl, welches man mir damit, welches mir meine Exfrau in perverser Kooperation mit unserer männerfeindlichen und frauenfreundlichen Justiz angetan hat. Diese Zeit, die ich mit meinem kleinen heranwachsenden Sohn hätte verbringen können wird mir kein Vermögen, kein Gold der Welt mehr zurückbringen. Und daran ist die gleiche in meinen Augen weichgespülte und/oder gekaufte Politik und Justiz verantwortlich, die auch für den ganzen anderen Schwachsinn verantwortlich ist, der gerade hier in Deutschland und auch in ganz Europa passiert. Und Fleisch esse ich ausgesprochen selten, dass kann ich mir gar nicht leisten. Habe stattdessen entdeckt, das Proteinpulver mir für weniger Geld das auch gibt, was ich brauche.
        Und ich mag mich, Phöbe, ich finde mich mittlerweile sogar richtig Klasse, denn ich habe aufgehört mich selbst zu Verleugnen, mich selbst für was auch immer zu Hassen. Ich steh‘ wieder zu mir, liebe mich, so wie ich es früher schon immer getan habe, arbeite wieder an mir, denn damit fängt alles an, und wenn du vorhin im Penny gesehen hättest, wie die Menschen, heute auch türkische Frauen auf mich reagiert haben und wie sie mit mir umgegangen sind und wie ich mit ihnen plötzlich umgehe wüsstest du, dass mit mir gerade etwas ganz besonderes passiert, gerade eben weil ich hier streite und diskutiere. Weil es Liebe und Mut erfordert über das zu sprechen, worüber sich in diesem Land keiner traut öffentlich zu reden. Weil es Mut erfordert die unbeliebte Position, den Standpunkt einzunehmen, den ich hier gerade einnehme. Weil ich damit ein echtes Gegenüber bin, mit dem man sich Streiten und Reiben kann, ohne das gleich die Fetzen fliegen. Ich auch meinen Kritikern damit Zeit und Gelegenheit biete, ihre Position mal zu bedenken, meinen Schmerz, mein Leid, meine Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen in Ruhe zu betrachten, mal zu verstehen wie sich das Anfühlt, der Enkel eines echten Nazis zu sein, der aber trotzdem ein Mensch war, so wie du und ich. Um zu verstehen, dass nur ein Bruchteil auch der Nazis Schweine waren, sondern lediglich der damaligen Zeit entsprechend in die Irre geführt worden sind, so wie man Menschen auch heute in die Irre, hinter das Licht führt, damit der Rubel rollt.

        • Ähem, mein Großvater war auch Nazi, aber was hat das mit uns zu tun!? Diese Männer sind oftmals gefallen, bevor sie irgendeinen Einfluss auf unsere Eltern oder uns nehmen konnten. Und das du sagst, das du dich JETZT ganz gerne magst, sagt doch alles 😉 Das war nicht immer so und erfordert nun mal viel Eigenarbeit. Gehen wir es wie Freud an, sind daran hauptsächlich unsere Eltern Schuld. Wer bringt uns noch bei zu sozialisieren!? Ah, ja richtig 😉 :*

          • Kleiner Nachtrag. Die Erziehung übernimmt für das deutsche Volk jetzt hauptsächlich der Fernseher. Ein überreizter, über sexualisierter, gewalttätiger Lehrer…der den Kindern oftmals die Freuden des Freidenkens nimmt.

      • Heval du bist bestimmt auch nicht der Typ der gemeint ist,aber leider gibt es diese Schwierigkeiten,selbst in der dritten Generation ist das „Deutsch“ bescheiden.Ihr seht hier nur „Deutsche“,aber das ist sehr vereinfacht, das sind verschiedene Stämme mit verschiedenen Sitten.Ich kann kaum ein Wort der Friesen verstehen oder der Sachsen verstehen wenn die untereinander reden, aber sie sind meine Landsleute und teilen das Schicksal des Volkes im Guten wie im Schlechten,da gibts keine Ausnahme, für niemanden.Die Immigranten müssen sich deutschen Umgang suchen und pflegen,das ist schwer,aber man muss sich bemühen,je früher umso besser.Lass dich nicht von den Politikern täuschen,die „repräsentieren“ die Regierung,aber die Regierung ist das Volk und niemand sonst.Wer hier lebt mit Uns,wird Teil des Volkes gleichberechtigt mit allen Rechten und Pflichten, wir haben hier im Volk viele Trümmer der Hunnen,Awaren,Türken,Bulgaren und Ungarn.Es hat funktioniert,leicht wars bestimmt nicht,aber wir sind zusammengewachsen,die Stämme pflegen ihren Gepflogenheiten,welches die Türken auch dürfen,aber das Volk kommt immer an erster Stelle,ganz egal wie der Glaube oder eine politische Überzeugung ist.

  • Ziemlich krass und leider ziemlich war. Als Typ kriegste das fast nicht mit, aber als meine Mieze vom Prenzelberg, wo sie frueher wohnte, mit mir in die Nähe vom Herrmannplatz zog, war es aus mit „ich zieh heut an auf was ich lust hab“. Wir wuerden die Gegend trotzdem gegen nix eintauschen, wegen allem anderen was dieser geile Kiez zu bieten hat. Aber andere wegen ihrem Aussehen runtermachen, das geht echt nicht …!!!

  • Solange „türkische Bengel“ (und Bengel anderer Nationalitäten) mit Bewährungstrafen davonkommen, wenn sie Frauen vergewaltigen, solange es geduldet wird, dass eine fragwürdige Person wie Bushido mit gesellschaftlicher Achtung belohnt wird für seine depperte Gesamtbotschaft, solange kurdische Großclans (siehe auch Bremen …) ganz offenbar nicht mehr der deutschen Rechtsprechung unterliegen, sondern machen, was sie wollen, genau so lange wird sich daran nichts ändern. Denn wenn Recht durchgesetzt und gepsrochen wird in solchen Fällen, schreien die ganze „Migrantenschar“ und deren diverse Zentralräte gleich wieder „NAZI“ und die deutsche Obrigkeit kuscht zurück. Da hilft nur: Old School Criminal 😉

    • So ein Schwachsinn… das hat doch nichts mit der Nationalität zu tun…
      Wir leben in einem Land in dem Menschen die Kinder vergewaltigen und missbrauchen auch nur ne Bewährungsstrafe bekommen… Und laut den Medien sind diese nicht wirklich türkische Bengel…

      Die Wahrheit ist für ein Kaugummi.. man kann es Formen und ziehen wie es einem gerade in den Kram passt…

      • Da bist du dann ja ganz auf der Linie der NPD und vieler „Nazis“. Die haben für lasche Strafen bei Kindesmissbrauch auch sehr wenig Verständnis. Und in einem anderen Blog können wir dann vielleicht irgendwann einmal darüber diskutieren, ab wann eine Frau eigentlich geschlechtsreif ist, oder was sich die Natur wohl dabei „gedacht hat“, dass die erste Menstruation einer Frau weit vor dem Abschluss der Pubertät liegt. Denn der Wahrheit, liebe Heval, egal für wie elastisch du sie hältst nähert man sich nur bei völliger Denk- und Redefreiheit, Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit und Freiheit, und dafür und dazu stehe ich.

  • Absolut treffend.
    Ich hab mal in der Silbersteinstr. gewohnt.
    Es war schon für mich damals die Hölle….obwohl ich damals nicht mal annähernd aufreizend gekleidet war.
    Für meine Schwester war es jedesmal ein Graus…sie hat mich irgendwann nicht mehr besucht.

    Einmal weiß ich noch, da hatte mich mal nen Typ angemacht…es war nachts…kam von Arbeit grad.
    Als ich auf ihn nicht reagierte holte er nen Messer raus und meinte so Schlampen wie mich gehören alle abgestochen.
    Das saß…danach bin ich weggezogen.

  • hm es wird sich nie ändern , das die Frauen von denen so angemacht werden. Da müssen erst noch mehrere generationen von denen westlich erzogen werden . Denn zuviele fast alle werden noch so erzogen wie du es oben beschrieben hast.

  • Aber ob das die Lösung ist? Neukölln zu einem Ghetto verkommen zu lassen?

    Olli wach auf, Neukölln ist längst ein Ghetto. Da gibt es nichts mehr zu erziehen, da gibts nur noch Schadensbegrenzung.

    • Gibt es schon, im Osten. Da ziehen die Frauen weg, aber nicht wegen der Muslime, sondern weil sie die arbeitslosen „Ossi“ Männer als nicht liebenswürdig erachten, aber das ist eine andere Geschichte.

  • Das ist in Aachen das gleiche Spiel.
    Ebenso in den angrenzenden Städten.
    Das Problem betrifft leider nicht nur Frauen, auch Männer, wenn in Unterzahl, werden von solch Abschaum und Gesindel angemacht….

  • Ist in Aachen und den angrenzenden Städten leider nicht anders und es betrifft auch nicht nur die Frauen.
    Auch Männer, wenn in Unterzahl, werden von solch Abschaum und Gesindel angepöbelt.
    Straffällige, egal welchen Alters, raus inkl komplettem Anhang!

  • Wie sollen sich Menschen integrieren wenn sie in Bezirke gestopft werden die aussehen und aufgebaut werden wie ihr Heimatland?
    Wie sollen die Kinder dieser Menschen die Chance haben vernünftige Erwachsene zu werden wenn sie nicht die Möglichkeit haben unsere Sprache, „Kultur“ und Ethik kennen zu lernen weil Sie in einem Abbild ihres Landes wohnen.
    Warum sollen sich die Erwachsenen die Mühe geben sich zu integrieren wenn ihnen von Anfang an Geld in den Hals „geworfen“ wird und Sie merken das unsere Rechtssprechung ein Witz ist, SOLANGE SIE NICHT DEN STAAT BESCHEISSEN !!!
    Selbst wenn es die Erwachsenen oder Kindern wollen ist es fast nicht möglich weil auch unser Schulsystem der absolute Hohn ist und nach Schulschluss müssen sie wieder in ihren Problembezirk wo alles gesprochen wird, nur Kein Deutsch!!
    Solange die Politik diese Menschen zusammenrottet und „Problembezirke“ erschafft und stillschweigend duldet, solange wird sich nicht viel bis gar nichts ändern.

    • komisch, in dem Land in dem ich lebe, kann ich mir aussuchen wo ich wohne. da wird niemand in „Bezirke gestopft“. Integration ist keine Einbahnstrasse! Miteinander bedeutet nicht, dass wir uns von jedem kleinkriminellen Vollspacken verarschen lassen und er zum Schluß für jedes seine krummen Dinger ne Bewährungsstrafe kriegt wegen seiner schweren Jugend und/oder seiner Herkunft. Manchmal wünschte ich mir, die Vogonen würden endlich kommen und anfangen, die galaktischen Hyperraum-Expressroute zubauen… 😉

    • Ach ja, die Opfer oder was. Sollen sie doch mit Sack und Pack dort bleiben wo sie herkommen, wenn es da so toll ist, und sie sich nicht benehmen können. Ich kann dieses linke Pädagogengeschwafel nicht mehr hören. Hab mal erlebt, wie ein Türke, dem ich wohl einen Moment zu lang nachgeschaut habe gemeint hat: „Bise Schwul oder was!“. Darauf hin ich: „Und selbst wenn, was hast du damit zu tun!“. Dann war Ruhe.
      Der einzige Kampf, den ich bisher ausfechten musste und verloren habe war hier in Deutschland gegen 5 Türken, aber das passiert mir nicht noch mal. Das nächste mal steht ihr Alphatier danach nicht wieder auf, wenn ich es besiegt habe. Wie Hyänen haben sich seine Homies dann auf sein Kommando auf mich gestürzt und mich an jedem Bein und jedem Arm einer festhalten, bis er mir die Nase einhauen könnte, der feige Drecksack. Die Bordsteinkannte hätte ich ihn Küssen lassen können, als ich ihn unter mir hatte, aber man ist ja deutscher Offizier.

      • ganz schön ekelhaft wie ihr deutschen euch hier in so einem „Forum“ gegenseitig aufgeilt – von richtigen Heldentaten ist hier zu lesen. Ganz schwaches gesabbel, da ihr wahrscheinlich das nächste Mal wieder wegschauen werdet und eure Frauen ebenso respektlos behandelt – nur auf eine andere Art und Weise. Vom deutschen Offizier ist hier seit langem nichts mehr übrig. Die meisten deutschen müssen selbst erst bekannt gemacht werden mit ihrer eigenen Kultur, bevor sie 15 Jährigen Türken das Licht bringen können … ich lese mal belustigt weiter.

      • Ali, genau das ist das Problem: Sofort fühlen sich die falschen angesprochen. Und sind die falschen beleidigt. Mit wem fühlst Du`? Mit Deinen Landsleuten, mit denen Du Dir vielleicht nur noch die Herkunft teilst, aber längst nicht mehr die Kultur und die Werte? Oder mit Deiner deutschstämmigen Mitbürgerin, die sagt, Ali, ich hab Schiss vor den Jungs dahinten, die mir hinterhersabbern und mich wie ein Stück Vieh ansehen.

        Sag‘ Du es mir: Bilde ich mir das ein? Wieso kann ich mit Anmachen von einer Gruppe Migrantenjungs nix anfangen, wieso fühle ich mich bedroht? weil ich Faschisten- Propaganda glaube und daher denke, die müssen böse sein? Oder weil mein Instinkt mir sagt, wenn ich mit der S-Bahn durch Problemviertel gondele, und eine Menge halbwüchsiger Jungs, die sich in ihrer Sprache unterhalten und mich taxieren wie ein frisches Brathähnchen, dringend mal auseinandergenommen werden sollte?

      • Falls Du mich mit linkem Pädagogen meinst….ääähm ne!!
        Ich würde es auch mehr als begrüssen wenn sie da bleiben wo sie herkommen, tun sie ja aber nicht.
        Deswegen muss man halt hier anfangen was zu ändern.

      • Es ist ja auch eine Tatsache, dass Besserverdiener und Bessergebildete nix mit Migranten am Hut haben wollen. Die Eltern, die ihre Kinder auf möglichst migrantenfreie Schulen bringen, weil sie nur das Beste wollen. Die sich keinen fundamentalistischen Paradiesaspiranten als Schwiegersohn wünschen, weil sie Angst um ihre Töchter haben. Ist das faschistisch? Manchmal grenzt es daran, das muss man klar sagen, aber die Reichen sind klug, die sagen nix sondern entscheiden einfach zu ihrem Vorteil. Aber an Missverständnissen sind irgendwie auch beide Seiten schuld Dass viele Deutsche zwar wissen, dass Türkei und Ägypten super Urlaubsparadiese sind oder zu wissen glauben, was رمضان ist, und das Mekka irgendwie wichtig is, aber sich für mehr gar nicht interessieren, ist vielleciht auch nicht geschickt. Warum?. Aus Angst? Aus Ignoranz? Tja, und frage ich zuvorkommend nach der Herkunft eines mit hörbaren Akzent sprechenden Menschen, werde ich angeblökt, dass das doch keine Rolle spielt, er/sie sei Mensch wie ich. Und frage ich nicht, dann interessiere ichrassistisches Miststück mich nicht für die Belange meiner Mitmenschen . Herrje, mir geht immer öfter das Gejammer der Einwandererkinder in zweiter und dritter Generation auch auf den Senkel. Was denn nun? Nimmst Du meine Sorgen ernst, Ali, wenn ich sage, ich finde die Lage in Neukölln bedrohlich, ich habe Schiss, mich wie eine moderne Westeuropäerin zu kleiden, oder bist Du auf einmal dann doch wieder ganz bei Deinen Landsleuten? Is wie beim Fussball, irgendwann muss man sich doch auch mal für eine Mannschaft entscheiden, wenn man irgendwo Beifall klatschen will. Heisst ja nicht, dass man Hooligan werden muss.

        • SOOO siehts aus, Karla. Die wohnen in Kreuzberg, weil es da so lässig ist, wählen den Gutmenschen Ströbele, aber glaub mal ja nicht, dass sie ihre Kinder auch in Kreuzberg zur Schule schicken.

    • Die haben gar keine absicht sich in Deutschland zu integrieren,sie wollen unter sich bleiben und ihre Bezirke gestallten sie sich selbst mit ihren Döner und Obstläden !
      Und um unsere Sprache und Kultur kennen zu lernen gibt es Schulen!
      Diese Menschen haben ja erst die besagten Stadtteile zu Problembezirken gemacht!

  • Jetzt kommts: Ich bin in dem Viertel geboren und die ersten 4,5 Jahre meines Lebens auch aufgewachsen, bevor meine Familie ins beschauliche Schleswig umsiedelte (also, fast die ganze, nur der Erzeuger wollte nicht mehr mit 😉 )
    Erschreckt hat es mich, als ich vor ein paar wenigen Jahren mit meinem Erzeuger das erste mal wieder in Kontakt trat, ihn besucht habe und er mir folgendes mitteilte: „Die Türken ziehen aus Neukölln weg, es sind ihnen zu viele Araber hier.“
    Man, da habe ich echt blöd geguckt, kann der durchschnittliche Deutsche doch einen Türken weder von einem Kurden (ok, das ist auch schwer) noch von einem sonstigen Araber wirklich fachgerecht unterscheiden.

    Aber es kommt noch dicker. Meine Tante (väterlicherseits natürlich), war mit einem Pakistaner verheiratet. Er wusste nach den ersten zwei Ehejahren nicht, dass sie seine Sprache eigentlich sogar in wenig verstand (hatte sie gelernt um ihn und seine Familie damit zu überraschen). Da hört sie ein Gespräch von ihm und seinen ganzen Freunden mit an, die in ihrer gemeinsamen Küche stehen (wo sie sich oft unterhalten haben sollen):
    „Wann besorgst du dir eigentlich eine ehrenhafte Frau?“
    „Ach, die Ela ist schon in Ordnung, diese deutschen Hündinnen kann man benutzen bis man was besseres findet.“

    Ging noch weiter, aber sie hats nicht mehr wirklich mitbekommen. Sie ist still zur tür raus, zu ihrem Anwalt, Scheidung in Auftrag gegeben und ab zu einer Freundin bis sie ausgezogen war.

    Aber was soll man auch denken, wenn die erwachsenen Männer (meine Tante ist mittlerweile 50, ihr damaliger zwei Jahre älter, das Gespräch hat sich vor etwa 20 Jahren so zugetragen) da auch so respektlos über deutsche Frauen denken und auch so handeln (ja klar, nicht alle, aber eine faule Tomate macht halt den ganzen Sack schlecht).

  • Ich find’s gut. Da wird wenigstens den Frauen in Deutschland wieder bewusst was es bedeutet, einen wehrhaften Begleiter zu haben, und die Männer in Deutschland dürfen sich mal überlegen, von wem sie im Grunde genommen nach dem Zweiten Weltkrieg kastriert wurden. Das war aber auch schon so nach dem Ersten, und darum erklärt sich die Deutsche Geschichte eigentlich wie von selbst für den, der sich nicht völlig verblöden lässt.
    Das erinnert mich an den Witz, bei dem einer einem andern das Wort Nazisau an den Kopf wirft, und dieser darauf mit der Faust zurückschlägt, und sogar trifft. Daraufhin sagt der an Boden liegende: Siehste, hab ich doch gesagt.

  • Herrlich einseitig. Dieser Abriss ködert ja auch direkt die zu erwartenden Kneipenpolitikwissenschaftler. Gut gemacht, Herr Flesch. Vielleicht haben Sie sich doch noch nicht so sehr von der BILD-Zeitung emanzipiert, wie Sie gerne verlautbaren.

    • Bedroh ihn doch, mit deinen Jungs von der Antifa. Dann stehe ich ihm aber trotzdem zur Seite, denn sein Schwert ist nur das Wort.

      • Oh, ein vortrefflicher rhetorischer Gegenschlag aus dem Taca-Taca-Land. Nur scheint Euer „Schwert“ ähnlich stumpf wie das Eures geliebten Ritters, Sire.

        • Ich zitiere mich mal selbst: Wenn die NPD sagt, der Himmel ist blau, werde ich ganz bestimmt nicht das Gegenteil behaupten. Mit Beifall von der falschen Seite muss man rechnen, wenn man die Wahrheit sagt. Und überhaupt: Die Nazi-Keule ist so was von ausgelutscht, kann ich mich noch nicht mal mehr drüber ärgern.

      • Genaus so ging es damals auch los, und ihr habt gar nichts, aber auch gar nichts stoppen können. Fehlt nur noch die Wirtschaftskrise, und an der bastelt ihr ja auch immer fleißig weiter. Ich kann warten. :)

      • Aber genau so soll es ja auch kommen, also lasst euch ruhig wieder gegeneinander aufpeitschen und aufbringen, so wie damals, dann aber ohne mich. Denn auf mich warten Caipirinha, Conchita (nein, nicht Wurst ;)), Salsa und Merenge in Lateinamerika, wenn es mir hier zu blöde wird. :)

    • Mach doch den Lackmustest: Geh einen Tag lang in jeder größeren deutschen Stadt durch das migrantenstärkste Viertel, verkleidet als Transe. Dann schreib uns bitte einen Aufsatz „Vielseitigkeit der Weltanschauungen unter muslimischen Migranten in Deutschland“. Wenn Du noch schreiben kannst.

      • Haha! Klasse! Da hab‘ ich vorhin auch schon an etwas ähnliches gedacht. Wie Bruce Willis in … , wo er mit dem Plakat ins Ghetto geschickt wird auf dem draufsteht: ……………. 😉

        Doch für manche Muslime ist eine sommerlich gekleidete Frau das Gleiche wie das Plakat – eine ungeheuerliche Provokation. Da fällt mir die Entscheidung wirklich leicht, wer bleibt, und wer gehen muss, wenn er es nicht erträgt.

        Und damit ist alles gesagt.

  • Warum leben in einem Land, auf welches man spuckt und einen Scheiß gibt.
    Ich kann es nicht verstehen, warum man in solchen Fällen nicht einfach in das Land seiner Träume zurück kehrt und sich somit auch nicht weiter beschweren muss. Also, liebe Migranten, lernt endlich etwas Respekt in Bezug auf das Land in dem ihr lebt … von dem ihr lebt, und den Menschen, welche dieses ihr zu Hause nennen!

      • Ich will eine nachhaltig lebensfähige, liebenswerte und erlebenswerte Gesellschaft für mich und die Menschen in meiner Umgebung, die sich auch kulturell und sprachlich verstehen. Und wenn Europa dafür räumlich schon zu gross und deshalb zu unterschiedlich ist, dann gehe ich auch wieder einen Schritt zurück. Und wenn du mich deshalb als rechts bezeichnen musst, eigentlich aber etwas anderes damit meinst, dann tu das. Aber ernst kann ich dich dann nicht mehr nehmen. Und ich verdresche auch einen Türken, der eine Frau misshandelt, egal als was du mich dann bezeichnest, damit wir das klar haben. Obwohl ich weiß, dass unsere Schwestern auch keine Engel und nie ganz unbeteiligt sind, wenn es Ärger gibt, weiß Gott nicht. Aber ich will frei darüber reden können, wie man das Problem eventuell lösen könnte, ohne deshalb in irgendeine Ecke geschoben zu werden. Denn sonst herrscht Denk- und Redeverbot, und so etwas hat weder Deutschland noch irgend einem andern Land jemals gut getan. Jetzt weisst du wo ich stehe.

  • Was für toller Artikel. Ich finde es echt gut, dass Leute wie Herr Sarrazin und Herr Flesch die Meinung der schweigenden Mehrheit aufgreifen. Es sind natürlich nur Kurden, Araber und Türken, was der Deutsche halt so als „Ausländerpack“ leicht identifizieren kann, die sich dadurch auszeichnen, dass sie dem deutschen Mädel das Leben schwer machen. Wir, also wir rein-deutschen, nähern uns dem Weibe ja stets mit Respekt und Höflichkeit. Vor allem deutsche Leitmedien wie z.B. die gute Bildzeitung zeichnen sich dadurch aus, dass sie gleich auf der ersten Seite eine junge Dame abbilden, die man ob ihrer inneren Werte ausgewählt hat, und die anderen jungen Mädchen als leuchtendes Vorbild dient und den deutschen Mann aktiv zur Züchtigung aufruft.

    Natürlich ist der Deutsche gegenüber den primitiven Anwandlungen, denen der gemeine Ausländer erliegt, immun. Dies fällt besonders bei der Analyse einschlägigier Majorca-Stimmungslieder auf (wie. z.B. „Geh doch zu Hause, du alte Scheiße“) , die stets die Gleichberechtigung fördern und die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen loben.

    Ich finde, dass Herr Fleisch einen sehr treffenden Artikel geschrieben hat – besagte Freundin ohne Namen war sicherlich zu verschreckt, um ihre Erfahrungen selbst zu verschriftlichen, so dass Herr Fleisch als deutscher Siegfried der Maid zur Hilfe eilte. Auch die Bebilderung mit einem Foto, welches dezidiert NICHT Neu-Köln zeigt, finde ich auch sehr gelungen, ebenso die Tatsache, dass er sich völlig über die Praxis emanzipiert, für wichtige Fakten Quellenangaben vorzulegen. SO geht guter Journalismus.

    • Bild zeigt seit Jahren kein nacktes Mädel mehr auf der 1. Warum ich meine Freundin nicht namentlich benenne, weiß jeder, der mehr als einen Artikel von mir gelesen hat. Des Weiteren weiß ich nicht, wieso ich in einer Kolumne Quellen angeben sollte. Wäre unüblich. Zumal dies kein journalistisches Blog ist.
      Mehr habe ich zu Deinem gutmenschigen Gesülze nicht zu sagen.

      • Am besten löschst du den ganzen Scheiss, Oli, dieses Land hat seine Liebe zu sich selbst noch nicht wiedergefunden. Ich habe Jahre gebraucht, mein geliebtes Mexiko zu vergessen, und dieses Land mit seiner ganzen Selbstlüge trotzdem zu lieben, aber was sich hier abspielt macht mich wahnsinnig wütend. Ihr wisst alle gar nicht, was für eine schöne Heimat ihr hier habt, und das liegt auch an euch, an eurer Kultur, an eurer Kultiviertheit. Das hat nichts mit Rasse zu tun, Franzosen, Italiener und Spanier schaffen es ja auch, sich hier zu integrieren, sogar ich, der Mexikaner.

      • „Gutmensch“ – welch treffliche Vokabel… wer genau hat diese Wortschöpfung noch ins Leben gerufen? Ach, Sie werden es schon wissen, nicht wahr? Aber wenn die obige Antwort Ihre – ach was, entschuldige, wir sind ja hier beim medialen „Du“ – also: Wenn die obige Antwort Deine Art ist, einer subtilen Kritik zu begegnen, die, pardon my French, weitaus besser formuliert daherkommt als Dein „Manwirdjawohlnochsagendürfen“-Geschreibsel, dann zeugt das noch mehr von einem eingezäunten Horizont als es Dein Versuch, mit Stammtischparolen und einseitigen Platitüden den Eindruck von Straßenweisheit zu vermitteln, ohnehin schon tut.

      • Ich habe mich nicht auf meinen eigenen Post bezogen. Sondern auf den, unter den ich gepostet habe. Ich dachte, das würde aus meinen Worten hervorgehen. War wohl zu kompliziert. Das tut mir natürlich leid.

      • Ist er nicht clever, Oli. :) Aber ich bin dein Gast, nicht seiner, und du darfst mir darum jederzeit sagen: Tranquillo.

      • Eines noch, bevor ich mich wieder den anderen „Gutmenschen“ zuwende…

        „Lost“? Ernsthaft?

        Was bist Du nur für ein unfassbar polemischer Lackaffe.

        Mein Mitgefühl.

      • Nur wer extrem Polarisiert, kann die Mitte dazwischen klar erkennen. Zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Wurde schon einmal versucht, aber jetzt haben wir 2013. Und ein „Lackaffe“ bin ich auch, aber dazu muss man ihn auch erstmal haben, den Lack, denn sonst ist mann nur ein Affe. :)

      • Ertappt, ich habe bisher nur diesen Artikel gelesen. Ich bin über einen Schrottpost auf Facebook auf deine Seite gelangt. Ich habe den Begriff „EMAG“ als „elektronisches Magazin“ interpretiert, daher dachte ich, dass dies ein journalistischer Artikel sei. Mein Fehler.

        Ich äußere mich hier auch nur, weil ich diesen Text wirklich sehr schlecht und sehr unsachlich finde. Sie kommen nicht über die Feststellung hinaus, das asoziale Ärsche scheiße zu Frauen sind. – Es ist sicherlich löblich, wenn Sie sich für Ihre Freundin einsetzen. Darum gehts mir nicht.

        Ihr Artikel liest sich so, als sei die Tatsache, dass der besagte „Kurdenbengel“ einen Migrationshintergrund hat, der alleinige Auslöser dafür, dass er sich der besagten „Bitch“ gegenüber sehr ungebührlich verhält. Sie echauffieren sich über einen Jugendlichen, der offenbar seine Hormone nicht im Griff hat. – Es mag ja sein, dass es in Neukölln teilweise echt übel ist. Allerdings werden Sie mir sicherlich zustimmen, dass Sie solche Typen überall finden und sich hartes Scheißesein durch sämtliche Kulturkreise zieht. Wenn wir beim Leute bleiben wollen, die sich vom
        Minirock provoziert fühlen, die finden sie auch auf nem ur-deutschen Schützenfest oder im Kleingartenverein.

        Ich hätte es Ihnen sehr hoch angerechnet, wenn Sie angesprochen hätten, dass die Verhältnisse in Neukölln, oder in jedem anderen Problembezirk, das Resultat von gut 50 Jahre politischer Ignoranz und Segregation sind. So drängt sich mir jedoch der Eindruck auf, dass Sie ganz bewusst auf einer Welle latenten Rassismus reiten und sich in sarazinesquer Selbstgerechtigkeit als Sprachrohr einer vermeintlich schweigenden Mehrheit inszenieren wollen.

        Mich nervt dieses „das-wird-man-ja-noch-mal-sagen-dürfen“, „armes-Deutschland“ ,“kaum-sagt-man-was-gegen-asoziale-Ausländer-schon-ist-man-ein-Nazi“ – Gelaber sehr, zumal sowas nur eigentlich nur was für
        Doofköppe ist, die sich einen drauf runterholen, dass sie mit irgendwelchen Halbwahrheiten und blödem Gewäsch so sooo polarisieren und sooo gegen den Mainstream und die political correctness sind. – Dabei merken diese Leute dann nicht, dass sie halt nicht den politisch provokanten Querdenker, sondern den Depp geben. – Gut, ich habe hier bisher nur diesen einen Artikel gelesen und kenne Ihren Selbstanspruch nicht, aber auch selbst wenn Sie hier nur zum privaten Vergnügen rumbloggen, dann sollten Sie wissen, dass Polemik kein Stilmittel ist.

        Außerdem, gibt es das „wilde Kurdistan“ nur bei Karl May.

      • TACATACATACA, Du hast den Blick so sehr auf die Mitte gerichtet, dass Du nicht einmal mehr merkst, wenn jemand nicht Dich sondern den Urheber dieses infantilen Pamphlets anspricht, oder?

        Aber auch Dir spreche ich natürlich gerne mein Mitgefühl aus. Ich bin heute voller Liebe.

      • Ich habe auch mal so gedacht, KP. Ich war auch mal ein Gutmensch. Heute bin ich lieber ein guter Mensch. Menschen wie Du tragen eine große Mitschuld an der ganzen Problematik. Ihr seid es, die das Problem seit den 80er-Jahren totschweigen, ja mehr noch, so tun, als gäbe es gar keines. Ergebnis: Es wurde nicht angegangen. Es wird von Tag zu Tag schlimmer. Danke dafür.

      • Hahaha, bezeichnen uns als Deppen und Polemiker, und reagieren doch gleichzeitig auf uns als könnten wir eine Revolution auslösen. Erinnert mich irgendwie an die dämlichen „shit tests“ von LSE Frauen. Warum Testen sie dann überhaupt, streiten sie überhaupt mit uns, wenn sie doch „gar nichts von uns wollen“, wir ja soooo blöde sind? Da müsst ihr schon etwas früher aufstehen, um mich auf’s Kreuz zu legen, und euer geheucheltes Mitleid könnt ihr euch sonst wo hinstecken. Hat aber mal gut getan, auch bei so einem Thema mein Recht auf freie Meinungsäußerung einzufordern, denn ich habe niemand zu Straftaten aufgefordert, sondern lediglich zum Nachdenken. Gute Nacht.

  • Als Frau kann ich sagen, Grobe Anmachen aus Richtung anderer ethnischer Gruppen sind äußerst unangenehm, und ich bin in einer harmlosen Kleinstadt grossgeworden. Als in den 80ern und 90ern sozialisierte gebildete Deutsche bin ich auf Verstehenwollen gepolt, und jegliche Fremdenfeindlichkeit ist mir ausgebläut worden in der Schule. Stets habe ich höflich und zuvorkommend auf üble Anmachen reagiert. Bis Zweifel aufkamen. Mir ein türkischer Schulkamerad übersetzt hat – nur andeutungsweise, weils ihm saupeinlich war, was da zwei Idioten in seiner Sprache über meine Rückansicht formulierten. Ich habe noch ein paar Jahre höflich und zuvorkommend reagiert, da ich nichts mehr fürchtete als den Stempel Faschistin. Früher habe ich damit immer wertvolle Minuten verschenkt, und war dann voll in der Anmach-Anekel-Falle drin. Drehte ich dann ab und liess mich nicht bereitwillig anmachen, war ich dann für die kleinen Arschlöcher auf einmal Faschistin oder Nazi oder einfach Schlampe. Ich erinnere mich noch, dass mich dieser Vorwurf mehr beschämte, als die unverschämteste Anmache. Das Schema wiederholte sich. Meine Erfahrungen sitzen tief und prägend, und die Jungs von der Antifa würden es total inakzetable Vorurteile nennen. Für mich sind es Erfahrungen. Leider. Weil ich langsam verlernt habe, Ausnahmen zu akzeptieren und nun alle Jungs diffus arabischer Herkunft mit großem Bogen meide, weil: tja. ICh finde, es ist jetzt auch mal an der Zeit für diverse Zentralräte und Kulturgruppenvorsteher, Vorurteile auszuräumen, die eben leider so oft Konsequenz von Erfahrungen sind. Verursacht von wenigen dummen Idioten, durchaus. Aber verheerend in der Wirkung. Ist übrigens nicht nur in Deutschland ein Problem. Nur hier verkrampft man ganz besonders im Umgang mit zügellosen Migrantenkids.

    • Schön, dass auch mal eine Frau was dazu sagt, Karla, dass rechne ich dir hoch an. Die Freundin eines Freundes hatte vor kurzem auch so eine „unangenehme Begegnung“, wegen der sie sogar bei der Polizei war um Anzeige zu erstatten.
      Aber Kampfsport und Kampfkunst kann jeder lernen, und immer mehr Frauen und Männer in Deutschland tun es. Warum bloss nur, Jens Meyer?
      Die Polizei verwendet übrigens Jiu Jitsu, und ja, Mädels, da muss man auch lernen jemand mal ernst weh zu tun, bevor der einem Weh tut. Aber ich weiss leider auch, dass solches Verhalten auch mächtig erotisieren kann, und da liegt der zweite Hund begraben. Bei „Kein Sex mit Nazis“ seid ihr ganz vorne mit dabei, aber wie sieht es aus bei „Kein Sex mit Fundamentalisten“. So, und jetzt brauch ich erstmal frische Luft.

    • Seit dem ich immer öfter sehe, dass es auch die andern gibt, macht es mir auch nicht mehr so viel aus. Entweder man glaubt an die Liebe, oder man tut es halt nicht. Und ich habe die Freiheit mir auszusuchen, zu welcher Familie ich gehören möchte. Zu der Lebensbejahenden, oder zu der Lebensverneinenden 😉 So einfach ist das. :)

    • Ja. Mit ’nem Smiley. Virtuell. Und aalst Dich weiter in Deiner Borniertheit. Bürschlein, ich mag nicht alle naslang ins Fotostudio rennen, um auf meinem Blog den ein oder anderen Hausfrauenschlüpper zum Zittern zu bringen, aber ich komme gut zurecht mit meinem Spiegelbild. Und in meinem Alter brauche ich es auch nicht immer im Blick zu haben, damit sich bei mir untenrum was regt.

      Zum Glück muss ich mich aber auch in Auseinandersetzungen nicht selbst darauf reduzieren, um unstrittig vorhandene geistige Defizite und eine bestenfalls ansatzweise prätentiöse Schreibe zu kompensieren.

      Oliver, ich kann nicht umhin, Dich armselig zu nennen.

      Du siehst Dich selbst als diesen total eloquenten ehemaligen Journalisten (huiuiui!), der in der Bundeshauptstadt dem süße Leben der Bohème frönt und seine devoten Minions mit Eindrücken aus seinem ach so interessanten Alltag versorgt. Aber jeder, der hinter Deine infantilen Schmierereien blickt, sieht das Gleiche wie in der Auslage eines x-beliebigen Metzgers: Ne Wurst.

      Vielleicht eine gut abgehangene, der Optik nach in Würde gealterte Wurst. Aber trotzdem nur ne Wurst. Mit ner ziemlich unappetitlichen Füllung. Denn in dieser Pelle verweht letztlich langsam aber stetig nur ein alternder, kränklich müffender Furz, der krampfhaft versucht, dass Bisschen über die Jahre aufgeschnappte Vorstadt-Rock’n’Roll-Flair festzuhalten und zu konservieren.

      Doch, armselig trifft es.

      • Wie eloquent er sich ausdrücken kann, der Süße. Beeindruckt mich ungemein.
        Tipp: Mehr vögeln, weniger Zeit auf Seiten verplempern, die man ach so sehr verachtet und schon scheint auch Dir die Sonne ausm Arsch.
        Küsschen. 😉

      • Boah, die arme Socke Jens Meyer, Mensch Meier, Finnste keine äh. warte mal, ah, scheisse, egal, intälecktuellen Gesprächspartner hier? Mein lieber Herr Gesangsverein, nee, det is mir zu hoch. Wat isn prätentiös? Hat das was mit nervös zu tun? Oder porös?

      • Sei erstmal in der Lage, Jens Meyer, deiner 12 Jahre alten Tochter das Gefühl von Schutz und Geborgenheit zu vermitteln und auch zu bieten, dann bekommst du auch mal einen High-Five, und zwar direkt von ihr.

      • Ach Jens, dein Sätze werden immer kürzer. Sag doch einfach nur noch „Arschloch“, „Scheisskerl“ oder „Hurensohn“ zu mir und stell dir dabei vor, ich wär‘ dein Vater. Schrei es aber richtig laut raus, mit all deinem Schmerz, den dir seine nicht erwiderte Liebe bereitet. Dann läufst auch du bald lachend und voller Freude durch die Gegend und verstehst sogar die, die jetzt noch so sind wie du, aber dann voller Mitgefühl, Mitleid und mit Liebe im Herzen. Aber dazu musst du erst durch das Tal der Tränen, doch dazu hast du anscheinend noch nicht oder nicht den nötigen Mut. Aber du kannst mir gerne auch stattdessen deine Kindheitsgeschichte erzählen, erzähl sie am besten gleich hier und du wirst ein Wunder, ein ganz seltsames Phänomen erleben. Liebe heilt, Jens, ein Mangel an Liebe macht krank, und Babys, auch Tierbabys sterben, selbst wenn sie alles andere bekommen. Erklären kann man das nicht, aber es ist so.

      • Tacker, ich korrigiere mich. Du hast nen kompletten Dachschaden. Du hast keine „Liebe im Herzen“, Du hast einfach nur nicht mehr alle Socken in der Trommel. „Das Tal der Tränen“. Meine Fresse, TukTuk, Du bist ja ein fleischgewordener Céline-Dion-Song.

        Bah.

        Wenn ich Deinen Rat befolge, werde ich dann auch wie Du, so ne Art Teilzeit-Renfield für einen x-beliebigen, gerade mal mittelmäßigen, um Klicks buhlenden Fortysomething-Blogger, der sich im Internet seinen eigenen Gnadenhof zusammentextet? Dann lehne ich Deine Lebenshilfe dankend ab.

      • Schade. darf ich nicht, Olli? Mit Eloquenz gegen Renitenz eine weitere Eloge auf die Wurst als Apotheose des Wahnsinns verfassen? Eine methanhaltige Abhandlung über den Gang alles Irdischen? Eine verbale Flatulenz meinerseits als Abgesang auf beleidigende Beiträge? Alas, so sei es.

      • Du darfst immer, Karla. Du weißt, dass ich schönen Frauen nichts ausschlagen kann. Hier haste ein bisschen Futter: Seine E-Mail-Adresse beginnt so: rocknrolla666 !!!
        Hart, nä? Also er. Ein Rock ’n’ Roller! Und dann auch noch vom Teufel besessen! Ui Ui Ui !!! 😉

      • Flesch, ist das Deine Auffassung von Datenschutz? Interessant.

        Mehr hast Du nicht drauf? Du mickriger Versager.

        Was sagt ein Nickname denn auch aus? Nix. Die Seite hier heißt ja auch „Wahre Männer“ – und wird von nem Klappspaten geführt.

      • Ja. Du hast recht. Die Luft ist raus. Ich wünsche weiterhin viel Liebe im Herzen und möglichst viele echte Zähne im Mund. Solange das noch geht. Lebewohl…

  • Der verehrte Harris hat schon vor 3 Jahren alle mundtot gemacht, die meinen, hier nicht zu ihrem Recht zu kommen und wurde dafür aus dem Musikfernsehen verbannt. Alles, aber auch alles, was hier gesagt wurde, fasst dieser Song so wunderbar ehrlich zusammen, dass es weh tut. So listen, learn and think…just for once. Denn wir teilen unser Land gerne, wollen es aber nicht ständig bereuen müssen. Anklicken und ihm huldigen, finde ich nur angebracht. http://www.youtube.com/watch?v=5t71H4FE0eM

    • Top! Und das muss uns ausgerechnet ein Mischling sagen. Mein Sohn ist auch ein Mischling, ein Cafe con Leche, und ich bin als TCK auch ein Extranjero, auch wenn ich einen weißen Arsch habe. Das spüren die Leute, und finden mich wohl auch deshalb „irgendwie seltsam“ (hidden immigrant). Doch ich möchte nicht wissen was passiert wär‘, wenn ich so ein Lied gesungen hätte, oder wenn Frei.Wild so etwas singen würde. Na, fällt langsam der Groschen?

  • Ein gut geschriebener, ehrlicher Artikel. Die Ursachen für dieses Verhalten liegen im Islam begründet. Dieser ist nicht nur frauenfeindlich, sondern erlaubt die Vergewaltigung „ungläubiger“ Frauen, denn man kann diese zur Beute zählen oder zumindest als minderwertige „Ungläubige“, wie Mohammed es selbst in dieser Form gemacht hat, er hatte einige Sklavenfrauen. Die Frauen haben zu Recht Angst. In Ländern wie Ägypten oder dem Irak, Sudan oder Nigeria und auch in Deutschland ist die Vergewaltigung der christlichen oder sonstwie unislamischen „Schlampen“ immer normaler. Es wird nur nicht drüber gesprochen. Man muss im Netz recherchieren, selber Fälle suchen, man muss bereit sein, eine schreckliche Wahrheit zu akzeptieren, nämlich die, dass wir ein Problem mit der islamischen Kultur haben. Mit dem Ungeist, den der Räuber, Mörder, Kinderschänder, Plünderer und Sklavenhalter Mohammed in eine Lehre gefasst hat, die heute Millionen Menschen im Griff hat und Verbrechen schlimmster Art rechtfertigt. Die Tatsache, dass wir Deutschen sofort die berühmte „german angst“ bekommen, wenn es um irgendwas geht, was mit Rechtsextremismus auch nur im Entferntesten in Verbindung gebracht werden könnte, hilft uns nicht dabei, die Wirklichkeit zu betrachten und vernünftige Lösungen zu suchen. Stattdessen sorgt das regelmäßige Verschweigen der Täterherkunft in deutschen, schweizerischen, österreichischen, aber auch schwedischen und englischen Medien dafür, dass man die Ursachen nicht sieht. Und man will sie auch nicht sehen, denn die Erkenntnis drängt sich ja dann zwangsläufig auf, dass die Herkunft eines Menschen, seine Herkunftskultur, seine entsprechende Erziehung, die Gründe für sein kriminelles Verhalten sein könnten. Und das, wo wir doch alle happy in der Multikulti-Gesellschaft aufgehen wollen… Wenn man aber genau hinsieht, dann gehören etwa 80% der Intensivtäter in Berlin zum muslimischen Kulturkreis. In Köln hat ein Polizeibeamter Alice Schwarzer erzählt, dass 70-80% der Vergewaltigungen auf das Konto von Türken gehen. In Bonn gehören 90% der Taten in die muslimische Ecke. Aus ganz Europa gibt es teilweise noch alarmierendere Zahlen. Fakt ist: Die Frauen, die hier aus Neukölln berichten, sind nur das, was sich nicht unter der Decke halten lässt, weil es so vielem Frauen im ganzen Land passiert. Die schrecklichen Dramen, die grausamen Gruppenvergewaltigungen, der Hass, die Verachtung, die Gewalt, die gegen junge Deutsche ausgeübt wird, denen so lange auf den Kopf gesprungen wird, bis sie tot sind, weil das keine Mordanklage nach sich zieht: Diese Dinge kommen nicht groß in den Medien. Johnny K.-der kam im TV! Aber seit ihm gab es noch einmal eine Handvoll solcher Morde! Wir haben ein Problem mit einer dominanten, islamisch indoktrinierten Minderheit und dieses Problem muss nüchtern angegangen werden. Ohne Hass. Ohne Lust auf Vergeltung. Aber wer die Morde, die Vergewaltigungen, die Leiden der Kinder und nicht zuletzt auch die Leiden der muslimischen Frauen selber unter den Teppich kehrt, aus Kultursensibilität, macht sich mitschuldig. Die deutschen Frauenhäuser sind voll mit muslimischen Frauen, 34 % der türkischen Männer geben in einer aktuellen Umfrage zu, dass Gewalt gegen Frauen legitim für sie ist. Liebe Deutsche und friedliebende Migranten in Deutschland: Es wird Zeit, hier den Mund aufzumachen und politisch aktiv zu werden. Es geht um Menschenleben. Ausländerhetze und Rassismus sind dann natürlich sofort Vorwürfe, die man bekommt, aber auch da kriegt man mit der Zeit nen dicken Pelz. Ich bin selber Sohn eines Ausländers. Aber ich hasse Ungerechtigkeit und ich liebe Deutschland. Und was wir hier zulassen, die Etablierung eines 1400 Jahre alten Feindes, des Islam, das ist ein Verbrechen an unseren Kindern und Kindeskindern!

    • Da muss ja sogar ich dich ein bisschen zurückholen, aber nur wegen dem letzen Satz. Ich bin noch nicht so weit alle Muslime über einen Kamm scheren zu wollen, dazu habe ich auch zu viele gute Erfahrungen mit ihnen gemacht. Es sind nicht alle so, kann ich mir zumindest nicht vorstellen, aber halt immer noch zu viele. Gerade auch bei jungen muslimischen Frauen sehe ich auch immer öfter den ungeheuerlichen Konflikt zwischen dem, was sie für sich selbst wollen und ihrer Familie. Denn vielen gefallen auch „deutsche“, nicht muslimische Männer, müssten aber für eine Verbindung dann mit ihrer Familie brechen. Ich erkenne es an ihrer grösseren Scheu mit mir zu flirten oder mich nur anzusehen, die eine andere ist wie bei den „deutschen“ Frauen. Ich fühl es einfach. Dieses „ich würde dir gerne Zeigen das ich dich mag, aber das geht nicht“. Anders kann ich das nicht beschreiben. Ich kann so etwas sehen.

      • Ich schere nicht alle Muslime über einen Kamm. Ich rede von einer Ideologie und von einer Kultur und die muss man kritisieren und durch jede Perspektive betrachten dürfen. Es darf kein Tabu hier geben. Ich verurteile Muslime auch nicht, sie wachsen mit diesen verrückten Vorstellungen auf, es ist ihr täglich Brot, aber ich nenne Dinge beim Namen. Die Macht der islamischen Ideologie ist sehr groß, es ist ein umfassendes Wertemodell, Rechtswesen, spirituelle Anleitung und alles, was ich sage, ist, dass wir dringend uns selber über den Islam bilden sollten und Aufklärung betreiben sollen, um zu verstehen, wie es zu genannten Phänomenen kommt. Und man muss natürlich Lösungen im Umgang mit diesen Erkenntnissen finden, denn wenn wir widerspruchslos hinnehmen, was de facto Verbrechen sind, dann sind wir irgendwo mitschuldig. Auch im Sinne der Muslime selber haben wir, als aufgeklärtes, christlich geprägtes Land irgendwo die Verantwortung, die Dinge in Frage zu stellen, die nicht mit unserem Wertegefüge vereinbar sind, aus menschlichen, aus moralischen Gründen. Wenn es um faktische Verbrechen geht, sollten wir uns nicht scheuen, eine Ideologie wie den Islam in Frage zu stellen und zwar ebenso radikal, wie wir das etwa mit dem Nationalsozialismus gemacht haben. Aus meiner inzwischen tiefen Erkenntnis über den Islam und seine Kulturen jedenfalls kann ich behaupten, dass dieser sicher ein schlimmes Gefängnis für seine eigenen Anhänger ist, aber eine besonders schlimme Sache für alle anderen, die mit einer Islamisierung leben müssen. Es tut mir sehr leid, solche drastischen Worte wählen zu müssen, aber sie entsprechen dem, was ich in den letzten Jahren lernen musste über den Islam und seine Zusammenhänge. Es ist für mich selbstverständlich, dass ich jeden erstmal als Menschen betrachte, aber das bedeutet nicht, dass ich seine Denkfehler aus Angst, aus seiner Empfindlichkeit heraus oder sonstigen Gründen, nicht ansprechen darf. Mit allem Respekt vor der Person, aber mit aller Ehrlichkeit, denn sonst würde sich auf der Welt nix ändern.

      • also, eine Pauschalverurteilung des Islam ist nun wirklich nicht angezeigt. In allen religiösen Schriften der Welt wimmelt es von Mord und Totschlag, und wie das Weib in der zentralen Schrift christlichen Glaubens so im allgemeinen Wegkommt, muss ich jetzt hier auch nicht ausführen. Billige Islamhetze ist jetzt auch nicht angezeigt. Daß es radikale Strömungen gibt, und diese überhand nehmen, gut. Das ist eine Sache, Millionen Menschen auf der Welt den Verstand abzusprechen, weil sie einen „Irrglauben“ haben – die Kreuzzüge waren im Mittelalter, hier finde ich solche Argumente anachronistisch.

      • Seh‘ ich auch so Karla. Wer die Liebe in sich gefunden hat kann es eigentlich nennen wie er will, er kommt trotzdem auf eine wohlwollende Art und Weise mit jedem anderen Menschen hin. Das ist ein bisschen so wie der Unterschied zwischen „sich lauthals und heftig streiten“ und „sich prügeln und schlagen“, obwohl ja Männer angeblich danach ein Bier miteinander trinken. Es ist der Unterschied zwischen Kritik und Verachtung, zwischen Reibung und Vernichtung. Das Eine will das Andere lediglich verändern, dass Andere will das Andere Auslöschen. Das ist wie der Unterschied zwischen Krieg und Liebe. Beide haben das gleiche Ziel: Einswerdung. Doch es gibt zwei Wege dahin. Der eine durch Verschmelzung miteinander, der andere durch Entfernung voneinander. Beides gilt sowohl für Individuen wie auch für Kollektive. Der Islam ist ein Kollektiv über Identifikation, der Junge der eine Frau unterdrücken meint zu müssen weil er Angst vor Mutti hat oder sie hasst oder verachtet ein Individuum, ein Muttersohn, ein muslimischer Macho.

  • Kleine Frage: warum unterscheidet Ihr zwischen „Deutschen“ und „Migranten“, „Türken“, „Ausländern“? Auch wenn Papa oder Opa aus Kurdistan oder sonstwo eingewandert ist, sind sie doch hier geboren/aufgewachsen mit demselben Recht Deutsche wie Ihr auch.

    Diese Wortwahl tut so, als sei das Problem aus Kurdistan eingewandert—dabei ist es hausgemacht. Gibt ja auch Studien dazu, wie sich Migrantenfamilien gerade in der Diaspora auf die (vermeintlich) traditionellen Werte zurückbesinnen und sich gegenüber der Mehrheitsgesellschaft abgrenzen. Tja, und dann kommt „ey, du Hure“ dabei raus. Passiert nicht nur in Deutschland.

    Das Problem ist wichtig und wird von Politik, Medien etc. unterschätzt, keine Frage. Und manchen Auswüchsen muss man klare Grenzen setzen, da hilft keine Kuschelpädagogik. Nur bringt Repression alleine auch nichts, das ist empirisch belegt. Zudem hatte die deutsche Gesellschaft lange Zeit kein Interesse daran, Strukturen zu schaffen, die dabei helfen, Migranten aufzufangen und besser zu integrieren. Jetzt wundert man sich, was dabei rauskommt. Ich sage nur Roland Koch und doppelte Staatsbürgerschaft, mein Gott, was habe ich mich damals geschämt…

    • Ah, die Diaspora. Ich bin schon mein Leben lang in der Diaspora, und vergewaltige trotzdem keine Frauen, nur weil sie hellhäutig sind. Und ich liebe das was hier aufgebaut wurde nach seiner vollkommenen Zerstörung, inklusive einer generalstabsmäßig organisierten Umziehung eine ganzen Volkes nach dem Willen der Sieger, so als hätten hier vor ’45 nur Idioten oder Kinder gelebt. Ein übrigens glaube ich einmaliger Vorgang in der Weltgeschichte. Oder wurden die Italiener und die Japaner dann auch umerzogen? Aber eine Gehirnwäsche erkennt nur der, der sie nicht schon von Kindesbeinen an miterlebt hat, eben weil er 1965 in einem anderen Land geboren wurde. Klar soweit?

  • Den Mist kannst Du aber nicht ernst meinen, oder? Warst Du schon mal in Neukölln oder kennst Du das bloß von Street View?

    • Ich lade Dich gern ein, mein Bester, meine Freundin mal unauffällig zu begleiten, um den Rotz, der hier abgeht, live zu erleben.
      Danach können wir gern noch mal sprechen. 😉

  • mal bin ich türke. mal bin ich deutscher.
    das wird je nach situation entschieden, vom meinem gegenüber. ich werde nicht gefragt.

    als ich mal etwas an deutschland kritisierte, legte man mir auch nahe, „nach hause zu gehen“.
    ich bin zu hause!
    ich bin hier geboren und ich werde hier sterben;-)
    ob die kritik fundiert und vielleicht berechtigt war, war uninteressant.

    natürlich sind die ausländer selbst an allem schuld, nicht die verfehlte integrationspolitik, nicht das schulsystem, dass schnell aussortiert und ausgliedert.
    natürlich sind ausländer ja krimineller als deutsche, denn ein ausländer muss sich im gegensatz zu einem deutschen benehmen, daher sollten sie nach anderem als nach geltendem deutschen recht bestraft werden.
    natürlich sind die südlander faul und daher schuld an der eurokrise, nicht die deutsche lohnpolitik.
    natürlich sind die harz iv empfänger faul und asozial, nicht die nichtexistenten arbeitsplätze.
    und natürlich leben die renter auf kosten der jungen generation.
    und natürlich kommt morgen der osterhase – ach ne, der war ja schon!
    ach ja, frauen sind auch schuld, wenn sie nicht in die führungsetage schaffen, daher brauchen wir auch keine frauenquote…

    köstlich, solch platte und vorurteilsbeladene kommentare zu lesen:-D das mit der transe war wunderschön und hat mich vollauf überzeugt!

    ach ja, wenn jemand sich wie ein penner benimmt, dann weil er ein penner ist und nicht wegen seiner sogenannten „herkunft“.
    übrigens ist deutschland de facto ein auswanderungsland! besonders qualifizierte ausländer kehren in ihre „heimat“ zurück – warum wohl?

    • Ich verstehe Dich nicht. Anstatt Dich für die paar Menschen Deiner Abstammung (die, um die es geht, sind ja nur eine Minderheit) zu schämen, anstatt ihr Verhalten gemeinsam mit uns zu bekämpfen, machst Du Dich darüber lustig, dass Frauen nicht mehr ohne Beklemmungen und Ängste eine Straße entlanglaufen können.
      Selten habe ich einen schäbigeren, einen menschenverachtenderen Kommentar gelesen.

      • du kennst mich nicht und weißt auch nicht wie ich mich verhalte! wieso meiner abstammung? was soll das? ebenso deine unterstellung! ich bin gegen solches verhalten und „bekämpfe“ es auf meine art und mache es nicht an ihrer nationalität, religion oder irgendetwas anderem fest! dein kommentar hat mich wirklich enttäuscht, denn ich äußere mich hier explizit gegen die vorurteile gegenüber ausländern in den kommentaren und erweitere das um randgruppen, darunter auch frauen! menschen, die sich schäbig verhalten habe ich als solche bezeichnet!

      • Ich benenne Probleme gern beim Namen. PC ist mir fremd. Und es ist nun mal Fakt, dass es besagtes Problem – in seinen Auswüchsen wohlgemerkt – nicht mit Deutschstämmigen, Spaniern, Italienern, Asiaten usw. usf. gibt, sondern ausschließlich mit … Den Rest kennst Du.
        Wer das leugnet, macht sich mitschuldig.
        Ich kann nur von mir sprechen. Wenn ich in der Türkei leben würde, Deutsche Einwanderer sich dort so verhalten würden, wie benannte Einwanderer – oder Kinder von Einwanderern, spielt KEINE Rolle – ich würde mich in Grund und Boden schämen, mich distanzieren und dieses Verhalten bekämpfen.
        Wo ist der Aufschrei der etwa 90 Prozent der Einwanderer, der Einwandererkids, die sagen: STOPP! Wir wollen mit diesen Leuten NICHTS zu tun haben, WIR sind nicht so!
        WO?! Stattdessen kommen müde Rechtfertigungsversuche und Zynismus. Braucht kein Mensch.

      • Niemand ist Scheisse, sobald er das bei sich selbst erkennt. Eben genau das ist ja Eigenliebe, und aus ihr entspringt die Nächstenliebe. Ich geh jetzt Duschen und raus an die Sonne, Liebe verbreiten. :)

    • TCK’s suchen auch ein Leben lang nach dem Gefühl, was man „Heimat“, „zu Hause sein“ nennt. Ich bin so einer, und ich habe es letztes Jahr zum ersten mal erlebt, durch meine Liebe zu einer Frau. Doch dann habe ich verstanden, dass ich das Gefühl nicht an etwas festmachen muss, sondern es lediglich von meiner Liebe zu mir und zu meiner Umgebung abhängt. Seit dem bin ich überall zu Hause, wo ich zuhause sein möchte. :)

      Papa was a Rolling Stone, and I am so 😉

      • sehr schön formuliert!
        als jungendlicher mit migrationshinter-vorder-grund weißt man nicht, wohin du gehörtst, weil du dich nicht akzeptiert wirst. erst später lernt man, dass es ein gefühl in dir selbst ist, dass nicht von der laune anderer abhängen darf. nur bestimmte menschen können/dürfen das…

      • Und hier für alle Muttersöhne und Vatertöchter ;), die den Text noch nicht kennen, in einer anderen Version:

        http://www.myvideo.de/watch/1045707/George_Michael_Papa_was_a_Rolling_Stone

        Es hat schon seinen Grund, warum auch George Michael den Song interpretiert hat, auch wenn dieser schon viel älter ist, und manche von euch vielleicht sogar noch die Version aus den ’70ern von den Temptations kennen, der aber erstmals von der Gruppe „The Undisputed Truth“ („Die unumstrittene Wahrheit“) veröffentlicht wurde.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Papa_Was_a_Rollin’_Stone

        Und weil es so süss ist, :) hier noch dieses Musikvideo:

      • „Wo ist der Aufschrei der etwa 90 Prozent der Einwanderer, der Einwandererkids, die sagen: STOPP! Wir wollen mit diesen Leuten NICHTS zu tun haben, WIR sind nicht so!“

        Viele von denen sind damit beschäftigt, sich durch’s Leben zu schlagen. Es kann ja nicht jeder Möchtegern-Badass-Bettelblogger werden…

        So, Tacactactictac, jetzt kannst Du wieder loslegen.

  • Ist irgendeinem von euch schon einmal in den Sinn gekommen, dass Integration die Mithilfe und Bereitschaft zweier Seiten erfordert? Und zwar im aktiven Sinne. Ich wüsste gerne einmal, was ihr denn unternehmt, um „die Migranten“, wie sie hier betitelt wurden, in unsere Gesellschaft zu integrieren. Jetzt werden hier sicher einige ihre „ausländischen“ Freunde aufzählen, denn hier ist ja keiner rechts…diese Freunde waren aber wahrscheinlich schon bestens westlich erzogen und sind deshalb von euch auch akzeptiert. Es ist ja kein Geheimnis, dass sich peer groups meist auf Basis des jeweiligen sozialen Hintergrunds bilden, aber an wen wollt ihr die Verantwortung denn abgeben? Hier wurde in den Himmel gelobt, dass der „Artikel“ zum Nachdenken anhält und Bewegung in die Sache bringen soll. Inwiefern? Außer, dass hier eine weitere Plattform entsteht, auf der Frust über die ganzen bösen Migranten abgelassen werden kann, ändert sich doch nichts. Viel mehr müsste man doch von sich selbst aus dafür sorgen, positive Begegnungen und Erfahrungen zu sammeln, aber hier bekommt man ja den Eindruck, dass man bloß die Beine in die Hand nehmen soll, wenn man jemanden entdeckt, der augescheinlich andere ethnische Wurzeln hat. Das halte ich für äußerst bedenklich, da das hier auch junge Menschen lesen können, die sich vielleicht noch nicht darauf verstehen, diesen Text, als das zu lesen, was er ist: eben nur die Meinung eines Einzelnen, die zwar auf Anklang stößt, jedoch leider oberflächlich bleibt. Wir erwarten so viel, erwarten, dass „die Migranten“ auf uns zukommen, weil sie sich ja schließlich ausgesucht haben, in „unser“ Land zu ziehen. Wie einige hier schon bemerkt haben, lag diese Entscheidung in der Hand eines Jeden, aber die Generationen, die darauf folgen, sind hier geboren und brauchen keine Einladung von uns, sie müssen sich auch nicht glücklich schätzen bzw genauso glücklich wie ein Jeder von uns. Ich kann den Ärger einiger hier durchaus verstehen, aber vergesst doch nicht, dass dies Einzelsituationen sind, persönliche Erfahrungen, Handlungen eines Individuums, die euch verängstigen oder verärgern und nicht die eines „Migranten“. Und auch, wenn ich nun wahrscheinlich ebenfalls als Gutmensch abgestempelt werde, glaube ich nicht, dass das angemessen ist. Ich bezweifel nämlich, dass „wir Deutschen“ uns gerne über einen Kamm scheren lassen würden, denn außer unserer Herkunft (wobei wir die auch mit vielen vermeintlichen Migranten teilen) haben wir vielleicht sogar weniger gemein, als „der Migrant“ und ich. Und dass es auch „deutsche Ghettos“ gibt, sollte wohl auch nicht einfach unter den Tisch fallen.

  • Deiner Meinung nach muss sich also ein jeder Türke (um die geht, es dir ja scheinbar) ständig rechtfertigen und zu Besserem bekennen, damit er nicht abgestempelt wird? Am besten verteilt die Regierung hübsche Buttons, die sich dann jeder „gute Migrant“ anheften kann, damit man ihn von den Bösen unterscheiden kann…ich empfind das als ziemlich anmaßend. Du wirst doch auch nicht verurteilt, nur weil du nicht den ganzen Tag damit verbringst, dich von bösen deutschen Klischees zu distanzieren. Das würde ja bedeuten, dass jedem Deutschen, der andere ethnische Wurzeln hat, mit der Geburt eine Bürde auferlegt wird. Natürlich sollte man sich von kriminellem Verhalten distanzieren, aber unabhängig von seiner Herkunft. Ich fühle mich ja auch nicht verantwortlich, wenn eine deutsche Mutter ihr Kind in der Mülltonne entsorgt, sogleich ich es natürlich abartig und selbstverständlich unrechtmäßig finde und diese Meinung auch kund tun kann, aber nur weil man keinen „Artikel“ darüber schreibt, solidarisiert man sich ja nicht oder heißt etwas gut. Trotzdem wäre es toll, wenn sich mehr Menschen an politischen oder sonstigen Diskussionen beteiligen würden.

    • Du schreibst: Natürlich sollte man sich von kriminellem Verhalten distanzieren, aber unabhängig von seiner Herkunft.

      ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN. Es GIBT einen Zusammenhang. Ende & Aus.

      • Der Zusammenhang liegt aber doch nicht, wenn mans mal platt ausdrückt, am „genetischen Material“, das klingt ja schon nach Sarrazin…der Zusammenhang liegt doch wohl viel eher an der Sozialisation, denn sonst würde es ja wohl auch keine positiven Beispiele geben. Und damit revidiere ich deinen Punkt eines Zusammenhangs ja nicht.

        Und dieses ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN – „Gebrülle“ ist auch vollkommen unnötig. Ich stimme auch nicht mit deiner Meinung überein, aber lese sie mir durch, reflektiere, was du sagst und gebe dazu meine Meinung ab und bin durchaus daran interessiert andere Standpunkte kennenzulernen, aber das nicht ohne diese zu hinterfragen.

  • @oliver
    fremdschämen ist nicht meine sache. wenn ich in der türkei türkische urlauber sehe, die sich schlecht verhalten – denn die gibt es auch, dann macht mich das wütend. ich sage denen unverholen meine meinung!

    ich bin es leid, immer in diese sachen mithingezogen zu werden, als sei ich mitverantwortlich oder könnte das verhalten mir völlig fremder menschen verstehen oder gar ändern oder müsse mich ständig davon distanzieren, nur weil wir „ausländer“ sind! warum? ich schreie überall auf, wo das verhalten nicht akzeptabel ist – wieso sollte ich hier das auf ausländer beschränken? ich lebe in deutschland und das sehr gerne und bin dankbar dafür. dies erwarte ich auch von ALLEN menschen, die hier leben! ich will hier anständige menschen!

    wenn du das als zynismus abtust, finde ich das schade. meinem gefühl nach fand hier in einigen kommentaren ein ausländer-bashing statt, das das thema nicht gut tut. egal, hier geht es nicht um.

    • du hast vollkommen recht, FXHAkan, daß solche Artikel auch hirnloses Ausländerbashing anziehen. Und Du hast einerseits recht, wenn Du abwechselnd den Stempel Deutscher oder Türke aufgedrückt bekommst. Übrigens ist auch die Vereinheitlichung auf Türke als Protomigrant absoluter Unsinn. Darum geht es hier und mir im Spezialfall nicht. Mein Problem ist, wie kann ich mich gegen kulturell vollkommen deplazierte Übergriffe wehren, wenn ich damit gleich vorgeblich rassistisch reagiere?

      • ich verstehe ich genau, was du mit kulturell meinst?
        meine eltern haben mir respekt gegenüber allen menschen beigebracht! oder beispielweise war mein vater streng, aber meine mutter hatte immer das sagen.

        wer menschen, die richtiges ansprechen, mit rassismus oder ausländerfeindlichkeit anprangert, der macht es sich leicht und zum mittäter. ich kann da sehr gut differenzieren!

        meine frage wäre, warum hängen die da ab! die antworten würde ich nicht bei härteren strafen oder ausweisung suchen, sondern in partizipation und teilnahme an bildung & gesellschaft, denn es ist nicht ungebdingt eine kulturelle eigenart…

      • Mit kulturell meine ich, dass gewisse für mich unerträgliche Verhaltensweisen kein Ergebnis von Religion oder Herkunft sind, sondern ein Ergebnis anderer Sozialisation – vielleicht wäre „sozial unverträglich“ besser, sorry. Ja, gern, FXHAKAN, Integration, Partizipation. Aber…wenn man mich nicht für voll nimmt, spüre ich das. Wenn die Eltern nicht mitspielen und ihren Kindern Anstand beibringen – heisst, Frauen genauso respektieren wie Männer, was kann ich da tun? Es ist ein Teufelskreis. Die Besserverdiener bringen ihre Kinder in migrantenfreie „Sicherheit“, und mittlerweile sagen sie es unverhohlen. Eine rigorose Verteilung der Problemkinder auf andere Schulen wäre eine Maßnahme. Wieso gibt es in diesem Land sogar vollkommen ausländerfreie Schulen n den manchen Vierteln? Oder nur mit Edelmigranten aus westlichen Industrienationen? Hast Du eine Ahnung, wie sehr mich so ein „bereinigter“ Ort ankotzt? Aber wieso gibt es in vorauseilendem Gehorsam bei vielen öffentlichen Schulspeisungen kein Schweinefleisch? Macht doch kein Sinn, wenn bei 900 SChülern ein Kind aus der Türkei dabei ist, das nicht mal muslimischen Glaubens ist? Auf der einen Seite bringen wir unsere Pfründe in Sicherheit, auf der anderen Seite tarnen wir diesen Schmu durch kosmetische Aktionen.

    • Weil du ein Brückenbauer bist, sein könntest. Aber solange du selbst auch keine Lösung hast, wie mit muslimischen Machos und Fundamentalisten umgegangen werden muss gibt es nichts, aber wirklich auch gar nichts, was du mir zu dem Thema erzählen könntest. Das wir miteinander Reden müssen ist klar, dass zeigt dieser Blog, aber immer nur mit Samthandschuhen wegen der Sache von vor fast 70 Jahren funktioniert nicht. Denn genau das wäre ja Aufarbeitung, und die funktioniert so lange nicht, solange nur die eine Hälfte der Wahrheit erzählt werden darf, die, die danach erlaubt wurde. Was unterm Strich dabei raus kommt weiß ich nicht, aber es in’s Unbewusste, in den Schatten zu verdrängen ist viel gefährlicher. Faschismus war damals die europaweite Suche nach einem dritten Weg, neben Kapitalismus und Kommunismus, aber das hat denen nicht gepasst, die die Welt lediglich unter zweien aufteilen mussten, weil sie beide am liebsten alles für sich gehabt hätten, und genau das haben wir danach gehabt, den Eisernen Vorhang. Schon vergessen? Der Buddhismus sagt, man soll die Extreme meiden, die goldene Mitte suchen, seine eigene Mitte, und nichts anderes tue ich und rate ich. ABER (!), wer in sich selbst ruht und deshalb glücklich und zufrieden, erfolgreich und beliebt ist, der hat auch Neider, erntet Missgunst, Hohn und Spott, weil er einen an die eigenen Schwächen, an die eigenen Zweifel und Ängste erinnert. Deutschland liegt mitten im Herz von Europa, sehr viele Kriege sind hier an diesem geografischen Ort im Lauf der Geschichte ausgefochten worden. Das prägt. Ich bin weder links noch rechts, ich Suche die Mitte, denn sie ist die einzige, in der ich stabil ruhe, im Gleichgewicht bin und auch bleibe. Und die Mitte zwischen Mann und Frau ist auch Liebe und Gleichberechtigung, bei gleichzeitiger Achtung der Unterschiede, und nicht Unterdrückung. Unterdrückung kann man im SM spielen, sich ausprobieren, doch wer daraus Ernst macht oder zur Religion deklariert spielt mit dem Feuer, und an dem haben sich schon viele auch verbrannt. Für mich passt das alles mittlerweile perfekt zusammen, ist so offensichtlich, dass ich es gar nicht mehr übersehen kann. Doch den Weg dazu muss jeder selbst finden, dass ist bei jedem Menschen so individuell wie er selbst. Und natürlich müssen auch Frauen lernen, Achtung vor Männern zu haben, und mit ihnen richtig umzugehen, erkennen, dass Männer und selbst Muttersöhne/Machos auch nur Menschen sind, mit Ängsten und Schwächen, die man nicht einfach ignorieren oder missachten darf. Redet miteinender, Leute, lernt euch kennen, gerade mit denen, die ihr früher immer so abgelehnt habt, stellt euch euren und ihren Ängsten, ihr werdet Wunder erleben. Peace.

      • ich bin ein brückerbauer, ein botschafter? wer sagt das? und was genau möchtest du mir sagen? woher weißt du, dass ich keine lösungen habe? soll ich dann deiner meinung nach einfach nichts mehr sagen? wie kommst du darauf, dass ich nicht die ganze wahrheit hören möchte? du kennst sie? ich rede viel und mag es aber nicht, in eine bestimmt richtung gedrängt oder reduziert zu werden! ich habe den eindruck, dass häufig bei solchen diskussionen jeder nur seine eigene meinung bestätigt fühlt. deshalb rede ich mit und erweitere die diskussion um meine perspektive, die für einige interessant sein könnte oder auch nicht! ich kenne genug ausländer und nicht-ausländer. in meinem näheren umfeld sind wir alle einfach nur menschen…

      • dann musste Dich ja auch gar nicht angesprochen fühlen, FXHAKAN. Aber Du fühlst Dich sehr angesprochen bei diesem Thema und willst Deine Meinung mittteilen. Und Du bist mitbeleidigt, obwohl Dich niemand gemeint hat. Außer der üblichen Irrlichter, die sich in den ebenso üblichen Scheisshausparolen ergehen. Was ist denn Deine Meinung zu den oben polemisierten Beobachtungen? Wenn Du mal Butter bei die Fische geben magst? Und ich meine noch nicht die Lösungsversuche von Konfliktsiedlungen, sondern die schiere Beschreibung der Sachlage? Und was hälst Du den hier auftauchenden Kommentaren?

  • Karla, du hast das vielleicht auch etwas missverständlich formuliert. Ich schätze, du findest solch derbe Anmachen auch von Deutschen nicht in Ordnung und das kannst du ja auch zum Ausdruck bringen.
    Dass man sich gelegentlich als Rassist bezeichnen lassen muss, wenn man negativ auf solche Belästigungen reagiert, mag sein, aber wenn du dich davon nicht angesprochen fühlst, weil du keine rassistische Haltung hast, dann sollte das doch an dir abprallen. Deine Abneigung hat ja dann hoffentlich mit dem Verhalten derer zu tun und nicht mit ihrer Herkunft und das kann mal einmal sagen, aber wenn keine anständige Unterhaltung möglich ist, dann hilft eben nur ignorieren…
    Ich mach mir ja auch nichts daraus, wenn mich ein Deutscher Schlampe nennt, nur weil ich nicht auf ihn eingehe. Denn zum Einen ist der Ausdruck gerade in dieser Situation deplatziert und zum Anderen kennt mich mein Gegenüber ja nicht persönlich.
    Dass bei Beleidigungen gerne auf Ausdrücke zurückgegriffen wird, die die Situation anheizen ist ja nichts Neues und auch keine „ausländische“ Methode, sondern eine einfache Form, des Streits, auf die zurückgegriffen wird, wenn man sich nicht anders zu helfen weiß bzw. gerne provoziert.

    • nein, Gwen. Du hast mich missverstanden. Anmachen stören mich generell nicht, wenn ich weiss, woher der Hase hustet. Fängt schon an, wenn ich die Sprache verstehe, dann kann ich Situationen besser einschätzen. Und das Verhältnis blöder Anmachen von den hier betitelten Migranten mit niedriger Bildung und Perspektive zu blöden deutschen Anmachen verhält sich 90 zu 10. Und: das ist ein saublöder Spruch, „dann sollte das doch an dir abprallen“ – das sag mal einem 15jährigen Mädchen, das gerade in einer ziemlich unangenehmen Situation ist. Genau, mittlerweile ist es mir scheissegal, wenn mir „Nazischlampe“ o. ä. hinterhergerufen wird. Generell ist es mir derart egal, dass ich lieber einen extra grossen Bogen mache statt einen Konflikt riskiere.

      • Achso ,okay…dann hatte ich das falsch verstanden. Ja, gerade wenn es um jüngere Mädchen geht, seh ich es wie du. Diese sind sicher nicht in der Lage da so mit umzugehen, aber ich denke eben, dass es auch keine Lösung ist, jungen Menschen beizubringen, DIESE Migranten dann zu meiden, denn solange dir nicht jemand direkt etwas abwertendes hinterherruft, lässt sich den Menschen eben nur vor den Kopf gucken und so werden auch Menschen ausgegrenzt, die sich respektvoll verhalten. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass mittlerweile bei einigen Jugendlichen eine generelle Unsicherheit Migranten gegenüber besteht, was sicherlich nicht förderlich für ein respektvolles Miteinander ist. Trotzdem steht natürlich die Sicherheit des Kindes an oberster Stelle, egal um welche Gefahrenquelle es geht.

      • EBEN DAS IST DER TEUFELSKREIS. Es ist absolut albern, dauernd überall Schiss zu haben – aber wie lernen junge Frauen differenzieren? Die Erfahrungen, die man macht, sind prägend – irgendwann fängt Dein Unterbewusstsein an, diesen grossen Bogen zu machen, wenn Du irgendwo in der Ferne Männerstimmen hörst, die in arabisch über irgendwas debattieren und fühlst Dich bedroht, obwohl die sich über Fussballergebnisse unterhalten. Weil Du nicht willst, dass man Dir wie das letzte mal drei Strassenzüge hinterbrüllt, was für eine dumme Schlampe Du bist, oder dass man sich gerne gefälligst mit Dir paaren würde. Irgendwann schaust Du den Nordafrikanern dort vorm Wettbüro nicht mehr in die Augen, weil Deine bisherigen Erfahrungen waren, dass Du SOFORT blöd angemacht wirst. Irgendwo hörst Du aus einem plärrenden Radio Allahu Akbar und ziehst Deinen Rocksaum weiter runter. Du setzt Dich in die S-Bahn nicht neben den jungen Araber, weil…ja, das weisst Du eigentlich gar nicht mehr. Irgendwann rennst Du mit Scheuklappen fast einen alten Türken über den Haufen, weil Du, ach, Du weisst gar nicht mehr, warum – dabei wollte er Dir nur sagen, dass er auch Enkelkinder in dem Alter Deiner Kinder hat. Und da merkste, was für Folgen dieses Verhalten hat, was in Neukölln und sonstwo so die Gemüter erhitzt.

      • Was du hier anführst, ist eine schreckliche Straftat, das will ich auch mit keinem Wort bestreiten, ist aber kein Argument. Hier waren Menschen am Werk, drei Individuuen, die zu einer der widerlichsten Taten fähig waren, die es so gibt. Aber dann klatsch ich dir jetzt unter den Beitrag, nen Fall von nem Deutschen, der seine Tochter vergewaltigt o.Ä., damit ist doch keinem geholfen und es geht eben nicht voran, worauf du ja wohl eigentlich aus bist.
        Jaa, es gibt gewaltbereite/-tätige Migranten und diese müssen ihre Strafe bekommen, wie jeder, der gegen das Gesetz verstößt. Aber mir ist irgendwie unklar, worum es dir geht. Geht es nur darum, diese Leute an den Pranger zu stellen? Du schreibst, dass diese Kids was lernen sollen, Respekt etc., das ist doch ein Ansatz, da kann man seine Energie rein investieren und tatsächlich was dafür tun, aber du sprichst diese Aufgabe nur kurz an, um dann immer wieder zu schreiben, wie furchtbar „die“ sich verhalten (was in den beschriebenen Situationen ja auch der Fall ist).

      • Oh Gott Gwen, bitte. Dein ewiges „Ich kann dir jetzt zigtausend Verbrechen von Deutschen aufzählen“ nervt langsam. Bleib doch einfach mal beim Thema.

    • Warum sollten Beleidigungen einfach an einem abprallen? Würdest Du das auch jemandem raten, der aufgrund seines Äußeren rassistisch beleidigt wird? Ach, komm, Nazis sind doch alles Hohlbirnen, steh doch drüber? Alles halb so schlimm? Einfach ignorieren?
      Wohl kaum…

      Darauf, dass frau jetzt hier noch zigmal versichern muss, dass eklige Anmachen von Deutschen genauso eklig sind nur damit frau nicht als Rassistin gilt, ist schon ein starkes Stück.
      Nein, nicht nur Immigranten können einen mit ihren Blicken ausziehen. Es kommt aber aus meiner Erfahrung gehäuft aus einer bestimmten Ecke, und aus einer bestimmten Ecke eher nicht. Kann mich an keinen dummen Spruch von Vietnamesen erinnern, beispielsweise. Und auch in der Russenhochburg in Westdeutschland, wo ich mal gewohnt habe, hielt es sicher in Grenzen im Vergleich zu Kreuzberg/Neukölln. Und dann ist schon die Frage, ob es nicht etwas mit der Herkunft, Erziehung und Frauenbild zu tun hat.

      Den Vietnamesen ist ja hier auch nicht der rote Teppich ausgerollt worden und haben mit Rassismus einschlägige Erfahrungen gemacht. Das wird ja immer gerne aus Erklärungsmuster herangezogen, wenn jugendliche Migranten über die Stränge schlagen.

      • „Nazis sind doch alles Hohlbirnen.“ Ja klar, deshalb hätten sie ja auch beinahe die ganze Welt erobert.

        Frage mich gerade, wer hier wohl die gehirngewaschene Hohlbirne ist, du Schmock.

        Lern erstmal etwas über die Geschichte deiner Vorväter, und fang mal an zu differenzieren, dann kannst du hier auch mit mir über eine unbedeutende Minderheit diskutieren, die in der Tat unangenehme Zeitgenossen sind, und die es in jedem Land auf der ganzen Welt, mit jeder Hautfarbe, in jeder Religion oder mit jeder politischen Überzeugung gibt.

  • und ja, ich habe ein massives Problem mit antiquierten Frauenbildern, die in einigen Brennpunkten großer und mittelgroßer Städte nicht mehr nur heimlich propagiert werden. Und ich gehe auf manches nicht mehr zu, wenn ich mich bedroht fühle, und weil ich meine Familie vor dieser Bedrohung schützen will – zumindest den weiblichen Teil, der männliche wird ja respektiert. Nein, und ich will meine Kinder nicht als Versuchskarnickel auf Schulen schicken, bei denen sie zu den zehn Prozent Deutsch-Muttersprachlern gehören. Ich würde meine Töchter nicht in Neukölln wohnen lassen, weil ich mir dann noch mehr Gedanken machen müsste, ob sie abends heil nach Hause kommen. Es ist ein politisches Problem, es ist ein finanzielles Problem. Aber es ist auch ein Scheuklappenproblem, wenn man toleriert, daß in deinem und meinem Land, in der eigentlich ein Gesetzbuch für alle gilt, für viele muslimische Frauen und Mädchen ein Sondergesetz gilt, das ihre Freiheit beschneidet und gegen jegliche Menschenrechte verstösst. Du bist gern hier, und Du gehörst hierher – Du glaubst an die Werte dieser Gesellschaft. Wenn Du das tust, warum verteidigst Du sie nicht mit uns? Niemand redet – außer periphere Idioten – von „dem Türken“.

  • Alter Flesch, das is jetzt nicht dein Ernst, oder? Da meckerste über Alice und bei diesem Artikel könnte sie deine ghostwriterin sein. Hätte ein bisschen weniger Einseitigkeit erwartet, wenigstens etwas. Ich kann 100 Geschichten aus Ostberlin erzählen, wie die tollen dt. Männer, die ja so viel tugendhfter zu sein scheinen als alle anderen, Flüchtlingsfrauen und ihre Kinder behandeln und mit ianstellen. Abet wozu? Um eine Gruppe vo Menschen schlecht zu machen und Beifall vom Pöbel zu erhaschen? Da hab ich dir mehr Stil zu getraut. Missstände benennen und aufzeigen? Definitiv! Aber so? Nope, das is für Emma und Bild Leser.

  • Hallo, ich bin Ostteil Berlins aufgewachsen und auch wir hatten unter Erichs Führung, Ausländische Mitbürger.
    Der Unterschied zu heute, man hat diese Menschen mit Ausbildung versorgt. Und die Leute aus Afrika und Asien wussten sich meist zu benehmen. Und wenn nicht , dann gab es paar auf die Schnauze ganz einfach. Keiner schrie dann im Sozialistischen Staat das war eine fremdenfeindliche Tat, ne der hat es wohl verdient der Schwarze, weil er das blonde lecker Mädel angemacht hat und die nicht wollte. Heute wird bei jeder kleinen Geschichte, per Presse gleich von bösen Nazitaten gesprochen. Alles wird hochgepeitscht damit man sich newstechnisch ein runterrubbeln kann.
    Ich lebe heute im Lipperkreis bei den Teutonen, jup genau die , die Urdeutschen die vor 2000 Jahren ne Horde Pizzabäcker heftig gemeuchelt hatten.(Varusschlacht)
    Auch wir haben hier ein Problem, aber meißt mit den Deutschlandrussen und die wie wir auch noch mit den Türken.
    Das endet dann im Fall Azur aus Detmold (Presse bekannt) tödlich. Und was machen wir Deutschen, sie machen Gedenkfeiern, versuchen runde Tische zu organisieren aber kein Immigrant kommt, also Frust Abneigung purer Hass.
    Da ich im Aussendienst arbeite kenne ich sehr wohl die Meinung der Leute und das macht mir Angst. Nein kein viertes Reich, nein das die die sich hier angepasst haben und nach deutschen Tugenden leben, genauso so dann leiden werden ,wie die die es verdient haben.
    Also unsere heute Politik hat völlig versagt und irgend wann in naher Zukunft wird das deutsche Volk reagieren.
    Und das hab ich schon mal erlebt im Jahre 1989 nur waren es Stasileute die man hängen wollte und keine Ausländer.
    Und was hat das mit dem deutschen Mädchen zutun genau da fängt es an , oder besser es schon begonnen.

  • Wow, 109 Antworten, Offenbarungen, Streits, Vorschläge, Ratschläge in weniger als wie viel Stunden, Oli? 😉 Das wird der beste Blog überhaupt, sagt mir mein Gefühl. Ich komm schon gar nicht mehr nach mit dem Lesen, soviel haben die Menschen sich zu sagen, was für ein Traum. Ich weine vor Glück. Ein bisschen. Bin total GE-FLESCHT :)

  • Hallo solange sie nur schauen ist es hier in Neukölln normal.
    Aber gut.
    Ich habe fast tagtäglich mit verbalen Erniedrigungen meiner damaligen und heutigen Partnerin durch Migranten gesammelt.
    Die haben nur eins verstanden.
    Gewalt.
    Von den evtl. 20 Migranten waren evtl. 5 dabei die sich enthalten haben.
    Geile Titten, geiler Arsch, Deutsche Votze laß Dich mal Ficken.
    Dann wurde angefaßt an den besagten Stellen.
    Titten, Arsch und Votze.
    Sogar ein behinderter Migrant war dabei.
    Ich habe das dann mit aller Macht unterbunden.
    Es gipfelte des öfteren in bedrohliche Situationen.
    Sie wollten aus ihre eine Straßenschlampe, die SChlampe ihrer Straße machen, die jeder Ficken kann.
    Es kam sogar der Freund des Exes, auch ein Migrant, der sie dann niederrang.
    Ich daraufhin eingriff und einen Stich mit einem Schraubenzieher in den Oberschenkel abbekam.
    Und das alles in der Nähe des U-Bahnhofes Leinestraße.
    Und das war 1990 bis 1996.
    Nun im Jahre 2008 kam es zu ähnlichem.
    Ich kannte den eingedeutschen Migranten 15 Jahre.
    Also vertraute ich ihm.
    Er beschäftigte meine Verlobte und Mutter meines jüngsten Sohnes als Kellnerpraktikantin.
    In wirklichkeit wurde sie für die Prostitution eingeritten.
    Videos tauchten im Februar 2009 auf.
    Anzeige brachte nichts.
    Außer das ich dafür bestraft wurde die blauen Flecken fotografiert und an die Staatsanwaltschaft gesandt zu haben.
    Den Gewichtsverlust von 26 KG in 50 Tagen ging auch keiner nach.
    Sowie die Wesens und Verhaltensänderungen.
    Es gipfelte in Hohn und Spott meiner Person.
    Durch den Restaurantbetreiber des Il Mondo.
    Also was soll man da noch tun.
    Das Jugendamt interessierte es nicht.
    Und die Kindesmutter gab es erst nach 3 Jahren in einem Verhör zu das sie das auf den Videos ist.
    Also ich weiß das nicht alle Arschlöcher sind aber der war und ist eins.
    Er lebt weiter in seiner Beziehung.
    Meine ist zerstört.
    Denn es geht nur mit Drogen.
    Und dann ist sowieso alles vorbei.

  • Ah ok, ich habe das Konzept von diesem Blog/Magazin-Dingens hier doch kapiert.

    Inzwischen habe ich ein paar Ihrer Texte gelesen und fand z.B. diese kleine Kurzgeschichte über Gunter Gabriel und Johnny Cash ganz nett.

    Mir drängte sich kurzzeitig der Eindruck auf, dass diese Seite einzig zu dem Zweck existiere um der Welt mitzuteilen, dass die Hauptbegabung dieses „Oliver Flesch“ darin liege sich selbst unglaublich toll zu finden und sich von Figuren wie dem User „Tacataca“ mit Genuss den Hintern pudern zu lassen. Ich finde, dass er etwas sehr um sein „Badboy-Image“ bemüht ist. Gut, wenn man selbst nicht für sein Team jubelt, wer soll es sonst machen.

    Wie bereits gesagt, ein paar Texte hier finde ich ganz gut, nur finde ich diese Kunstfigur mit dem virilen Endvierziger etwas missglückt. Der wirkt im Umgang mit Feedback wenig souverän und anscheinend auch nicht wirklich an einem Dialog mit den Lesern interessiert, zudem scheinen ihm
    Leute, die einen andere Perspektive einbringen, etwas zu überfordern. Daher wurde mir dieser dümmliche Diskussion hier gestern dann doch sehr schnell langweilig und ich denke, dass sich dieses Konzept schnell erschöpft.

    Nichtsdestotrotz gefallen mir ein paar Texte ganz gut. Ich denke, dass Ihr und Euer Autorenteam ne Menge Potential habt. Ich werde ich Zukunft öfters mal eingucken. Cheers!

    • Wenn Du überfordert durch gelangweilt ersetzt, kommt es in etwa hin. Ich habe weder Zeit noch Lust lang rumzudiskutieren. Bringt – im Netz – eh – meist – nichts. Jeder hat seine festgefahrene Meinung und bleibt auch dabei. Da lasse ich Euch lieber untereinander diskutieren.

  • Eine gute Passage hat der Beitrag. Nämlich die, wo Du Großzügigkeit, Mitmenschlichkeit und den Willen, hier zurechtzukommen, zumindest Einzelfällen zugestehst.

    „Warum sind diese Männer nur so?“

    Fragst DU Dich? Echt? Du, der Du z. B. einer Verkäuferin mit der Frage kommst: „Wen muss ich hier ficken um diesen Hut für [weniger Geld] zu bekommen?“.

    Warum bist Du denn so?

    Ja, klar: Du meinst, Du seist dabei witzig, charmant und allgemein schlicht unwiderstehlich. Deshalb hälst Du es auch für problemlos, egal wie Du eine Frau ansiehst, behandelst oder benennst. Aber diese Ausländerbengel sollen ja mal nicht meinen, SIE dürften HIER, wo sie nur geduldet werden…!!!

    Meldung vom anderen Stern, also aus meinem Leben:
    als unsere Tochter geboren war, lud der Imam der örtlichen Millî Görüş-Moschee uns unverheiratete Ungläubige in sein Gotteshaus, um uns zu beschenken, (auch über Glaube und Religion) zu diskutieren und gemeinsam zu essen. Sind wir doch schließlich beide aktiv dabei, nicht nur „seine“ männlichen Problemfälle zu bilden und zu integrieren.

    Mir macht das großen Spaß, der Umgang gerade mit den pubertierenden Grenzgängern. Das gibt nicht nur viele gute Geschichten für meine Sammlung, es ist vorallem eine Herzens-Sache.

    Ganz bald wieder werden in einer Nacht- und Nebel-Aktion die Straßen auch dieses Gewerbegebiets, in der das für Gläubige wichtige Gebäude mit dem architektonischen Charme eines Baucontainers steht, mit den Wahlplakaten rechter Ideologen zugepflastert. Die hängen die immer ganz besonders hoch, wohl um Vandalismus vorzubeugen, an jeden zweiten Laternenmast, keine Chance, die zu übersehen. Woher haben die von ProNRW eigentlich die Kohle für die vielen Plakate und die Bezahlung der unsichtbaren Helferlein, angesichts eines Ergebnisses von 1,5 % bei der letztjährigen Landtagswahl?

    Ich könnt kotzen, wenn ich nur daran denke.

    Zum Abschluss ein Klassiker:

    • Ach, geben Sie nicht soviel um das Geschreibsel hier. Glauben Sie echt, dass hier nur eine Geschichte der Wirklichkeit entspricht? Hier gibt es viel gut gemachte Satire. Die wollen hier bewusst polarisieren und sich damit ein Publikum einfangen, was ja auch legitim ist.

      Die greifen hier dümmliche Stammtischparolen auf. Es glaubt doch keiner, dass bestimmte Ethnien eben eine besondere Tendenz zu Verbrechen und asozialem Verhalten haben. Die Feststellung besteht lediglich darin, dass in einem Berliner Problembezirk asoziale Ärsche und ausgewiesene Verbrecher leben. Es gibt halt auf der Welt zwei Sorten von Menschen: Die, mit denen man auskommen kann und dann halt die Ärsche. Da machste nix.

      In diesem Blog finde Sie bestimmt keine geistigen Höchstleistungen, aber man kann sich ja schon über diesen Typen amüsieren, weil der so herrlich schräg und doof ist. Das ist halt Entertainment.

      • „Glauben Sie echt, dass hier nur eine Geschichte der Wirklichkeit entspricht?“

        Der Wirklichkeit, wie der (allem Anschein nach nicht selten zugedröhnte) Blog-Betreiber sie wahrnimmt.
        Das glaube ich schon.
        Mein Problem sind eher die offenbar zahlreichen „Jubelperser“ (sein Ausdruck), die ihn kritiklos in seinem Weltbild bestätigen.
        Wenn ich gerad die Lust hab, mir das zum Problem zu machen.

      • Jubelperser?

        Auch dieses Wort wurde wegen Diskriminierung einer Personengruppe und Ethnie in Deutschland jetzt verboten (veeeeeer-boten!), Frau Sheera. :) Weil es wissenschaftlich nicht erwiesen und darum ethisch moralisch nicht mehr vertretbar sei, nicht mehr Zeitgemäß ist, allen Persern die Frohlocken zu unterstellen, dass sie dies unreflektiert tun. :)

    • Ist ja alles schön und gut, Mutter Sheera, aber er ist ja auch ein Karneval-tiger, und kein Vergewaltiger, oder? Würde er für seinen glauben Töten, oder nicht? Oder wär‘ er bereit für seinen Glauben zu Sterben, oder nicht? Ist er ein „rich-tiger“ Mann, oder nicht? Und wenn ja, warum trägt er dann Stöckelschuhe, wozu braucht er dann hohe Absätze? Denn eine Drag Queen spielt er da ja nicht. Weshalb möchte er also grösser wirken als er ist? Gut möglich, dass er trotzdem OK ist, und als Künstler finde ich ihn Klasse, aber was hat das mit den Arschlöchern zu tun, die Deutsche Frauen als Schlampen und niedere Wesen bezeichnen, und sie darum dann auch wie Tiere behandeln?

      • Lustig auch, Mutter S. dass Dir als Feministin die Frauen plötzlich vollkommen egal sind, wenn der Täter mal ganz ausnahmsweise nicht der böse, weiße Mann aus der Mittelschicht ist. ZU köstlich wie Ihr Emanzen Euch immer wieder selbst entlarvt.

      • Da gibt es aber eine einfache Erklärung für, Oli. Der weisse Mann erinnert sie zu sehr an den Vater, mit dem es ja meist ein Problem gibt. Im Muslim ist man eher gewillt den hirnlosen, primitiven, jugendlichen Triebtäter zu sehen, der ein Opfer seiner durch Religion unterdrückten Geilheit ist, und den Afrikaner kann man kaufen, wenn nicht hier, dann in Kenia. Natürlich sind das alles nur Vorurteile, aber so funktioniert auch das kollektive Bewusstsein, nicht nur das Individuelle, und beide sind ja verbunden. Es ist ein Spiegel von dem Bild, was in den Massenmedien über die Welt verbreitet wird, wie auch umgekehrt. Das ist ja auch der Weg, wie Propaganda funktioniert, Mind Control. Das ging letztes Jahrhundert mit dem Volksempfänger los, und erreicht seine höchste Vollendung darin, wenn der Kontrollierte die Beeinflussung seiner Person gar nicht mehr als solche wahrnimmt, die man über ihn ausgeübt. Subtile Indoktrination am besten von Kindesbeinen an auf. Wenn es da nicht leider auch noch die bewusstseinserweiternden Drogen und das Internet gäbe, doch auch das hat man so weit im Griff, dass es nicht ausufert. Und wenn doch, dann gibt es ja auch noch Gold und Blei, um „Problembären“ wieder in den Griff zu kriegen. Oder hübsche Frauen, die einen in die Venusfalle locken, und dann steht man plötzlich doch vor Gericht. Darum weint selbst der Narr. Nur die Liebenden sind zufrieden und glücklich, denn sie vergessen die Welt, finden alles was es zu finden gibt in nur einem anderen Menschen. Schild und Schwert, Angriff und Verteidigung, Rücken an Rücken, bis einer fällt, meist durch Geld. 😉

    • Du hast eine sehr sympathische Angewohnheit, Mutter S. Du beantwortest Deine Fragen selbst. Ist mir schon bei Deinem letzten Kommentar bzgl. ONS aufgefallen.

      Du schreibst: Du meinst, Du seist dabei witzig, charmant und allgemein schlicht unwiderstehlich.
      RICHTIG. Und glaub mir Eines: Ich kann schon ganz gut einschätzen, welche Frau ich auf diese Art ansprechen kann, also welcher Frau es gefällt und welcher nicht. Du hast die Story gelesen, weißt wie sie weiterging. Gab keine Beschwerden. Alles schick.

      Sag: Willst Du eigentlich immer noch mit mir ins Bett? Weißt ja, ist neuerdings möglich. Allerdings nicht mehr kostenlos, die Chance haste verpasst.

      Einen schönen Abend Dir, meine Liebe … 😉 😀

      • Na, Olli, glaubste, dafür gibt’s Taschengeld vom Macker?!
        Nein, im Ernst, ich bewundere es, wenn Menschen sich ernsthaft engagieren in diesem unfairen Bildungssystem, und versuchen, die Strukturen aufzubrechen. Ich glaube nur, dass solche Leute, die sich in gutbürgerlichen Vierteln um die Integration der Nichtdeutschen Jugendlichen verdient machen, nullkommanull Ahnung haben, was für ein Ton im bildungsfernen Hochhausparadies so gegrölt wird. Und daß hierzulande nie ein Sarkozy mit Gott-Komplex mit Wasserwerfern durch Neukölln rollen wird. Das ist gut so – was nicht gut ist, ist, daß die Entscheidungsträger dieses Landes ihren wohlgepuderten Hintern nie in solche Bezirke bewegen – nur zu Repräsentationszwecken, wenn auf irgendwelchen Kulturfestchen zehn Migrantenkinder in adretten Kleidchen Fähnchen wehen dürfen. Und dann auf Basis dieses repräsentativen Eindrucks ein paar wohlklingende Programme ins Leben rufen.
        MutterSheera, in diesem verschissenen Schulsystem, wo der Erfolg des Kindes auf den Schultern der tugendhaften deutschen Mutter ruht, die nach Schulschluss spätestens ab 2 Uhr nachmittags idealerweise überwacht, korrigiert, redigiert, für Disziplin und ordentliche Handschrift sorgt, sind Ausländer von vorneherein total im Arsch (Spielplatzzitat: „bei den Afrikanerkindern kümmert sich ja NIEMAND um die Hausaufgaben der Kinder, das ist ja ganz furchtbar“). Ich kenne viele Einwanderer-Eltern, die haben jetzt schon nackte Panik vor der Schule, während ihre Kids noch in die Windeln scheissen: Sie werden ihren Kindern da keine Hilfe mehr sein. Und für alle anderen Eltern werden sie eine Last sein und noch unsicherer sein. Sie wissen ganz genau, dass sie Systemloser sein werden. Sie bringen auf Schulfesten rührende kulinarische Kunstwerke mit, sie wissen die Namen ALLER anderen Kinder, sie räumen nach Veranstaltungen eifrig den Dreck weg, um dabeizusein und ihr Engagement zu zeigen. Umsonst, ganz ehrlich und leider. Wenn wir’s ehrlich berechnen: In einer großen Schulklasse können vielleicht drei, höchstens vier Kids ohne Muttersprache Deutsch getragen werden. Sonst kracht das System zusammen. Und damit alles, was folgt. Neukölln ist eines der fatalsten Ergebnisse, aber so gehts doch überall ab. Ich sehe, welch immense Schwierigkeiten selbst vorbildlich integrierte Familien hier haben, daß sie sich immer in Bringschuld fühlen.

        • Aber sicher. Vom wem soll ihre Kohle sonst kommen?

          Du bist übrigens wieder einmal das Kommentar-Highlight hier. Ist meinen Leuten auf FB auch schon aufgefallen.
          Danke mein ♥ …

      • @ Karla

        Ich könnte Dir 5 Disziplinen nennen, in denen Du unschlagbar scheinst.
        Guterzogen wie ich bin, schweige ich mich darüber lieber aus.

        Ahnst Du wenigstens, dass Olli uns zu Konkurrentinnen aufbauen wollte?

        Spiel Du sein Spiel ruhig weiter mit.

        @ Olli

        Pass auf, Baby. Deine Gedanken erreichen mich manchmal.

        „Ich kann schon ganz gut einschätzen, welche Frau ich auf diese Art ansprechen kann, also welcher Frau es gefällt und welcher nicht.“

        Wenns stimmen sollte, dann war das ein Lernprozess. Der wieviele Jahre dauerte?

      • Ui, Karla, sie will dich lecken. :)

        Hab‘ schon immer dieses seltsame Gefühl gehabt, dass eine bestimmte Sorte von Vatertöchter mit den Muttersöhnen um irgendetwas Konkurrieren glauben zu müssen, ihnen etwas Beweisen wollen, sie in irgendetwas Schlagen wollen.

        Dark secrets. 😉

      • Ach Aca, kannst nicht lassen von diesem Vätertöchter/Muttersöhnchen-Dingens?
        Soll ich Dir was über ihn erzählen, ja?

        Er, der nicht-Deutsche & bis heute nicht des Englischen mächtige, beschloss schon zu einem Zeitpunkt, als er auf der bewussten Ebene die Überzeugung vertrat, keine Kinder in diese Welt setzen zu wollen, mich, die er dann doch irgendwann wollte, nach diesem Lied zu benennen, das er mir später auch oft auf der Gitarre vorgeklimpert hat:

        Er hat mehrere kleinere Körperbehinderungen, weshalb sich früher immer seine zwei Jahre ältere Schwester schützend vor ihn stellte, sich für ihn geprügelt hat. Das war ihr Auftrag von der Mutter: dem Kleinen darf nichts passieren.

        Er hat so viele Talente, als Kind erlebte ich ihn niemals als defizitär, im Gegenteil: Papa kann Alles! Bauen, reparieren, verhandeln, Piouretten auf dem Eis drehen, wie ein Äffchen die höchste Pappel raufklettern, in der sich mein Bumerang verfangen hatte.

        Er hat auch dem Alkohol abgeschworen für uns, nachdem meine Mutter ihn deshalb kurzzeitig verlassen hatte und er in die Geschlossene eingewiesen wurde. Ich erinnere mich genau, ich war etwa 7, wie er mir von dieser Episode berichtete, wie er den Moment beschrieb, als ihm klarwurde, dass er das Trinken drangeben müsse, um mich aufwachsen sehen zu können. Bei seinen Enkeltöchtern wechselte er sogar mal die Windeln 😀

        Dies ist ein Lied, das in meinem Herzen ihm gewidmet ist:

        Klingt ungesund für Dich? Dann sag mir: was könnte eine Vatertochter schreiben, das sich für Dich „richtig“ anfühlt?

  • ich gehöre zum kreuzbergerurschleim und bin mit der „was guckst du so? willst du mich anmachen!“ generation aufgewachsen. meine eltern haben sich in den siebzigern in der dachluke kennengelernt, also waren recht tolerante und entspannte menschen. mein bruder gehörte zu den leuten die damals bolle am görli haben brennen sehen und mein schulweg führte mich immer an der mauer lang.

    einmal in der woche sind meine mutter und ich im spreewaldbad schwimmen gegangen…der weg dorthin war manchmal ein traum…meine mutter mit mir (um die 10 jahren alt) in den abendstunden die wiener straße lang…wieviel und du deutsche schlampe war meist noch harmlos.

    wir hatten eine drogerie und gegenüber war ein eine spielothek…der betreiber dieser spielothek, sein vorname endete auf med, hatte die spitzenidee das meine mutter die einnahmen doch durch den verkauf von koks erhöhen könnte. als er nach einer messerstecherei abtransportiert wurde habe ich das erste mal aus nächster nähe den christophorus hubschrauber gesehen.

    mit 13 habe ich mich dann gezwungen gesehen mich zu bewaffnen um mich irgendwie gegen die zustände zur wehr setzen zu können, denn schon damals waren die grunderegeln der fairness nicht mehr interessant. mit 15 habe ich dann das erste mal jemanden mit einer 8mm gaspistole ins gesicht schießen müssen um nicht im krankenhaus zu enden. bis zu diesem zeitpunkt hatte ich allerdings schon bei anderen auseinandersetzungen zwei zähne verloren und musste mit sieben stichen an der unterlippe genäht werden.

    meine frau und ich waren in der selben grundschule und sind in der selben gegend aufgewachsen. sie hat nicht solch extreme erfahrungen gemacht, hat aber trotzdem augen im kopf. ihre eltern leben immer noch im selben kiez wie damals und wir sind noch ab und an da.

    es hat damals keinen spass gemacht zwischen dieser art menschen zu leben und aufzuwachsen und wir werden das unserer tochter nie zumuten.

    wenn sich nicht bald etwas in der polizeiarbeit und in der rechtssprechung ändert wird es immer mehr straßenzüge geben in die sich unsere staatsmacht schon gar nicht mehr traut. meine frau und ich werden auch weiterhin nicht mehr die öffentlichen verkehrsmittel nutzen sondern an unserem kinderfreien abenden das taxi nutzen…wir müssen uns am nächsten morgen wieder um unser leben kümmern damit unser kind nicht so aufwachsen muss wie wir!!!

  • Hahaha, dein erster politischer shit storm, Oli, du böser Junge. :) Lass einfach die Scheisse an dir herablaufen, die klebt nicht an Gold. Wer dich kennt weiss, dass du das Herz am linken Fleck hast :) Hahahab gehört, der Ausdruck „rechts“ soll demnächst nicht nur aus allen Kinderbüchern verwinden, sondern auch im Duden gestrichen werden, wird ganz aus der Deutschen Sprache entfernt. Dann gibt es nur noch links, und nie wieder Probleme, den richtigen Weg zu finden. Das Paradies auf Erden, und wenn sie nicht gestorben sind, dann ficken sie noch heute. :)

    Einmal zum mitsingen, dass entspannt ungemein, und darunter das Original Musikvideo von den Talking Heads. 😉

    Yeaaaahhhhhhh :)

  • Genau aus diesen Gründen bin ich aus Offenbach/Main weggezogen… es war einfach nicht mehr auszuhalten. Auch ich habe nie das Haus ohne meine Kopfhörer verlassen. Niemals offene Haare, niemals kurze Röcke, keine Kontaktlinsen… aber selbst das half nicht. Und es wird leider immer schlimmer… :(

  • Integration schön und gut… Verständnis füreinander ja ok… aber muss ich alles verstehen??? Muss ich mir alles gefallen lassen nur um nicht als Nazi zu gelten?? Tolerant zu sein ist in Ordnung aber wenn mir jemand doof kommt dann tut mir leid kann ich nicht lieb und nett und verständnisvoll sein.

    • Na klar bist du ein „Nazi“, wenn du nicht auf forsche bis übergriffige Muslims stehst. Aber als „rechter Mann“ gilt auch jeder Schwanzträger, der aggressiv und angriffslustig ist, zumindest bei vielen Emanzen. Viele Frauen finden das aber auch attraktiv, sogar sehr, männliche Aggressivität und Wehrhaftigkeit. Auch das intensive, ja beinahe schon drängende, männliche Begehren ist für manche sehr reizvoll, weil es ihnen schmeichelt, aber auch den Mut und die Zielstrebigkeit des Mannes widerspiegelt, wenn sein Verhalten echt ist. Viel Frauen wollen ja „genommen“, „überwältigt“ werden im positiven Sinn, aber da kommt es halt darauf an wie. Der Ton macht die Musik. Der Erfolg von „Shades of Gray“ spricht doch Bände. Aber es gibt halt auch andere Frauen, die das nicht mögen, aus welchen Gründen auch immer. Bei Muttersöhnen wie auch bei Vatertöchtern besteht nämlich ein Bruch zwischen Geschlecht und Herz, also zwischen Sex und Liebe. Sie können das trennen, und haben eher Angst davor, es zu verbinden. Das Ganze ist halt ein zweischneidiges Schwert, darin liegt die enorme Problematik der Diskussion.

      • Ich weiß das Toleranz sehr modern ist und das ist auch gut so. Mir ist die Herkunft/Beruf/Hautfarbe/sexuelle Vorliebe meines Gegenübers ziemlich egal solange wir respektvoll miteinander umgehen. Toleranz darf man aber nicht grundsätzlich erwarten. Das habe ich gelernt. Ich bin selbst ein „Migrationskind“ habe aber das „Glück“ das dies nicht wirklich auffällt, abgesehen von meinem Nachnamen.
        Glaub mir die meisten Einwanderer wissen schon wie sie sich durchsetzen und dieses „ihr seit Ausländerfeindlich“ zieht immer. Keiner will sich das nachsagen lassen.
        Es läuft grundsätzlich vieles falsch in unserer Gesellschaft und Herz und Seele sind zweitrangig. Wir vermitteln unseren Kindern die falschen Werte. Sex steht an erster Stelle ob das Herz mit dabei ist spielt keine Rolle. Wichtig ist schön zu sein. Party zu machen. Zu saufen. Immer lustig und gut drauf zu sein. ??? Das kanns doch echt nicht sein?!
        Auch dieses „gleich“ sein ist absolut furchtbar… wir können nicht alle gleich sein… Mann und Frau waren und werden nie gleich sein!!! Menschen verschiedener Herkunft können nicht gleich sein. Nicht gleich fühlen, denken, handeln. Diese Verschiedenheit ist doch das schöne in unserer Gesellschaft solange sich alle an ein paar kleine Regeln halten. Gesetze sind da um eingehalten zu werden. Es kann nicht sein das man nur wegen seines Hintergrundes straffrei davonkommt und weiter machen kann wie bisher.

      • danke für Deinen klugen Kommentar, Daniela. Dass man nicht alle gleichmachen kann. Daß Vielfalt doch eigentlich was Schönes ist, auch, wenn ich als Deutsche ohne ferne Wurzeln das meist nur kulinarisch, und da auch noch selektiv, wahrnehme. Ich bin immer neugierig auf Menschen, die auf einem ganz anderen Flecken Erde großgeworden sind. Deren Kindheit anders gerochen und geschmeckt hat als meine. Natürlich finde ich mich affig, wenn ich bei jedem Scheiss nachfrage, kennste das auch, kennste das auch, kennste das auch. Aber je mehr man fragt, desto deutlicher wird, wieviele Unterschiede es gibt – und wie groß die Umstellung sein muss, in einem Land zu leben, in dem man nicht mehr alle Erfahrungen mit seinen Nachbarn teilt. Daß es zwar global gültige männliche und weibliche Marotten gibt, aber auch so viele ganz andere Erwartungen und Träume. Schwafele ich jüngst zum Beispiel von Liebe, hob mein Gegenüber nur die Augenbraue – für ein bisschen Sicherheit und Geld ist das nicht so wichtig. Sagt man mir ungerührt. Genug zu Essen und ein abschliessbares Zimmer in der Fremde zu haben ist wichtiger als Liebe, die schenkt man von ganzem Herzen Kindern oder Eltern in der Ferne. Und da steht man dann als esoterische Schwafeltante und merkt, dass alles auch ganz anders sein kann und doch so vollkommen normal ist.

      • Und ich rede auch nicht von dir Daniela, denn erstens bist du eine Frau, und zweitens seh‘ ich dir zumindest an, dass deine Vorfahren „von wo anders“ sind. Um dich geht es also hier gar nicht, auch wenn du nach deinem Pass eine Deutsche bis. Ich weiss, das du dich benehmen kannst, dass merke ich schon an deiner Ausdrucksweise. Aber zieh dir mal eine blonde Perücke und eine Sonnenbrille auf, Minirock und enges Oberteil, oder ein hübsches Kleid, braucht gar nicht nuttig zu sein, und dann ab nach Neocolonia und mach selbst den Test. Aber wehe du Antwortest den Jungs in Türkisch, dann hast du geschummelt. Und danach reden wir dann noch mal. Und wenn du magst begleiten wir dich auch gern mit versteckter Kamera, so wie sie es mit diesem Mädchen, dieser Künstlerin gemacht haben. Was dabei raus kam ist klar, und kannst du hier sehen:

        http://maedchenmannschaft.net/femme-de-la-rue-sexuelle-belaestigung-sichtbar-machen/

  • Egal wie die Stadt heißt, ob Berlin, Hamburg, München oder wie auch immer, wenn man sich bei jedem Schritt fragt ob man noch in Deutschland ist oder auf einem türkischen Basar, wenn Migranten mit Kuscheljustiz behandelt werden und ein Gauck die Tatsachen verdreht, dann muss man sich fragen wohin das noch führen soll.
    Es wird Zeit sich zu organisieren und einen neuen Kurs zu steuern.
    Wirtschaftsflüchtlinge müssen umgehend abgeschoben werden, und straffällige Migranten bei bestimmten Straftaten (vor allen Dingen gewalttätigen), müssen ebenfalls abgeschoben werden. Aber mitsamt ihrer Familie!

    • Meinst du, echt so radikal? Vielleicht sollte ich mal Pierre Vogel fragen, ob er vielleicht einen besseren Vorschlag zu machen hat. Aber Muttersöhne und Vatertöchter tun sich leider oft auch mit Gott/Allah recht schwer, die wollen halt ihr eigener Herr und Meister sein, und eben nicht auf Vater und Mutter oder andere hören. Darum haben sie auch überdurchschnittlich oft mit der Justiz und der Polizei zu tun, die ihnen dann Grenzen setzten, sie Massregeln und Notfalls auch bestrafen. Eine schwache Judikative, Legislative und Exekutive ist natürlich damit irgendwann auch hoffnungslos überfordert, und was dann passiert konnte in der Geschichte, nicht nur der Deutschen, schon zigfach beobachtet werden. Vorbeugen wäre natürlich besser als Heilen gewesen, aber dafür ist es jetzt schon zu spät. Manchmal habe ich den Eindruck, dass hier in Deutschland das männliche Prinzip (im esoterischen Sinn) nach ’45 lediglich einen anderen Namen bekommen hat, mit dem sich darum sehr viele hier sehr schwer tun, was ich aber durchaus verstehen kann: Mars heisst jetzt Nazi. Dadurch ist Deutschland im esoterischen Sinn ein sehr feminines, ein sehr weibliches Land geworden. Aber damit können halt nicht alle Männer gleich gut umgehen.

  • Es ist so das man in deutschland auch kann, wenn man will. Wer deutsch lernen will kann das und wer arbeiten will kann das auch(wenn es auch erstmal kein top Job ist), aber man muss wollen!!! Die meisten tun genau das nicht. Wenn ein Arbeitgeber merkt das die Sprache beherrscht wird und sich auch schon um Arbeit bemüht wurde, wird er mit grösserer Wahrscheinlichkeit einen Job vergeben, als wenn jemand vor ihm steht, kein deutsch spricht und sich nur mit Hartz4 durchschlängelt.
    Ich sehe es hier auch immer wieder, das viele einfach nicht wollen.
    Warum auch? Der Staat schiebt Geld in den Hint… und die Gesetzgebung schützt Täter mehr als Opfer. Klau dem Staat Geld und du wirst mehr bestraft, als wenn du ein Kind misshandelst.
    Solange sich diese Migranten nicht anders verhalten, brauchen Sie auch nicht darauf zu warten das man ihnen positiver gegenüber steht!
    Wenn ich in den Urlaub in ein fremdes Land fahre, versuche ich schon mal ein paar Worte zu lernen und mich mit Bräuchen und Gesetzen des Landes vertraut zu machen. Die Migranten wollen kein Urlaub machen, sondern hier bleiben und aufgenommen werden, dann sollte man doch zumindest so etwas erwarten!
    Ach ja, ich bin kein fascho oder sonst irgendwie gegen Ausländer. Ich habe genau so viele ausländische wie deutsche Freunde. Ich habe nur etwas gegen dieses Verhalten und gegen unsere Gesetze!

  • Es gibt halt einen Unterschied zwischen Wirtschaftsflüchtlingen, politischen Flüchtlingen und denen, die gerne hier sind und auch hier bleiben wollen, oder sogar schon hier geboren sind, und zwar nicht nur im Rahmen der Gesetze, sondern auch der Kultur. Das sieht man ihnen aber äusserlich erstmal nicht an. Da kann es schon mal zu Missverständnissen und spannungsgeladenen Momenten kommen, was mir für manche richtig leid tut denn ich weiß wie sich das anfühlt und was es bedeutet, „anders zu sein als die anderen“, oder ein Fremder in der Fremde zu sein. Und noch seltsamer wird es, wenn du sogar so aussiehst wie ein Deutscher und auch die Aussprache sehr gut beherrschst, aber trotzdem keiner bist, sondern ein Ausländer, beziehungsweise ein Third Culture Kid. In Südamerika hat einer in einer sehr lustigen Runde mal laut ausgesprochen, warum mich die Latinos so mögen, und warum ich so einen guten Zugang zu ihrer Kultur habe, wobei es auch dort Unterschiede gibt: „Du bist einer von uns, Aca!“ Nun, nicht ganz, aber auch. Denn die Beherrschung der Sprache ist der Schlüssel zu einer fremden Kultur. Und trotzdem hat es bei mir 30 Jahre gedauert, „Deutscher“ zu werden, denn auch das bin ich nicht. Der Schlüssel für mich war die vorbehaltlose Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und die Beobachtung „von aussen“, wie hier mit dem Thema umgegangen wird. Seltsam einseitig, und das wollte ich verstehen warum. Und aus dem Grund kann ich jetzt sogar alles „rechts“ von der Mitte sehr differenziert unterscheiden. Auch da gibt es solche und solche, die denen ich sage ist OK, und die denen ich sage: STOP! Bis hierher und nicht weiter. Aber das sage ich jedem anderen auch, ob Muslim oder Christ, ob Mann oder Frau, ob Nazi oder rote Socke, und, weil man den gerne dabei vergisst vor lauter Aufregung und Verblendung: Auch Don Dinero, denn der ist es, der meist alle Fäden in der Hand hält.

  • Hm, schade, ich finde die Texte hier wirklich unterhaltsam, aber ich finde den Moderator dann doch etwas ermüdend.

    Ich wüsste jetzt nicht wieso es mein Ego pushen sollte weil ihn etwas überfordert… Es ist doch eine schöne Sache, wenn jemand im Gespräch mit anderen Leute noch was lernt und seinen Horizont erweitert.

    Naja, vielleicht bin ich einfach eine andere Gesprächskultur gewöhnt, aber ich denke, dass auf einer gut moderierten Seite eine fruchtbare Diskussion schon möglich sein sollte. Sonst setzt ja jeder nur seinen Meinungsschiss ab und das wars. Wenn man eine Kommentarfunktion hat, dann muss man sich nicht drüber wundern, dass die Leute auch mal Kritik äußern. Wer sich dann direkt ans Bein gepisst fühlt und rumheult, der sollte vielleicht lieber Tagebuch schreiben.

    Ich fände dieses Magazin wirklich sehr viel lesenswerter, wenn der Mod nicht sich nicht so ausführlich um seine vermeintliche Coolness bemühen würde. Wenn ich mich für irgendwelches zickige Alpha-Male-Schwanzverglich-Geschwätz interessieren würde, dann kann ich mir auch mental tiefergelegten Hauptschul-Gangster-Rap anhören.
    Ich empfehle zum Vergleich mal den Barney Stinson Blog, die Leute, die den schreiben machen ihre Sache wirklich gut.

    Ein wenig Humor und Selbstironie würde sich hier sicherlich gut machen. Aber es ist ja auch eigentlich ganz witzig, dass der Mod seine Nummer so konsequent durchzieht. Wenn man es ironisch liest, dann ist es ja doch ganz amüsant. :)

    • Deine Provokationen laufen ins Leere, merkste das eigentlich nicht langsam selbst? Und nochmal: Ich habe weder Zeit noch Lust mich mit jedem Kommentar auseinander zu setzen.
      Nimm Dich doch nicht so schrecklich wichtig, nur weil niemand mit Dir spielt. Du bist für mich einer von 30.000 Lesern. Mehr nicht.

      • Immerhin, dass sind schon mehr als 300. 😉

        Richtig lustig wird es aber erst ab 300.000, Oli, obwohl ich auch schon jetzt sehr viel Spass dabei habe, endlich das zu tun, wozu ich auch schon immer mal Lust hatte: Einfach nur ich selbst zu sein, ich selbst zu werden, der zu sein, der zu werden, der ich bin, ganz ohne Gewalt und Betrug, Lügen und Unterdrückung, Falschheit und Unterwürfigkeit, so wie ich es mein Leben lang, zerrissen zwischen den Kulturen, zerrissen zwischen „links“ und „rechts“, zerrissen zwischen Vater und Mutter, zerrissen zwischen Liebe und Angst erlebt habe.
        Und wenn ich damit auf die Schnauze fall‘, macht nichts, für irgendetwas wird es dann trotzdem gut gewesen sein, denn nichts geschieht im Leben ohne Grund. Mit tut es gut, mich endlich auch mal heftig mit Menschen reiben zu können, sowohl mit Männern wie auch mit Frauen, denn das blieb mir in meiner ganzen Kindheit und Jugend verwehrt, was zu massiven Störungen auch durch nicht aufgearbeitete Wut, Schmerz, Trauer und Aggression in meiner Entwicklung geführt hat, die ich jetzt nachhole.

        Und ich kann jetzt schon sagen, es funktioniert, es geht doch, mir geht es fast jeden Tag etwas besser damit. Denn was Hänschen nicht lernt, lernt zwar Hans nimmermehr, aber irgendetwas hat Hänschen ja trotzdem gelernt, auch wenn es nicht das ist, was Vater und Mutter wollten. 😉 Und das entdecke ich dadurch, meine ureigene Kraft.

        Irgendwie müssen wir ja, wollen wir ja unsere Söhne auch ernähren, was haben die sich denn Gedacht. Und dafür geben wir gerne unser bestes, denn Mut und Offenheit, auch zum Streiten erfordert Liebe und Vertrauen.

        • Kann Dir grad nicht ganz folgen, Diggie, aber Eines fiel mir noch ein: Unseren beiden Experten hier wohnen auf GANZ sicher in einem Problemviertel. Schätze, Prenzlauer Berg oder Blankenese oder so, und wissen dementsprechend auch ganz genau worüber wir hier reden. Da kann der 100ste Neuköllner schreiben, Ja, so ist es, die Beiden bleiben dabei: Alles schick in Deutschland.
          Irgendwie ulkig.

      • Blankenese habe ich schon mal gehört. Dachte aber immer, dass wäre so ein „Gute-Leute-Feine-Pinkel-Viertel“ :) Aber die haben ja mittlerweile ja auch so ihre Probleme, ihrer Euros noch zusammen zu halten, doch das es mittlerweile auch dort schon so schlimm ist wusste ich nicht. 😉

        Und in Berlin war ich erst zwei mal. Einmal auf Klassenfahrt an die Mauer und in die Disko aus dem Film „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (und natürlich auch die Museen, die haben mir sehr gefallen), und einmal zum Arbeiten am Gasometer in Schöneberg. Da habe ich gelernt, dass ich auch in 80 Metern Höhe noch „schwindel-frei“ bin, auch ohne Netz und doppeltem Boden. 😉

        Prenzlauer Berg sagt mir allerdings nichts. Wo wohnt man denn am besten in Berlin, wenn man gerne laut Musik hört und auch macht, schon morgens laut singen möchte und zum Tanzen immer eine groooooosse Tanzfläche braucht?

    • Lieber Kapiten Blaumeise,

      dann geh‘ doch zu deinem geliebten Berni, wenn es dir bei uns nicht gefällt. Wer oder was hält dich davon ab?

      Dein Fein Blöd :)

  • Dach Problem kenne ich bestens. Meine Freundin ist vor kurzen aus dem Ausland zu mir gezogen, Wir wohnen in einer Großstadt hier in Deutschland. Das was sie am meisten stört, wenn man sie fragt, sind hier unsere Muslimischen männlichen Mitbürger. Wenn sie ohne mich Tagsüber unterwegs ist wird sie wöchentlich belästigt mit Sprüchen und belästigenden Blicken dieser Bevölkerungsgruppe. Danke dass ihr das Thema hier anspricht, es ist echt ein Thema was mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte.

  • Schade, dass ein derart undifferenzierter Beitrag deinem Blog mehr Erfolg beschert als deine teilweise sehr gelungengen Storys.

    Ich habe deinen Blog bisher immer gerne gelesen, von Götz Schrage empfohlen kann es ja kaum was schlechtes sein. Was dich aber von echten Kalibern wie Götz unterscheidet, ist die Spitzfindigkeit, die feine Klinge. Du aber verwendest lieber Wortstafetten die einem Vorschlaghammer alle Ehre machen. Grob, ohne Gefühl. Schade.

    • Götz ist besser, keine Frage. Nicht weiter wild, schließlich ist er einer der Besten. Allerdings widersprichst Du Dir. Einerseits hältst Du meine Stories für teilweise sehr gelungen, andererseits ist plötzlich alles kacke, nur weil Dir – das wissen wir beide – die Ausrichtung dieser einen Kolumne nicht passt. Hätte es sie nicht gegeben, hätte es auch diesen Vorschlaghammerkommentar Deinerseits nicht gegeben.
      Und noch etwas: Wie wäre es, mein Freund, mit etwas (Mit)gefühl von Dir? Für meine Freundin zum Beispiel? Für all die anderen Frauen, die sich nicht mehr sicher fühlen. Unfassbar, echt wahr.

  • Ich habs wirklich bis zum Ende aller Kommentare geschafft. Um anschließend nochmal deinen Text zu lesen, weil ich schon fast vergessen hatte, was genau du geschrieben hattest Oliver. Dein Beitrag ist wirklich einfach nur polemisch. Es ist wirklich traurig, dass du so kritikunfähig bist. Ich hatte (ich glaube, es war bei meinen ersten Kommentaren) schonmal geschrieben, dass es doch um die Diskussion gehen sollte bei Kommentaren und nicht darum, jemanden, der anderer Meinung als der deinigen ist, einfach nur abzukanzeln. Es ist nicht gut, sich selbst als das Maß aller Dinge zu betrachten. Sich selbst in Frage zu stellen und auch andere Meinungen akzeptieren zu können, würde deinem Blog besser zu Gesicht stehen.

    Mal abgesehen davon, finde ich deine Texte sehr durchwachsen. Es sind einige gelungene ältere Beiträge dabei. Aber insgesamt muss ich sagen, dass deine Geschichten immer seichter werden oder einfach nur polemisch und abgedroschen. Dabei hab ich mal gern hier gelesen. Ich würde es schade finden, wenn du weiter abrutschtst und dich einreihst in die Allerweltsschreiber.

    Zu deinem Text möchte ich folgendes schreiben:

    Es gibt sie überall, die Hirnlosen, die Frauenverachter, die Vergewaltiger und die Verbrecher. In allen Nationen sind sie vertreten. Es ist keine Frage der Abstammung, es ist eine Frage, unter welchen Umständen man aufwächst. Die Politik hat lange geschlafen und die Augen vor der Ghettoisierung verschlossen, weil man sich immer noch an die Vergangenheit klammert. Weil Politiker immer noch glauben, wir müssten uns verstecken und etwas wiedergutmachen, was schon lange verjährt ist. Jedes Land darf stolz auf sich sein, nur wir Deutschen dürfen das nicht, weil wir dann Nazis sind. Ich hoffe sehr, dass diese Art der Politik endlich aufhört und wir, die wir längst einer anderen Generation angehören, auch stolz sein dürfen, Deutsche zu sein.

    Aber zurück zum Thema. Nicht nur einige Migranten behandeln Frauen wie Freiwild. Nur weil einige der deutschen Männer das auf subtilere Weise tun, sind sie deshalb nicht besser. Ganz ehrlich, wenn ich spät abends oder nachts im Minirock unterwegs bin, dann fühle ich mich alleine auch unwohl. Und das nicht wegen der Migranten, sondern ganz im Allgemeinen. Weil man als Frau dann automatisch in diese Ecke geschoben wird, von Leuten, die dass so sehen wollen. Egal welch kulturellen Hintergrund sie auch haben.

    Dabei fällt mir ein Erlebnis vom letzten Sommer ein. Ich habe einige Zeit mit einem netten, intelligenten Mann gechattet. Wir haben uns verabredet. Vorher wollte er noch wissen, ob ich ein Problem damit habe, dass er afrikanischer Herkunft sei. Ich habe darüber gelacht, weil ich finde, dass es egal ist, welcher Herkunft man ist, wenn man sich versteht.
    Bei dem Treffen hat er mir dann erzählt, wieviel Überwindung es ihn gekostet hat, in den „Osten“ zu fahren. Seine Freunde haben ihm dringend davon abgeraten, weil es im „Osten“ nur Nazis gibt. Ich hab ihn gefragt, ob er es schlimm fand, oder ob ihn die Leute wegen seiner Hautfarbe anders angesehen haben. Das hat er verneint.
    Er ist dann wieder in den „Westteil“ von Berlin nach Hause gefahren und hat seinen Freunden erzählt, dass der „Osten“ gar nicht so schlimm ist.
    Wenn wir also Integration wollen, müssen wir aufhören, solche Mauern im Kopf zu haben. Und das auf beiden Seiten. Und aufhören, solche polemischen Artikel zu schreiben, die diese Mauern aufrecht erhalten.

    • OK, Anke, dann erklär das doch bitte noch mal deinen Schwestern, dass ihre Angst lediglich eingebildet und nicht real ist, und nur durch ihre Ablehnung junger muslimischer Männer entsteht, die doch eigentlich auch nur ein bisschen Sex und geliebt werden wollen. Das klingt irgendwie für mich wie lasst euch einfach ficken, dann ist es keine Vergewaltigung.

      • Dass du da wieder etwas anderes herausliest, war mir schon klar. Möchtest du nicht auch noch damit anfangen, meine Psyche zu beleuchten?

        Weisst du, anfangs fand ich deine Kommentare ja noch ziemlich erfrischend, aber in der Zwischenzeit scheinst du dich ziemlich verändert zu haben. Dieser Blog scheint dein neues Sprachrohr zu sein. Da drängt sich mir die Frage auf, warum nur hast du solche Kommentare nötig?

        Ich denke, ich bin ernsthaft mit dem Thema umgegangen. Es ist traurig, wenn du so etwas dabei rausliest. Keine Frau möchte vergewaltigt werden, weder von einem Deutschen noch von einem Migranten. Und mit Sicherheit hab ich nicht im Kopf gehabt, es einfach geschehen zu lassen. Vielleicht gehst du einfach mal etwas ernsthafter mit dem Thema um.

      • Liebe Anke,

        niemand geht so ernsthaft und betroffen mit dem Thema um wie jemand, dessen Opa bei der Totenkopf SS war. Joschka Fischer und seine Generation haben es sich leicht gemacht, indem sie ihre Väter verleugnet und gehasst haben. Ich wollte es verstehen, wollte wissen warum, wieso, weshalb, was ist da genau passiert und wie konnte es dazu kommen. Und ich war noch nicht so vorbelastet als ich nach Deutschland kam wie die Menschen, die hier aufgewachsen sind. Alles begann vor wenigen Jahren mit dem Tod meiner Oma und einem Buch, was ich geerbt habe. Zu der Zeit habe ich in einem Keller gehaust und versucht zu überleben. Ich bin mit den Kindern des mexikanischen Präsidenten auf die gleiche Schule gegangen, und hätte in Deutschland schon fast einmal auf der Strasse gelebt, wenn es nicht Menschen gäbe, denen ich etwas geben konnte, und umgekehrt. Wenn jemand die Abgründe der menschlichen Seele kennengelernt hat und versteht dann bin ich das, und ich kenne deshalb auch meine Eigenen. Ich bewege mich seit dem sowohl im Licht wie auch im Schatten, weil ich beides kaum noch fürchte. Ich kann mittlerweile mit fast allen Nazis genauso locker reden wie mit fast allen Antifas, mit fast allen Schwulen wie mit fast allen Lesben, mit fast allen Christen wie mit fast allen Muslimen, mit fast allen Frauen wie mit fast allen Männern, aber auch mit fast allen Kindern und mit fast allen Greisen, mit mit fast allen Buddhisten, mit fast allen Hinduisten und mit fast allen Ungläubigen, also die big 5 plus die Säkularen. Mit spanisch, englisch und deutsch kann ich mit sehr vielen Menschen auf der Welt reden, und das auch noch erstaunlich gut. Und sicher, ich würde eines Tages gerne mit jedem Menschen auf der Welt reden können, doch nicht jeder kann und möchte das. Das ist OK. Als Studierter Agrarwissenschaftler Fachrichtung Wirtschafts- und Sozialwissenschaften habe ich mich fast immer an die 80% Regel gehalten, denn dass ist Effizient. Und auch in der Kunst versuche ich und habe ich mittlerweile gelernt, dass es nicht um Perfektion geht, sondern um Freude und Spass am Machen, am Sein. Und den habe ich, auch in diesem Blog. Weil 1933 genauso lang her ist wie wir nicht wissen, was 2093 sein wird, und das ist vielleicht auch besser so. Aber genau deshalb arbeite ich wie fast jeder andere Mensch daran, dass es besser oder zumindest nicht schlimmer wird, auch wenn das so gut wie aussichtslos erscheint angesichts der Probleme, denen wir vermeintlich hoffnungslos ausgeliefert sind. Und ich mach‘ es halt auf meine Art, mit den „Waffen“, die man mir gelassen hat, und wer das für verückt hält, oder für unfair, oder für skrupellos, radikal oder brutal, den Frage ich: Was bist du, wenn du mich nicht sein lässt, so wie ich bin. Denn niemand muss mit mir Reden, niemand muss auf mich eingehen, niemand muss mich mögen oder mich sogar vielleicht lieben. Aber ich freue mich über jeden, der es tut, und noch mehr über den, der es mir auch zeigt, so offen wie halt ihm möglich, oder es mich sogar fühlen lässt. Und es werden jeden Tag mehr. Ja, meine lieben „Feinde“, in euren Augen buhle ich um liebe, mag ich verabscheuungswürdig und der letzte Dreck für euch sein, doch ich erlebe etwas ganz anderes, etwas, was ihr euch gar nicht vorstellen könnt. Das mich alle lieben, die sich auch selbst lieben oder es lernen möchten zu tun. Und allen anderen lasse ich die Freiheit es nicht zu tun. Doch wer mich Angreift muss damit rechnen, dass ich mich wehre, und ich ihn dabei auch verletze, wenn nötig auch schwer. Bewusst provozieren tu ich immer seltener, brauch ich gar nicht. Das passiert automatisch umso mehr ich der bin, der ich bin, das mache, was mir Freude bereitet, mir das von der Welt nehme, was mir gehört, mir das geschenkt wird, was auch ich zu schenken versuche. Und ich brauch nicht viel, doch es ist genauso viel Wert wie ich. Denn sterben muss ich sowieso, aber ob ich vorher gelebt habe woran ich glaube oder nicht, dass macht für mich einen Unterschied. Für den der schon immer der sein durfte wer er ist mag das unverständlich klingen, für mich ist es eine Revolution, meine Evolution, meine Genesung, meine Heilwerdung, meine Selbstwerdung, und ich freue mich. :)

      • Nein Oli, dass wär‘ schon ein unglaublicher Zufall, wenn dein Opa, ich nehme mal an dann auch mütterlicherseits auch bei der Totenkopf SS gewesen ist.

      • Sorry, ich steh‘ gerade ein bisschen unter Schock und neben mir. Ich muss mich erstmal wieder fangen. Wir reden später. Das muss ich erstmal verdauen.

      • Hallo Aca,

        ich denke nicht, dass jeder so ernsthaft mit dem Thema umgeht, dessen Opa bei der SS war. Auch hier gibt es immer solche und solche. Der Mensch neigt wohl einfach zur Pauschalisierung. Aber gerade das macht es vielleicht auch so schwer.

        Ich kann nicht nachvollziehen, was dich bewogen hat, mir zu unterstellen, dass ich leichtfertig mit dem Thema umgegangen wäre. Deine erste Antwort war jedenfalls sehr unüberlegt.

        Und natürlich darfst du sein, wie du bist. Wer bin ich, dass ich dich ändern wollte. 😉

    • natürlich Anke, das denke ich auch, dass es keine Frage der Abstammung ist. Dieses Genetik-Gefasel und so, das ist das Letzte. Aber der Effekt dieser Ghettoisierung ist doch, dass sich die Leute gegenseitig in ihren Ansichten bestätigen, dass die Regeln der Heimat hier in der neuen Heimat besonders streng ausgelegt werden. Genauso, wie sich Deutsche im Ausland durch besondere Betonung ihrer „Tugenden“ auszeichnen, durch Pünktlichkeit und Penetranz, Trachten tragen, obwohl sie nicht aus BAyern kommen, den Gästen Weisswurst servieren, obgleich sie aus Hessen kommen. Eine natürliche Reaktion einerseits. Nur, wenn damit wie hier auch zweifelhafte Religionsethik Blüten treibt, wenn dadurch ein Klima entsteht, das jungen Männern ein äußerst zweifelhaftes Frauenbild vermittelt, dann will ich auch endlich eine Reaktion darauf.

      Die Polemik des Artikels, den ich auch kaum noch im Kopf habe, richtet sich doch gegen solche Vollidioten, die Integration aktiv verhindern. Ich persönlich kenne nur Menschen, die sich aktiv bemühen. Und eben an den Härten des Ausbildungssystems scheitern. Gut, das ist in anderen Ländern nicht viel anders. Aber hier sehe ich Änderungsbedarf, bei Sprache fängts tatsächlich an. Hey, die Leute sollen gefälligst deutsch lernen? Ja, bitte, dann bietet aktive und attraktive Kurse an. Man kann nicht gleichzeitig Koreanern, Chinesen, Arabern, Russen, Senegalesen die deutsche Grammatik erklären, und wenn, dann höchstens in Kleinstgruppen. Warum? Weil die Grammatik ihrer Muttersprachen so andere Voraussetzungen bietet, unsere Grammatik zu kapieren. Weil sich niemand interessiert, wieviel hängenbleibt bei diesen Kursen. Weil die einfach sauschlecht sind und sich keine Sau für Anwesenheit der Leute und für den Erfolg interssiert. Selbiges Problem auch in der Schule, im Kindergarten. Gibt’s wenns hochkommt einmal die Woche eine halbe Stunde Aufbauunterricht. Das reicht doch hinten und vorn nicht?

      Mauern im Kopf, ja, da gibt es sehr viele, aber zunächst stehen noch soviele politische und strukturelle Mauern, das für die nächsten Jahre genau da genug Arbeit da wäre.

      • Hat eh keinen Zweck, Karla. Es ist die immer wieder kehrende Gleichung: Bist du nicht meiner Meinung, bist du kritikunfähig. Du hast recht, ich sollte bei brisanten Themen nicht mehr mitkommentieren. Dieser Service kostet nur Zeit und bringt eh nichts.

      • Karla, ich gebe dir absolut recht in Bezug auf die politischen und strukturellen Mauern. Da gibt es noch sehr viel zu tun.

        Im übrigen finde ich gut, dass du auf meinen Kommentar einfach eingegangen bist, ohne mich deswegen zu diskreditieren.

        Schade Oliver, dass du so reagiert hast. Ich finde schon, dass es Zweck hat, wenigstens darüber nachzudenken, ob nicht ein Körnchen Wahrheit in dem steckt, was andere hier so schreiben.

        • Warum sollte ich etwas tun, wozu Du nicht im Ansatz bereit bist? Nachzudenken nämlich. Du kanzelst meine Kolumne als polemisch ab und damit hat es sich für Dich.
          Dass hier 3400 (!!!) Menschen auf Gefällt mir geklickt haben, interessiert Dich KEIN Stück. Die sind alle blöd, oder Nazis, schon klar.
          Und noch etwas, da wiederhole ich mich doch gern: Nur weil ich nicht Deiner Meinung bin, oder die einer Minderheit hier, bin ich noch lange nicht kritikunfähig. Dieser Nummer versucht Ihr jedes Mal und mir ist sie – mit Verlaub – zu blöd.

      • Mensch, Anke, natürlich diskreditiere ich Dich nicht! Ich diskutiere hier ja einen Text, den ich nicht selbst geschrieben habe, das ist wesentlich entspannter – aber von den äußerst ambivalenten Reaktionen bin ich auch erstaunt.

      • Ich denke sehr wohl nach Oliver. Und zwar bevor ich schreibe. Und auch wenn dieser Beitrag den 3400 Leuten gefällt, was sagt das denn aus? Das viele schnell diesen Button drücken? Die Kommentare sind es, wo Leute ernsthaft über das Thema nachgedacht haben und sich mit deinem Text auseinandergesetzt haben.

        Du weisst, ich les hier schon ein wenig länger mit. Und wenn ein Text gut ist, dann schreib ich das auch. Was sich aber nicht verändert, ist wohl die Tatsache, dass du bei Kritik gleich aus der Haut fährst und entweder versucht, den Schreiber lächerlich zu machen oder abzukanzeln. Das Schlimme daran ist, dass du es nicht mal selbst bemerkst. Vielleicht machst du dir einfach mal den Spass und liest deine eigenen Kommentare mal nach, wenn jemand Kritik geäußert hat.

        Ich weiss, Kritik ist hart. Aber wahre Männer können auch damit umgehen und wachsen daran.

        • Der Knopf ist eben nicht leicht gedrückt. Leider nicht. Normalerweise habe ich eine Quote von 5% Likes, im Verhältnis zu den Klicks, hier sind es 10 %. Aber mir war eh klar, dass Du versuchen wirst die Stimme des Volkes klein zu reden. Stattdessen die paar – im Verhältnis – lächerlichen Gegenstimmen furchtbar wichtig zu nehmen.
          Mein Fehler war, das gebe ich gern zu, dass ich in diesem Strang mitkommentiert habe. Ergab keinen Sinn. Ich habe alles, was es für mich zu diesem Thema zu sagen gab, bereits in der Kolumne geschrieben. Ideologische Diskussionen im Netz bringen nichts. Da ist einer schlauer als der andere und weicht eh keinen Millimeter von seiner Ursprungsmeinung ab.
          So, das wars von meiner Seite, ich geh jetzt mit meiner Freundin spazieren. Das ist etwas ganz Besonderes für sie, wenn ich dabei bin, mal ein paar Schritte ohne von besagten Menschen belästigt zu werden – jau, da freut sie sich.
          Dir noch einen schönen Tag im Wolkenkuckucksheim, Scheuklappen aufsetzen nicht vergessen.

          PS Hab von Dir sonderbarerweise noch nichts Positives bzgl. Dieser Moment, wenn sie Dir sagt, dass sie einen Neuen hat, gehört. Müsste doch eigentlich voll Dein Ding sein.

      • Also ich wachse gerade daran, dass ich lerne mir Kritik am Arsch vorbei gehen zu lassen. :)

        Der heutige Tag hat mir gezeigt, dass ich grenzenlos vertrauen kann in das, was ich eh niemand erklären, niemand beschreiben kann. Mehr muss ich nicht wissen. Was die anderen machen und wie sie damit umgehen ist ihre Sache, ich mach‘ die meine, und wenn es ein Problem gibt dann kann man mir das sagen. Denn irgendwann muss man sich entscheiden, was für einen Kuchen man Backen will, denn sonst backt man gar keinen. Weil überlegen und backen zwei unterschiedliche Dinge sind. Ich habe meine Gründe, warum ich so bin, für mich ist das wichtig und richtig. So.

  • First, I have to excuse myself for writing in English but… I understand German better than I am able to express myself in it, and I only do so because I don’t want to embarrass myself.

    Second, I would like to speak as someone who’s father’s side of the family didn’t spend more than a generation in one country. Then, as someone who’s grandfather was pulled out of a labor camp in France by the British and brought to the UK as a refugee.

    Wherever my family came, they always tried to fit in. By that meaning learning the language, adopting customs and most importantly – giving the children secular education and a profession, because in my family there was pride in work.

    When my maternal grandfather was brought to the UK, they fed him and brought him back to health, he was thankful and kiss every stone on the road for how he was treated as a refugee. After the war was over, he simply asked to go back home. It never occurred to him to leech on benefits, demand housing or, gods forbid, harass British women. He was warned from going back home, he still insisted, as a patriot and… A man (a boy really, 14 when he joined the armed forces) who simply missed his family. It earned him 2 years in a Gulag. He never regretted.
    I see Turks in Germany today, exhibiting their zeal to the Turkish flag and country – yet, they’re too timid to go back there. The German welfare and healthcare system appears to be too lucrative… They can eat the cake and leave it whole. To continue to not get education, not having to work or encourage their children to do so, to continue to oppress and abuse their women and still drive BMW’s and Volvo.

    As a woman, my heart quinces each time I read a woman is assaulted or murdered for „honor“, but especially so when it happens in Europe. I simply don’t get it. If one wants to live in a country where women need to be beaten in the house, wearing tents and be sold to marriage, they can do it in their own country – why coming to Europe? I’ll tell you why – because you let them. Out of „Political Correctness“ and „Cultural Sensitivity“.
    I’m in no way racist, but damn right I am a „Culturalist“. A culture which oppresses women, gays and people who don’t belong to a certain religion is one incompatible with Germany or the West. If anyone’s racist it’s them, for viewing those who don’t belong to their clan/religion as inferior. They’ll continue to think they’re superior to any race, even if they’re illiterate, unemployed and bring their daily bread with child support or drug dealing. Again, because you let them.

    You Germans think you’re the only ones who are upset? What do you think these immigrants from East Europe, South America or Iranian/Afghan runaways say – the same ones who, excuse my language, rip their arse in two to use the German system to get higher education, to do their best to fit in socially, who actually have German friends – think? I’ll tell you what they think – they think you like the „Chaoten“ who do their best to make as much noise and violent acts as possible, because they know they’ll get more money this way, more suspended sentences, more Green-Red cuddling.

    Multiculture is a lie. Culture is not just food and fancy dresses and holidays. It’s a whole system of identity and social conduct codes. Some of these are not only incompatible, but downright in opposition with law and moral ethics.

    Jews used to be forced into Ghettos, these folks here happily enter them, turning them into a bastion of their degenerate Ottoman culture. Spill more money in, it’s what they want…

    • Yes and no. In some things I agree with you, in others not. And it starts for me too, as well as for Oli, to get difficult to react to everybody I would like to. But I appreciate a lot to see more and more people who are willing to speak out their mind, because that is the beginning of every fair dialog: Freedom of speech, not just freedom of thoughts. When my grandpa was brought to England into a prisoner-of-war camp, he lost the weight that your grandpa won, and he was not that fat bad ass Nazi figure like from movies who tend to make my ancestors ridiculous or demoniacal. Don’t get me wrong, but even in Nazi Germany there where a lot of different kind of people, as well as today, and as a soldier he was a soldier, no difference. And to whom would you believe, to yourself and your ancestors, or to the media. But yes, he was not as me, even if he loved to take photographs and paint pictures, and my grandma told me once, that he also was a great dancer in his youth. Yes, they believed in something, and I know in what. But they have been misused and lied to as well as we are misused and lied to even today, everyday. And it is always a difficult question, if people are stuck into a ghetto, like in medieval times, or if they tend to settle in the same quarter as their people. Even in the US and in other countries you can observe that, so think always twice what you say, and how you say it. Every thing that you observe and describe has at least to sides, except God. And it really made me wonder when I came to Germany with 16 to see how one-sided the picture of history of this people is. Denazifikation workt out pretty good, without question, but from one point in the after war history of Germany it seems to have become self-harming, self-destructing. In my opinion about in that time, when my fathers generation started to get in power and response for this country. Blinded and corrupted by the reeducation they missed the right balance between capitalism and communism, strongly supported by the Berlin Wall. It’s amazing to see, that most of the „new movement to more national identification“ emerged in the East, the former socialist part of Germany, and not in the western part. Germans of my generation are now getting in power, in look for a way to close the gap that the Berlin Wall left in the minds of their fathers and mothers. Because it is now becoming obvious, that the former well-meant project Europe will not work out, as well as pure capitalism. But I don’t fear that. In times of nuclear weaponry and the internet things like in the last century can and will not happen again. My fear is only, if Germany again gets to successful with this next big social experiment in worlds history. Will it end up like Israel today, or North Korea, or what? I really don’t know, but I know, that something is changing, it will change and it has to change. So let’s think and talk about, to let us understand each other better and better every day. Or/and start to teach Esperanto as third language in every school of the world. :)

      • Mein Vater war in britischer Kriegsgefangenschaft in Ägypten. Und das als Widerstandskämpfer der ersten Stunde unter sehr vielen immer noch Nazis.
        War eine harte Zeit. Er schrieb alle möglichen Menschen an, britische Regierung, Königshaus. Vergeblich.

      • Bezieht sich das auf unsere Großväter? Er kannte Adolf übrigens persönlich. Blieb bis zu seinem Tod Nazi. Ich habe also Täter und Opfer im Blut. Wobei mir mein Vater selbstverständlich näher stand, meinen Opa sah ich nur einmal.

      • Öhm, habe Sie mich mit „Kapitän Blaumeise“ gemeint? Wer ist Berni? Und warum bezeichnen Sie sich jetzt als „Blöd“?
        Ich wüsste jetzt nicht warum ich Sie als Feind betrachten sollte, ich kenne Sie ja nicht mal.

        Ich bin mir ja unschlüssig ob Sie hier nicht auch zum Autorenteam gehören und Sie sich hier gegenseitig die Bälle zuspielen.

        Ich habe Grund zu Annahme, dass Sie ein „echter Mensch“ sind und Ihre „Fantreue“ ist sicherlich bewundernswert. Es sollte Ihnen aber inzwischen ja nun aufgefallen sein, dass „Oliver Flesch“ ein Pseudonym ist. Auf dieser Seite wird behauptet, dass es sich beim Namensgeber um sowas wie einen Autoren bzw. Journalisten handelt, aber mal ehrlich, würde ein richtiger Autor bzw. Journalist seine Leser auf seinem Blog um Geld anbetteln? Wohl kaum. – Was soll denn das für eine Karriere sein? Wenn sein Geschäft gut laufen würde, dann hätte er das nicht nötig und wenn sein Blog tatsächlich so viele Leser hätte, dann hätte er auch Werbepartner. – Zum Zeitvertreib ist das hier ja ohne Frage ein netter Blog mit ulkigen Texten, aber nehmen Sie die ganze Sache doch nicht so furchtbar ernst.

        • Aca, ich würde Dich bitten die beiden Trolls nicht mehr zu füttern. Lass sie mit ihren Problemen allein.
          Aber für Dich, Aca, etwas zum Thema Künstlername:
          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45506330.html

          BIOGRAFIEN
          Mordsmädchen, Prachtweiber

          Als 1966 in der Hamburger Ernst-Merck-Halle die Beatles auftraten, saß ihr Freund und Wegbereiter, der Amateurboxer und „Star-Club“-Gründer Horst Fascher, wegen einer Schlägerei im gegenüberliegenden Gefängnis und hüpfte „am vergitterten Fenster hoch, um irgendetwas mitzukriegen“. Und freute sich später, dass John Lennon ihn von der Bühne aus grüßen ließ. Die beiden hatten ein besonderes Faible füreinander, wie man in Faschers jetzt erscheinender Biografie erfährt. Aufgeräumt wird vor allem mit der Fehleinschätzung, die Beatles seien im Unterschied zu den Stones friedfertige Saubermänner gewesen. Da weiß Fascher ganz anderes zu berichten, besonders über Lennon, der ihn zärtlich „Hoddel, alter Nazi-Bastard“ nannte. An den später zum intellektuellen Softie mutierten Beatle Lennon erinnert sich Fascher als extrem eifersüchtig und meistens „voll wie ’ne Babywindel“, Faschers Erklärung: „Mein Gott, sie waren jung, sie waren neugierig, sie wollten sich ausprobieren.“ Meist drehte es sich um „Mordsmädchen oder Prachtweiber“. Auch bei Jerry Lee Lewis oder Fats Domino, vor allem aber bei Fascher selbst. Aufgezeichnet hat Faschers prallvolles Haudegen-Leben in den wilden Zeiten des Rock’n’Roll der Hamburger Journalist Oliver Flesch, dessen erschöpft klingendes Nachwort den Mann als Naturereignis empfiehlt: „Wenn er mal liest, gehen Sie hin!“

          Horst Fascher: „Let The Good Times Roll“. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main; 276 Seiten; 19,90 Euro.

      • Reading comprehension much?
        My grandfather didn’t take food out of your grandfather’s mouth. He was a war refugee, not a war prisoner (anymore). I brought him up not for you to start „In the Nazi times, häää & däää“, but to compare how a REAL refugee is acts, in opposed to „asylum abusers“, who not only do not thank their hosts, but spit in the well they drink from – don’t try to fit in, won’t get training/job, make childmaking their main income and most of all – never come back to where they came from, just keep coming in. British newspapers are swarming with reports on how such „refugees“ had scammed the state out of millions of pounds a year – among them even religious fundamentalists and convicted terrorists!

        I like to think of myself as a well educated person, so damn right I don’t think every German was a die-hard Nazi, and there were plenty of layers in between (again, reading comprehension – I wasn’t talking about that to begin with, you brought it up, probably due to that installed „I’m not a Nazi“ self-defense mechanism all you „denazified“ folk have). I’m not the one hitting you with „the Nazi stick“, but these „culture enrichers“ do, as well as their useful idiots and lackeys in certain political parties.

        The „deNazification“ was a joke, east and west, as was the fall of Communism in Russia. Who do you think is occupying the highest positions in government and otherwise? Same former NKVD/FSB/KGB „top hats“. Who do you think was sitting top posts the the STASI and the Bundesnachrichtendienst?

        Oh yes, disasters often are brought with the best intentions… But what is it with Israel now? Oh, North Korea! What? Geography lesson already? Or are you trying to compare the two? You know, it amazes me how Israel can be shoved in absolutely ANY discussion these days, even one with nothing to do with it… Is it something you people do to impress your interlocutors with your vast knowledge in country names…? We done doing that in 5th grade here, around the time they learn the names of countries and their capitals, you know… Ah, no, it’s part of your „deNazification“ mechanism – to point the finger at the Jew and call it another name. „No no, we – GOOOOD! Today the Jews are the bad ones! Oh, did I say Jews? I meant Zionists!“. Seriously, what in the love of c*ck has Israel or North Korea to do with this discussion?

        And yes, damn right some people will flock into a ghetto. No one forces them all into Neuköln, Berlin, as no one forced them into Rosengård in Malmö, which was not the story with the Jews in Europe up until the emancipation (In the Muslim world this emancipation never came, they continued to live in Ghettos until after the establishment of the state of Israel, when they were stripped of their property and citizenships, then simply kicked out. History lesson much?).
        When people have such a cozy „Ghetto“ of their own to live in, they no longer have to fit in at all. They got their own shops, their places of worship, their own dry cleaners and everything in their mother tongue. Who needs to learn German and do an Abitur? Why have German friends if you got 100 cousins living right on your block? The only German they need is spelling „Harz IV“, the rest is „Uff passe!“. They have all the opportunities in the world, they’re privileged in opposed to Germans (out of corrective discrimination), the same rights, opportunities and privileges they didn’t have in their countries of origin – as damn right those the pre-emancipated Jews did not have. And with all this abundance and freedom – this is what they choose to do with it. Ghettos and social devolution.
        In all the periods I been living in Germany over the years, accumulating to 2-3, I was yet to see a Greek ghetto, a Russian ghetto or a Korean one. I seen an awful lot of Arab and Turkish ghettos tho… Why oh why?

        – Because you let them.

      • Opferblut? Was für Opferblut fliesst denn durch deine Adern, Oli?

        Wollte deine Mutter ihrem Vater damit eventuell eine Auswischen? Es ist bekannt, dass Widerstand der Eltern gegen eine Verbindung, aber auch andere Widrigkeiten und Widerstände diese dadurch umso mehr bestärkt. Romeo und Julia von Shakespeare ist dazu das Paradebeispiel in der klassischen Literatur. Darum wird das Phänomen in der Psychologie auch als der „Romeo-und-Julia-Effekt“ bezeichnet. Lässt sich aber auch tantrisch leicht erklären. Widerstand erhöht die Spannung, macht Verbotenes und vermeintlich Verbotenes so spannend.

      • Er war genauso ein Rebell wie du. 😉 Aber ich mag Rebellen, ich bin selbst einer. :) Nur mit den weiblichen Rebellen habe ich ein Problem, oder besser gesagt, sie mit mir. 😉 Aber ich liebe sie, und sie lieben mich, heimlich. Oh Gott, und wie ich sie Liebe. :) :) :)

        Weil an beiden Enden des Regenbogens ein Schatz vergraben ist. 😉

  • Hey, insgesamt 30.000 Klicks sind für einen Blog ja nicht schlecht. :) Da fühle ich mich ja sehr geehrt, dass man hier so ausführlich auf meine Kommentare eingeht.^^

    Ich wollte hier niemanden provozieren und ich bitte um Verzeihung, falls sich jemand von mir auf den Schlipps getreten fühlen sollte. Ich habe offensichtlich das Konzept dieses Blogs lange nicht verstanden und mir gefällt dieser Blog immer besser. Ich finde, dass die Autoren diese „White-Trash“-Konzept auf jeder Ebene sehr gut umsetzen – der Flesch ist ja fast so geil wie der Dennis von Switch Reloaded oder der Uwe Ludolf, Robert Geiss und Co. Ich mag diesen schrottigen B-Movie/Dokusoap Charme sehr und fühle mich hier sehr gut unterhalten. Liebe Grüße und ne gute Zeit.:D

  • wie sich das anfühlt??? so ungefähr, wie es sich anfühlt, als afrikanische frau im rostocker plattenbauviertel zu leben …

    bescheuert, politisch rechtsorientierte bzw. sarazinsche ressentiments zu bedienen und dabei ausser acht zu lassen, dass dieser artikel im grunde genommen nur das beschreibt, was man in jedem bildungsferneren viertel der welt erfährt, wenn man augenscheinlich dort in einer starken minderheit vertreten ist …

    fail, fail, fail …

    • Dein Vergleich hinkt wie ein Kriegsversehrter. Es ist ein Unterschied ob sich jemand in einem wildfremdem oder eben im eigenen Land unwohl fühlt. Beides ist nicht schön, keine Frage, aber wie gesagt: lässt sich nicht vergleichen.

      • Sehr fein literarisch herausgearbeitet, Herr Flesch, diese Gemeinsamkeit zwischen Frauen und „Nazis“, würde ich mal sagen. Beide fühlen sich in ihrer Heimat nicht mehr wohl, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, die einen ständig, die anderen nur manchmal, weil ja Frauen im allgemeinen und zum Glück nicht ständig verfolgt und diskriminiert, und auch nicht alle und ständig ver-gewalt-igt werden. Würde mich mal interessieren was passiert, wenn man weibliche Antifas und/oder Femen und so manche Jungs aus Neukölln und/oder Rostock gemeinsam in einen Käfig sperrt. Das wär‘ doch mal was. Bei „Big Brother Spezial“. Moderiert von Oliver Flesch und Aca, wenn du erlaubst. :)

        http://www.spiegel.de/politik/deutschland/femen-startet-in-hamburg-und-berlin-angriff-aufs-deutsche-patriarchat-a-895768.html

      • Mein persönliches Highlight aus dem Spiegel Artikel: „Angezogen hört uns niemand zu,“ :)

        Sie wollen das Patriarchat stürzen, sagen sie, also Papi vom Thron stossen, damit er ihnen endlich mal zuhört, ihnen endlich die Aufmerksamkeit schenkt, die sie sich wünschen. Zu schade nur, dass sie in Männern wie mir auch ihren Daddy sehen, denn ich möchte ja als gereifter Mann im Grunde genommen das Gleiche. Den Platz des Königs, unserer Väter einnehmen, um endlich damit anzufangen, die Schiefheiten, die Missstände auszuräumen. Im „Dritten Weltkrieg“ geht es also diesmal nicht um Ost oder West, links oder rechts, Sozialismus/Kommunismus versus Kapitalismus, sondern lediglich um Orgasmus. Oder vielleicht sogar nur um Apfelmus. Lecker zu Kartoffelpuffern. 😉

  • Aber es gibt sie, ich habe heute gleich 2 Situationen erlebt mit zwei Gruppen von Halbstarken, „die deutlich anders aussehen als die deutsche Mehrheit“, davon eine recht heftige im Supermarkt gerade eben an der Kasse. Und ich hatte beim Streit die Gelegenheit einem von denen mal im adrenalingeschwängerten Streit ein paar Fragen zu stellen und mal seine Energie zu spüren. Extrem respektlos, extrem aggressiv und beleidigend für sein Alter und vom Typ kleiner Stresser auf dem Schulhof der zu klein ist, um ihm die Fresse zu polieren. So mit Sprüchen wie „wir sehen uns gleich auf der Strasse wieder“, „Lutscher“ und so, und davon dann drei, obwohl die anderen beiden etwas entspannter waren. Das Problem. Er weiss was mit mir passiert wenn ich ihm die Grenzen setze, die er spüren möchte. Ich bin mir jetzt sicher. In spätestens 5 Jahren ist hier in Deutschland der Teufel los, denn auch das Problem hat die Politik bereits auf die Bürger dieses Landes abgewälzt, aus Angst um Wählerstimmen. Einen Türken, den ich kurz danach getroffen habe der mir normal erschien habe ich dann gefragt was das ist, was denn mit denen los ist und er meinte, dass sei diese ganze Generation, seit den ’90ern, und da wurde mir klar, dass das alles hier geborene sind. Mit „zurück in die Türkei Ausweisen“ geht da gar nichts, und sie haben einen Weg entdeckt sich ihren Platz in dieser Gesellschaft zu erkämpfen, genauso wie viele Schwarze und Hispanos in den USA. Berlin, du hast schon bald auch dein ganz eigenes „Southeast Los Angeles“, und danke noch mal Amerika, für die Care Pakete. Ihre zugegeben schwierige Situation als Minderheit, echte oder Möchtegern-Gangsterrapper (ist mir egal) plus Kuschelpolitik, schwache Justiz und weltfremde Pädagogen habe gereicht, dass diese Generation es jetzt wissen will. Und sie üben schon ganz fleissig, der Junge gerade eben kannte seine Rechte und wie er sich zu verhalten hat, die kleine Ratte, wenn ihm jemand ins Hallo stellt. Sie wissen, dass die Deutschen eine Nation von Kaspern ist, die keine Eier in der Hose haben wegen ihrer Angst, für Rechts, für Nazis gehalten zu werden, also im Grunde genommen die Personifikation des Bösen selbst. Heimlich lachen sie über euch, denn sie können schlimmer über die Stränge schlagen wie ihre hellheutigen Gleichaltrigen, und so etwas bemerken Kinder und Jugendliche sofort, und das nutzen sie aus. Sie geniessen es, dass die Mädchen Angst vor ihnen haben, denn so müssen sie ja nicht befürchten das jemand entdeckt, dass sie als Pubertierende auch Angst vor den Mädchen haben, so wie ihre ganze Religion auch.

  • Ob in Deutschland etwas anders ist wie sonst wo? Aber mit Sicherheit. Solche Demonstrationen wie derzeit in Paris würden hierzulande schiere Panikattacken auslösen, würden als gigantischer Aufmarsch von Nazis betrachtet und als solche diffamiert werden, sind hierzulande undenkbar. Und das hat einen Grund, und nur um den geht es mir hier.

    Ich versteh zwar selbst nicht, was so viele Menschen in Frankreich gegen die gleichgeschlechtliche Ehe einzuwenden haben, obwohl ich natürlich auch sehr traurig wär‘, wenn die Lesben uns eines Tages alle Mädchen wegschnappen würden, aber darüber mach‘ ich mir keine wirklich ernsthaften Sorgen.

    Und das der Liebe Gott auch gleichgeschlechtlichen Liebenden seinen Segen schenken würde, da bin ich mir sogar 100% sicher, obwohl ich dazu die grundsätzliche Notwendigkeit und überhaupt den Sinn der Ehe stark bezweifle, sie sogar der Liebe für abträglich halte. Zu Lieben, überhaupt lieben zu können, egal in welcher Form auch immer und wen oder was ist nämlich bereits der Segen, von dem alle Sprechen, und die Bereitschaft dazu entwickle ich, kann jeder nur in seinem eigenen Herzen entwickeln. Nur ich bin es der entscheidet, ob ich zu jemand oder zu etwas ja oder nein sage, und nur ich bin es, der auch das nein eines anderen oder eine andere Meinung zu was auch immer respektiere, akzeptiere und toleriere, ohne das er dadurch mein Ansehen und und meine Achtung verliert, denn auch das sind unverkennbare Zeichen der Liebe. Und gerade auch ich weiß, wie schwer das Einzuhalten und zu Leben ist.

  • Oder dieser grenzdebile Schwachsinn, der sich fast nicht mehr an propagandistischer Abgewichstheit überbieten lässt:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/gesichter-in-gegenstaenden-warum-wir-ueberall-hitler-sehen-a-903199.html

    Die wahre Antwort? Ganz einfach. Weil wir es sehen sollen. Weil von 365 Tagen im Jahr an 300 Tagen darüber bei SPON berichtet wird, und nicht nur da, sondern in fast der gesamten deutschen Presse- und Medienlandschaft, und immer öfter auch in der Kultur:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kommentar-tannhaeuser-absetzung-in-duesseldorf-ist-ein-skandal-a-899176.html

    Eines Tages tritt dann Siegfried der Drachentöter aus dem Ring der Nibelungen auch noch in Naziuniform auf, wenn das so weiter geht. Aber von einer amerikanischen oder russischen oder japanischen oder spanischen „Urschuld“ spricht niemand, keiner. Schon seltsam.

    Zufall? Oder weltweit einzigartige Selbstkasteiung und Selbstbefleckung bis zur Selbstzerstörung und Selbstaufgabe. Denn dazu dient unteranderem die Europäische Union, neben der systematischen finanziellen Ausbeutung seiner Völker. Die gefährlichen, schon immer zu erfolgreichen Deutschen in etwas grösserem zu desintegrieren, aufzulösen wie in einem Bad aus Salzsäure, denn stetiger Tropfen höhlt selbst den Stein, und das sind dann die Folgen davon:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/von-italien-nach-deutschland-fluechtlinge-aus-libyen-in-hamburg-a-902958.html

    Ich kann es nicht mehr mit ansehen, denn die vermeintlichen Gutmenschen und ewig gestrigen Racheengel haben es schlicht und ergreifend überzogen, blasen gerade zur letzten Schlacht, zur letzten proeuropäischen Großoffensive gegen die Rückkehr zu den Nationalstaaten, werden aber trotzdem oder gerade deswegen jetzt die giftige Saat Ernten, die sie jahrzehntelang gegen das Volk der Dichter und Denker gesät haben. Und das wird passieren, auch ohne mich, denn ich bin nur der der es Ausspricht, der Überbringer der vermeintlich schlechten Botschaft. Fürchtet euch nicht, denn es war immer Angst, mit der Menschen zu jeder Zeit in der Geschichte geknechtet und unter Kontrolle gebracht wurden. Oder war das Europa der ’70 oder ’80, ja sogar der ’90 schlechter als jetzt? Nein! Stehen einige kleine nicht der EU zugehörige Staaten in Europa schlechter da als die „Wirtschaftsmacht EU“? Nein!

  • Andere Länder, andere Sitten – Kulturen, Religionen, Vorstellungen:

    http://www.spiegel.de/panorama/dubai-norwegerin-nach-vergewaltigung-im-gefaengnis-a-912073.html

    Die Antwort des norwegischen Außenministers ist aber auch entlarvend, denn eine unwahrheitsgemässe Anzeige wegen was auch immer sollte auch in unserer „westlichen“ Kultur bestraft werden, wenn sich diese als solche entpuppt. Darum geht es ja schliesslich vor Gericht, um Wahrheitsfindung, und nicht nur da. Auch bei Wahre Männer.

  • Ich hoffe, ihr seht es mir nach, wenn ich diesem etwas älteren Beitrag noch etwas hinzufüge, aber das Problem ist mir wohlbekannt und leider ein echter Dauerbrenner. Zum Thema Sarrazin-deutsche Nation-Muslime verallgemeinert kann und will ich mich nicht äußern, gerne aber zur ganz realen Situation der öffentlichen Frauenfeindlichkeit in Neukölln.

    Ich wohne seit sechs Jahren in der Sonnenallee, zusammen mit meiner Freundin. Sehr gut beobachtet ist der Kopfhörer als Schutzfunktion, ohne geht meine Dame nicht mal die 20 Meter bis zum Bus, damit kann sie sich schon vieles ersparen. Hinzufügen würde ich noch das Schutzmittel Fahrrad, denn oft ist dann auch besagter Bus eher eine Falle als eine Erlösung von der saichten Anmache.

    Ein Kommentator sagte weiter oben: „Mach doch den Lackmustest: Geh einen Tag lang in jeder größeren deutschen Stadt durch das migrantenstärkste Viertel, verkleidet als Transe.“ Wie so oft ist da die Realität schon weiter, ich sehe alle paar Wochen in meiner Ecke von Neukölln einen nahöstlich aussehenden Herren in Frauenklamotten, vor ihm/ihr ziehe ich immer innerlich den Hut. Das erste mal, als ich sie/ihn sah, fuhr in Schrittgeschwindigkeit ein Benz hinterher, O-Ton aus dem Fenster: „Wir kriegen dich, du schwuler Bastard!“ Dazu dann der good old „Leisefuchs“ der grauen Wölfe. Eine Drohung, die man durchaus ernst nehmen kann. Die Courage, das tagtäglich zu ertragen, um ganz einfach man selbst sein zu können, die muss man erst mal haben.

    In Zweifel ziehen würde ich allerdings das Prädikat „als deutsches Mädchen“, meiner Erfahrung nach richtet sich die Gewalt verbaler/physischer Art gegen alle als attraktiv wahrgenommenen Frauen, ganz gleich welchen Alters und welcher Herkunft. Was sich die etwas freizügiger angezogenen Muslimas auf der Karl-Marx-Straße anhören müssen, ist sicherlich auch nicht feierlicher als der Müll, den schwedische Urlauberinnen auf der Weserstraße hinterhergekeift bekommen.

    Wie Herrn Flesch ärgert mich das Problem, das ich meine Freundin vor Übergriffen nicht schützen kann (ich kann schliesslich nicht immer dabei sein, muss auch arbeiten, und ihr bei 38° im Schatten die Hotpants zu verbieten, fiele mir im Traum nicht ein), um die Drastik der Situation zu verdeutlichen: letzten September wurde sie, als sie nach der Arbeit auf den Bus wartete, von einem Passanten erst angespuckt und dann ins Gesicht geschlagen. Ein andermal wollte sie in einem Imbiss auf der Sonnenallee unser Abendessen mitbringen, der Kassierer (!) lief ihr unter lautstarker Äußerung eideutiger Angebote drei Blocks hinterher. Im ersten Fall kann man, außer frustriert zu sein und sie zu trösten, nichts machen, im zweiten bringt alle Wut nichts, im Laden will man davon nichts gewusst haben.

    Da der Blog schliesslich „Wahre Männer“ heißt, würde ich noch eine von mir beobachtete Nuance hinzufügen: Den sogennannten Spießrutenlauf, der sich dann nicht direkt gegen die Frau richtet, sondern sie intrumentalisiert, um dem Begleiter der belästigten Dame via Demütigung zu zeigen, wer der Boss im Kiez ist. Bevor Bemerkungen à la „dann wehr dich doch“ kommen, man stelle sich vor, man kommt des nachts um drei mit seiner Liebsten vom Tanzen heim und steht plötzlich an einer dunklen Ecke in einer Gruppe von 10-15 halbstarken Idioten. Alleine hat man schlichtweg verloren, und den ersten Schlag möchte man auch nicht führen, schließlich kriegt die Begleiterin dann auch ihr Fett weg. Dann muss man sich kurz den Weg verstellen lassen und sich Sprüche anhören, anschliessend kann man gedemütigt weitergehen. Passiert allerdings nur bei Übermacht ab Faktor 5:1, sonst traut man sich das natürlich nicht.

    Völlig nachvollziehen kann ich, ob der oben genannten Vorfälle, die Frage „Warum zieht ihr denn nicht in ein anderes Viertel?“ Weil es nicht immer so ist, und auch aus der Sturheit, davor zu kapitulieren, das der Alltag vor der eigenen Haustür so gar nicht der eigenen Vorstellung eines vernünftigen Miteinaders entspricht. Und wo will man denn auch hin, primitive Vollidioten gibt es überall, in jeder Gruppe, jeden Geschlechts und Glaubens. Dass es nicht anders geht will ich nicht glauben, und dass man so einem saudumm-mittelalterliches Verhalten nicht jederzeit entgegentreten muss, halte ich für offensichtlich. Von daher: Respekt vor Frauen – QED und Amen, Herr Flesch.

    Aber das man innerlich schon gerne mal zum Browning greifen würde, ach, das kann einem doch keiner verübeln.

    • Korrektur – der Satz muss natürlich lauten:

      …und dass man so einem saudumm-mittelalterliches Verhalten jederzeit (!) entgegentreten muss, halte ich für offensichtlich.

    • “Warum zieht ihr denn nicht in ein anderes Viertel?”

      Ganz einfach.

      Weil das unser Viertel ist, in unserem Land, mit unserer Kultur, und mit unseren Sitten.

      Sie mögen nicht perfekt sein, und auch wir haben unsere Eigenheiten, aber es ist hier zumindest besser als in vielen anderen Ländern der Welt.

      Und das wollen wir uns bewahren, und wir haben nach Grundgesetz Artikel 20, Absatz 4 das Recht:

      „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

      Zu dieser Ordnung gehört auch Artikel 1, Absatz 1 des Grundgesetzes:

      „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

      Sind die Organe der staatlichen Gewalt mit dieser Aufgabe überfordert, oder nicht gewillt sie zu erfüllen, dann haben alle Deutschen [!] nach Artikel 20, Absatz 4 im Grundgesetz das Recht zum Widerstand.

      Und zwar mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, solange sie der Bedrohungslage entsprechend angemessen sind. Also Fäuste gegen Fäuste, Messer gegen Messer, Handfeuerwaffen gegen Handfeuerwaffen. Dies gilt auch bei eindeutiger körperlicher oder zahlenmässiger Überlegenheit der Störer dieser Ordnung. Vorrangiges Ziel jedweder Massnahme ist und bleibt die Wiederherstellung der vom Grundgesetz zugesicherten Ordnung bei gleichzeitiger Verursachung des kleinstmöglichen Schadens auch für Leib und Leben der Störer.

      Und wir wollen nach Artikel 146 fast 70 Jahre nach dem Krieg entweder endlich die versprochene neue Verfassung, oder es gilt weiterhin die Alte.

      „Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

      Vom deutschen Volke, in freier Entscheidung. Es gibt es also doch, das deutsche Volk, ob es jemand passt oder nicht, und nach Artikel 20, Absatz 2 Grundgesetz gilt:

      „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“

      Und versagen wie gesagt diese Organe, dann gilt entsprechend Absatz 4 des gleichen Artikels (siehe weiter oben).

      Der Ausdruck „Deutsche wehrt euch“ hat mit Sicherheit historisch betrachtet einen sehr bitteren Beigeschmack, doch es scheint Kräfte zu geben, wegen denen es immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen den Menschen kommt. Und da Vorbeugen besser als Heilrufen ist, wird es jetzt allerhöchste Zeit, sich sehr ernsthaft mit den bisher verdrängten und schlichtweg ignorierten Problemen auseinanderzusetzen, bevor wieder etwas schlimmes passiert.

      Wehret den Anfängen.

  • So, liebe Kinder. Und heute erzähle ich euch mal etwas über das umstrittene „Juden Gen“, oder besser gesagt, was Thilo Sarrazin damit gemeint hat, und warum er gar nicht dafür verurteilt werden kann, denn er hat nie etwas unwahres zu dem Thema oder negatives über Menschen unterschiedlicher Abstammung gesagt. Er wollte damit lediglich zum Ausdruck bringen, das Menschen unterschiedlicher Abstammung auch heute noch oft verschiedenen Kulturen angehören (können), und diese unterschiedlichen Kulturen manchmal mehr, manchmal weniger gut zueinander passen. Amüsanter Weise sind die fleißigsten Forscher zum Thema „Juden Gen“ die Juden selbst. Es sind allerdings jetzt wohl doch mehrere Gene, sprich Stämme, wie sich jüngst herausgestellt hat:

    http://www.haaretz.com/jewish-world/jewish-world-features/1.530604

    http://www.sprachkasse.de/blog/2006/01/16/die-vier-stammmutter/

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/genforschung-ahnen-aus-judaea-1.953790

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/genetische-abstammung-abrahams-kinder/1860976.html

    Und wer selbst mal herausfinden möchte, woher seine Ahnen stammen, der kann das gerne hier sogar selbst tun:

    http://www.igenea.com/de/juden

    Wer daher meint, jemand wie mich oder Sarrazin unbedingt als Rassist beschimpfen zu müssen, der soll mir bitte erstmal erklären wie das denn sein kann, wenn es doch so etwas wie Rasse beim Homo sapiens sapiens gar nicht gibt, auch wenn das im letzten Jahrhundert noch nicht ganz klar war. Aber ihr dürft mich jetzt gerne als Kulturalist beschimpfen, denn dazu stehe ich und freu‘ ich mich, dass es unterschiedliche Kulturen gibt. Ich habe sogar schon mehrere recht unterschiedliche davon in meinem abwechslungsreichen Leben kennenlernen dürfen, und darum weiß ich auch überhaupt, dass es sie gibt, auch die Unterschiede. Und ich kenne auch sehr sympathische Türken, aber eben leider auch die anderen. Gut möglich, dass es eines Tages weltweit und überall die gleiche Einheitskultur gibt, sehr zur Freude aller Imperialisten, doch im Augenblick scheinen wir davon noch weit entfernt zu sein, wenn ich mir so die Nachrichten und Dokumentationen über ferne Länder ansehe. Ende der Klarstellung.

    • Und weil das eben doch so ist, dass es häufig sogar auch phänotypische Ähnlichkeiten unter Menschen gleicher Abstammung gibt, musste ich auch schmunzeln, als ich zum ersten mal das Bild von Harry Ostrer auf einer Seite im Internet gesehen habe. Das ist der Forscher und Wissenschaftler, der eine dieser Studien durchgeführt hat:

      http://en.wikipedia.org/wiki/Harry_Ostrer

      Der Grund dafür, warum ich so lachen musste, den seht ihr hier, denn ratet mal, an wen mich Harry Ostrer sofort erinnert hat:

      http://www.theeuropean.de/harry-ostrer

      Richtig! 😀 An den genialen, berühmt berüchtigten jüdischen Komiker Sacha Baron Cohen, Alias Ali G, Alias Borat, Alias Brüno, Alias Admiral General Aladeen. Oh ja, ich liebe seinen tief schwarzen Humor, und Humor, habe ich zumindest schon öfters gehört, ist ja auch ein Zeichen von Intelligenz.

      Und ich habe auch eine Theorie, warum Juden im statistischen Mittel womöglich wirklich schlauer, intelligenter, gewiefter, smarter sind als andere Bevölkerungsgruppen. Wegen dem Selektionsdruck, dem sie durch 2000 Jahre Verfolgung und Anfeindung ausgesetzt sind. Und auch wenn ich ein deutscher Nationalsozialist bin, ich wäre stolz und würde jederzeit auch ein jüdisches Mädchen heiraten, wenn sie so reizend wär‘ wie zum Beispiel die bezaubernde Scarlett Johansson. Aber es gibt auch ganz klar Juden, die ich nicht mag, genauso wie es Türken gibt, oder auch Deutsche, deren Verhalten ich zum Kotzen finde. Klar soweit? Und eines Tages werde ich auch noch herausfinden, was es mit meiner Oma mütterlicherseits auf sich hat. Die hieß nämlich als Mädchen Groene, und war eine Vollweise, als sie ihren Traummann, meinen Opa, den SS Offizier kennengelernt hat. Keine Ahnung, wie die beiden es geschafft haben, dass auch sie Mitglied der NSDAP werden konnte, aber die Liebe bringt manchmal die ulkigsten Sachen zustande. Ist aber alles bisher nur so eine Vermutung, dass meine Oma von niederländischen, jüdischen Vorfahren abstammt. Fänd‘ ich aber echt faszinierend, wenn es so ist, und ich hätt‘ auch überhaupt kein Problem damit. Ganz im Gegenteil. Ich liebe es, dunkle Geheimnisse aufzudecken. 😉

      Und nicht vergessen! Jesus war auch Jude, aber leider habe ich noch nie ein Bild von ihm mit Schnurrbart gesehen. 😀

      • Einen weiterer Grund, warum Juden im Durchschnitt (Ø, arithmetisches Mittel) einen höheren IQ haben als der Rest der Welt, und deshalb auch im Verhältnis zu ihrem relativ geringen Anteil an der Weltbevölkerung von nur 0,2% überdurchschnittlich viele Nobelpreisträger hervorgebracht haben, kann man übrigens hier erfahren:

        „Im Gegensatz zu Christen und Muslimen ist jeder jüdische Junge an seiner Bar Mitzwa (vergleichbar mit der Konfirmation) gezwungen, in der Synagoge aus der Bibel vorzulesen. Deshalb gab es unter Juden keinen Analphabetismus, während im Mittelalter in Europa nur Mönche lesen und schreiben konnten.“ [gut zu wissen]

        http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.2459.html

        http://www.scientific.at/2002/roe_0240.htm

        http://www.taz.de/1/archiv/?id=archiv&dig=2006/07/04/a0156

        Aber, und hier liegt ein krasser Denkfehler im ersten Artikel, der sich ja auf die Verhältnisse im Mittelalter bezieht, gleichzeitig aber die Bedeutung der Gene versucht herunterzuspielen: Keiner der Juden aus dem Mittelalter hat noch in der Zeit der Nobelpreise gelebt. Wie also hat die Bildung als Erklärung für jüdische Intelligenz es vom Mittelalter in die Neuzeit geschafft? Und ob es bei sich dieser schwachsinnigen Diskussion um ein oder mehrere Gene handelt ist doch wohl scheiss egal. Viel interessanter ist doch die Frage, warum so viele mit aller Macht versuchen, die einzige logische Erklärung für dieses erstaunliche Phänomen herunterzuspielen. Lediglich auf die Antwort, die Juden sind so ein intelligentes Volk, weil es das von Gott auserwählte ist, auf die scheint noch niemand gekommen zu sein. 😉

        Aber Spaß beiseite. Diese ganze Diskussion verdeutlicht lediglich zum Einen die tiefe Spaltung der westlichen Welt, ihrer Denkweise und Wissenschaft in Geistes- und Naturwissenschaften, und daher auch in Sozialkonstruktivismus, Kreationismus und Glaube versus Biologismus, Darwinismus, Evolution und Materialismus, aber auch „Hard- und Software“, Geist oder Materie, ja sogar Sozialismus versus Kapitalismus, die sich übrigens auch durch die gesamte Gender-, Emanzipations- und Feminismusdebatte zieht. Und zum Andern zeigt sie auch, wie befangen Menschen immer wieder sind, wenn es um bestimmte Themen geht, die ihnen unangenehm sind, oder die mit einem Tabu oder Denkverbot belegt sind. Das sind wie eh und je Gewalt, Mord und Totschlag, aber auch der Tod und das Sterben selbst, wie aber auch die Sexualität und Geschlechtlichkeit, also alles was letztendlich zu Geburt und Leben führt. Wer beides nicht auch wissenschaftlich und neutral betrachten kann, der sollte auch nicht an einem der außergewöhnlichsten Themen forschen, welches die Weltgeschichte, die Natur und der Geist hervorgebracht haben. Das Leben, die Besonderheiten und die Geschichte der Juden. Meine Erklärung ist daher ganz einfach, und vom fernöstlichen Denken inspiriert. Geist und Materie sind miteinander verbunden, es ist also kein entweder oder, sondern immer ein sowohl als auch. Und was sich im Geist spiegelt, dass spiegelt sich auch auf der körperlichen, der materielleren Ebene wieder, wie auch umgekehrt. Oben wie unten, unten wie oben. Die Spiegelgesetzte.

    • Allerdings glaube ich einen Fehler in dem Artikel von Tagespiegel.de entdeckt zu haben, und zwar in folgendem Satz:

      „Zudem kam es in Europa vom 15. bis 19. Jahrhundert zu einer starken Annäherung zwischen jüdischer und nichtjüdischer Bevölkerung. In dieser Zeit stieg die Zahl der Juden in Europa von etwa 50 000 auf fünf Millionen.“

      Das wäre eine Verhundertfachung der jüdischen Bevölkerung in diesem Zeitraum, was jeder mir bekannten Statistik über die allgemeine Entwicklung der Weltbevölkerung widerspricht, die ich bisher gesehen habe. Werde mich daher jetzt noch mal noch etwas genauer mit dem Thema beschäftigen, mal sehen was ich da so finde.

      • Ein reiner Druck- oder Übertragungsfehler aus der Studie bei dem Artikel von Tagespiegel.de scheint es aber doch nicht zu sein, wie ich zuerst dachte, denn die gleichen Zahlen tauchen auch in dem bereits erwähnten Artikel der Süddeutschen Zeitung auf, der aber von einem anderen Autor ist. Der Artikel in der SZ weist sogar explizit auf eine „bekannte demographische Delle“ bei der jüdischen Bevölkerung Europas Anfang des 15. Jahrhunderts hin. So gesehen muss ich die Studie selbst erstmal in die Hände bekommen, um näheres darüber sagen zu können.

      • Und auch wenn ich in den letzten Tagen wieder unglaublich viel gelesen und dazugelernt habe über das Volk ohne Heimat, über das ehemals fahrende Volk der Juden, so geht es mir hier nur darum aufzuzeigen, welche Parallelen es zwischen den Ereignissen und Gegebenheiten des letzten, und dieses Jahrhunderts gibt, da ja nur deshalb die Diskussion über die Türken in Deutschland so verkrampft geführt wird. Weil in Deutschland ja niemand mehr als Fremdkulturfeind oder -skeptiker gelten möchte, oder gar als rückständig, oder, was ja noch viel fürchterlicher wär‘, als Nationalist, oder sogar Nationalsozialist. Wobei im Grunde genommen auch jeder Demokrat in den USA ein nationalistischer Sozialist ist, und es eigentlich kein Land auf der ganzen Welt gibt, dass nicht nationalistisch, heimatverbunden eingestellt wär‘, denn das ist normal. Da machen uns heute sogar die Juden in Israel noch etwas vor. Krank sind daher was diesen Aspekt des kollektiven Bewusstseins betrifft also nur sehr viele Deutsche, und das kann und darf meiner Meinung nach nicht so bleiben. Ein Trauma muss aufgearbeitet werden, weil es sich sonst durch Verdrängen in den Schatten irgendwann erneut manifestiert, und wir sind ja gerade schon wieder auf dem besten Weg dazu. Denn auch das Warschauer Ghetto war vor der Abschottung und Abrieglung durch die Nazis lediglich ein Wohnviertel mit einer sehr hohen Dichte an jüdischen Bewohnern. Und an dem Punkt sind wir jetzt fast schon wieder, zum Beispiel in Neukölln. Andere Kultur, andere Religion, aber wieder die gleichen Konflikte und Probleme: Andersartigkeit, Fremdheit, Vorurteile und unterschiedliche Ansichten und Verhaltensmuster und Gewohnheiten auf beiden Seiten. Solche Konflikte zwischen unterschiedlichen Kulturen lassen sich übrigens überall auf der ganzen Welt beobachten, dass ist keine Erfindung der Nazis, falls das noch jemand glaubt.

        So bin ich beispielsweise mehrfach darauf gestossen, dass die Begriffe Ostjuden und Westjuden gar keine Erfindung der Nazis sind, sondern ihren Ursprung in einem Konflikt zwischen den Juden selbst haben, der sogar schon vor dem 1. Weltkrieg existierte. Krawattenjuden und Kaftanjuden, haben sie sich damals sogar selbst genannt. Die einen waren bereits in die bestehende westeuropäische Kultur integriert, die andern waren es nicht. Und genauso kommt es mir heute auch mit den Türken vor. Und damit es eben nicht wieder irgendwann zu einer erneuten Endlösung kommt, besteht zumindest bei mir zu diesem Thema ganz dringend sowohl Rede- wie auch Diskussionsbedarf, sowohl mit den integrierten Türken wie auch mit den Deutschen, denn die sind bereits säkular.

        Was die Zahl der „insgesamt 50.000 Juden in Europa Anfang des 15. Jahrhunderts“ betrifft habe ich weder in der Studie von Ostrer noch in der Studie von Behar einen Hinweis darauf gefunden, die ich bereits beide eingesehen habe. Auch andere Quellen gehen von deutlich höheren Zahlen aus. Wie die unterschiedlichen Autoren der beiden von mir geposteten Artikel daher zu dieser gleichen Aussage kommen ist mir schleierhaft, doch es könnte sich auch um eine Verwechslung mit einer Zahl aus diesem aktuellen Artikel zu besagten Thema handeln:

        http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Wo_liegt_der_Ursprung_der_europaeischen_Juden_1771015588896.html

        Und hier habe ich übrigens noch den allerersten Artikel wiedergefunden, der mich vor einiger Zeit auf das Thema überhaupt aufmerksam gemacht hat:

        http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/europaeische-juden-vier-urmuetter-haben-3-5-millionen-nachkommen-a-395551.html

        Denn das die Juden früher bevorzugt untereinander geheiratet haben, dass weiß ich schon, seitdem ich mich mit der Familie Rothschild und den anderen europäischen Bankiers-Dynastien der letzen Jahrhunderte beschäftigt habe, und mit ihrem langen Weg aus der Frankfurter Judengasse vom europäischen Festland aus auch nach London, England, und später dann in die USA. Wusstet ihr zum Beispiel, dass die Bevölkerung von New York zeitweise zu 40%, andere Quellen sprechen von 30%, Juden waren? Und das auch nach der Weltwirtschaftskrise von 1929 die Menschen schlecht auf die Banken und Banker, die Spekulanten und Börsianer zu sprechen waren, so wie heute auch? Auch das mag einiges der Vorurteile erklären, die man damals gegenüber Juden hatte. Oder das Juden traditionell nicht in der Landwirtschaft arbeiten dürfen, und darum eher in anderen Berufen zu finden sind, waren. Das geht auch aus einer polnische Volkszählung hervor, die ich mir die Tage mal angesehen habe. Landwirtschaft hat ja auch immer etwas mit Bodenbesitz, mit Sesshaftigkeit zu tun, und das beisst sich ja mit ihrer Religion. Ja, die Religion. Die macht auch einigen unserer muslimischen Mitbürger schwer zu schaffen, und da vor allem auch den jüngeren Menschen. In einer Studie habe ich sogar über die jungen, zornigen Männer etwas gelesen. Ich wusste gar nicht, das es in der Soziologie sogar bereits einen Begriff dafür gibt, was ich in meiner eigenen Diplomarbeit nur umschrieben und worauf ich hingewiesen habe. Auf die Tatsache, dass über die Hälfte aller Menschen auf der Erde gerade unter 15 sind, und in den nächsten 10 bis 20 Jahren erwachsen werden, und was das für einen Druck und Wettkampf unter allen und um alles auslösen wird, auch um Weibchen zu beeindrucken. Tonnen von Testosteron die nicht wissen, wohin sie mit ihrer Kraft hin sollen. Das Stichwort, im wahrsten Sinn des Wortes heisst: Youth bulg!

        http://www.scilogs.de/chrono/blog/natur-des-glaubens/islam/2010-01-04/werden-deutschland-europa-islamisch-haben-muslime-grunds-tzlich-mehr-kinder

        http://www.spektrum.de/alias/testosteron-macht-politik/aufstand-der-zornigen-jungen-maenner/1182849

      • Ich schenk‘ dir welche. Pass auf. Ich erzähl die eine Geschichte. Über das, was ich heute gemacht und erlebt habe.

        Es hatte bereits in Strömen zu regnen angefangen, richtig dicke Regentropfen fielen vom Himmel, als plötzlich ein gewaltiger Donner die Rede des bereits klatschnassen Oberstleutnants in Ruhestand unterbrach, und sich darauf die wenigen anwesenden Zuhörer erschrocken gegenseitig ansahen. Wie eine unüberhörbare Mahnung an die paar hier versammelten Menschen, mir denen ich nur Minuten zuvor noch ein Schweigeminute eingelegt habe zum Gedenken an die Toten und das Ereignis, welches sich genau heute vor 68 Jahren zugetragen hat. Während sich alle anderen bereits in etwas Entfernung unter einer Arkade am Rande des öffentlichen Platzes untergestellt hatten, entschied ich in diesem Moment, mich unmittelbar vor den Sprecher in den Regen zu stellen, aus Solidarität und Respekt um sein Bemühen. Ein ehemaliger Soldat und Offizier der Bundeswehr, der mich und die anderen gerade über die Geschichte der in Deutschland stationierten Atombomben aufklärte. Und auch heute noch gibt es welche, an lediglich einem Standort, in Büchel in der Eifel. 20 Stück vom Typ B61 sollen es sein, Fliegerbomben, also reine Abwurfbomben, dass sind strategische Kernwaffen, mit maximal 340 Kilotonnen TNT Sprengkraft. Jede einzelne dieser Bomben besitzt also die 26-fache Sprengkraft wie die, welche am 6. August 1945 auf die japanische Zivilbevölkerung in Hiroshima abgeworfen wurde. Little Boy, kleiner Junge, hat man sie damals liebevoll getauft. „Wozu dienen diese Bomben“, habe ich nach der Rede ein paar der anwesenden Vertreter der Friedensbewegung und andere der mir bekannten und von mir respektierten Inter-national-sozialisten provozierend gefragt. Um die Russen aufzuhalten? Die Antwort lag plötzlich für jeden sichtbar in der Luft, konnte ich in an ihren Augen und ihrer Körpersprache erkennen, nur sie auszusprechen hat sich niemand getraut. Zu ungeheuerlich ist manchmal das Erwachen, trifft manche wie ein Donnerschlag.

        „Die deponierten Atomwaffen müssen im Kriegsfall [!] erst vom Präsidenten der Vereinigten Staaten freigegeben werden.[7] Sie unterstehen der US Air Force und der 139 Mann starken 702. Munition Support Squadron (702 MUNSS) der 38. Munitions Maintenance Group (38 MUNG). Diese US-Einheit ist verantwortlich für Verwahrung, Bewachung, Wartung und Freigabe des Waffenvorrats der höchsten Sicherheitskategorie. Die deutsche Luftwaffe unterstützt die US-Einheit mit der Luftwaffensicherungsstaffel S. [„S“ für Sondereinheit]“ (Quelle Wikipedia)

        http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegerhorst_Büchel

        http://de.wikipedia.org/wiki/Objektschutz_(Luftwaffe)#Sicherungsstaffel_.E2.80.9ES.E2.80.9C

      • Oh, ein kleiner Fehler. Bei den etwa 20 Abwurfbomben des Typs B61 handelt es sich laut Friedensbewegung um die Varianten 3 und 4, welche eine selektierbare Sprengkraft von 0,3/1,5/60/170 kT bzw. 0,3/1,5/10/45 kT besitzen, also maximal die 13-fache Sprengkraft der Bombe von Hiroshima (ca. 13 kT). Man kann sie dadurch für unterschiedliche Dinge verwenden, vom Bunkerbrecher bis zur Zerstörung einer Stadt. Daher auch strategische Kernwaffe.

        Das „S“ steht wohl für Sonderwaffen, nicht für Sondereinheit. Macht aber auch keinen sonderlichen Unterschied. 😉

      • Erinnert ihr euch noch? Früher hat das US-Amerikanische Unternehmen Google an Tagen von besonderer Bedeutung immer ihr Logo verändert, zum Gedenken daran. Also an solchen Tagen, wie es heute einer ist.

        Heute vor 68 Jahren, nach nur 3 Tagen „Bedenkzeit“, probierten/demonstrierten die Amerikaner die zweite jemals auf Menschen abgeworfene Atombombe, am 9. August 1945. Diesmal auf Nagasaki, wieder auf ein von Menschen dicht besiedeltes Gebiet. Dieses mal ihre erste Plutoniumbombe, Fat Man, denn die auf Hiroshima abgeworfene war eine reine Uranbombe, mit angereichertem Uran als Spaltstoff. Wäre auch diese Bombe nur wenige Monate früher einsatzfähig gewesen, wäre mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit Dresden ’45 der Ort der Demon-stration geworden, denn nach Aussage einiger bekannter Persönlichkeiten war auch dieses somit Kriegsverbrechen vollkommen unnötig, und gilt daher auch in den USA als umstritten. Wie auch der ganze Rest der Pax Americana.

        http://www.friedenskooperative.de/themen/hirosh01.htm

        Auch keine schlechte Frage, die mich an der Menschheit zweifeln lässt: Ob lediglich der zweite Abwurf unnötig war.

        http://www.srf.ch/player/tv/srf-wissen/video/war-die-atombombe-von-nagasaki-ueberfluessig?id=9baf249f-f8f6-4974-9918-3e87dfcb3985

        Oder die Geschichte der dritten Atombombe auf Japan, von der ich bisher noch nie etwas gehört habe?

        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13681524.html

        http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=9274655&aref=image036/2006/05/12/cq-sp199201001700170.pdf&thumb=false

        Oder diese Geschichten?

        http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article111855643/War-deutsches-Uran-in-der-Hiroshima-Bombe.html

        Da Frage ich mich manchmal, wer hier eigentlich verrückt ist. Aca, oder manche US-amerikanische Präsidenten. 😉

      • Und weisst du, Bianca, warum ich mittlerweile vor einen Mann wie Putin mehr Respekt habe wie vor westlichen Politikern? Weil er wenigstens nicht den Anspruch erhebt, dass er ein Guter wär‘. Er tut was ein Anführer tun muss, um den Karren halbwegs am laufen zu halten, auch wenn es nicht immer das ist, was man gemeinhin als „lieb und nett“ bezeichnet. Wir sind nun mal auf der Erde, und nicht im Himmel, und hier läuft eben nicht alles immer so, wie man es gerne hätte. Als Mensch habe ich Bedürfnisse und Interessen, und es kann eben nicht jeder ein Heiliger oder ein Priester sein. So einfach ist das, und ich möchte mal unsere Politiker als Regenten des russischen Reiches sehen.

        Und ich habe auch meine Meinung zu weiblichen Regenten, als da wären: Katharina die Grosse, Maria Stuart, oder wie sie noch so alle heissen. Schätzchen waren das alle nicht, sondern durch die Bank weg entweder Intrigantinnen oder sogar grausame Frauen, und manchmal sogar beides. Herrschaft funktioniert nicht ohne Bestrafung, ohne Recht und Ordnung, und das ist was die Axt im Getreidebündel bedeutet. Weil Demokratie zu langsam und bedächtig ist wird sie immer der Diktatur, der Monarchie, aber auch dem Verbrechen unterlegen sein. Und darum ist auch kein Militär der Welt demokratisch organisiert, sondern immer wie eine Diktatur, also hierarchisch. Demokratie ist ein Instrument des Friedens, im Krieg sind andere Fähigkeiten gefragt und von Bedeutung. Das was die EU in der Ukraine versucht hat ist typisch weiblich, dass was Putin gemacht hat ist männlich. Und darum bleibe ich bei meiner Meinung: In der EU wird alles männliche unterdrückt, genauso wie in Deutschland. Die Ursachen und Gründe dafür sind bekannt.

      • Wenn ich mir die, ja, nennen wir es mal „Nachrichten“ anhöre, lese,
        obwohl es eher mit Hinrichten der Wahrheit und mit falsch unterrichten der Bevölkerung zu tun hat , die man hiermit absichtlich, vorsätzlich, unterbelichten will,
        krieg ich auch eher Achtung vor Putin, der sicher nicht mein bester Freund ist.
        Er verteidigt grade seine Rechte vor der gesammten westlichen Welt, die sich,
        aus welch niederen, abartigen, verlogenen, oder schißbüchsigen Motiven auch immer
        gegen ihn zusammen gerauft hat.
        Er ist grade der einzige, der auf die Stimme des Volkes hört.
        Alle anderen halten das für undemokratisch!
        Illegal! DAS wird nicht akzeptiert, respektiert, klar, war klar.
        DAS läßt doch wohl tiefer blicken als eigentlich geplant.
        Von wegen erzwungener Entscheid, die hoheitslosen Soldaten waren mit Sicherheit keine russischen,
        die waren da abgestellt um nachher sagen zu können,
        daß das Volk bei der Wahl unter Druck gesetzt wurde.
        Das war vorher schon klar und so offensichtlich, daß man kotzen könnte.

      • Die „Hinrichten“. Schönes Wortspiel.

        Na ja, ob er „aufs Volk hört“ bezweifle ich. Für ihn hat das halt gerade ganz gut gepasst. Primär geht es natürlich um militärische, geopolitische Interessen. Würden auf der Krim überwiegend Ukrainer leben wäre das Ganze wohl nicht so glimpflich über die Bühne gegangen. So ist das zumindest erstmal geklärt, und damit die unmittelbare Gefahr eines grossen Krieges vorerst gebannt. Aber das ausgerechnet die EU mit ihrem Expansionsdrang mal zu einer Gefahr für den „Weltfrieden“ und den Frieden in Europa werden könnte, dass hätte ich auch nie gedacht. Die sind halt ganz schön gierig, die „da oben“, in Brüssel, und niemand in Europa traut sich denen Einhalt zu gebieten. Sehr gefährlich.

      • Aus welchem Grund er dem Volk den Entscheid ließ, sei doch dabei hinten angestellt.
        Natürlich kommt ihm das zu Gute, gar keine Frage
        und die Gegebenheiten sind nun mal wie sie sind darüber zu spekulieren was wohl wie gelaufen wären wenn alles anders gewesen wäre ist doch, mit Verlaub, dämlitsch.
        Die Eu hat sich da schon einiges gelappt.
        Im Notfall war es, haben wir ja jetzt wieder schön gesehen, der böse Russe,
        gut, daß wir den haben, sonst käme noch jemand auf die Idee,
        daß der Arsch in der anderen Ecke zu finden sein könnte.
        Die Gefahr auf einen Krieg seh ich hier eben noch nicht gebannt,
        wie kommst Du denn darauf?

  • wow…hatte grade nix zu tun und hab mir das alles mal durchgelesen. Bis auf wenige Kommentare die teilweise leider auch einfach abgetan wurden, habe ich nur wenig (für mich, aus meiner Sicht) sinnvolles hier gelesen. Ich würde es nicht als Stammtischgelaber bezeichnen, so fair muss man sein, aber was ich bemerkt habe, ist das hier immer mal wieder aus sehr beschränkten Perspektiven und Sichtweisen berichtet wird (beidseitig).
    Ob dieses Problem existiert oder nicht darüber muss man wohl nicht streiten – auch wenn sich manche mit Migrationshintergund angegriffen fühlen und sich rechtfertigen, obwohl sie offensichtlich nichts mit diesen Menschen gemein haben auf die hier Bezug genommen wird, kann man wohl schlecht läugnen das solche Zustände exisitieren. Das Problem hier: Jeder beklagt sich und weint….aber niemand fragt warum es so ist!

    Ich denke das hat nur wenig mit Religion und Herkunft zu tun, lässt man sowas mal ausser Acht – der Einfluss ist vielleicht in einem gewissen Maß vorhanden aber rechtfertigt auf keinen Fall eine Pauschalisierung in diesem Ausmaß! Die Ursachen liegen viel tiefer vergraben und man muss schon dazu fähig sein das Problem vielschichtiger zu Betrachten.

    Zunächst einmal ist sowas wohl leider nur menschlich und gehört zu unseren Schwächen. Ich habe so etwas schon in mehreren Ländern erlebt, das eine bestimmte Gruppe (die aus irgendwelchen Gründen anders ist als die Mehrheit) bestimmte negative Dinge nachgesagt werden. Das sind doch immer diese xxx die sind eben so…. was nicht heisst das es nicht auch hier und da mal berechtigt ist – sowas kommt ja auch nicht aus dem Nichts. Aber in meinen Augen der einfachste und schnellste Weg Probleme zu betiteln ohne sich dabei an die eigene Nase fassen zu müssen – auch nur zu menschlich! Kann man auch umdrehen, es kann einen genauso gut als deutschen irgendwo anders treffen…is mal wieder alles relativ. Stellt euch mal kurz vor es gäbe keine Ausländer hier oder Menschen mit Migrationshintergrund. Dann würden diese Viertel sicher nicht viel anders aussehen, nur mit dem Unterschied, das es eben „unsere eigenen Leute“ wären. Dieses Problem ergibt sich vor allem aus sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren. Üerall wo Mieten günstig sind, gibt es überwiegend Menschen die nicht über viel Geld, somit Bildung, soziale Intelligenz…usw. verfügen (vorausg. nat. Trendfaktor ausgeschlossen). Sozial schwache beanspruchen dieses Terar in jeder Stadt der Welt dann eben für sich, das bedeutet nunmal, das dort auch „andere Gesetze“ herrschen und die Mieten auch weiterhin günstig bleiben. Ich will jetz nicht beleidigend werden aber es wird immer einen „Sockel der Gesellschaft“ geben der sich irgendwo sammeln wird (aus bestimmten Gründen), was überwiegend andere Gründe wie zB. den Grad der Bildung usw..hat, weniger den der Religion oder Herkunft. Es gibt genauso deuschte assis wie türkische, arabische, griechiche, italienische oder sonst woher was.
    So eine Einwandererfamilie hat es sicher auch nicht leicht hier, das darf man nicht so einfach unter den Teppich kehren! Das einzige was diesen Menschen bleibt ist harte ehrliche Arbeit um über die Runden zu kommen. Da darf man sich dann auch nicht wundern, wenn die Zeit, die für Doppelschichten draufgeht bei der Überprüfung, und hilfe bei den Hausaufgaben der Kinder (vorrausgesetzt nat. die Eltern verfügen über höhere Bildung), bzw. der „Freizeitaktivitäten“ fehlt. Da geht es vielleicht primär darum, was nächste Woche essbares auf dem Tisch landet, als um die 4 in Deutsch. Wenn man natürlich von sich selbst ausgeht und die Maßstäbe entsprechend setzt, darf man sich dann noch darüber wundern, dass Andere Dinge auch anders sehen und damit anders umgehen als man es selbst tut?

    Wenn verschiedene Minderheiten den Kulturellen Ramen einer Gesellschaft erweitern, findet automatisch auch eine gewisse Isolation statt. Beidseitig, denn da gibt es die einen die vorm unbekannten zurück schrecken und die anderen die ihrer Kultur treu bleiben wollen und sie nicht einfach so aufgeben wollen (wozu sie auch ein gutes Recht haben). Integration bedeutet nicht gleich, das man seine Herkunft leugnen muss und sich einreihen muss in den grauen Einheitsbrei. Am Ende ist es eine Bereicherung für beide. Beide Reaktionen sind aber normal und verständlich. Deutsche bilden da keine ausnahme in Afrika, Brasilien oder Argentinien zum Beispiel findet das bewahren der deutschen Kultur und derer Werte (also eine gewisse Isolation) genauso statt.

    Was unternimmt man dagegen? Das ist ne sehr gute Frage und nicht leicht zu beantworten. Es ist tief in uns allen verwurzelt „uns fremde“ skeptisch zu betrachten, im Kleinen wie im Großen. Darum kann man sowas nicht einfach kurzfristig lösen. Diplome und Dr. titel zu verschenken ist sicher auch keine Lösung. Aber sein Augenmerk darauf zu richten ohne dabei auf dieses Nazideuschlandgewäsch zu achten ist schon mal ein Anfang. Ich verstehe offen gesagt nicht ganz wieso es auch hier mal wieder zum Thema wurde! Dieses Thema sollte keinerlei Einfluss haben (was nicht mit Leugnen gleichzusetzen ist). Andere Länder waren und sind auch heute noch nicht viel besser als Deutschland es damals war. Ich kann mir kaum vorstellen das eine Nation wirlich das Recht hätte, heute mit dem Finger auf uns zu zeigen aufgrund der Vergangenheit hier. Scheisse is überall passiert!

    Woran aber jeder Arbeiten kann, die betroffenen Frauen zB. sich nicht mit der Opferrolle abzufinden. Sich nicht davor scheuen Konfrontation und somit Grenzen zu schaffen.Damit meine ich keine Eskalation und körperliche Auseinandersetzungen. Wenn so ein kleiner Türken-araber what ever -Bub dessen Eltern sich nicht genug um ihn kümmern(können) den ganzen Tag auf der Straße Frauen dumm anmachen kann, weil er es einfach kann und genau weiß das ihn keine Frau desswegen konfrontieren wird, warum soll er damit aufhören? Ist vielleicht leicht dahergesagt, ich sagte auch nie das es einfach ist! Aber offensichtlich fehlt diesen Menschen einerseits der Mut sich sowas nicht gefallen zu lassen und andererseits die Barriere die einen davon abhält so etwas zu tun. Die kommt nicht einfach so aus dem Zylinder eines Zauberers gesprungen oder wird eines Tages von anderen erzeugt….

    • Klasse Clip, hab‘ sehr gelacht. Löst halt nur nicht die gleiche Reaktion aus wie der aus der englischen Metro mit der Frau. Und es kann ja nicht jeder und vor allem auch nicht jede Frau die Ruhe, das Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit eines Michael Kuhr haben. Das muss auch ohne Kampfsport gehen, überall in Deutschland.

      • Diese Typen haben alle eines gemein, sie suchen sich Leute aus bei denen man es machen kann. Sowas findet nie wahl – und ziellos statt. Je weniger sich jemand dagegen wehren kann desto höher die Wahrscheinlichkeit, das es einem passiert ein Opfer zu werden. Aber vorher fragen ob man sich wehren könnte?…macht keiner. Das einzige was denen bleibt um dich einzuschätzen, ist deine Ausstrahlung. Wenn du dich wie ein Opfer benimmst wirst du auch zu einem gemacht. Jemand der so unterwegs ist und andere Leute nieder macht, hat in der Regel kein großes Selbstbewustsein und muss es daher durch solche Aktionen ständig pushen.
        Dementsprechend sind sie auch leicht einzuschüchtern. Wenn ich hier nachts durch ein „mieses“ Viertel laufe, benehme ich mich so wie wenn ich durch mein eigenes Wohnzimmer schländer. Ein aufrechter relaxter/gemütlicher Gang und vor allem – ganz wichtig- sich nicht zu scheuen vor Blickkontakten. Wenn dann eine Gruppe unsympatischer Typen meinen Weg kreuzt, die einen auch schon aggresiv anschauen wechsle ich nicht die Straßenseite sondern gehe einfach weiter grade aus (weiche niemanden aus) und schaue mir jeden von denen ganz genau an. Was denkst du was dann passiert? Nix…. mir wird sogar platz gemacht, dreht sich einer um beim vorbei laufen reicht ein einziger Blick aus. Noch nie ist es mir passiert das auch nur irgendeiner was gesagt hat um mich zu provozieren. Selbst wenn du alleine bist und die zu fünft.
        Gewalt ist also erst mal garnicht notwendig und immer der aller letze Schritt.
        Solche Leute fühlen sich unheimlich stark(vor allem in der Gruppe), nimm ihnen das Gefühl (lass dich nicht einschüchtern) und schon wissen sie nicht wie sie dich nehmen sollen(bzw traut sich keiner von denen den ersten Schritt zu machen). Dazu braucht man erst mal nicht die Gewissheit das man Körperlich überlegen ist.
        Selbst wenn, sogar eine kleine Frau kann einen 100Kg Bodybuilder in 3sec. ausnocken wenn sie weiß wie.
        Das hat nix mit größe und Stärke zu tun, sondern nur mit Wissen und Technik. Wenn das erst nötig sein sollte um ein gewisses Selbstvertrauen zu erzeugen…bitte – wer hält einen davon ab sowas zu lernen?

        Wenn ich mir so vorstelle wie eine Frau mit dem Blick auf den Boden gerichtet und Kopfhörern auf, schnell vorbei huscht, ist das ja schon wie wenn man einen „mit mir kann man es machen“ Stempel auf der Stirn hat, also geradzu eine Einladung für solche Typen.
        Natürlich liegt uns Männern sowas irgendwie mehr im Blut, aber wenn eine Frau sich nicht einschüchtern lässt von sowas, ist das noch imposaner.

        Wie gesagt, warum sollten diese Typen damit aufhören? Da muss eben jeder den entsprechenden Anreitz setzen und Impulse auslösen. Macht es ihnen so schwer und so unangenehm wie möglich – also das was vorher ein Spaß war – madig!

        Noch ein sehr witziges Beispiel das keine Gewalt notwendig ist. Der Typ pöbelt weil er schon mit keiner Reaktion der Leute rechnet – traurigerweise völlig zu recht. Würde der sich so benehmen wenn 5 Typen in seinem Alter irgenwo sitzen würden? Warum hat er wohl die Frau gewählt? Weil er damit rechnet das sie sich nicht wehrt…dumm nur das ein 2m Typ direkt gegenüber sitzt. :-) https://www.youtube.com/watch?v=AMv5CHTYm24

      • Das sind zwar gute und wohl gemeinte Ratschläge, Mark, doch gerade für Mädchen und Frauen, aber auch Jungen und Männer die in solchen Wohnbezirken meist aus finanziellen Gründen leben müssen mit Sicherheit nicht einfach umzusetzen. Niedriges Selbstwertgefühl und geringe Selbstsicherheit sind ja gerade bei Menschen aus schwierigen und zerrütteten (Familien)-Verhältnissen wesentlich häufiger anzutreffen wie bei denen, die in einer auch finanziell relativ geschützten Umgebung aufwachsen oder aus intakten Familien stammen. Solche Viertel sind geradezu ein Schmelztiegel, ein Sammelbecken für Menschen mit den unterschiedlichsten Komplexen und psychischen Problemen. Armut, wenn nicht freiwillig gewählt, hat ja immer auch Ursachen, auch wenn diese sehr unterschiedlich sein können, oft aber auch Hand in Hand gehen. Und die daraus naturgemäss entstehenden Konflikte mit andern Kulturen, Ausländern und Fremden sind ja keine deutsche Erfindung, auch wenn man uns das immer wieder gerne mit Verweis auf das Dritte Reich glaubhaft zu machen versucht. Darin liegt ja gerade der deutsche Komplex, gegen den sich keiner traut etwas zu Unternehmen. Egal wo ich auch schaue sind es entweder klassische Nazis und/oder Neonazis, Vertreter der Neuen Rechten oder integrierte Migranten, die solche Themen überhaupt ansprechen, wobei ich mich selbst zu den beiden letzten Kategorien zähle, auch wenn ich mich mit so einem Bekenntnis zumindest in Deutschland schon in Teufels Küche begebe. Warum sollte ich so etwas bescheuertes tun wenn ich mir nicht 100% sicher wär‘, dass das wichtig ist, und zwar sowohl zum Schutz der Deutschen, wie aber auch der Ausländer. Haben wir denn nichts aus der Geschichte gelernt? Noch so eine Rezession wie die nach 1929, und es bricht hier der Teufel los. So wie es aber jetzt läuft wird und ist es ein schleichender Prozess, der aber auch nichts gutes mit sich bringen wird. Wie kann man denn so borniert sein, und vor allem so blind. Ja, ich bin gebildet, ja, ich komme aus dem Ausland, aber genau darum erzähl ich es euch doch auch. Ich war doch selbst 15 Jahre lang Ausländer in einer fremden Kultur, und bin es in Deutschland zum Teil immer noch, wie ich auch bei solchen Themen immer wieder feststelle. Leute Leute.

  • Trauriger aber guter Artikel.

    Werde nie verstehen, dass man nicht raus kommt aus seiner Sippenverteidigung.
    Meine familie und ich haben, wie seltsam, nie Diskriminierung erfahren in Deutschland.

    Mein Vater sprach nach einem Jahr Deutsch, lud am Wochenende deutsche Arbeitskollegen nach Hause ein und lehrte mich in Deutschland die deutsche Sprach zu bevorzugen.

    Es ist definitiv klar, dass es mit bestimmten Migrantengruppen eben die Probleme gibt, von denen dieser Beitrag handelt. Es ist ebenso klar, dass es diese Probleme mit anderen Migrantengruppen nicht annähernd in diesem Ausmaß gibt, obwohl diese auch allesamt mit den Problemen des Migrantenstatus zu kämpfen haben aber eben etwas ganz anderes daraus machen. Anderes sowohl im schulischen Bereich, als auch im Miteinander des Alltags.

    Nicht die Deutschen sondern sich ab, taten sie nie, weder bei meinem Vater, noch bei mir. Ganz im Gegenteil, umgekehrt wird ein Schuh draus.

    Deutschland ist eines der fairsten Länder dieser Welt. Wir wurden aufgenommen und mit allem versorgt, dass sich die Deutschen selbst auch nur geben. Mein Vater konnte dadurch dem Tod entkommen und eine neue Heimat finden.

    Wir würden für Deutschland kämpfen und wir werden für Deutschland kämpfen. Auch für die Deutschen, denen man aberzogen hat, für ihre eigene Freiheit zu kämpfen.

    Das geht gegen niemanden hier persönlich, sondern ist allgemein gehalten. Mir braucht keiner was zu erzählen, bin in berliner Ghettos groß geworden und habe so viele Deutsche vor Übergriffen bewahrt, dass ich es nicht zählen kann. Allerdings damals ging es noch in Berlin/Schöneberg….bin Jahrgang 63 und längst selbst ein alter Junge.

    Nee, hier läuft es sowas von falsch und das iiegt nicht in erster Linie bei den Deutschen, never not 😉

    • Stjephan. Dann bist du wahrscheinlich Kroate und katholisch. Die Muslime sind jedoch nur ein Teil des Problems. Die, die schon lange hier leben und nicht zu sehr in ihrer Religion verhaftet sind kommen mir manchmal deutscher vor als viele deutsche. Hab‘ erst gestern aktuelle Zahlen gesehen, von wo denn die „neuen Mitbürger“ so herkommen. Da es sich überwiegend um junge Männer handelt bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sich hauptsächlich um Wirtschaftsflüchtlinge aus der EU handelt beziehungsweise desertierte Soldaten, die vor dem IS (im weitesten Sinn) geflüchtet sind und Frauen und Kinder, ihre Familien schutzlos zurückgelassen haben. Natürlich aber auch Wirtschaftsflüchtlinge von dort und aus Afrika. Ist also ein kombiniertes Problem, EU plus Afrika plus Naher Osten. Deutschland wie du es und dein Vater noch kennen gibt es also bald nicht mehr, wenn wir nicht sofort aus der EU austreten. Und die etablierten Türken, die auch schon lange hier sind werden sich auch bald umgucken. Der Islam ist nämlich auf dem Vormarsch, wird aber auch schon bald von noch was ganz anderem überrollt. Es wird nie einen Islamischen Staat daher in Europa geben, sondern nur einen Sauhaufen, in dem mittlerweile sogar Friedhöfe geplündert werden nach verwertbaren Sachen. Hast du Kinder?

      Das ist der Beginn einer Invasion, Massenmigrationsbewegung aus ärmeren und armen Ländern in die wohlhabenden Staaten der EU mit guten Sozialsystemen. Ursache ist im Grunde die partielle Überbevölkerung der Erde bei immer weniger Verdienstmöglichkeiten (Arbeit) weltweit aufgrund immer weiter fortschreitender technischer Entwicklung. Wie bei Terminator sind die immer effizienteren Maschinen und Roboter, Computer dadurch jetzt schon auch unsere „Feinde“ geworden, obwohl die sogar noch gar nicht auf uns schiessen.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fluechtlingsstroeme-in-europa-von-wegen-arme-afrikaner-13723853.html

      • Genau das ist ja das Problem.
        Mehr Menschen = größerer Markt
        größerer Markt = mehr Industrialisierung
        mehr Industrialisierung = weniger Arbeit
        Arbeit zu haben ist ein auslaufendes Modell.
        Es kommt grade der LKW ohne Fahrer auf den Markt,
        Lager wo kein Mensch mehr arbeit gibt es schon lange,
        es gibt Läden da scannt man seine Sachen selber,
        das Bargeld wird abgeschafft, Personal mit all seinen Notwendigkeiten und Nöten ist unerwünscht und dann stellen sich da Leute hin und sagen:“ Wieso soll ich für die Kinder von anderen mitbezahlen, die sollen mal alle schön arbeiten gehen.
        Ja, schön, vom Tellerwäscher zum Millionär aber die Millionäre haben Industriespülmaschinen und stellen keine Leute ein.
        Grade hab ich im Radio gehört, daß man mit neuen Zäunen die Kriegsflüchtlinge am Tunnel der Verheißung davon abhalten will ihr Leben zu retten das hat mich irgendwie an The walking dead erinnert, 4. Staffel, da sperrt man sich auch ein um etwas auszusperren und alles was an die Zäune kommt…
        Dann haben sie noch was von Landesverrat gelabert, mein Gott seit wann ist es denn Landesverrat wenn man seinem Land etwas über die Machenschaften der Regierung hinter seinem Rücken erzählt. Die haben ihr Land nicht verraten, ganz im Gegenteil.
        Was war denn noch….. ach, ja! Demnächst soll die Regierung bevor sie irgendwelche Gesetze erläßt erst mal darüber nachdenken was das für Firmen kosten könnten…. Da fällt einem doch echt nix mehr zu ein. Bevor es also zum Beispiel Verbraucherschutzgesetzte gibt soll man mal bedenken was die Firmen an Umsatz verlieren könnten wenn man das Volk schützt. Aber wenn die mit dem TTIP demnächst durchkommen dann wird das auch nötig sein dann werden nämlich die Macher solcher Gesetzte verklagt wegen Geschäftsschädigung. Und da die Macher, die Regierungen sind für die das Land, sprich der Bürger, bürgen muß läuft das dann auf die enteignung der Länder hinaus, an Großkonzerne. Hat doch schon angefangen, hier, die Besitzer der Atomkraftwerke verklagen…. boar, ne, kein Bock. Was hör ich auch Nachrichten…

      • „Völkerwanderung nach Deutschland“
        Man kann gar nicht so viel fressen…

        „Kretze bei Flüchtlingen in Dresden“ , ha Andi, hat doch dein Arzt neulich schon von gesprochen…

  • Islam vernichten, Islam ist Dreck und das letzte und gehört sofort geächtet und abgeschafft… Mohammed ist ne kleine Hure auf den die Kuffa wichsen!!

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