Behaltet wenigstens eure Würde, liebe Übergangsfrauen

Übergangsfrauen
Es gibt Frauen (siehe Pfeil), die so stark sind, dass ihnen selbst das Grauen von Auschwitz nicht die Würde nehmen kann. Dann solltet ihr es auch schaffen, liebe Übergangsfrauen
Photo: Weibliche Insassen, die zum Arbeitseinsatz im Reichsgebiet abtransportiert werden. © DPA

Meinen Klickzahlen nach zu urteilen, scheinen Übergangsfrauen ein großes Thema zu sein, unter anderem deshalb diese Nachdrehe. Gestern, in einer ruhigen Minute, dachte ich an meine vielen Übergangsfrauen aus all den Jahren und blieb in meinen Gedanken bei einer Dame hängen, die sich, als alles vorbei war, verhielt, wie sich keine Übergangsfrau verhalten sollte, vorausgesetzt, sie möchte ihre Würde behalten.

 

Kurzer Einschub: Dir gefällt dieser Beitrag? Das freut uns. Du möchtest unsere Arbeit unterstützen? Das freut uns fast noch mehr. Wie? Ganz einfach: Bestell Dir eines unserer Bücher!
Klick aufs Cover, um mehr zu erfahren.

Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Würde ist wichtig, liebe Übergangsfrauen

Stolz hat für mich in der Liebe nichts zu suchen. Liebe kann ja auch Krieg sein und mit Stolz lässt sich kein Krieg gewinnen. Seine Würde dagegen, die sollte man nie verlieren.
Wer also den Kampf um einen Mann verloren hat, sollte zusehen, dass er erhobenen Hauptes aus der Sache rauskommt. Wenn Frauen versuchen von mir loszukommen, was keine einfache Sache zu sein scheint, versuchen sie – nicht alle, aber einige – mich entweder zu dämonisieren, reden sich also ein, ich wäre Satan persönlich, oder sie versuchen, mich klein zu machen, um sich selbst zu erhöhen.
Und damit sind wir bei der Übergangsfrau von der ich euch nun kurz erzählen möchte.

 

„Freunde“ sind meist schlechte Ratgeber in Sachen Liebe

„Jetzt weiß ich auch, was meine Freunde damit meinten, als sie sagten: ‚Der Olli spielt nicht in deiner Liga.‘“
Ach, du meine Güte! Wenn ich schon höre „Meine Freunde haben auch gesagt…“ und so weiter, schalte ich direkt ab. Von vermeintlichen Freunden kam in Sachen Liebe noch nie etwas Gutes.
Ich hätte den Spieß umdrehen können, schließlich habe ich immer noch einen auf Lager, der besser ist, einfach, weil ich rhetorisch beinahe unschlagbar bin, wenn es nicht gerade um Kernphysik oder Schopenhauer geht. So hätte ich zum Beispiel erwidern können: „Nicht in deiner Liga? Baby, Du spielst noch nicht einmal meine Sportart!“ Aber warum hätte ich das tun sollen? Ich fand ja nicht, dass sie mir nicht gewachsen war, und selbst wenn ich es so empfunden hätte, warum hätte ich sie verletzten sollen? Wo sie bereits am Boden lag?
Nee, nee, nee, ich bin in einer Zeit groß geworden, in der man seinem Gegner nach einer Keilerei vom Boden aufhalf und sich die Hand gab. Nachtreten, so etwas gab es damals nicht. Das kam erst mit den harten Drogen und den Skinheads und vor allem mit den…, naa, lassen wir das, möchte in diesen Tagen keine fremdenfeindlichen Ressentiments bedienen.
Das hat auch was mit Anstand zu tun.

 

Immer locker bleiben

Ich blieb locker und leichtfüßig und, ja, zugegeben, auch ein bisschen gemein. Schrieb ihr zurück: „Baby, ich begrüße alles, was Dir hilft, Deinen Schmerz zu lindern. Wenn es Dir also hilft, Dir vorzumachen, ich würde nicht in Deiner Liga spielen, dann soll es so sein.“
Sicherlich gibt es Lagen zwischen Mann und Frau, in der die Frau tatsächlich in einer höheren Liga spielt. In so einem Fall ist nichts dagegen einzuwenden diese Karte auszuspielen. Wenn dem aber nicht so ist, rate ich dringend von so einem Zinnober ab. Der Gegenüber weiß ja, dass er nicht in einer unterklassigen Liga spielt. Das macht das ganze so blamabel. Das wäre, als würde ich zu George Clooney sagen: „Ey, du bist voll hässlich, Alter!“

Als abgeschossene Übergangsfrau hast du bereits alles verloren. Deshalb solltest du wenigstens deine Würde behalten.

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

  • Du bist ein wahrer Mann und möchtest ein Sex-Gott werden? Gute Entscheidung! Wenn Du wissen willst, wie Du jede Frau süchtig fickst, trage Dich hier ein.  

    Du bist eine richtige Frau und möchtest für Männer der Fick ihres Lebens werden? Braves Mädchen! Wenn Du wissen willst, wie Du jeden Mann süchtig fickst, trage Dich hier ein.

  • Dir gefällt meine Arbeit? Schön! Dann werde Fan meiner Facebook-Seite. Dort erlebst Du mich täglich ungefiltert und hautnah.

Tweet about this on TwitterShare on Google+0Share on Tumblr0Pin on Pinterest0Digg thisShare on Reddit0Email this to someonePrint this page

7 Comments

  • Da ist was echt schwieriges seine Würde zubereiten und erhobenen Hauptes zugehen. …ich finds gut, dass du keiner bist der noch nachtritt….denn auch das zeigt Würde

  • Ich sehe keinen Anstand des Schreibers. Er erkennt der Dame öffentlich ihre Würde ab und das Ganze mit diesem völlig unangebrachtem Foto versehen. Thema verfehlt. Klingt eher nicht danach, dass er drüber steht, sondern nach Nachtreten.

  • Mhm. Ich glaube das wird schwierig. Auch viele Frauen verwechseln ja oft Bewunderung und Begehren mit Liebe. Der „tolle Typ“, in den sie sich so leicht verknallen, macht sie ja oft gerade deswegen verrückt, weil er eben nicht auf der gleichen sozialen Stufe steht wie sie selbst, sondern eben höher, er also einen höheren (gesamt) Status besitzt wie sie (und sei es auch nur in ihrer Illusion).

    Das sieht man ja auch bei vielen Märchen wie aber auch neuzeitlichen Geschichten, egal ob jetzt Top Gun, Pretty Woman oder Fifty Shades (Shakes 😉 ) of Grey. Das Thema des Prinzen auf dem Pferd und der armen (aber zumindest schönen)(?) Aschenputtel scheint irgendwie zeitlos zu sein, wenn nicht schon die Gebrüder Grimm Bastarde waren, die mit den Sehnsüchten der Menschen Kasse gemacht haben, was ich aber mal vermute.

    Das Verhalten der meisten Weibchen wie aber auch der Männchen im Tierreich lässt zumindest auch nicht viel gutes vermuten ausser das Gleichberechtigung und Gleichheit eine fromme Illusion (des Geistes) ist. Kommunisten träumen ja auch von mehr, mehr Macht (Mitspracherecht) und mehr Geld (höhere Löhne, Miteigentum am Unternehmen), obwohl sie ständig nur von mehr Gleichheit sprechend. Von denen „da oben“ und ihnen „hier unten“. Reines Umverteilen bringt aber gar nicht so viel, denn so viele Reiche gibt es dann auch nicht. Das reicht vielleicht gerade mal für die Ärmsten, bei der Mehrheit verändert sich gar nichts. Viele schlimmer ist der Mangel, der durch den Wettbewerb an sich entsteht, und technische Revolutionen verhindert (die Trägheit sozialer und wirtschaftlicher Systeme, bedingt durch Kriminalität und Demokratie).

    Für mich klingt das daher irgendwie eher oder immer auch nach Bandenbildung zum Zweck der Vermögensumverteilung unter dem Deckmantel einer moralisch implizierten Gleichheit, wie übrigens auch manche Religionen, die so vielleicht real gar nicht existiert.

    Ein schickes Weibchen wie aber auch ein tolles Männchen hat daher immer auch etwas mit Bereicherung zu tun, zu einem gewissen Zeitpunkt x. Diese wieder zu verlieren ist immer ein Verlust, denn für manche Projekte braucht es im besten Fall sogar langfristig zwei, die sich wirklich mögen und immer fest zusammenhalten, oder zumindest immer mit Respekt und Achtung miteinander umgehen, in guten wie in schlechten Zeiten.

    Ich glaube, wir Menschen überfordern uns manchmal, uns selbst und auch die anderen. Durch das wie wir sein wollen, was sein soll, aber manchmal eben nicht ist, oder noch nicht ist, oder nie war. Dann hat man sich aber meist selbst etwa vorgemacht, oder eben vormachen lassen, und das zumindest sollte man mit Würde einsehen und darum dann ertragen. Euch Frauen hat der liebe Gott doch auch einen Mund gegeben, der ist doch nicht nur zum Blasen da. Und ich weiß auch, dass ihr jede Menge Verstand habt, wie auch meistens Intuition. Doch ihr lasst euch eben oft von euren Gefühlen übermannen.

    So wurdet ihr eben konzipiert und gebaut und das ist auch gut so. Auch ich liebe darum fühlige, sinnliche, sensible, einfühlsame Frauen, nicht nur Babys. Weint ruhig.

    • Hahaha, noch so ein Gebruder Grimm. Womit man doch alles Geld verdienen kann, wenn man ein hübsches Gesicht hat.

      Da lobe ich mir doch mittlerweile auch die raueren Töne, was bei mir nicht immer so war.

    • Ja, es ist eben genau das, was die Frau empfindet, wenn sie ihn anbetet. 😀
      Vielleicht trifft „die andere Liga“ nicht genau das, was ich dazu sagen würde.
      Weil ja nun einmal jeder Mensch , gleich viel wert ist.
      Und darüber kann durchaus eine Überforderung entstehen.

      Mund, Gefühle, Blasen , Übermannen, Intuition, Weinen… 😀 😀 Schöne Aneinanderreihung 😀 Guten Morgen.

  • Diesen Satz „…diese Freunde spielen nicht in deiner Liga…“, hab ich in meinem Leben von zwei Frauen gehört. Vor 12 Jahren und vor genau einem Jahr, :-)
    Jedes Mal hat mich dieser Satz geschockt. Abartig. Zumal das über mich schon Jahre begleitende Freunde gesagt wurde.
    Ein asozialer Satz , der sich über andere stellt.

Kommentar verfassen