Als ich gestern Nacht mal kurz Domian war: Sie war 12, er über 30

Lolita. Ein Klassiker der Filmgeschichte. Stanley Kubrick verfilmte den gleichnamigen Roman von Vladimir Nabokov kongenial
Lolita. Ein Klassiker der Filmgeschichte. Stanley Kubrick verfilmte den gleichnamigen Roman von Vladimir Nabokov kongenial

Es ist kurz nach Eins in der Nacht, als mein Telefon klingelt. Ein alter Facebook-Freund, mit dem ich den gleichen Musikgeschmack teile. Er wollte einen beruflichen Rat haben, danach kamen wir ins Plaudern; über das Leben, über die Liebe.
Dabei fiel mir fast der Hörer aus der Hand …

Er verliebte sich in das Mädchen, da war es Zwölf, er über 30. Er riss sich drei Jahre am Riemen, doch als sie 15 war, wurde sein Verlangen so mächtig …
Die beiden wurden ein Paar.
Das allein ist ja bereits eine delikate Geschichte.
Die noch längst nicht auserzählt ist, denn: Das Mädchen war seine Stieftochter!

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Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Und weil der Mann mit der Schwester seines Bruders verheiratet war, mit seiner Tante also, war das Mädchen auch noch seine Cousine!

Das ist wahrlich die abgefahrenste Geschichte, die ich je gehört habe. Und Ihr kennt ja nur die Kurzform; könnt Euch aber sicherlich vorstellen, was für Dramen da abliefen.
Da MUSS ich was draus machen! Aber wo bleibt die Moral? Nun, die Sache ist ein paar Jahre her, dem Mädchen, heute eine Frau, geht es gut und der Mann hat eingesehen, dass er seinerzeit von allen guten Geistern verlassen war.

Ein Buch wird es nicht werden, a. habe ich zu viele eigene halbfertige Bücher in der Mache und b. würde ich dies Thema weder bei einem gleichgeschalteten noch bei einem weltanschaulich gefestigten Verlag unterbringen können. Stattdessen werde ich den Mann ausführlich interviewen und ein Hörbuch draus machen.

Ich freu mich drauf. Sexuelle Obsessionen und was Männer dazu bringt ihre Parthenophilie* auszuleben, all das hat mich schon interessiert, seitdem ich als Jugendlicher Vladimir Nabokovs Roman „Lolita“ las.

*Parthenophilie wird gern mit Pädophilie verwechselt. Ist aber Quatsch, Pädos interessieren sich ausschließlich für noch nicht geschlechtsreife Mädchen und Jungen, Parthenos für pubertierende Mädchen.  

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36 Comments

  • „Und weil der Mann mit der Schwester seines Bruders verheiratet war, mit seiner Tante also, war das Mädchen auch noch seine Cousine!“ – Nee, dann war das Mädchen ebenfalls seine SCHWESTER! 😉

  • Schade. Bin der Meinung, dass du mehr daraus machen könntest. Das schriftstellerische Talent dazu hast du, Oli.

    Du müsstest dich nur auf diese Seite in dir einlassen, die vielleicht auch in dir schlummert. 😉

  • Zum Fall selbst.

    Kann aber passieren, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht, ausgelöst durch ganz unterschiedliche Gründe, weil die Geschlechter unterschiedliche Dinge anziehend, attraktiv finden. Vor allem auch dann, wenn in der eigenen Kindheit nicht alles ganz „nach Plan“ gelaufen ist. Dann können manche Neigungen und Sehnsüchte auch verstärkt sein.

    „Verrückte“ Bioprogramme, für die es aber bestimmt eine Erklärung gibt. Wenn einer Tochter der Vater zum Beispiel fehlt, gefehlt hat, oder die Mutter dem Sohn zu übermächtig vorkam, weshalb er sich vor erwachsenen, reifen, fordernden Frauen fürchtet.

    Einem Mann kann man da nur raten, verantwortungsvoll damit umzugehen, sich notfalls Hilfe zu holen.

    Hihihi, bei Wahre Männer zum Beispiel. Oder bei einer Männerberatung, die auch manche Institutionen mittlerweile anbieten.

    Sehe aber eben, dass ich die beiden letzten Artikel gerade im Kopf vermische, wobei es ja in beiden Fällen um gesellschaftlich problematische Attraktion geht. Ohne Regeln und Handlungsempfehlungen kann aber glaube ich eine komplexe, zivilisierte Gesellschaft nicht existieren. Doch auch die Religionen zeugen bereits davon, dass es auch schon in primitiveren, älteren, kleineren Gesellschaften einen gewissen Regelungsbedarf gab. Sonst hätten die sich nie durchgesetzt. Der Codex Hamurabi ist dabei einer der ältesten aus der Region des Judentums, fast 2.000 Jahre vor Christus und aus Mesopotamien, doch auch in Asien gibt es sehr sehr alte Schriften, vor allem in China und Indien.

    Zaubermäuse, die mein Herz berührt haben, obwohl sie erst am Anfang der Pubertät stehen, habe ich aber auch schon erlebt. Gerade die Töchter Alleinerziehender Mütter oder Waisenkinder sind da manchmal notorisch, was ihren Liebreiz angeht. Oder weil machmal auch schon an einer 13-jährigen äusserlich alles daran ist, was auf so ein männliches Hirn Eindruck macht. Das sind ja ganz natürliche Dinge, für die sich kein Mann schämen muss. Habe ich aber Anfangs auch, bei meiner immerhin schon 20-jährigen, da war ich etwa 45, weil sie so eine zarte, zierliche, mädchenhafte Maus war (ist). So ’ne Süsse halt, dachte ich, doch da war es schon um mich geschehen. War „Liebe auf den ersten Blick“, und ich damals noch ein (liebenswerter) Narr.

    Eine Andere war noch jünger, doch der Kontakt zu kurz, als dass sich dort etwas hätte entwickeln können. Das kennen Frauen nicht, weil sie in die andere Richtung, altersmässig „nach oben“ blicken, zumindest wenn sie noch jung sind.

    Könnt ihr euch vorstellen, dass auch sehr junge Frauen schon ihre Wirkung auf das andere Geschlecht ausprobieren, beziehungsweise, sich einfach nur männliche Aufmerksamkeit, Beachtung, Schutz, Anerkennung wünschen?

    Ich mein‘, versetzt euch doch mal in so einen 40, 50 Kilo Hasen, mit seinen dünnen Ärmchen, und deren Hirn nur auf Liebe programmiert ist. Und der schaut euch an und seine vor Freude strahlenden Augen sagen: Ich mag dich. Du bist lustig, ich bewundere dich. Oder traurige, sehnsüchtige Augen die sagen: Geh‘ bitte nicht weg, bleib bei mir, uns.

    Und dann riecht sie womöglich auch noch so gut und hält dich für ein Pony oder Hamster, den sie unbedingt pflegen muss. Kuck mal, ……, ich habe dir einen Kuchen gebacken, oder: Gehst du mit mir ins Kino? Gehst du mit mir spazieren? Oder springt vor dir absichtlich nur im Höschen und T-Shirt rum weil sie irgendwann bemerkt hat, dass sie damit deine Blicke auf sich ziehen kann, sie sich plötzlich dadurch attraktiv, anziehend findet, sich wahrgenommen fühlt.

    Das ganze Leben geht es doch für manche Menschen nur darum, Anerkennung zu finden, Aufmerksamkeit zu bekommen. Manche sogar Negative:

    https://www.tantra.de/664/papatoechter/

  • Knallhart gesagt ist folgendes nämlich eine Tatsache: Ab dem ersten Eisprung, hüpf hüpf hüpf, ist eine Frau (wenn auch sonst alles andere in Ordnung ist) fruchtbar. Kann sie also Mutter werden (anstatt Pferdemama).

    Das wiederum ist aber auch mit der Ernährungssituation gekoppelt. Gute Ernährung, sprich, eine sichere Versorgung, Nahrungssituation, führt auch zu einem früheren Eisprung, oder überhaupt zu einem. Krisensituationen dagegen wie Krieg, Magersucht, Hunger führen sogar dazu, dass Frauen ihre Regel sogar ganz verlieren, also auch ihre Eisprünge.

    Dazu muss man allerdings auch folgendes wissen, um die Natur zu verstehen:

    Noch im Jahr 1871 wurden in Deutschland (damals das Deutsche Reich) Männer im Durchschnitt nur 35 Jahre alt, Frauen im Durchschnitt 38 Jahre. Wie übrigens heute noch in den ärmsten (natürlichsten? Ursprünglichsten?) Ländern Afrikas.

    Darum ist die Natur auch darauf bedacht, möglichst früh loszulegen, sobald es die Umstände eben erlauben.

    Erster Sex um die 13 ist heute darum auch keine Seltenheit mehr, bei mir hat die Pubertät mit 11 begonnen.

    Da ein junger Mann von ebenfalls 13 im Normalfall aber noch nicht so weit ist, eine Familie zu ernähren und auch zu verteidigen, interessieren sich auch sehr junge Frauen eher für Partner, die dazu schon in der Lage sind, gleichzeitig aber noch mit grosser Wahrscheinlichkeit mindestens 15 bis 20 Jahre vor sich haben, leben werden.

    35-15=20 (35-20=15) Also junge Männer irgendwo um die 15 und 20 Jahren alt.

    Zieht man das alles in Betracht wird einem sofort klar, warum das also biologisch genau so und perfekt angelegt ist.

    In einer sehr alten Religion, dem Judentum (niedergeschrieben um etwa 500 vor Christus), gibt es darum auch die Bar Mitzvah (für Jungs mit 13) und die Bat Mitzvah (für Mädchen mit 12), eine Art Volljährigkeit zumindest nach jüdischem Recht und Brauch. Doch auch in vielen anderen Kulturen gilt auch heute noch 15 als ein besonderes Alter und darum Ereignis für Mädchen, das deshalb gefeiert wird. Geistig ausgereift sagt man sind Menschen heute mit etwa 21.

    Möglicherweise entspringen daher viele Probleme heutzutage dem immer weiter Auseinanderklaffen von biologischer und geistiger Entwicklung, Menschen heute auch immer später erwachsen werden (wollen/sollen?), gerade in den Industrienationen (Infantilisierung der Hochkulturen). Da kann man nur beten, dass es hoffentlich niemals zu einer grossen Krise kommt.

    Früher, kommt hinzu, oder in Krisen, war auch die Kindersterblichkeit höher, galten viele Kinder aber gleichzeitig auch als Altersversorgung. Auch dazu und darum musste man also möglichst früh damit anfangen, welche zu machen.

    Alles ganz normal also, nur unser Umgang damit nicht entspannt und genügend differenziert.

    Wenn es am Ende der Mama, dem Papa und dem Kind oder bereits Kindern allen gut geht, wo ist da das Problem?

    Fahrlässig oder Missbrauch wäre es doch nur, wenn sie es nicht will und/oder er/sie es sich nicht leisten kann/können (gibt ja auch Mädchen aus wohlhabenden Haus).

    • Das muss natürlich „um die 15 bis 20 Jahren alt“ heissen.

      Oder hier, die Mädchen:

      „Heutzutage bekommt ein junges Mädchen seine erste Regel im Alter zwischen 10 und 16 Jahren. Das Durchschnittsalter liegt bei etwa 12,5 Jahren. Die erste Regelblutung kennzeichnet den letzten Teil der Pubertät, die mit dem Wachsen der Brust und der Schamhaare begonnen hat.“ NetDoktor, „Die erste Regel (Menstruation)“

      Schon verrückt, viel mir gerade noch ein, denn so hat die Natur sogar Verhütung mit in ihr Konzept eingebaut.

      Gibt’s zu viel Stress oder Hunger werden die „Hasen“ nämlich nicht schwanger, ohne Regel und Eisprung, egal wie oft sie von wem auch immer gevögelt werden. Alles darum elaborierter als die meisten glauben, weil sie zu wenig wissen.

  • Das Tolle an dem Buch, dem Film, den Filmen „Lolita“ ist, dass auch hier bereits beide Typen von Männern beschrieben werden, die einen Faible für sehr junge Frauen haben.

    Das Thema Heilige und Hure kommt darum auch hier wieder zum Vorschein. Der eine Mann, der eine Typ von Männern vergöttert/vergöttern ihre Lolita, für den anderen Typ ist sie lediglich ein Lustobjekt, das man gut verkaufen, benutzen, missbrauchen, in ein „Spezialitäten-Bordell“ stecken kann für Männer, die ihren Macht-Kick im Verbotenen, an Schwachen suchen.

    „Pervers“, im Sinne von gestört, sind sie beide, doch sie leben ihre Störung auf vollkommen unterschiedliche Art und Weise aus. Beides ist aber ein Versuch, sich dem Thema Frau zu nähern, ein Wunsch, vermute ich mal, der durch die Mutter dieser Männer aber gestört wurde.

    Am Ende der Geschichte darum auch eine recht ödipale Szene, in der „der Sohn“ „den Vater“ dann erschlägt (erschießt), tiefenpsychologisch betrachtet.

    Interessant in diesem Zusammenhang sind auch folgende Sätze aus Wikipedia:

    „Schon als Kind sprach Nabokov Französisch und Englisch; er wurde von Privatlehrern unterrichtet, las viel, war ein kränkliches, behütetes Kind mit einer starken Mutterbindung.“ Wikipedia, „Vladimir Nabokov“

    Liest man dazu auch noch den Artikel über seine Frau, wird auch hier ihre Rolle in seinem Leben sofort sichtbar:

    Wikipedia, „Véra Nabokov“

    Nabokov war daher ein Muttersohn mit einer positiven Mutterbindung, die dann Véra Jewsejewna Slonim nahtlos übernommen hat, übernehmen konnte. Sie hat sogar Autofahren gelernt, um ihn zu Chauffieren, und sogar eine Waffe bei sich getragen wie ein Bodyguard, um ihn zu beschützen. Steht in englischen Artikel über sie.

    Die perfekte jüdische Ehefrau und Mutter, fällt mir dazu nur ein. Mit so einer Frau kann fast jeder Mann was werden.

    http://news.cornell.edu/stories/2006/06/vladimir-and-vera-nabokov-had-mystifying-relationship-schiff-says

  • Ja, Bianca. Danke für den Hinweis. Waisenkinder haben Verlassensengst. Meine beiden Grosseltern mütterlicherseits waren Waisen. Daher hatte sie meine Mutter auch, diese Engst. R. auch, und J.. Darum bin ich auch so extrem gerade auf diese beiden Frauen angesprungen. Beide haben ihre Mutter „verloren“, als sie noch klein, 5 beziehungsweise 2 waren.

    „Ich werde es dir nie verzeihen, dass du nach der Scheidung zu deinem Vater gegangen bist“, hat meine Mutter mir nur wenige Wochen vor ihrem Tod noch vorgeworfen.

    Hatte heute morgen einen interessanten Traum, nachdem ich heute Nacht noch den Film gesehen habe.

    In dem kam ich auch nicht so gut weg. Dort bin ich nämlich auch „heimlich“ zu anderen Frauen gegangen, um mit denen zu Tanzen, ohne meiner Bescheid zu geben, die etwas anderes wollte, gemacht hat, was ich aber nicht wollte.

    Dadurch kam ich nach dem Aufwachen auf meine Mutter. Eine Frau, die ich geliebt habe, sie aber aufgrund ihrer Verlassensengst hinter ihrem Rücken betrügen glaubte zu müssen. Meiner Mutter, Grosseltern, dem 1. Weltkrieg und der Spanischen Grippe, verdanke ich darum auch so einiges an ungünstiger Programmierung, die mir später dann im Weg stand, vielleicht sogar bis heute noch im Weg steht. Mein Sohn kam auch im Traum vor, den ich ja auch letztendlich verlassen musste. War traurig für ihn sogar im Traum, ich habe es seinem Gesicht angesehen. Doch was soll ich ihm sagen. „Tut mir leid, ich habe mich in die falsche Frau verliebt, weil ich es nicht besser wusste. Nur darum bist du jetzt hier.“ Wobei das nicht ganz stimmt, denn sie war sehr plötzlich überraschend Schwanger, als die Beziehung die ersten Risse zeigte, und ich nicht vorsichtig genug dann war. Doch den Mut zu sagen, „bis ich nicht sehe, dass das doch noch etwas mit uns wird vögeln wir jetzt nur noch mit Kondom“ hatte ich nicht. Hahaha, aber die Szene stelle ich mir gut vor.

    Du siehst, ich habe meinen Humor trotz allem nicht verloren. Oder gerade trotz allem behalten, zum Trotz. 😀

  • Ja, das stimmt, Menschen, die von einem Elternteil verlassen wurden haben oft Verlassensängst, das kann ich beobachten. Ich kann aber noch nicht sehen ob es auf alle zutrifft. Ich sehe in 2 Fällen, daß es so ist, bei einem davon(männlich), daß es so war(hoffe ich) als es um den Vater ging. Es könnte also sein, daß sich das setzt, so zu sagen.
    Ich weiß auch nicht ob es sich anders auswirkt wenn man durch das Sterben eines Elternteils „verlassen“ wird.
    Es könnte anders sein als von einem Elternteil verlassen zu werden, sich ungeliebt, wertlos zu fühlen wenn nicht mal die Eltern Interesse an einem haben…
    Ich konnte wohl mal sehen, daß ein Mann, der als Kind seine Mutter durch Krankheit verlor zeitlebens versuchte sie zu retten, in Form von Aufbau von Frauen, die ihn nach ihrer „Rettung“ allerdings auch allesammt wieder verließen….
    ich habe diesen Mann nur kurz kennen gelernt, in ein paar wenigen Stunden, durch eine Bekannte, er liebte eine Frau,
    die davon nichts wissen sollte, deren Nähe er suchte und tatsächlich bemerkte sie es auch nicht obwohl sie wohl viel Zeit miteinander verbrachten. Ich weiß, daß er nicht bereit war sie zu verlieren, darum der „Abstand“ denn jedeFrau, mit der er zusammen war hatte ihn ja schließlich verlassen….er wußte also um sein Problem.
    Ich halte übrigens überhauptnichts von „Müttern“, die ihren Kindern Schuld geben und schon garnicht kurz bevor sie sterben und das dann so! stehn bleibt. Kenne noch jemanden, dem hat seine Mutter quasi im Sterbebett vorgeworfen er würde sie elend verrecken lassen…also echt ey! Ich glaube übrigens, daß es sich in beiden Fällen um Frauen handelte, die unterschwellig fleißig an ihren Söhnen rummanipuliert haben und im Sterben auch noch nach ihnen „getreten“ haben…. wie gestört muß man wohl für so etwas sein. Aber alle Mütter sind natürlich die besten Mütter, die sie sein können. Auch wenns kacke ist, Gründe gibts dafür.
    Du bist bei Weitem nicht der einzige Mann, der nicht gefragt wurde als er lebenslang zum Vater gemacht wurde.
    Kenne grade noch einen Fall wo sie schnell noch, als es kurz vorm Ende steht, einen Erben mitnimmt quasi im Gehen. Wies scheint ist ihr geglaubt worden, daß es einfach passierte und natürlich wurde sie anständiger Weise geheiratet was aber nichts an der Situation änderte, daß das Paar als Paar längst gescheitert war. Man lernt halt nach dem Ausschlußverfahren 😀
    Was wollte ich denn noch…ach! auch Väter sind die besten Väter, die sie sein können und wenn von da nix kommt gibt es auch dafür Gründe. Wenn diese bekannt wären könnte man vielleicht auch den Vater verstehen.

  • …und ich meine, für den Anfang zu mindest, nicht die Lebensgeschichte Deiner Großeltern sondern wie es dazu kam, daß Du entschieden hast Dein geliebtes Kind loszulassen um noch mehr Leid von ihm abzuwenden.

    • Ich habe losgelassen, um mir Leid zu ersparen, Bianca (damals habe ich diese Zusammenhänge und Dinge alle noch nicht verstanden und gekannt, von denen ich heute schreibe. Bin ja erst viele Jahre später durch die Geschichte mit R. überhaupt aufgewacht).

      Habe J. ja nur geheiratet weil sie (und meine Mutter) Engst hatten, dass J. ausgewiesen wird, solange sie noch nicht mit mir verheiratet ist. Haben mir dann mächtig Druck gemacht, die Beiden, in einer Zeit, wo ich sie aber noch gebraucht habe, aufgrund meiner emotionalen Abhängigkeit (und weil man alleine grundsätzlich einfach sehr schwach dasteht).

      (P.S.: Wenn du emotional abhängig bist kann dich der Mensch von dem du, auch unbewusst, abhängig bist auch sehr leicht destabilisieren. Das Gleiche wie bei realer, materieller, ökonomischer Abhängigkeit.)

      J. hatte zu der Zeit zu viele Trümpfe in der Hand, die sie schon beim Sorgerechtsstreit gleich nach der Trennung erfolgreich gegen mich vor Gericht angewendet hat.

      Meine Mutter hat mich zu der Zeit aber auch (das erste mal im Leben) verraten, hintergangen, was ich aber erst viel später erfahren (oder begriffen?) habe.

      Heute würde ich J. und meine Mutter zum Braindoc schicken, nicht umgekehrt. Soweit war ich aber damals noch nicht.

      Heute lache ich darüber, danke Gott, dass er mir die Augen geöffnet hat. Für Psychokiller.

        • Habe so etwas bei einem anderen Vater unmittelbar miterlebt, Bianca. Katastrophe.

          Erinnerst du dich was ich mal über Therapie von Menschen die du liebst geschrieben habe?

          Überlass‘ das einem Fremden, selbst wenn du vom Fach bist oder die Probleme klar siehst.

          Ich habe mein Leben lang Frauen versucht zu „retten“ die ich geliebt habe.

          Funktioniert aus bestimmten Gründen nicht – und das ist auch meine Erfahrung.

          Ich halte mich mittlerweile darum einfach an ein paar Grundregeln, und die funktionieren für mich.

          Doch selbst mein Gefühl sagt mir: Nicht gut. Für mich.

          Bei R. hätte ich auch nur auf mein Gefühl hören müssen, doch ich wollte, konnte es damals noch nicht verstehen, musste seinen Ursprung daher ergründen.

          Ich hatte es sogar immer, auch schon vorher, bei allen Frauen, nur da nicht so schlimm, hielt es für etwas normales, meine Mutter hatte es auch, doch es ist eben nicht normal.

          Wenn es stimmt stimmt es einfach, da ist dann keine Furcht, keine Bedenken. Du bist dann ein ganz anderer Mensch und handelst dann auch dementsprechend ganz anders.

          Wenn die Furcht vor der Mutter (oder entsprechend dem Vater) erstmal weg ist, denn dort hat sie ihren Ursprung, bist du überhaupt erst in der Lage, auf das andere Geschlecht unbefangen und entspannt zuzugehen. Es neutral und damit rational zu brachten.

          Ich bin einer der Menschen, Bianca, die sich auf Gefühle nicht verlassen können. Also schalte ich sie ab. Bis mir die Situation rational betrachtet sicher genug erscheint, dann auch Gefühle zulassen zu können.

          Ich singe, wenn ich mich sicher, gut fühle. Ist vielleicht auch verkehrt, doch dann kann ich auch diesen Weg wählen. Fühlt sich besser an. 😀

          Wer ausserdem gefunden werden will, von mir, versteckt sich nicht, vor mir. Seit einiger Zeit aber habe ich jede Spur verloren. Grob 20 Jahre wusste ich aber immer wo er ist und was er gerade macht. Jetzt ist er erwachsen und kann selbst entscheiden, was er möchte und was nicht. Könnte aber demnächst noch mal suchen. Von seiner Mutter habe ich sogar aktuelle Bilder, doch die versteckt sich auch sehr. Nicht vor mir, denn für mich hatte sie ja sogar eine versteckte Botschaft auf Facebook. Wahrscheinlich also vor ihrem letzten Partner, seinen oder ihren Geschäftspartnern, was halt solche Frauen im leben so verzapfen. Habe ich dir mal von meinem letzten Telefonat mit ihr erzählt? Wie sie da mit ihm im Hintergrund umgesprungen ist? Finger weg von solchen Frauen.

          • Ok
            Mein Gedanke war: “ Wie glücklich muß wohl ein Vater sterben wärend er sein Kind rettet“
            Ja, den Film habe ich jetzt schon 3 mal gesehen.
            Der ist so…. der ist so… stimmig, der fühlt sich gut an.
            Nein, von ihr hast Du mir nichts Neues erzählt. Das kannst Du aber wenn Du möchtest.

    • :) sieh nur was grade, wie von selbst aufgegangen ist, ein Kommentar von Dir aus““richtig streiten…“ :)
      Sachen passieren…. und die Erklärung wohl dafür, daß ich annahm, daß Du ihn vor Schaden schützen wolltest.
      Ich hab den Text kopiert.
      Bei dem Kommentar war ein Link zu einem Lied, daß ich nun für Dich poste :)
      Sachen gibts…. :)

      Aca
      3. April 2013 um 19:00
      Leider haben sich meine Eltern sehr oft und heftig gestritten. Das hat mich als Kind fix und fertig, kaputt gemacht, traumatisiert. Damals wusste ich ja noch nichts über Menschen mit LSE. Bei der Scheidung nach 16 Jahren Ehe habe ich mich dann trotzdem für meinen Vater entschieden. Zwei Wochen vor ihrem Tod hat mir 2001 meine Mutter im Zorn noch gesagt, dass sie es mir nie verzeihen wird, dass ich sie verlassen habe und zu meinem Vater gegangen bin. Mit meinem Vater habe ich natürlich dann auch oft streiten müssen, auch er war ja anfangs nicht gerade ein Mensch mit viel Selbstvertrauen und damit Vertrauen in mich und in das Leben. Das kam erst mit der Zeit, als er nach der Scheidung immer Erfolgreicher und Wohlhabender wurde. Aber natürlich war das auch bei ihm lediglich Kompensation für seine unterschwelligen Minderwertigkeitskomplexe. Beides hat dazu geführt, dass ich (sich) nie ein stabiles, eigenständiges Selbst bei mir entwickeln konnte, ich mich Jahrzehnte lang immer nur gefragt habe, wer ich denn bin und was ich will, was ich hier soll und wofür ich überhaupt da bin, gut bin. Mein ganzes Leben war immer nur eine Suche, ein Studium Generale der Welt und des Lebens, ein (mein) Experiment an und mit Menschen, an mir und mit mir und mit dem Leben selbst. In ganz ruhigen und entspannten Momenten voller Eigenliebe und grenzenlosem Gottvertrauen fühle ich mich deshalb jetzt manchmal wie ein Diamant, den man erst 48 Jahre lang schleifen musste, um ihn zu vollenden. Ich bekomme jetzt immer öfter die Liebe und Anerkennung, nach der ich mich ein Leben lang gesehnt und nie würdig gefühlt habe. Denn Mut, mich in meiner ganzen Verletzlichkeit zu zeigen, in meiner Unvollkommenheit, in meiner Unsicherheit und Bedürftigkeit. Aber eben auch in meiner Schönheit, meiner Genialität und Kreativität, meiner Macht und Demut, eben mit all meinen Schwächen und Stärken. Sobald man das alles an sich und auch in allen anderen erkennt gibt es keinen Streit mehr. Dann passiert etwas anderes, etwas ganz anderes, zu schön, um von den meisten Menschen geglaubt, angenommen werden zu können.

  • Hatte heute eine sehr interessante Begegnung. Mit L.: 18 Jahre, 46 Kilo, supersüß, bildschön, toller Body, 155.

    Haben 15-30 Minuten gequatscht. Muss sie aber nicht haben, obwohl alles an ihr erstmal OK, ja, sogar sehr reizend, bezaubernd ist.

    Hatte nach dem Gespräch das Gefühl, dass mir so etwas wie mit R. nicht mehr passieren kann. Halleluja.

  • Hihi, wie geil. Mich hat ein Eichhörnchen mal gebissen. Ist im Park von Chapultepec einfach von einem Baum gesprungen und auf mich drauf. Hab‘ vielleicht etwas zum essen in der Hand gehabt, doch das weiß ich nicht mehr. Und dann hat es mich in die Schulter gebissen, weil ich wahrscheinlich nach ihm geschlagen habe, es mir von der Schulter wischen wollte. Bin aber gleich geimpft worden. Ausser einer kleine Narbe (und einem totalen Horror vor Eichhörnchen 😀 ) ist nichts geblieben. Nein, Spass. Ich liebe kleine Tiere, doch auch die können beissen und kratzen. Sind halt Tiere, auch wenn sie manchmal supersüß und harmlos aussehen. 😀

    https://weather.com/de-DE/wissen/tiere/news/2018-08-09-eichhornchen-verfolgt-hartnackig-einen-mann-bis-es-einschlaft/?cm_ven=focus_web_main

    Hoho, wie süss. Eingeschlafen vor Anstrengung, weil es ein neues Zuhause gesucht hat.

    • Das ist der Park, der Wald von Chapultepec. Viel grösser als der Central Park in New York und der zweitgrößte Stadtpark Iberoamerikas nach dem von Santiago de Chile. Die Grüne Lunge von Mexiko City, die trotzdem bei schlechter Wetterlage oft mit Smog zu kämpfen hat:

  • :) Danke, sehr lieb von dir, Bianca.

    Na ja, Kommentare sind Momentaufnahmen. Mal hat man gute Tage, machmal weniger gute. An dem ging es mir wohl gut. Bin mittlerweile ernster, weniger enthusiastisch. Musste viel loslassen, in letzter Zeit. Geht mir sogar ausgesprochen schlecht, doch darüber möchte ich nicht reden. Ein Teil von mir hat sich bereits abgewendet von der Welt. Bin wieder ein Stück verloren gegangen, bin zur Zeit aufgeschmissen. Interessantes Wort. Weiß gar nicht, wo es seinen Ursprung hat.

    Ahhh, von: aufschmeißen = stranden (vom Schiff). Aber ich muss es angehen, den alten Dampfer(!) wieder flott zu bekommen. Hatte auch schon früher solche Phasen. Du weisst du musst was tun, kannst aber nicht. Wie auf Haldol.

    Dabei hatte ich noch so viel vor, soviel, was ich alles verpasst habe, trotz eines auch schon so sehr reichen Lebens, wie es nur wenigen vergönnt ist. Muss mich jetzt damit auseinandersetzen nicht mehr zu können, obwohl ich will, während ich früher so oft nicht wollte, obwohl ich es theoretisch gekonnt hätte (ohne meine Macken und Naivität).

    Muss aber manchmal sein, jammern, sich selbst bemitleiden, wuhuhuhuhu, ich will so nicht enden. Nicht so! :)

    Morgen erzähle ich dir mehr, ich hatte nämlich einen total genialen Tagtraum.

    • Ich hatte in meinem ganzen Leben niemals das Gefühl etwas zu verpassen, verpaßt zu haben.
      Das hat vielleicht damit zu tun, daß ich es mir nicht vorstellen kann, wie es wäre.
      Ich kann mir mein weiteres Leben nie vorstellen, nicht wie das oder jenes sein könnte mit dem oder diesem….
      das sind wahrlich Tagträume, nehm ich mal an.
      Ich bin also kein Träumer, stelle ich fest. Obwohl ich mir schon was vorstelle/wieder hervorrufe aber halt nur was schon war.
      Ich schöpfe also aus meinen Erinnerungen. Eigentlich gehts da eigentlich nur um Gefühle, die ich mal fühlte, an denen labe ich mich, so zu sagen.ab und an. Könnte man auch schlicht als Kopfkino bezeichnen 😀 ist aber halt überwiegend mehr als Bilder, bin ja ne Frau.
      Da ich mir also nichts „erträume“ für meine Zukunft, lebe ich immer im Jetzt. Ich sehe was da ist und gehe weiter. Ich lebe so, daß es, für mich, egal ist bis wann. Es hat sich immer bis jetzt schon mal gelohnt.
      Es geht mir gut, dafür sorge ich schon. Wir haben es hier auch echt schön, so, daß man nicht mal in Urlau/weg will.
      Manchmal überkommt mich aber ein Gefühl der Sinnlosigkeit. Da es so für mich eigentlich egal ist ob ich überhaupt weitergehe oder nicht. Fluch oder Seegen?
      Und das obwohl ich jede Menge Kinder habe. Aber für die muß ich nicht ewig leben, Kinder begraben, im Normalfall, immer ihre Eltern. Und meine Jungs sind nun schon fast erwachsen. Ich muß auch nicht unbedingt weiter gehen um zu sehen was aus ihnen wird, sie sind schon was. Sie brauchen nicht meine Erwartungen zu erfüllen nur ihren eigenen gerecht werden und das werden sie, da bin ich mir sicher.
      Wenn ich einen Mann an meiner Seite hätte würde ich für ihn „ewig“ leben wollen.
      Und daher meine Annahme, daß ich eine normale Frau bin. Und das Normalste überhaupt für eine normale Frau ist wohl an der Seite eines Mannes zu sein. Und daher wohl das Gefühl der Sinnlosigkeit.
      Aber ich wünsche mir deshalb nicht einen Mann herbei, ich kann es mir nicht vorstellen obwohl ich weiß wie es sich anfühlt. Und obwohl ich immer noch Trauer empfinde, des Abstands wegen zu dem letzten Mann an meiner Seite, wünsche ich auch ihn nicht herbei. Es ist wie es ist und wird wie es kommt.
      Ich sehe was da ist und gehe weiter.

  • Bei „aufgeschmissen“ sehe ich übrigens ein frisch aufgeworfenes Loch in dunkler,fruchtbarer Erde mit Gras drumherum :)
    Da könnte man sich jetzt selbst reinlegen oder aber etwas Neues anpflanzen, ganz wie man will.
    Man muß nur wissen was man will, näch :)

    • Wenn man sich so fühlt, aufgeschmissen, hat wohl jemand oder etwas anderes dieses Löchlein für einen gegraben.
      Aber wie gesagt, man kann es nutzen um etwas hineinzulegen, dies oder das, oder für jeden was 😀

    • …aber ich bin auch sicher, daß in jedem Fall etwas im Glas drin ist wenn etwas im Glas drin ist …
      was denn sonst?! 😀 😀

  • Ja ich weiß, wir wollten Eis essen gehen, mit den Kindern. Und in’s Kino, Ice Age? Ach ne, die Minions, oder war es doch etwas anderes?

    Für mich sind das allerdings Bilder, immerhin in Farbe, aber keine Gefühle. Die speichere ich wohl nicht ab, oder verdränge sie (hihi, oder habe sie gar nicht).

    Schon interessant darum, dass du es aussprichst. Das ihr Frauen darin womöglich auch anders seid, als Emotionalisten.

    Darum sind auch Pornofilme bei euch nicht so populär, sondern eher vage Triggerquellen wie Romane, womöglich auch Hörbücher. Gerüche.

    Klar, jetzt wo du es sagst sehe ich es auch wieder. Darum auch die Anleitung, mit Frauen Kopfkino zu betreiben, um sie in Wallung zu bringen. Oder körperlich zu berühren. Erstmal sachte, und dann langsam steigern.

    Alles das, was manche Frauen genau darum verbieten wollen. Weil es bei ihnen negative Gefühle, eben unangenehme Gefühlserinnerungen weckt. Genau solche Frauen sind es dann aber auch oft, die Karriere machen, auch in der Politik, oder in den Medien.

    Und dann wird’s männerfeindlich. Wobei sie damit sogar ihren eigenen Geschlechtsgenossinnen schaden und über Sekundäreffekte sogar der Gesellschaft als Ganzes.

    Es sei denn, man zieht Retortenbabys vor oder zumindest die Samenbanken. Solche Frauen sollten aber am besten nur Mädchen bekommen.

    Wahnsinn, wodurch moderne Gesellschaften alles bedroht werden und die meisten erkennen mangels Wissen und Bildung nicht mal die Zusammenhänge.

    Hast du noch deinen Kombi, Bianca? Oder war es so ein Kleinlaster für Kinder? Du hast mir das Fahrzeug glaube ich mal beschrieben und ich daraus eine Geschichte gesponnen. :) 😉

    Vielleicht sollte ich aus meinen Tagträumen Kopfkino auch in Form von erotischen Romanen und Kurzgeschichten machen.

    Die Erste würde einfach „Das Hausboot“ heissen. Nur dürfte ich dann nicht mehr in der Ich-Form schreiben. Obwohl, selbst das ist möglich. Hihi, ich weiß auch warum.

    • Minions! Du Bananjoker 😀
      ohne Kinder dafür mit 2 Gläsern bewaffnet weil Deine Brille kaputt war :)
      Den Gefühlen, die ich mit Dir hatte gebe ich mich nicht hin. Auch unseren Abstand betrauer ich nicht, ich nehme ihn als gegeben hin. Alles andere würdest Du merken. Es ist gut wie es ist.
      Tatsächlich hatte ich mir damals vorstellen können wie es wäre Dich vom Bahnhof abzuholen in meinem geräumigen Wagen, fällt mir ein. Du hattest mich gebeten das mal zu tun und Dir zu sagen wie es wär 😛 hatte allerdings nix mit am-Eis-schlabbern zu tun 😀 aber auch diese Vorstellung habe ich eher gefühlt als gesehen weil ichs ja noch nicht gesehen habe.
      Männer und Frauen sind natürlich da verschieden. Der Mann ist eher ein visuelles Wesen wärend Frauen eher emotional sind. Dem Mann muß man erklären was er sehen würde um sein Gehirn zu ficken, der Frau eher was es zu fühlen gäbe. Wenn Du genau beschreibst was Du mit ihr tun würdest wird sie es sich vorstellen und! fühlen 😉 Aber halt das, was sie schon mal gefühlt hat, etwas anderes kennt sie nicht. Das ist der Knackpunkt. Wobei dem Mann wohl immer mit Bildern auf die Sprünge geholfen werden kann und der Frau darum mit positiven Gefühlen.
      Erotische Kurzgeschichten kämen darum gut bei Frauen an wenn der Schreiber weiß worauf es da bei Frauen ankommt. Vielleicht, für „Anfänger“ mit Beschreibung wie es sich genau für die Frau anfühlt. …
      Du wirst recherchieren müssen 😀

      • Ich versteh‘.

        Also keine erotischen Geschichten. Doch lieber knallharte Ratgeber für Männer, die das auch bleiben wollen. 😀

          • Eine bebilderte Betriebsanleitung! 😀

            Das wär‘ wirklich mal ein Hammer. Das würden sich sogar Frauen kaufen nur um es zu sehen und darüber zu lachen. Also die, die darüber lachen können. Oder als lustiges Geschenk verpackt mit einem Augenzwinkern, für ihren Liebsten.

            Boah, das wäre richtig viel Arbeit. Allein die Funktionsbeschreibung, vom sachgemäßen Betrieb und Pflege und Wartung ganz zu schweigen. :)

      • Ich weiß, Bianca. Du warst doch auch gar nicht gemeint.

        Was hat eigentlich mit deinem letzten Freund nicht gestimmt, weshalb ihr euch wieder getrennt habt?

        Hast du ihm vielleicht zu sehr das Gefühl gegeben, dass du niemand brauchst?

        Oder lag es an etwas anderem?

          • Gut, das kann ich jetzt interpretieren als „das geht nur ihn und mich etwas an“, oder „er hat sich nur für mich und nicht auch für die Kinder interessiert“.

            Wollte also nur Liebhaber und nicht auch Familienmitglied sein.

            Dann warst du für ihn wahrscheinlich „nur“ ein schöner pasatiempos.

            Genau das willst du ja nicht, du wünscht dir schon ein Vollmitglied. 😀 😉

            Was bei deiner Rasselbande sicher eine Herausforderung ist, der sich nicht jeder zu stellen traut.

            Ist da wenigstens „nur“ ein Liebhaber nicht auch ein Kompromiss, der immerhin dir gut tut?

            Stell‘ mir das auch schwer vor, auf einen Schlag mit so vielen Menschen klarzukommen. Dazu muss auch die Mutter nämlich den Ersatzvater als neues Oberhaupt der Familie akzeptieren, sonst tun es ihre Kinder auch nicht.

            Oder er schlüpft in einer anderen Rolle in die Familie, so das man das von ihm auch nicht erwartet. Als Pflegefall, auf den man etwas Rücksicht nehmen muss. Nur darf es dann im Schlafzimmer nicht zu hoch hergehen, sonst kaufen sie ihm die Rolle nicht mehr ab.

            Das Problem hatte übrigens mein ehemaliger Freund A., daher kenne ich das. Vor allem die Tochter kam damit nicht klar, hat A. verachtet und ihn ständig getriezt und provoziert. Weil A. auch politisch eine ganz andere Meinung hatte als der Rest der Familie, die eher links war. Zudem sah sie in ihm einen Versager, ihre Mutter hätte aber etwas besseres verdient als ihn.

            Traurig, weil die beiden Erwachsenen sich trotzdem lieb gehabt haben, sich trotzdem jahrelang wohl etwas geben konnten. Bis es zwischen A. und der Tochter richtig gekracht hat, die Mutter hat dann aber die Tochter in Schutz genommen, und nicht ihn. So eine Familiendynamik ist darum viel komplizierter als nur bei einem Paar. Unterbewusst passiert da nämlich das Gleiche wie bei einem Rudel Wölfe oder wie in einer Gruppe Affen. Es gibt Ränge und eine Hierarchie, eine Rangordnung, und immer wieder darum auch mal kämpfe um die Stellung der einzelnen Mitglieder im Clan.

            Den Fehler hat allerdings die Mutter begangen (und das, obwohl sie sogar Psychologin oder Psychiaterin ist), denn sie hätte A. wenigstens den Status des „Beta-Tiers“ einräumen müssen, besser sogar noch des Alphas. Was aber nicht so einfach ist, wenn es nicht der Wahrheit entspricht.

            Sie hätte sagen müssen, zu ihrer Tochter: „Ja, geschieht dir ganz recht. Diese Ohrfeige hast du dir wirklich in jahrelanger Arbeit redlich verdient.“ (Die Mutter hätte natürlich schon viel früher anders handeln müssen, denn dann wäre es dazu ja gar nicht erst gekommen, doch ich vereinfache jetzt mal das Ganze, um es überhaupt erklären zu können).

            Das Ganze hat daher auch etwas mit der Problematik der Mutter zu tun ebenso wie mit A.s, der eben kein Alpha-Tier sein will, oder kann.

            Das grosse Thema Verantwortung übernehmen. Für sich, für andere, was auch etwas mit Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen zu tun hat. Doch woher nehmen und nicht stehlen. Es war A.s Mutter, die ihn bereits als Kind und Jugendlicher geschwächt hat, so wie es meine Mutter auch mit mir gemacht hat.

            Darum mache ich mir auch weniger Sorgen um meinen Sohn. Er ist das älteste Kind von ihr, sie hat drei, und dadurch auch nicht so im Focus wie ich es war. Ausser, dass sie sicherlich schlecht über mich geredet hat, das raubt ihm natürlich Kraft. Stelle ich aber vieles gerade, zerstöre ich womöglich sein positives Bild seiner Mutter (und damit auch der Frauen an sich), ohne ihm gleichzeitig aber einen grossartigen Vater präsentieren zu können. Wobei ich ihn das natürlich fragen könnte, ob er damit klar käme, wenn ich ihm meine Version der Geschichte erzähle. Vielleicht hat er ja das ein oder andere ja auch schon an seiner Mutter bemerkt, was ihm nicht ganz astrein vorkommt.

            Hab‘ aber auch Engst davor, Bianca, dass er vielleicht wie seine Mutter ist. Dann will ich ihn gar nicht kennen lernen. Dann wünsche ich ihm, dass er irgendwie durchs Leben kommt, wie sie ja auch, und gut ist.

            Musst du übrigens nicht alles lesen, was ich schreibe, Bianca. Das erwarte ich gar nicht. Ich schreibe auch für mich selbst, manchmal weiß ich auch gar nicht, warum oder wozu. Ich schreibe einfach nur, und schreibe, und schreibe, und schreibe, stundenlang, und weiß manchmal auch gar nicht, wer oder was da schreibt. Ein Geist, mein Geist.

            Sich Mitteilen. Vielleicht möchte ich das. Oder ist das eine Form von Selbstgespräche führen, wie es einsame Menschen oft machen?

            Könnte sein. Ich habe auch mit einer ehemaligen Freundin eine lange Zeit sehr viel telefoniert, fast jeden Tag, manchmal stundenlang. Auch mit A., immer mehrere Stunden, wenn wir uns zum Café getroffen haben, in der Stadt. Wobei ich auch schon früher trotzdem sehr viel geschrieben habe, das müssten mittlerweile tausende Seiten sein, wenn man das alle Ausdrucken würde.

            Haha, Ausdruck, ja, das könnte, obwohl, nein, auch nicht. Ich kann mich erst seit 2 Jahren nicht mehr durch Tanz ausdrücken, das kann es also auch nicht sein.

            Ich schreibe wahrscheinlich einfach nur, weil ich schreiben will. So wie ich auch gerne wichse, mir einen runterhole. 😀

            Schreiben ist intellektuelle Onanie. So wie man auch Musik machen sollte, als Musiker. Oder Singen. Um sich selbst Singen zu hören, auch wenn das für andere immer etwas anders klingt als für einen selbst. Das macht aber nichts. Muss man nur akzeptieren, wenn man Aufnahmen von sich selbst hört. Sich einfach vorstellen, dass da jemand anderes singt, und es so auch betrachten. Weil man das nicht verändern kann, den grundsätzlichen Klang seiner Stimme. Das ist wie bei den Instrumenten. Eine Bratsche klingt anders als ein Cello.

            • Das kannst Du so interpretieren, daß wir zusammen toll sind 😃 aber ebenso harmonisch wie explosiv, wie sich herausstellte, krrrrr 😉
              Daß wir uns jetzt nicht sehen ist das Resultat eines „Unfalls“
              Das kann uns zusammenschweißen oder aber wir bleiben getrennt, wer weiß das schon.
              Einem von uns steht aktuell sein Stolz im Weg rum.

              Das hast Du übrigens falsch verstanden, ich bin/war nicht auf der Suche.
              Es hatte sich so entwickelt.
              Meine Kinder kennen ihn, sie mögen sich.
              Er wäre wenn er im Haus wäre der Mann im Haus, absolut ein Alphamännchen 😊 Das wäre anders aber ich denke kein Problem.
              Bei uns gibt es keine Rangkämpfe, wir sind eineFamilie und kein Rudel Wölfe (liegt vielleicht daran, daß ich keine Tochter habe, Mädchen zicken ja immer rum)

              Im besten Fall übrigens hat die Mutter Deines Sohnes garnicht über Dich gesprochen, das könntest Du auch in Erwägung ziehen.
              Du hast die beiden schließlich völlig in Ruhe gelassen und somit hatte sie keinen Anlass Dich schlecht zu machen verstehst Du.

              Ich weiß, Du denkst öffentlich 😊, das ist mir ja direkt am Anfang aufgefallen. Es denkt in Dir! weil Dir Dein ganzen Wissen ja nicht ständig bewußt sein kann schon garnicht in Gänze dann wärest Du wahrscheinlich hochgradig autistisch und völlig handlungsunfähig.
              Es puzzelt in Dir, die Teilchen suchen ihren Platz. Alles aufzuschreiben bringt Struktur hinein. Du solltest immer etwas zu schreiben dabei haben.

  • Mein Gott, was für ein Traum. Er ging stundenlang, so kam es mir zumindest vor. Ich habe ganz viele Orte meiner Kindheit und Jugend besucht, also als älterer Besucher im Traum, der dort noch mal real hinreisst. Aber die Orte waren keine originalen Orte, sondern Traumgebilde, in denen einiges auch vermischt, kombiniert wurde.

    Der Ort der Kindheit von J., meiner Exfrau zum Beispiel, den wir mal in Venezuela besucht haben, ein Städtchen im Dschungel zwischen Merida und dem Maracaibo-See, war mit dem Ort meiner Kindheit in Mexiko vermischt, einer Rinderfarm im Busch von Veracruz. Ist mir aber erst nach dem Aufwachen aufgefallen. Angefangen hat die „Rückreise“ oben an der Autobahn bei Roßbach vor der Höhe, in Deutschland. An einer Stelle kann man direkt von der Autobahn rechts rüber in die Obstwiesen oberhalb von Ober-Rosbach fahren, was natürlich verboten ist. Als ich es gemacht habe spielte der Traum irgendwie in der Zukunft, denn die Autobahn war leer und verwildert, war nicht mehr in Benutzung, war wohl durch eine Andere ersetz worden. Mein Traum beginnt also in einer möglichen Zukunft und Endet in meiner und J.s Vergangenheit, Kindheit.

    Ich frage mich jetzt, ob Gene wohl „rufen“, nach ihren Vorfahren, Ahnen. Oder ob ein Teil von J.s Geist auch auf mich übergegangen ist, in der Zeit in der wir zusammen waren. Wie sich also nicht nur Gene verbinden und rekombinieren, sondern auch der Geist von Menschen.

    J. hat afrikanische und europäische Vorfahren, wie viel auch indianische Gene (und Geist) aus Venezuela weiß ich nicht.

    Hahaha, nebenbei habe ich auch einen Neo-Nazi getroffen, der sich nach „Iberoamerika“ (meine Traumversion davon) abgesetzt hat. Und auch noch einen Nachfahren und seine Familie meiner Tante aus Mexiko.

    Schreib‘ jetzt noch paar Stichpunkte auf, um mich später besser zu erinnern. Roßbach, der weisse „Kombi“, der Weg runter nach Roßbach samt Sperren und Steinbruch, die Steele, der Graben, der Hund, er riecht chinesisches Essen, wir kommen in die Stadt, doch es ist Iberoamerika, „meine Farm“, die Übernachtung, noch mal „meine Farm“, der Telefonmast, der Laden, das Nachbarhaus, meine fernen Verwandten, los Zetas. Und ich bin bei allem nicht allein, wir sind zu zweit, doch das bleibt diffus bis auf an einer Stelle des Traums.

    Jetzt schaue ich erstmal, was für Indianer früher Venezuela besiedelt haben, also bis vor 500 Jahren.

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