Als ich gestern beinahe zwei Freundinnen gleichzeitig hatte

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Sie kommentierte auf meiner Facebook-Seite. Ich kannte sie nicht. Ich las, was sie schrieb, sah mir ihre Bilder an. Ich wollte …, nein, ich musste sie haben! Wenigstens ein Mal. Wir unterhielten uns. Sie erzählte mir, dass sie in einer polyamorischen Beziehung lebt. Das klang interessant, über dieses Beziehungsmodell wollte ich eh mal schreiben. Über Menschen also, die mehr als eine Liebesbeziehung führen. Wir unterhielten uns weiter und ich erfuhr spannende Dinge über ihr Leben, die mich nachhaltig kickten.
Nun musste ich sie erst recht haben! Aber wie? Polyamorös zu leben bedeutet nicht mit Hinz und Kunz zu vögeln, gut, nun bin ich weder Hinz noch Kunz, aber es gibt auch keinen Freifahrtsschein für so unfassbar lässige Jungs wie mich. Sie liebt ihre Partner sehr, sie würde sie nicht betrügen, nee, selbst mit mir nicht, das habe ich selbstverständlich als Erstes gecheckt.
Es gab nur eine Möglichkeit ihr näher zu kommen, vorausgesetzt natürlich, sie wollte, dass ich ihr näher komme: Ich müsste selbst polyamorös leben! Ich. Gerade ich. Der von dieser Beziehungsform überhaupt nichts hält! Weil er doch an die wahre Liebe mit der Einen glaubt.

Meiner Freundin brauchte ich mit Polyamorie gar nicht erst zu kommen. So direkt zumindest nicht. Aber ich fasste einen Plan. Die Idee war, ihr die Sache in homöopathischen Dosen beizubringen. Als erstes fragte ich sie, obs ein Problem für sie wäre wenn ich meinen Lesern mitteilen würde, dass ich ab nun zwei Freundinnen habe. Wars nicht. Ich könne schreiben, was ich wolle, solange ich bei ihr bleiben würde. Nur bei ihr, wohlgemerkt. Das war schon mal ein Anfang. Das sagte ich meiner neuen potenziellen zweiten Freundin, doch die verstand es miss, wie mir ihre nächste Mail ganz deutlich zeigte …

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„Baby, das war’s!“

„So Baby, ich hab grad mit meinem Kerl gesprochen. Was macht ihr nächsten Freitag/Samstag?“

Ich ahnte, was kommt, fragte: „Verstehe ich Dich richtig? Du möchtest, dass wir uns zu viert treffen?“

„Ja. Mein Mann und ich würden nach Berlin fahren und euch beide treffen. Anders gehts nicht. Er sagt, er kann keiner Beziehung mit einem Partner zustimmen, den er noch nie gesehen hat.“

„OH. Tja. Das wars dann wohl.“

„Weil?“

„Weil das vollkommen unvorstellbar ist. Selbst wenn ichs wollte. Meine Freundin würde die Männer in den weißen Kitteln rufen.“

„Okay. Was auch immer die Männer mit den weißen Kitteln damit zu tun haben.“

„Das bedeutet: Sie würde mich für verrückt erklären.“

„Echt? Warum? Für mich wäre es unvorstellbar eine weitere Partnerin zuzulassen, ohne dass ich die kennenlerne.“

„DU kannst sie ja auch kennen lernen! Wir können uns gern wie geplant zu dritt treffen! ;-)“

„Na ja, es geht im Moment nicht um Sex, weißt du? Es geht ums Kennenlernen. Ich finds legitim von ihm zu sagen, dass er dich kennenlernen will und ich lerne dann gleich deine Frau kennen – und damit passt das.“

„Sag mal, Süße, wie kommst du eigentlich auf die wahnwitzige Idee, dass sie das mitmachen würde?“

„Ich kenne sie nicht, ich weiß nicht, was sie mitmachen würde. Wenn sie es nicht mitmacht, dann ist das etwas, was ich akzeptieren muss.“

„Du verstehst nicht: Es geht nicht ums Kaffeekränzchen zu viert, es geht darum, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt einer polyamorischen Beziehung nicht zustimmen würde!“

„Oh. Dann habe ich dich tatsächlich missverstanden. Fuck. Sorry, sagt man nicht, ich weiß, aber das ist einfach fuck!“

„Das ist es, ja.“

„Wir haben uns zum falschen Zeitpunkt kennengelernt. Krass. Du bist der erste Mann, den ich zum falschen Zeitpunkt kennengelernt habe. Alles würde passen … nur der Zeitpunkt ist falsch. Ich könnt grad heulen.“

„Tus bitte nicht. Ich habe in meinem Leben genug Frauen zum Weinen gebracht.“

„Tja und jetzt? Wenn wir es realistisch betrachten …?“

„Ich weiß es nicht, Kleines.“

„Ich muss mal raus; spazieren gehen, die Nacht einatmen und meinen Kopf sortieren. Ich seh kaum noch was ich hier tippe.“

„Okay. Vergiss mich nicht.“

„Niemals. Dann setzen wir hier eine Linie drunter, eine gestrichelte und hoffen, dass der richtige Zeitpunkt bald kommt? Machen wir das so, Baby? Ja?“

„Ich weiß es nicht, Babe, ich weiß es wirklich nicht. Keine Ahnung, was die Zukunft bringen wird.“

Und so endete die Geschichte „Als ich einmal beinahe zwei Freundinnen hatte …“ tragisch, wie die meisten meiner Liebesgeschichten. Diesmal bevor sie richtig begann. Wie komisch, wenns nicht so traurig wäre.
Aber mal schauen, demnächst treffen wir uns erstmal schööön zu dritt und danach wollen wir doch mal schauen, was noch so geht und was nicht.
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16 Comments

  • :-) sehr schön:-) und polyamourös ist so eine Sache für sich, aber sehr spannend. Ich denke die meisten Mädels kommen damit gar nich klar und Männer im realen Leben auch kaum wenn es Sie selber nicht betrifft, sprich wenn Ihre Frau/Freundin polyamourös leben möchte sie selber aber nicht dürfen oder sollen:-) und kaum eine Frau wird es Ihrem Kerl gestatten, wie heisst es doch so schön: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir bzw in diesem Fall keine andere Göttin:-). Diese Date zu 4 Geschiche eine komische jedoch auch Kopfkino anregende Idee:-)

  • Warum schließt sich Polyamorie und wahre Liebe für dich aus?!
    Wir reden ja hier nicht von Menschen, die sich nicht entscheiden können und sich deshalb mehrere Optionen offen halten. Wenn es ne ernsthafte Sache ist, bedeutet es ja eher, dass man bei jemanden bleibt, mit dem einen ein wahre Liebe für die Ewigkeit verbindet, obwohl irgendwann eine neue Liebe in das Leben getreten ist! Bei absoluter Ehrlichkeit für alle Beteiligten….

      • …Alles würde passen … nur der Zeitpunkt ist falsch. Ich könnt grad heulen….
        Falsch, nein, der Zeitpunkt nicht, sie hat glaube ich ne falsche Vorstellung von Dir.
        Der Zeitpunkt umfaßt wahrscheinlich die letzten 30 Jahre Deines Lebens und wird auch die nächsten 30 anhalten,
        sie soll mal mehr von Dir lesen.

  • Oli, du bist verrückt. Du bist irgendwo zwischen Jesus, Don Juan und Muttersohn hängen geblieben, und solltest jetzt mal so anfangen zu lieben, wie du das möchtest. Deine Süsse verliert dich ja nicht, nur weil du es mal mit der ein oder anderen treibst, oder sogar mehrere dauerhaft liebst, aber dein „Schmerzensgeld“ ist damit dann wohl dahin. 😉 Behandle sie halt alle gleich gut, sind ja alle göttliche Wesen, dann ist da im Grunde genommen nichts gegen zu sagen, aber in den Sommerurlaub fährt man halt doch meist nur mit einer. Klar, ihr könnt ja auch gleich einen ganzen Bus oder das Flugzeug mieten, aber gemeinsame Zeit ist halt trotzdem immer der begrenzende Faktor, selbst wenn du ein Scheich wärest. Weihnachten und solche Tage sind mit einem Harem und dann auch mit den vielen Kindern auch ein wenig anders, aber am Geburtstag geht es ja auch. Frag‘ halt, was geht, und was nicht, und dann musst du anfangen Entscheidungen zu treffen, was dir wie wichtig ist, und womit du dich selbst am wohlsten fühlst. Vögeln und Lieben ist halt dein Hobby, so wie andere Briefmarken und Puppen sammeln, und du sammelst halt Frauen, die dich lieben. Und?

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