„Der 1000-Euro-Fick” – Frauen sind die neuen Männer! / Letzer Teil

Aus altem Schrot und Korn, wird heut kaum noch hergestellt: Romy Schneider ...
Aus altem Schrot und Korn, wird heut kaum noch hergestellt: Romy Schneider …

Link zum ersten Teil: http://oliver-flesch.com/2013/01/03/1000/

Link zum zweiten Teil: http://oliver-flesch.com/2013/01/07/1000-2/

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Sex, der süchtig macht – Band I: Wie Du länger durchhältst und öfter kannst

Sex. Für wahre Männer.

Sex für Frauen mit Soul

„Baby, das war’s!“

Was könnte es gewesen sein? Die Vergewaltigungsphantasien? Bestimmt nicht. Die gefielen ihr, das war nicht zu überhören. Dass ich in Sachen SM nicht so perfekt war, wie sie es sich vielleicht erhofft hatte? Könnte sein. Schließlich war sie ein SM-Profi, ich dagegen eher ein talentierter Amateur, auch Nationalspieler zwar, sicher, aber noch in der U21.
Also SM-mäßig jetzt, sonst natürlich Weltauswahl.
 
„Frag sie nicht! Mach dich nicht so klein!“, meinte Katharina, meine Ex, die es inzwischen gut mit mir meint, am Telefon. „Klein machen“ – pffft! Mir doch egal, was diese Svenja von mir denkt!
Ich war gerade auf dem Weg zum Bürgeramt Kreuzberg um meinen Pass abzuholen, den ich so dringend brauchte um mein Erbe anzutreten, als ich sie anrief.
„Sag mal Svenja, nur damit ich nicht dumm sterbe, würde ich gern wissen, ob ich irgendetwas falsch gemacht habe, irgendetwas getan habe, was dich abgeturnt hat.“
 
Just in dem Moment in dem sie mir antworten wollte, sah ich einen modernen Wegelagerer in Polizeiuniform am Straßenrand stehen. Blitzschnell schmiss ich mein mobiles Telefon auf den Beifahrersitz, nur um es im nächsten Moment wieder an mein Ohr zu drücken. Dummerweise übersah ich dabei den zweihundert Meter weiter postierten zweiten Polizisten, der mich hektisch rauswinkte. Es war eine Großkontrolle mitten am Tag. Eine, auf die ich nicht im Ansatz vorbereitet war. Selbstverständlich hatte ich keinerlei Papiere dabei, und meine Blutwerte wären durch keine Dopingkontrolle gekommen. Egal, locker bleiben. Das Problem war nur: Ich war alles andere als locker. Das Bürgeramt machte in zwanzig Minuten zu, und ich musste dringend zurück nach Hamburg. Meine Nervosität blieb einem Jungbullen nicht verborgen. Ob ich nicht Lust hätte, mich einem Drogentest zu unterziehen.

„Das ist nett gemeint, aber nein, das muss nicht sein. Ein anderes Mal gern, aber heute, ja, heute habe ich leider keine Zeit.“, antwortete ich ihm und setzte mich zurück in meinen Wagen.
Hach, wenn das nur so einfach wäre! Denn nach dem guten Cop, kam nun der böse. Wenn ich nicht, blabla, dann richterliche Verfügung, blabla.
Ja, komm, scheiße, mach, aber mach auch! Ein Freund ist Zollbeamter, ich wusste eigentlich wie genau diese Tests funktionieren, aber ich hoffte, dass diese eine beschissene Tüte, die ich in der Nacht zuvor mit Svenja geraucht hatte, nicht anschlagen würde. Ich hoffte vergebens.
 
Mich nervt diese Testgeschichte. Deshalb kürze ich sie ab: Der Teststreifen explodierte fast (des Grases wegen, Kokain und Extasy von letzter Woche zeigte er auch noch zart an), Wache, Blutabnahme, 24 Stunden Fahrverbot und der spaßige Teil kommt erst noch: Die Strafe, die Vorbereitungsstunden auf die „Medizinisch-Psychologische Untersuchung“, ohne die man mit ziemlicher Sicherheit durchfällt, alles zusammen circa 1000 Euro und die Gewissheit, nun bei jeder Kontrolle auf Drogen getestet zu werden.
Doch als ich aus der Wache raus kam interessierte mich nur Eines: Was zum Teufel hatte Svenja dazu gebracht, sich nicht Hals über Kopf in mich zu verlieben?
Ich stieg trotz Fahrverbots in meinen Wagen und rief nochmals an:
„Du hast gar nichts falsch gemacht. Egal, wie du dich verhalten hättest, es hat einfach nicht klick gemacht. Ich war ja an dem Abend im Kitty auch breit und offen gesagt, weiß ich nicht, ob ich dich auf der Straße überhaupt wieder erkannt hätte.“
BOAH! Ja, komm schon, Baby, gib mir noch einen!
Ich verschwieg, dass es mir fast genauso ging. Das hätte nach einer billigen Retourkutsche ausgesehen.
Ich blieb ganz ruhig: „Versteh ich alles, Baby. Nur, was ich nicht verstehe ist, wieso du diesen ganzen Wirbel veranstaltet hast. Ganz bewusst, um mir ein Zeichen zu geben, in meinem Beisein dein nächstes Fickdate abgesagt hast und all das. Das, Baby, ist mir vollkommen schleierhaft.“
„Das habe ich getan, weil ich es in dem Moment so gefühlt habe.“
Oh, Gott!
„Svenja, du hast mich doch gestern gefragt, was Borderline ist?“
„Äh, ja …“
„Nun, weißt du es!“
Und dann legte ich auf. Das war uncharmant, zugegeben. Riecht nach einem schlechten Verlierer. Doch mit dem Satz: „Das habe ich getan, weil ich es in dem Moment so gefühlt habe.“, hat sie bei mir den ganz falschen Knopf gedrückt. Genau den gleichen Rotz hörte ich nämlich vor kurzem schon einmal. Von einer Frau, die mir für eine kurze Weile wirklich wichtig war.
Was lernen wir daraus? Es ist nichts mehr so, wie es mal war. Soll es ruhig. Es sei ihnen gegönnt. Den Damen da draußen. Wenn sie glauben, mit den gleichen Verhaltensmustern, die uns schon nicht weitergebracht haben, glücklich zu werden, nur zu.
Was ICH daraus lerne? Die nächste Frau, die mir wirklich wichtig ist, bekommt meinen Schwanz nicht in der ersten Nacht.
Nun ja.
So ist zumindest der Plan …

Berlin / September 2010

Nachtrag: Hab nie wieder etwas von der Führerscheinsache gehört. Manchmal muss auch ein bisschen Glück haben im Leben.

Stopp! Warte kurz! Klick noch nicht weiter – die nächsten zehn Zeilen werden Dein Leben verändern!

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8 Comments

  • „….. So zumindest ist der Plan …“

    Ob du da wirklich „aus deiner Haut“ kannst? Getreu dem Top- & Deckelprinzip könnte man(n) im Sinne einer Nachhaltigkeit in Frage.stellen, ob sich so die Richtige findet. Oder vielleicht gerade so …. ? :-) Die ewige Frage!

  • “….. So zumindest ist der Plan …”

    Ob du da wirklich “aus deiner Haut” kannst? Getreu dem Top- & Deckelprinzip könnte man(n) im Sinne einer Nachhaltigkeit in Frage.stellen, ob sich so die Richtige findet. Oder vielleicht gerade so …. ? Die ewige Frage!

  • „So ist zumindest der Plan …“

    Sehr fein… 😀

    Den Plan hatt ich für sämtliche Typen 2012 und ich hab’s durchgezogen, allerdings is das nicht optimal gelaufen, weil ich keinen noch mal wiedersehen wollte… :)

    Die Pläne haben sich dann, dem Himmel sei Dank, am vorletzten Tag des Jahres doch noch spontan geändert… Wurd auch echt Zeit…. 😉

  • Zu allererst: Ich bin begeistert. Das ist dein 2. , naja wenn man es genau nimmt, 4. Artikel, den ich von dir gelesen habe und ich muss sagen…super geschrieben,wahre Worte…hier les ich jetzt öfters.

    Viel Glück beim nächsten Mal, auf dass keine 2.0 Frau wird;)

    Gruß,
    Alex

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